Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wolfgang Hohlbein - Die Chronik der Unsterblichen
Die ersten Bände fand ich recht gut, da ich die Thematik interessant finde. Vor allem, weil Hohlbein sich bemüht, die Motive, Gedanken und Gefühle seines Protagonisten anschaulich zu machen. Aber im Laufe der Zeit nervt Andrejs innerer Monolog bis zur Aggression. Vor allem sein ständiges Gejammer und sein Weltschmerz sind ermüdend. Und dass der Unsterbliche wirklich in jede Falle tappt, das glaubte ich mit der Zeit auch nicht. Und noch dazu, weil er als der geschickteste und schlaueste Kämpfer beschrieben wird.
Schade, die ursprünglich sehr gute Idee wurde zum eintönigen Strickmuster verhunzt: Held macht sich auf den Weg, Held tappt in die Falle, Held befreit sich, Held verliebt sich, Held nimmt sich vor, nicht mehr in die Falle zu tappen.
Held macht sich auf den Weg, Held tappt in die Falle, Held befreit sich, Held verliebt sich, Held nimmt sich vor, nicht mehr in die Falle zu tappen.
Held macht sich auf den Weg, Held tappt in die Falle, Held befreit sich, Held verliebt sich, Held nimmt sich vor, nicht mehr in die Falle zu tappen.
To be continued.
SemSimkin
03.03.2008, 19:22
Die ersten Bände fand ich recht gut, da ich die Thematik interessant finde. Vor allem, weil Hohlbein sich bemüht, die Motive, Gedanken und Gefühle seines Protagonisten anschaulich zu machen. Aber im Laufe der Zeit nervt Andrejs innerer Monolog bis zur Aggression. Vor allem sein ständiges Gejammer und sein Weltschmerz sind ermüdend. Und dass der Unsterbliche wirklich in jede Falle tappt, das glaubte ich mit der Zeit auch nicht. Und noch dazu, weil er als der geschickteste und schlaueste Kämpfer beschrieben wird.
Schade, die ursprünglich sehr gute Idee wurde zum eintönigen Strickmuster verhunzt: Held macht sich auf den Weg, Held tappt in die Falle, Held befreit sich, Held verliebt sich, Held nimmt sich vor, nicht mehr in die Falle zu tappen.
Genau, das kann man so unterschreiben, denke ich. Naja vielleicht wirds mal wieder besser, würde ihm da bei dieser Serie noch ne Chance geben ... wer weiß, vielleicht wird Andrej ja irgendwann bei Napoleon im Zeltlager rumhängen oder an der WWII Ostfront irgendwas drehen ... :rolleyes:
wer weiß, vielleicht wird Andrej ja irgendwann bei Napoleon im Zeltlager rumhängen oder an der WWII Ostfront irgendwas drehen ... :rolleyes:
Ha, da warte ich nur drauf, seit Andrej sogar alten ägyptischen Gottheiten begegnet ist... sehr wirsch... :D
Überhaupt, die Geschichte wurde immer verwirrter und die Helden immer unsympathischer. Aber ich finde, das Gejammere des Protagonisten ist schon fast charakteristisch für Holbeins Helden. Bei vielen Büchern hatte ich zumindest am Ende oft das Gefühl, dass der Held sich gerne in Selbstmitleid suhlt. Selbst in den vergleichsweise guten. :rolleyes:
Ich habe die Beiträge zusammengeführt und einen eigenen Thread dazu eröffnet. Ich finde die Reihe ist es wert ein eigenes Diskussionsportal zu erhalten :)
Ich denke, dass es hier unter uns einige Leser gibt, die sich noch ausgiebiger darüber unterhalten wollen.
Zur Reihe: Es gibt zur Zeit 9 Bände:
1: Am Abgrund
2: Der Vampyr
3: Der Todesstoß
4: Der Untergang
5: Die Wiederkehr
6: Die Blutgräfin
7: Der Gejagte
8: Die Verfluchten
9: Das Dämonenschiff
Numero 10 soll Ende 2008 rauskommen. Wenn man fleißiger Leser aller bisheriger Bände war, darf man gespannt sein.
Andrej Delany, der Vampir (und später der riesenhafte Abu Dun) sind die Protagonisten der Reihe.
Folgende Formulierung von wikipedia.org fand ich eigentlich ganz knapp, dennoch zutreffend gehalten:
Im Laufe der Zeit reisen sie durch halb Europa, treffen andere Vampire, darunter auch Graf Dracula und die Blutgräfin, erleben die Belagerung Wiens, den türkischen Angriff auf Malta mit, treffen alte ägyptische Götter und reisen in den Hohen Norden zu den Wikingern.
Meine Meinung: Vor allen Dingen die Sticheleien zwischen Abu Dun und Andrej fand ich herrlich. Das hat Hohlbein gut hingekriegt.
Genauso gut fand ich, dass ich teilweise Gänsehaut bekommen habe (bei besagten ägyptischen Gottheiten), was bei mir nicht oft vorkommt, von daher ein dickes + von meiner Seite aus.
Die Charaktere sind im Grunde genommen sehr gut dargestellt. Ich kann das nachvollziehen, dass manche sagen "Das Geheule von Andrej geht mir auf die Nerven". Aber wer den aventurischen Helden Raidri Conchobair kennt (DSA), das Buch "Der Dämonenmeister", der ist schon gestählt, was das angeht. Tja, ich glaube das ist der Ausgleich, den Autoren ihren göttergleichen Charakteren geben: Ewiges Rumgeheule. Aber nun gut...
Die Abenteuer, die die Helden bestehen finde ich sehr spannend. Vor allen Dingen, das man immer andere Kulissen, ein anderes Klima, und die verschiedensten Personen erlebt. Es wirkt nicht zu bunt oder zu ruckartig, diese Sprünge.
Und hier kommt mein Lieblingszitat den ein bekannter weiß gekleideter Herr mal von sich gegeben hat :o : Und selbst bei den Bau der Pyramiden war ich dabei... und damals war ich schon alt...
So ungefähr zumindest. Wenn jemand den genauen Wortlaut parat hat, bitte schreiben!
Rotkätzchen
25.04.2008, 00:20
Ich habe Teil 1 und Teil 2 gelesen. Naja, mehr davon brauche ich nicht. Ich lese gerne über Vampire, sehe auch gerne Filme dazu, aber dieser Andrej hat mich von Anfang an nicht mit sich genommen. Dabei stört es mich jetzt nicht mal, dass er aus seiner subjektiven Sicht nur Schlechtes in der Welt um sich herum sieht, irgendwie passt es schon zu einem Vampir, die Dinge negativ zu sehen. Aber mich fesselt die Story einfach kein Bisschen. Dass einen "Sidekick" bekommt, war irgendwie vorhersehbar. Dass der Pirat (Abu Dun) sein Freund werden würde, war auch klar, nach der märchenhaften Schiffszerstörung, bei der bequemerweise alle Sklaven verbrannt wurden, so dass Andrej seine Abenteuer in Transsylvanien erleben konnte. Die Person des Wlad Dracul war dann sogar ziemlich interessant in Szene gesetzt, da er eiene Zeit lang richtig sympathisch wirkte, trotzdem konnte mich das ganze kein bisschen fesseln. Es ist ganz klar nicht die Vampirlektüre, die ich bevorzuge, kommt auch irgendwie sehr trocken bei mir an. Da bevorzuge ich mehr unsterbliche Dekadenz und Grabesromantik. ;) *eek* :D
Weiterlesen werde ich sicher nicht. Noch mehr Herumgereise dieses Schwertervampirs mit zufälligen Begegnungen und trara wird mich sicher auch nicht ansprechen.
Antigone
25.04.2008, 09:09
Morgen!
Na, zu dem Thema muss ich mich doch melden. Ich glaube, ich hatte im alten Forum schon mal gründlich meine Meinung dazu gesagt. Leider krieg ich das jetzt nicht mehr so auf die Reihe (ist auch schon länger her, dass ich sie gelesen habe), daher bin ich jetzt faul und kopier einfach hier rein, was ich mal im TZ dazu geschrieben habe:
So, das nehm ich jetzt als Aufhänger, endlich etwas über Die Chronik der Unsterblichen zu schreiben. Ich habe mir jetzt Band 1-3 sowie 8 zu Gemüte geführt, und finde sie, na ja, gar nicht gut....
Band 1 fängt völlig unzusammenhängend mitten in der Geschichte an. Jetzt ist ja ein flotter Einstieg ins Geschehen nichts Schlechtes, aber hier ist es total verwirrend. Ich hab ein paar mal zum Schluß geblättert, aber da stand wirklich: Ende von Band 1. Dauernd wird auf eine nicht näher definierte Vorgeschichte Bezug genommen. Die Geschichte besteht überhaupt aus sehr vielen Rätseln, die aber selten bis nie aufgelöst werden. Dafür gibts jede Menge Brutalitäten, Folter etc...
Dazwischen auch mal was fürs Herz: die Hauptperson verliebt sich auf den ersten Blick in ein Mädel (man sollte meinen, wenn einem ein paar unbesiegbare Mörder auf den Fersen sind, hat man andere Sorgen), und seltsamerweise auch sie in ihn. Es folgt ein intimes Treffen mitten am Marktplatz (!), gefolgt von einem völlig unmotivierten, überhaupt nicht zum Rest des Buches passenden, heftigen Gefummels von wahrlicher "Nackenbeißer-Qualität". Dabei bleibts dann auch, aber der Held heult immerhin noch bis in Band 3 seiner großen Liebe nach....
Der Sinn der Serie scheint es zu sein, alle Monster der Literatur abzuhandeln. In Bd. 2 ist das Graf Dracula, im 3. sind es die Wehrwölfe und im 8. die ägyptische Götterwelt. Band 2 endet damit, dass der Erzfeind Dracula in den Körper seines Schützlings fährt und dann nie wieder gesehen ward. Wozu so einen tollen Schlußgag, wenn er nicht mehr verwendet wird? (oder vielleicht bei Bd. 4-7?)
Nein, diese SErie gefällt mir wirklich nicht....
lg, A.
PoiSonPaiNter
25.04.2008, 15:46
Also ich selbst habe bis jetzt Band 1-8 gelesen, Band 9 gabs noch nicht in unserer Bibliothek!:D
Meine Meinung: Vor allen Dingen die Sticheleien zwischen Abu Dun und Andrej fand ich herrlich. Das hat Hohlbein gut hingekriegt.
Da stimmt ich dir zu, allerdings sind die Streitigkeiten zwischen den Beiden manchmal wirklich sinnlos und die Sturheit der beiden tut schon fast weh...:(...keiner will den ersten Schritt machen und immer wieder streiten, schweigen, streiten und sich dann im Enteffekt doch nicht mit dem Problem befassen bzw Andrè muss einsehen das er doch falsch liegt!
Andrés Schwarzseherei und der ständige angebliche Verlust seiner Fähigkeiten ist auch manchmal nervig.
Im Großen und Ganzen sind die Bücher, aber dennoch gut gelungen. Die Geschichten, mögen sie manchmal auch verwirrend und zusammenhanglos erscheinen, sind gut durchdacht und in gewissem Maße sogar spannend und mitreißend. Also sobald das Buch ausleihbar ist werde ich mir auch das "Dämonenschiff" durchlesen! Einfach um zu erfahren wie es mit Andrè und Abu Dun weitergeht und ob sie wirklich irgendwann herausfinden wie sie wirklich entstanden sind. Bin schon gespannt was für Wesen Hohlbein noch mit reinbringt!:D
Antigone, der kleine Frederic wird in jedem Fall noch einmal aufgenommen, in dem Band, der in Wien spielt. (Welcher auch immer das war.)
Nun ja, ich fand die Bücher um die Unsterblichen ganz nett, auch wenn mir die Satai besser gefielen, da habe ich sogar die Reihe zum Ende gebracht. Hohlbeins Schreibstil und auch seine Dialoge sind gut zu lesen, daran gibt es nichts auszusetzen, auch seine Charaktere sind eigentlich meist ganz okay. Allerdings besticht er finde ich in den meisten Büchern und Reihen mit einer Ideelosigkeit, in der er immer irgendwann das "unsagbare, unheimliche Böse" heranzieht. Wahrscheinlich wird sich auch hier herausstellen, das am Ende alles von irgendjemandem gelenkt worden ist. Wer tippt auf Vlad?
Gruß,
Wismerhill
21.10.2008, 09:57
Mal von meiner Seite eine ganz andere Sicht der Dinge: Mir haben die
Chroniken ausnahmslos alle gefallen, meiner Frau übrigens auch. Und ich
kenne viele, die es gar nicht abwarten können, welche Abenteuer
Andrej und Abu Dun als nächstes erleben.
Insofern würde mich dann auch einmal interessieren, welche Fantasy-Romane
ihr bevorzugt, um einen Vergleich zu haben. Geschmäcker sind doch
offensichtlich sehr unterschiedlich.
Gruß
Also ich kann da nur zustimmen. Ich lese die Chronik zurzeit und bin letzte Woche bei Band 7 angekommen. Die Bücher vermag ich kaum wegzulegen und lese sie in jeder nur bedenklichen Minute. Aus meiner Sicht hat Hohlbein eine fantastische Saga hinbekommen die ich jederzeit wieder lesen würde.
Sie ist spannend, nervenzerreissend und hat einen guten Humor:)
Greez Andrej
Ich fand die Bücher auch toll. Ich wusste jetz noch gar nich dass mal wieder ein paar neue rausgekommen sind, da werd ich mich das nächste mal in der Bibo doch ma genauer umschauen. Hohlbein war für mich so der Einstieg in das Fantasygenre. Seine Enwor Saga war die erste Buchreihe die ich intensiv gelesen hab.
Naja also kam ich natürlich auch nich drum rum die Chronik der Unsterblichen anzurühren. Irgendwo stimmt es schon dass sehr viele Fragen offen bleiben deren Antworten einfach mal unter den Tisch fallen, was mitunter frustrierend sein kann. Zum Beispiel die Sache mit Frederic in Wien und ähnliches. Allerdings stimmt es auch, dass die Bücher sehr witzig geschrieben sind. Ich erinner mich vor allem noch an eine Situation aus dem glaub ich 7. Band auf Malta...
Achtung Spoiler:
Als Abu Dun und Andrej auf dem Turm gegen den Unsterblichen gekämpft haben und ihn letzten Endes mit einem Fischernetz und einer Eisenkette gefesselt hinunter ins Meer warfen. Danach schauen sie vom Turm runter und Andrej sagt: "Abu Dun, du weißt schon dass die Kette in 100 Jahren durchgerostet sein wird, und dann wird ein sehr sehr wütender Unsterblicher an den Strand gespült werden"
Abu Dun dann ganz trocken "Ja, bis dahin sollten wir uns wirklich was einfallen lassen."
Da musst ich schon ganz schön lachen^^
Zitat von Enduni
Wahrscheinlich wird sich auch hier herausstellen, das am Ende alles von irgendjemandem gelenkt worden ist. Wer tippt auf Vlad?
Vlad ist glaub ich tot. Er wurde doch von den Türken in Wien erwischt. Es wurde selbstverständlich nicht genau geschildert was aus ihm geworden ist, aber ich hatte so den Eindruck dass die Türken ihn zerstückelt hatten.
Andererseits was heißt schon Tot bei Hohlbein. Skar ist in der Enworsaga ja auch noch mal wiederauferstanden ha... *Schenkelklopfer*
ich habe vor einigen jahren das erste buch gelesen und fand DAS auch noch ganz gut. habe mir dann auch ziemlich schnell danach das zweite und dritte zusammen besorgt. allerdings kann ich die meinung des thread-eröffners nur unterstreichen - es wiederholt sich alles ziemlich schnell, was sehr schade ist.
Donmiguel731
24.04.2009, 16:11
Hallo
Ich muss gestehen ich war früher ein grösserer Hohlbein-Fan!!!
Aber mittlerweile gefallen mir nur noch Die Chronik der Unsterblichen!
Naja eventuell auch noch ein paar andere Bücher wie z.B. Midgar oder Der Ring der Nibelungen!
Bei Andrej und Abu Dun gefällt mir das pro und contra der Beiden! Da waren schon einige Lacher dabei! Ausserdem fehlt die Action nicht! Leider werden die letzten Bände immer Düsterer! Ich hoffe Wolfgang verfällt nich wieder in die Schreibweise von Enwor! Also mir ging das schrecklich auf die Nerven, wenn ein Krieger sich ständig Vorwürfe macht über sein handeln als Krieger!!!
Naja!
Aber die Chroniken ansich sind echt super! :steckenpferd:
PoiSonPaiNter
24.04.2009, 21:41
Also sobald das Buch ausleihbar ist werde ich mir auch das "Dämonenschiff" durchlesen! Einfach um zu erfahren wie es mit Andrè und Abu Dun weitergeht und ob sie wirklich irgendwann herausfinden wie sie wirklich entstanden sind. Bin schon gespannt was für Wesen Hohlbein noch mit reinbringt!:D
So nach nunmehr nem guten halben Jahr habe ich es endlich durch...und ich betone wirklich das endlich, weil ich mich durch diesen Band regelrecht durchquälen musste!
Die Art und Weise wie Hohlbein Andrej auf den ersten 300-400 Seiten hat handeln lassen, war einfach nur langweilig! Er hat kaum Elan zu iwas, hat nie wirklich Initiative ergriffen und sich die meisten Kommentare lieber verkniffen als auszusprechen, aber gerade die machen diesen Charaktere aus!
Aber endlich iwann in den 400ern glaub ich- nach einem gewissen Ereignis - kamen wieder diese tollen Diskussionen zwischen Andrej und Abu Dun zu Stande! Ab da machte es wieder Spaß den weiteren Weg der Reise zu verfolgen!
Die Geschichte an sich in diesem Band war ok und der Schluss war zwar nicht ganz so wie ich es beim Lesen erwartet hätte, aber doch interessant und wenn ich mich nicht täusche, dass erste offene Ende in dieser Reihe...
Was allerdings das Schlimmste war an diesem Band, war das Hohlbein versucht hat einen Jugendlichen Schreibstil einzuführen. Es ist ihm nicht gelungen! Die vielen Klammern, die er in seine Sätze eingefügt hat waren einfach nur hinderlich und nervig...
Achja, diesmal hat er sich der nordischen Mythologie bedient und nachdem ich vorhin in einem Buch über Wikinger ein bisschen gelesen habe versteh ich sogar einen "Witz" den er gemacht hat! :D
Mal sehn ob ich den 10. Band lese, aber wie ich mich kenne werd ichs wohl machen *eyesroll*
Antigone
26.04.2009, 13:23
Aber endlich iwann in den 400ern glaub ich- nach einem gewissen Ereignis - kamen wieder diese tollen Diskussionen zwischen Andrej und Abu Dun zu Stande! Ab da machte es wieder Spaß den weiteren Weg der Reise zu verfolgen!
Ich bin definitiv kein Fan von Hohlbein im Allgemeinen und der Chronik im Speziellen - und gerade diese Dialoge von Andrej und AbuDun haben mir die REihe noch extra vergällt. Bitte - diese beiden Typen hören sich mit ihrem ewigen Gezanke an wie ein altes Ehepaar. Das ist doch auf die Dauer einfach nicht auszuhalten.
lg, A.
Die Chronik der Unsterblichen finde ich im grossen und ganzen recht gelungen. Die Dialoge zwischen Andrej und Abu Dun sind oftmals recht witzig, was für mich der Reihe den nötigen Humor und Witz verleiht. Zudem gefällt mir, dass immer wieder neue Schauplätze und Charaktere auftauchen. Allerdings nervt es, dass immer wieder die gleichen Fragen aufgeworfen und schlussendlich doch nicht beantwortet werden. Ich habe jetzt noch Band 9 und 10 vor mir und hoffe sehr, dass dort noch einige Antworten geliefert werden. Was allerdings schade wäre, wenn alles kurz noch in Band 10 reingedrückt wäre, um ein Abschluss der Reihe hinzugkriegen.
Habe schon viele Sachen von Hohlbein gelesen und kann abschliessend sagen, dass die Chronik der Unsterblichen für mich eindeutig zu den besseren Werken gehört. Im Gegensatz zu "Anubis" oder "Flut" habe ich hier nie Momente, wo mich die Lust am Lesen verlässt.
Ich habe bisher bis "Die Verfluchten" gelesen, außerdem "Blutkrieg". Dabei kann ich die Reihe nicht als Ganzes bewerten - es gibt da ein paar Bücher, die sehr gelungen sind, aber andere wiederum sind nur Wiederholungen anderer oder grottenlangweilig zu lesen. Deshalb mach das Pro und Kontra der Einfachheit halber mal in eine Liste:
+
Andrej und Abu Dun sind tolle Charaktere
neue Vampi(y)rsicht
oft mitreßender Sprachstil
-
ständige Wiederholungen von Wörtern, Phrasen ("etwas fühlte sich falsch an", "uralt"), Gespräche, Streitereien und sogar Handlungen
frühere Charaktere tauchen nicht mehr auf
dauernd neue Kreaturen
die ewige Suche nach dem Ursprung der Vampyre ist total unlogisch, schließlich gibt es ja auch Werwölfe etc. - ist also wie die Suche nach dem Ursprung der Menschheit
Andrej und Abu Dun lernen nix dazu
keine Entwicklung in der Handlung
Tja, das Minus überwiegt. Dennoch habe ich bisher die Hoffnung nicht aufgegeben, dass da wieder mehr draus wird... Und WEHE Abu Dun oder Andrej sterben irgendwann! Aber wahrscheinlich ist das die letzte Konsequenz...*grummel* Dann aber wenigstens zusammen.
PaganPunk
06.07.2009, 06:27
Also ich muss sagen, dass mich die Chronik der Unsterblichen wie ein roter Faden, quer durch meine ganze Jugend, also von 13-19, begleitet hat, deswegen hängen da für mich sehr viele Erinnerungen und Gefühle dran. Am Anfang fand ich sie auch sehr schön, vor allem weil es für mich und meinen Kumpel die ersten Bücher dieser Art waren, die wir gelesen hatten. Ich war auch immer sehr zu frieden! Nur der letzte Teil, den fand ich richtig schlecht. Ich versteh auch Hohlbein nicht mehr. Seine Bücher werden immer schlechter und er haut sie immer schneller raus. Er müsste mit 30 Mio Exemplaren weltweit doch genug Geld haben um mal 2-3 Jahre in ein wirklich gutes Buch zu investieren.... Naja auf Jeden Fall war ich bisher sehr zu frieden , nur die inneren Monologe nerven wirklich und manchmal blättere ich einfach weiter, weil ich seine Emoreden nicht mehr ertrage :-D
Ich habe den zweiten Band gelesen... und das wars... mir kam es nicht vor als lese ich ein Vampirbuch, sondern eine Geschichte mit einem ab und zu Bluttrinkenden "Highlander" (Es kann nur einen geben)
Beide weisen echt beachtliche Paralelen auf. So müssen sie einander töten und nehmen so die macht des anderen in sich auf. Und beide erlangen die Unsterblichkeit erst nach dem benahe tot...
(Nur das der HL nicht das Blut trinken muss)
Das ewige "rumgejammer" würde mich nicht stöhren... wenn man unsterblich ist, hat man nicht mehr viel zu lachen.
Man kommt nie aus der misere raus es sei denn man wird getötet... nicht gerade schön...
An Highlander musste ich auch schon öfters denken :D Aber das macht mir nix aus. Ist doch mal was anderes.
Aber was dieses Gejammer nach der Unsterblichkeit angeht, tss... Wenn das jeder so schlimm findet, warum dann der Vampirhype?! Wenn wir mal ehrlich sind, finden wir das doch irgendwo cool. Und gestorben wird irgendwann ja doch immer.
Schon klar, diese ewige Lethargie kann einem sicher mal auf die Nerven gehen, aber mit der Sterblichkeit ist man ja auch nicht richtig zufrieden.
Feuerfluegel
28.09.2009, 19:39
Ich habe das erste Buch gelesen. Es standen einige Bände hier im Regal und mein Mann war früher ein richtiger Fan davon.
Ich glaube nicht dass das (erste) Buch wirklich schlecht ist. Ich glaube einfach dass ich zu alt bin um dieses gewisses Etwas in den Büchern zu entdecken.
Der Schreibstil war soweit ok. Auch Andrej war mir wirklich sympatisch. Frederic dagegen nicht. Er war ein kleiner Pi**er. Aber ich denke, dass Hohlbein das auch durchaus so gewollt hat.
Daher war ich ganz zufrieden mit dem Protagonisten. Seine Gedankengänge konnte ich soweit nachvollziehen. Bis auf wenige Stellen.
Als diese Olle (ich habe leider den Namen vergessen) plötzlich auf den Plan trat und das bereits erwähnte Gefummel anfing, war ich einfach nur noch genervt. Diese Frau ging mir extrem auf die Nerven. Ich fand diese Sequenzen auch einfach nur unwichtig und dumm.
Ich meine Andrej hätte begreifen müssen in was für eine Gefahr er sich begibt, so dumm schien er zu Beginn gar nicht zu sein.
Es gab aber auch Szenen, die mir ganz gut gefallen haben. Der Brand in dem Wirthaus war stimmungsvoll beschrieben und auch die Konsequenzen. Der Spannungsbogen schwankte. An dieser Stelle war er ganz oben, wenn die beiden durch die Gegend geritten sind, war der Bogen eher flach.
Der Prolog gefiel mir ganz gut. Diese Grausamkeit war sehr atmosphärisch dargestellt und ich war wirklich betroffen.
Genauso betroffen war ich bei den Flashbacks in Andrejs Vergangenheit. Gefiel mir sehr.
Das Ende wurde mir zu schnell abgehandelt und war auch nicht mehr wirklich spannend. Ich wollte in den letzten 70 Seiten einfach nur noch dass es zu Ende ist.
Ich glaube, dass es als Einsteigerbuch ganz gelungen ist, vorallem auch für Jugendliche. Ich selbst bin nicht mehr so schnell zu begeistern und dieses Buch schaffte es leider nicht und ich glaube nicht, dass ich noch weitere Bücher der Reihe lesen werde.
Trotzdem 3 Sterne.
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