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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Manuskriptservice des Instituts für Jugendliteratur


Warin
19.04.2008, 19:43
Nachdem ich bereits auf den hp's zwei großer Verlage (Carlsen und Ueberreuter) Hinweise auf den Manuskriptservice des Instituts für Jugendliteratur (http://www.jugendliteratur.net/services.html) gefunden habe, möchte ich euch den Service auch hier einmal kurz vorstellen:

Sie schreiben ...

Sie schreiben literarische Texte für Kinder und/oder Jugendliche und wollen die Meinung von Fachleuten dazu hören?
Sie möchten Ihr Manuskript an einen Verlag schicken und wissen nicht wie?
Sie wollen sich informieren, welche Förderungen und Veröffentlichungsmöglichkeiten es gibt?
Sie würden gerne weiterführende Literaturtipps bekommen?

Wir beraten ...

Schicken Sie uns Ihr Manuskript (Maximal-Länge: 20 A4-Seiten, bei längeren Texten mit zusätzlicher Inhaltsangabe).
Wir geben Ihnen Antworten auf Ihre Fragen und bieten Ihnen:
einen schriftlichen Kommentar zu Ihrem Manuskript (ca. 2-3 S.)
oder ein persönliches Beratungsgespräch (ca. 1 Stunde)
Informationen über Stipendien und Förderungen
Literaturhinweise zu den Bereichen kreatives Schreiben, Berufsfeld „Autor" und Kinder- und Jugendliteratur Mindestalter: 16 Jahre
Kostenpauschale für alle oben genannten Leistungen: € 85,- inkl. MWst.
Für Mitglieder des Instituts für Jugendliteratur: € 75,- inkl. MWst.

Sie haben Interesse? Dann wenden Sie sich an uns!
e-mail: office@jugendliteratur.net (office@jugendliteratur.net)Wenn so renommierte Verlage das empfehlen, glaube ich nicht, dass das Abzocke ist. Und wer weiß, vielleicht öffnen positive Kommentare bei den Verlagen ja Tore...

damagefilter
08.05.2008, 19:03
Das ist, wenn man das mal so um und durchrechnet, tatsächlich ein nettes Angebot. Gerade für jene, die niemanden haben, der da mal was zum geschriebenen Werk sagen könnte. Ob die Kommentare von diesen freundlichen Menschen nun aber so hilfreich sind, ist die andere Sache.
Aber man kanns ja mal probieren, wobei ich denke, dass man mit Agenturen, die auf Erfolgsbasis arbeiten besser dran ist hehe.
Schließlich arbeiten die nich gerne für Umme.

*EDIT*
<- haha! zweiter Beitrag. Man bin ich wichtig :D

Warin
06.12.2008, 07:40
So, ich habe den Manuskriptservice jetzt getestet und ich kann nur sagen: Absolut genial! Dieses Feedback ist die 85,-- € wert. Von der Bestellung bis zum Eingang hat es nur sieben Wochen gedauert. Kleiner Faux Pas: Die Rechnung kam drei Tage vor dem Feedback, aber man kann sie ja so lange liegen lassen.

Mein Feedback war sechs Seiten lang und gliederte sich in Sprachliche/stilistische Aspekte und Inhaltliche Aspekte. Alle Verbesserungsvorschläge wurden durch konkrete Beispiele belegt, was eine sehr intensive Auseinandersetzung mit dem Text belegt. Sprachlich wurde vor allem mein übertriebener Adjektivgebrauch bemängelt, was absolut passt, denn ich hatte ohnehin noch vor, das Manuskript gemäß des 10-Punkte-TÜV's (http://www.andreaseschbach.de/schreiben/page96/page96.html) von Andreas Eschbach zu überarbeiten.

Inhaltlich war der Lektorin das Manuskript zu temporeich und sie wünschte sich mehr Zeit zum verweilen - auch das stimmt, den Tipp hatte ich auch schon von Ricky bekommen.

Wenn ihr den Service nutzen wollt, kann ich euch nur raten, konkrete Fragen zu stellen, denn diese werden auch ganz konkret beantwortet. Mein Prolog weicht sprachlich und inhaltlich erheblich vom Rest des Textes ab. Ich hatte daher die Frage gestellt, ob auch ein anderer Teil der Geschichte als Textprobe bei Verlagen/Agenturen eingereicht werden kann. Empfohlen wurde mir -falls vom Verlag nicht anders vorgegeben- den aus meiner Sicht besten Abschnitt einzureichen.

Des weiteren habe ich nach der Vermarktungsfähigkeit des Romans gefragt. Die Antwort "Sollte der Text noch überarbeitet werden, sehe ich durchaus die Möglichkeit, dass LektorInnen oder Agenturen daran Interesse haben", fand ich sehr motivierend*freu*

Selbst meine Inspiration durch "Spirited Away" ist der Lektorin nicht entgangen - obgleich ich sie mit keiner Silbe erwähnt hatte.

Am Ende folgen dann noch allgemeine Hinweise zur Gestaltung von Expose und Manuskript, die ihr aber auch der Seite von Andreas Eschbach entnehmen könnt. Des weiteren war noch eine Liste mit Verlagsanschriften beigefügt, da ich konkret danach gefragt hatte, welche Verlage für eine Veröffentlichung in Frage kämen.

So, nun weiß ich, was ich mit meinen 14 Tagen Weihnachtsferien mache: Überarbeiten, überarbeiten, überarbeiten. Und dann... drückt mir die Daumen^^

Felaróf
06.12.2008, 13:04
Das hört sich wirklich sehr gut an und die 85,-€ sind es wirklich wert, wenn man so tolle Tipps bekommt! Vor allem so ein Motivationschub könnte durchaus nützlich sein ;)
Werde, sobald ich mein Manuskript fertig habe, auch mal Kontakt herstellen und das Ganze beurteilen lassen.

Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Glück und Spaß, Warin! Vielleicht liegt dein Buch ja bald bei den Bestsellern =D