Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Magiesysteme
Verräter
22.04.2008, 21:21
Ein Bereich, der aus der Fantasy kaum wegzudenken ist. Die Magie! Sind es nun weise, mächtige (und alte *hust*) Zauberer, kleine Feen und ihre Tricks (wobei die zugegebenermaßen doch nicht soo häufig vorkommen...), dunkle Nekromanten oder Meister eines Elements. Gleichzeitig die schar von magischen Gegenständen, die jeder zweite Held in irgendeinem Roman trägt und einfache Heilzauber von Priestern.
Wohin man sieht, sieht man Magie!
Aber woher kommt sie? Was ist an der Fantasy-Welt so besonders, dass dort (im Gegensatz zu unserer Welt) derartige Dinge möglich werden? Aus welcher Energie schöpfen Zauberer ihre Kraft, was ist an verzauberten Gegenständen tatsächlich so besonders?
Dies soll ein kleiner Sammel- und Diskussionsthread werden über Magiesysteme, von Autoren die sich mit diesem Thema mehr befasst haben als (*grübel* gutes Beispiel finden *denk*) Salvatore, der einfach nur mit Magischen Gegenständen um sich schmeißt, ohne jemals irgendeinen davon näher zu erklären.
Unter dem Fragepunkt: Was ist der Ursprung der Magie, Wie kann man sie nutzen und wie sieht die Wirkung am Ende aus.
Meine Bücherliste reicht momentan nicht dafür aus, um euch jetzt ein konkretes Beispiel zu geben, aber ich weiß von einigen Sagen/Welten in denen das ziemlich genau erklärt werden soll. Dabei möchte ich mich allerdings natürlich nicht auf bereits erschienene Werke beschränken, sondern ganz im Gegenteil, hat jemand selbst eine Art "Magiesystem" für sich, seine Welten oder seine Geschichten entworfen wäre es natürlich sehr schön, wenn dieser das hier näher erläutern könnte. Diese eignen sich nämlich fantastisch zum Diskutieren, weil man deutlich mehr in die Tiefe gehen kann.
Hmm... ja...
Was ist Magie?
nazgul666-rr
22.04.2008, 21:38
ich hab mal eine HP-FF gelesen (ich glaub Paradigm of Uncertenty Triologie) und da wurde die Magie als eine der fundamentalen Naturkräfte beschrieben
also sowas wie die starke und schwache Kernkraft, die Gravitation und der Elektromagnetismus
Mir fällt jetzt kein Buch als konkretes Beispiel ein, aber ich persönlich definiere Magie als eine Energie, die nur von wenigen "benutzt" (falsches Wort aber mir fällt kein besseres ein -.-) werden kann. Dann müsste Magie prinzipiell immernoch existieren, falls sie jemals existiert haben sollte, da Energie ja nicht verbraucht, sondern nur umgewandelt werden kann... :D
Verräter
22.04.2008, 22:41
Buecher von Raymond E. Feist der beschreibt die Magie sehr detailiert.(sagte man mir)
Ebenso habe ich vom Magieprinzip, dass im Erdsee-Zyklus von Ursula K. LeGuin einiges gutes gehört, selbst aber noch nicht gelesen. Dort scheint alles auf Sprache zu basieren, möchte jetzt aber nichts falsches sagen. Ich zitiere einfach mal kurz...
"[...]Da basiert die Magie auf Sprache.
Die Welt wurde quasi aus Sprache erschaffen, wie eine Geschichte die vom Schöpfer dieser Welt erzählt wird.
Die Sprache in der er gesprochen hat, ist weitgehend in Vergessenheit geraten. Nur noch die Drachen sprechen sie und die menschlichen Magier haben sich Bruchstücke davon wieder angelernt ohne sie ganz zu verstehen.
Jedes Lebewesen und jedes Objekt hat seinen eigenen Namen in dieser Schöpfungssprache. Will man zum Beispiel einen Stein in einen Vogel verwandeln, muss man dafür seinen Namen in der Ursprache von "Stein" auf "Vogel" ändern. [...]
Dieses System gefällt mir deshalb gut weil es eine eigene Logik hat und die Handlung der Bücher dieser auch treu bleibt, so dass alles in sich stimmig ist. Man kann nachvollziehen wie die Magie funktioniert und man versteht was die jungen Zauberlehrlinge wirklich auf der Magierakademie lernen, weil es praktisch wie ein Sprachunterricht läuft. Bei einem Lehrer lernen sie die Namen der Dinge, beim anderen wie man diese Namen ändert, beim dritten wie man unbekannte Namen herausfindet, beim vierten wie man Zaubersprüche wirkt indem man die Grammatik der Ursprache erlernt und anwendet[...]"
Quelle (http://fantastik.foren-city.de/ptopic,56343.html#56343)
Das fand ich persönlich sehr interessant und bin auf der Suche nach weiteren, anderen Magieprinzipien, da ich mich selbst erst kürzlich damit befasst habe/immer noch damit befasse um einige Dinge logisch (Was ist schon Logik in einer Fantasy-Welt?) erklären zu können. Wenn meine eigene Lösung auch etwas abgeguckt von einigen Naturistischen Religionen ist *seufz*
Das einfach mal als Beispiel, vielleicht fällt jemandem ja noch ein Magiesystem ein, dass er vorstellen möchte :}
Ich habe für die Geschichten an denen ich schreibe, ein eigenes Magiesystem entwickelt:
Magie ist eine Form von Energie, die überall vorliegt, jedoch in unterschiedlicher Konzentration. Diese Energie nennt man Erynnje.
Jeder Mensch hat von Natur aus die Fähigkeit, Erynnje zu formen und zu nutzen, jedoch tritt diese Fähigkeit unterschiedlich stark auf - ähnlich wie Musikalität oder ähnliche Talente. Während manche Menschen kaum zur Thelepathie mit Hilfsmitteln fähig sind, können andere ohne jedes Training Zauber vollbringen.
Jene, die das Erynnje um sie herum nutzen um Zauber zu wirken, nennt man Zauberer - jedoch erst nach einer jahrelangen Ausbildung. Diese Ausbildung wird benötigt, um die vielen Formen des Lenkens von Erynnje zu erlernen - und um eine Meister der Sprache Seilyn zu werden. Eines der Mysterien an Erynnje, welches die Gelehrten auch nach Jahrhunderten noch nicht ergründen konnten, ist, warum sich Erynnje gerade mit Worten auf Seilyn - der Sprache der Elfen - besonders gut lenken lässt. Theorien äußern, dass es daran liegen könnte, dass es die Elfen waren, welche als erste das Zaubern erlernten.
Ein erfahrener und hochbegabter Zauberer, kann Zauber jedoch auch wirken, indem er sich anderer Sprachen bedient, oder sogar nur durch Gedankenkraft.
Es gibt aber auch noch jene, durch deren Körper besonders viel Erynnje fließt - sie werden Magier genannt.
Anders als Zauberer, die sich der Magie um sich herum bedienen um Zauber auszuführen, schöpfen die Magier aus ihrem Inneren. Dazu bedienen sie sich des Erynnies in ihrem Körper, das sie nach außen leiten. Dabei sind sie allerdings individuell auf bestimmte Fähigkeiten - auch Gaben genannt - beschränkt.
Diese Form der Magie verbraucht sehr viel weniger Energie als das Zaubern, welches unerfahrene und weniger begabte Zauberer schnell an ihre Grenzen stoßen lässt. Dafür sind Zauberer nicht nur auf eine Form der Magie beschränkt.
Erfahrene Meister der Zauberei können auch Objekte mit Zaubern belegen - dabei wird das Erynnje praktisch in das Objekt gepumpt und geformt, bis der Zauber auch von untalentierten Personen oder Einflüsse der Umwelt ausgelöst werden kann.
In der Geschichte an der ich momentan schreibe, gibt es zwei verschiedene Arten der Magie.
1. Die innere Magie: Einige Wesen besitzen in ihrem Geist sozusagen eine Magiequelle, die sie bei Bedarf "anzapfen" können. Diese Magiequelle erreichen nur die wenigsten ohne die anfängliche Hilfe von Weiterausgebildeten, denn sie zu erreichen braucht viel Geduld, Fähigkeit und vor allem Geistesstärke. Bei falschen Anwenden können verhärende Katastrophen entstehen, so ist jedem Lehrling zu empfehlen, bei einem Meister in Schulung zu gehen.
Nutzen kann man diese Magie zu Vielem; zum Beispiel zum Verändern von Gegenständen, Schwebenlassen, Gegenstände erstehen lassen u.s.w.. Man kann damit aber nicht die ürsprüngliche Natur verändern, das ist allein bei der Magie die von der Natur gegeben wird möglich.
Magier sind die haüfigsten Besitzer dieser Gabe.
2. Von der Natur gegebene Magie: Manche Wesen können die Magie der Natur in sich aufnehmen, speichern, und zum Verändern von Dingen in der Natur wiederbenutzen. Sie können ebenfalls mit der Magie heilen, aber keine Gegenstände entstehen lassen wie die Besitzer der inneren Magie. Außerdem braucht sich die Magie der Natur bei Verwendung auf, sodass die Magie oft wieder aufgeladen werden muss.
Elfen benutzen diese Fähigkeit oft.
LG,
Luzifer
Verräter
30.04.2008, 11:30
Nejira, ein paar Fragen dazu :-)
Ich nummeriere diese jetzt der Übersicht wegen einfach mal...
1. Wie kommt es zu den "Konzentrationsschwankungen" im Erynnje, wenn es doch ohnehin allgegenwärtig ist?
2. Braucht man nur die richtigen Worte im Seilyn kennen um einen Zauber zu beschwören?
3. Magier, die also ihr "eigenes Erynnje" benutzen, können nur bestimmte Arten der Magie erlernen(?) aber wodurch entscheidet sich das?
4.Wenn Erynnje überall ist, müsste es auch Zauberer durchfließen. Müssten auch diese nicht dazu in der Lage sein dieses so zu benutzen, wie es Magier tun?
5. Wenn ich mir als Zauberer also einen Stiefel nehme, Stundenlang mit der Seilynsprache auf ihn einrede, er möchte doch bitte höher springen können als andere Schuhe, wird er es irgendwann tun?
Das selbe nun an Luzifer:
1. Wer sind "einige Wesen" ? Geht es dabei um Rassen, sprich alle Menschen und Marienkäfer oder nur bestimmte Einzelpersonen die sich dadurch von der Masse unterscheiden?
2. Wodurch entstehen diese Katastrophen? Wenn also ein Mensch versucht aus sich selbst Magie zu schöpfen, was passiert dann dort genau?
3. All das was man mit Magie machen kann ist schön, aber wie schafft die Magie das? Was ist das für eine Kraft im Geist der Person, die einen plötzlich schweben lässt.
4."Magier sind die haüfigsten Besitzer dieser Gabe." - Das musst du näher erklären. Müsste nicht grundsätzlich jeder Magier diese Gabe haben, weil er sonst gar kein Magier wäre? Und wären "normale" nicht auch Magier, wenn diese die Gabe besäßen?
Zur zweiten Form:
5. Was passiert dann mit der Natur, der die Magie dann fehlt?
6. Wer ist genau Natur? Sind damit auch Steine und Wassertropfen gemeint oder nur sog. "lebende" Natur wie Bäume und Pflanzen. Gelten Tiere auch dazu?
7. Könnte man sich nicht auch die Magie eines Magiers holen? Während er schläft zum Beispiel...
nochmal Grundsätzlich und letzte Frage:
8. Gegenstände mithilfe der Magie entstehen lassen.
Wie geht das? Wie kann aus Geisteskraft plötzlich ein Gegenstand, ich sag jetzt einfach mal ein Schwert, werden?
Das kann ich mir einfach irgendwie nicht vorstellen :/
Nejira, ein paar Fragen dazu :-)
Ich nummeriere diese jetzt der Übersicht wegen einfach mal...
1. Wie kommt es zu den "Konzentrationsschwankungen" im Erynnje, wenn es doch ohnehin allgegenwärtig ist?
Errynje ist überall vorhanden, aber nicht überall gleich stark. Man kann es sich in etwa so vorstellen, wie einen Bestandteil der Luft, z.B. Co2, der ja auch nicht überall in der gleichen Konzentration vorhanden ist. Normalerweise ist Erynnje zwar überall vorhanden, aber in sehr dünner Konzentration. - Normalerweise...!
2. Braucht man nur die richtigen Worte im Seilyn kennen um einen Zauber zu beschwören?
Prinzipell kann man auch Zauber beschwören, wenn man sich nur fest konzentriert - und bei einfachen Dingen (z.B. Feuer entzünden) funktioniert das auch. Wichtig wird die Sprache erst, wenn es sich um kompliziertere und längere Zauber und Beschwörungen handelt (so wie dein Beispiel mit dem Stiefel) - Erynnje lässt sich mit Seilyn sehr viel leichter lenken und macht dadurch diese Angelegenheiten um einiges einfacher.
3. Magier, die also ihr "eigenes Erynnje" benutzen, können nur bestimmte Arten der Magie erlernen(?) aber wodurch entscheidet sich das?
Magie hat viel mit dem Wesen und Carakter eines Magiers zu tun. Es ist ganz ähnlich wie eine Begabung bei normalen Menschen: Der eine kann phantastisch Flöte spielen, aber an der Geige tut er sich schwer, wärend wieder ein anderer die schönsten Bilder malt, aber Moll nicht von Dur unterscheiden kann.
4.Wenn Erynnje überall ist, müsste es auch Zauberer durchfließen. Müssten auch diese nicht dazu in der Lage sein dieses so zu benutzen, wie es Magier tun?
Prinzipiell schon - aber wie schon oben erklärt, kommt Erynnje normalerweise in so geringer Konzentration vor, dass Zauberer und "Normale" nichts mit der Geringen Menge an innerem Erynnje erreichen könnten.
5. Wenn ich mir als Zauberer also einen Stiefel nehme, Stundenlang mit der Seilynsprache auf ihn einrede, er möchte doch bitte höher springen können als andere Schuhe, wird er es irgendwann tun?
Naja... angenommen, du hättest genug Begabung, eine langjährige Ausbildung und den richtigen Wortschatz - ja.
Aber die wenigsten Zauberer sind stark genug um Gegenstände zu verzaubern - so viel Erynnje in ein lebloses Objekt zu pumpen erfordert eine Menge Kraft, Konzentration und Willensstärke.
Der Thread ist praktisch - man wird sich über einiges selbst noch einmal klar.
Oh, hab ich so schlecht erklärt?
1. Wer sind "einige Wesen" ? Geht es dabei um Rassen, sprich alle Menschen und Marienkäfer oder nur bestimmte Einzelpersonen die sich dadurch von der Masse unterscheiden?
Das ist schwer zu erklären, ich versuch es mal : Die innere Magie ist nur einigen bestimmten Rassen vorbehalten. Zum Beispiel Menschen. Von denen besitzen aber auch nur eine Hand voll die Magie, eben Magier. Bei den Zwergen (diese Besitzer der Magie heißen dort Zwergenmagier) ist diese Gabe ebenfalls verbreitet, wenn auch nicht so stark wie bei den Menschen.
2. Wodurch entstehen diese Katastrophen? Wenn also ein Mensch versucht aus sich selbst Magie zu schöpfen, was passiert dann dort genau?
Die Katastrophen entstehen durch starke Entladungen der Magie, wenn sie nicht auf dem richtigen Weg aus der Magiequelle für die Magie finden. Der Fehler, der am meisten auftritt, ist, dass sich die Lehrlinge vorstellen, die Magie anzuwenden, aber nicht darauf konzentrieren die Magie zu leiten.
Wenn dies passiert kommt es zum Austreten ungeformter Mague; diese nimmt dann eine zufällige Form der Elemente an, und vernichtet - je nach Stärke der Magie- Teile der Umgebung. Das häufigste austretende Element ist Feuer, wodurch Gegenstände- und auch Lebewesen- verbrannt werden. Der Auslöser selbst nimmt durch das Austreten keinen direkten Schaden, wohl aber durch die Folgen, kann also mit dem Feuer an Gegenständen angesteckt werden.
3. All das was man mit Magie machen kann ist schön, aber wie schafft die Magie das? Was ist das für eine Kraft im Geist der Person, die einen plötzlich schweben lässt.
Die Magie ist eine Art der Energie, die sich anpassen kann, um den Willen des Magiers zu erfüllen. Wenn der Magier der Magie nun Befiehlt, sie solle ihn schweben lassen, so wird sie eine auftreibende Kraft erzeugen, die ihn hochhebt. Das können aber nur sehr geübte Magier, da eine Kraft zu erzeugen mehr Magie und Anstrengung braucht, als einen Gegenstand zu verändern.
4."Magier sind die haüfigsten Besitzer dieser Gabe." - Das musst du näher erklären. Müsste nicht grundsätzlich jeder Magier diese Gabe haben, weil er sonst gar kein Magier wäre? Und wären "normale" nicht auch Magier, wenn diese die Gabe besäßen?
Oh, ja, da hast du Recht! Ich meinte eigentlich, das die Menschen die häufigsten Besitzer der Magie sind- das also im Vergleich mit z.B. den Zwergen viele der Menschen Magie besitzen.
5. Was passiert dann mit der Natur, der die Magie dann fehlt?
Da habe ich mich wohl unklar Ausgedrückt- die Magie in den Wesen wird verbraucht, nicht die der Natur, da Magie eine Form der Energie ist, und diese nie verloren geht. Also, auch wenn eine Elfe Magie in sich aufgenommen hat, ist die Magie ja immer noch in der Natur vorhanden. Es ist allerdings nicht möglich, die Magie von anderen Wesen zu "klauen".
6. Wer ist genau Natur? Sind damit auch Steine und Wassertropfen gemeint oder nur sog. "lebende" Natur wie Bäume und Pflanzen. Gelten Tiere auch dazu?
Mit "Natur" ist alles was fassbar ist gemeint- also Steine, Bäume, usw. Aber Regentropfen und Wasser gehören nicht dazu, da man sie nicht berühren, oder bessergesagt halten kann, was zum Übernehmen der Magie wichtig ist.
Nein, Tiere gelten nicht dazu. Sie besitzen keine eigene Magie, und können auch keine aufnehmen.
7. Könnte man sich nicht auch die Magie eines Magiers holen? Während er schläft zum Beispiel...
Das ist eine gute Frage. Theoretisch müsste das gehen, das hat aber noch nie jemand versucht, da es sehr töricht wäre, einen Magier beim Schlafen zu stören, da Besitzer der inneren Magie fast immer stärker sind als solche, die die Natur anzapfen müssen, und im Kampf der Magier nicht so schnell erschöpfen würde, wie sein Gegner. Außerdem errichten die meisten Magier einen Schutzschild um sich herum, wenn sie schlafen gehen.
8. Gegenstände mithilfe der Magie entstehen lassen.
Wie geht das? Wie kann aus Geisteskraft plötzlich ein Gegenstand, ich sag jetzt einfach mal ein Schwert, werden?
Das kann ich mir einfach irgendwie nicht vorstellen :/
Genau das ist der springende Punkt; als Magier musst du dir ganz genau vorstellen können, wie die Magie aus deinem Körper fließt, um einen festen Gegenstand zu erzeugen. Im Prinzip funktioniert das Entstehen lassen von Gegenständen so: Die Teilchen der Luft verbinden sich mit denen der Magie, und verschmelzen ineinander. Der Magier kann diesem verschmolzenen Etwas Form, Festigkeit und Farbe geben.
Ich hoffe, ich konnte dir helfen! Falls du weitere Fragen hast, schick mir doch eine PN :)
LG,
Luzifer
Dark MiG
01.05.2008, 10:40
Ein interessant Thema um das man wenn man ich mit Fantasy beschäftigt wohl auch nicht herum kommt ;)
Im Spiel der Götter von Steven Erksion greifen die Magier auf so genante Gewirre oder auch Pfade zurück. Die man oft als eigene Dimensionen an sehen muss. Diese Gewirren werden einerseits zum Zauber benötigt, man kann aber in einigen von ihnen auch reisen und so weite Strecken in kürzerer Zeit überwinden. Jedes Gewirre ist einen Bestimmten Aspekt oder und einem bestimmten Volk oder Gottheit zugeteilt. Es gibt eine Vielzahl an diesen Gewirren wobei nur ein Teil den Menschen zugänglich ist.
Kleiner Einblick
Denul: Pfad der Heilung
Der Pfad des Vermummten - Pfad des Todes
Rashan - Pfad der Dunkelheit
Ruse - Pfad des Meeres
Thyr: Pfad des Lichts
Starvald Demelain: Gewirr der Taim, das Erste Gewirr
Wobei das System so komplex ist das ich selbst nach 11 Büchern noch nicht alles genau verstanden habe oder neue Seiten davon kennen lerne
Die bis jetzt genannten und beschrieben Magiesysteme klingen alles sehr interessant und dabei kann man schön sehen das eigentlich keine Grenzen gesetzt sind,;)
Ollowain
02.05.2008, 10:05
Sehr gut gefallen hat mir das System in der Gilde der Schwarzen Magier: Jeder Mensch besitzt wie so oft Magie, die einen mehr (Magier) die anderen weniger. Mit Hilfe von Gedanken(projektion) kann man Magie auf Dinge wirken. Dabei geht es recht viel um die Vorstellung.
Aber etwas besonderes ist eine derartige Magieform leider nicht mehr.
Auf Sprache basierende Magiesysteme finde ich immer etwas gewöhnungsbedürftig, vor allem wenn mitten im Text dauernd mit irgendwelchen Buchstabenkonstruktionen geworfen wird :(
Ganz interessant war das System in "Nathalie und die Zauberlords". Dort gab es so eine Art magische Papiere, mit denen man Magie gewirkt hat. Aber so ganz hab ich es leider nicht mehr in Erinnerung. *schäm*
Verräter
02.05.2008, 13:30
Schöne Antworten :)
Oh, hab ich so schlecht erklärt?Im Gegenteil. Völlig gleich wie gut oder ausführlich du das beschreibst, ich hätte bestimmte Dinge nachgefragt. Die Magie in seiner gänze zu erfassen ist fast unmöglich und wird immer schwieriger, je komplexer es wird.
Im Spiel der Götter von Steven Erksion greifen die Magier auf so genante Gewirre oder auch Pfade zurück.
Was sind das für Pfade, bzw. woraus bestehen sie und wie kann man daraus Kraft schöpfen? Und was mich noch beschäftigt, wer teilt denn die Pfade den verschiedenen Göttern/Menschen zu?
Jeder Mensch besitzt wie so oft Magie, die einen mehr (Magier) die anderen weniger. Mit Hilfe von Gedanken(projektion) kann man Magie auf Dinge wirken. Dabei geht es recht viel um die Vorstellung.
Aber etwas besonderes ist eine derartige Magieform leider nicht mehr.
Die beliebteste Magieform von Spielen ;-) Jeder Charakter hat seine MP (Magic-Points) mit denen er eine gewisse Anzahl an Zaubern sprechen kann. Bei großen ist es schneller leer, die kleinen können durchgehend gesprochen werden. Und je höher die Charakterstufe, desto mehr MP hat man, da man sich ja durch das viele Üben (nette kleine Kreaturen hinterlistig ermorden) besser geworden ist. Für Spiele sicherlich die einfachste Form (oder soll man per Tastatur magische Sätze tippen?), für eine Geschichte halte ich diese aber für weniger geeignet.
Auf Sprache basierende Magiesysteme finde ich immer etwas gewöhnungsbedürftig, vor allem wenn mitten im Text dauernd mit irgendwelchen Buchstabenkonstruktionen geworfen wird
Wobei ich mich da immer noch Frage ist: Wie sehen die Ohren der Magie aus? Aber gut, auf die Frage warum die Magie auf bestimmte "Reize" reagiert, habe ich bislang auch noch keine Antwort. Es ist erst dann schade, wenn die Magiesprache für einen außenstehenden keinen Sinn ergibt, sie keinem System folgt.
Nun ein wenig zu meinem System, an das meine Geschichten gebunden sind. Es ähnelt in einigen Bereichen stark dem von Nejira. Orientiert habe ich mich da an Naturistischem Glauben, nach dem "der große Geist" in allem Wacht. Der Quelle habe ich simpel den verbreiteten Namen "Mana" gegeben, da ich nicht einfach irgendeine unaussprechliche Buchstabenkette dafür verwenden wollte. Gerade bei Benennungen halte ich mich entweder so schlicht wie möglich, oder kann den Namen begründen. Daher heißt es jetzt Mana, wahrscheinlich benenne ich es irgendwann einmal um.
Das Mana gilt als der Ursprung des Lebens, der Existenz aber auch als dessen Ende. Der Manastrom über und durch die Erde und treibt das Leben auf ihr an. so sind wir ständig von ihr umgeben sie ist in uns, durchfließt alles Lebende. Es hat die Macht zu zerstören, ebenso wie zu heilen. (Daher gibt es Religionen, die Glauben alles wurde durch das Mana erschaffen) In der Ebene, in der auch unser Körper ist, hat es sehr großen Einfluss in anderen, so haben Elfen herausgefunden, scheint es sehr schwach zu sein. (Zu den Ebenen: Alles Körperliche befindet sich auf dieser einen und ist daran gebunden. Der Geist jedoch existiert in allen zeitgleich. Noch weiß niemand wie viele Ebenen tatsächlich Existieren, es wird allerdings vermutet dass es einige gibt, in denen ein anderes "Element" statt dem Mana Einfluss nimmt. Dies ist aber im Grunde irrelevant, da wir es hier nicht nutzen können.)
Die meisten intelligenten Völker sind dazu in der Lage, mithilfe ihrer Gedanken das Mana in eine bestimmte Richtung zu lenken. Es ist jedoch unmöglich es zu kontrollieren. Am besten stellt man es sich wie Wasser in einer geschlossenen Glaskugel vor. Das Wasser selbst können wir nicht berühren, es nicht verformen die Kugel allerdings schon. Wenn wir die Hülle verformen, verformt sich mit ihr das Wasser. Schneiden wir ein kleines Loch in die untere Seite und halten ein Rohr hinein, wird das Wasser dieses Rohr entlang laufen. Dieses Rohr sind letztendlich die Gedanken eines Magiers. Wenn er es verformt, verändert sich der Manafluss und hat Einfluss auf unsere Ebene. Warum die Gedanken zu so etwas in der Lage sind weiß man nicht genau, man vermutet allerdings dass es sich dabei um eine Wechselwirkung zwischen zwei Ebenen handelt. Da die Gedanken ein teil des Geistes sind und dieser nicht an unsere eine Ebene gefesselt ist, ist es möglich dass in einer anderen Ebene der Gedanke an sich eine Art Form annimmt die Dort Auswirkungen auf einen unbekannten Stoff ausüben, der auf das Mana in unserer Ebene wirkt. Was dieser unbekannte Stoff sein soll weiß allerdings niemand, da etwas derartiges weder geprüft noch bewiesen werden kann, weil wir in andere Ebenen nicht sehen können.
So ist es die erste Form der Magie, Mana aus der Umgebung zu verformen und damit eine Wirkung zu erzielen, beispielsweise ein Lichtstrahl oder Telekinese. Diese wird aber fast nicht genutzt, da sie entscheidende Nachteile hat. Zum einen kann schon ein kleiner Fehler in der Führung gewaltige Ausmaße annehmen. Hat ein Magier das Mana zum fließen gebracht und ist nicht mehr in der Lage es zu stoppen, fließt es solange weiter bis es sich nach einigen Sekunden selbst beruhigt. In diesem Sekunden allerdings, steigt die Wucht des Manas innerhalb eines Blinzelns in gigantische Höhe, die Auswirkungen sind ebenso groß und führen in der Regel zu einer Explosion die den Magier mitsamt aller Personen in der näheren Umgebung tötet. Um das einmal zu verdeutlichen zurück zum Bild mit der Glaskugel: mit einem kleinen Loch kann man es gezielt fließen lassen. Entsteht dabei allerdings ein Riss, kann die Kugel unter dem Druck des Wassers (Und da herrscht sehr sehr sehr viel Druck) komplett zerbrechen und anstelle eines kleinen Flusses tritt das gesamte Wasser innerhalb kürzester Zeit aus.
Diese Gefahr besteht zwar grundsätzlich, jedoch ist die Geschwindigkeit bei dieser Art von Magie höher als bei jeder anderen. Theoretisch ein Vorteil, allerdings kann dadurch schon der kleinste Fehler zum Tod des Magiers führen, da er nicht dazu in der Lage ist, ihn in dieser Zeitspanne auszubessern.
Deshalb ist die am weitesten verbreitete Form der Magie das "Passive Zaubern". Im Prinzip bleibt es das selbe, nur dass in diesem Fall das innere Mana (also jenes Mana, dass unseren Körper durchfließt. Nicht zu verwechseln mit dem MP-Prinzip, da diese Menge grundsätzlich die gleiche ist) langsam in Schwingungen und so allmählich in eine Richtung bewegt. Dadurch wird das Mana außerhalb des Körpers beeinflusst und so auch in Bewegung gesetzt, bis es schließlich die gewünschte Form angenommen hat.
Hier können Fehler, die zu beginn des Zaubers gemacht werden, relativ schnell ausgeglichen werden, dafür benötigt der Magier allerdings mehr Zeit und es ist unmöglich vollkommen exakt zu Zaubern. Willst du also einen Lichtstrahl mithilfe dieser Magieform erzeugen, so wird er sich jedes mal ein klein wenig von dem vorherigen unterscheiden.
Zaubern ist so relativ sicher und immer noch für die meisten Anwendungen schnell genug. Ein durchschnittlicher Zauberer benötigt für einen Mittelschweren Zauber (also zum Beispiel dem Formen einer Magischen Kugel die zum Kampf verwendet werden kann [Magier werden in der Regel zum Kampf ausgebildet]) ca. 4-10 Sekunden. Wenn er allerdings in dieser Zeit ni seiner Konzentration gestört wird, kann es auch hier dazu kommen, dass der Zauber außer Kontrolle gerät. Deshalb findet man eher selten Magier in den großen Armeen, da es viel zu Gefährlich ist mitten in der Schlacht einen Zauber zu beginnen. Viele sind dabei schon umgekommen.
Die Elementarmagie gilt als eine der schwierigsten Formen die es zu beherrschen gibt. Daher gibt es (mit wenigen Ausnahmen) keine Magier, die mehr als eines beherrschen und mehr als zwei hat es noch niemals gegeben. Hier gibt es 6 verschiedene Elemente, die zwar alle mit der selben Technik beschworen werden, jedoch in der Ausführung völlig anders sind und man so, für ein weiteres Element, die Ausbildung erneut beginnen muss. Gegliedert wird diese in: Hitze (beinhaltet Feuer),Luft, Erde, Wasser, Kälte und Blitz. Das letzte, also Elektrizität, ist in der Welt noch nicht als Energiequelle erkannt (und wird es wohl auch nie) sondern gilt lediglich als ein Element wie die anderen, als ein teil der Natur (Gewitter). Die Elemente Hitze und Kälte sind stärker miteinander Verwandt als alle anderen, daher ist dies die einzige Kombination die es bei "Dualen Elementarmagiern" gibt.
Wie macht mans?
Es ist eine Mischform aus den beiden bereits genannten. Im Körper eines Elementarteilchens (z.b. einem Wassertropfen, eines Steins oder einer Kerzenflamme) wird das Mana mithilfe der Gedanken in Schwingungen versetzt und so die Wirkung auf dieses Element beschränkt. Dabei nutzen nur Anfänger tatsächlich Teile, die sie auch sehen können, denn die einzelnen Elemente sind grundsätzlich auf dieser Welt (in dieser Ebene) vorhanden. Die Flüssigkeit in der Luft zum Beispiel bei Wassermagiern. Meister können dann riesige Stürme oder Flutwellen entstehen lassen.
Man benötigt aber erst eine normale Magie Ausbildung (die in der Regel zwischen 8 und 20 Jahren dauert) um dann eine Elementarausbildung beginnen zu können (da diese auf der anderen Aufbaut) sprich weitere 10-25 Jahre. Und wenn man sich auf ein Element spezialisiert hat, fällt es einem Magier extrem schwer, die Ursprüngliche Magie anzuwenden. ein weiteres Element zu erlenen würde daher weitere 20-35 Jahre dauern, was für einen Menschen und seiner geringen Lebenserwartung völlig Unsinnig ist.
Nunja, dies sind die drei verbreitetsten Magieformen. Für mehr habe ich momentan keine Zeit. Beschwörung(Wozu Naturmagie gehört) oder Gestaltwandlung funktionieren wieder anders, ebenso gibt es Magie, die ohne Einfluss auf das Mana wirkt...
@Verräter
Wow! In sich logisch und sehr gut erklährt!
Besonders den Unterschied zwischen aktiver und passiver Magie gefällt mir, weil auch der Aspekt der Gefahr für den Zauberer/Magier klar vorhanden ist.
Zitat von Ollowain
Auf Sprache basierende Magiesysteme finde ich immer etwas gewöhnungsbedürftig, vor allem wenn mitten im Text dauernd mit irgendwelchen Buchstabenkonstruktionen geworfen wird
Wobei ich mich da immer noch Frage ist: Wie sehen die Ohren der Magie aus? Aber gut, auf die Frage warum die Magie auf bestimmte "Reize" reagiert, habe ich bislang auch noch keine Antwort. Es ist erst dann schade, wenn die Magiesprache für einen außenstehenden keinen Sinn ergibt, sie keinem System folgt.
Ok, das System hab ich. Komplett mit Grammatik - nur der Wortschatz ist noch ein bisschen klein. ;)
Und das mit den "Ohren der Magie" frage ich mich auch regelmäßig, habe aber bis jetzt noch keine zufriedenstellende Antwort gefunden...
Dark MiG
02.05.2008, 19:42
Was sind das für Pfade, bzw. woraus bestehen sie und wie kann man daraus Kraft schöpfen? Und was mich noch beschäftigt, wer teilt denn die Pfade den verschiedenen Göttern/Menschen zu?
Nun das nicht so einfach zu erklären vor allem wenn man die ganze Hintergrundgeschichte nicht kennt dich über 100 000 Jahre zurück geht in der sich die Magie auch verändert hab soll.
So gibt einen ein Kontinent der in der Zeit eingefroren ist auf dem immer noch eine Urform der Magie verwendet wird ohne die Gewirre aber auf das einzugehen ist noch um einiges schwieriger.*mph*
Nur so viel man unterscheidet zwischen älteren und neuen Gewirren
Die neun Gewirre soll das Blut von K'rul sein. Wie die Ältren entstanden wurde so weit ich weiß noch in keinem Buch erwend.
Außerdem kann ein Gewirre vermutlich nur eine Insel sein aber genauso ein ganzes Universum umfassen.
Zum Reisen sei gesagt, dass man sich die nicht so vorstellen darf, dass man sofort am Ziel angekommen ist sonder, dass man immer noch Tag oder Woche in dem Gewirr unterwegs sein kann bis man sein Ziel erreicht hat.
Es ist auch nicht gesagt das man in jedem Gewirr schneller voran kommt. Einmal wird erwend das man sich den Zielort gedanklich vorstellen muss und wenn man weit genug gegangen ist sich von alleine ein Übergang bildet.
Wie genau aus Gewirren die Kraft geschöpft werden kann ist mir selbst noch unklar nur das Magie wie ein Handwerk ist das jeder mit der nötigen Disziplin erlernen kann. Wobei die meisten Magier meist nur auf ein oder zwei Gewirre zugreifen können.
Nun wer Teil die Pfade bzw. Gewirre bestimmt Göttern zu. Dazu muss zuerst gesagt werden, dass im „Spiel der Götter“ Götter sterben können und Mensch zu Aufgestiegen bzw. zu Göttern werden können.
Der Gott beansprucht nun ein Gewirr für sich oder hält sich eben bevorzugt in diesen auf.
Die den Völkern zugeteilt sind meist älter Gewirre und kommt da daher sie entweder nur von diesen genutzt werden können oder das Volk in ihm lebt bzw. aus ihm in die Welt kam ;)
Ich hoffe ich konnte ein paar fragen beantworten führte aber, dass ich damit nur noch mehr Fragen aufgetan habe:D
Elli von Aventerra
05.05.2008, 19:13
Ich hab mir das immer so vorgestellt (als ich noch ein kleines Mädchen war... Hey, wie alt bin denn?!?*eek* xD): da hab ich mit meiner Kusine und meiner Freundin immer gespielt, dass wir Feen wären und so genannte "Tore" haben. Alles um uns herum beinhaltet Magische Energie, kurz Magie, die durch dieses Tor (ist aber nur bildlich gedacht) von der Fee aus der Umgebung gesaugt werden kann. Im Tor wird sie dann umgewandelt in Zauberkraft und mit der kann man dann akkes mögliche machen, jedoch braucht man auch die nötigen Talente und ZM (Zaubermeter, also die größe des Tores -> je größer das Tor ist, umso größer ist die Zauberkraft, die entsteht und man kann auch mehr machen.) Die verbrauchte Zauberkraft wandelt sich in Magie zurück (ein natürlicher Prozess) und verbreitet sich über Luft und Wasser und setzt sich in die Gegenstände zurück. Dabei können Gegenstände wie Edelsteine mehr Energie aufnehmen. Zudem können die Feen Magie transportieren, also nicht nur in ihr Tor leiten, sondern auch in andere Gegenstände übertragen.
So haben wir uns das Zaubern vorgestellt ^^
Verräter, dafür, dass du diesen Thread begonnen hast, liebe und verfluche ich dich gleichermaßen.
Du hast mir damit eineige schlafarme Nächte beschehrt!
Kaum hatte ich auf deine Fragen geantwortet, fiel mir auch schon ein Fehler in meinem System auf. Kein Systeminterner Fehler, sondern ein Fehler, der das Grundgerüst meiner Geschichte ins Wanken gebracht hatte.
Nachdem ich einige Abende lang über dem Problem einschlief, fiel mir heute blitzartig die Lösung ein - und sie macht nicht nur meinen Fehler zunichte, sondern gibt auch einem der Motive meiner Charaktere sehr viel mehr Dringlichkeit.
Deshalb:
Danke für diesen Thread, ein paar wache Stunden und die Lösung eines Problems, dass ich sonst vielleicht nie erkannt hätte!
Verräter
07.05.2008, 01:04
Uhmm... bitte sehr. Für solche Dinge ist dieser Thread gedacht und wegen diesen habe ich fragen formuliert, gleichzeitig in der Hoffnung selbst gefragt zu werden. Meine kompletten Geschichten basieren meist darauf, dass ich mir selbst Fragen entwerfe und mich der Antwort widme. Die meisten dieser Fragen sind allerdings auf den Verlauf der Geschichte gebunden, sprich nicht allgemein formulierbar.
Ich habe damit gute Erfahrungen gemacht und wie ich sehe, du jetzt auch. :-) Über Erweiterungen oder nähere Ausführungen, wenn du also Dinge veränderst oder neue hinzufügst, würde ich mich natürlich sehr freuen.
Naja, ich bin noch nicht komplett fertig mit meinen Überlegungen - aber im Augenblick sehen die Änderungen/das was ich noch weggelassen hatte wie folgt aus:
Es gibt Orte, auf der Welt, an denen kein Erynnje vorhanden ist. Das kann zum Beispiel passieren, wenn dort ein großer Zauber gewirkt wurde, bei dem Erynnje an einen Gegenstand oder eine Person gebunden wird. Wenn nun dieser Gegenstand/diese Person von dem Ort entfernt wird, bleibt eine Art "Vakuum" zurück, dass sich nur sehr, sehr, sehr langsam wieder mit freier Magie, also Erynnje füllt.
Umgekehrt ist es natürlich möglich, die Zauber die auf einem Gegenstand liegen, zu lösen - vorausgesetzt man weiß genau, wie der Zauber gewirkt wurde. Dadurch wird das gebundene Erynnje freigesetzt - was einem Zauberer selbst in solch einem "Magievakuum" das Zaubern ermöglichen würde.
Das wäre es soweit von mir - könnte aber noch mehr kommen...
@Verräter:
Wo du gerade von Fragen sprichst... Mir ist da noch etwas aufgefallen:
Die Elementarmagie gilt als eine der schwierigsten Formen die es zu beherrschen gibt. Daher gibt es (mit wenigen Ausnahmen) keine Magier, die mehr als eines beherrschen und mehr als zwei hat es noch niemals gegeben.
Kann der Magier sich selbst "aussuchen", welches Element er beherrschen möhte, oder muss man eine natürliche Veranlagung für eines haben, um diese Kunst erlernen zu können?
Verräter
07.05.2008, 20:04
Ja und Ja.
Also zum einen benötigt man keine besonderen Veranlagungen. Jeder Mensch kann ein Magier werden und jeder Magier kann eine Elementarausbildung beginnen. Es ist allerdings sehr schwer und kostet sehr viel Zeit, weswegen es wenige tun. Und von denjenigen, die es versuchen, scheitern die meisten und brechen die Ausbildung ab.
Elementarmagie zu erlernen bringt nur in bestimmten Regionen wirklich vorteile. So steigt die Zahl der Wassermagier in Küstenregionen beispielsweise rapide.
Denn ein Element zu führen, bedeutet keine Weiterführung von bereits gelerntem, keine Verbesserung, keine zusätzliche Stärke. Die Magie wird (außerhalb des Elfengebiets) fast nur als Waffe benutzt, weswegen die meisten einen schnelleren Weg wählen. (Die meisten belassen es bei der Grundausbildung, andere wählen formen wie zum Beispiel die Spiegelmagie, die von der Täuschung lebt, oder weiterführenden offensiv-Zaubern)
Aber ähnlich wie es Mathegenies oder Sprachbegabte gibt, existieren auch Personen, bei denen schon vor Beginn ihrer Ausbildung fest steht, welchen Weg sie einschlagen werden (oder zumindest sollten).
In der Magie wird dies als "starke natürliche Verbindung zum Mana" bezeichnet. Wenn eine Person in einem Element große Fähigkeiten besitzt, sieht man dies in der Regel erst später. Je nach ihrem Verhalten während der allgemeinen Ausbildung, kann man erkennen, welcher Weg für diese Person der einfachste oder beste wäre. Darauf entscheidet dann meist, ob und welches Element er später erlernen wird.
Jedoch passiert es auch, dies allerdings extrem selten, dass ein Kind bereits vor Beginn einer Ausbildung, beginnt sich einem Element näher zu fühlen oder es sogar schafft, dieses eigenhändig zu führen. Diese, meist Kinder, haben allerdings das Problem, dass wenn sie eigenständig und ohne Führung versuchen Magie anzuwenden, die sie nicht einmal richtig verstehen, es in fast allen Fällen zum Tod führt.
Es klingt Paradox, aber je besser man ist, desto geringer sind die eigenen Überlebenschancen.
Nunja, wenn ein solches Kind tatsächlich entdeckt wird es natürlich sofort (falls möglich) ausgebildet, jedoch ist es am Ende meist nicht besser als andere. In der "Hohen Magie" entscheidet die Konzentration und das Wissen weitaus mehr als Talente.
Warum, wenn man Elementarmagier wird, sich in der Regel auf ein element beschränkt wird, liegt an folgenden Punkten:
1. Die Lebensdauer ist zu kurz. -Die Ausbildung dauert einfach, für den eher geringen nutzen, zu lange. Will jemand 3 Elmente erlernen, kostet ihn das ungefähr 50 Jahre seines Lebens und dann hat er keinen nutzen mehr davon.
2. Das Studium ist teuer. Eigentlich kann sich kein Mensch es leisten, eine derart lange Zeit zu Studieren. Jeder der mehr als eines beherrscht, ist selbst ein Lehrer. (Ausnahmslos!)
3. Es sind harte Zeiten. Magie wird als Waffe benutzt und es gibt stärkere Waffen als Elemente, und leichter erlernbare.
Vortroth
03.06.2008, 11:31
In meinem Roman haust in sechs Vulkanen je eine Elementarseele. Die Vulkane haben die Elemente Feuer, Wasser, Luft, Erde, Gift und Blitz. Magie ist eine Naturkraft, und der Magier zehrt die Magie dieser Vulkane und setzt sie ein. Sobald der Zauber gelungen ist, kehrt die Energie wieder in den Boden zurück und wird von den Vulkanen absorbiert. Ein Kreislauf also.
Schwarze Magie ist bei mir Magie, deren Energie nicht aus den Vulkanen sondern aus Lebewesen (auch aus sich selbst) gezehrt wird. Ich erkläre die Magie so, aber jeder Magier muss sich seiner eigenen Grenzen bewusst sein, ansonsten erleidet er einen Rückschlag oder stirbt sogar.
Elementarmagie ist bei mir nicht schwieriger zu erlernen wie andere, allerdings ist sie sehr effektiv. Jeder kann sämtliche Elemente erlernen, allerdings verschwendet man seine Zeit mit 100 schwachen Zaubern als mit 10 Starken, die gegen mächtigere Gegner natürlich nicht viel ausrichten können. Zudem kann man keine mächtigen Feuerzauber erlernen, wenn man die schwächeren nicht vollkommen beherrscht.
Ich finde das die beste erklärung zu Magie aus Raymond Feists Midkemia Zyklen stammt über VIELE Bücher hinweg erfährt man immer mehr darüber wie sich Magie die Welt das Universum zusammensetzen und wie alles im Gleichgewicht steht so das es genutzt oder Manipuliert werden kann diese erklärungen kann ich jetzt hier nicht aufführen wer die Bücher kennt weis was ich meine und diese Errklärungen fand ich immer am Besten von allen mir bekannten dicht gefolgt von den Gewirren in spiel der Götter, Wo die Magie aus den Verbindungen zu anderen Welten gewonnen wird
Ich finde das die beste erklärung zu Magie aus Raymond Feists Midkemia Zyklen stammt über VIELE Bücher hinweg erfährt man immer mehr darüber wie sich Magie die Welt das Universum zusammensetzen und wie alles im Gleichgewicht steht so das es genutzt oder Manipuliert werden kann diese erklärungen kann ich jetzt hier nicht aufführen wer die Bücher kennt weis was ich meine und diese Errklärungen fand ich immer am Besten von allen mir bekannten dicht gefolgt von den Gewirren in spiel der Götter, Wo die Magie aus den Verbindungen zu anderen Welten gewonnen wird
Ich finde die Erklaerungen in diesen Buechern auch sehr gut!
Magie in Feist's Buechern ist beschrieben als...hmm...ich denke als Partikel die ueberall in der Luft sind, die aber auch in Gegenstaenden gespeichert werden kann. Hat irgentwo was von der Macht in StarWars finde ich - wenn ichs richtig verstehe! Auf der anderen Seite wird Magie so dargestellt das niemand wirklich weiss was sie eigentlich ist. Ein Charakter in "Prince of the Blood", ein Magier der selbst von Pug, dem maechtigsten Magier auf Midkemia, als weise bezeichnet wird und recht nah an der Wahrheit sein soll, sagt, dass es keine Magie gibt. Das es alles nur "Tricks" sind.
Ich finde das eigentlich recht interessant. Da ist Magie nicht so Schwarz/Weiss von wegen manche Leute haben die Faehigkeit zu Zaubern (is jetzt sehr simpel ausgedrueckt aber vielleicht versteht ja jemand was ich meine:))
Feist benutzt zwei verschiedene Pfade fuer menschliche Magie - den "Lesser Path" und den "Higher Path" (weiss die Deutschen namen nicht genau da ich die Buecher nur auf Englisch hab).
Lesser Path
Einige Menschen haben die Faehigkeit in Gegenstaenden (wie Buechern) gespeicherte Magie freizusetzen.
Higher Path
Die Magier dieses Pfades koennen diese Partikel um sich herum nach belieben zusammenziehen und so Magie wirken - destruktiv und konstruktiv:D.
Gruss MDHS
Ja und im prinzip wird ja von Nakor einem der Mächtigeren Magier in Feists Büchern gesagt das er wie du sagtest keine Magie sondern nur Tricks verwendet da seine Theorie ist das entweder alles existente magisch ist oder aber das die Magie nicht existent ist und alles was als Magie bezeichnet wird nur etwas ist was die Menschen sich nicht erklären können weil ihnen dazu das Verständniss fehlt was auch schon zu sehr lustigen gesprächen geführt hat ^^
Ja und im prinzip wird ja von Nakor einem der Mächtigeren Magier in Feists Büchern gesagt das er wie du sagtest keine Magie sondern nur Tricks verwendet da seine Theorie ist das entweder alles existente magisch ist oder aber das die Magie nicht existent ist und alles was als Magie bezeichnet wird nur etwas ist was die Menschen sich nicht erklären können weil ihnen dazu das Verständniss fehlt was auch schon zu sehr lustigen gesprächen geführt hat ^^
Nimm.Bitte;Endlich:Satzzeichen!
Scheunentor
10.09.2008, 02:00
Sehr interresanter Thread.
Die Erklärung warum Magie gewirkt werden kann, sollte für mich eigentlich in keinem Fantasy-Buch fehlen. Das ist auch so eine Sache die mich an Harry Potter stört. Warum kann ich mit einer bestimmten Bewegung eines Holzstabs und lateinischem Gebrabbel etwas zum schweben bringen (jaja, wutschen und wedeln, ich weiß XD).
Ich persönlich stelle mir Magie und das Wirken von Zaubern so vor.
Magie ist ein Art Stoff, weder greifbar noch sichtbar in unserem Auffasungsspektrum, vergleichbar mit Funkwellen (die ich jedoch nicht als Stoff bezeichnen würde). Dieser Stoff besteht aus vier Grundsubstanzen, die jeweils den Charakter eines Elements tragen (von mir aus auch mehr als vier, weil für mich die Unterteilung der Elemente in Feuer, Wasser, Erde und Luft doch sehr menschengeprägt und einem bestimmten Ideal unterworfen ist). Diese Grundsubstanzen waren das erste was im Universum existierte und haben alles was heute lebt und existiert geformt indem der ihnen zu eigene Charakter eine ganz andere Substanz, die Materie, beiflusst hat. Nachdem dies passiert ist konnten die Grundsubstanzen sich von ihren ursprünglichen Quellen über die von ihr geformte Materie, die wie ein elektrischer Leiter funktioniert, ausbreiten. Dort wo die Grundsubstanzen aufeinandertrafen haben sie sich verbunden und haben sich weiter ausgebreitet bis am Schluss alle vier Grundsubstanzen zur Magie vereinigt waren, mit mehr oder minder deutlichen Einschlägen eines der vier Bestandteile. Auch Menschen können als "Leiter" fungieren, das sie auch von der Magie und den vier Grundsubstanzen geformt wurden. Magier sind in der Lage ihr Auffasungsspektrum in unterschiedlichem Maß soweit zu erweitern, dass sie in der Lage sind Magie wahrzunehmen. Das ist der erste Schritt den man gehen muss und der nicht nur Magiern vorbehalten ist. Es folgt das selektieren und kontrolierte weiterleiten der Magie und später der vier Grundsubstanzen in verschiedenen Kombinationen. Dies kann kurzfristig gesehen noch keine größeren Veränderungen an Materie hervorbringen, denn einzelnen Magieströme und Substanzen formen die Materie über Jahre, Jahrzehnte und Jahrhunderte in dem sie hindurchfließen und der Materie ihren Charakter verleihen. Ein weiterer Schritt den ein Magier jetzt gehen muss ist sozusagen seine eigene "Leitfähigkeit" zu verändern, besser gesagt zu verbessern um in kurzer Zeit eine enorme Menge von Magie, bzw. einer Grundsubstanz weiterleiten zu können die eine sofort sichtbaren Effekt hervorrufen kann. Verfeinert er diese Fahigkeit ist er in der Lage durch Kombination verschiedener Grundsubstanzen, verschiedene Wirkungen zu erzielen, oder nur ein bestimmtes Merkmal einer Grundsubstanz zu übetragen.
Will er also zum Beispiel einen Stein zum schweben bringen, muss er eine Grundsubstanz (warscheinlich Luft ^^) auf ihn weiterleiten, jedoch nur die Merkmal einer geringen Anziehungskraft, einer geringen Dichte und eines niedrigen Gewichts übertragen ohne die Formlosigkeit und wandelbaren Natur dieses Elements, es sein denn er will, dass sich der Stein einfach in Luft verflüchtig, was jedoch viel der jeweiligen Grundsubstanz benötigt.
Ich stehe jederzeit zu Fragen bereit ^^.
Das Forenpelztier
11.09.2008, 19:19
Hmm... einige der hier dagelegten Konzepte erinnern mich an meine eigenen.
Elementare Magie
Die elementare Magie könnte man wohl als ursprüngliche/reine/natürliche Magie beschreiben. Sie ist omnipräsent, allumfassend und mit der Existenz aller Dinge verknüpft. So wie es acht Elemente gibt, gibt es acht Grundformen der Magie: Feuer, Wasser, Erde, Wind, Leben, Tod, Traum und Zeit. Das aktive Wirken von elementarer Magie ist nur dann möglich, wenn man sich im Einklang mit dem jeweiligen Element bewegt. Diese Fähigkeit, mit den Elementen in Einklang zu treten, ist angeboren, zwar kann man sich bewusst oder unbewusst für ein spezielles Element entscheiden, der Grundstein dazu wird allerdings bei der Geburt gelegt.
Die Zahl der Magier (in Ermanglung eines besseren Namens heißen sie vorerst Magier, wobei "Binder" und "Bändiger" sich auch anbieten), welche sich auf ein Element spezialisiert haben, sinkt mit der Komplexität des Elementes. Erde, Wasser und Wind sind verhältnismäßig einfach zu begreifen, Feuer, Leben, Tod und Traum sind um einiges komplizierter. Zeit ist nahezu unmöglich, dafür ist ein ausgebildeter Zeitmagier auch dementsprechend mächtig. Langlebige und/oder begabten Wesen mag es gelingen, sich im Einklang mit mehreren Elementen zu bewegen. Kalmog der Ältere, ein orkischer Schamane, beherrschte die Magie alle Elemente, bis auf die Zeit. Er gilt als der zweitmächtigste Magier, der je gelebt hat.
Göttliche/interdimensionale Magie
Für die Existenz dieser Magie in der Welt sind nicht Götter, sondern Menschen verantwortlich. Die Götter, die die Welt schufen, sind eigentlich immaterielle Wesen, welche ein Bewusstsein entwickelt haben. Davon gibt es nicht nur die acht Götter, welche die materielle Welt schufen, sondern noch eine Vielzahl anderer Wesen. Sie bewegen sich in einer immateriellen Dimension, welche von den Bewohnern der materiellen Dimension für gewöhnlich nicht wahrgenommen wird. Diese Wesen können sich durch ihr Bewusstsein jedoch in der materiellen Welt manifestieren. Vor Jahrtausenden gelang es einem Menschen, sich ein solches Bewusstsein untertan zu machen und er brachte es dazu, ihm zu verraten, wie er auf diese Dimension zugreifen konnte.
Nachdem es dem Menschen gelungen war, Kraft aus dieser Dimension zu beziehen und mit ihrer Hilfe die materielle Welt nach seinem Belieben umzuformen, begann er, Gleichgesinnte um sich zu versammeln und ihnen den Zugriff auf die göttliche Dimension ebenfalls zu ermöglichen. Sie begannen, die Welt umzuformen, angefangen bei sich selbst. Sie statteten sich selbst mit ausgezeichneten Reflexen und Sinnen aus und formten aus ihren Körpern die Abbilder der Schönheit der Götter. Wegen ihrer Kräfte glaubten sie an ihren Herrschaftsanspruch über die restliche Menschheit. Dieser wurde ihnen jedoch von der vereinten Kraft vieler Elementarmagier zunichte gemacht. Sie wurden aus den damaligen, menschlichen Gefilden verbannt. Jahrtausende später haben sie eine eigene Kultur entwickelt. Sie nennen sich die Ylienar. Sie sind vergleichbar mit den Elfen aus anderen Fantasywerken, jedoch nicht unbedingt das, was man als "gut" bezeichnen würde.
Aspekte eines Magiers
Weshalb gelang es den Elementarmagiern, die göttlichen Magier zu besiegen?
Die Beherrschung der Magie stellt Ansprüche an den Wirker. Sie verlangt:
-Gesunden Geist
-Gesunden Körper
-Körperliche und geistige Ausdauer
-Willenskraft
-Das Verstehen angewandten Kräfte
Der letzte Punkt ist das Problem der göttlichen Magie. Kein materielles Wesen kann sich im Einklang mit immaterieller, purer Magie befinden. Er kann sie kontrollieren und sie in begrenztem Maße dazu bringen, seinen Wünschen zu folgen, jedoch kann er sie nie vollständig meistern. Es besteht für ihn außerdem immer das Risiko, dass das Immaterium ihn verschlingt.
Elementarmagiern hingegen wird das Verstehen der und der Einklang mit den Elementen in die Wiege gelegt. Insofern sind sie den göttlichen Magiern überlegen.
@Pelztier
Die Betrachtung von Leben, Tod, Traum und Zeit als eigene Elemente klingt interessant. Das habe ich zuvor noch nirgends gelesen - und gerade das macht es faszinierend. Denn die vier Elemente alleine sind mittlerweile fürchterlich ausgelutscht. Aber durch den Zusatz und die verschiedenen Schwierigkeitsstufen...
Wenn du sagst, dass Elementmagiern das Verstehen der Elemente sozusagen angeboren ist, heißt dass, dass jeder Elementmagier grundsätzlich jedes von ihnen beherrschen könnte, oder gibt es da verschiedene Arten von Magiern?
Das Forenpelztier
11.09.2008, 23:47
@Pelztier
Wenn du sagst, dass Elementmagiern das Verstehen der Elemente sozusagen angeboren ist, heißt dass, dass jeder Elementmagier grundsätzlich jedes von ihnen beherrschen könnte, oder gibt es da verschiedene Arten von Magiern?
Exakt, jeder Elementarmagier kann rein theoretisch jedes Element beherrschen, jedoch hängt die Wahl des Elementes meist mit der Umgebung des jeweiligen Magiers zusammen, in welcher er aufwächst. So wird ein Magier, der in den Bergen aufwächst, vermutlich ein Erdbinder/bändiger/magier, während Inselbewohner oder Magier in Seefahrerfamilien wohl eher einen Hang zum Wasserbinden haben.
Scheunentor
12.09.2008, 04:15
Klingt wirklich durchdacht und sehr interresant. Mir gefällt das grundlegende Konzept wirklich gut.
Ich hätte noch eine Frage. Wie ist es einem Elementarbinder möglich die Realität zu verändern. Heißt die Kontrolle und der Einklang mit einem Element, dass er beispielsweise Wasser steuern und fließen lassen kann wie er will, oder steckt da noch mehr dahinter und warum sind manche Elemente leichter zu begreifen als andere ( ok, das ein Mensch Tod, Traum und Zeit nicht vollkommen und nur sehr schwer überblicken und begreifen kann ist verständlich, aber warum ist Feuer komplizierter als bspw. Luft).
Das Forenpelztier
12.09.2008, 12:34
Klingt wirklich durchdacht und sehr interresant. Mir gefällt das grundlegende Konzept wirklich gut.
Ich hätte noch eine Frage. Wie ist es einem Elementarbinder möglich die Realität zu verändern. Heißt die Kontrolle und der Einklang mit einem Element, dass er beispielsweise Wasser steuern und fließen lassen kann wie er will, oder steckt da noch mehr dahinter
Da ist durchaus etwas mehr dahinter. Ein Elementarmagier kann sein(e) Element(e) um sich herum analysieren und wahrnehmen.
Beispiel:
Ein Erdbinder berührt eine Mauer mit den Fingern. Falls er gut ist, weiß er nun um jeden einzelnen Stein in dieser Mauer, den genauen Abstand zwischen den Steinen, wie alt der Stein ist, woher er stammt etc. Er weiß, ob der Boden, auf dem er steht, fruchtbar ist oder nicht.
Der Elementarmagier geht, nachdem er sich für ein Element entschieden hat, eine Bindung mit diesem Element ein. Die Elemente haben im entfernten Sinne soetwas wie ein Bewusstsein und sie erachten den Magier als würdig, sich ihrer Macht zu bedienen. Ein Element kann dem Magier auch einen Zauber verweigern, sollte dieser sich dem Element gegenüber nicht angemessen verhalten haben.
Beispiel:
Ein Wasserbinder lässt ein paar tausend Kubikkilometer Wasser gefrieren, bis hinab in die Tiefsee, um eine Meeresströmung zu blockieren und einen Temperaturwandel auf dem Kontinent zu forcieren. Das Element Wasser ist entzürnt. Es bricht das Eis und fortan verweigert es dem Magier seine Dienste.
und warum sind manche Elemente leichter zu begreifen als andere ( ok, das ein Mensch Tod, Traum und Zeit nicht vollkommen und nur sehr schwer überblicken und begreifen kann ist verständlich, aber warum ist Feuer komplizierter als bspw. Luft).
Luft umgibt den Menschen zu jeder Zeit, er atmet sie. Feuer dagegen war für den Menschen nie etwas Greifbares. Er benutzt es wohl, um sich zu wärmen, aber es bleibt eine gewisse Angst davor. Erde, Wasser und Wind sind für den Menschen nicht so rätselhaft und unbeständig wie das Feuer.
Scheunentor
12.09.2008, 13:05
Ok, dann hab ich noch eine ^^. Die Sache ist, dass ich immer noch nicht weiß wie genau jetzt der Prozess eines Zaubers bei einem Binder abläuft. Also sozusagen, was macht er mit seiner Kontrolle und dem Einklang einem Element gegenüber.
Das Forenpelztier
12.09.2008, 13:21
Achso. Nun, er muss zum Wirken weder irgendeinen Holzstab schwingen, noch komische Wörter murmeln. Er muss das, was er tun will, sich in seinem Kopf bis ins kleinste Detail ausmalen und das Element lässt es Wirklichkeit werden. Während des Webens eines Zaubers ist der Magier in einer Art Zaubertrance, er nimmt, abgesehen von seinem Zauber, die Welt so wie in Slow-Motion wahr.
Entweder ist das die Antwort, oder ich habe deine Frage nicht kapiert *g*
Verräter
12.09.2008, 14:46
Es freut mich, dass hier mal wieder geschrieben wird :-)
Scheunentor, deine Beschreibung verwirrt mich ein wenig. Ein klein bisschen langsamer und mit dem einen oder anderen Absatz wäre nett ^^
Du sagst, dass der erste Schritt darin besteht die "Magie wahrzunehmen", mit was erkennt man denn diese Substanzen? Hört, riecht, sieht man sie?
Zudem erwähnst du, dass dies nicht nur den Magiern vorbehalten ist. Also kann sich jeder Mensch antrainieren diese Substanzen wahr zu nehmen? Und kann dann auch jeder Mensch zum Magier werden, oder benötigt es dafür noch zusätzliche Veranlagungen?
Was meinst du genau mit "Leitfähigkeit"? Redest du da von "magischen Artefakten", die künstlich die Substanzen/Magie in ihrer Umgebung leiten und so "Magie" anwenden, oder geht es um einen generellen Austausch zwischen allem - also sprich, dass ein Stein z.b. zu jeder Zeit die Grundsubstanzen in seiner Umgebung durch sein Vorhanden sein beeinflusst. (oder so oO)
Und dann natürlich noch das Forenpelztier. Sehr schön zu lesen ;-)
Eine Frage direkt: Wenn sich ein Element weigert, sich einem Magier anzuvertrauen, ist er dann Grundsätzlich nicht mehr in der Lage zu Zaubern? Und wie kann ein Element dies überhaupt tun? Zorn ist eine Charaktereigenschaft und damit müsste hinter dem Element eine Intelligenz stehen. Was ist also in deinem Magiesystem tatsächlich das Element?
Handelt es sich dabei um Götter oder ähnliches?
(Intelligente Magie ist momentan ein Thema für mich, an dem ich mir scheinbar die Zähne ausbeiße)
Wie werden die Elemente "Leben", "Tod", "Traum" und "Zeit" definiert? Was macht diese zu eigenständigen Elementen? Bei den anderen vier ist es recht simpel, sie existieren einfach neben und mit uns. Aber wenn ein Magier eine Verbindung mit z.b. Tod eingeht, wie muss man sich das Vorstellen? Wobei mich hier am meisten der Punkt "Traum" interessieren würde. Wodurch werden diese Elemente "Reell", wie kann man diese nutzen (!) und wie sieht eine derartige Verbindung aus?
Die Göttliche/Interdimensionale Magie finde ich sehr interessant :) Leider fallen mir dazu momentan keine Fragen ein, da ist momentan alles klar.
Warum benötigt man einen gesunden Körper? Das ist mir absolut schleierhaft. Oder vielleicht die bessere Frage: "Wie sieht ein gesunder Körper aus?"
Und noch eine letzte Frage, da dieser Aspekt in meinen Systemen die wahrscheinlich wichtigste Rolle spielt.
Wie viel Zeit benötigt ein Magier zum Zaubern? Kann er einen begonnen Zauber jederzeit abbrechen / was passiert wenn während des Zaubers ein Fehler entsteht oder der Magier plötzlich die Kontrolle verliert (z.b. durch einen Pfeil oder ähnliches)?
Hmm... ich kriege langsam wieder Lust mal mein Mana-System zu erweitern, wenigstens um Curyl, Magielose Magie und hmm... natürliche Magie *Sfz* Na... vielleicht schreib ich demnächst mal wieder was :) (Muss ja niemand lesen *gg*)
Der Verräter
Das Forenpelztier
12.09.2008, 17:11
Und dann natürlich noch das Forenpelztier. Sehr schön zu lesen ;-)
Eine Frage direkt: Wenn sich ein Element weigert, sich einem Magier anzuvertrauen, ist er dann Grundsätzlich nicht mehr in der Lage zu Zaubern? Und wie kann ein Element dies überhaupt tun? Zorn ist eine Charaktereigenschaft und damit müsste hinter dem Element eine Intelligenz stehen. Was ist also in deinem Magiesystem tatsächlich das Element?
Handelt es sich dabei um Götter oder ähnliches?
(Intelligente Magie ist momentan ein Thema für mich, an dem ich mir scheinbar die Zähne ausbeiße)
Die Elemente wurden von Göttern geschaffen, jedoch hat jedes Element soetwas wie ein eigenes Bewusstsein. Es kann erkennen: "Was der tut, ist richtig/falsch." Wobei richtig und falsch in diesem Fall keinesfalls mit menschlichen Idealen gleichgesetzt werden dürfen. Um etwas konkreter zu werden.
Stell dir das Element vor wie ein großes Krokodil, das mit offenem Mund am Nilufer liegt. In seinem Maul sitzen die kleinen Vögel und picken den Dreck zwischen seinen Zähnen heraus, das sind die Magier, sie profitieren von dem Element. Nun piekst einer der Vögel das Krokodil ins Zahnfleisch, das Krokodil wird sauer und schnappt nach dem Vogel.
Die Magier sind für das Element nicht wirklich von Bedeutung, das Element bemerkt höchstens "Hey, da ist wer, der hat was mit uns zu tun und macht nix was uns schadet - Lassen wir ihn." Sobald der Magier aber etwas Falsches tut(= Dem Element schadet), wird das Element sauer und lässt ihn nicht mehr.
Wie werden die Elemente "Leben", "Tod", "Traum" und "Zeit" definiert? Was macht diese zu eigenständigen Elementen? Bei den anderen vier ist es recht simpel, sie existieren einfach neben und mit uns. Aber wenn ein Magier eine Verbindung mit z.b. Tod eingeht, wie muss man sich das Vorstellen? Wobei mich hier am meisten der Punkt "Traum" interessieren würde. Wodurch werden diese Elemente "Reell", wie kann man diese nutzen (!) und wie sieht eine derartige Verbindung aus?
Leben = Alles, was lebt. Fauna und Flora, vom kleinsten Mikroorganismus bis zum größten Wal. Der Lebensbinder besitzt die Fähigkeiten, Pflanzen und Tiere dazu zu bringen, seinem Willen zu gehorchen. (Das klappt allerdings nicht bei Wesen, welche sich ihrer selbst bewusst sind, also Menschen etc.) Er kann sich außerdem selbst (oder auch andere) in Tiere und Pflanzen verwandeln.
Tod = Todesmagie und Lebensmagie hängen eng zusammen. Eigentlich ist die Todesmagie wohl das, was die meisten sich unter Lebensmagie vorstellen. Es ist die Fähigkeit, toten Wesen oder Pflanzen wieder Leben einzuhauchen oder lebenden Geschöpfen mit einer einzigen Berührung den Tod zu bringen. Todesmagier sind allgemein äußerst mächtige Heiler, sie können mit einer Berührung alle schädlichen Bakterien und Viren in einem Körper töten. Todesmagier befinden sich mit dem Tod im Einklang, das bedeutet, dss ihr Geist zwiegespalten und sie sowohl im Diesseits als auch im Jenseits leben. Das Jenseits ist das Immaterium, welches ich bereits bei der interdimensionalen Magie ansprach. Im Gegensatz zu interdimensionalen Magiern kontrollieren sie allerdings nicht die Energien des Immateriums, sie können sie nur wahrnehmen und die dortigen Wesenheiten bitten, ihnen zu helfen.
Die Kehrtseite der Heiler sind die Nekromanten, welche tote Körper mit ihrer eigenen Seele zu steuern vermögen.
Todesmagier sind, da sie im Einklang mit dem Tod leben, nahezu unsterblich. Sie sterbn weder an Alter, noch an Krankheit.
Traum = Traummagie ist vermutlich der subtilste Zweig der elementaren Magie, da sie absolut nicht greifbar ist. Traummagie ist die Fähigkeit, den Geist anderer Wesen zu manipulieren, sie Angst oder Freude empfinden zu lassen, ihnen Visionen und Träume zu schicken usw. Während Lebensmagier im Gehirn simpel die Neuronen betätigen, greift Traummagie tiefer in die Psyche selbst ein. Das Element "Traum" ist die Fähigkeit des abstrakten und unterbewussten Denkens.
Zeit = Zeitmagie.. Uff. Zeit anhalten, Zeit zurückdrehen, Zeit vorwärts drehen. Die Zeit steht über allen anderen Elementen, da sie alle ihr unterworfen sind. Wenn die Zeit anhält, erstarrt das Feuer, bremsen die Flüsse, verharren Tiere, Gedanken... Es hat bisher in der ganzen Geschichte meiner Welt einen Zeitmagier gegeben, und zwar der Sohn des Erfinders der ersten mechanischen Uhr. Und die Geschichte werde ich aufschreiben *g*
Warum benötigt man einen gesunden Körper? Das ist mir absolut schleierhaft. Oder vielleicht die bessere Frage: "Wie sieht ein gesunder Körper aus?"
Ein gesunder Körper ist ein Körper, der frei von Krankheiten und schweren Verletzungen ist. Eine Grippe oder ein gebrochenes Bein zerren an der Konzentrationsfähigkeit des Magiers. Wer in Zaubertrance plötzlich niest oder wegen der Schmerzen in seinem Bein zusammenzuckt, kann einen Zauber arg verpatzen.
Und noch eine letzte Frage, da dieser Aspekt in meinen Systemen die wahrscheinlich wichtigste Rolle spielt.
Wie viel Zeit benötigt ein Magier zum Zaubern? Kann er einen begonnen Zauber jederzeit abbrechen / was passiert wenn während des Zaubers ein Fehler entsteht oder der Magier plötzlich die Kontrolle verliert (z.b. durch einen Pfeil oder ähnliches)?
Oh, stimmt, das hatte ich vergessen zu erwähnen. Die Zauberzeit variiert je nach der Komplexität des Zaubers. Das in Flammen setzen der Kleidung eines Menschen nimmt vielleicht eine halbe Sekunde in Anspruch, während das Bändigen der Flammen einer natürlichen Feuersbrunst durchaus einige Stunden dauern kann.
Ein Zauber unterbrechen... Das geht nicht, nein. Du kannst ja auch nicht einfach einen Gedanken nicht zu Ende denken. Einmal in Zaubertrance, wird der Zauber gewirkt. Der Magier kann seinen Zauber nachher rückgängig machen, er könnte die Kleidung des brennenden Mannes sofort wieder löschen, jedoch nicht die Brandblasen wegzaubern.
Der Kontrollverlust beim Zaubern kann eben durch äußere Eingriffe (ein Pfeil, ein Schlag, plötzlich einsetzender Regen) oder Eigenverschulden (Niesen, Husten etc.) eintreten. Was dann passiert, ist dem Zufall überlassen. Meist verschwindet der Zauber einfach, es ist jedoch auch schon vorgekommen, das aus einem Wasserstrahl eine Flutwelle oder aus einem Lagerfeuer eine Feuerwand wurde.
Ich hoffe, ich konnte die Fragen zufriedenstellend beantworten
LG
Das Pelztier
Wow, das klingt ja richtig wissenschaftlich.
Schöne Unterscheidung zwischen Lebens- und Todesmagiern. Ich hätte das Element Tod gleich klischeehaft in eine viel düsterere Schublade gesteckt, dadurch gefällt mir der Aspekt der Heilung gleich doppelt so gut!
Scheunentor
12.09.2008, 21:50
Uffz, ja, ich hab das ganze wirklich etwas zu schleierhaft und ungenau formuliert. Hab einfach mal eben aufgeschrieben was mir so zu meiner Vorstellung von Magie in meiner Welt eingefallen ist. Ich werd das ganze nochmal klar formulieren und dann hier posten.
Tjoa. *lässt seine Fingerknöchel knacken* Da mein alter Freund, das
Animalus Pelzus Internetis, bereits hier gepostet hat, komme ich wohl nicht umhin, es ihm gleich zu tun.
Grundlegendes;
Es gibt sieben Elemente: Erde, Feuer und Wasser/Leben (Schöpfung), Wind und Zeit (Wandel) und letztlich Eis und Tod (Schwund).
Die Welt ist zweisphärisch; physisch und göttlich, im Göttlichen findet die elementare Magie statt.
Jedes Lebewesen hat eine Seele, diese ist Verbindung zwischen göttlicher und körperlicher Ebene. Jede Seele ist mit einem Element verbunden.
Die Seele besitzt die Kraft, die göttliche Ebene zu verändern oder ihre eigene Kraft in der physischen Ebene zu formen.
Jede Änderung in der göttlichen Ebene ruft eine Wirkung in der körperlichen hervor und umgedreht.
Alles besteht im Endeffekt aus Magie der göttlichen Ebene; alles Leben ist dem Leben zuzuordnen, alles Feuer, alle Hitze und Wärme dem Feuer, alle Erde, Stein, Metall, Mörtel, Sand, Meeresgrund der Erde und so weiter.
Die elementare Magie besteht aus Wellen und daher gelten sämtliche Wellengesetze wie Interferenz und Superposition. Kraft spielt hier keine Rolle, eher ist es die Kontrolle der Magie.
Die seelische Magie besteht aus einer Art melodischen Impulsen und ist bei weitem leichter zu kontrollieren als elementare Magie, dafür aber eben schwächer.
Magie ist ohne Sinn und Zweck; sie kann sich niemandem verschließen oder öffnen, entweder sie ist im Potenzial einer Seele oder sie ist es nicht.
Die Seelenkraft wird mit dem Leben größer, erreicht jedoch ab ca. neunundvierzig Jahren ihr Limit.
Starke Seelen, die kein magisches Potenzial besitzen, schützen den Körper vor der Magie. (Und sind demnach stärker mit der physischen Welt verwurzelt.)
Es gibt außer den sieben Elementargöttern keine bewussten Götter. Diese sind einfache Anhäufungen von Magie, die sich aufgrund von Gebeten und Opfern etc. pp. sammelte. Theoretisch hat jeder Zugriff auf diese Kraft.
Kurze Erklärungen zu Eis, Tod und Zeit; Eis umfasst alles, was mit Kälte zu tun hat, ist klar. Tod ist das Gegenteil von Leben und umfasst alles, was mit Schmerz, negativen Gefühlen wie Hass, Angst und Zorn zu tun hat, auch Krankheiten, Giften und dem Tod. (Auch das Umgedrehte, wobei es in der Welt keine Untoten gibt. Dafür aber Nekromantie in ihrem ursprüngliche Sinne, auch ein Teilgebiet des Todes.) Zeit umfasst eben alles, was mit Zeit zu tun hat; Teleportation, Visionen, Zeitverzerrungen, Duplikation von Gegenständen aus der Vergangenheit/vorhersehbaren Zukunft.
Seelenmagie ist einfach alles, was nicht in diese Kategorien fällt; Runenmagie, Schutzschilde, Kraftstöße...
Tja. Das ist eigentlich alles, was es zu wissen gibt. Der Rest resultiert daraus und aus den Anwendern. - Und es ist alles 'Metawissen'. Kaum ein Volk hat wirklich eine konkrete Ahnung, was es wirklich mit der Magie auf sich hat, auch wenn ein paar recht nah daran sind. Zumindest unterscheiden sich die Meinungen enorm, was denn nun eigentlich Magie ist und wie sie ist. Einige verehren sie als übergöttliches Wesen, andere sehen in ihr ein pures Werkzeug und nehmen sie wie eine Wissenschaft und so weiter. Alles will ich hier nicht aufzählen, passt nicht hier hinein. :)
Gruß,
Enduni
Verräter
13.09.2008, 15:39
Eine schöne Auflistung Enduni. Leider fallen mir dazu keine Fragen ein :/ Ich möchte hier aber noch erwähnen, dass mir deine bisherigen Posts sehr gefallen :-) Ich hoffe man wird noch viel von dir Lesen ^^
Scheunentor lässt sich noch etwas Zeit... und nun möchte ich mein persönliches System noch einmal ergänzen. (Auf der ersten Seite zu lesen) Das ist hauptsächlich für mich selbst, da ich sonst nie dazu komme den ganzen Kram einmal schriftlich fest zu halten, aber vielleicht bemerkt jemand ja einen Knackpunkt, logische Fehler oder ähnliches, die mir selbst nicht aufgefallen sind. :)
Zuerst möchte ich noch einmal auf die Ebenen zurück kommen, diesen Bereich schnitt ich nur kurz an. Unsere Gesamte Existenz liegt auf einer Ebene. Alles Weltliche existiert hier und nur hier. In dieser Ebene wimmelt es von verschiedenen "Elementen" wie die natürlichen Erde, Luft, Wasser etc. aber auch Mana oder Curyl. (Wobei das eine Sonderstellung einnimmt und meist mit Erde aufgeführt wird.) Beachten muss man, dass die Technik und das Wissen über die Welt noch nicht ausgereift ist. Die Naturwissenschaften in meinen Ländern sind sehr unausgereift, daher wird alles feste dem Element Erde untergeordnet und alles "nicht feste" dem Wasser oder der Luft. Die beiden Elemente der Wärme (Hitze(Feuer) sowohl Kälte(Eis) werden magisch mit dem selben Stoff gewonnen) und der Elektrizität (Blitz) werden fälschlicherweise als "Blitz" und "Wärme" bezeichnet. (Hä?) Ja, uhmm... Alle in dieser Ebene existierenden Elemente verändern durch ihr bloßes vorhanden sein die anderen Elemente um sie herum. Das einfachste Beispiel hier ist ein Stein der ins Wasser fällt. Sobald er die Wasseroberfläche berührt, verdrängt er das Wasser um ihn herum und wenn er am Boden ist, verändert er, wenn auch nur minimal, die Strömung des Wassers. So (und in wesentlich kleinerem und größerem Maßstab) befinden sich alle Elemente in einem ewigen Wechselspiel. Und auf Blitz und Wärme zurück zu kommen - Ein Magier verändert das Mana in einer Substanz, die er erkennt aber nicht kennt, sprich nichts über sie weiß. Man kann lediglich sagen, dass durch die Veränderung dieses unbekannten ein Wechselspiel stattfindet, dass entweder Kälte, Wärme oder Elektrizität erzeugt.
Und in diesem Wechselspiel ist das Mana etwas besonderes, aufgrund einer einzigen Tatsache: Es durchfließt alles andere vollständig.
Erklärung: Jedes Element hat eine Mehr oder weniger feste Form, selbst Luft, und diese verdrängen sich gegenseitig. Wenn sich also in Stein im Wasser befindet, so befindet sich das Wasser nicht in ihm sondern nur um ihn herum. Ist der Stein porös, so kann das Wasser durch die Rillen scheinbar in den Stein fließen, doch füllt es ihn niemals komplett aus, kann es niemals jeden kleinsten Baustein des Steines fluten, denn sonst müsste entweder der Stein oder das Wasser Masselos sein. (Da sich 2 Massen gegenseitig verdrängen, können sie nicht zeitgleich am exakt selben Ort sein) Aber genau das ist Mana! Es besitzt keine Form, keine Masse und ist so in der Lage alles komplett zu durchströmen und sich "im" anderen Element zu finden. (Fleisch gilt übrigens auch als Element, jedoch nicht als magisches)
Dadurch ist das Mana so etwas wie "das Super Element" unserer Ebene, da man allein mit diesem ein Wechselspiel aller Elemente erzeugen kann und das sehr genau. Aber es erweist sich als großes Rätsel, wie es in einer Ebene existieren kann, in der sonst ausschließlich Elemente existieren, die eine Masse besitzen. eine wirkliche Antwort hat man darauf nicht, man vermutet allerdings, dass Mana in mehr als einer Ebene existiert, womöglich sogar in allen. (Ich schrieb es bereits, niemand kann andere Ebenen bereisen oder sie auch nur Untersuchen. Faktisch gesehen, kann man sich gar nicht sicher sein ob diese tatsächlich existieren - es ist aber die populärste Theorie von allen und die in sich stimmigste. (Die Evolutionstheorie kann auch niemand "wirklich beweisen" und trotzdem ist sie allgemein anerkannt - und das zurecht.)) Und da unser Geist ebenfalls als "Masseloses etwas" existiert, geht man davon aus, dass dieser ebenfalls Ebenen übergreifend ist.
Anmerkung: Die meisten Zauber gelten nicht als Elementarzauber, sondern sind Neutral. (Passives/aktives Zaubern - siehe 1. Seite) In der Regel handelt es sich dann noch immer um eine Wechselwirkung zwischen Mana und verschiedenen anderen Elementen (zumeist Licht, weshalb die meisten Zauber leuchten), was aber unterschiedlich ist. Dennoch kann das Mana allein überhaupt nichts bewirken, da es Masselos ist und sich nur in der Veränderung zeigt.
In anderen Ebenen existieren vermutlich andere Elemente, die es hier nicht gibt. Nur sehr wenige Personen in meiner Welt wissen von einer "Sub-Ebene" (Immer noch ein Teil unserer Ebene, die jedoch abgekapselt ist) in der es ein Element gibt, dass man als "Schwarzes Feuer" bezeichnet (da es große Ähnlichkeiten zum Hitze erzeugenden Stoff aufweist) und es ebenfalls auf Veränderungen im Mana reagiert.
Das Verständnis des Geistes, der Ebenen und des Manas ist wichtig um das Rätsel zu lösen, wie sog. "Magielose Magie" benutzt werden kann. Hierbei handelt es sich nicht um Taschenspielertricks, die fälschlicherweise für Magie gehalten werden ^^ sondern um eine Form des Zauberns, die nur bestimmten Personen vorbehalten ist, da man sie nicht erlernen kann. Solche Magier Zaubern, ohne jeglichen Einfluss auf das Mana zu nehmen. (Was eigentlich als Unmöglich gilt.) Auch hier ist Wissen rar, es gibt lediglich eine Vermutung, die auf einer einzigen, aber entscheidenden Tatsache beruht: Diese speziellen Zauber können auf keinen Körper direkt Einfluss nehmen, sondern haben nur einen Wirkungsbereich im Geist des Opfers.
Beispiel: Es gibt eine Person, die mit bloßer Gedankenkraft anderen Menschen unwahrscheinliche Schmerzen zufügen kann, oder diese lindert. Dabei nimmt der Körper erst an zweiter Stelle schaden, wenn sich beispielsweise die Muskeln verkrampfen oder ähnliches. Dies kann natürlich auch zu einem sehr schmerzhaften Tod führen.
Die Theorie besagt folgendes: Die Gedanken könnten in einer anderen ebene eine andere Form besitzen und dort entweder das Mana direkt (welches dann natürlich Auswirkungen auf diese Ebene besitzt) oder einen anderen Stoff (Der dann wiederum auf das Mana einwirkt, und das ziemlich direkt, sonst wäre es nicht möglich derart genau zu zaubern) verändert. Im Falle der Magielosen Magie könnte ein anderer Stoff angeregt werden, der ausschließlich in dieser speziellen Ebene auf den Geist des anderen einwirkt und so den Effekt auslöst, wie in diesem Fall z.b. die Schmerzen. Da dies aber nicht nachforschbar ist, kann man natürlich nicht "lernen" damit umzugehen, sondern ist nur dazu in der Lage wenn man eine extrem hohe Begabung dafür besitzt (wie es z.b. auch sehr begabte Element-Magier gibt).
Aber genug davon, jetzt möchte ich mich der "natürlichen Magie" widmen. Zuerst was man darunter versteht.
Mana durchfließt jeden Körper in dieser Ebene, mit einer Ausnahme! Stirbt ein Organismus, so meidet das Mana diesen etwa einen halben Tag. Dies beobachtet man bei Menschen, Tieren, Planzen usw.
Gleichzeitig stirbt ein Organismus, wenn der Mana Fluss in ihm zerbrochen ist.
Man hat folgende Versuche gemacht:
Eine einzige Pflanze hat man so gepflanzt, dass diese wachsen kann. Dann hat man über mehrere Stunden das Mana so verändert, dass es nicht mehr natürlich durch die Pflanze fließt sondern darum herum. Dies hat man auch mit Tieren, zum Tode verurteilten etc. getan und kam immer zum selben Schluss. Das Versuchsobjekt stirbt. Und einen halben Tag fließt das Mana nicht mehr durch diesen Körper. allerdings kann man keinen toten Körper mithilfe von einem Manafluss zum Leben erwecken, zumindest nicht mehr nach wenigen Sekunden. (Mit diesen Versuchen hat man dann übrigens sehr interessante Nahtod Berichte erhalten, aber das ist ein Bereich für die Religion, nicht hier :P)
Damit galt das Mana als "Quelle des Lebens" praktisch erwiesen, jedoch gibt es auch hier sehr viele Personen, die andere Theorien vorzuweisen haben und diesen Bereich der "natürliche Magie" nicht anerkennen.
Anmerkung: Der vermutlich wichtigste Anwendungsbereich moderner Magie liegt im übrigen darin, das Korn auf den Feldern schneller wachsen zu lassen. Nur dadurch ist es möglich größere Hungersnöte zu vermeiden, jedoch ist dies auch eine sehr mühsehlige und vor allem sehr teure Angelegenheit. Da die Felderflächen des Landes riesig sind und es zu wenige Magier gibt. Demnach ist das wachsen lassen von Korn mit magischen Mitteln nur einem kleinen Teil der Menschen vorbehalten.
Ein weiterer Bereich der natürlichen Magie geht schon halb in Richtung "intelligente Magie", hier handelt es sich um magische Wesen. Über diese ist allerdings dermaßen wenig bekannt, dass es sich fast nicht lohnt es anzusprechen. Es geht um Wesen die keine Körper besitzen und sich auch nicht durch einen Geist bemerkbar machen, die einzigen Merkmale mit denen man "Leben" in dieser Welt definiert. Aber ihre Existenz kann man nicht leugnen. Die Nephin sind nur daran erkennbar, dass die das Mana beeinflussen und so als ein kleines Licht wahrgenommen werden. (Man könnte sie sich wie ein Irrlicht vorstellen) Die einzigen Orte in denen man Nephin (allerdings schon seit Jahrhunderten nie mehr als einen gleichzeitig) sieht ist bei magiebegabten Kindern. (Und das recht selten) Typisch ist, dass sie ihre Farbe jederzeit ändern (meist in Farben, die dem Gemüt des Kindes gleicht dem es folgt) und mehr oder weniger verspielt wirken. Sie tauchen im Durchschnittsalter von 7-8 auf und verschwinden etwa 2-4 Jahre später ebenso spurlos wie sie erschienen sind. Bis heute weiß niemand genaueres über diese Wesen.
Und der letzte Punkt den ich jetzt noch ansprechen möchte nennt sich "regenerative Energie/Curyl". Hier schreibe ich jetzt allerdings nicht alles, da dort normalerweise noch Flüche/Segen dazu gehören, die allerdings auf anderer Basis funktionieren.
Zuerst etwas zu Curyl: Dies ist ein sprödes Metall, sehr selten aber nicht als Schmuck geeignet, da es dunkelfarben ist und nicht glänzt. Auch zum Schmieden von Waffen oder Rüstungen ist es keineswegs geeignet, da es zu schwer, nicht recht bearbeitbar und gleichzeitig noch extrem gebrechlich ist.
Und doch ist dieses Curyl das teuerste Metall des Landes, beinahe unbezahlbar. Die größte Menge befindet sich im Steinboden unter der heutigen Magischen Hauptstadt (Mihon Malandan), dort vermutet man einige Tonnen dieses Elements (Was man jedoch aus bestimmten Gründen nicht abbauen kann). Dies hätte dann einen größeren Wert als das gesamte restliche Land.
Curyl (übrigens entstand der Name aus "Marie Curie(* 7. November 1867 in Warschau; † 4. Juli 1934)", die Anfang des 20. Jahrhunderts 2x den Nobelpreis in Physik und Chemie für ihre Forschungen in der Radioaktivität(die für sie durch die Strahlenbelastung auch den Tod bedeutete) und Tolkiens Metall "Mithril") hat die sonderbare Eigenschaft Veränderungen im Mana zu speichern und zu regenerieren. ein Zauber benötigt in der Regel, soll er für eine lange Zeitspanne halten, regelmäßig (spätestens jede Stunde) eine Erneuerung, da sich das Mana sehr schnell wieder von der komplexen Form des Zaubers trennt und beginnt normal zu fließen. Curyl verhindert dies und sorgt dafür, dass der Zeuber solange bestehen bleibt, bis man diesen "manuell" beendet. (Sprich den Zauber selbst langsam mit Hilfe seiner Gedanken auflöst)
Die bedeutendste Einsetzung von Curyl befindet sich in Mihon Malanden. Diese Stadt befindet sich nämlich nicht mehr an dem Ort, an dem sie erbaut wurde, sondern schon seit knapp 500 Jahren einige hundert Meter über dem Erdboden. Und das mit einem einzigen Zauber der damals gewirkt wurde (wozu man übrigens hunderte, tausende Magiebegabte des ganzen Landes benötigte) und der seit dem, durch die riesigen Massen Curyl im Boden (der mit in der Luft schwebt) noch Heute aufrecht erhalten wird. Es sind nur immer wieder ein paar Nachbesserungen erforderlich, die aber von einem knappen duzend Magier erledigt werden können.
So! Das wars erstmal von mir, jetzt geht es mir wieder richtig gut :-) Ich hoffe es ist alles verständlich... (falls es jemand liest xD) (Ich dachte mir halt,... "hey, für deinen 200. Post gibst du dir mal mühe *gg*")
Der Verräter
Ich hoffe, dass man noch von mir liest, aye, Verräter. Und ums zu vergelten; mir gefallen deine Beiträge ebenso, ausführlich und erklärend, aber eben nicht ausufernd. :]
Dein Magiesystem, nun ja, mir fallen bei so etwas selten Fragen ein. *kopfkratz* Aber kann ich immerhin Feedback geben, dass ich das von dir Vorgestellte schon sehr logisch und durchdacht finde, auch harmoniert es im Punkt Elementar ziemlich gut mit physikalischen Gesetzen, sodass sie auch nichts beißt. Curyl, Nephin und natürliche Magie sind hüsch detailliert dargelegt.
Aber, eine Frage hab ich jetzt doch noch gefunden. - Im ersten Post zu deinem Magiesystem schreibst du, dass die Elfen herausgefunden haben, dass das Mana in anderen Ebenen schwächer ist und dass sie vermuten, dass dort enie andere Kraft herrscht. In diesem Post schreibst du eben, es wäre unmöglich, andere Ebenen zu bereisen oder gar zu untersuchen. - Was von beidem gilt nun?
Gruß,
Verräter
13.09.2008, 17:55
Was von beidem gilt nun?
Tatsächlich die neuere Version, aber auch das nur zum größten Teil. Die dort angesprochenen Elfen sind 3 Magier gewesen, die keine große Rolle spielen, da ihre Versuche nicht anerkannt wurden.
Man kann andere Ebenen nicht einsehen und dort leider auch nichts messen, weswegen eine hundert prozentige Aussage nicht möglich ist. Diese Elfen haben versucht herauszufinden warum Curyl das Manageflecht "speichert", dies allerdings mit relativ unorthodoxen Methoden (da man das ganze nicht einfach unter ein Mikroskop legen kann...). Sie versuchten zu beweisen, dass auch Curyl in weiteren Ebenen existiert, wie das Mana. Und da nur 2 dinge bekannt sind (Mana und Geist) die diese Eigenschaften aufweisen, musste mit diesen beiden experimentiert werden. Man vermutete, dass die normale Magie und die "Magielose Magie" auf 2 verschiedenen Ebenen stattfindet. (Einer der drei war ein sog. Gefühlsmagier, also magielos. Er war in der Lage die Sinneseindrücke zu verändern.) Das Ergebnis war, dass Curyl selbst diese Art von Magie speichert, jedoch nur in sehr geringen Dosen und auch für einen wesentlich kleineren Zeitraum als "normale Magie". (Nach einiger Zeit erschienen alle Geräusche ein lauter - jedoch nicht messbar- und das Licht in dem Raum, in dem die paar Gramm Curyl lagen, heller zu sein.)
Die Schlussfolgerungen:
1. Curyl, oder ein Teil davon, muss ebenfalls Ebenenübergreifend existieren.
2. Auch die Magielose Magie funktioniert mit Mana, was jedoch in dieser Ebene nicht messbar ist, da dort die Konzentration geringer sein muss. (Die für nicht körperliche Zauber genügt, jedoch nicht für Körperliche)
2.1. Die Ebene, "mit der wir zaubern" hat eine höhere Mana Konzentration, da die Auswirkungen hier deutlich höher sind.
(Die 3 Personen saßen übrigens um das Curyl herum, während der eine beide anderen gleichzeitig "verzauberte", wodurch sei sich sicher waren, dass das Curyl im Einflussbereich des Zaubers liegt, wenn es denn in mehr als einer Ebene existiere)
Dies hat für große Aufregung gesorgt, jedoch nur eine kurze Zeit bis 2 von 3 Magiern bei einem Versuch mit "verbotener Magie" starben, der dritte verbannt wurde und alle ihre Erkenntnisse aberkannt wurden. Dieser dritte ist einer meiner Charaktere, der heute in Mihon Malandan lebt, deshalb habe ich mich da etwas länger mit beschäftigt als sonst. ^^ Er ist noch immer von seinen Entdeckungen überzeugt, es gibt allerdings keine Beweise mehr dafür.
Aber im Zweifelsfall... stimmt immer das zuletzt erwähnte ^^ Bei mir verändert sich ständig alles :/
Das mit den Änderungen kenne ich, bei mir bekam auch alles alle paar Monate andere Namen und andere Modelle, auch wenn inzwischen alles festere Strukturen annimmt. *grinst*Aber was du erklärst, klingt interessant. Du solltest es als (Kurz?-)geschichte aufschreiben. :)
Gruß,
ok... ich habe über ein anderes system nachgedacht, dass jedoch noch lange nicht ausgereift ist. fragen sind also mehr als erwünscht, denn sonst komme ich nicht weiter....
"meine" Magie ist die Fähigkeit, die Wirkung der Welt auf sich selbst oder auf andere Menschen/Dinge zu verändern. man muss sich dass so vorstellen:
das tag <b> </b> lässt einen text fett erscheinen.
wenn man das tag aber ausradiert, oder durch ein neues ersetzt, verändert sich die wirkung.
wieder in der magie heißt das:
Ein Pfeil fliegt auf dich zu. Doch du nimmst ihm die Funktion, einen Körper zu durchdringen. Oder du sagst ihm, dass seine Moleküle viel zu weit von einander entfernt sind, als dass sie eine feste substanz bilden könnten.
anderes Beispiel:
Du willst Wasser schweben lassen. Also verheimlichst du ihm, dass es der Gravitation unterworfen ist.
hoffe der teil ist klar.
wenn nicht - fragen.
Kommen wir zu der Frage, wer denn nun Magie benutzen kann.
Die Magie ist ein Talent, das latent in jedem vorhanden ist. Doch nur selten kommt es zum Vorschein. Die Menschen, bei denen das passiert, werden allgemeinhin Magier genannt (name verhandelbar). Das Talent kann schon im Kindesalter auftreten, aber durchaus auch später. Selten kommt es vor, dass die Magie im Greisenalter auftritt, da sich ältere Menschen meist vor der Erkenntniss verschließen (denn genau das ist die Magie, also nicht das Talent an sich, sondern die Erkenntniss darum, wie sie zu benutzen ist). Ab und zu kommt es vor, dass ein Mensch nach Nahtoterfahrungen Magier wird. Oder nach höchst traumatischen Erlebnissen, wobei in letzterem Fall die Magier meist schnell sterben, da sie unbewusst die Wirkung der Welt verändern und sich dann in etwas verlieren, das man wohl als eine Art Jenseits bezeichnen könnte. Tatsächlich wird dabei oftmals sogar der Körper aus der materiellen Welt entfernt.
hm... des wars erst mal... ihr müsst jetzt was fragen, sonst fällt mir vermutlich nix mehr ein.
Hinweis: Diese "Systembeschreibung" habe ich gerade erfunden, ohne dass ich sie in einer Geschichte o.ä. eingearbeitet hätte. Deshalb ist sie, wie oben schon erwähnt, weit davon entfernt, ausgereift zu sein.
mfg Narr
Hey, das ist ja mal eine lustige Idee^^ Da werde ich auch mal meinen Beitrag leisten und mir die anderen Posts noch durchlesen.^^
In meinem Roman "Seena" Kommt, natürlich, auch Magie vor. Ich habe mir hier für folgendes überlegt. Die Magie hat ihren ursprung in allem was Lebt, es pulsiert durch alles und jeden, dieser Fluss des Lebens wird Ligium genannt in dessen Zentrum Mutter Erde steht. Um Magie wirken zu können bedarf es einer besondern Form der innern Kraft, dem Eqium. Magie haben das dritte Auge, einen Magischen Blick der diesen Fluss sichtbar macht. Auch Auren können so erkannt werden. Ich bin zu Faul noch mal alles zu Schreiben, also zitiere ich mal die alte Magierin Mila.
"...es besteht zwischen allem und jedem eine Verbindung, es ist ein Wechselspiel… darauf beruht die eigentliche Kraft eines Magiers. Nicht nur auf seinem innere, dem Eqium… erst Eqium und Ligium im Wechselspiel ermöglich es dir Magie überhaupt wirken zu können und darin unterscheiden wir uns vom Menschen. Wir Leben mit dem Fluss, fühlen ihn, nähren ihn. Um Magie wirken zu können musst du also Mutter darum bitten dir etwas von ihrer Kraft zu geben im Gegenzug gibst du ihr etwas von dir…“
Die Magie Basiert auf der Elemtar Lehre. Also Erde, Wasser, Feuer und Luft.
"...es ist ein unbewusster Vorgang… so wie das Atmen. Da du die Gabe hast ist es eine Reflexhandlung, etwas das du nicht bewusst steuern kannst. Wichtig ist das der Wunsch aufrichtig ist und vom Herzen kommt… nur dann ist es reine, aufrichtige Magie…„Wir tragen eine große Verantwortung Seena. Das ist es, was ich versuche dir bei zu bringen. Du musst selbstlos Leben und Dienen. Hilf denen die Hilfe bedürfen, beschütze die die sich nicht selber Schützen können. Das ist unser Schicksal. Wir sind Hüter des Lichts und des Friedens…“
„Aber… wenn ich angegriffen werde… oder ein Unschuldiger mit dem Tot bedroht wird?“
„Du begreifst schnell, solange dein Wille Aufrichtig ist, ist er richtige und Mutter wird dir Helfen. Versagt sie dir aber ihren Willen muss du deine Vorgehensweiße überdenken, letztlich ist ganz einfach. Handle NICHT gegen ihren Willen. Sie leitet uns, immer…“
Ich fasse zusammen. Es müssen drei Faktoren erfüllt sein um Magie wirken zu können. Erstens muss man die Magische sicht haben, zweitens muss der Wunsch aufrichtig und selbstlos sein und drittens muss ein Gefühl dabei im Spiel sein.
„Du hast deinen Zorn benutz um mit Hilfe deiner Gabe deinen Willen auszuführen, das Wasser wurde zu deinem Arm…“
Die Magie ist nichts weit als ein verlängerung des Geistigen Willens. Im übrigen können nur Frauen Magie wirken, zumindest heute.
Lythande
22.10.2008, 09:37
Hallo Baka,
hört sich gut an. Das entspricht ja fast dem System der Magie, wie sie in den westlichen Mysterientraditionen verstanden wird! Woher hast du deine Ideen? Gibt es eine Vorlage oder hast du dir das einfach so überlegt?
Wenn ich dir in einer PM meine Mailadresse schicke, kannst du mir dann deinen Roman schicken, wenn du willst?
Klingt interessant und ich würde ihn gerne lesen. Meinen Roman würde ich dir selbstverständlich ebenfalls gerne zur Verfügung stellen.
Lieben Gruß
Lythande
Hallo Baka,
hört sich gut an. Das entspricht ja fast dem System der Magie, wie sie in den westlichen Mysterientraditionen verstanden wird! Woher hast du deine Ideen? Gibt es eine Vorlage oder hast du dir das einfach so überlegt?
Wenn ich dir in einer PM meine Mailadresse schicke, kannst du mir dann deinen Roman schicken, wenn du willst?
Klingt interessant und ich würde ihn gerne lesen. Meinen Roman würde ich dir selbstverständlich ebenfalls gerne zur Verfügung stellen.
Lieben Gruß
Lythande
Nun, die Idee zu diesem Fluss hatte ich vor längere Zeit, aber eine Vorlage gab es hier nicht. Gerne, schick mir deine Email addy dann kann ich dir schicken was ich bisher habe, es ist noch nicht soviel. bisher 4 Kapitel. Aber Kritik und Meinung wäre ich sehr, sehr dankbar. Natürlich möchte ich im Gegenzug auch deine Story lesen. Leider habe ich nur an frei Tagen Zeit wirklich etwas zu Schreiben, aber deinen Story werde ich floter lesen können. Wundere dich also nicht wenn es etwas dauert bis Kapitel 5 kommt^^
Bei Sara Douglass` "Weltenbaumsaga" werden magische Kräfte durch den Sternentanz freigesetzt. Dies ist der Gesang der Sterne der durch Sternentore in die Gedanken der Bewohner Tencendors eindringt und dabei bestimmte Muster beinhaltet. Derjenige der diese Muster versteht und sie zu eigenen Liedern umformt, kann damit Magie wirken. Die Komplexität der (wahrscheinlich gedanklichen)Muster steigt mit der Intensität des gewünschten Zaubers.
In der Praxis sprechen wir hier also von singenden Zauberern, wobei sich letztlich herausstellt, dass die Muster auch getanzt oder mathematisch umgesetzt werden können, wichtig ist nur, dass die Muster eingehalten werden.
Ein Zauberer kann natürlich nicht unendlich viele Zauber hintereinander wirken, jede Anwendung ist mit geistiger und körperlicher Anstrengung verbunden und die Belastbarkeit hängt von jedem Zauberer und dessen Persönlichkeit ab.
Mit der Zerstörung des Sternentors durch Dämonen verlieren die Zauberer ihre Kräfte und sind nur noch gewöhnliche Bürger.
Verräter
06.11.2008, 10:04
Um die Liste ein ganz klein wenig vollständiger zu machen, hier ein paar Worte zum Magiesystem aus "Acacia" von Durham.
Hierbei handelt es sich um eine Sprachbasierte Magie, dem sog. "Lied von Elenet"
Alles basiert auf dem Schöpfer, als dieser auf der Welt wandelte und diese mit seinen Worten formte. Ein Mann Namens "Elenet" begann irgendwann dem Schöpfer zu folgen, seine Sprache zu studieren und diese in einem Buch festzuhalten. So wurde er zum ersten Magier, nachdem er gelernt hatte zu sprechen wie der Schöpfer.
Dann wandte sich der Schöpfer allerdings von der Welt ab, wobei ich mir nicht mehr ganz sicher bin ob es wegen Elenet oder aus einem anderen Grund ist. (Das müsste ich nachlesen)
Elenet lehrte dann weitere Menschen die Sprache und so entstand ein Kult aus Magiern, der dann jedoch (Aus Gründen die im Buch eine Rolle spielen, deshalb nenne ich sie jetzt hier nicht ^^) zerfiel.
Heute ist das Lied von Elenet verschollen und die letzten lebenden Magier wagen es nicht zu Zaubern, da schon die kleinste Abweichung der "richtigen Sprache", sprich der kleinste Fehler völlig unberechenbar wäre. Niemand kann also genau sagen, was tatsächlich passieren würde wenn man versucht, ohne das Buch einen Zauber in der Sprache des Schöpfers zu sprechen.
Im Prinzip nur mittelmäßig interessant, was Durham daraus allerdings macht ist faszinierend. Zum einen wie das Ende des Magierkults in die Geschichtlichen Ereignisse passt (dieser hat da nämlich eine sehr zentrale Rolle) zum anderen die Gefahren des Zauberns ohne das Buch, was einer der Gründe ist, warum ich die Fortsetzung unbedingt brauche @__@
Neotyron
15.11.2008, 18:16
Hey Leute, ich arbeite gerade an einem Magiesystem, das auf Worten basiert (allerdings anders als beim Erdsee-Zyklus). Jetzt habe ich das Problem, dass mir die Worte fehlen (haha, welch erheiternder Wortwitz :D). Hat jemand irgendwelche tollen Wörter, die er loswerden möchte oder noch besser, einen Wortgenerator? Sollte am besten griechisch/lateinisch klingen, aber möglichst keine Bedeutung in der entsprechenden Sprache haben. Haupsache jedoch, es klingt alt *grins*
Ich bedanke mich schonmal im voraus!
DarkFairy
15.11.2008, 18:30
die idee ist vielleicht nicht unbedingt die beste, aber das mache ich manchmal wenn ich neue wörter brauche. nimm die wörter die bedeutungsmäßig passen also bei nem Feuerzauber zum beispiel sowas wie Flamme, glut, Funke usw. und schreibe sie rückwärts. oder aber du suchst sie dir dann doch aus dem lateinischen raus und verstellst die buchstaben. naja...wie gesagt nicht unbedingt die beste idee aber manchmal kommt echt was brauchbares dabei raus ;)
Kaum eine Fantasy- Welt kommt ohne irgendeine Form der Magie aus.
Mal wird sie erlernt a la Harry Potter und kann nur mithilfe von Artefakten, wie beispielsweise Zauberstäben verwendet werden. In anderen Welten benötigt man ledigtlich geeignete Zaubersprüche. Anderswo ist vielleicht sie Verwendung von Runen erforderlich oder es müssen beim Zaubern bestimmte Bewegungen ausgeführt werden.
In einer Welt ist die Magie erschöplich weil sie auch körperlich anstrengt, in anderen Welten steht sie nahezu uneingeschränkt zur verfügung...
Es gibt viele Arten von Magie- welche Art von Magie bevorzugt ihr? Welche einschränkungen sollte sie vielleicht haben um nicht übermächtig zu sein? Mit oder ohne Relikte (Zauberstäbe, Runen, usw.)?
Kurz: Welche Art von Magie bevorzugt ihr und wie sollte sie funktionieren?
PoiSonPaiNter
17.04.2009, 15:13
Kann dazu zwar nicht viel sagen, außer das sie stimmig und nicht allzu sehr an den Haaren herbeigezogen sein sollte
Was ich egtl sagen wollte ist: Es gibt bereits einen Thread der sich mit Magiesystemen (Klick mich) (http://www.fantasy-forum.net/showthread.php?t=712&highlight=Magiesysteme) befasst, vllt schaust du da mal vorbei, da wurde schon einiges zu geschrieben.
biagchaose
17.04.2009, 15:18
Hmm ich würde wahrscheinlich die Magie mit runen und speziellen zeichen bevorzugen, aber andererseitz einfach mal einen spruch loslassen, der häuser zum einsturz bringt wäre bestimmt auch lustig :D
Was ich egtl sagen wollte ist: Es gibt bereits einen Thread der sich mit Magiesystemen (Klick mich) (http://www.fantasy-forum.net/showthread.php?t=712&highlight=Magiesysteme) befasst, vllt schaust du da mal vorbei, da wurde schon einiges zu geschrieben.
Poison war wieder sehr aufmerksam, danke :)
Nun steht alles zur Magie in einem Thread.
Hallo Leute!
In diesem Thread sollt Ihr die Möglichkeit haben eure Auffassung von Magie vorzustellen:
1. Wie zaubert man?
2. Welche Art von Energie wird benötigt/ verbraucht...wie geschieht das?
3. Was ist überhaupt wirkbar? Kann man Portale in andere Städte öffnen?, Teleportation?, usw....kurz: was geht, was nicht
Ich fange mal an :
Mir gefällt ein Magiesystem bei dem man keine besonderen Hilfsmittel benötigt um Zauber wirken zu können. Es werden also keine Artefakte wie Zauberstäbe oder ähnliches benötigt, was nicht heißt, dass sie für besonders schwere Zauber nicht doch hilfreich sein können.
Gezaubert wird indem sich der Magier auf den Zauber den er wirken will konzentriert. Er muss spüren welche Kraft er herauf beschwört und gewissermaßen die emotionalen "Zutaten" für den Zauber kennen.
Was den "Energieverbrauch" angeht, so finde ich den Verbrauch von normaler körperlicher Kraft interessant. Lässt der Magier eine kleine Flamme auf seiner Handfläche entstehen, so kostet ihn das vielleicht so viel Energie wie für uns das Aufheben einer heruntergefallenen Tasse. Beschwört er jedoch ein wahres Armageddon hervor, muss er aufpassen, dass er nicht seine gesamte physische Energie verbraucht. Er kann es sich also genau so wenig leisten sich zu sehr zu verausgaben wie ein Krieger.
Interessant daran ist, dass bei diesem Magiemodel der Magier auch schwächer wird je länger ein Kampf dauert. Er ist einem Krieger also am Ende einer Schlacht nicht nicht mehr unbedingt von Haus aus überlegen (die Flamme eines Streichholzes dürfte doch recht irrelevant auf einer zentimeterdicken Stahlschicht sein).
Nun komme ich noch kurz zu dem was meiner Meinung nach erlaubt sein sollte und was nicht:
Das Öffnen von Portalen betrachte ich als möglich, jedoch nur unter der Bedingung, dass es IMENSE körperliche Kraft kostet (man stelle sich einen Roman vor indem steht : Er öffnete Portal X nach Stadt y...dort angekommen öffnete er Portal A nach Ort B....usw recht öde nicht?)
Übermäßig große Zauber bei denen Hektarweise Wälder in lauschige Kaminfeuer verwandelt werden finde ich auch übertrieben und unnötig.
Generell ist meiner Meinung nach alles erlaubt was nicht zu übertrieben groß und imposant ist. Das heißt nicht dass ein Magier keine 30 Krieger auf einmal weghauen kann, solange er die Energiekosten aufbringen kann geht das in Ordnung.
PS: Interessant ist auch dass der Charakter eines Magiers bei diesem System grundlegend anders ist. Er ist nicht weiter nur der Kerl der Jahre seines Lebens die Nase in Bücher steckt in Türmen ohne Fenster nur im Schein von Kerzen. Sondern er muss auch körperlich fit sein und eine gute Kondition haben, ansonsnten ist er ein leichtes Opfer.
Nun seid Ihr dran: Ich bin gespannt!
Liebe Grüße AQUILA
Es gibt viele Arten von Magie- welche Art von Magie bevorzugt ihr? Welche einschränkungen sollte sie vielleicht haben um nicht übermächtig zu sein? Mit oder ohne Relikte (Zauberstäbe, Runen, usw.)?
Kurz: Welche Art von Magie bevorzugt ihr und wie sollte sie funktionieren?
Was mir an Magie nicht gefällt: es ist ein permanenter "deus ex machina", d.h. wenn konsequent angewandt, müsste sich mit Magie eigentlich jedes Problem lösen lassen.
Ich bevorzuge eine pseudorationale Erklärung, durch die jeder Mensch von Natur aus mehr oder weniger magisch begabt wird. Allerdings mit einer Beschränkung: je größer die magische Begabung, desto größer sollte irgendein Handicap auf anderem Gebiet sein (z.B. wäre ein exzellenter Magier-Krieger so gut wie unbesiegbar, sollte deshalb also unmöglich sein).
Was mir an Magie nicht gefällt: es ist ein permanenter "deus ex machina", d.h. wenn konsequent angewandt, müsste sich mit Magie eigentlich jedes Problem lösen lassen.
Als ich angefangen habe, an meiner Fantasy-Welt zu basteln (will später auch ein paar geschichten schreiben), ist mir das auch negativ aufgefallen. Deshalb habe ich ein extrem einfaches System mit Grenzen entwickelt:
Jeder Magier bei mir hat eine Verbindung zur "Quelle". Durch diese Verbindung fließt nur eine begrenzte Menge Magie pro sekunde, deshalb haben die Magier sozusagen einen Magiespeicher, der aber auch nicht unbegrenzt viel Platz hat.
Die meisten Magier haben nur eine möglichkeit, ihre Magie anzuwenden, sie können also nur Illusionen erzeugen, oder nur heilen oder auch über wasser laufen. Es ist mehr wie eine "Superkraft" die man eben intuitiv beherrscht. Es ist also auch extrem selten, dass jemand mehrere Kräfte hat und prinzipiell kann man sagen, dass eine stärkere Kraft auch mehr Energie braucht.
Das ganze klingt jetzt ein wenig, als wäre Magie nur eine Maschine, aber es hilft, wenn man feste Regeln für seine Magier hat, weil für mich als Autor dann auch klar ist, was ich nicht einfach mit Magie lösen kann.
Als gegenentwurf habe ich dann noch eine Figur, die die Magie von anderen Magiern absorbiert und zur selbstheilung verwenden kann. Er ist also extrem gefährlich für Magier, die sich im Kampf zu sehr auf ihre Magie allein verlassen ;)
Dazu kann jeder Mensch (Mit genug Wissen und Studium) Dämonen beschwören, die genau wie die intuitiven Magier zaubern können. Das Menschen Dämonen unter Kontrolle halten können, liegt an einem uralten Pakt, aber es erfordert große Konzentration, einen Dämnon oder gar mehrere unter Kontrolle zu halten und hat, wenn man scheitert verheerende Konsequenzen, weshalb nur wenige normale Menschen diesen Pfad verfolgen.
@Dexter: Klingt schlüssig, was den Effekt hat, dass mir kaum Fragen dazu einfallen. Außer vielleicht einer: Was macht Menschen zu Magiern? Kann jeder Mensch Magier werden oder ist es eine Art natürlicher Begabung? Und wie stellt man die fest?
1. Wie zaubert man?
2. Welche Art von Energie wird benötigt/ verbraucht...wie geschieht das?
3. Was ist überhaupt wirkbar? Kann man Portale in andere Städte öffnen?, Teleportation?, usw....kurz: was geht, was nicht
Angeregt durch den Thread ab ich mir auch ein paar Gedanken dazu gemacht:
Herkunft der Magie:
Hauptreligion (und einzig legale) ist der Glaube an die Schwarze Göttin, die ursprünglich ein normaler Mensch war, aber umgebracht wurde und als Gottheit wiederauferstanden ist.
Man ist daher überzeugt, dass Schmerz zur Erleuchtung führt, und letztlich den Aufstieg zur Gottheit ermöglicht (allerdings nur körperlicher Schmerz, den man sich selbst beibringt durch mechanische Werkzeuge). Je größer der Schmerz, desto größer die Erleuchtung. Maximaler Schmerz bedeutet maximale Erleuchtung.
Also gibt es zahlreiche Menschen, die sich in Klöster oder in komplette Einsamkeit in der Wildnis zurückziehen, und sich selbst foltern in der Hoffnung, erleuchtet zu werden.
Ein Nebenprodukt dieser Prozeduren war, dass Menschen magische Fähigkeiten entwickelten, weil sich ihre Einsicht in die Welt vergrößerte und sie sich von Illusionen befreiten. Magie ist aber nicht das Ziel, wird von den Asketen sogar eher als Ablenkung betrachtet.
Welche Fähigkeiten?
andere Menschen in einer Sekunde verstehen;
Gedanken zu hören;
Objekte bewegen, ohne sie zu berühren;
Dinge sehen, die passiert sind oder die passieren werden
andere Menschen Objekte und Zustände sehen und fühlen zu lassen
Gefühle auf andere projizieren
sich komplett von der Umwelt isolieren
direkt den Stoffwechsel und die Organe jedes Lebewesens beeinflussen
Wesentlich ist eines: auch mit magischen Fähigkeiten lässt sich die Physik nicht austricksen, man kann sie nur gezielt benutzen
Da diese Fähigkeiten politisch, militärisch und für persönliche Karriere nützlich sind, werden sie auch gezielt antrainiert. (z.B. durch die Familie an Kleinkindern)
Allerdings geht diese Ausbildung nicht soweit wie die „Asketen“, „Kampfmagier“ sind also weniger machtvoll, dafür werden aber wesentlich mehr Leute dazu ausgebildet.
Masseneinsatz von Magiern ist bei Schlachten üblich und notwendig: so kommt z.B. keine Truppeneinheit ohne eine Abteilung Kampfmagier aus, einmal, um die Truppen des Gegners zu desorientieren oder in Angst zu versetzen; zweitens, um solche Angriffe der anderen Armee abzuwehren
Freischaffende Magier gibt es auch, das sind in der Regel ehemalige Soldaten oder entlaufene Asketen.
(Und für den Begriff "Magie" muss ich mir dringend ein besseres Wort einfallen lassen ...)
1. Wie zaubert man?
2. Welche Art von Energie wird benötigt/ verbraucht...wie geschieht das?
3. Was ist überhaupt wirkbar? Kann man Portale in andere Städte öffnen?, Teleportation?, usw....kurz: was geht, was nicht
Die ersten beiden Punkte sollte ich in meinem letzten Post beantwortet haben, aber zum dritten wollte ich noch sagen, dass es zwar Kräft wie Teleportation oder Zeitmanipulation gibt, aber nur in winzigem Maßstab, weil kein bekannter Mensch oder Dämon genug Kraft hat, sich viel weiter als vielleicht 10-20 Meter zu teleportieren oder die Zeit länger als wenige Sekunden anzuhalten. Das reicht aber oft schon mehr als aus, denn wenn z.B. beim Schwertkampf der eine Kämpfer kurz die Zeit anhalten kann, ist sein Gegner selbstverständlich im Eimer.
@Dexter: Klingt schlüssig, was den Effekt hat, dass mir kaum Fragen dazu einfallen. Außer vielleicht einer: Was macht Menschen zu Magiern? Kann jeder Mensch Magier werden oder ist es eine Art natürlicher Begabung? Und wie stellt man die fest?
Man wird entweder mit oder ohne Begabung geboren, aber wenn man eine Kraft hat, kann man sie trainieren und durch regelmäßigen Gebrauch ein besserer Magier werden.
Was dass Dämonenbeschwören angeht: Das kann theoretisch jeder erlernen, praktisch ist es aber sehr aufwendig zu erlernen, weil man auf jeder winzige Fehler tödlich sein kann und Menschen meistens zu schlampig sind, alles richtig auf die Reihe zu kriegen. Die Elfen auf der anderen Seite haben bei mir zwar keine natürliche Magiebegabung, aber unmengen an Zeit und Geduld, weshalb Dämonenbeschwörung unter ihnen viel häufiger ist.
Und jetzt zu deinem System:
Man ist daher überzeugt, dass Schmerz zur Erleuchtung führt, und letztlich den Aufstieg zur Gottheit ermöglicht (allerdings nur körperlicher Schmerz, den man sich selbst beibringt durch mechanische Werkzeuge). Je größer der Schmerz, desto größer die Erleuchtung. Maximaler Schmerz bedeutet maximale Erleuchtung.
Interessant. Nicht unbeding mein Fall, aber wems gefällt... Mein Problem mit solchen Regelungen ist, dass es oft wirkt, als wollte der Autor nur eine Entschuldigung haben, um möglichst viele (Selbst)Folterszenen zu schreiben. Aber solange du nicht zu viele widerliche Szenen einbaust, ist es ok.
Nur eine Frage: Muss man den Schmerz nur einmal durchmachen, oder kann man nur unter permanenten Höllenqualen zaubern?
Welche Fähigkeiten?
andere Menschen in einer Sekunde verstehen;
Gedanken zu hören;
Objekte bewegen, ohne sie zu berühren;
Dinge sehen, die passiert sind oder die passieren werden
andere Menschen Objekte und Zustände sehen und fühlen zu lassen
Gefühle auf andere projizieren
sich komplett von der Umwelt isolieren
direkt den Stoffwechsel und die Organe jedes Lebewesens beeinflussen
Klingt relativ ausgewogen, nur den ersten Punkt verstehe ich nicht ganz: Meinst du mit verstehen so etwas wie durchschauen, so dass ein Magier sofort weiß, mit was für einem Menschen er es zu tun hat?
Vor allem fällt mir auf, dass andere Menschen für so einen Magier doch ein ziemlicher Spielball sind: Er weiß, was sie denken, kann ihre Gedanken und Gefühle kontrollieren und sie auch noch jederzeit aufs Klo gehen lassen :D.
Außerdem würde mich interessieren, was die Hardcore-Masochisten können, was der Durschnittsselbstverstümmler nicht kann?
Wesentlich ist eines: auch mit magischen Fähigkeiten lässt sich die Physik nicht austricksen, man kann sie nur gezielt benutzen
Was verstehts du genau unter Physik austricksen? Zeit anhalten? Fliegen? Feuer aus dem nichts heraufbeschwören?
Masseneinsatz von Magiern ist bei Schlachten üblich und notwendig: so kommt z.B. keine Truppeneinheit ohne eine Abteilung Kampfmagier aus, einmal, um die Truppen des Gegners zu desorientieren oder in Angst zu versetzen; zweitens, um solche Angriffe der anderen Armee abzuwehren
Das lustige für einen Kampfmagier muss es sein, gleichzeitig genug Macht zu haben und auf der anderenseite nicht völlig nutzlos zu werden, weil man die Schmerzen nicht mehr aushält:D
Da diese Fähigkeiten politisch, militärisch und für persönliche Karriere nützlich sind, werden sie auch gezielt antrainiert. (z.B. durch die Familie an Kleinkindern)
Das muss eine ziemlich kaputte Gesellschaft sein, in der Familien so etwas ihren eigenen Kindern antun *depri*
(Und für den Begriff "Magie" muss ich mir dringend ein besseres Wort einfallen lassen ...)
Wozu die Mühe, der Apfelstrudel wird nicht interessanter, wenn er Bratwurst genannt wird*grins*. Wenn du Magie schreibst, ist wenigstens schon mal groß klar, was du meinst.
Muss man den Schmerz nur einmal durchmachen, oder kann man nur unter permanenten Höllenqualen zaubern?
Schmerz ist der Weg, nicht das Ziel. Hat man ihn erfolgreich durchlitten, ist man eine oder mehrere Stufen weiter. Wie eine Treppe sozusagen. (Wenn man Pech hat, hat man den Schmerz zwar durchlitten, aber ist kein Stück vorangekommen. Das ist eine Frage der richtigen Vorbereitung und Durchführung.)
Meinst du mit verstehen so etwas wie durchschauen, so dass ein Magier sofort weiß, mit was für einem Menschen er es zu tun hat?
Ich meine: er muss nur ein paar Sekunden beobachten, wie ein anderer Mensch redet, sich verhält und weiß genau, wie ernst und ehrlich es dieser Mensch meint. Freilich nur unter der Voraussetzung, dass er selbst die überlegenen magische Fähigkeiten hat, was er nicht genau wissen kann.
Vor allem fällt mir auf, dass andere Menschen für so einen Magier doch ein ziemlicher Spielball sind: Er weiß, was sie denken, kann ihre Gedanken und Gefühle kontrollieren und sie auch noch jederzeit aufs Klo gehen lassen:D
Das wäre so, wenn nicht potentiell jeder Mensch ein Magier wäre. Der Magier kann also das Gefühl haben, er durchschaut sein Gegenüber genau- aber möglicherweise ist das nur die Illusion, die sein magisch begabteres Gegenüber bei ihm erzeugen wollte. Kein Magier kann sicher sein, ob seine Wahrnehmung stimmt oder nur das ist, was ihm suggeriert wird.
Außerdem würde mich interessieren, was die Hardcore-Masochisten können, was der Durschnittsselbstverstümmler nicht kann?
:D Das ist eine Frage des Grades ... der eine kann nur Löffel verbiegen, der andere einen Hurrikan erzeugen.
Was verstehts du genau unter Physik austricksen? Zeit anhalten? Fliegen? Feuer aus dem nichts heraufbeschwören?
Genau sowas. Was physikalisch unmöglich ist, kann auch ein Magier nicht schaffen. Kein Magier könnte z.B. kein Haus einfach zu Staub zerfallen lassen- er könnte jedoch den Gasherd hier und das Feuer dort andrehen ... (natürlich nur, wenn es keinen anderen Magier in der Nähe gibt, der das verhindert und zugleich etwas für ihn vorbereitet)
(Allerdings: ein Magier kann zwar niemanden in Brand setzen, ihm aber sehr wohl den Eindruck vermitteln, dass er brennt)
Das muss eine ziemlich kaputte Gesellschaft sein, in der Familien so etwas ihren eigenen Kindern antun
Das ist ein Ausdruck der Liebe für das eigene Kind: ebenso wie das Training des waffenlosen Kampfes ab 3 Jahren, Stichwaffen-Training ab 5 Jahren ... so haben die Kinder schon ein gutes Fundament, wenn sie mit 8 Jahren ihren Militärdienst beginnen :D
Wozu die Mühe, der Apfelstrudel wird nicht interessanter, wenn er Bratwurst genannt wird . Wenn du Magie schreibst, ist wenigstens schon mal groß klar, was du meinst.
Hmmm, da bin ich vorerst unentschlossen. Einerseits hast du recht, andererseits erzeugen andere Begriffe auch andere Eindrücke.
Silberblut
03.10.2009, 14:56
Ich habe dieses Thema nicht mitverfolgt und weiß daher nicht detailliert, welche Magiesysteme schon angesprochen wurden. Da mir die SuFu aber nur jeweils einen Treffer für "Religion" und "Glaube" gezeigt hat, denke ich, dass dieses Thema noch nicht angesprochen wurde.
Einige Autoren wie Wolfgang Hohlbein, Bernhard Hennen, Karl-Heinz Witzko und Thomas Finn erwähnen desöfteren in ihren Werken, dass die Menschen ihre Götter durch Glauben erschaffen oder deuten es zumindest an. Der Glaube ist für sie eine fundamentale Macht in Fantasywelten - doch warum sollte sich seine weltverändernde Wirkung nur auf die Erschaffung von Göttern richten? Durch Glauben kann alles bewirkt und eine Idee Wahrheit werden. In gewisser Hinsicht beeinflusst mich also auch Platons Ideenlehre in teilweise umgekehrter Form, die wiederum möglicherweise persisch-zoroastrischen Ursprunges ist.
Die Ideen, Wünsche, Glaubensvorstellungen usw. sind dem Menschen eigen. Sie existieren zunächst nur in ihren Köpfen. Doch wie manifestieren sie sich?
Dazu bedarf es einer zweiten Macht, die man als magischen Äther bezeichnen könnte. Ich sehe darin eine alles durchdringende Energie, die nicht messbar ist, aber in ihren Auswirkungen wahrgenommen werden kann, denn ähnlich der Macht aus Star Wars kann kann diese Energie Entwicklungen auslösen und lenken. Allerdings hat sie keinen Willen, ergo kann man nicht mit dem Schicksal ("Wille der Macht") argumentieren. Die Handlungen des Äthers werden vom Zufall oder von Fremden bestimmt, denn er dient als Medium, dessen Macht darin liegt, Ideen Wirklichkeit werden zu lassen und dadurch in die Realität einzugreifen.
Der erfahrene Magier weiß, wie er seinen Willen und seine Ideen auf den Äther projizieren muss, damit diese wahr werden. Es bedarf aber nicht zwangsweise der Kenntnis dieser Energieform, um Ideen zu verwirklichen. Ist in einer Region die Pest ausgebrochen und der Glaube an todbringende Dämonen weit verbreitet und vor allem stark und dominant, kann er sich verselbständigen. Die Menschen erschaffen ihre Dämonen durch den Äther selbst, ohne sich darüber im Klaren zu sein. Wer diese Möglichkeit kennt, hat große Macht, selbst wenn er nie gelernt hat, richtig damit umzugehen.
Glaube und Magie sind für mich daher nicht klar voneinander zu trennen. Beides sind Ideen, die sich durch Glauben und eine grundlegende Energieform manifestieren.
Ein ähnliches Beispiel bietet die Gezeitenwelt: Nach dem Einschlag eines Himmelkörpers kehr die Magie zurück in die Welt. Ihre Haupteigenschaft besteht darin, dass sie Fabelwesen zum Leben erwecken kann. Dass diese Fabelwesen allerdings teilweise schon vor dem Einschlag existierten, lässt darauf schließen, dass es so einfach nicht sein kann. Eine bedeutende Rolle spielt dabei eine besondere Gesteinsart, der magische Kräfte innewohnen und die möglicherweise außerirdischen Ursprunges ist. Genaueres ist aber noch nicht bekannt.
Ich muss zugeben, dass mich dieses Konzept nicht unwesentlich beeinflusst hat. Allerdings kommen bei mir noch zahlreiche weitere Ideen und Details vor, die definitiv nichts mit der Gezeitenwelt zu tun haben.
Ich liiiiiiiiiiieebbe Magie...
selbst verfüge ich auch über diese...*grins*
ich li li liiiiiiiiiiiieebe sie*fleh*
man kann sooo viel damit machen und erst recht, wenn man sich gut damit auskennt...
ich lerne zwar noch, aber so schlecht bin ich nicht...
meine Mom übt auch schon Reiki und Heilkunst...
aber auch Kartenlegen kann sie gut!
ich habe auch schon mehrere Fantasybücher... ich bin süchtig danach...*les*
wenn ihr gute Fantasybücher kennt, sagt mir eine I-Seite oder ähnliches...
*glg* Kadriya
Ui, das Thema hatte ich ja noch gar nicht entdeckt ^^
Na, dann schreib ich auch mal was dazu...
Meine Vorstellung von Magie wurde v.a. durch mein erstes Fantasy-buch entdeckt: "Rachel im Bann der Hexe"
In diesem Buch wird Magie beschrieben, die auf Vorstellungskraft basiert. Anscheinend gibt es auch so was wie ein generelles "Talent", aber Magie wird durch Vorstellung gewirkt.
Das hat mich ziemlich beeinflusst.
Weitere Ideen für Magie bekam ich von Trudi Canavan "Gilde der schwarzen Magier". Ich denke, daszu muss ich nichts sagen - ist ja ziemlich bekannt.
Zudem habe ich auch noch "Feuerblüte" gelesen - der Autor fällt mir gerade nicht ein. Die Geschichte selber ist nicht soooo doll, aber die Magie ist ganz interessant: Es gibt vier verschiedene "Hauptformen", nämlich Wasser, Feuer, Luft (?) und Erde (Pflanzen), auf die sich die Magie bezieht. Jeder kann nur eine dieser Arten der Magie wirken - wieder variiert das Talent. Etwas abseits davon existieren jedoch ungewöhnliche Begabungen, wie zB ein Mädchen in der Geschichte, das gegenstände durch Berühren (oder so) zum Leben erwecen kann etc
Alle drei Magiesysteme haben mich zu einem eigenen inspiriert, das relativ kompliziert aufgebaut ist:
Es gibt drei Hauptbegabungen der Magie: Seher, Heiler, Krieger und Wandler (können Materie in andere verwandeln). Jeder magiebegabte Mensch kann Grundelemente der Magie wirken - je begabter, desto mehr. Doch der Großteil seiner magischen Kraft ist auf eines der vier Gebiete fixiert.
So zB kann ein Seher kleine Wunden heilen, ein Feuer entfachen und sich mit einfachen Zaubern verteidigen. Einen Stein in einen Holzklumpen verwandeln. Knochenbrüche kurieren oder sich durch eine Feuerwand schützen ist ihm dagegen nicht möglich.
Die Farbe der Magie in meiner Welt ist ein dunkles Blau. Ähnlich dem Blut fließt die Magie durch den Körper und kann - wenn der Magier es wünscht - aus Augen oder Händen (unter Umständen auch dem ganzen Körper) austreten und eine gewünschte Form oder Eigenschaft annehmen.
In dieser Art wird sie "verbraucht", kann also nicht unbegrenzt lange genutzt werden. Doch wenn sich der Magier ausruht, kann sich die Magie in seinem Körper erholen und an "Menge" zunehmen (so wie Blut in unserem Körper auch reprodziert wird.
Und abseits von dieser "üblichen Form" der Magie gibt es noch Begabungen. Auch diese anders begabten Menschen können Grundelemente der Magie wirken, anstatt jedoch Seher, Wandler etc zu sein haben sie eine eigene Begabung, die sehr unterschiedlich ausfallen kann und sich zumeist auf den eigenen Körper bezieht (zB Gestaltenwandler)
Insgesamt muss ich aber sagen, dass es ziemlich kompliziert ist, ein eigenes Magiesystem zu entwickeln. Man redet sich die ganze Zeít selsbt gegen die Wand ^^
Koboldkind
14.12.2009, 16:55
Ein Wunderbarer Thread. Ich muss erstmal eine Pause machen, um mich mit den bisherigen vorgestellten Systemen auseinander zu setzen. Und damit meine ich in keinster Weise ein im Handel erhältliches System, da ich vor allen die hier beschriebenen alle nicht kenne ^^
@Verräter:
Die Ebenen-Version ist gut. Vielleicht ist das Zwielicht-System der Wächter-Serie ähnlich. Ich verstehe diese Ebenen gerade als "Klimazonen"; in den einen ist es heißer(mehr Mana) und in den anderen kälter, feuchter und trockener und auf dem Meer herrscht eine gänzlich andere Zusammensetzung.
Diese Gefahr besteht zwar grundsätzlich, jedoch ist die Geschwindigkeit bei dieser Art von Magie höher als bei jeder anderen. Theoretisch ein Vorteil, allerdings kann dadurch schon der kleinste Fehler zum Tod des Magiers führen, da er nicht dazu in der Lage ist, ihn in dieser Zeitspanne auszubessern. Das hört sich an, als ob die Todesrate bei deinen Magiern recht hoch ist und alle paar Monate an der Akademie ein neues Grab dazu kommt. Was mich zu der Auswahl der Magier bringt: Wie wird ein Mensch zum Magier? (vielleicht habe ich überlesen, dass das Mana allen Menschen zur Verfügung steht?) Wieviele Menschen ergreifen wirklich den "Beruf" des Magiers, wieviele werden es letzendlich?
Deshalb ist die am weitesten verbreitete Form der Magie das "Passive Zaubern". Im Prinzip bleibt es das selbe, nur dass in diesem Fall das innere Mana ... langsam in Schwingungen und so allmählich in eine Richtung bewegt. Dadurch wird das Mana außerhalb des Körpers beeinflusst und so auch in Bewegung gesetzt, bis es schließlich die gewünschte Form angenommen hat. Also mit dem Bild der Wasserkugel: Der Magier schwingt die Kugel und setzt damit die Luft darum herum in Gang?
Das Wasser in der Kugel ist doch seine Innere Magie, wenn er diese dann passiv einsetzt, dann kann es doch immer noch zu Rissen in der Kugel kommen, oder?
Das bei dir die Ausbildung so lange dauert, erinnert mich an meditierende Geistliche. Im Grunde ist eine Magieausbildung, so lese ich es bei dir, eine reine Konzentrationsübung, wo jeden Monat eine neue Technik vorgestellt wird?
In meinem Roman haust in sechs Vulkanen je eine Elementarseele. Die Vulkane haben die Elemente Feuer, Wasser, Luft, Erde, Gift und Blitz. Magie ist eine Naturkraft, und der Magier zehrt die Magie dieser Vulkane und setzt sie ein. Sobald der Zauber gelungen ist, kehrt die Energie wieder in den Boden zurück und wird von den Vulkanen absorbiert. Ein Kreislauf also.
Schwarze Magie ist bei mir Magie, deren Energie nicht aus den Vulkanen sondern aus Lebewesen (auch aus sich selbst) gezehrt wird. Ich erkläre die Magie so, aber jeder Magier muss sich seiner eigenen Grenzen bewusst sein, ansonsten erleidet er einen Rückschlag oder stirbt sogar.Diese Erklärung von Schwarzer magie gefällt mir sehr gut und sie fügt sich auch in dein System ein. Zu den Vulkanen, wenn es Seelen sind, sind es "Wesen", haben sie also einen Charakter und ein Bewusstsein, wie wir es als Mensch kennen?
Elementarmagie ist bei mir nicht schwieriger zu erlernen wie andere, allerdings ist sie sehr effektiv. Jeder kann sämtliche Elemente erlernen, allerdings verschwendet man seine Zeit mit 100 schwachen Zaubern als mit 10 Starken, die gegen mächtigere Gegner natürlich nicht viel ausrichten können. Zudem kann man keine mächtigen Feuerzauber erlernen, wenn man die schwächeren nicht vollkommen beherrscht. Das mit den 100 und 10 habe ich nicht verstanden X.X
Elementare Magie
Die elementare Magie könnte man wohl als ursprüngliche/reine/natürliche Magie beschreiben. Sie ist omnipräsent, allumfassend und mit der Existenz aller Dinge verknüpft. So wie es acht Elemente gibt, gibt es acht Grundformen der Magie: Feuer, Wasser, Erde, Wind, Leben, Tod, Traum und Zeit. Das aktive Wirken von elementarer Magie ist nur dann möglich, wenn man sich im Einklang mit dem jeweiligen Element bewegt. Sehr schön ^^
Also gibt es in jedem Lebewesen jedes Element, und ist das Wasser eines Flusses das reine Element? Die letzten vier Elemente wird dem Menschen in Reinform wohl kaum begegnen, oder?
Eine Frage, die sich mir bei Traum auftut: Bisher ist Magie in natürlicher oder psychischer Arbeit begegnet, gibt es hier aber auch Magie, welche körperlicher Art ist, also abgesehen von Leben(Heilen) und Tod auch Haarfarben verändern kann?
Also, welcher Magie gehört das Fleisch den an? Ist Fischfleisch ein anderes Elementar als Menschenfleisch? (die Frage musste sein^^)
Okay, im System von Forenpelztier ist die göttliche/immaterielle Magie mit dem Körper verbunden, also gehören Blut und Knochen bei dir nicht zu einem Element?
Die Beherrschung der Magie stellt Ansprüche an den Wirker. Sie verlangt:
-Gesunden Geist
-Gesunden Körper
-Körperliche und geistige Ausdauer
-Willenskraft
-Das Verstehen angewandten Kräfte Die Frage nach dem gesunden Körper wude ja schon gestellt. Wie definiert sich aber ein gesunder Geist? UNd sind Magier alle Spitzensportler, weil sie körperliche Ausdauer brauchen? ;)
Hm ... Lebens- und Todesmagier: Hier verstehe ich die Lebensmagier eher als Körpermagier, oder Wesensmagier, wenn sie auch die Psyche der Lebenwesen beherrschen(aber das liegt bei dir ja eher in der Hand der Traummagier. Übrigens eine tolle Kategorie ;) ). Schließlich liegt die Macht über den Lebenfunke in der Hand der Todesmagier.
Hier sind auch interessante Aspekte des Zauberns aufgetaucht, welche ich noch gar nicht bedacht hatte. Das Unterbrechen des Zaubers, die Konzentration und der dafür nötige "gesunde" Körper ... ebenso wie das Woher der Magie.
Über das Zaubern selbst bin ich bei mir nämlich noch nicht sehr weit gekommen. Hm ... vielleicht fange ich es so an.
"Magie", Schöpfungskraft oder Göttergaben
Im ersten Zeitalter meiner Welt stammt die Magie, welche manche Menschen in sich entwickeln, von den sechs Geschwistern. Sie sind Götter, aber keine Schöpfer, sie sind den Menschen noch am ähnlichsten. Da sie irgendwann selbst Menschen sein wollten, teilten sie ihre Kraft(Magie hat hier keinen bestimmten Namen, ein Mensch mit Magie hat einfach eine Göttergabe) unter ihrem Volk auf. Diese Magie ist recht gleichmäßig verteilt, Kinder(vielleicht eines von fünfzig oder gar Hundert) zeichnen sich sehr früh durch dessen Benutzung aus. Wirklich lehren kann sie jedoch niemand, die Magie hier ist nämlich keine Akademische Sache, sondern hängt mit der Reife zusammen. So explodieren Pubertierende in ihrer Kraft meist, ab 20 sollte es sich aber eingependelt haben, und selbst dann ist der Begabte schon sehr spät, schließlich stellt die Umgebung an einen Begabten andere, reifere Anforderungen als an ein normales Kind.
Die sechs Geschwister sind nicht nur Reifegrade eines Menschen, sondern das damit verbundene Element. Aufsteigend ist dies: Luft, Wasser, Feuer, Pflanze, Erde, Metall
Jeder Begabte kann auch zwei Elemente beherrschen, es liegt jedoch eher daran, ob seine Eltern zu zwei verschiedenen Völkern gehören, und ob er dann wirklich zwei Elementen zugehört, ist dahingestellt. Theoretisch ist es eine Vererbungsfrage, aber ein Kind zweier Begabter muss nicht automatisch eine Gabe haben. Alles Zufall, schließlich spielt hier das Schicksal(ein Schöpfer, der gerne mit Menschen spielt ^^) noch mit.
Ausnahmen: Vilenkinder, Ringträger, Dewa
Kinder, welche unter Garantie mit einer Gabe geboren werden, sind die Kinder eines Menschen und eines Vila, eines Naturwächters. Selten, aber oft genug begeben sich Vilen zu den Menschen, um ihnen den Umgang mit der Natur neu ins Gedächtnis zu rufen. So, wie der Vila ein Wächter über die Bäume, eine bestimmte Tierart oder ein Flusswächter ist, so ist dann auch das Kind geprägt. Ob diese Kinder Menschen bleiben oder Vilen werden, was mit ihren eigenen Kinder geschieht, das habe ich noch nicht ergründet. Wahrscheinlich ist auch, dass es einfach nie Enkel von Vilen gegeben hat.
Es ist ein Klischee, aber dieser Teil ist in der Phase der Herr-der-Ringe-Filme entstanden: Die Ringträger.
Als die Geschwister ihre Kraft aufteilten, gaben sie ein Drittel dessen in zwei Ringe, in den Defensiven und den Ofensiven. Oder diese wurden erst später von einem mächtigen Metallbegabten oder einem Bund von Begabten geschmiedet, was mir gerade logischer erscheint.
Diese zwölf Ringe suchen sich auch ihre Träger(Unbegabte Menschen mit nur einer Volkszugehörigkeit) aus, jedoch nicht so aktiv wie der EINE Ring ;) Man kann diesen Ring erst sehr spät bekommen, von seinem Vorgänger oder von dem Ringwächter(einem Menschen, der völlig neutral auf deren Macht reagiert), oft genug werden diese Ringe nach ein paar Jahren auch wieder weggegeben, weil die plötzliche Macht nicht zu tragen war.
Dewa sind eine eigene Kategorie Mensch. Genau genommen sind sie Menschen aus dem Jenseits, welches unsere Erde ist, sie wurden in meine Welt gerufen, weil sie eine Aufgabe zu erfüllen haben. Sechs von ihnen übernehmen die Funktion des Vertreters, des Dewa einer der Geschwister. Sie verfügen dann über das letzte Drittel der damaligen Macht und sind quasi Herrscher über das dazugehörige Volk. Ihre Kraft ist noch am ehesten mit der alten zu vergleichen, sie können nicht nur ihr Element lenken, formen, benutzen, sie SIND es auch. Die Pflanzen-Dewa treten in einem Baum ein und bringen Kilometer hinter sich, nur indem sie das Wurzelwerk durchqueren, bis sie aus einem anderen Baum heraus treten.
__________
Das ... ist jetzt doch mehr geworden, als ich wollte. Und ich hab noch nicht mal des Rest des Threads durchgelesen >.>
Okay, der zweite Teil folgt, wenn ich bis dahin Verständnisfehler in meiner Ausführung findet, nur zu ^^"
Koboldkind
14.12.2009, 18:16
Der Rede zweiter Teil ^^
Das Verständnis des Geistes, der Ebenen und des Manas ist wichtig um das Rätsel zu lösen, wie sog. "Magielose Magie" benutzt werden kann. Hierbei handelt es sich nicht um Taschenspielertricks, die fälschlicherweise für Magie gehalten werden ^^ sondern um eine Form des Zauberns, die nur bestimmten Personen vorbehalten ist, da man sie nicht erlernen kann. Solche Magier Zaubern, ohne jeglichen Einfluss auf das Mana zu nehmen. (Was eigentlich als Unmöglich gilt.) Auch hier ist Wissen rar, es gibt lediglich eine Vermutung, die auf einer einzigen, aber entscheidenden Tatsache beruht: Diese speziellen Zauber können auf keinen Körper direkt Einfluss nehmen, sondern haben nur einen Wirkungsbereich im Geist des Opfers. Ähnliches gibt es bei mir als Elementarlose Magie. Sie manipuliert nicht nur Raum und Zusammenhänge(Blitze sind das Ergebnis von Luft und Wasser, es wird jedoch keiner dieser beiden Elementmagiern so etwas zustande bringen), sondern auch die Psyche und damit auch die Magie eines Begabten. Später gibt es eine Magierin, die Erinnerungen manipulieren kann, und das ist schon eine sehr starke und ausgeprägte Magie.
Die Nephin sind eine interesante Geschichte, über die ich gerne mehr erfahren würde. Du aber wohl auch, was? ^^"
Das Metall Curyl habe ich hoffentlich richtig verstanden: Es speichert Zauber, also in Form gepresstes Mana, allerdings nicht wirklich lange(abgesehen von der Stadt). Wird es daher auch für Artefakte verwendet? Wie kann man einen Zauber darin richtig haltbar machen?
Jeder Magier bei mir hat eine Verbindung zur "Quelle". Durch diese Verbindung fließt nur eine begrenzte Menge Magie pro sekunde, deshalb haben die Magier sozusagen einen Magiespeicher, der aber auch nicht unbegrenzt viel Platz hat. Oder anders, er kann in einer Minute nur so viel Magie verwenden, wie es zur Verfügung gibt. Oder kann er die ungenutze auch für eine Zeit lang sammeln, um sich so auf einen Mächtigen Zauber vorzubereiten?
Die meisten Magier haben nur eine möglichkeit, ihre Magie anzuwenden, sie können also nur Illusionen erzeugen, oder nur heilen oder auch über wasser laufen. Es ist mehr wie eine "Superkraft" die man eben intuitiv beherrscht. Es ist also auch extrem selten, dass jemand mehrere Kräfte hat und prinzipiell kann man sagen, dass eine stärkere Kraft auch mehr Energie braucht. Mit dieser Superkraft halte ich es auch. Dabei ist es schon schwer genug, die Grenzen eines Fliegenden auszuloten. So ein Harry Potter Konzept hat mir zu viele Unbekannte >.>
Was ist für dich aber eine Stärkere Kraft, wenn der Magier mit dieser Kraft geboren wurde? Wenn ich als Herkules aufgewachsen bin, brauche ich nicht mehr Kraft um einen Stein zu heben, als andere ein Glas, oder? o.o
Die Farbe der Magie in meiner Welt ist ein dunkles Blau. Stimmt ja, Magie leuchtet ... zumindest lässt sie sich so in einem Film besser darstellen. Ein Grund, warum ich den Trailer von Avatar - Aang so gut finde: Die Luftbändigung ist wirklich kaum zu erkennen, nur durch flimmern. Magie ist für mich nämlich nicht mir einem Licht oder einer Farbe zu verbinden, es ist genau wie Geist und Seele frei von jeder Assoziation. Man sieht nur die Wirkung, dass der Stein rollt, das Glas schwebt, aber nicht, wie durch die Magie das Element beeinflusst wird.
In dieser Art wird sie "verbraucht", kann also nicht unbegrenzt lange genutzt werden. Doch wenn sich der Magier ausruht, kann sich die Magie in seinem Körper erholen und an "Menge" zunehmen (so wie Blut in unserem Körper auch reprodziert wird.
Hm, Magie ist für mich unbegrenzt nutzbar, selbst wenn sie aus einem selbst kommt. Da bei meiner Art Magiern die Gabe zu ihnen gehört wie Laufen, können sie auch schneller laufen, rennen, springen und stoplern, was aber eben auch auf die Umgebung ankommt. Wenn mein Telekinet mit einem willensschwachen Menschen arbeitet, braucht er kaum einen Schrit zu tun, arbeitet er aber mit einem Politiker oder einem störrischen Kind (;)), dann muss er möglicherweise einen Berg bezwingen. Regenerieren wird er sich so wie jeder andere Mensch auch, schließlich muss er schlafen. Höchstens Unfälle ... aber das wird zu kompliziert ^^" Bleiben wir dabei, dass sie nichts regenerieren müssen, solange sie niemand zweites anzapft.
Stimmt ja, Magie leuchtet ... zumindest lässt sie sich so in einem Film besser darstellen. Ein Grund, warum ich den Trailer von Avatar - Aang so gut finde: Die Luftbändigung ist wirklich kaum zu erkennen, nur durch flimmern. Magie ist für mich nämlich nicht mir einem Licht oder einer Farbe zu verbinden, es ist genau wie Geist und Seele frei von jeder Assoziation. Man sieht nur die Wirkung, dass der Stein rollt, das Glas schwebt, aber nicht, wie durch die Magie das Element beeinflusst wird.
Da hast du mich nur zum Teil verstanden. Die REINE Magie, die der Magier auch als solche "sichtbar" haben will, ist blau. zB kann jeder halbwegs begabte Magier seine Magie bündeln und daraus ein Feuer machen - das blau ist. Wird die Magie aus dem Körper genommen, ohne dass ihr eine Aufgabe zugeteilt wurde, so bildet sie eine blaue Flamme.
Zudem ist es Magiern möglich, aus Magie gewisse Dinge "herzustellen", die jedoch nur begrenzt auf die Welt einwirken - und wiederum blau sind. zB eine Art von "Avataren", meist in Gestalt von Tieren, in die ein Magier sein Bewusstsein legen kann und somit außerhalb seines Körpers Dinge erkunden kann. Der "Avatar" (in der Geschichte gibt es einen anderen Namen), besteht aus reiner Magie, die nicht in irgendeine Kraft und Wirkung umgewandelt wurde.
Wird die Magie jedoch zum Ausüben der Gabe genutzt, hat sie keinerlei Farbe.
Ein Heiler lässt seine Magie in den Körper eines Verwundeten fließen, wobei er darin auch einen Teil seines Bewusstseins bettet. Mit diesem kann er die Verletzung genauer erkunden und die Magie gezielt zum Heilen anleiten. Würde er das nicht tun, käme am Ende nur nutzloses Narbengewebe heraus, das nicht in Haut, Muskeln, Knochen, Adern und Organe usw gegliedert wäre.
Der magischer Vorgang ist an sich nicht sichtbar, man sieht nur die Konsequenzen.
Hm, Magie ist für mich unbegrenzt nutzbar, selbst wenn sie aus einem selbst kommt. Da bei meiner Art Magiern die Gabe zu ihnen gehört wie Laufen, können sie auch schneller laufen, rennen, springen und stoplern, was aber eben auch auf die Umgebung ankommt. Wenn mein Telekinet mit einem willensschwachen Menschen arbeitet, braucht er kaum einen Schrit zu tun, arbeitet er aber mit einem Politiker oder einem störrischen Kind (;)), dann muss er möglicherweise einen Berg bezwingen. Regenerieren wird er sich so wie jeder andere Mensch auch, schließlich muss er schlafen. Höchstens Unfälle ... aber das wird zu kompliziert ^^" Bleiben wir dabei, dass sie nichts regenerieren müssen, solange sie niemand zweites anzapft.
Aber auch du kannst nicht unbegrenzt laufen ;-)
Irgendwann wäre deine Kraft erschöpft. Und so ist es mit Magie. Sie muss sich einfach erholen - und das passiert ganz von alleine, es dauert nur eine Weile.
Im Übrigen ist mein Magiesystem eigentlich noch sehr, sehr viel komplizierter ^^
Ich habe bloß nicht den Nerv, alles aufzuschreiben. zB gibt es auch noch Weiße Magie, die ganz anders als die Blaue funktioniert.
Und je nach Volk wirkt Magie unterschiedlich. Die Elfen ziehen ihre Magie direkt aus der Natur, diese Magie ist eine Art "Urmacht" und gänzlich anders als die der Menschen.
Die Geflügelten sind im Grunde, wie die Echejen, eine Untergruppe der Menschen, und unterscheiden sich nur in ihrer Magie von ihnen.
Bei den Geflügelten hat die Magie auf den eigenen Körper eingewirkt und die Flügel (Vogelflügel) ausgebildet. Unterschiedliche Begabungen (Seher, Heiler,...) kennt dieses Volk nicht, nur unterschiedliche Talente.
Auch bei den Echejen hat die Magie auf den Körper eingewirkt und deren Sinne sowie deren Körperstärke erheblich verbessert. Sie können Katzen gleich springen, außerdem sehr geschickt klettern und nachts im Dunkeln sehen (nicht tagsüber, da sich deren Augen nur nachts magisch verändern).
Ihre Magie ist wie bei den Geflügelten nicht in Begabungen eingeteilt, allerdings ist die Stellung der Magier anders.
Während bei Menschen und Geflügelten die Magier abseits der weltlichen Macht stehen, bilden die Magier der Echejen einen festen Bestandteil davon. Zwar gibt es geburtsbedingten Adel und einen König, doch weitere hohe Positionen werden von den Magiern besetzt. Diese werden "Kjián" genannt -übersetzt "Reiter" oder "Fabelreiter".
Dafür gibt es auch einen Grund... nämlich:
In diesem Volk wird jedes, wirklich jedes Kind mit 11 Jahren "ausgesetzt". Es bekommt passende Kleidung, Waffen und ein paar nützliche Gegenstände und muss fortan für ein Jahr alleine in der Natur zurechtkommen. Kehrt es nach einem Jahr zurück (was die meisten tun) gilt es von diesem Zeitpunkt an als vollwertiges Mitglied der Gemeinschaft.
Einige jedoch kehren erst nach drei Jahren zurück... und für diese hat sich ein Traum erfüllt: Sie sind Magier.
Kinder mit magischen Begabungen, die auf die Reise geschickt wurden, werden von den Fabelwesen (kurz "Fabeln") erspürt. Es gibt drei Arten von Fabelwesen (die Drachen mal ausgenommen): Einhörner, Greifen und Marhirsche (sehen ähnlich aus wie große, blaue Hirsche). Fabelwesen zeichnen sich durch enorme Intelligenz sowie magische Fähigkeiten aus. Sie komunizieren in Gedanken.
Die magiebegabten KInder werden je von einer Herde dieser Tiere (die Fabeln laufen in zahlreiche Herden zersplittert herum) aufgenommen - welche, das hängt von ihrem Charakter ab. Gerechtigkeitsliebende werden von Einhörnern gelehrt, freiheitsliebense und oft idealistische von Greifen und solche, denen Treue und Loyalität wichtig ist von den Marhirschen.
Drei Jahre lernen sie von den Fabeln Magie und einige geheime Informationen zur Magie. Am letzten Tag wählt sie eines der Fabeln als Reiter aus. Die Fabel lässt dabei einen Teil der Magie in das Kind fließen - und umgekehrt. Dadurch entsteht zwischen den beiden eine enge Bindung, mit der sie noch über Meilen hinweg den anderen "erspüren" können. Der Reiter kann die Fabel von überallher zu sich rufen. Außerdem sind Fabeln nur begrenzt an Raum gebunden und können weite Streckn "überspringen". Die Magie, die sie dem Reiter übergeben haben, ermöglicht es diesem, als Reiter diese Strecken mit zu überwinden - aber auch nur bei diesem einen Reittier.
Die Kjián erkennt man an ihren ganztäglich pupillenlos grün leuchtenden Augen. In der Gesellschaft haben sie ein sehr hohes Ansehen, und wie gesagt nehmen sie wichtige Posten der Gesellschaft ein (Richter, Berater - und sehr viele sind auch Krieger)
So, ich hoffe, das hat jetzt jeder verstanden... *cool*
Koboldkind
15.12.2009, 00:00
Da hast du mich nur zum Teil verstanden. Die REINE Magie, die der Magier auch als solche "sichtbar" haben will, ist blau. zB kann jeder halbwegs begabte Magier seine Magie bündeln und daraus ein Feuer machen - das blau ist. Wird die Magie aus dem Körper genommen, ohne dass ihr eine Aufgabe zugeteilt wurde, so bildet sie eine blaue Flamme. Aha, okay, so macht es auch Sinn. Aber ich bezog mich nicht direkt auf deine Aussage, sondern auf das Bild, das Magie glitzern muss (ach, daher hat Edward und seine Sippschaft das Glitzern *kopfmeetstischplatte*)
Magie leuchtet in ihrer Ausführung, und Magische Gegenstände glitzern verführerisch, selbst wenn sie im Stockfinstern sind. Wenn es so erklärt ist, wie du es gerade gemacht hast, habe ich mit der Farbe der Magie kein Problem :)
Aber auch du kannst nicht unbegrenzt laufen ;-)
Irgendwann wäre deine Kraft erschöpft. Und so ist es mit Magie. Sie muss sich einfach erholen - und das passiert ganz von alleine, es dauert nur eine Weile. Mhja, da hast du recht. Wahrscheinlich denke ich noch so, weil ich einen Magier noch nicht an seine Grenze treiben musste. Für mich ist eine Gabe immer nur ein Zusatzgimmick, dessen Einsatz nicht zur Gewohnheit werden sollte. Aber so "vernünftig" denkt ja nicht jeder, also mal sehen, wie manche Magier so mit ihren Kräften umgehen.
Dennoch ist Magie, wenn es eine angeborene Gabe ist, für mich nie dermaßen mit Anstrengung verbunden. Ja, auch das Schwimmen muss man lernen ... vielleicht ist schwimmen schwerer zu lernen und zu nutzen als laufen, vielleicht gibt es Kategorien, die wirklich anstrengender sind? Hm, mal überlegen ...
Auch bei den Echejen hat die Magie auf den Körper eingewirkt und deren Sinne sowie deren Körperstärke erheblich verbessert. Sie können Katzen gleich springen, außerdem sehr geschickt klettern und nachts im Dunkeln sehen (nicht tagsüber, da sich deren Augen nur nachts magisch verändern).
Ihre Magie ist wie bei den Geflügelten nicht in Begabungen eingeteilt, allerdings ist die Stellung der Magier anders. Ich lasse den Begriff Echejen einfach stehen, oder?
Also was ist hier aber passiert? Hat die Magie das Volk umgewandelt und sie merken nicht mehr wirklich, dass ihre Flügel und die Sehfähigkeiten eigentlich magisch sind? Oder gibt es hier noch einzelne Menschen, die neben diesen Volkspezifischen Eigenschaften Magie anwenden. Oder bildet ein Mensch diese Eigenschaften erst mit der Benutzung der Magie aus?
Das eine ist passiv(veränderung des Körpers im Laufe der Jahrhunderte) und das andere aktiv. Das Pasive habe ich auch, es ist aber nicht durch Magie geschehen. Wenn sie den Begriff kennen würden, würden sie es Evolution nennen, auch wenn 2000 Jahre eine kurze Zeitspanne für leichte Knochen und Nachtaugen sind.
So, ich hoffe, das hat jetzt jeder verstanden... *cool*
Verstanden und sehr gespannt darauf, mal etwas mehr über die Kijan zu lesen. Dieses Konzept klingt schön, sehr gut :)
Ach ja, was ich noch loswerden wollte:
Manche Magier tun Magie auch einfach in die Suppe.
*drüber nachdenken*
*in den Küchenschrank gucken und schmunzeln*
Ich lasse den Begriff Echejen einfach stehen, oder?
Es ist eine Begriff für ein Volk... sowie "Elfen" und "Menschen".
Das "ch" in "Echejen" wird übrigens so ausgesprochen wie in "Bach" - ihre Sprache klingt generell ziemlich hart und zischend.
Also was ist hier aber passiert? Hat die Magie das Volk umgewandelt und sie merken nicht mehr wirklich, dass ihre Flügel und die Sehfähigkeiten eigentlich magisch sind? Oder gibt es hier noch einzelne Menschen, die neben diesen Volkspezifischen Eigenschaften Magie anwenden. Oder bildet ein Mensch diese Eigenschaften erst mit der Benutzung der Magie aus?
Das eine ist passiv(veränderung des Körpers im Laufe der Jahrhunderte) und das andere aktiv. Das Pasive habe ich auch, es ist aber nicht durch Magie geschehen. Wenn sie den Begriff kennen würden, würden sie es Evolution nennen, auch wenn 2000 Jahre eine kurze Zeitspanne für leichte Knochen und Nachtaugen sind.
In meiner WElt hat jeder Mensch eine "Grundmagie" - nur ist die so gering, dass sie nicht auffällt.
Und wenn es bei Geflügelten und Echejen erstmal so aussieht, als habe sich ihr KÖRPER evolutiv verändert, so ist da nicht der Fall (es ist zumindest nicht auf biologische Veränderungen zurückzuführen).
So, um jetzt muss ich wieder etwas ausholen, um zu erklären:
Auch Tiere können magisch sein. Jedoch führt bei Tieren eine magische Begabung nicht dazu, dass sie eine neue Kraft bewusst nutzen können - sondern dazu, dass sich ihr Körper verändert. Mehrere magische "Mutationen" können, wenn ähnliche Mutationen bei mehreren Individuen einer Art auftreten, zu einer neuen Art führen. Bei dieser besteht eine "erhöhte" Grundmagie - sie sorgt für die körperlichen Veränderungen und ist angeboren.
In meiner Welt gibt es eine ganze Reihe von magisch veränderten Tieren.
Nun, vllt ahnst du schon, wie man das auf die Menschen beziehen kann.
Denn auch bei diesen gibt es bekanntlich eine Evolution :-)
Und die Menschen begannen als Tiere...
Natürlich ist der Übergang fließend, dass man den genauen Wendepunkt nicht festmachen kann. Aber irgendwo exisitiert eine Grenze.
Die Geflügelten und die Echejen haben sich vor der vollständigen Entwicklung zum Menschen abgespalten - jedoch nur sehr, sehr kurz davor. Bei diesen hat die Magie noch, wie sonst bei Tieren, Einflüsse auf den Körper genommen. Als veränderte Grundmagie ist diese Eigenschaft über Jahrtausende hinweg erhalten geblieben - und wie bei den Tieren erhöht. Allerdings ist sie so erstmal nicht nutzbar, da diese erhöhte Magie gerade dazu ausreicht, um Vogelflügel auszubilden/Muskeln und Sinne zu verstärken.
Mit voranschreiten der biologischen Evolution wurden beide Völker wie die Menschen intelligenter und entwickelten eine eigene Kultur (die sich nicht groß von der der Menschen unterscheidet).
Es gibt nur Unterschiede der Magie, der Körper an sich ist gleich.
Die Veränderung erfolgte also passiv.
Verstanden und sehr gespannt darauf, mal etwas mehr über die Kijan zu lesen. Dieses Konzept klingt schön, sehr gut :)
Die Echejen sind mein Lieblíngsvolk :-)))
Gerne wäre ich eine von ihnen ^^
In der Geschichte, die ich schreibe, wird es aber noch einige BÄNDE dauern (ja, ich habe schon Pläne für 6 oder mehr Bände... :rolleyes:) bis die Echejen - bzw eine einzelne Kjián'a - auftaucht.
Aber sicherlich werde ich es mir nicht verkneifen können, einige kleine Geschichten zu diesem interessanten Volk zu schreiben :-)
Übrigens gibt es bei der Bezeichnung der Magier auch eine Unterscheidung der Geschlechter: die Kjián'o sind männnlich, die Kjián'a weiblich. Auch kann druch ein vorangestelltes Wort gekennzeichnet werden, welche Fabel sie reiten - nur weiß ich die echejen'schen Bezeichnungen für die Fabeln noch nicht.
Koboldkind
15.12.2009, 11:06
Okay, diese Erklärung ist gut. Danke ^^
Du bringst mich auch auf die Idee, wie sich meine Völker in der Kurzen Zeit so weit entwickeln konnten. Schließlich fing die Evolution an, als die Magie "weggesperrt" wurde, und wo soll sie sonst hingehen? In dieser Zeit des Umbruchs wurden keine Kinder mit Gabe mehr geboren, die Macht über Leben und Tod(welche ungefähr die Quelle der Magie sind, das muss ich aber noch genauer überlegen) wurde in ein Puzzle gebunden und unzugänglich gemacht. Aber wo blieb die Magie, schliéßlich kann man ja auch nicht einfach das ganze Wasser der Meere, der Flüße und der Himmel verschwinden lassen. Da die Magie also nicht mehr zu Individuen konnte, sie trotzdem aber ein Ventil braucht(Magie fließt genauso wie Wasser, es ist ein Naturelement, wenn man so will), ist sie zu Kollektiven, zu Völkern gegangen.
Das Berg- oder Wolkenvolk ist nämlich noch harmlos, deren Entwicklung konnte ich noch auf Evolution schieben. Wie erkläre ich aber, dass in 2000 Jahren ein abgeschiedenes Volk zu "Bäumen" wurde, braunblütig, flüsternd, unnachgiebig? Also noch sehr Menschlich, aber in ihrem Wesen recht ... entisch :D
Warum ist Magie bei mir nicht anstrengend?
Hm, eine Erklärung dafür, dass die Magie meiner Menschen nicht so anstrengend ist, beziehe ich aus der Serie Heros. Da hatte jeder auch nur eine Fähigkeit(Superkräfte-artig), dass diese sie anstrengt habe ich aber wenn dann nur bei dem Atom-Mann gesehen. Und sie hatten Teilweise ja auch körperliche Fähigkeiten. Ich habe bisher vor allen geistige Fähigkeiten bzw. wenn es ein Elementarmagier ist, dann wird das Wasser durch den Willen bewegt. Es ist also eher anstrengend, sich in der Konzentration nicht stören zu lassen, als das Wasser zu beherrschen.
Magie ist bei mir, soweit ich es verstehe, also eher mit Denken gleichzusetzen. Und da sie auch nur Menschen sind und alle Tage mal schlafen müssen, bekommen sie nicht wirklich Probleme damit, dass ihre Magie wegen zu viel Gebrauch nur noch halb so gut funzt.
Ist das eine zufiredenstellende Erklärung? ^^
Verräter
15.12.2009, 16:01
@Verräter:
Die Ebenen-Version ist gut. Vielleicht ist das Zwielicht-System der Wächter-Serie ähnlich. Ich verstehe diese Ebenen gerade als "Klimazonen"; in den einen ist es heißer(mehr Mana) und in den anderen kälter, feuchter und trockener und auf dem Meer herrscht eine gänzlich andere Zusammensetzung.
Jetzt wo du es sagst, besteht tatsächlich eine Ähnlichkeit zwischen meinen Ebenen und dem Zwielicht-System aus Lukianenkos Wächter-Reihe. Ist mir bis jetzt gar nicht in den Sinn gekommen. Der Unterschied besteht allerdings darin, dass Magier nicht andere Ebenen sehen/wandern.
Das hört sich an, als ob die Todesrate bei deinen Magiern recht hoch ist und alle paar Monate an der Akademie ein neues Grab dazu kommt. Was mich zu der Auswahl der Magier bringt: Wie wird ein Mensch zum Magier? (vielleicht habe ich überlesen, dass das Mana allen Menschen zur Verfügung steht?) Wieviele Menschen ergreifen wirklich den "Beruf" des Magiers, wieviele werden es letzendlich?
Zahlen sind immer ganz schwierig. Insgesamt habe ich mich auch noch nicht auf eine gesamtpopulation in meinen Ländern geeinigt, das ich mir überhaupt nicht sicher bin welche Zahlen eigentlich realistisch sind. Magier sind hier aber keine große Seltenheit, keine Kuriosität und lang nicht so mächtig wie in vielen anderen Geschichten. Die größten Schulen haben etwa einen Output von ~100 "Ausgebildeten" im Jahr, davon gibt es aber nur sehr wenige im Land (vielleicht 7-10) und sie bilden letztlich nicht den größten Teil. Die meisten Magier werden nämlich außerschulisch ausgebildet, d.h. in irgendwelchen Provinzen lehrt ein Magier 4-5 Schüler die ihn dafür bezahlen (was dann weniger als einen fertig ausgebildeten im Jahr macht), oder geben es in der Familie weiter und dann gibt es natürlich noch eine Reihe von kleinen Schulen, mit zwischen 5 und zwanzig Abgänger im Jahr haben.
Wie viele es insgesamt im Land gibt, kann ich nicht sagen.
Die Sterberate von Magiern durch Eigenverschulden ist allerdings tatsächlich sehr hoch. Die Ausbildung überleben ca. 60% und im Laufe ihres Lebens sterben nur ca. 40% der Magier an ihren eigenen Zaubern.
Und jeder Mensch kann prinzipiell zur Magie ausgebildet werden, nur gibt es nicht besonders viele Schulen (gemessen an der Gesamtbevölkerung) und das verdienen des Täglich Brots ist auch durch eine solche Ausbildung nicht zwangsläufig gesichert.
Also mit dem Bild der Wasserkugel: Der Magier schwingt die Kugel und setzt damit die Luft darum herum in Gang?
Das Wasser in der Kugel ist doch seine Innere Magie, wenn er diese dann passiv einsetzt, dann kann es doch immer noch zu Rissen in der Kugel kommen, oder?
Das bei dir die Ausbildung so lange dauert, erinnert mich an meditierende Geistliche. Im Grunde ist eine Magieausbildung, so lese ich es bei dir, eine reine Konzentrationsübung, wo jeden Monat eine neue Technik vorgestellt wird?
Also das mit der Kugel: Mittlerweile ist mein System etwas komplexer geworden, bzw. wurde mit meinem "Prinzip der Ordnung" erweitert, womit die Kugelmetapher langsam zu bröckeln beginnt.
Während das Mana im "freien Raum" relativ chaotisch fließt besitzt es innerhalb eines Organismus eine bestimmte Ordnung, fließt praktisch in bestimmten, berechenbaren Bahnen. An den Händen und in der Stirn sind diese besonders fein, daher ist es einem Magier möglich die Ströme über den Körper in eine bestimmte Richtung zu lenken, ihnen (an dem Körper grenzend) eine gewisse Ordnung zu verleihen, die dann wiederum einen Effekt auf die Umwelt ausübt. (Was wieder daran liegt, dass geordnetes Mana immer einen bestimmten Effekt auf die Umgebung ausübt (Beispiel: Unser "Leben" entsteht ebenfalls durch die Ordnung innerhalb des Körpers))
Dieser Vorgang ist wie ein Näherungsverfahren an den Zustand, den man erreichen will, was natürlich seine Zeit benötigt.
Eine Magierausbildung besteht hauptsächlich darin zu verstehen, welche Ordnung welcher Reaktion zugrunde liegt und diese zu erstellen. Gleichzeitig natürlich in viel, viel theoretischem Wissen das man sich anlesen muss. Die "einzelnen zu lernenden Zauber" sind eher so etwas wie Übungen, gelerntes Umzusetzen. Erst sehr spät beginnt es dort wichtig zu werden, da ein Magier sich schlussendlich spezialisieren muss.
Das Metall Curyl habe ich hoffentlich richtig verstanden: Es speichert Zauber, also in Form gepresstes Mana, allerdings nicht wirklich lange(abgesehen von der Stadt). Wird es daher auch für Artefakte verwendet? Wie kann man einen Zauber darin richtig haltbar machen?
Durch mein "Prinzip der Ordnung" (daran sitze ich seit etwa 2 Monaten) ist auch das Curyl etwas verständlicher geworden denke ich.
Wie oben bereits erwähnt fließt Mana im Grunde chaotisch (bzw. nach den Regeln des jeweiligen Elements in dem das Mana zu diesem Zeitpunkt fließt) und ein Zauber wird bedingt durch eine bestimmte Ordnung.
Eine solche Ordnung löst sich normalerweise innerhalb sehr kurzer Zeit in sich selbst auf, womit der Zauber verschwindet und das MAna wieder chaotisch fließen kann. Wenn der Zauber allerdings in der Nähe eines Stück Curyl gesprochen wird, passiert eben dieser Rückgang in den Ursprungszustand nicht, bzw. nur sehr langsam.
Ein wirkliches "Magisches Objekt" lässt sich damit allerdings nur extrem begrenzt herstellen. Es gibt hier also keine mächtigen Superringe, keine legendären Magieschwerter, oder ähnliches.
Koboldkind, du hast ja sehr schön dargestellt wie es überhaupt dazu kam das Magie entstand und welche Personen der Magie zugänglich sind. Was mich nur interessiert wäre zu wissen wie ein Magier denn nun letztlich diese Magie einsetzen kann, welche Möglichkeiten ihm offen stehen und wo die Grenzen liegen.
Koboldkind
15.12.2009, 20:37
Zahlen sind immer ganz schwierig. Insgesamt habe ich mich auch noch nicht auf eine gesamtpopulation in meinen Ländern geeinigt, das ich mir überhaupt nicht sicher bin welche Zahlen eigentlich realistisch sind. ...
Dafür hast du schon sehr gute Vorstellungen davon, wie dein Schulsystem aufgebaut ist ^^
Es liest sich ein bisschen so wie die Akademischen Zustände zum Spätmittelalter, gepaart mit Alchemistischen Experimenten(ich denke gerade an die Alchemistengilde von Ankh-Morpork >.>") Außerdem bist du damit schon mal viel weiter, als ich. Ich glaube, meine Begabten können als einziges ihre Kräfte wirklich in den Kirchen lernen, die Magie zum Nutzen des Volkes einsetzen und so.
"Das Prinzip der Ordnung" erklärt auch, warum Feuerbälle immer in den Händen entstehen. Wahrscheinlich kannst du dir hier noch Ideen in der chinesischen Heilmedizin holen, ich meine, in der Akupunktur arbeiten sie doch mit Körperströmen.
Eine Magierausbildung besteht hauptsächlich darin zu verstehen, welche Ordnung welcher Reaktion zugrunde liegt und diese zu erstellen. Gleichzeitig natürlich in viel, viel theoretischem Wissen das man sich anlesen muss. Die "einzelnen zu lernenden Zauber" sind eher so etwas wie Übungen, gelerntes Umzusetzen. Erst sehr spät beginnt es dort wichtig zu werden, da ein Magier sich schlussendlich spezialisieren muss.
Anfangs muss der Magier also lernen, welche Ordnung er außerhalb seines Körpers, in diesem wirren Mana, herstellen oder beeinflussen muss, damit er diese oder jene Reaktion erzeugt. Wenn er einen Funken mit den Fingern erzeugen will, beeinflusst und zapft er dann das innere, geordnete Mana an oder das äußere? Und ist das Mana um einen Menschen(quasi eine Aura) nicht auch schon leicht geordnet? Schließlich gebe ich auch Wärme ab.
Das jahrelange Lernen bezieht sich also auf das Verstehen der Ordnung. Wirklich mächtig beeinflussen können sie es erst dann, wenn sie sich spezialisieren, richtig?
Ein wirkliches "Magisches Objekt" lässt sich damit allerdings nur extrem begrenzt herstellen. Es gibt hier also keine mächtigen Superringe, keine legendären Magieschwerter, oder ähnliches.
Sehr gut, eine Geschichte weniger, wo es von Schwertern und Klimbim platzt. Sorry, auf sowas hab ich eine leichte Allergie entwickelt :p
Koboldkind, du hast ja sehr schön dargestellt wie es überhaupt dazu kam das Magie entstand und welche Personen der Magie zugänglich sind. Was mich nur interessiert wäre zu wissen wie ein Magier denn nun letztlich diese Magie einsetzen kann, welche Möglichkeiten ihm offen stehen und wo die Grenzen liegen.
Tja ... lass mich mal was aus dem Ärmel schütteln ...
Ehrlich, das habe ich mir noch nicht überlegt. Vor allen deshalb, weil ich mich bisher nur mit den Chaos-Magiern beschäftigt habe, also denjenigen, welche Unelementare Kräfte haben, und diese sind eher sowas wie die Aussätzigen und eher zum sterben verdammt.
Die Elementarmagier, wie ich vorhin erwähnte, werden neben ihrer Umgebung gerne auch von den Gottesdienenr ausgebildet, oft werden sie selber welche. In den Gotteshäusern unterstützen sie mit ihrer Magie die Rituale und dienen den Menschen.
Auch unter ihnen gibt es Stäkere und Schwächere, aber in der Regel haben alle ein recht ausgewogenes Kräfteverhältnis. Ich denke, es ist ähnlich wie bei Avatar, das einem Luftelementar alle Bereiche der Luft zur Verfügung stehen. Wenn der Begabte jedoch ausgereift ist hat sich seine Kraft auch in eine Richtung gefestigt. Hauptsächlich in die defensive oder die ofensive Richtung, welches alles mit dem eigenen Charakter zusammenhängt. So kann ein ofensiver Feuerelementar schnell Hitze erzeugen und durch bloße Berührung Stahltüren schmelzen lassen, wenn er seine Kraft aber kennt und zu bändigen weiß, kann er auch eine Hütte im Winter angenehm aufheißen. Defensiv wäre es dann so, dass die Hitze/das Feuer entzogen wird, was bei einem Brand nützlich ist, in der winterlichen Hütte wiederum nicht.
Die Wirkung der Magie hängt auch mit dem Körper zusammen, ich stelle nämlich gerade fest, dass Körper/Fleisch, Blut, Knochen und alles andere nicht einem Element zuzuordnen sind, sondern eine Harmonie der Elemente darstellen. Osteoropose stellt also einen Mangel an Erde und Metall dar ^^ (ich glaube, ich muss mir selbst auch noch die chinesische Medizin ansehen >.>" )
Ein kranker Körper, also krank im Sinne von Krankheiten, kann keine Magie wirken, weil seine Harmonie gestört ist. Sachen wie körperliche Behinderungen fallen nicht so ins Gewicht, wenn es angeboren ist oder der Arm erst mit 30 ab muss, solange der Begabte seine Harmonie wieder findet, kann er immer noch einen Feuerball entwickeln.
Grenzen ... ich bleibe mal beim Feuerelementar und dem Feuerball.
Klar ist erstmal, dass ein Defeniver keinen Ball entwickeln kann, es sei denn, er hat die Technik gemeistert, Feuer von außerhalb schnell zu bündeln und gezielt abzugeben. Ein Ofensiver dagegen wird auch einen Ball, der größer ist als ein Traktorreifen, nur entwickeln können, wenn er völlig ausgerastet ist. Im konzentrierten Zustand kann er solche Kräfte nicht bündeln. Ähnlich ist es ja auch bei uns Otto-Normalsteblichen, wenn wir in Todesangst sind und das Adrenalin das Berserker-Gen aktiviert, dann können wir Strecken laufen wie Marathon, ohne vorher geübt zu haben. Leider auch mit dementsprechenden Folgen(der Läufer von Marathon starb in der Zielgerade).
Fakt ist auch, dass nicht die Nötigkeit besteht, solche Kampfmagier auszubilden, denn mit entsprechendem Willen und geübter Energie ließe sich auch dieser Kraftakt entwickeln. Ich denke da an Kraftsportler und ähnliche. Die Begabten nutzen ihre Kraft für alltägliche Dinge, sie erleichtern einem Bauern die Feldbestellung, was einem 50 Jahre alten Magier schließlich kein Muskelzucken mehr entlockt.
Ich merke gerade wieder, dass die Wurzeln dieser Geschichte im chinesichen Bagua liegen... und jetzt weiß ich auch, warum es den Rija gibt, den Element-Harmonierer, eine Art Überkönig/in. Es gibt immer nur einen im Amt, es gibt auch immer nur einen Nachfolger. Seine Kraft ist Unelementar, jedoch anders als die Chaosmagier bezieht dieser seine Kraft vom Tod. Aufgabe des Rija ist es, alle Völker in Harmonie zu halten. Das heißt, die kleinen Herrscher dürfen sich gerne mal den Kopf einschlagen, wenn es sich nicht vermeiden lässt bleibt auch mal eine Generationenalte Fehde bestehen, aber droht die Harmonie zu kippen, nimmt der Rija die Energie aus einem Element, aus einem Volk. Entweder beruhigt es sich oder das ganze Land wird in Krieg gestürzt, aber auch das ist ein Weg zur Harmonie. Bisher hatte es immer geklappt.
Oder anders, er kann in einer Minute nur so viel Magie verwenden, wie es zur Verfügung gibt. Oder kann er die ungenutze auch für eine Zeit lang sammeln, um sich so auf einen Mächtigen Zauber vorzubereiten?
Jeder Magier kann eine gewisse Menge Magie in sich selbst Speichern, die er dann auch für stärkere Zauber nutzen kann. Wenn der Speicher voll ist, landet die nachfließende Magie irgendwo anders, was zu Kontrollschwierigkeiten führen kann.
Mit dieser Superkraft halte ich es auch. Dabei ist es schon schwer genug, die Grenzen eines Fliegenden auszuloten. So ein Harry Potter Konzept hat mir zu viele Unbekannte >.>
Ich hab es jetzt ein wenig erweitert, so dass die meisten Magier zusätzlich zu ihren eigenen Kraft auch noch einen Schildzauber oder so hinkriegen, damit ich spannendere Duelle beschreiben kann.
Was ist für dich aber eine Stärkere Kraft, wenn der Magier mit dieser Kraft geboren wurde? Wenn ich als Herkules aufgewachsen bin, brauche ich nicht mehr Kraft um einen Stein zu heben, als andere ein Glas, oder? o.o
Naja, zum Beispiel die Herkuleskraft verbraucht mehr magische Energie als z.B. im Dunkeln sehen zu können und wenn man damit einen Hinkelstein hochheben will, braucht man mehr magische Energie als für einen Kichentisch.
Oder es kostet mehr Energie einen Blitz auf seinen Gegner zu schießen, als eine Stichflamme, weil der Blitz eben ne größere Reichweite hat und auch schneller, damit also auch "mächtiger" ist.
Insgesamt habe ich das System noch ein wenig verkompliziert.
Jeder Magier hat jetzt eine Barriere um seinen Körper herum, die die Magie in ihm drin hält. Wenn man aber jetzt einen Zauber nach aussen hin wirken möchte, z.B. um einen anderen zu Heilen, dann muss man diese Barriere zumindest an einer Stelle (meistens der Hand) auflösen.
Außerdem kann mein Prota, wenn die Barriere weg ist, seinem Gegner die Magie entziehen und sie dann selbst anzuwenden. Das ist ganz pratkisch, weil er selbst keine magische Energie zur Verfügung hat, aber mit der von anderen Magiern sich selbst heilen kann (vergleichbar mit Wolverine oder Claire aus Heroes, nur nicht ganz so schnell).
Silberblut
01.02.2010, 00:29
Ich habe mein Magiesystem ein wenig verfeinert. Zugrunde liegen vor allem das Zwielicht aus den Wächter-Romanen, die Macht aus Star Wars, das Magiesystem aus dem Gezeitenwelt-Zyklus und der Versuch, Magie mit den Naturgesetzen in Einklang zu bringen. Dabei ist Folgendes herausgekommen:
Meine Magie unterteilt sich in eine nicht näher bekannte Anzahl von "Ebenen", die für Menschen nutzbar sind oder auch nicht. Magie und Seelen (wobei dieser Begriff synonym für "Lebenskraft" verwendet werden kann) sind analog zueinander entstanden und existieren quasi seit dem Urknall als zwei Seiten einer sich ständig weiterentwickelnden Medaille. Hinzu kommen Naturgesetze, Zufall/Chaos und andere Grundlagen. Über die Jahrmilliarden haben sich Seelen und Magie gegenseitig beeinflusst und sich dadurch entwickelt. Beides wurde dadurch komplexer und vielseitiger, so auch die Beziehungen zueinander. Entwickelt sich die Seele weiter (z. B. durch den Übergang vom Quastenflosser zum Amphib), zieht das Veränderungen im magischen Netz nach sich. Einfacher ausgedrückt: Jede Veränderung hinterlässt einen Fußabdruck, und wenn diese Veränderung tiefgreifend oder dauerhaft wirkt, kann es sein, dass der Boden nachgibt, neue Wege getrampelt werden usw. Umgekehrt kann die Magie als "Impulsgeber" für zahlreiche Entwicklungen geben. Nach Darwin setzen sich ja diejenigen Organismen durch, die durch zufällige Mutationen einen Vorteil haben. Ein Amphib hatte den Vorteil, über einen gewissen Zeitraum an Land leben zu können. Dem liegen zufällige Mutationen zugrunde, die oft nur ein einziges Individuum betreffen, das dann aber einen Selektionsvorteil hat und seine Gene besser weitergeben kann. Ich lasse die Magie zielgerichtet experimentieren: Sie bringt zufällige Mutationen hervor, die sie für sinnvoll hält, und sieht dabei zu, wie sich die Lebewesen dadurch verändern.
Bestimmte Wesen können dadurch einen bestimmten Bereich der Magie wie selbstverständlich nutzen, ohne ihn als Magie wahrzunehmen. Es gibt universelle Bereiche und artspezifische. Ein Beispiel für den ersten Punkt ist der Glaube, stellt er doch eine Beeinflussung des magischen Gefüges durch die Macht des Geistes, der Seele dar. Je stärker die Seele, desto größer die Beeinflussung der Magie, und je stärker die Beeinflussung, desto stärkere Seelen bringt sie hervor. Die Entwicklung der Magie erfolgt damit nicht konstant, sondern eher exponentiell oder ganzrational, da sie sich selbst immer weiter antreibt bzw. hochschaukelt.
Das, was die Menschen gemeinhin unter Magie verstehen, ist nur eine ihrer Ausprägungen, nämlich der Glaube, durch die Macht des Geistes auf die Welt (und logischerweise auch die Seelen/das Leben) Einfluss nehmen zu können. Der Glaube durchdringt zwar alle Ebenen und Spielarten der Magie, stellt aber eben nur einen Teilbereich dar. Weitere Bereiche wird ein modern denkender Mensch kaum als Magie begreifen können, z.B. die Naturkonstanten. Magie im eingeengten Sinne, Seelen/Lebenskraft, Naturkonstanten, Chaos/Zufall und andere Teilbereiche bilden daher eine Einheit, die allem Geschehen zugrunde liegt.
Die Ebenen der Magie kann man sich wie Paralleluniversen vorstellen. Sie stellen Sphären desselben Ortes dar, doch Art und Menge der Magie variieren von Ort zu Ort und nehmen bisweilen zu wie der Druck unter der Meeresoberfläche. Die Magie in Wüstenregionen unterscheidet sich in ihrer Art von jener, die an den polaren Eiskappen wirkt, weil die unterschiedlichen Orte sie entsprechend verändert haben. Die Magie bringt wiederum angepasste Lebensformen und dergleichen hervor.
Dragonologist
03.02.2010, 14:24
Dies ist der erste Gedanke, der mir gekommen ist als ich den ersten Eintrag zum Thema gelesen habe:
Ich glaube, Magie ist ein so sehr gebündelter und konzentrierter Wunsch, dass er einfach wahr wird. Eine magische Handlung ist, was dem Magie ausführendem Willen hilft, sich auf seinen Wunsch zu konzentrieren und ihn zu formulieren. Magie ist der absolute, gebündelte, felsenfeste Wille oder der unüberbrückbare Glaube, dass Dinge auf eine bestimmte Art sind. Es ist kein Stoff, es ist Wille.
Magische Handlungen müssen daher keine Zaubersprüche sein, auch Gesten, die dem Geist helfen, sich das was passieren soll noch stärker vorzustellen und es damit in die Wirklichkeit einzuprägen, sind magische Unterstützer.
Wenn ein Platz magisch ist, hat er den eigenen Willen, hier Dinge geschehen zu lassen. Wenn es zB nur an diesem Ort möglich ist, in eine andere Welt überzutreten, herrscht hier ein starker Wille des Ortes vor, ein Portal zu erschaffen. Woher kommt dieser Wille? Das weiß ich nicht...
Diese Theorie ist ein paar Minuten alt und ihr könnt sie sicher noch verbessern...
Silberblut
03.02.2010, 16:46
Diese Theorie ist ein paar Minuten alt und ihr könnt sie sicher noch verbessern...
Da steht eine vergleichbare Theorie ansatzweise genau einen Beitrag über deinem, und du besitzt die Dreistigkeit, sie als ganz frisch auszugeben - du hast Nerven! :p
Ironie beseite - im Grunde stimme ich mit dir in allen Punkten überein. In meinem Szenario ist die Magie die Urkraft, die Vorstellungen, Hoffnungen, Wünsche und Ängste real werden lassen kann. Ein geschulter Magier ist in der Lage, seine Vorstellungen gezielt zu projizieren und genau abzuschätzen, was er tun muss, damit sie Gestalt annehmen. Den weitaus größten Teil aller magischer Manifestationen macht aber das aus, was dem Volksglauben entsprungen ist. Soll heißen: Wenn nur genügend Menschen davon überzeugt sind, dass irgendein rachsüchtiger König nach seinem Tod keine Ruhe gibt und Jungfrauen ermordet, kann es durchaus sein, dass dieser aus seinem Grab aufersteht. Ich gehe aber noch weiter: Alle übernatürlichen Wesen, von Kreaturen wie Pegasoi über Erzdämonen und engel bis hin zu Göttern, sind Manifestationen des menschlichen Glaubens, zum Leben erweckt durch Magie. Es bedarf natürlich, je nach Bedeutung und Macht des Wesens, vieler Anhänger und eines entsprechend langen Zeitraumes. Übertragen auf unsere Welt: Jesus wäre nur ein Prediger gewesen, der keinem göttlichen Auftrag folgte. Erst zu Zeiten der konstantinischen Wende wäre er tatsächlich die Personifikation Gottes geworden.
Die Sache mit dem "Willen des Ortes" musst du mir aber noch erklären, denn darunter kann ich mir gerade viel vorstellen. ;)
Dragonologist
03.02.2010, 19:43
Wenn ich was übersehen habe tut es mir leid, ich habe mir Mühe gegeben so gut wie alle Einträge zu überfliegen, aber irgendwann wird das Auge müde und die Erkenntnis drängt den Geist;)
Bisher habe ich in den anderen Einträgen nur gesehen, dass "die Magie" bereits vorhanden ist und nur abgezapft und gelenkt wird. Das glaubt die Theorie die meinen Kopf besetzt hat nicht, sondern sie setzt Magie mit dem Willen gleich. Ach, ist das ernüchternd. Kennst du das, dass du Dinge, die dein Kopf sagt, nicht magst?
Mir gefällt deine Weiterführung sehr, denn das bedeutet, wenn ich all meinen Willen auf Drachen richte, wird es sie für mich geben. Und ich werde noch mehr Leute von Drachen überzeugen:D Das mit Jesus ist sehr philosophisch und weit gedacht, gefällt mir.
Das mit dem magischen Ort: Vielleicht unterscheidet sich solch ein Ort darin von anderen Orten, dass hier eine geballte Willenskraft vorherrscht. Entweder könnte diese von jemandem dorthin gepflanzt worden sein, also wenn ein Ort wie Avalon nicht entdeckt werden soll, habe so viele oder ein paar konzentrierte Menschen den Willen gehabt, Nebel darum entstehen zu lassen, dass der Wille nun dem Ort innewohnt.
Oder der Wille könnte vom Ort selber ausgehen, wenn er einen Zweck zu erfüllen hat. Wer mag ihm diesen Zweck gegeben haben? Wir könnten hier den "unbewegten Beweger" einschalten:) um einen Haken in die Philosophie zu schlagen.
War das ein wenig klarer? Ich finde, manche Orte haben ein Eigenleben, und Orte können meiner Ansicht nach Erinnerungen speichern.
Silberblut
03.02.2010, 22:28
Wenn ich was übersehen habe tut es mir leid, ich habe mir Mühe gegeben so gut wie alle Einträge zu überfliegen, aber irgendwann wird das Auge müde und die Erkenntnis drängt den Geist;)
Schon in Ordnung. Meinst du, ich hätte alle Beiträge in diesem Thema eingehend studiert? :p
Bisher habe ich in den anderen Einträgen nur gesehen, dass "die Magie" bereits vorhanden ist und nur abgezapft und gelenkt wird. Das glaubt die Theorie die meinen Kopf besetzt hat nicht, sondern sie setzt Magie mit dem Willen gleich. Ach, ist das ernüchternd. Kennst du das, dass du Dinge, die dein Kopf sagt, nicht magst?
Der alte Gegensatz zwischen ratio und emotio?
Darin unterscheiden sich unsere Thesen wohl. Für mich sind Magie und Wille wie ein Paar Stiefel: Sie gehören zusammen, sind aber nicht identisch. Die Magie existiert seit Anbeginn der Zeit und ist gleichsam Akteur wie auch Projektionsfläche für Vorstellungen aller Art. Und wie zwei Stiefel stehen Vorstellung und Magie in wechselseitiger Beziehung zueinander. Jeder neue Schritt, den die Magie macht (z. B. indem sie neue Arten entstehen lässt), zieht einen weiteren Schritt des Willens nach sich: Er entwickelt sich weiter und wird komplexer. Der Wille eines Quastenflossers ist ganz sicher ausgeprägter als der einer Qualle. Das wiederum beeinflusst die Magie und führt zum nächsten Schritt usw. Einmal in Gang gesetzt (zum Zeitpunkt des Urknalls) lässt sich dieser Prozess nur noch schwer aufhalten. Dazu müsste man schon jedes denkende, wollende Wesen auslöschen und dafür sorgen, dass sich so etwas nicht noch einmal entwickelt.
Ich muss dazu sagen, dass der Wille das Wesen des Lebens ist. Wille, Vorstellungskraft, Leben, Denken, die Seele usw. sind letztlich verschiedene Ausprägungen derselben Urkraft, so wie z.B. Glukose und Fructose Isomere desselben Grundmoleküls sind. Bildlich gesprochen.
Du hast mich übrigens auf einen Widerspruch in meiner Theorie aufmerksam gemacht: Da es die Magie ist, die zielgerichtet mit den Arten experimentiert (in der Absicht, besser angepasste Organismen hervorzubringen), muss sie einen Willen besitzen. ohne Wille kein zielgerichtetes Handeln. Nun sind Wille und Magie für mich aber wie gesagt wie zwei Stiefel. Nicht identisch, aber auch nicht voneinander zu trennen. Ich bin noch am Überlegen, wie ich diesedn Gedanken weiterspinnen soll: Ist es der Wille einzelner Organismen, der die Magie zum Experimentieren anregt, oder ist es dere Wille als übergeordnete Urkraft? Das hätte dann fast etwas Göttliches - dabei sollen die Götter ja ausnahmslos Menschenwerk sein. Daher tendiere ich zur ersten Alternative, da ich sie für konsequenter halte. Die Magie kann daher kein Akteur oder Impulsgeber im engeren Sinne sein, sie kann nicht agieren, sondern nur reagieren. Um wieder auf das Beispiel mit den Stiefeln zurückzukommen: Durch das Fechten haben sich meine Beine ungleich entwickelt. Das rechte sorgt für den Antrieb, das linke macht dagegen nie den ersten Schritt, ist aber als Stütze des Weiterkommens unabdingbar. Dieses wahrscheinlich selbst erfundene "Prinzip der ungleichmäßig beanspruchten Beine" ließe sich in etwa auf das Verhältnis Magie - Wille übertragen! :D
Im Übrigen eine mMn schöne Synthese der Theorien Darwins und Lamarcks...
Mir gefällt deine Weiterführung sehr, denn das bedeutet, wenn ich all meinen Willen auf Drachen richte, wird es sie für mich geben. Und ich werde noch mehr Leute von Drachen überzeugen:D Das mit Jesus ist sehr philosophisch und weit gedacht, gefällt mir.
Danke. Das ewige Philosophieren im Latein- und im Ethik-Unterricht macht sich wohl bemerkbar. Wozu die Ideenlehre doch nützlich sein kann, wenn man den Ansatz in beide Richtungen fortführt! :p
Das mit dem magischen Ort: Vielleicht unterscheidet sich solch ein Ort darin von anderen Orten, dass hier eine geballte Willenskraft vorherrscht. Entweder könnte diese von jemandem dorthin gepflanzt worden sein, also wenn ein Ort wie Avalon nicht entdeckt werden soll, habe so viele oder ein paar konzentrierte Menschen den Willen gehabt, Nebel darum entstehen zu lassen, dass der Wille nun dem Ort innewohnt.
Oder der Wille könnte vom Ort selber ausgehen, wenn er einen Zweck zu erfüllen hat. Wer mag ihm diesen Zweck gegeben haben? Wir könnten hier den "unbewegten Beweger" einschalten:) um einen Haken in die Philosophie zu schlagen.
War das ein wenig klarer? Ich finde, manche Orte haben ein Eigenleben, und Orte können meiner Ansicht nach Erinnerungen speichern.
Verstanden habe ich es. Es ist nur nicht meine Theorie, das wird mir immer klarer. Wenn ich es richtig verstanden habe, sind Magie und Wille für dich identisch, während sie für mich eine dialektische Einheit bilden. Trotzdem ähneln sich unsere Ansätze im Grundgedanken doch sehr.
Mann, klingt das hochgestochen - dabei habe ich für Philosophie doch eigentlich nicht viel übrig... *tsts* *flöt*
Dragonologist
04.02.2010, 20:21
[/QUOTE]Der alte Gegensatz zwischen ratio und emotio?[/QUOTE]
Minime, sondern zwischen Ratio I und Ratio II. Es passiert öfter, dass eine logische Theorie in meinem Kopf Gestalt annimmt und ich nicht mit ihr einverstanden bin, sie aber auch nicht widerlegen kann.
Dein Beitrag liefert mir viel Futter zum Nachdenken, das werde ich in nächster Zeit tun, bis ich etwas Gescheites erwidern kann oder mir die Puste ausgeht.
[/QUOTE]Mann, klingt das hochgestochen - dabei habe ich für Philosophie doch eigentlich nicht viel übrig... *tsts* *flöt*[/QUOTE]
Ich liebe und hasse Philosophie. Ich hasse sie, weil sie pedantisch, abschottend und zum Verzweifeln ist, aber ich kann die Finger manchmal nicht von ihr lassen. Ich meine manchmal, es ist besser, je weniger ich mit Philosophie zu tun habe [Bloß kein reflektierter, eigenständiger Mensch werden!*grins* (das war ein Witz)] - aber ab und zu erwischt sie mich und das ist meistens nicht allzu angenehm, aber es muss getan, es muss gedacht werden.
Dragonologist
06.02.2010, 16:22
Ich habe über deine Theorie, dass die Magie die treibende Kraft der Evolution sein soll, ein wenig nachgedacht.
Was bis jetzt geschah: Um eine Handlung von sich aus hervorzurufen, muss die Magie einen Willen besitzen, die zwei Stiefel hängen jetzt aber in deiner Theorie am Schnürsenkel zusammen und hindern deinen Gedanken am Laufen.
Ich habe zwei Alternativen anzubieten: Wenn man davon ausgeht, dass Magie eine eigenständige Kraft ist, die nur gelenkt werden muss, was hindert sie dann daran, sich selbst zu lenken? Wenn du ein Pferd reitest (wenn ein Magier Magie beschwört) musst du es lenken (muss er sie lenken). Wenn du das Pferd auf die Koppel lässt (Wenn der Magier gute Nacht sagt und pennen geht) kann es sich noch immer selber bewegen (kann sie noch immer wirken)! Wenn Magie in deinem System die Evolution hervorruft, muss sie so eigenständig sein, dass sie das kann, sie entsteht also nicht durch den Willen sondern HAT einen! Das wäre dann kein Widerspruch.
Alternative zwei: Wenn man davon ausgeht, dass Magie nichts anderes ist als der Wille, ist die Evolution der irgendwo in ihren Zellen versteckte Wille von Lebewesen, sich weiterzuentwickeln. Einfach und zugegebenermaßen prosaisch. Magie ist der Wille, also nicht eigenständiges. Man hat den Willen = Man bewirkt Magie. Aber dann kann sie nicht von sich aus etwas entwickeln sondern wird wie gesagt von Organismen angewandt.
Silberblut
06.02.2010, 17:38
Was bis jetzt geschah: Um eine Handlung von sich aus hervorzurufen, muss die Magie einen Willen besitzen, die zwei Stiefel hängen jetzt aber in deiner Theorie am Schnürsenkel zusammen und hindern deinen Gedanken am Laufen.
Nein, das tun sie nicht. Das Beispiel mit den Stiefeln hinkt ein wenig, das stimmt, denn man braucht sie nicht zwangsweise zum Weiterkommen. Vielleicht wird es ja verständlicher, wenn ich die Stiefel durch Beine generell ersetze. Man braucht im Regelfall beide, um sich forzubewegen.
Ich habe zwei Alternativen anzubieten: Wenn man davon ausgeht, dass Magie eine eigenständige Kraft ist, die nur gelenkt werden muss, was hindert sie dann daran, sich selbst zu lenken?
Ich stelle mir die Magie selbst immer wie das Meer vor (je tiefer man in beides eintaucht, desto dichter und intensiver wird es). Die Magie fließt und kann ihre Richtung nicht selbst bestimmen. Das hängt von Außenfaktoren ab. Sie reagiert auf äußere Veränderungen und schafft den Rahmen für die Entstehung von Neuem.
Wenn Magie in deinem System die Evolution hervorruft, muss sie so eigenständig sein, dass sie das kann, sie entsteht also nicht durch den Willen sondern HAT einen! Das wäre dann kein Widerspruch.
Wille und Magie sind jedoch zwei Seiten einer Münze. Besäße die Magie einen Willen, wäre die Trennung nicht konsequent, denn dann bestünde die Münze vielleicht zu zwei Dritteln aus Kopf und zu einem Drittel aus Zahl. Der Wille wäre dann nicht klar genug von der Magie getrennt, das eine wäre stellenweise das andere, und das soll es nicht sein.
Der Wille ist das Leben, das sich entfalten möchte. Dazu bedient es sich der Magie und beugt sie seinem Seinem Willen, also sich selbst. So wie das Meer die Entstehung von Leben begünstigte, wurde es vom Leben verändert. Die Entwicklung der Photosynthese hatte letztlich Einfluss auf die ganze Atmosphäre.
Ich habe mich also dafür entschieden, die Magie zu etwas Passiven zu machen, das seine Erscheinungsfprm immer wieder den neuen Gegebenheiten anpasst und damit neue Voraussetzungen bietet. Trotzdem danke für deine Vorschläge! :)
Das ist das Problem mit der Philosophie: Im Grunde ist sie nichtssagend.
Koboldkind
07.02.2010, 15:50
@ Ort-Wille-Diskussion: Eine kleine Idee von mir. Ein Ort mit besonderen Eigenschaften, nehmen wir einen Sumpf, wo die Kelten ihre Götter gesehen haben und darum eine Kultstätte daraus machten, solch ein Ort entsteht durch das Zusammenspiel von verschiedenen Wettereinflüssen und geologischen Angaben. Wenn ich davon ausgehe, dass ein Ort magisch ist und magischen Willen hat, denke ich nicht erst daran, dass menschlicher Wille ihn dazu gemacht hat. Später, bei Orten wie Avalon oder Portalorten wie Stonehenge oder anderen Menhiren, nun gut, da hat wirklich der menschliche Wille(und ich denke ein mächtigerer Wille als der heutige) diesen Ort "gepimpt" ;)
Andere Orte, die in ihrer "Physiologie" einzigartig sind oder einen bestimmten Charakter besonders hervorheben(ich denke jetzt an schwedische Flechtenwälder, in Kombination mit der Dämmerung) entwickeln ihren Willen durch ein "magisches Gimmik" in ihrer elementaren Zusammensetzung.
... klar soweit? Ist auch nur ein Gedanke von gerade eben.
Magie ist der Wille, also nicht eigenständiges. Man hat den Willen = Man bewirkt Magie. Aber dann kann sie nicht von sich aus etwas entwickeln sondern wird wie gesagt von Organismen angewandt.
Ehm, gehe ich aber nochmal zurück zu dem feuerball-schleudernden Zauberer: Wenn ich keine Magie wirken kann, habe ich dann auch keinen Willen? Bin ich ein willenloser Politiker, der sich lenken lässt? o.o
Dragonologist
07.02.2010, 17:01
Haha*grins* Pimp my Ort!
Ehm, gehe ich aber nochmal zurück zu dem feuerball-schleudernden Zauberer: Wenn ich keine Magie wirken kann, habe ich dann auch keinen Willen? Bin ich ein willenloser Politiker, der sich lenken lässt? o.o
Eine gute Frage. Natürlich denke ich, dass jeder einen Willen hat. Vielleicht ist es aber nicht die Art von Wille, die physische unmittelbare Veränderungen in der Welt hervorruft. Also: Ich kann keine Kerzen nur mit meinem Willen anzünden. Dafür kann mein Wille über Umwege wirken, zum Beispiel indem ich die Kerzen einfach anzünde;) Ist ja auch mein Wille, oder? Vielleicht hat der eine den Willen, Dinge ohne Hilfsmittel zu bewegen; ein anderer hat den richtigen Willen, um politische Umbrüche herbeizuführen. Jeder hat einen Willen, würde ich sagen, aber nicht jeder Wille ist für alles geeignet. Aber ich denke doch, dass man in einer Fantasywelt den Willen richtung magische Eignung trainieren kann.
Aus dem Glaubwürdigkeitsthread:
Ich halte meinen Weg für den einfacheren und bevorzuge ihn daher, denn im Falle deines Beispiels ließe sich Magie nur duch Hilfsmittel wirken.
Und wer sagt, dass dem nicht so ist? Nimm einfach ... die Science Fiction und die dort so beliebten Mutanten. PSI-Fähigkeiten. Magie? Die Erklärungen sind wissenschaftlich (oder pseudo-wissenschaftlich). Für unterentwickelte Völker erscheint es wie Magie. Für die Wissenden jedoch? Wie ich in einem anderen Forum schon mal zum gleichen Thema schrieb:
Für uns modernen und hochtechnisierten Mitteleuropäer sind Dinge wie laufende Bilder am Bildschirm etwas alltägliches. Absolut nichts Magisches (auch wenn wir manchmal an der Technik verzweifeln http://www.literatopia.de/forum/images/smilies/icon_irre.gif ). Wie würde aber diese High-Tec auf ... sagen wir mal einen vergessenen Indianer-Stamm am Amazonas wirken. Wie eine Art Magie vielleicht? Wären wir in deren Augen nicht mächtige Zauberer, die andere in flache Käfige sperren können? Wir wüssten, dass dem nicht so ist.
Wenn bei mir Magie vorkommt, dann geht sie in diese Richtung. Sie hat nichts mit dem puren Willen zu tun ... allenfalls mit dem Willen etwas zu tun. Dieser Wille wiederum bedient sich Hilfsmittel ... physischer oder psychischer Natur. Vielleicht auch technischer Natur.
Beraube ich die Magie dadurch der Mystik? Möglich ... aber ich halte sie - meine Meinung - dann auch für glaubhafter.
Magie hat bei mir immer etwas mit außergewöhnlichen Fähigkeiten zu tun.
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