RickyLee
22.01.2008, 13:03
(Beschreibung von Amazon.de)
Aus der Amazon.de-Redaktion
In diesem seltsamen Experiment von Ridley Scott (Blade Runner) aus dem Jahre 1985 spielt der Newcomer Tom Cruise in einer Märchenwelt voller Zwerge, Einhörner und Dämonen. Nachdem das Horn eines Einhorns zerbricht, wird die Welt von Dunkelheit und Winter heimgesucht. Cruise begibt sich mit der Hilfe eines Elementargeists, welcher von David Bennent (Die Blechtrommel) gespielt wird, in die Hölle hinab, um das Paradies zu retten. Dieser Film ist beinahe ein Paradebeispiel für Dreharbeiten, bei denen der Set-Designer völlig durchgeknallt ist. Tom Cruise trägt nicht wirklich zur Identifikation oder dramaturgischer Fokussierung bei, aber das Drama zwischen Tim Currys satanischer Macht und Mia Sara, die eine Art Prinzessin der Zwischenwelt darstellt, ist recht spannend. Insgesamt gesehen handelt es sich dabei um eine interessante Mischung, von der man wünscht, dass sie erfolgreicher gewesen wäre. --Tom Keogh
Video Jakob Kurzinhalt
Erst, wenn das letzte Einhorn getötet ist, wird der Herr der Finsternis die ganze Welt regieren können. Deshalb schickt er seine Kobolde in den magischen Wald, um diese Tiere auszurotten. Doch nicht nur die Feen, Wichtel und Elfen leben hier, sonder auch Einsiedler Jack, der zusammen mit einem Zwerg den Kampf gegen das Böse aufnimmt.
Ricky´s Meinung:
Der Film ist relativ alt, das ist das erste, das man sich in Erinnerung rufen sollte, wenn man den Film ansieht. Das zweite, was man tun sollte: Hirn abschalten.
Zumindest den gebräuchlichen Vernunfts- und Realitätssinn. Und vor allem den Sarkasmus, denn davon ist dieses Werk komplett frei. Das meiste im Film sollte nicht á la amerikanischem Action Film oder Krimiserie direkt erfasst und auch so verstanden werden, wie es einem dargeboten wird, sonst kommt man nicht weit. Man muss sich auf diese märchenhafte Erzählweise auch einlassen.
Nichtsdestotrotz wirkt der Film größtenteils lächerlich (was vor allem an einem Tom Cruise im Lendenschurz liegt... mit nur einer Augenbraue...). Gut dargestellt sind hingegen die anderen Figuren: Der Herr der Finsternis ist herrlich diabolisch, der Elementargeist exzellent gespielt (so gut, dass es schon wieder gruselig ist), Prinzessin Lilly als die schuldige Unschuld und die Bilder im Film sind größtenteils einfach ein Augenschmaus.
Besonders einzelne Szenen, die hinterher losgelöst vom Film erscheinen, bleiben stark in Erinnerung: Der Tanz von Prinzessin Lilly mit ihrem dunklen Selbst, die Flucht der Einhörner und die Sumpfhexe...
Wenn man sich vornimmt, das ganze auch zu erfühlen, anstatt alles gesehene nur gnadenlos herunterzuschlucken und zu kritisieren, hat man einen netten Filmabend. Leider hat der Film keine große Gesamtmoral, die ihn herausragend machen würde, wie bereits erwähnt, sind die Einzelszenen das wirklich beeindruckende.
Insgesamt hat mich der Film auch nicht ganz überzeugt, aber sagen wir... er ist so anders, dass es schon wieder Spaß macht, ihn anzugucken...
(Unangenehmer Nebeneffekt ist dabei, dass man sich dauernd fragt, ob darin irgendeine Scientology-Botschaft oder Gehirnwäsche versteckt ist...)
Aus der Amazon.de-Redaktion
In diesem seltsamen Experiment von Ridley Scott (Blade Runner) aus dem Jahre 1985 spielt der Newcomer Tom Cruise in einer Märchenwelt voller Zwerge, Einhörner und Dämonen. Nachdem das Horn eines Einhorns zerbricht, wird die Welt von Dunkelheit und Winter heimgesucht. Cruise begibt sich mit der Hilfe eines Elementargeists, welcher von David Bennent (Die Blechtrommel) gespielt wird, in die Hölle hinab, um das Paradies zu retten. Dieser Film ist beinahe ein Paradebeispiel für Dreharbeiten, bei denen der Set-Designer völlig durchgeknallt ist. Tom Cruise trägt nicht wirklich zur Identifikation oder dramaturgischer Fokussierung bei, aber das Drama zwischen Tim Currys satanischer Macht und Mia Sara, die eine Art Prinzessin der Zwischenwelt darstellt, ist recht spannend. Insgesamt gesehen handelt es sich dabei um eine interessante Mischung, von der man wünscht, dass sie erfolgreicher gewesen wäre. --Tom Keogh
Video Jakob Kurzinhalt
Erst, wenn das letzte Einhorn getötet ist, wird der Herr der Finsternis die ganze Welt regieren können. Deshalb schickt er seine Kobolde in den magischen Wald, um diese Tiere auszurotten. Doch nicht nur die Feen, Wichtel und Elfen leben hier, sonder auch Einsiedler Jack, der zusammen mit einem Zwerg den Kampf gegen das Böse aufnimmt.
Ricky´s Meinung:
Der Film ist relativ alt, das ist das erste, das man sich in Erinnerung rufen sollte, wenn man den Film ansieht. Das zweite, was man tun sollte: Hirn abschalten.
Zumindest den gebräuchlichen Vernunfts- und Realitätssinn. Und vor allem den Sarkasmus, denn davon ist dieses Werk komplett frei. Das meiste im Film sollte nicht á la amerikanischem Action Film oder Krimiserie direkt erfasst und auch so verstanden werden, wie es einem dargeboten wird, sonst kommt man nicht weit. Man muss sich auf diese märchenhafte Erzählweise auch einlassen.
Nichtsdestotrotz wirkt der Film größtenteils lächerlich (was vor allem an einem Tom Cruise im Lendenschurz liegt... mit nur einer Augenbraue...). Gut dargestellt sind hingegen die anderen Figuren: Der Herr der Finsternis ist herrlich diabolisch, der Elementargeist exzellent gespielt (so gut, dass es schon wieder gruselig ist), Prinzessin Lilly als die schuldige Unschuld und die Bilder im Film sind größtenteils einfach ein Augenschmaus.
Besonders einzelne Szenen, die hinterher losgelöst vom Film erscheinen, bleiben stark in Erinnerung: Der Tanz von Prinzessin Lilly mit ihrem dunklen Selbst, die Flucht der Einhörner und die Sumpfhexe...
Wenn man sich vornimmt, das ganze auch zu erfühlen, anstatt alles gesehene nur gnadenlos herunterzuschlucken und zu kritisieren, hat man einen netten Filmabend. Leider hat der Film keine große Gesamtmoral, die ihn herausragend machen würde, wie bereits erwähnt, sind die Einzelszenen das wirklich beeindruckende.
Insgesamt hat mich der Film auch nicht ganz überzeugt, aber sagen wir... er ist so anders, dass es schon wieder Spaß macht, ihn anzugucken...
(Unangenehmer Nebeneffekt ist dabei, dass man sich dauernd fragt, ob darin irgendeine Scientology-Botschaft oder Gehirnwäsche versteckt ist...)