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Teylen
11.05.2008, 11:27
Ein Cyborg kommt aus der Zukunft, um Sarah Connor zu töten. Warum? Weil sie die Mutter von John Connor sein wird, dem zukünftigen Anführer der letzten Reste menschlichen Wiederstandes in der Zukunft.
Aber Sarah Connor steht nicht alleine da. Kyle Reese, ein Mensch, wird von den Rebellen in die Vergangenheit geschickt, um ihr zu helfen.

10 Jahre später. John Connor, Sohn von Sarah Connor und ihr wisst schon wem, ist 10 Jahre alt als die Maschinen einen neuen Versuch unternehmen. Der T-1000, ein neues Modell der Cyborgs mit einem frei verformbaren Körper, versucht John zu töten.
Auch dieses Mal kommt auch Hilfe aus der Zukunft. Ein vom menschlichen Wiederstand umprogrammierter T-800, im ersten Teil noch der Feind, soll ihm Helfen. Sehr zum Entsetzen von Sarah.

John ist 22 und trotz allem naht der "Jugdment Day".


Tja. Definitiv Action-Filme. Aber wo wir das Zeitreise-Thema haben, fielen mir auch diese Filme wieder ein. Immerhin haben sie ja auch ein Paradoxon zu bieten.

Kyle Reese aus dem ersten Film ist John Connors Vater. Johns Existenz basiert also darauf, dass Kyle zurückgeschickt wurde. Aber zurückgeschickt wurde er ja gerade durch John Connor.

Die ersten beiden Filme gefielen mir ziemlich gut - der zweite wohl besser als der erste - obwohl ich nur die geschnittenen Versionen damals im TV gesehen habe. (Dass die Originalversion auf dem Index ist, wusste ich bislang gar nicht.) Ich mag einfach Filme (usw.) in denen Zeitreise vorkommt, auch wenn das hier nur Setup ist, um fortgeschrittene Kampfroboter auftauchen zu lassen. Filmisch war das ganze ja auch wunderbar umgesetzt.

Den dritten Film habe ich schließlich im Kino gesehen und empfand das ganze als ziemlichen Schrott. Leider war die Story um die Action nicht mehr ganz so gut wie in den ersten beiden Teilen und John Connor war mehr als blass. Weit davon entfernt so etwas wie ein guter Anführer zu werden, so dass ich mich am Ende fragte, ob da nicht etwas ganz anderes hinter der ganzen Story steht.

Obwohl ich es interessant fand, dass der Judgment Day trotz allem kam. Dumm allerdings, dass Sarah Connor tot ist.



In den USA lief mittlerweile die erste Staffel (dank Autorenstreit auf 9 Folgen gekürzt) der Serie "Terminator - The Sarah Connor Chronicles". Diese Serie ist zeitlich zwischen dem zweiten und dritten Film angesiedelt und man hat es so angelegt, dass es der Kontinuität nicht zu sehr wiederspricht.
Eine zweite Staffel wurde in Auftrag gegeben. Da wird es also weiter gehen.
Besonders nett ist das ganze für Fans von Summer Glau (spielte River Tam in Firefly), die in der Serie wieder eine sehr abgefahrene Rolle spielen darf.


Aber das ist noch längst nicht alles aus dem Terminator-Universum. Eine Serie von 3 neuen Filmen ist in Planung. Sie werden zu der Zeit spielen als John Connor dann endlich mal der viel gerühmte Anführer der letzten Reste der Menschheit ist.
Terminator 4 kommt 2009 ins Kino. Christian Bale (Batman begins, ...) übernimmt die Rolle von John Connor.

Antigone
12.05.2008, 10:29
Terminator ist einfach schon ein Kultfilm! Auch wenn vor allem der erste Teil mit seinem 90er (oder warens gar noch die 80er) Jahre-Ambiente schon fast unfreiwillig komisch wirkt (die Frisuren! Die Musik! Die Klamotten!) - alles wurscht, es ist einfach ein Meilenstein in der Filmgeschichte.

Teil 2 ist dann fast noch besser - mehr Inhalt, weniger Krach-Bumm (naja, ein bisschen weniger) und eine wirklich starke Frau als Hauptperson (im ersten Teil heult sie ja schon ziemlich viel herum). Und, mann solls nicht glauben, feindosierte Ironie und Humor.

Teil 3 ist allerdings vernachlässigbar.

Ausserdem hatte ich das große Vergnügen, in den Universal Studios in Florida eine Terminator-Show mitzuerleben. Die war einfach genial. Du wirst als Besucher sofort ins Geschehen miteinbezogen und erlebst quasi eine Produktvorstellung der neuen Cyborgs von Cyberdine mit, die dann natürlich fürchterlich aus dem Ruder läuft - mit dir mitten drin. Eine Mischung aus Werbespot, echten Schauspielern auf der Bühne, 4-D-Film und wackelnden Sitzen.... super!

lg, A.

Maranwe
13.05.2008, 20:22
so ich versuch mich nu nochmal...

Also zu den Filmen, besonders Teil 1 und 2, muss man ja wohl kaum noch was sagen ^^ haben mir sehr gut gefallen, besonders der erste.. da is halt noch alles neu und ja. Furchteinflösend... 3 war doch auch ganz okee... aber halt schon zum 3. mal Cyborg kommt zurück.

Nun die Serie hab ich auch schon ein wenig geschaut.. zuweil 8 Folgen hab ich gefunden. Da ist es ja wieder mal das selbe mit Cyborg kommt zurück ^^ aber naja is doch iwie noch unterhaltsam. Nimmt mich ja mal wunder was der neue Cyborg nu fürn Typ ist. vllt ja wie der aus dem 3.Film nu halt Biologisch mal gucken was das gör noch so drauf hat =) ist halt scho bisschen anders so ohne schwarzenegger ^^

Ja. Sicher immer wieder mal gut fürn netten Filme- Abend.

John Doe
13.05.2008, 22:26
"Terminator 2: Judgment Day" ist für mich mit Abstand der beste der Reihe. Zum einen wegen der teilweise recht komischen Beziehung Terminator/John und einer starken Hauptdarstellerin und zum anderen wegen der damals überragenden Effekte des T-1000. Zudem wurde dieser sehr überzeugend von dem eher unbekannten Robert Patrick verkörpert.

Immerhin haben sie ja auch ein Paradoxon zu bieten.

Das ist nicht einmal das einzige:

Durch die Überreste des ersten T-800, der in der Müllpresse vernichtet wurde, war es Cyberdyne überhaupt erst möglich, Skynet zu entwickeln.

Dark MiG
17.08.2008, 14:11
Der erste Trailer von Teil 4 würde veröffentlicht;)
Terminator 4 : Die Erlösung (http://de.youtube.com/watch?v=LAdjDImaxzU)

Naja zu sehen bekommt zwar nicht gerade viel aber er macht schon mal lust drauf.

Kino-Start (D):
04.06.2009

Kino-Start (USA):
22.05.2009

Story:
In der mit höchster Spannung erwarteten neuen Folge des Terminator-Filmfranchise, die im postapokalyptischen Jahr 2018 angelegt ist, spielt Hauptdarsteller Christian Bale John Connor. Connors Schicksal ist es, den Widerstand der Menschen gegen Skynet und seine Armee von Terminators anzuführen. Aber die Zukunft sieht für Connor anders aus als geplant: Marcus Wright (Sam Worthington), ein Fremder, dessen letzte Erinnerung die eines zum Tode Verurteilten ist, taucht plötzlich auf. Connor muss entscheiden, ob Marcus aus der Zukunft entsandt worden ist oder aus der Vergangenheit gerettet wurde. Als Skynet seinen finalen Angriff vorbereitet, gehen Connor und Marcus auf eine Odyssee, die sie ins Innere der Organisation von Skynet führt, wo sie das schreckliche Geheimnis hinter der möglichen Vernichtung der Menschheit aufdecken.

Liam
20.08.2008, 23:31
Ich bin noch stark im Zweifel darüber, ob Christian Bale der ideale Mann für die Rolle des John Conners ist. Noch mehr interessiert mich aber die Geschichte von Kyle Reese und von wem derselbige gespielt wird.
Die Zeitreisegeschichte dürfte auch interessant werden, nachdem sie in den letzten drei Filmen sehr eintönig wurde.

Conan
04.12.2008, 21:29
Die ersten beiden Filme fand ich ebenfalls noch mit am Besten. Für mich schlagen diese "alten" Terminator-Filme selbst heute noch allerhand neue Actionproduktionen um Längen!
Der zweite Teil ist für mich auch einer der Fortsetzungen, die den ersten Teil noch übertreffen konnte. Sollte es hier jemanden geben, der T 2 noch nicht kennt, dem empfehle ich, sich die Extended Version (~147Min.) anzusehen. *ja* Ich find´, die zusätzlichen Szenen sind recht sehenswert und sie werten die Handlungsrahmen sogar in einigen Dingen noch etwas auf. z.B.:
- der "Neustart" des Terminators (T-800), wo ihm der Hauptprozessor von Sarah und John kurzzeitig entfernt werden wird, um die "Lernsperre" von Skynet außer Kraft zu setzen. Sarah will daraufhin den entfernten Chip mit einem Hammer zerstören, weil sie dem Terminator nicht traut, doch John kann dies gerade noch im letzten Moment verhindern. Denn er ist davon überzeugt, das sie beide ohne den Terminator nicht die geringste Chance haben.

- auch die Entwicklung von Scynet, durch den Chefprogrammierers Bennet Dyson und sein familiäres Umfeld, wird etwas mehr Beachtung geschenkt

- oder die Szene, wo der T-1000 Johns Zimmer durchsucht und dabei herausfindet, wo sich seine Mutter aufhält und daraufhin zur Nervenklinik fährt, wo sie seit Jahren einsitzt
Es gibt in der längeren Version noch einige andere, kürzere und längere Szenen, diese beeinhalten u.a. die Charakterentwicklung des Terminators. Dabei ergeben erst einige Handlungen durch diese Langfassung des Films einen wirklichen Sinn. Wer jedoch bei Actionfilmen mehr "Tempo" mag, der sollte sich dann aber doch lieber die Kinofassung (~130Min) ansehen.

Terminator III ist für mich schon fast ein überflüssiges Beiwerk. Da hätten ruhig ein paar grundlegende Neuerungen nicht geschadet - ich hätte auch eine weiterreichende Fortsetzung mit neuen Ansätzen gewünscht. :( Mit den Vorgängern wurde die Messlatte für T3 natürlich schon sehr hoch gesetzt und es wird auch für den vierten Teil schwierig da noch ranzukommen. Aus diesem Grunde halte ich eigl. mehrere Fortsetzungen eines Film für unnötig, besonders wenn die Handlung schon abzusehen ist.
Der mittlerweile erwachsene John Connor (E. Furlong) hat für mich im dritten Teil auch keine Ähnlichkeit mehr mit dem John aus dem Vorgängern. Edward Furlong hätte mal lieber die Finger von den Drogen lassen sollen, viell. hätte er dann auch wieder in diesem Film mitgespielen dürfen. Und auch einige "Witze" hätte man sich m.M.n. auch sparen können. z.B.:
Der Auftritt von Arnold (T-850) in dem "Partyschuppen" den er mit dieser sternchen Party-Sonnenbrille wieder verlässt. Es ist einfach kein Ernst mehr hinter der ganzen Sache. Schade.
Iwie merkt man doch, das Terminator 3 nicht von James Cameron kommt - er hat weder Regie geführt noch am Drehbuch gearbeitet. Das Ende hingegegen find´ ich durchaus ein wenig überraschend und zum Schluss des Films wird ja im Prinzip die ursprüngliche Zeitlinie (-Krieg der Maschinen gegen die Menschen in der Zukunft-) wieder hergestellt. Alles in allem ist "Terminator 3" für mich nur ein passabler Actionfilm geworden, der aber zumindest eine ordentliche Materialschlacht zu bieten hat.

Jetzt ist ja auch schon ein vierter Teil in der Mache - auf dem Trailer, ist allerdings außer ein wenig Aktion, noch nicht viel zu erkennen. Mal sehen was die Story so an Überraschungen zu bieten hat. Denn von einem Terminator-Film erwarte ich eigl. eigentlich etwas mehr, als nur reine Action mit viel Getöse. :rolleyes: