Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : mit Autor Christoph Marzi - Malfuria, Das Geheimnis der singenden Stadt (Seite 009-115)
Christoph Marzi - Malfuria, Das Geheimnis der singenden Stadt (Seite 009-115)
Prolog
Die singende Stadt
Der Lichterjunge
Der alte Kartenmacher
Nicht Schatten, nicht Licht
Die Flucht
Die Mosaikeidechse
Flickenfetzen
Hier beginnt sie am 15.04.08.
Unsere erste Leserunde mit Autor im neuen Fantasy-Forum. Bin schon ganz aufgeregt*ja*
Ich muss sagen, das erste "Look & Feel" war schon ganz angenehm. Mit der geprägten Glitzerschrift und Lesebändchen macht das Buch einfach einen guten Eindruck.
Zugegebenermaßen mein erster Marzi-Roman. Ich werde daher nicht in die Versuchung geraten, Vergleiche anzustellen. Die Kapitelüberschriften klingen sehr märchenhaft und machen Lust, da reinzulesen.
Und mit 321 Seiten bei vergleichsweise großer Schrift ist es sicher schnell gelesen. Wer also vielleicht aus Zeitmangel zögert mitzulesen: Überlegt es euch, das geht bestimmt noch dazwischen;)
Vielleicht bleibt uns ja sogar noch Zeit für die nächsten beiden Bände;)
Eine Bitte:
All diejenigen unter Euch, die schneller lesen: Fangt nicht zwei Tage vorher an und sagt dann zwei Tage nach Beginn des Lesezirkels, ich wärert schon durch. Ich bin auch jemand, der schneller liest. Deswegen mein Tipp an Euch: Fangt ein bißchen später an. Das holt ihr locker auf. Und/oder macht eine Pause, wenn ihr zu weit voraus seid.
Wir wollen gemeinsam lesen und nicht nacheinander.
Bei Leserunden habe ich eigentlich immer ein Zweitbuch "in Arbeit" :D
Vielleicht könnte man die Threads erst nach und nach öffnen, sodass zum Beispiel zum zweiten Teil erst nach 3 oder 4 Tagen geschrieben werden kann und zum dritten wiederum erst ein paar Tage später.
ExLibris
15.04.2008, 11:04
Ich hoffe ich kann beim Tempo mithalten, da ich nicht täglich zum Lesen komme.
In die ersten Seiten hab ich aber schon ein bisschen hineingeblinzelt.
Schon die erste Inhaltsangabe die ich hier im Forum las, hat mich sofort an die Atmosphäre, an die Stimmung eines ganz bestimmten Buches erinnert. Das war ein Grund warum ich mich gleich für Malfuria interessiert habe. Barcelona, verschlungene Gassen, eine Bibliothek, ein Geheimnis,... Und gleich auf der ersten Seite entdecke ich "Nuria". :)
Vielleicht ist das ein Zufall, vielleicht finden aber auch manchmal die Bücher uns, statt umgekehrt.
Pantalaimon
15.04.2008, 12:12
So, heut morgen hab ich mir mal das erste Kapitel (Prolog) gegönnt.
Ich bin schon von den paar Seiten sehr begeistert. Wie schön und "bunt" und lebendig alles beschrieben wurde...
Allein das Wispern und Rascheln des Papieres konnte ich fast hören. Allerdings empfand ich es fast als Mord, als Nuria das Streichholz hat fallen lassen.
Und dass der Name des Raben Rabe ist, ist sehr sympathisch. Erinnerte mich an Columbos Hund, der auch Hund heißt ;)
:)
Hallo,
Malfuria ist wirklich toll zu lesen. Vor allem die Atmosphäre ist gut getroffen.
Also ich konnte mich gleich nach Barcelona denken.
Gruß
Uli
Christoph Marzi
15.04.2008, 22:11
Hallo am Abend,
meine ersten (recht langen) Ausführungen zu den allgemeinen Fragen finden sich ... bei den allgemeinen Fragen ...
&
erst einmal wünsche ich allen viel Spaß beim Lesen
&
ich bin gespannt auf Kritik und Fragen und was-auch-immer ...
Soviel für jetzt
&
liebe Grüße aus einem regnerischen Saarland,
Christoph.
Schön, dass es schon wieder beginnt, das Lesen und daneben das Raten und Rätseln. Auch ich habe gerade mal den Prolog gelesen (aber nachher gehe ich mit Malfuria ins Bett :) ) und bin sofort angekommen und gefangen. Ich muss nun sehr schnell wissen, worum es geht und wie es weitergeht.
Und dass der Name des Raben Rabe ist, ist sehr sympathisch. Erinnerte mich an Columbos Hund, der auch Hund heißt ;)
Okay, der Rabe heißt Rabe. Gefällt mir schon mal gut.
Wer oder was ist Malfuria? Der Name hat für mich etwas Böses an sich. Und der Archidux hat mich als Österreicherin gleich aufhorchen lassen. So hießen doch früher mal unsere Regenten.
Habe ich schon erwähnt, dass ich gerne darüber spekuliere, warum etwas oder jemand gerade so heißt, wie er/sie/es so heißt?
So. Mein erstes Buch von Christoph Marzi.
Ich habe es Hathor gleich getan und Malfuria mit ins Bett genommen.
Und mein erster Eindruck: Hilfe, ich komm nicht mehr davon weg *les*
Ich konnte mich recht schnell in die Geschichte hinein finden, was mir leider nicht immer gelingt. Diesesmal gehöre ich mit Sicherheit auch zu den "schnelleren Lesern", da ich das Buch kaum aus der Hand legen kann.
Die recht einfache Schreibweise lädt förmlich zum Weiterlesen ein.
Vor Angst zitterndes Papier, ein Geschichten erzählender Wind und wie bereits erwähnt, ein Rabe der Rabe heißt. Gefällt mir *grins*
Doch ich möchte vorerst nicht zu sehr auf die Geschichte eingehen, da ich ja nicht weiß, wie weit die anderen schon sind und ich nichts verraten möchte.
Von daher wars das vorerst von mir und ehe ich heute in den Tag starte, werde ich noch ein bisschen weiterlesen :D
ich habe nun die ersten 4 Kapitel gelesen und es gefällt mir super!!
Toller Schreibstil, so bunt und lebendig! so lesen sich Bücher leicht!:D
irgendwie erinnert mich der Stil so ein bisschen an Tintenherz. Geht das euch auch so?
naja, werde nachher gleich weiterlesen, wenn ich dabei nicht einschlafe..
*nur2stundengepennthab**mph*
ExLibris
16.04.2008, 10:33
"Bunt und lebendig"! Ich musst schon schmunzeln, als Pantalaimon das so ausgedrückt hat! :) Das sind genau auch meine Gedanken.
Konnte gestern nur das erste Kapitel lesen, aber es hat mich gleich mitgerissen, aufgesogen, hineingezogen.
Vor allem gefällt mir die Sprache, der Ausdruck. Es liest sich so einfach, und hat einen sehr schönen Klang.
Der Wind - wie er sanft mit Catalina spricht, wie er sich erhebt und niederlässt, wie er lacht. Es steht nicht viel da, aber es drückt soviel aus! :)
Ich habe gestern nur den Prolog gelesen und schon beim erstem Satz wüsste ich, ich lese ein Marzi-Buch, so viel stand fest und das ist die Wahrheit.:) Die Beschreibung der Pergamentrollen hat mir auch sehr gut gefallen genauso wie der Rabe namens Rabe.
Aber etwas hat mir zu denken gegeben: warum ist Nuria Niebla nicht geflüchtet? Sie ist als ein junges Mädchen ins Dorf gekommen und ist dort geblieben, also hat ihr das Leben dort gefallen. Sie half den Dorfbewohnern stets, wenn ein Leiden sie plagte. Sie wusste das der Arxiduc kommt, die Nebelnymphen haben es ihr schon vor Tagen erzählt. Der Rabe hat es vorhergesehen, dass dieser Leid und Finsternis über das Dorf bringt. Sie schickt den Raben weg um andere Menschen vor der Gefahr zu warnen, aber das Schicksal der Dorfbewohner ist ihr egal? Es wurde nur ein Grund geliefert, dass sie zu alt ist zum Fortlaufen. Aber auch zu alt sich so weit wie möglich vom Dorf zu entfernen und wenn nur zu versuchen die Dorfbewohner zu schützen? Eine bessere Ausrede hätte mir gefallen (z.B. ein gebrochenes Bein, das Dorf ist durch Überschwemmungen von dem Rest der Welt abgeschnitten..) so kommt es so vor, dass sie bewusst den Tod der Dorfbewohner in Kauf genommen hat, obwohl sie eigentlich einen anderen Eindruck auf mich macht.
@Lena: Dass keine bessere Ausrede dafür geliefert wird, dass Nuria Niebla nicht geflüchtet ist, finde ich eigentlich überhaupt nicht schlimm.
Vielleicht hat sie sich einfach damit abgefunden, was geschieht; außerdem heißt es im Buch ja selbst, dass die Dorfbewohner - und somit ja auch Nuria - nicht fliehen können und wenn sie wüssten, was passiert, es auch gar nicht erst versuchen würden.
Ich glaube auch nicht, dass ihr die Dorfbewohner egal sind. Nuria scheint einfach zu wissen, dass es keine Rettung mehr gibt und macht das besste aus der Situation.
Außerdem wird im Buch ja nicht gesagt, dass Nuria den Raben losschickt, um "die anderen Menschen" zu warnen. Im Buch steht "Sie wusste nur, dass der Rabe die anderen warnen würde. [...]" Im Prolog zeichnet sich ja schon heraus, dass Nuria irgendwelche besonderen Fähigkeiten zu haben scheint.
Deshalb glaube ich auch, dass der Rabe einfach die anderen mit dieser Begabung warnen soll.
Soviel dazu:)
Ich finde das Buch bis jetzt auch sehr gut. Wer Lycidas gelesen hat, bemerkt ja sicher die kleinen Gemeinsamheiten (sprechende Winde, Nebelnymphen, Gischtgeister), das finde ich sehr schön, weil ich dadurch den Eindruck habe, dass beides irgendwie zusammengehört.
Die Stimmung des Buches erinnert mich auch irgendwie ein wenig an die Bücher von Kai Meyer, die ich ebenfalls sehr schätze.
Besonders gefallen mir auch diese ganzen Kontrastbilder zwischen Hell/Licht und Dunkel/Schatten.
Also kurz: Ich kann es schon kaum erwarten, weiterzulesen:)
@Lena: Dass keine bessere Ausrede dafür geliefert wird, dass Nuria Niebla nicht geflüchtet ist, finde ich eigentlich überhaupt nicht schlimm.
Vielleicht hat sie sich einfach damit abgefunden, was geschieht; außerdem heißt es im Buch ja selbst, dass die Dorfbewohner - und somit ja auch Nuria - nicht fliehen können und wenn sie wüssten, was passiert, es auch gar nicht erst versuchen würden.
Ich glaube auch nicht, dass ihr die Dorfbewohner egal sind. Nuria scheint einfach zu wissen, dass es keine Rettung mehr gibt und macht das besste aus der Situation.
Außerdem wird im Buch ja nicht gesagt, dass Nuria den Raben losschickt, um "die anderen Menschen" zu warnen. Im Buch steht "Sie wusste nur, dass der Rabe die anderen warnen würde. [...]" Im Prolog zeichnet sich ja schon heraus, dass Nuria irgendwelche besonderen Fähigkeiten zu haben scheint.
Deshalb glaube ich auch, dass der Rabe einfach die anderen mit dieser Begabung warnen soll.
Soviel dazu:)
Ich habe nicht gesagt, dass es mir viel ausmacht, sondern das es mir zu denken gegeben hat. Du schreibst selbst: Vielleicht, scheint, ich glaube... du weißt es nicht und mir wäre es lieber gewesen, wenn man in diesem Punkt nicht spekulieren müsste.
Was den Punkt angeht, dass die Bewohner sich auch dann nicht retten könnten, sogar wenn sie wüssten welche Bedrohung auf sie zukommt: wäre es auch so, wenn sie sich nicht mehr im Dorf aufhalten würde? Das kannst du nicht wissen und ich auch nicht, außer Christoph selbst :). Mehr Klarheit über ihre Entscheidung zu bleiben, wäre meiner Meinung nach besser.
Pantalaimon
16.04.2008, 14:58
Naja, vielleicht kommt das ja noch...
Mir ist auch direkt beim ersten Reinlesen die Merle-Trilogie von Ka Meyer eingefallen. Wobei ich Christophs Schreibstil schöner finde.
Auch das Kapitel über den Lichterjungen hat mir sehr gut gefallen.
Man kann sich schön in die Figuren reinversetzen. Schade, dass der Junge nicht verstehen kann, was der Wind ihm sagen möchte. Aber trotzdem versucht der Wind ihn zu trösten... sehr schön. Da begegnet man dem Wetter doch direkt ganz anders.
Ich muss mich wirklich zügeln, das Buch nicht in einem Rutsch durchzulesen.
Die originellen Einfälle finde ich schon bemerkenswert. Die singende Stadt... was für ein schönes Bild für Barcelona :) Ich liebe solche Vergleiche, und bei sprachlichen Juwelen wie die wuselnden Worte im Wispern des Windes oder Festungsmauern umarmten die weißen Häuser gehe ich fast in die Knie vor Ehrfurcht :D
Darf ich die wuselnden Worte... in Zukunft als Musterbeispiel für einen Stabreim in meinen aktiven Sprachschatz aufnehmen, Christoph?
Was habe ich im zweiten Kapitel mit Jordi gelitten, als er das Missgeschick mit dem Glühstab passierte. Und schaurig, die Gestalt mirt der Harlekin-Maske *eek* ...
Wundervoll. Eine Geschichte, die ich meinen Töchter am liebsten an einem lauen Sommerabend auf der Finca erzählen würde, auf der wir vor ein paar Jahren Urlaub gemacht haben. Wenn Grillen zirpen und die langsam hereinkriechende Kühle der Nacht die Härchen auf ihrer Gänsehaut noch ein wenig höher stehen lässt. Um sie im spannendsten Moment, wenn El Cuento Catalina davonträgt und die echte Sonne langsam hinter der Finca versinkt, ins Bett zu schicken. Um das Buch zuzuklappen und ihnen kopfschüttelnd über ihre vor Aufregung und von der Hitze des Tages glühenden Gesichtchen zu streicheln. Auf dass sie träumen von der singenden Stadt. Fies nicht?*hrhr*
Ja, was soll ich sagen. Ich fände es vermessen, dir, Christoph, Feedback zu geben, wie ich es den Hobbyautoren hier gebe, das steht mir sicher nicht zu. Aber deine Geschichte fesselt, packt mich, erscheint mir märchenhaft verspielt aber auch schnell und flüssig zu lesen. Ich freue mich schon auf die nächsten Kapitel.
Was ich bewundere, ist die Vielzahl an Namen, die du mit solcher Leichtigkeit verwendest. Hast du ein Telefonbuch von Barcelona? *jk* Nein, ganz ehrlich, mir sind Namen lästig, sie zu finden, hemmt meinen Schreibfluss und daher halte ich ihre Zahl eher gering.
Beeindruckend das Tempo. Bislang gab es keine Längen und du schaffst es sogar, das Tempo und die Spannung noch zu verstärken. Schön, dass nicht jedes Buch 600 Seiten haben muss, um ernst genommen zu werden.
Die Widmung fand ich süß. Hexenmädchen, ja, so drei habe ich auch. Liest du ihnen deine eigenen Geschichten noch vor? Meine Älteste (8) ist ganz verrückt nach meinen Geschichten. Sie guckt mich dann immer ganz groß an und manche muss ich sogar mehrmals oder immer wieder vorlesen. Ich finde, das allein ist es wert, zu schreiben.
Hexenmädchen. 14 Jahre. Zunächst habe ich ja geschluckt, aber zum Glück ist deine Catalina zu verschieden von meiner Alegria, als dass ich mir um meinen eigenen Roman Sorgen machen müsste. Aber schon interessant, dass uns da offensichtlich ein ähnliches Thema bewegt hat.
So, ich habe jetzt auch angefangen und bin gleich bis Seite 80 vorgedrungen. Das Buch liest sich wirklich sehr gut. Mir gefällt Christophs Stil. Ich meine, bei vielen Autoren kann man nicht wirklich von einem Stil sprechen, aber dieser ist schon recht prägnant. Der stete Wechsel zwischen lang und kurzen Sätzen, gibt der Erzählung einen ganz eigenen Rhythmus. Das ist wirklich was ganz eigenes und es ist wohltuend anders.
Die Geschichte selbst scheint mir in einer Art Steampunk Welt angesiedelt zu sein: Zeit irgendwann Mitte des 20. Jahrhundert (Es gibt dampfangetriebene Wägen und die schon eine ganze Weile, aber es gibt auch Magie). Mir gefällt das ganz gut, auch wie Du, Christoph mit Mythen und Legenden Spielst und z. B. eine Art fliegenden Holländer einführst. Da hattest Du ja schon im großen Stil in der Emily Laing Trilogie gemacht und auch bei Fabula fand man bekanntes.
Es gibt, wie es schein zwei Hauptfiguren, die aufgabaut werden und wohl am Ende das Böse besiegen werden - eh klar, ist ja Fantasy. Aber es stört mich keineswegs, dass nach diesem Schema vorgegangen wird. Ich mochte das immer.
Zur Handlung kann ich den anderen nur zustimmen: Das ganze ist aus einem Guss, sehr flüssig geschrieben und gänzlich ohne Längen. Sehr schon. *ja*
Trotz aller Bemühungen, langsam zu lesen, bin ich nun mit dem ersten Abschnitt fertig :D
Ich finde es ganz gut, heute eine kleine Lesepause einzulegen, eine Zwischenbilanz zu ziehen und über das bisher Gelesene nachzudenken.
Dass mir Christophs Schreibstil außerordentlich gefällt, weiß man inzwischen. Meine Meinung hat sich nicht geändert ;)
Immer wieder stoße ich auf Sätze und Wendungen, die mir auch von der Sprachmelodie her gefallen.
Die Charaktere sind noch etwas vage. (Was erwarte ich schon nach ein paar Kapiteln?) Catalina dürfte sich wohl zur Hauptperson entwickeln. Momentan habe ich sie noch nicht ins Herz geschlossen. Dagegen war mir Jordi von ersten Satz an sympathisch. Ein sehr kluger, mutiger, sympathischer, feinfühliger Junge mit dem Herz am rechten Fleck. Die kleinen Episoden mit dem Schmetterling oder der Eidechse - da zeigte sich, dass vielleicht etwas von einem kleinen Philosophen in ihm steckt.
Dass Catalina wohl die Fähigkeit ihrer Mutter geerbt hat, scheint sich abzuzeichnen. Für Spannung ist da schon gesorgt, auch ohne Schattenwesen und Harlekin, die auch Gruseln ins Spiel bringen.
Dass der Harlekin ausgerechnet zu dem Zeitpunkt in die Szene platzte, als es schien, dass der Kartenmacher Catalina etwas Wichtiges mitteilen wollte, fand ich gemein von Christoph ;)
Nun rätselt man als LeserIn dauernd, was das wohl war, stellt Theorien auf und grübelt und grübelt... Nicht genug, dass fast jedes Kapitel ein Mini-Cliffhanger ist, nun auch das noch. Wenn ich eine freche Göre wäre wie Catalina, würde ich Christoph jetzt vors Schienbein treten, aber ich begnüge mich damit, die linke Augenbraue hochzuziehen :D
Wie kommst Du darauf, dass Catalina die Fähigkeit ihrer Mutter geerbt hat. Der Kartenleser hatte doch gesagt, dass ihre Mutter die Karte in ihrem Alter gezeichnet hatte und bei Catalina zeichnet sich noch nichts ab außer eine großen Interesse an Karten. Aber sie war zu überrascht, als sie die Karte sah, als dass sich bisher irgend ein Talent in diese Richtung gezeigt hatte. Aber vielleicht im mir was entgangen.
Auf jeden Fall hat Catalina die Fähigkeit mit den Winden zu Reden, was sich als nicht unpraktisch erwiesen hat.
Ich bin jetzt auch durch den ersten Teil durch. Ich meine, das ist eigentlich ein Buch, dass man in drei, vier Tagen liest. Ich werde jetzt auch Pause machen, bis die Diskussion im zweiten Thread an Fahrt gewinnt.
Die Kapitel gefallen mir recht gut. Das jeweilige Ende hat einen leichten Cliffhanger, der nicht so schlimm ist, dass man seufzt, wenn im folgenden Kapitel die Erzählebene gewechselt wird. Interessant fand ich, dass zu Beginn des Buchs die Ebene von Jordi und Catalina nicht paralell verliefen, sondern die Ereignisse um Jordi länger zurück lagen. Das wurde einem aber erst Bewußt, als die beiden Protagonisten zusammentrafen.
Christoph, liest du hier auch mit?
Es gibt eine Frage, die mich umtreibt, wo ich aber lange überlegt habe, ob ich sie dir stellen soll:
Kennst du den Anime "Das wandelnde Schloß"? (Die, die mich kennen, verdrehen jetzt sicher die Augen ob meiner Miyazaki-Manie:rolleyes:).
Mich würde interessieren, ob der Film Teil deiner Inspiration war, ich komme wegen der Art und Weise, wie die Schatten fließen und der Dampfwagen darauf. Gut möglich, dass ich aber auch nur versuche, deine Geschichte mit mir Bekannten zu assoziieren, sowas passiert mir häufiger beim Lesen.
Christoph Marzi
19.04.2008, 08:19
Hallo am Morgen,
mit einer Entschuldigung zuerst: gestern hatte ich keider keine Zeit, mich zu melden, weil Klein-Stella eine winzige Verletzung am Auge hatte, die einen Arzttermin und VIEL Fürsorge nötig gemacht hat. Dafür ist die Kleine heute wieder vollkommen gesund und munter und lustig-wie-immer.
Zu den Fragen ...
@Warin: Ich kenne (natürlich!) das "Wandelnde Schloss" und der Film gefällt mir auch recht gut (wenngleich mir die Bücher von Dianne Wynne-Jones ein wenig besser gefallen - was womöglich daran liegt, dass ich sie schon lange vor dem Film gekannt habe). Die Steampunk-Welt in dem Film ist in der Tat der Malfuria-Welt recht ähnlich. Bewusst jedenfalls wollte ich jedenfalls nicht darauf anspielen. Die Harlekins und die Schatten haben für mich gar nichts mit den bösen Wesen im Film zu tun. Die kamen mir immer eher vor wie schwarzer Sirup, weil sie auch so blubbern, wenn sie fließen. So eine Art lebendiger Teer.
Zu den Namen: natürlich arbeite ich auch mit Reiseführern. Und meistens suche ich nach Namen, die von der Bedeutung her passen: Firnis, Soleado, Niebla ... oder nach Namen, die einfach nur gut klingen: Makris de los Santos.
Ich habe eben im nächsten Threat gelesen, dass es Dir mit den spanischen Namen ein wenig zuviel wird in der Mitte des Buches. Nun, Andreas Fröhlich, der das Hörbuch gelesen hat, wäre da vorbehaltlos auf Deiner Seite. Ich habe Outtakes bekommen, auf denen er flucht und schimpft, während eine Katalanin im Hintergrund ihn permament verbesser (insbesondere bei den Sequenzen, wo 4 bis 5 äußerst lange Straßennamen hintereinander gelesen werden müssen). Im zweiten Buch habe ich dann (nicht zuletzt aus Rücksicht auf Andreas) etwas weniger Straßennamen verwendet. Aber sowas passiert und ich denke, dass Namen in jedem Fall zur Atmosphäre des Buches beitragen (ein paar dieser dahingefluchten Outtakes kann man sich auf der Malfuria-Site anhören).
@Hathor: "wuselnde Worte des Windes" darfst Du gerne deinem aktiven Sprachschatz hinzufügen (man sollte sie aber, ähnlich wie "flink fliegende Flickenfetzen" nicht aussprechen, wenn man Kekse, Toast oder trockenen Kuchen im Mund hat).
@Pantalaimon: "Bunt und lebendig" - in der Tat wollte ich nach den London-Büchern eine Welt schildern, die einfach viel bunter ist. Für mich war Barcelona/die singende Stadt immer so, als habe Gaudí sie entworfen (mit all den Mosaikwänden, bunten Tieren, beschwingten Gesängen, und mit viel, viel Sonnenschein).
@ExLibris: "Nuria" gleich zu Anfang? Hat die Freude einen Grund, den man kennen müsste?
Soviel für jetzt
&
hinüber zu den "Fragen an den Autor"
&
liebe Grüße,
Christoph.
Heieiei, also entschuldigen brauchst du dich wirklich nicht, du machst das prima und die Familie geht vor. Gut, dass die Kleine wieder munter ist^^
Ich muss sagen, deine Offenheit hat mich zum Schmunzeln gebracht. Der arme Andreas Fröhlich, ich kann's mir lebhaft vorstellen und werde mir die Outtakes gleich mal anhören*lol*
So... Nachzügler. Ich habe das Buch erst Donnerstag bekommen und noch nicht viel Zeit gehabt. Als nächstes steht bei mir erst Seite 62 an.
Zudem habe ich mir vorgenommen zu jedem Kapitel meine Eindrücke, teilweise auch zu einzelnen Szenen und Sätzen aufzuschreiben.
Zum Prolog
Ein Rabe, der Rabe heißt? Uhm... ok... so lange kein Farmer auftaucht, der Farmer heißt, ist alles in Ordnung. Schön finde ich, dass diese Einleitung gleich einen Hinweis auf die Andersartigkeit der Welt bietet und zumindest mich auch gleich neugierig macht was es mit den ganzen Pergamentrollen auf sich hat und warum der Arxiduc sie nicht haben darf.
Das aber gleich im ersten Kapitel eine Person (+ ein ganzes Dorf) umkommt und dann auch noch durch Selbstverbrennung, hätte ich nicht erwartet. Geht ja heftig los. Charakter eingeführt und gleich wieder raus. Ich dachte immer so etwas sollte man nicht machen. Aber offensichtlich geht’s trotzdem. (R.R. Martin hat's ja auch getan.) Ihre Entscheidung das Dorf mit draufgehen zu lassen, finde ich trotzdem seltsam.
Aber die Schatten, die den Arxiduc umgaben, flossen in das Haus hinein.
Uhy. Das erinnerte mich sehr an Miyazaki.
Zu „Die singende Stadt“
Ein wenig mehr zur Welt. Offensichtlich gibt es mehr zwischen Himmel und Erde als sich mancher Mensch in dieser Welt vorstellen kann. Catalina kann mit dem Wind (einem bestimmten Wind auch noch) reden. Andere können das nicht und könnten sie für komisch halten.
Da Catalina Karten zeichnet und auch Nuria dies tat, könnte sie also in der selben Gefahr schweben wie die Alte. Interessante Variante durch den Prolog und durch die Parallelen dunkle Wolken aufziehen zu lassen, ohne sie direkt zu erwähnen. Gefällt mir.
Ein Punkt, den ich mit gemischten Gefühlen betrachte: Catalina ist derzeit elternlos. Vater tot, Mutter weg. Jugendliche Helden scheinen häufiger keine Eltern zu haben, oder sie werden nicht weiter erwähnt oder gleich am Anfang zurück gelassen.
Und was bedeutet 'El Cuento' nun?
Die Menschen mögen es nicht, wenn jemand anders ist. - In der Tat
Und selbst die guten Menschen sind manchmal böse, ohne dass sie es wirklich sein wollen. - Leider auch wahr.
Zu „Der Lichterjunge“
Drittes Abschnitt, dritter Charakter. Mal sehen, ob noch mehr kommen.
Jordis Mutter ist weg und hat einen Trinker als Vater. Etwas mehr als was Catalina vorweisen kann, aber ob das unbedingt besser ist? Irgendwie mag ich Catalina und Jordi jetzt schon. Liegt wohl an meiner Vorliebe für einsame Außenseiter-Charaktere. Wobei ich sagen muss, dass ich Jordi im Moment interessanter finde als Catalina. Ich mag Träumer. Warum wohl? : )
Fliegende Schiffe. Oh ho. Das schon im letzten Kapitel erwähnte Barcelona ist zwar ein Hinweis auf die Erde. Aber es deutet eben vieles auf eine Parallelwelt hin. Meduza? Medusa?
Jordi bekommt Schläge. Ugh. Hätte ich auch anfangs auch nicht mit gerechnet, dass das beschrieben wird. Macht mir aber Mut, sollte ich doch noch mal versuchen zu schreiben, auch fies zu meinen Charakteren sein zu dürfen. : )
Keine Ersatzglühstäbe da? Oder würde es auffallen, wenn er einen aus einem möglichen Vorrat nimmt?
Stilistisch mag ich auch das Verweben von Jordis Gedanken mit dem Geschehen um ihn herum.
Gemein, dass ihm auch der neue Glühstab kaputt geht. Böser Autor, ganz böser Autor. : )
Warum, verdammt noch mal, habe ich keinen Jungen, der ein richtiger Junge ist? - x.x, That hit a lil bit too close to home.
Zu „Der alte Kartenmacher“
Ah ja. Catalina ist wieder dran. War's das mit Hauptcharakteren? Was werden sie und Jordi wohl miteinander zu tun haben? Und was hat es mit den fehlenden Müttern auf sich?
Wieder wird das Element der Andersartigkeit aufgebracht. Anders sein in einer Welt, die selbst anders ist. Amüsant. Und auch wieder das Element des Guten im Menschen, bzw. die Umkehrung, dass nicht alle Menschen gut sind.
Erstaunlich finde ich, dass der alte Kartenmacher der Meinung ist, dass es keine weißen Flecken mehr auf den Karten geben würde, weil das Wissen die Macht habe. Lügt er? Glaubt er das? Oder ist es vielleicht umgekehrt so, dass er es bedauert?
Die Stelle mit der Barcelona-Karte und die Enthüllung über Catalinas Mutter hat mich ziemlich in ihren Bann gezogen. Auch wenn es mehr oder minder klar war, was ihre Mutter war, so bleibt es doch sehr spannend zu lesen. ... und ich will so eine Karte.
Sie konnte in diesen Stunden, wenn alles um sie herum ganz still war, am allerbesten zeichnen. - geht mir genauso.
So!
Jetzt war es ausgesprochen.
Arcadio Márquez schien irgendwie erleichtert zu sein.
Catalina nicht.
LOL! Eine Art von Humor, die mir gefällt. : )
---
Und jetzt werde ich in aller Ruhe weiterlesen. Und nach dem Lesen einiger Kommentare in dem Thema hier, habe ich fast das Gefühl ich werde es zwei mal lesen müssen, um alle Details mitzubekommen. (Den tröstenden Wind bei Jordi hatte ich zum Beispiel beim Aufschreiben meiner Reaktionen schon wieder vergessen. Unglaublich schönes Detail.)
Ja... ich werde also weiterhin einige Tage hinterher hinken. :(
(edit) Wer hatte sich gleich beschwert, dass ich zu viele Absätze mache? In Malfuria gibt's manchmal unglaublich kurze Absätze. Das kürzeste war ein einzelnes Wort. Ha! Der einzige Unterschied ist, dass ich zur besseren Lesbarkeit im Internet üblicherweise noch eine Leerzeile einfüge, da die Möglichkeit einen Einzug zu definieren hier doch arg begrenzt sind.
ExLibris
21.04.2008, 09:14
@ExLibris: "Nuria" gleich zu Anfang? Hat die Freude einen Grund, den man kennen müsste?
Nein, natürlich nicht. Nur wenn man "Der Schatten des Windes" von Carlos Ruiz Zafon gelesen hat. Dieses Buch hab ich sehr geliebt. War also nur eine ganz persönliche Gefühlsregung von mir! :)
Zu "Nicht Schatten, nicht Licht"
Fliegende Fische sitzen auf den Lampen?
Jordi hat echt zu leiden. Gerade geniesst er ein wenig seine neu gewonnene Freiheit, schon taucht wieder ein Maskenmann auf... und dann übernimmt auch noch ein völlig Fremder die Aufgabe ihm eine Ohrfeige zu verpassen. Also bekommt er nicht nur von seinem Vater Schläge...
Freiheit schön und gut, aber was ist mit all den anderen Sorgen, die das mit sich bringt? Jordi ist auch in dem Punkt ein Träumer...
... im übrigen: Warum wurde er nicht von dem Maskenmann 'konvertiert'. Was genau ist an ihm anders, dass er ignoriert wird?
Zu "Die Flucht"
Cliffhanger in den Kapiteln. Erinnert mich sehr an filmische Schnitte. :)
Die Schatten wollen Catalina... und interessieren sich absolut nicht für Jordi, nicht mal als Hilfe. Wo ist der Zusammenhang zwischen den beiden?
Das Unterschied zwischen Dunkelheit und Schatten gefällt mir.
2 mal
Vielleicht, vielleicht, vielleicht ...
1 mal
Warum, warum, warum ...?
Hmf!
Zu "Die Mosaikeidechse"
Philosophische Betrachtungen zum eigenen möglicherweise beschränkten Horizont von Jordi bei Beobachtung einer Eidechse.
Mir gefällt, dass die Charaktere über allerlei Dinge nachdenken.
Noch ein kleiner Cliffhanger. Diesmal greift er vor und erklärt erst im nächsten Kapitel was geschehen ist. Sowas habe ich auch in TV-Serien in letzter Zeit häufiger beobachtet.
Aber irgendwie hat sich Jordi auch noch keine Gedanken drum gemacht warum er nicht wie die anderen geworden ist, die eine Begegnung mit den Maskenmännern hatten.
Meine Vermutungen warum sind im Moment:
a.) Weil Jordi möglicherweise selbst Sohn einer Hexe ist. Dazu passt aber nicht, dass sie Catalina verfolgen. Wobei er möglicherweise keine Fähigkeiten hat und deshalb uninteressant (aber geschützt) ist.
oder b.) Träumer
oder c.) Kind, obwohl er schon 15 Jahre alt ist.
Zu "Flickenfetzen"
Irgendwie war ja klar, dass Catalina entkommt. Aber das ganze war so spannend beschrieben, dass ich gar nicht dazu kam mir nebenbei Gedanken zu machen und dementsprechend überrascht von El Cuento war.
Klappt beim Ort ihrer Landung dann natürlich nicht mehr. Die war ja allerdings auch im vorherigen Kapitel angekündigt.
"Der Flickenfetzen ist froh, dass ich hier bin", sagte El Cuento.
o.O; Entweder hat der Wind gehörig einen an der Waffel oder es sind noch viel mehr Dinge beseelt als Catalina glauben mag.
Jetzt bin ich gespannt wie sie mit Jordi zurecht kommt... und umgekehrt.
(Hmhmm... und ich hoffe bei der nächsten Leserunde hänge ich nicht so hinterher. Das hier ist gerade eine sehr einsame Erfahrung ^^ )
Meine Vermutungen warum sind im Moment:
a.) Weil Jordi möglicherweise selbst Sohn einer Hexe ist. Die Vermutung habe ich auch, bin aber erst in Band zwei drauf gekommen. Aber aufgeklärt ist das auch nach der Hälfte von Band drei noch nicht...
(Hmhmm... und ich hoffe bei der nächsten Leserunde hänge ich nicht so hinterher. Das hier ist gerade eine sehr einsame Erfahrung ^^ )Keine Sorge, du bist nicht allein:D
ExLibris
04.05.2008, 19:03
*hide*
(Hmhmm... und ich hoffe bei der nächsten Leserunde hänge ich nicht so hinterher. Das hier ist gerade eine sehr einsame Erfahrung ^^ )
Dachte schon ich wär die einzige. *hide* Aber dieses WE hab ich ein großes Stück geschafft.
Die Flucht auf dem Flickenfetzen ist spannnend beschrieben. Ich mag Jordi eindeutig lieber als Catalina. Er ist ein Träumer, aber es hat mich doch ein bisschen gewundert, dass er sich nach seiner Flucht aus dem Leuchturm keinerlei Gedanken gemacht hat, wie es weitergehen soll. Er ist zwar ein Träumer, aber gerade auf dem Leuchturm hat er gewusst, was Sorgen sind. Er wandert durch die Straßen, er betrachtet Eidechsen (das hat mir besonder gut gefallen), aber er denkt kein einziges Mal an sein Nachtlager, oder die nächste Mahlzeit. Als wüsste er, dass etwas passieren wird, und er sich nur deshalb auf der Straße zur Windmühle befindet.
Apropos Jordi, wie denkt ihr, spricht man den Namen aus? Also ich lese ihn so wie geschrieben "J-ordi", weil "Dschordi" mich an jemanden erinnert. Oder gar "Chordi"? :rolleyes:
Apropos Jordi, wie denkt ihr, spricht man den Namen aus? Also ich lese ihn so wie geschrieben "J-ordi", weil "Dschordi" mich an jemanden erinnert. Oder gar "Chordi"? :rolleyes:Wenn ich das richtig recherchiert habe, ist Jordi die katalanische Form von George und wird am Anfang auch so ausgesprochen, "Dschordi" kommt da wohl am nächsten (so habe ich es auch gelesen).
Hast du vielleicht an Lieutenant Commander Geordi LaForge von der Enterprise TNG gedacht?:)
Wenn ich das richtig recherchiert habe, ist Jordi die katalanische Form von George und wird am Anfang auch so ausgesprochen, "Dschordi" kommt da wohl am nächsten (so habe ich es auch gelesen).
Hast du vielleicht an Lieutenant Commander Geordi LaForge von der Enterprise TNG gedacht?:)
Ich habe auch immer an TNG-Alleskönner-Geordi gedacht ;)
Hm, im Katalonischen kenne ich mich nicht aus. Im Spanischen wird das j aber wie ein ch gesprochen (Juan, Jorge). Aber der dsch-Laut würde mir sehr viel besser gefallen als "Chordi"... Klingt irgendwie viel zu ... naja...
Pantalaimon
04.05.2008, 19:49
Auf der Malfuria-Seite von Christoph gibt es eine Hörprobe aus dem Hörspiel. Dort wird der name tatsächlich Dschordi ausgesprochen.
Übrigens eine sehr nette Seite, die Take-outs sind äußerst komisch ;)
ExLibris
05.05.2008, 09:06
Hast du vielleicht an Lieutenant Commander Geordi LaForge von der Enterprise TNG gedacht?:)
Nein, an einen Kollegen aus der Schulzeit. Und das verdirbt mir die ganze Sympathie. Also wird er bei mir Jordi bleiben, obwohl natürlich Dschordi schon besser klingt.
Auf der Malfuria-Seite von Christoph gibt es eine Hörprobe aus dem Hörspiel. Dort wird der name tatsächlich Dschordi ausgesprochen.
Übrigens eine sehr nette Seite, die Take-outs sind äußerst komisch ;)
@Christoph: Da ich viele Hörbücher höre interessiert mich das besonders: Wirst Du als Autor kontaktiert, wenn Deine Bücher als Hörbuch umgesetzt werden? Fragt man Dich, wie Namen ausgesprochen werden, bzw fragt man Dich bezüglich der Kürzungen, die leider fast immer in Deutschland vorgenommen werden?
Oh, ich bin die wohl die am längsten gebraucht hat, lag aber tatsächlich nur an der Zeit, ganz bestimmt nicht am Buch. Hoffe nur, dass ich die Tage dazu komme weiter zu lesen.
Bei der Flucht fand ich gut, dass es am Anfang alles wie in Zeitlupe abgelaufen ist. Die Nummerierung der Gedanken fand ich gelungen, obwohl es je länger die Szene gedauert hat wurden mir die Gedanken etwas zu viel. Ich finde das es am Anfang genau so abläuft, zuerst überschlagen sich die Gedanken und daher kommt es einem so vor, dass die Welt sich langsamer dreht. Aber später reagiert man fast nur. Catalina wird aber je länger sie in der Mühle befindet fast schon von ihren Gedanken behindert. Klar kann man wie gelähmt sein, aber ich glaube in dem Moment denkt man nicht, man fürcht sich nur. Aber dies ist nur meine persönliche Meinung.
Jordi ist mir auch gleich von Anfang an sympathisch. Manchmal ist es tatsächlich so, dass so Kleinigkeiten wie das Beobachten eines Schmetterlings, der sich im Netz einer Spinne verfängt, ausreichend ist um sein ganzes Leben auf den Kopf zu stellen. Außerdem ist er ganz bestimmt ganz wichtig für die Geschichte, da die Harlekins anscheinend keine Macht über ihn haben. Andere Menschen wirken wie Marionetten nach einer Begegnung mit der Dunkelheit, Jordi wurde aber nicht verändert. Ob seine Mutter auch eine Hexe ist und er deshalb immun gegen die Dunkelheit? Bin gespannt warum er sich nicht verändert hat.
Ich bin wie die Meisten von den liebevollen Beschreibungen des Schmetterlings oder der Eidechse begeistert. Oder solchen Überlegungen von Jordi liebe ich: Sehe ich die Welt wirklich so, wie sie ist? Oder ist das, was ich sehe, nichts als ein Trugbild?
So ich mache mich daran weiter zu lesen und hoffe, dass ich wenigstens eine Stunde am Stück durchlesen kann.
Dass Catalina wohl die Fähigkeit ihrer Mutter geerbt hat, scheint sich abzuzeichnen. Für Spannung ist da schon gesorgt, auch ohne Schattenwesen und Harlekin, die auch Gruseln ins Spiel bringen.
Ich glaube auch, dass Catalina die Fähigkeit ihrer Mutter hat. Sie scheint sehr begabt zu sein und trotzdem darf sie die Karten nur ganz genau von der Vorlage abzeichnen.
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