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Mad Bull
07.05.2008, 19:33
Hallo liebe Freunde und Gäste des Fantasy Forums.

Da Ich ein kleiner Schreiberling und schon über der 100 bin, dachte Ich
mir euch mit einer kleiner Liebesgeschichte zu unterhalten.

Viel Spass beim Lesen.

Euer Mad Bull:)



Lovestory

Es geschah an einen wunderschönen Frühlingstag in der kölner Innenstadt.
Es war der 22. Mai 2004.
Markus hatte sein erstes Real-Life-Treffen mit einem anderen Spieler.
Halt! Was sag ich da?! Eine Spielerin.
Also scheint da was dran zu sein das die Mädels auch auf das GAME abfahren.
Nur konnte er sich das schwer vorstellen.
Bei seinen Wargames im Real-Life hatte er noch nie eine Frau spielen sehen.
Und wenn sich doch mal eine in dem Club, wo er spielte, verirrte,
dann einmal und nie wieder.
Wie auch immer, bis jetzt ist er aus den Frauen nicht schlau geworden.
Schön anzusehn. Doch wie die ticken? Ja...

Auf dieses Treffen war er mehr als gespannt.
War nicht seine erste Verabredung. Bis zu diesen 22.war er immer verladen worden.
Das ganze Taschengeld ging als für die SMS-Bekanntschaften drauf.
Markus war der mittlerweile festen Überzeugung, das er als Metalfreak in seinem Kuhstallkaff sowieso keine Tussi abkriegt. Deswegen baute er auf das Netz.
Dann ist Markus auch heute noch so panne, das er oft nach vier Tagen vergisst seine lange Haare zu waschen. Auch an diesen 22. kamen wieder ernste Zweifel, ob er den passenden Look trägt.
Lange Haare, T-shirt IRON MAIDEN, Sakko, Jeans und Turnschuhe.
Er war dann doch der Meinung: "Das passt!"

Bis zu diesem Tag kannten sie sich nur mit Nicknames.
Markus nennt sich Striker von der Allianz... . Hab ich vergessen.
Und sie? Sie nennt sich im Spiel Todesfee von der Allianz FATE. Hab ich nicht vergessen!
FATE auf deutsch, Schicksal. Zu Recht. Nicht wenige sind durch diese Allianz aus dem Cyberspace geballert worden. Und Markus musste ein paar Monate höllisch auf Zack sein. Ein paar mal schon war die Flotte auf dem Rückflug fast geschrottet worden.
Einmal hatte er nur, glaube Ich, 40 Sekunden.
Und das alles fing an, weil ihm mal wieder langweilig war. Und er meinte die FATE anzugreifen.
Seine Ally-kumpels hielten sich vornehm zurück.

Sein Gutes hatte es auch. Durch Ogame hatte Markus Pünktlichkeit gelernt!
Auch zu dem Date am 22. Mai 2004 um 10:00 Uhr wird er präsent sein.
Die Flotte selbstverständlich in einer ruhigeren Galaxie im Langzeit-Save.

Die erste Kommunikation entstand, wer hätte das gedacht, durch Ingamemails.
Den ersten Satz von ihr wird er nie vergessen.
"So mein Kleiner! Das hat sich schon lange keiner mehr getraut. Respekt.
Bis jetzt haben wir jeden gekriegt. Jeden. Hör auf solange es für dich noch schön ist."

Und Markus: "Wenn du was drauf hast, dann hol mich doch! Oder müssen dir deine Freunde dabei behilflich sein?"
(Man sollte auch bemerken, das sie damals mit mehr als 300 Punkte über Markus stand. Und das ist ordentlich.)

Kaum zu glauben, doch sie kamen so ins Gespräch.
Und als Markus das Gefühl hatte, das die Todesfee ihm schon aus der Hand frass, schlug er vor:
"Weist du was? Ich werde aufhören deine Ally anzugreifen wenn du mir erlaubst dich zu Essen einzuladen."

Das hat gesessen. Sie sagte doch glatt zu.
Die Verabredung lief wie in den schlechten Agentenfilmen.
Ein Eiscafé namens Dolomiti nähe Kölner Dom.
Sein Erkennszeichen: Heavy Metal T-Shirt und ein Schokoladeneis.
Die Todesfee war mit einer weisen Rose und einem Totenkopf zu erkennen.

Mal sehen ob die sich traut, dachte sich Markus.
Die meisten haben bei ihm gekniffen.
Was solls, wenn er sich traut, hat er eine Chance.
Lässt er es gleich bleiben, hat er keine.

Im Dolomiti traf er schon um 9 Uhr früh ein.
Sie war in seiner Vorstellung schon was besonderes.
Die anderen Zicken die ihn verluden waren ihm egal.
Bei ihr wird es richtig weh tun.

Da hockte er nun unser kleiner Markus.
So vertraut dass ganze. Wie so oft wie bestellt und nicht abgeholt.
Die Strasse zur Hölle ist eben nicht nur mit guten Vorsätzen belegt, sondern auch mit leeren Versprechungen.

Er schaute auf die Uhr und fragte sich ob manch eine Dame ihm nicht noch einen Gefallen getan hat als sie ihm ein Körbchen gab.
Viele Beziehungen sind ein Griff ins Klo. Er stellt sich grade vor dass
eine Zicke ihn bedrängt zum Friseur zu gehen.
Oder er müsste den ganzen Tag Hip Hop hören.
Das wäre für ihn wirklich die Hölle. Er lacht.

Mit seinen Verstandeskräften allein kann Markus das nicht abchecken.
Sein Bauch sagt ihm, sie, die Todefee, ist überwiegend okay.
Nicht zu 100%. Nicht nur Nick und Ally klingt gruselig. Ihren Hauptplanet nennt sie auch noch "Die schlafende Bestie".
Klingt alles andere als nach dem netten Mädchen von neben an.

Und tauchten bei ihm schon die nächsten Fragen auf.
Wie würde ein Frau einen Kerl killen?
Er brauchte nicht lange überlegen.
Viel subtiler. Zum Beispiel durch vergiften.
Oder sie klagen so lange ihr Leid, bis ein paar Männer losziehen,
um den vermeintlichen Übeltäter zur Rechenschaft zu ziehen.
Sie sind hinterhältiger als die meisten Kerle. Das steht fest.
Er musste wieder lachen.

Wie könnte sie bloss aussehen?
Im chat beschrieb sie sich als groß und blond.
Schonmal nicht übel. Er dachte natürlich sofort an die Mädels vom Playboy. Oder an Doro.
Von ihren Stil her tipppte er auch auf eine Gothicqueen.

09:47 mitteleuropäische Uhrzeit. Sie ist noch nicht da.

10:01 Uhr. War immer noch nicht da.

Jetzt war es wie immer. Jetzt ziehten sich die Minuten wie Stunden.
Aus seinen MP-3-player zur gleichen Zeit folgendes hören:

...fly to live, live to fly, aces high....

"20 Minuten geb´ ich ihr noch, dann lass ich ´Did my time´ laufen", dachte er etwas sakastisch.
Sie war es wert. Bei ihr würde er sogar ein zweites oder sogar ein drittes mal laufen.
Mist, Blumen vergessen.

10:04h
Es war noch nichts los. Nur eine alte Oma da und das Personal.

10:07h
Die gläserne Tür des Cafés öffnete sich und eine junge Frau betrat es.
Die Dame war schon mal einen ganzen Kopf größer als er.
Von ersten Blick kam schon mal richtige Ernüchterung. Die würde bei einer Miss Germany Wahl kein Land sehen. Auch von dem Image des Killervamps fehlt jede Spur.
Und ´nen rosafarbenen Jogginganzug hatte die auch noch an.
Markus musste schmunzeln. So sehen die Teletubbies aus wenn sie erwachsen geworden sind.
Na ja, bestimmt ein anderes Girly. Nein, sie hatte doch die weise Rose an ihren Handtäschchen.
Und der Totenkopf zierte mit Nieten ihre linke Brust. Turnschuhe Marke Asidas.

Willkommen im Real Life.

Ihre aschenblonden Haare hatte sie sich kurz schneiden lassen, an den Seiten ein Stückchen über die Ohren zusammengebunden und grade mal 10 cm rausgucken lassen.

Die grünen Augen schauten etwas groß hervor. Betont wird das Gesicht von ihr mit etwas hohen Wangenknochen, einem kleinen Kinn, halb Stups- halb Boxernäschen und in der Mitte des Gesichts sind Sommersprossen verteilt. Augenbrauen dünn und leicht geschwungen.
Schminke aufwendig und doch dezent.

Na ja, er hatte schon früher das Gefühl das sie ein bischen verrückt ist.
Das ganze Outfit soll bestimmt helfen ihre Mitmenschen im Real Life zu warnen.
Ziemlich verwirrt starrte er sie mit offenen Mund an. Wo er doch fest damit gerechnet hatte mal wieder im Regen stehen gelassen zu werden.

Ganz gleich wie das jetzt weitergehen wird. Hier in Köln konnte er sich bis auf die Knochen blamieren und keiner in seinem Kaff würd das mitkriegen.
In einem Dorf wird viel getratscht. Wen der dort einen Vogel abschiest,
pfeifen die Spatzen es noch in 10 Jahren von den Dächern.
Ausserdem würden die anderen Dörfler es ihm erst abkaufen wen er mit ihr dort die Hauptstrasse ´runterspaziert.
Und an diesen Tag konnte er genau checken ob daswirklich eine gute Idee wäre sich mit ihr in seinem Dörflein blicken zu lassen.

Vor dem Café:
Sie machte noch die letzte Kontrolle mit dem kleinen Schminkspiegel und dann ging sie rein ins Café. Puh, dachte sich das Mädchen, nichts angelaufen.
Obwohl man schon draussen durch die getönten Scheiben sehen konnte ob das Café überhaupt besucht war, schaute sie sich erst um als sie drinnen war. Macht der Gewohnheit.

Nicht mal eine zehntel Sekunde ist vergangen und sie hat Markus mit seinen offenen Mund schon ausgemacht.
Och, ist der aber süss, dachte sie sich so eindringlich das sie das Gefühl hatte die ganze Umgebung würde es mitkriegen,
So was wie mich hatte der bestimmt noch nie gesehen. Der muss aber unsterblich in mich verknallt sein.
Daraus schöpfte sie sich grosses Selbstvertrauen und bewegte sich, sanft mit der Hüfte wackelnd auf Markus zu. So aufgeregt was sie schon lange nicht mehr.

"Hi",grüsste sie mit etwas sanfter Dominanz.
"Hi", grüsste Markus zurück durch den offenen Mund, der sich noch
geschlossen hat.
"Bist du der Striker?"
Sie kam sich echt albern vor. Schrei, so heist doch kein normaler Mensch.
"Nenn mich Markus. Und wie heisst du?"
"Nadja. Darf ich mich setzen?", fragte sie mit Selbstverständlichkeit.
Sie ist es gewohnt zu kriegen was sie will. Ihre Stimme ist angenehm rauh und melodisch. Sie hat einen leichten russischen Akzent.

Das Schokoeis, sein Erkennungszeichen, war schon längst leer.
Als sich Nadja setzte, kam schon der Kellner und fragte ob jemand noch einen Wunsch hätte.
Markus bestellte sich ein Eiscafé. Nadja tat es ihm gleich.

Im Hintergrund lief Musik von der Bloodhoundgang.

"Wie war deine Fahrt, Nadja?"
"Langweilig und deine?"
"Genauso. Doch jetzt sind wir ja hier."
Da war es für Markus der Himmel aus Erden.
"Hast du sowas schonmal gemacht, Markus?"
"Nein, noch nie.", flunkerte Markus.
"Du bist meine erste und meine beste."
Das kam von ihm aus tiefster Überzeugung.
Sie ist ein richtiger Schatz. Das steht für ihn felsenfest.
"Was bist du den für ein Sternzeichen?",wollte Nadja wissen.
"Steinbock."
"Ich bin Skorpion."

Dann war erstmal Funkstille

Schon lustig. Nadja lies sich von ihrer Freundin Birgit 3 Stunden stilen.
Und sie war immer noch nicht zufrieden. Dann hatte sie ihr eingeschärft den nächsten Kerl nicht schon wieder tot zu quatschen. Und sie soll das Fingernägelkauen lassen. Der sollte ja nicht gleich den Eindruck haben das Nadja meschugge ist. Deswegen hat Birgit ihr noch aufwendig die Fängernägel lackiert. Erstens, weils gut aussieht. Zweitens wegen Nägelkauen. Drittens, hab ich vergessen lieber Leser. Bin auch nicht allwissend.

Es geht schonmal eine habe Stunde rum, und keiner hat was gesagt.
Markus befürchtet wieder es könnte was zueisen. Schlieslich weis er auch, das es ein gutes Zeichen ist wenn eine Frau einen Mann zuquatscht. Das bedeutet in den meisten Fällen, das sie ihn mag.
Aber warum sagt sie bloss nichts?!

Dann fing Markus an über das GAME zu reden. Und über gefährliche Spieler, die wie er, der FATE parolie bieten könnten.

"Du", sagte Nadja in einer sanften, immer noch rauhen Stimme, "es geht mir heute nur um dich. Und sonst um nichts und niemanden."
Jetzt war Eis komplett zerstört und ein nie dagewesenes Gefühl von Freiheit und Glück überkam ihn.
Irgendwie sonderbar, er stellte auch fest,
wie sie im blumenförmigen Eisglas das Röhrchen auf und ab bewegte.
Es schien sie richtig zu faszinieren.
Sonderbar ist wunderbar.
Etwas irritiert senkte er seinen Kopf an das Röhrchen seines Eiscafés.
Nadja tat es ihm gleich und schaute ihm dabei tief in die Augen.
Sie saugte sehr kräftig an ihren Glas bis man ihm Café ein Schlürfen vernahm.

Wow, hatte die einen Blick drauf.
"Sag mal Markus, hast du heute schon was vor?", wollte Nadja "unschuldig blickend" wissen.
"Nöö."
"Ich auch nicht.", antwortete sie mit einem teuflichen Grinsen.

Hui, schon wieder Verwirrung. Markus hatte komplett das Zeitgefühl verloren. Er nam nur noch sie wahr. Er fühlte nicht mal mehr das er auf einen Stuhl sitzt. Er glaubte er würde schweben.
Er weiss jetzt nicht mal mehr ob seine Flotte aus dem Save ist.

"Nadja, du bringst mich voll um den Verstand. Sowas nenne ich einen ganz schlechten Einfluss auf mich, und ich kann und will mich dem nicht mehr entziehen. Und doch, will ich mit dir zusammensein. Für immer."
Abwechselnd flüsterten sie sich was ins Ohr.
Was das ist, das haben sie mir nicht verraten.
"Meine schöne Nadja, soll ich dir jetzt einen Heiratsantrag machen oder wollen wir noch vorher ein Eis essen?"

Das ist der schönste Tag in ihrem Leben. In ihrem Bauch tobt ein Inferno der Leidenschaft. Ihr Herz klopft so stark das sie glaubte es würde zerplatzen,
Sie machten sich nichts mehr vor. An diesem Tag sind sie eins geworden.

Später waren sie noch am Rhein händchenhaltend flanieren.
Doch da, als ob ein Blitz bei ihr einschlug, stellte sie fest das sie es völlig verschwitzt hatte nach ihrer Flotte zu gucken.
In rekordzeit rannten sie zum nächsten Internetcafé.
Es entsprach ihren schlimmsten Befürchtungen. Flotte schrott und recycelt. Und obendrauf noch eine höhnische Bemerkung von einem weiteren Erzfeind der FATE. Es war Stomper. Ein Brutalo vor dem Herrn:

Flotte weg? Schade.
Deine schlafende Bestie ist schon so gut wie meine Luxusfarm.
Und nicht in den Urlaubsmodus gehen. Schlieslich hat die FATE einen Ruf zu verlieren, wenn sie dich nicht kickt.

Mit freundlichen Grüßen
Stomper
Allianz NOD

"Svoluch!", fauchte Nadja auf russisch.
In Sekundenschnelle wurde ihr lustiges Girlyface zu einer hasserfüllten Fratze.

Shit, der Teufel soll mich holen, mutmaßte Markus. Es ist genau das passiert was ich mir selbst gewünscht habe. Vor nicht mal 2 Tagen wäre er selbst mit Stomper gegen die FATE noch einen gemeinsamen Angriff geflogen.
Wenn der wüsste was jetzt ist...

Jetzt merkte Markus instinktiv das die große Frau von ihm und nur von ihm beschützt werden wollte. Und er drückte fest an sich und er spürte ihren wundervollen Körper.

Markus fiel in der Zeit nur diesen Spruch ein:
"Schatz"
"Hm"
Er machte eine Pause
"Lern saven"

Beide mussten lauthals lachen und gingen wieder zurück in ihr Lieblingseiscafé.


ENDE

Rincewind
07.05.2008, 19:58
Hi Mad Bull...
entschuldige, wenn ich das schreiben muss, doch ich habe nach der Hälfte abgebrochen zu lesen, da die Grammatik sowie die Rechtschreibung unzumutbar sind.
Fehler wie das Objekt- bzw. Subjektsatz-einleitende "dass" mit einem s zu
sehen, treiben mir die Tränen in die Augen.

Ein paar Fehler sind menschlich, aber hier sind es ein paar zu viel.

Zum Inhalt bis dahin:

Es scheint sich hier um ziemlich leichte Kost zu handeln, was in keinem Fall abwertend klingen soll... ich würde es eine Geschichte für zwischendurch nennen.

Das, was ich bisher an Schreibstil erkennen konnte, war in Ordnung, doch viel mehr auch nicht... daran kannst du sicher noch feilen. (Wenn ich die Zeit finde, werde ich bei erneutem Lesen einmal mit Zitaten auf spezielle Stellen eingehen.)

Ich frage mich außerdem, ob du hin und wieder in die Umgangssprache verfällst, um den Sprachgebrauch des männlichen Hauptcharakters aufzugreifen, also als stilistisches Mittel, oder ob sie dir nur versehentlich reingerutscht ist.

Insgesamt: ganz nett, aber durchaus noch ausbaufähig.

Rincewind

Nejira
07.05.2008, 23:08
Ich muss mich leider weitgehend Rincewind anschließen, was die Grammatik betrifft...

Leider bin ich nicht so ganz hinter den größeren Sinn der Story gekommen. Es ist schon klar was passiert, aber irgendwie warte ich die ganze Zeit auf etwas überaus Wichtiges. Du beschreibst ewig lange die Umstände des Kennenlernens im Internet und das Aussehen der Figuren - aber als sich die beiden wirklich treffen sprechen sie kaum 10 Sätze miteinander und schon laufen sie händchenhaltend durch die Gegend und beschließen, ihr Leben lang zusammen zu bleiben... Irgendwie steige ich da nicht so ganz dahinter. Die Grundidee ist gut, aber irgendwie hakt es an der Umsetzung.

Den Schreibstil finde ich nicht schlecht, vor allem die Art, wie du dich immer wieder an den Leser wendest, so als würdest du direkt mit ihm sprechen. (Vor allem bei der Sache mit "Bin auch nicht allwissend.")

Mad Bull
08.05.2008, 09:22
Interessant diese beiden Postings.

Nun, die Lovestory war ein Szenehit innerhalb von einem großen Kreis von
Onlinestrategiespielern.
Hier weht schonmal ein anderer Wind. Das ist eine nützliche Erfahrung.

Das Denglisch habe Ich mit rein genommen um den Jugendslang echter herüber kommen zu lassen. Das ist nicht immer einfach, denn bei Jugendslang
werden oft auch Ausdrücke verwendet die nicht immer stubenrein sind.
Darum war es bei mir auch der Grund die Grammatik zu biegen.

Der Denkanstoss von Nejira ist etwas was sich lohnt mal genauer darauf einzugehen. Und zwar das die beiden schon nach 10 Sätzen Händchen hielten.
Das ist so zu erklären, das in einem Wargame mehr als 90% Männer beteiligt sind. Männer ziehen es immer vor zur Sache zu kommen. Darum ist bei einem solchen Publikum üblich sie nicht mit langem Blabla zu langweilen.

Frauen sind in der Regel richtige Plaudertaschen. Das viele Reden ist für sie so wichtig wie die Luft zum Atmen. Auch reden sie gerne durch die Blumen und ein Mann rafft oft nicht was sie wirklich damit sagen will.
Der andere Grund war, das die beiden total ineinander verknallt waren.
Nadja dürfte Markus bei den Spaziergang am Rhein zugetextet haben.
Viele Männer wollen von Frauen, das sie auf einen Punkt kommen und nicht so viel reden.
Frauen wollen das sich die Männer mehr Zeit für sie nehmen.
Irgendwo sind beide gut beraten sich in einer Mitte zu treffen.

Fazit: Ich selbst halte die Geschichte hier für etwas verunglückt.
Besserung wird angestrebt, ob es auch für jeden garantiert werden
kann ist eine andere Sache.

RickyLee
08.05.2008, 20:02
Och... ich lass das mit der Grammatik mal aus dem Spiel.
Ich finde die Geschichte eigentlich ganz süß, aber ich bin momentan auch irgendwie so verflucht feminin drauf, verf*** nochmal XDDD krahaha

Dieses "Welcome to real life" wird eigentlich ganz gut dargestellt, auch die Aufregung von Markus und die Gedankengänge (Vamp? Killerin?) fand ich gut dargestellt und musste einige Male schmunzeln. Es ist leichte Kost, aber ein dennoch ein nettes, süßes Dessert ^^

..~'Eleroa'~..
12.05.2008, 16:29
Die Gramatik ist zwar nicht sooo gut aber man sollte doch eher auf den Inhalt achten.
Vielleicht sag ich das auch nur weil ich selbst nicht viel mit Grasmatik zu tun hab ;)

Was ich cool find ist, dass du so was sagst wie: 'Hab ich wergessen' im Sinn von 'Bin auch nich nicht allwissend'. Oft weiss der Erzähler ja über alles in der Story bescheid.

Schade war allerding das es keine richtige Spannung gab und eine Geschichte die keine Spannung entählt sollte einen poetischen Sinn (jetzt etwas übertrieben ausgedrückt) haben.
Nja, hab heute irgedwie etwas mühe mich richtig auszudrücken:rolleyes: ... hoffe du weisst was ich meine!

Aber im Grossen und Ganzen ist ein Ansatz da und müsste nur noch etwas ausgebaut und verbessert werden ->meiner Meinung nach...
Ich seh das alles nicht so Schwarz;)

Mad Bull
12.05.2008, 21:38
Ich habe mir in der letzten Zeit einen kleinen Kopf um die Grammatik und die Rechtschreibung gemacht.
Ich komme auf insgesamt 13 Jahre Deutschunterricht.
Und irgendwo ist mal schluss.
Ich sehe nicht ein wegen einer schwierigen Sprache wie die Deutsche mich vom Schreiben einer schönen Geschichte abzuhalten.

Darum mein Beschluss:
Wem die Grammatik- und Rechtschreibfehler so stark ins Auge stechen, ab
zu Amazon. Mit 5 bis 20 Euro ist man dabei.
Lektoren und Korrektoren müssen auch von etwas leben.

@RickyLee und Eleroa
Danke für die Kritiken.

DisAster
13.05.2008, 16:06
An sich ganz nett, wurde aber auch schon gesagt.

Einige Stellen sind mir zu langwierig beschrieben, ich wartete auf ein ungemein wichtiges Ereignis oder den vermeintlichen Höhepunkt, irgendwie kam's nicht.

Würde gerne mehr schreiben, aber sonst wurd ja schon alles gesagt.

Warin
21.05.2008, 19:11
Ich sehe nicht ein wegen einer schwierigen Sprache wie die Deutsche mich vom Schreiben einer schönen Geschichte abzuhalten.

Darum mein Beschluss:
Wem die Grammatik- und Rechtschreibfehler so stark ins Auge stechen, ab
zu Amazon. Lass dich nicht davon abhalten, weitere Geschichten voller Grammatik- und Rechtschreibfehler zu schreiben.

Erwarte aber nicht, dass diese auf diesem Board erscheinen!
Die Forumsregeln dazu sind eindeutig.

Wer den Lesern nicht einmal den Respekt entgegenbringt, eine Rechtschreibprüfung über seine Texte laufen zu lassen, hat hier nichts zu suchen.