Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Land oder Stadt
mondfeuer
13.05.2008, 11:41
So. Das Thema wollt ich schon gestern erstellen, bin aber dann doch nicht dazu gekommen.
Land oder Stadt. Welche der beiden Orte findet ihr zum Wohnen schöner? in einer Großstadt oder auf dem Land in einem kleinen Dorf?
Ich selber finde (kleine) Dörfer am schönsten, weil man dort eine gewisse ruhe hat und man sich so richtig erholen kann. Spazierngehen kann man wie in der großstadt auch, nur ist es auf dem land meiner meinung nach viel schöner. Außerdem kennt man da fast jeden im dorf und es gibt in wirtshäusern so auch viel zum reden. :D
Von natur aus bin ich stier. Und wie vielleicht der ein oder andere hier weiß, lieben stiere die natur. Wir finden in der natur die ruhe und den sinn des lebens. Haben wir mal einen schlechten tag oder eine ungute laune gehen wir am besten mit einer vertrauten person in den wald und erholen uns, indem wir uns ausreden oder wir uns entspannen. Die natur gibt uns bzw mir am meisten kraft. eine stadt, besonders eine Großstadt, kann ich da wirklich nicht gebrauchen.
Und nochwas. wieso findet ihr den ausgewählten ort besser? wo seid ihr aufgewachsen?
ExLibris
13.05.2008, 12:19
Ich lebe auch eher am Land. Dass jeder jeden kennt, muss nicht immer ein Vorteil sein. Und das Dorfgetratsche im Wirtshaus muss man leider in Kauf nehmen. :D
Aber ich könnte die Nähe zur Natur nie eintauschen. Der Wald ist mein Ruhepol, dort kann ich Kräfte tanken, und die Seele baumeln lassen, nach einem schweren Tag. "Dort bin ich Mensch, dort kann ich sein" so ähnlich.
Ich habe auch einige Jahre direkt in der Stadt gewohnt. Ständiger Straßenlärm, in Krankenhaus Nähe, also auch oft Sirenengeheul und Hubschrauber. Nichts für mich. Es war mir zu eng und zu laut.
Jetzt bin ich zwar am Land, aber die Verbindungen zur nächsten Großstadt sind gut.
Und nochwas. wieso findet ihr den ausgewählten ort besser? wo seid ihr aufgewachsen?
Ich glaube es spielt eine große Rolle wie man aufgewachsen ist. Jemand der schon immer in der Großstadt lebt, hat vielleicht garnicht das Bedürfnis nach Abgeschiedenheit.
Ihr würde die Stadt bevorzugen. Ich lebe mein ganzes Leben schon in der Stadt ( zwar keiner Großstadt, aber im Ruhrpott halt ) und kenne auch das Landleben...weil meine Familie immer den Süden als Urlaubsort in Betracht gezogen hatte. Da ich auch sehr viel Reise, würde mich eher Berlin oder London reizen... Kultur pur, eine lebende Stadt. Ich bin kein Partymensch und auch niemand, der sich gerne irgendwo rumtreibt, aber ich finde den Aspekt Kultur eben sehr wichtig, d.h. Museen, Kunstausstellungen, Theater, leicht erreichbare Einkaufsmöglichkeiten, mal ein Kino oder oder oder. Wäre London nicht unbezahlbar, ich glaube ich würde jetzt schon dort wohnen ^^
Sithoras
13.05.2008, 12:22
Ich lebe auf dem Land und das finde ich auch gut so. Ich höre absolut keinen Autolärm, abgesehn von den paar autos, die alle paar Stunden bei uns auf den Hof kommen.Ich höre viele Vögel hier und habe von meinem Zimmer aus, eine brilliante Aussicht. Ich fände es nicht schön in der Stadt zu wohnen, wo die Luft merklich schlechter ist. Natürlci hat das Dorf auch Nachteile, zum Beispiel, dass man zum shoppen extra in die Stadt fahren muss.
mfg
Ich komme auch aus einer eher ländlichen Gegend. Als naturverbundener Mensch ist es auch wirklich topp, wenn man nur fünf Minuten braucht, um im Wald oder Wiesen und Felder zu spazieren. Außer zum Einkaufen oder ins Kino oder zum Discobesuch zieht es mich überhaupt nicht in die Stadt. Hier auf dem Land kann man auch mal eine Grillparty veranstalten, ohne dass man gleich die Polizei vorbeigeschickt bekommt. Mit dem Dorfgeschwätz und fehlenden Einkaufsmöglichkeiten muss man sich abfinden. Auf dem Land ist es auch besser, wenn man ein praktischer Mensch ist, zwei linke Hände sind eher suboptimal. Aber ich würde das Eigenheim mit Garten sehr ungern gegen eine Stadtwohnung eintauschen.
Ich lebe ebenfalls auf dem Land und würde das Leben um nicht in der Welt gegen das in der Stadt eintauchen. Ich glaube das Stadtleben wäre mir einfach zu hektisch. Von meinem Wohnort brauche ich keine 5 min bis in den Wald ( unser Dorf ist Quasi von Wald umgeben).
Doch auch zu abgeschieden würde ich nicht leben wollen. Mit dem Fahrrad brauche ich etwa 7 min bis in die nächste Stadt (eher ein Kleinstadt), trotzdem reicht mir das, denn dort gibt es so alles, was in einem Dorf fehlt (Diso etc.)
Ich würde lieber auf dem Land wohnen als in der Stadt, weil ich einfach die Atmosphäre lieber mag (jeder kennt jeden - auch wenn's manchmal nervt). Es ist einfach viel ruhiger und nicht so gedrängt wie in Städten - außerdem sind Wälder und Felder gleich in der Nähe.
Allerdings bräuchte ich auch (so wie an meinem jetzigen Wohnort) eine schnelle Busverbindung in die Stadt, zum shoppen, Eis essen, Kino gehen, etc.
Ich glaube, ich bin zur Hälfte Stadt- , zur Hälfte Landmensch.
Liathano
13.05.2008, 15:29
Ich würde lieber auf dem Land wohnen als in der Stadt, weil ich einfach die Atmosphäre lieber mag (jeder kennt jeden - auch wenn's manchmal nervt).
Ich glaube, ich bilde da eine gewaltige Ausnahme. Seit fast zwei Jahrzehnten wohne ich im selben Dorf - und kenne nur 5 Nachbarn mit ihrem Namen. :D Ist vielleicht nicht allzu verwunderlich - während ich sie für Hinterwäldler halte, fragen die sich ob ich in einer dieser "fürchterlichen" Rockbands oder Sekten bin. (Da wird glaub ich gar nicht großartig differenziert ...) Der Scheiterhaufen steht jedenfalls schon für beide Fälle bereit, wie mir scheint.
Aber eine Kindheit auf dem Dorf ist tatsächlich schön. Nicht nur die Ruhe und die frische Luft, sondern eben auch die Wälder und Felder sind gewiss der beste Spielplatz, den sich ein Kind wünschen kann.
Jetzt allerdings hab ich endgültig genug von der pittoresken Landschaft und der idyllischen Ruhe und sehne mich nach der Großstadt. Also Obacht liebe Städter! ;)
Ich lebe auf dem Land. Ich kenne auch nichts anderes. Ich kann mir das Leben in einer Stadt nur schwer vorstellen. Wenn ich in einer Stadt einkaufe, kommen mir alle anderen so gehetzt vor, so als müssten alle in fünf Minuten zu Hause sein.
Ich würde das Leben auf dem Land nur ungern tauschen, weil ich es gewohnt bin meine Ruhe zu haben. Und so weit ist die nächste Stadt auch nicht. Also von daher ist bei mir alles im Lot.
ChibiShiina
13.05.2008, 17:39
Ich bin durch und durch ein Landmensch.
Da ich eh Menschenmassen meide wie die Pest und schon die Krise kriege wenn im Supermarkt an der Ecke die Schlange länger als 10 Personen ist. Ich mag die Stille, die Ruhe, die Natur, das Grün um mich herum, die rauschenden Bäume im Wind, das Vogelgezwitscher am Morgen und/oder die Hähne der Nachbarschaft. Direkt hinter unserem Haus fängt das Naturschutzgebiet an und schon des öfteren kann ich hier Rehe, Füchse, Fasane (die können Schreien wenn die in der Brunft sind), große Vögel, Störche, Kraniche, Kaulquappen (im nahe gelegenen kleinen Fluss) und Eichhörnchen beobachten. Von den ganzen Singvögeln ganz zu schweigen.
In der Stadt ist es mir zu laut, zu hektisch, zuviele Menschen auf zu wenig Platz, zu wenig Grün, zuviel Schein und Rauch. Gelegentlich fahre ich mal nach Bremen oder Hamburg, aber auch nie länger als einen Tag um dort zu shoppen oder an der Alster entlang zu flanieren, aber sonst? Da wohnen? Nein Danke! Die gelegentlichen Besuche bei Verwandten in der nähe von Köln (auch eine etwas größere Stadt) gibt mir schon jedes mal den Rest, obwohl es nur immer nie mehr als ein Wochenende ist.
Ich könnte das nicht und würde das Landleben dem Stadtleben vorziehen. Auch wenn ich dabei Klatsch und Tratsch in Kauf nehmen muss, aber so sehr negativ empfinde ich es nicht, da wir hier "upn Dorf" sogar noch ausserhalb wohnen, in einer kleinen Straße, die zwei Dörfer miteinander verbindet. Absolut abgeschieden, ruhig und erholsam. Um uns herum gibt es soviele Ferienhäuser wie man nur zählen kann. Und Radfahrwege bis zum Abwinken. Da ich motorisiert bin, macht es mir auch nichts aus und wer kein Auto hat, der fährt mit dem Fahrrad. Der nächste Supermarkt ist nur 3 Kilometer entfernt, also alles kein Problem ;)
Ich bin Stadtmensch und froh drum. Mir geht es tierisch auf den Keks, wenn ich bei Verwandten auf dem Land bin und jeder über jeden belanglose Dinge tratscht. Mir gefällt die Anonymität der Stadt. Ich muss mich mit niemandem abgeben, wenn ich es nicht möchte. Man spart einiges an Geld, da man auch ohne Auto mobil ist, wenn die Infrastruktur stimmt. Auf dem Land ist meiner Erfahrung nach meist tote Hose, wenn man nicht mobil ist.
Es ist hier in der Stadt aber auch nicht so, dass man abgeschieden von jeglicher Natur wohnt. Es gibt 2 Parks, bis aufs Feld sind es keine 5 Minuten mit dem Fahrrad, im Norden grenzt die Stadt an ein großes Waldgebiet, zum S-Bahnhof sind es 5 Minuten zu Fuß (20 Min. Fahrt in die nächste Großstadt) und in die Innenstadt 10 Minuten. Trotzdem ist es recht ruhig, mit Ausnahme der Kinder, die einem im Sommer bisweilen auf die Nerven gehen. Man könnte sagen, das Nützliche ist mit dem Angenehmen verbunden. :)
Hmmm ich bin weder noch. Mit 80.000 Einwohnern ist diese Gegend hier weder Stadt, noch Land. Hier mischen sich der ländliche Flair mit ... ahmmm den plüschigen Städterdasein. Eine Disco, ein dutzend Kneipen und ... nunja, ein "Kino" (für mich eher ein größerer Fernseher) bringen kläglich wenig zerstreuung und ab 12 Uhr liegen nichteinmal mehr die Leichen überm Zaun. Nicht schlecht würde ich sagen, wenn man bedenkt, dass "nicht schlecht" die vorstufe von schlecht ist.
Ein klein wenig besser ist es in den größeren, namenhaften Städten (1 Stunde lang Benzin verballern ... oder 1 1/2 .... wir habens ja!) wie Bielefeld (hmmmm 1. Liga ... ich weiß ja nicht so recht) oder Paderborn (neben Braumeister das schlimmste Panschbier auf Welt). Hier fühlt man sich schon irgendwie wohler. Aber ich würde mal sagen je größer desto besser.
Lange Rede ohne Sinn ... ich würde mich nur zu gern für das Stadtleben ("Stadt"=> ü. 1.000.000 Einwohner von denen nicht alle 6 mal so Alt sind wie ich) opfern. Nur leider wird das aus finanziellen und beruflichen Gründen nichts für die nächste Zeit ... schade.
Ich schätz mal ich bin ein Mittelding. Ich wohn am Rand einer 280.000 Einwohner Stadt und mir gefällt die Größe eigentlich schon ziemlich gut. Das Praktische ist nämlich, dass ich nur ca. 20min. mit dem Fahrrad in die Innenstadt brauche und nur fünf Schritte aus unserem Garten rausgehen muss, um im Grünen zu stehen.
Unsere Innenstadt hat eigentlich alles, was man so braucht, also so Sachen wie Karstadt/Kaufhof, Klamottenläden (sowohl teure als auch weniger teure), genügend Kneipen, Bars und Cafes um nicht jedes Wochenende in der selben sitzen zu müssen, einen großen Kinokomplex, Discos, Uni, Schulen, Museen, Kultur ohne Ende, historischen Ortskern und nicht zu vergessen genügend Grünanlagen und einen kleinen See.
Doch, ich mag meine Heimatstadt. (Bin wohl ein kleiner Lokalpatriot. :D)
Trotzdem hab ich kein Problem damit, auch mal in größeren Städten zu leben, wie zum Beispiel London oder Sydney. London gefällt mir vom Flair her einfach unheimlich gut, Sydney wegen seiner Strände, seinem Hafen und weil es eine erstaunlich grüne Stadt ist.
Dörfer haben auch ihren Reiz, vor allem, weil man da noch am Besten meinem Lieblingshobby Reiten nachgehen kann. Auf die Dauer würde mir das aber wohl doch zu langweilig werden.
Dark MiG
13.05.2008, 19:35
Ich schätz mal ich bin ein Mittelding. Ich wohn am Rand einer 280.000 Einwohner Stadt und mir gefällt die Größe eigentlich schon ziemlich gut.
Ist bei mir endlich wohne zwar in einem Dorf das aber mit den umliegend Dörfern so weit zusammengewachsen ist das es eigentlich bis zu Stadt(ca 250 000 Einwohner wovon jeder 7 studiert) fast durchgehen ist. Mit dem öffentlich Verkehrsmittel bin ich in 30 min in der Innenstadt und 1 Stunde in die Schule(die natürlich genau auf der anderen Seite der Stadt sein muss:( )
Dort findet man eigentlich alles was man braucht dazu kommt noch, dass schon fast zu viele Einkaufzentren um die Stadt gibt:rolleyes:
Ich brauch auch nur aus dem Haus gehen und bin im grünen, dann noch 5 min gehen und ich bin im Wald;)
Mir gefällt dieses Mittelding zwischen Land und und Stadt recht gut.
Ich finde die Mischung macht es aus, ich wohne mit meiner Familie in einer Stadt mit 220 000 Einwohnern. Es gibt hier alles was ein Stadtleben ausmacht, sogar eine Zwergenskyline um die Bahnhofsachse herum. Sogenannter Großstadtflair ist hier aber nicht wirklich zu spüren, die Bewohner hier sind urgemütlich und lassen sich nicht aus der Ruhe bringen. Wir haben jede Menge Grünflächen und Bäume, achja und Ökohauptstadt schimpfen wir uns auch noch.
Wer seine Ruhe haben will, findet mitten in der Stadt jede Menge Wald und Wiesen, dank einer Landesgartenschau vor 20 Jahren sogar einen See.
Industrie und Fabriken liegen dezent am Rand eingebettet, man bekommt wenig davon mit.
Und wer es Landluft pur will, schwingt sich aufs Rad, in 10min steht er dann in der Pampa.
Was soll ich sagen unsere Stadt ist einfach ein großes Dorf.
liebe Grüße
Allanon
mondfeuer
14.05.2008, 12:09
Aber eine Kindheit auf dem Dorf ist tatsächlich schön. Nicht nur die Ruhe und die frische Luft, sondern eben auch die Wälder und Felder sind gewiss der beste Spielplatz, den sich ein Kind wünschen kann.
Nicht nur das. Kinder verbringen gerne ihre Zeit mit Tieren und lernen aus deren verhalten. Vielleicht habt ihr ja auch schonmal was vom "Wunder des Tastsinns" gehört? Kinder erlangen durch Tiere wieder ihren guten Tastsinn. Hab mal eine Fernsehsendung darüber gesehen.
Tiere sind etwas schönes, was ein Kind dringend auch braucht um zum beispiel zu lernen oder ein gefühl für andere lebewesen zu bekommen.
~
Und jetzt erspart mir euere Kommentare zudem was jetzt kommt, denn jetzt erzähl ich wieder etwas, wofür man mich für einen Spinner halten könnte: KraftTiere :D
Jeder Mensch besitzt verschiedene (Kraft)Tiere, die ihm bei Fragen in der Welt antwort geben und die dir im Leben weiterhelfen, dich begleiten und beschützen. Du erkennst sie leicht. Vielleicht träumst du öfter von einem Tier oder das nicht unsympatische tier begegnet dir immer wieder um die gleiche uhrzeit oder nur dann, wenn etwas schlimmes oder gutes ansteht, um dich zu warnen oder beglückwünschen. Diese tiere sollten Kinder schon frühzeitig kennenlernen und sich mit ihnen vertraut machen. doch ändern sich diese im laufe des Lebens vielleicht, weil das ein oder andere KraftTier, dein Begleiter durch das Leben, stirbt.
~
was mir auch noch einfällt, ist, dass es auf dem Land (meist) nur Bio-Produkte gibt. Das find ich zum beispiel gut, denn braucht man nicht umbedingt in die stadt, wenn man doch auf dem land alles hat, was man zum überleben braucht - Milch, Getreide, Obst, Gemüse, Fleisch, ...
Damit verbunden ist natürlich die Gesundheit durch Erholung (gute Luft, Pflanzen) und natürliche Produkte, die nicht schon eine große vergangenheit hinter sich haben.
So. und jetzt bin ich an dem Punkt, wo ich sagen kann, dass viele Leute hier im Fantasy Forum lieber auf dem Land wohnen, als in einer Stadt.
Natürlich kommt es drauf an, wo man aufgewachsen ist. deshalb wollt ich das ja wissen, denn vielleicht hat der ein oder andere als kind bei seinen großeltern bei der landwirtschaftlichen arbeit fleißig mithelfen müssen und deshalb vielleicht heute die nase vom land voll.
Finde eure aussagen bisher sehr interessant. :D
also ich wohne in der stadt. finde es weder gut noch schlecht, hat nunmal seine vor- und seine nachteile.
dass jeder jeden kennt auf dem land, mag vllt ganz nett sein, aber ich such mir meinen freundeskreis lieber selbst aus. man lernt ja auch so leute kennen, eben durch schule und andere freunde.
und bio produkte gibts genau so gut in der stadt, nur dass du hier ne größere auswahl an nicht-bio-produkten hast. womit wirbt denn plus die ganze zeit? ^^
wir haben zb so gut wie nur bio produkte, ohne dass wir dafür aufs land ziehen xD.
Also ich bin in einer Kleinstadt mit ca. 19 000 Einwohnern aufgewachsen, mir wäre ein Landleben denk ich lieber gewesen, da hat man mehr seine Ruhe und es gibt weniger Probleme mir irgendwelchen Assis die ich zur genüge hatte.
Wenn ich mal Kinder hab sollen die auf dem Land aufwachsen zwecks der Einstellung der Leute zu Arbeit, Traditionen usw. sie sollen draussen spielen könne und an Spielplätze gehn können wo nicht die Säufer rum hocken oder irgendwelche Ausländer Kinder die es nicht besser wissen irgendwelche Ausdrücke rufen die ihre Eltern nicht verstehn (nagelt mich jetzt an der Aussage nicht fest, ich bin kein rechter oder sowas).
Waterstorm
17.05.2008, 15:57
Ich bin gerne auf dem Land zuhause, solange es nicht zu lange bis in die nächste Stadt dauert. Momentan wohne ich in einem 9000 Einwohner Dorf. Aber die Infrastruktur ist ok. Zwei grosse Einkaufscenter und im Dorfkern hat es auch gute Einkaufsmöglichkeiten. Züge in 5 Richtungen im halb- oder stundentakt. In die nächsten 3 Städte habe ich 30, 45 oder 60 min. Das Kino ist 5 min von hier entfernt. Ein Hallen und ein Freibad ist ebenfalls vorhanden.
In der Stadt selbst wollte ich nicht leben. Da ist es zu laut, die Verkehrsabgase sind mir zu hoch und es hat Abends zuviele komische Leute auf der Strasse. Die Verkehrsinfrastruktur ist da zwar noch besser aber mir reicht diese hier.
Ein Auto habe ich keines. Bei den vielen Bahn und Busverbindungen ist das nur Geldverschwendung für mich. Brauche ich mal eins miete ich eben eins.
nazgul666-rr
17.05.2008, 16:10
also ich muss sagen, dass ich aufm groß-Dorf großgeworden bin :D
das Emsland ist als großes Dorf zu bezeichen :D
ok aber erst Lingen: Kleinstadt - dann Meppen Teglingen: Dorf - dann Haselünne Kleinstadt
und im Herbst geht es nach Kassel
ob nun (Groß-) Stadt besser ist kann ich noch nicht sagen, aber hier in der Nähe kann ich nicht vernünftig studieren
aber ich kann sagen, dass es hier einiges ruhiger ist aufm Dorf/inner Kleinstadt
Lilith_BacktoHeaven
17.05.2008, 16:13
Hmm, ich bin in ner Kleinstadt aufgewachsen...und lebe auch noch dort! XD Aber in meiner Nähe ist ne recht große Stadt, Chemnitz um genau zu sein...^^
Aber meine ferein verbringe ich bei meiner Oma auf dem Land...ich kann mit beiden Umgebungen leben! ^^
Ich hab's da wohl ziemlich gut. Best of both worlds sozusagen. Eine Kleinstadt umgeben von Metropolen, schön grün und trotzdem kommt man in nur 20 Minuten in verschiedene Großstädte, der Flughafen ist sogar noch näher (man sieht die Flugzeuge, aber hört sie nicht, weil wir im toten Winkel der Start- und Landebahnen liegen).
Ziemlich optimal in der heutigen Berufswelt, die ja doch einiges an Mobilität verlangt. Allerdings trotz der vielen Natur rundherum nicht 100% ruhig. Es ist immer ein gewisses Hintergrundbrummen da. Normalerweise merke ich das gar nicht. Nur wenn ich nach zwei Wochen Schwarzwaldurlaub wieder nach Hause komme, dann spüre ich es ganz deutlich.
Allerdings trotz der vielen Natur rundherum nicht 100% ruhig. Es ist immer ein gewisses Hintergrundbrummen da. Normalerweise merke ich das gar nicht. Nur wenn ich nach zwei Wochen Schwarzwaldurlaub wieder nach Hause komme, dann spüre ich es ganz deutlich.
Schön zu sehen, das andere da Urlaub machen wo man zu Hause ist. Mittlerweile ist es in den Frühlings/Sommermonaten so, das die Einheimischen gegenüber den Studenten und Urlaubern bei uns schon fast in der Unterzahl sind.
liebe Grüße
Allanon
Schön zu sehen, das andere da Urlaub machen wo man zu Hause ist. Nicht nur Urlaub, ich hab' dort sogar geheiratet, deshalb trägt auch unser Familienstammbuch das Wappen der Stadt Freiburg. Eine meiner Lieblingsstädte in Deutschland.
Nicht nur Urlaub, ich hab' dort sogar geheiratet, deshalb trägt auch unser Familienstammbuch das Wappen der Stadt Freiburg. Eine meiner Lieblingsstädte in Deutschland.
Sieh mal einer an,
da bin ich ja grad mal baff. Wenn du jetzt auch noch Bobbele in deiner Familie hast, musst du vorsichtig sein, Freiburg ist ein Dorf nicht das wir noch über drei Ecken verwandt sind *lach*
und..., Freiburg ist unangefochten meine Lieblingsstadt in Deutschland.
liebe Grüße
Allanon
Pantalaimon
20.05.2008, 15:46
Ich mag die Stadt.
Land und Dörfer sind zwar auch sehr schön, aber ich schätze die Anonymität, die man in der Stadt genießt.
Ich möchte nicht darüber nachdenken müssen,wie ich nach Hause komme, wenn ich mich abends noch mit Kollegen zum Bier verabrede, sondern kann notfalls zu Fuß nach Hause gehen.
Ich brauch den Gestank und den Lärm der Großstadt...
Und wenns mir zu laut wird fahr ich eben zum Erholen auf Land.
Ja, ich bin in einer Großstadt groß geworden. Und nein, ich habe nie auf dem Land gewohnt.
ExLibris
20.05.2008, 16:01
Ich möchte nicht darüber nachdenken müssen,wie ich nach Hause komme, wenn ich mich abends noch mit Kollegen zum Bier verabrede, sondern kann notfalls zu Fuß nach Hause gehen.
Das ist allerdings wirklich ein großer Vorteil! Die Sache wird kompliziert, wenn man immer daran denken muss, wie man nach Hause kommt. Meistens wird ein Fahrer bestimmt, aber für den ist es dann eben nur halb so lustig.
Hmm... ich bin in einer Kleinstadt aufgewachsen (ca. 50.000 Ew) und habe aber mein Leben die letzten drei-vier Jahre auf dem Land verbracht (ca. 1000 Ew)
Mit Sicherheit kann ich sagen, dass beides seine Vor- und Nachteile hat. Im Dorf ist es um einiges ruhiger, und ab und zu gibt es hier lustige, kleine Dorffeste, die ich einer Diskothek meistens vorziehe. Wenn ich aber doch einmal "raus in die Stadt" will, habe ich ebenfalls das Problem abends noch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nach Hause zu gelangen. Und selbst am Nachmittag kann es sein, dass ich das Pech habe 45min auf meinen nächsten Bus zu warten :( aber für solche Fälle gibt es ja Handys ...
Ich glaube, trotz allem, dass ich die Stadt vorziehen würde. Zum Teil auch wegen der Anonymität, aber auch weil man keine Probleme hat, irgendwo hin zu gelangen, und sei es das nächst größere Kaufhaus
Außerdem muss man in Großstädten nur wenige min auf die nächste S-Bahn warten :D
Ja, bin im Ruhrgebiet großgeworden und bis heute da geblieben.
Lange Zeit habe ich - haben wir - überlegt, wegzuziehen, aber umso länger ich hier wohne, desto mehr genieße ich es hier zu sein.
Was Kneipenszene, Konzerte und alle anderen möglichen Veranstaltungen angeht, geht kaum was über das Ruhrgebiet, von der Vielfalt her gesehen.
Trotzdem eigentlich paradox, da ich ansonsten nichts so sehr mag, wie die Natur.
Aber wenn man hinausfahren will, ist man im Ruhrgebiet schon genau richtig. Nicht weit zur Nordsee, nicht weit zur Eifel, nicht weit zum Sauerland....
Sehr zentral.
Ich glaub, wir bleiben noch was hier. ;) Oder richtig weit raus, Schweden zum Beispiel.
ZanIzuNES
12.06.2008, 23:02
Ich wohne lieber auf dem Land, und ja ich bin auch hier groß geworden.
Als Teenager wollte ich immer weg vom "Dorf" und auch heute nervt mich der Klatsch meiner Kleinstadt noch sehr.
Da war meine Stadtwohnzeit während dem Studium schon richtig toll dagegen. Und ich hatte ja auch eine tolle ruhige Wohngegend damals (neben dem Friedhof *muahhaha*) Mit der Zeit wurde es mir dort aber echt zu hektisch, ständig Autolärm, und im Sommer eine Hitze, die wie eine Glocke über der Stadt hing. Da wars auf dem Land schon superschön und der nächste Badesee nicht weit.
Ich schätze am Landleben, die Nähe zu Radwegen, die Beschaulichkeit, die Nähe zur Natur, die Leute (wenns die richtigen sind), bei mir die Nähe zu größeren Städten (leicht mit PKW zu erreichen), die Ferne zu ganz großen Städten.
Ich schätze an der Stadt die Verkehrsanbindung, die Ausgehmöglichkeiten, und die Tatsache, dass ich dort nie länger sein muss, als ich will. ;)
Sicher hat beides seine Vor- und Nachteile, aber ich bleibe beim Landleben. Ich finde es trotz der Tratscherei schön meine Nachbarn mit Namen zu kennen und zu wissen, wer zu wem gehört (damit endet meine Neugier aber auch schon). Ich mag die Nähe zur Natur, 5 Minuten und ich hab jedes Haus hinter mir gelassen. Ich mag es z.B. sehr, wenn ich Graureiher und ähnliches Getier - im Spätwinter hab ich einen Eisvogel entdeckt - in meiner näheren Umgebung live erleben kann. Ich finde es wichtig zu wissen, wie hier mit den Händen gearbeitet wird. Man mag über Bauern denken, was man will, ich hab großen Respekt vor ihrer Arbeit.
Und draußen auf dem Land gibt es einfach nicht so viele Menschen. In der Stadt fühle ich mich von großen Menschenmassen oft wie erschlagen.
Gruß Zaniz
@ZanIzuNES
Dankeschön für die netten Worten, auch wenn du nicht wissen konntest, dass meine Eltern noch hart für ihr Geld schuften. Ja, ich bin ein Bauernkind
Aber mir gefällts eigentlich sehr. Wir haben ganz liebe Kühe, die sind mehr Haustiere, als Nutztiere und wenigstens weiß ich, dass Kühe nicht lila sind :D Woher das Klischee wohl kam? :p
Und wo die Milch herkommt weiß ich dadurch auch. Ach, ist eigentlich ganz schön, nur machen die Kühe auch Kaki und das stinkt. Pühhh *umfall*
Definitiv Land.
Ich bin schon jemand, der gerne die friedliche Stille genießt und gerne Natur um sich hat. Und anstatt morgens Autos zu hören würde ich doch lieber gerne das Gezwitschere der Vögel hören oder den Wind. Ich finde es auf dem Land einfach schöner und ruhiger. Für mich wäre es ideal... ich hätte sofort einen Wald, in den ich hinein spazieren könnte. :)
Ich wohne eigentlich schon in einem Dorf und ich brauch nur 20 min, bis ich den Wald erreicht habe... ich finde das gut so. Allerdings ist es hier nicht mehr so sicher wie vor einigen Jahren. Bei uns leben reichlich Kriminelle... man muss also besonders Acht geben.
Ich bin in den ersten 20 Jahren meines Lebens in einer Kleinstadt aufgewachsen. Danach habe ich 10 Jahre München hinter mir (die meisten würden jetzt sagen: Großstadt, Hamburger würden jetzt sagen: Kleines Dörfchen *grins*).
Seit 8 Monaten lebe ich auf dem Lande.
Für mich waren die Jahre in der Kleinstadt herrlich. Nähe zur Natur, Ruhe, Abgeschiedenheit, gleichzeitig aber auch engere Bindung zu den Menschen.
München war für mich ein Alptraum. Stinkend, dreckig, ungemütlich, Spaß nach Terminkalender (Oktoberfest :rolleyes:). Ich bin ein Mensch, der offen auf andere zugeht und den Leuten in die Augen schaut. Geht mal in die U-Bahn. Alle starren in ihre Bücher, Zeitungen oder auf die Schuhe. Schaut man jemand in die Augen, dreht der sich ganz schnell weg. In dem Haus, in den ich lebte, waren 12 Wohnungen. In den 10 Jahren habe ich dort 3 Leute kennengelernt. Grüßen? So etwas gibt es in München nicht.
Dazu kommt noch, dass die Stadt auch meine Frau krankgemacht hat. Von Jahr zu Jahr wurde es mit ihren Allergien und dem Asthma schlimmer, die Ärzte haben zig Tests gemacht, am Ende kam raus, dass sie auf alle Pflanzen und Hausstaub allergisch sei :eek:
Als wir 2006 mal wieder unseren Gartenurlaub bei den Eltern machten, ging es ihr so gut wie schon lange nicht mehr. Also warfen wir alle ärztlichen Befunde weg, suchten uns ein Grundstück draußen auf dem Land und bauten unser Häuschen.
Vom ersten Tag nach dem Einzug an besserte sich ihr Zustand. Trotz Massen an Hausstaub, Zement und Betonstaub, trotz Pollen unzähligen Pflanzen. Sie hat seit 9 Monaten kein Asthma-Spray mehr genommen. Ab und an mal ein einzelner Nieser, aber keine 2-minütigen Niesanfälle. Kein Aufwachen wegen Atemnot.
Wegen der Anbindung: Ich hab 3 Minuten bis zum Bahnhof (Regionalbahn fährt alle 20 Minuten). mit dem Auto 10 Minuten bis nach Augsburg, in 3 Minuten ist man auf der B2. Die wichtigsten Läden (Supermarkt, Baumarkt, Buchhandlung :p) sind schnell zu erreichen und Ärzte sind auch da.
Und wegen Anonymität vs. Dorfklatsch: Klar kann der Klatsch nerven.
Wir waren gerade mal eine Woche drin, da kursierten schon Gerüchte über ein reiches Ärzteehepaar :eek:, über einen bekannten Autor der vom Schreiben leben würde *nein* und mein allmorgentlicher Marsch zum Bahnhof wurde mit Verwunderung beäugt (Ärzte oder Vollzeitschriftsteller - und fährt Zug X.X)
Aber im Allgemeinen tut mir die offenere Art auf dem Lande wohl - und wenn ich meine Ruhe haben will, mach ich die Tür hinter mir zu und lass die Rolläden herunter...
Also - definitiv Land *ja*
Etwas dazwischen - eine Kleinstadt.
In Vohenstrauß, wo ich aufgewachsen bin und jetzt noch lebe, fühle ich mich einfach wohl. Hier fahren ab 11 uhr nachts fast keine Autos mehr und wenn man sich von der Stadt ein Stück entfernt, steht man im Mondlicht. In einer Großen Stadt wird es niemals richtig dunkel. Da könnte ich nicht schlafen. Außerdem Fahren dort ununterbrochen Autos, es ist einfach viel mehr Verkehr. Noch ein grund, aus dem ich nicht schlafen könnte und mein Schlaf ist mir wichtig. Auf dem Land würde ich allerdings auch nicht leben wollen, da ist viel zu wenig los.
Ich bin ein Stadtmensch, irgendwie. Ich fühle mich der Stadt, in der ich zur Schule gehe, mehr verbunden als dem Dorf, in dem ich lebe. Ich sage nie, dass ich aus dem Dorf komme, sondern immer komme ich aus der Stadt. Ich fühle mich auch als Magdeburger, nicht als Sülzetaler. *shrug* Mir gefällts in der Stadt besser. Ich weiß auch nicht, wieso, denn eigentlich bin ich ein gelassener, gemütlicher Mensch.
Gruß,
Ich bin ein Mensch, der offen auf andere zugeht und den Leuten in die Augen schaut. Geht mal in die U-Bahn. Alle starren in ihre Bücher, Zeitungen oder auf die Schuhe. Schaut man jemand in die Augen, dreht der sich ganz schnell weg.
:D Das kenn ich. Mittlerweile mache ich mir einen Spaß daraus, alle Leute im Abteil anzugrinsen. *grins*
Ich wohne in einem direkt an Berlin angrenzenden Vorort. Der Wald ist wie bei anscheinend vielen ca. 5 Minuten entfernt (meine Katze flippt immer total aus, wenn mal wieder nachts ein Wildschwein durch die Straßen zieht, kommt aber glücklicherweise eher selten vor) und trotzdem bin ich mit der S-Bahn nur 20-25 Minuten von Berlin Mitte entfernt. Hier bin ich aufgewachsen und es gefällt mir auch immer noch so. Meine Ruhe lasse ich mir gewöhnlich nicht nehmen, was meine Mitmenschen ab und zu auch ein bisschen auf die Palme bringt... *flöt* Wie schon von anderen angesprochen schätze auch ich die Nähe zu Museen, Kinos, Schwimmbädern, Einkaufszentren usw. Mit Flugzeugen haben wir eigentlich keine Probleme, trotzdem ist der nächste Flughafen mit dem Auto nur etwa 20 Minuten entfernt. Und das mit der Anonymität ist schon ne schöne Sache, da geb ich den Stadtleuten Recht! ;)
Ich bin der Meinung, dass Berlin eigentlich eine ganz ordentliche Großstadt ist, schließlich ist sie, verglichen mit den Großstädten anderer Länder, noch sehr grün und bewaldet.
Ich bin der Meinung, dass Berlin eigentlich eine ganz ordentliche Großstadt ist, schließlich ist sie, verglichen mit den Großstädten anderer Länder, noch sehr grün und bewaldet.
Dem kann ich dir zustimmen. Ja, viele andere Großstädte auf der Welt haben dieses Privileg nicht.
Mittlerweile wohne ich auch schon viele Jahre in Berlin. Mit der Bahn brauche ich ca. ne´ halbe Stunde bis ins Zentrum. Einkaufs- und Unterhaltungsmöglichkeiten gibt es selbst bei mir vor Ort mehr als genug und auch das öffentliche Nahverkehrsnetz ist sehr gut ausgebaut. Die meisten Wege lassen sich deswegen recht schnell bewältigen. :)
Trotz dieser Vorteile würde ich aber viel lieber auf dem Land leben wollen. Das liegt vielleicht auch daran, das ich den schönsten Teil meiner Kindheit bei meinen Großeltern auf dem Lande (Bauernhof) verbracht bzw. erlebt habe. Ich würde schon fast behaupten, das ich dort groß geworden bin und zähle mich deswegen auch eher zu den Landmenschen.
Oft wird ja gesagt, das auf dem Land in vielerlei Hinsicht nichts los sei... und das stimmt vielleicht auch, aber genau das ist für mich ja grad´ das Schöne. Gerade deswegen kann man dort Dinge tun, die woanders sofort jemanden stören würden z.B. Grillen, Party, laute Musik uvm...
Und Nachts gibt´s dann wenigstens noch einen vernünftigen Sternenhimmel zu sehen. Ja, da kommt jetzt vielleicht ein bisschen der Romantiker in mir durch... aber andererseits, wenn ich da an die ganze ~Wuselei~ hier im Berliner Zentrum denke... *duck* Ne, ne, dann ist mir doch die "Ruhe und Langeweile" auf dem Lande auf Dauer lieber.
Außerdem finde ich, das meine Lieblingsjahreszeit - der Winter - auf dem Land viel "schöner" zur Geltung kommt, als z.B. in einer Großstadt.
Lythande
15.10.2008, 22:05
Hallo,
ich lebe seit meiner Kindheit in einer Vorstadt und bin sehr zufrieden. Wir haben Wiesen um uns und einen klasse Garten. In ein paar Minuten ist man im Wald und es riecht im Sommer herrlich nach gemähtem Heu, im Herbst nach gefallenen Blättern und im Winter nach Schnee. Stadtkinder kennen ja heute nicht mal einen Baum vom anderen oder auch nur einen Regenwurm. Die habe ich immer in die Hand genommen und rumgezogen*verlegen an meine Kinderzeit erinner*. Jetzt mag ich noch immer die Nähe zur Natur und sie hat sich durch meine Beschäftigung mit Kräutern und dem Rosengarten meiner Mutter noch verstärkt. Die Walnüsse müssten auch bald trocken sein und dann gibts die besten Biowalnüsse, die man kriegen kann.
Gruß
Lythande
Brijetta
16.10.2008, 01:59
Hmm ich habe als Kind in einer ländlichen Gegend gewohnt und es war sehr schön wir fahren auch oft noch hin und schauen uns das alte Haus dort an. Steht noch alles. Jetzt wohnen wir etwas zentraler(Kleinstadt) nicht weit von Leipzig. Mir gefällt das ländliche allerdings um einiges besser. Wenn ich einkaufen möchte fahre ich nicht lange. Also so wie es jetzt ist kann es bleiben.
Dragonologist
07.03.2010, 14:44
Bis vor einigen Jahren war es mein absoluter Traum, am Land zu wohnen: Ein Hund, ein Haus und ach ist das Leben schön.
Nun sehe ich das Ganze etwas kritischer. In österreichs ländlicher Gegend sind die Strukturen teilweise für mich unerträglich: Erzstrenge Katholiken, die im gut geschützten Kämmerlein den Braten am dampfen und ein gestörtes Familienleben haben (Quelle: Klassenkameradin). Veraltete unerträglich patriachale Einstellungen (bei einem Fest am Land waren eine Mädchengruppe und eine Burschengruppe, letztere wollte mit ersterer Tauziehen und ein Mädchen sagte mir: Da gewinnen wir nie, das sind Buben, die sind alle einfach stärker. Hallo gehts noch?). Jeder weiß über jeden Bescheid (Mir wäre es extrem peinlich, wenn ich ein Ägypten-Fan wäre und alle wissen das und richten mir zum Geburstag ein Ägyptenfest aus!:eek:). Wer nicht das macht, was alle machen, ist seltsam.
So will ich eigentlich nicht aufs Land ziehen. Sicher ist es nicht überall so und ich kenne Dörfer mit offenen und freundlichen Leuten, aber in Summe will ich das einfach nicht, weil ich sowieso schon aus so vielen Mainstreams falle.
Ich habe Wien lieben gelernt, könnte mir aber auch vorstellen, in Stockholm oder Dublin zu wohnen. Hauptsache, eine Stadt hat viele schöne historische Häuser!
Dragonologist beschreibt ziemlich gut meine Ängste, auch wenn ich in De wohne und zu Österreich nix sagen kann.
Gut, ich als Berlinerin wollte nie in eine kleinere Stadt. Ich glaube, dass kommt erst wenn man älter ist, und nicht mehr so Lust auf den Stadtlärm hat.
Mittlerweile schreckt mich der Gedanke nicht mehr ab, irgendwann aufs Land zu ziehen, ich könnte mich sogar in einer einsamen Gegend recht wohl fühlen. Auf eine Gemeinde habe ich aber überhaupt keine Lust, entweder komplett alleine mit unheimlich viel Natur und wenig Menschen, oder weiterhin meine sichere Großstadtanonymität.
neoxinnia
07.03.2010, 15:31
Erzstrenge Katholiken, die im gut geschützten Kämmerlein den Braten am dampfen und ein gestörtes Familienleben haben (Quelle: Klassenkameradin). Veraltete unerträglich patriachale Einstellungen (...) Jeder weiß über jeden Bescheid. Wer nicht das macht, was alle machen, ist seltsam.
Ja, so ist es.
Ich komme aus einem 3.000 Seelen Dorf und ich kann dir in jedem Punkt nur zustimmen, aber ich find es trotzdem toll hier, denn man kann alles von zwei Seiten sehen.
Es stimmt,dass es hier erzstrenge Katholiken gibt, aber nicht jeder ist so und es wird vor allem von den Jüngeren immer lockerer gesehen und es hat auch hier keiner mehr ein Problem damit, dass ich (im Gegensatz zu Mutter und Oma) nicht jeden Sonntag in die Kirche geschleppt werde. Ich hab - wie viele andere auch - die freie Wahl.
Auch dem gestörten Familienleben stimme ich zu, aber das gibt es auch in der Stadt, ich glaub nicht, dass das ein "Landphänomen" ist. Auch die patriachale Einstellung gibt es noch, aber ich würd sagen vereinzelt. Ich kenne genug Mädchen hier, die da auf jeden Fall beim Seilziehen mitmachen würde und die Burschen auch noch schlagen würden. :D
Und das Jeder weiß über jeden Bescheid ... Ich hab damit kein Problem. Beinahe jeder hier weiß, dass ich großer Japan-Fan bin, aber das heißt nicht, dass ich über Japan definiert werde. Ich finde das "jeder-kennt-jeden" auch gar nicht so schlecht. Eben das ist es, was mich an der Stadt so stört, dieses Unpersönliche, dieses schon beinahe "allein sein", wenn man auf die Straße geht.
Das letzte Argument war, dass man als seltsam abgestempelt wird, wenn man nicht so ist wie alle. Stimmt, aber nur von den älteren Menschen. Aber hier gilt dasselbe, wie im Leben an sich: nicht unterkriegen lassen. Ich wurde auch belächelt als ich meinte, dass ich mal nach Japan will. Und alle haben geguckt, als ich dann wirklich geflogen bin. :D
Also, ich mag das Land und ich fühl mich hier auch verdammt wohl, ABER....
Ich war schon in einigen Großstädten und es kommt auch sehr auf die Stadt selbst an. Ich Wien würde ich mich unwohl fühlen, das weiß ich, weil Wien eben all das widerspiegelt, was ich an einer Stadt nicht mag, Wien wirkt erdrückend und irgendwie trist.
In München hingegen hab ich mich immer verdammt wohl gefühlt und ein Leben in dieser Stadt könnt ich mir auch vorstellen. Ebenso ein Leben in Salzburg oder in Graz.
neo
Dragonologist
07.03.2010, 17:23
@neoxinnia: Ja, man kann alles von zwei Seiten sehen und es ist nicht überall so. Aber es ist teilweise auch Geschmackssache...ich mag meine Anonymität, ich bin gerne allein, so wie *Arya*. Bin eher einzelgängerisch veranlagt. Das mit der vielen Natur und den wenig Menschen hätte ich auch irrsinnig gerne, aber mir würde das rege Kulturleben fehlen. Ich brauch meine Fortbildungen, das Tanzen, die Ausstellungen und Museen, die Kaffeehäuser (Aber auch am Land gibt es fabelhafte!)...
Ich würde gerne nach der Matura einfach nur wochenlang allein über das Land streifen, einfach zu Fuß gehen, tagelang von einem Ort zum anderen. Aber wahrscheinlich wird es ins Wasser fallen, weil es meinen Eltern nicht recht ist wenn ich allein gehe - was wenn ich in einem dunklen Wald einem gestörten Typen begegne:rolleyes:
Vielleicht hole ich das später im Leben aber mal nach und geh zu Fuß nach Santiago oder so:D
Ich hab´ja nun schon beides (Großstadt und Dorf) mal mitgemacht und muss sagen, beide Varianten haben Vor - und Nachteile.
Nun gibt es ja, wie bereits von einigen Vorpostern angesprochen teilweise erhebliche Unterschiede von Dorf zu Dorf und Großstadt zu Großstadt.
Aber generell gesprochen:
Auf dem Dorf ist man mitten in der Natur, Kinder wachsen in der Regel behüteter und sicherer auf, der Zusammenhalt der Einwohner ist meist grösser, weil man sich noch kennt.
man ist aber "ab vom Schuss" wenn man auch gern einmal in Museen, Kino, Theater oder Oper geht. O. K...alternativ zur Oper ... Discoo ;).
In der Großstadt hat man ein reichhaltiges kulturelles Angebot und umfassende Infrastruktur.
Viele Menschen kennen aber noch nicht einmal die nächsten Nachbarn und für Kinder ist es z. T. geradezu lebensgefährlich.
Ich liebe deshalb meine Kleinstadt (ca. 40.000 Einwohner) Hier habe ich von allem ein bischen aber von keinem zuviel.
Hier mag ich´s. Wohne gleich am Stadtrand...bin also nach ein paar Metern in der Natur. Da mein Städtchen aber nicht riesig ist, kann ich auch bequem mal zu Fuss in´s Einkaufszentrum oder in die schöne Innenstadt oder in den wunderschönen Schlossgarten.
Mein Favorit heisst Kleinstadt.
Ist aber, denke ich, generell eine Typfrage. Nicht Jedem ist alles gleich wichtig.
Bisher habe ich nur auf dem Land gelebt und ich möchte auch nicht in eine Stadt wechseln.
Ich geniesse die Natur, die Ruhe und das Persönliche, was ein Dorf einem bieten kann. Wenn ich zur Post gehe und mit meinem Namen angesprochen werde, finde ich das schon noch schön. Auch wenn ich einkaufen gehe und noch mit jemandem kurz plaudern kann, gefällt mir diese persönliche Athmosphäre.
Klar, kann einem das manchmal auch ein wenig auf die nerven gehen, weil Neuigkeiten/Gerüchte sehr schnell die Runde machen im Dorf. Aber so schlimm habe ich das bisher noch nie erlebt.
Da Zürich nur 20 Minuten mit der S-Bahn entfernt ist, bin ich sehr schnell mitten in der Stadt. Alle 30 Minuten hab ich ein Zug hinein und hinaus und FR/SA habe ich jede Stunde einen Nachtbus bis zu mir nach Hause. Von daher, kann ich alle Annehmlichkeiten einer Stadt voll geniessen, aber dennoch auf dem Land wohnen.
Für mich ist das perfekt :)
Viele Menschen kennen aber noch nicht einmal die nächsten Nachbarn und für Kinder ist es z. T. geradezu lebensgefährlich.
Lebensgefährlich - aber doch nicht hier in Deutschland, oder?
Einige Gegenden (z.B. bei mir in Berlin) ähneln ja in gewisser Hinsicht schon der Bronx, L.A. oder Maimi. ^^
Und nicht nur wegen den ganzen Möchtegern-Gangster(rappern).:rolleyes:
Naja, aber ganz so krass ist es in unseren Großstädten dann zum Glück doch nicht, dass sich u.a. Kinder nicht mehr auf die Straße trauen dürfen.
Oder bin ich nur nicht auf dem Laufenden?:D
Naja, aber ganz so krass ist es in unseren Großstädten dann zum Glück doch nicht, dass sich u.a. Kinder nicht mehr auf die Straße trauen dürfen.
Oder bin ich nur nicht auf dem Laufenden?:D
Oh, das habe ich wohl unklar ausgedrückt.
Ich habe es eher auf den Strassenverkehr bezogen gesehen, nicht auf Strassengangs ;).
Sicher kann auch auf dem Land ein Unfall passieren (Kinder rennen halt manchmal über die Strasse, ohne nachzusehen ob etwas kommt).
Aber in manchen Großstädten gibt es ja Gegenden, in denen Kinder nur an der Strasse spielen können, weil es einfach keine oder wenig andere Möglichkeiten gibt.
Edit:
Wobei, wenn ich mir überlege, dass ein Kind auch von dem Baum fallen kann, auf den es geklettert ist......gefährlicher trifft´s wohl doch nicht ganz.
Hallo an alle!
Ich wohne lieber auf dem Land. Seit ein paar Jahren haben wir ein schönes Haus auf dem LAnd gekauft. Wir haben einen großen Garten, wo unsere Kinder spielen und alles ist echt ruhig. Wir haben auch schöne Möbel für unseren Garten gekauft und im Sommer ist es sehr angenehm einer Sonnenliege zu entspannen! :)
VG
Emma
Oh, das habe ich wohl unklar ausgedrückt.
Aber in manchen Großstädten gibt es ja Gegenden, in denen Kinder nur an der Strasse spielen können, weil es einfach keine oder wenig andere Möglichkeiten gibt.
Du meinst viell. in etwa solche Gegenden, wie diese asiatische Großstadt? ;)
http://www.skyscrapercity.com/showpost.php?p=52876027&postcount=3703
Wobei, wenn ich mir überlege, dass ein Kind auch von dem Baum fallen kann, auf den es geklettert ist......gefährlicher trifft´s wohl doch nicht ganz.
Ja, auf dem Land kann es auch mitunter sehr gefährlich sein.
Als Kind bin ich zum Glück nie vom Baum gefallen - dafür aber gesprungen.^^
Leider befand´ sich auf dem Boden, durch Laub getarnt, einmal ein Brett mit einem spitzen rostigen Nagel...:(
Alcarinque
12.03.2010, 08:04
Ich leben auch auf dem Land. Bin auch hier aufgewachsen, die nächsten großen Städte sind 2 Stunden weg, in der Nähe gibt es nur sehr kleine Städtchen.
Klar vermisst man ab und zu die Möglichkeiten einer Stadt, die öffentlichen Verkehrsmittel und Einkaufsmöglichkeiten.
Aber da ich Menschenmengen eh nicht mag und auch meine Zeit für mich brauche, bin ich sehr froh das ich genug Natur vor der Haustür habe. Ich wohn da, wo andere (anscheinend halb Deutschland) Urlaub machen. Ich mach dann meinen Urlaub in Städten. :D
Die Gegend ist zwar sehr katholisch (angeblich noch katholischer als der Rest Österreichs) und klicheedörfisch wie sonst was, aber daran muss man ja nicht teilnehmen. Mich stört das zumindest nicht, oder besser gesagt ich lasse mich davon nicht stören. Ich bin Artbeitstechnisch vor einigen Jahren hierhegezogen, kenne aber immer noch so gut wie niemanden, auch hier geht Anonymität, man muss ja nicht an den Dorf(Bier-)festen und anderen Veranstaltungen teilnehmen wenn man nicht will. :D
Amarilla
12.03.2010, 10:50
Ich bin ein absoluter Stadtmensch. Ich brauche den Trubel um mich herum und ich liebe es so viele Unternehmungsmöglichkeiten um mich herum zu haben. Man lernt laufend neue Leute kennen.
Ab und an brauche ich dann auch mal Ruhe, aber da kann man ja auch durchaus mal in einen Wald oder ähnliches fahren (denn auch das gibts in größeren Städten ;) )..
Aber ich muss dazu auch sagen, dass ich noch relativ jung und kinderlos bin. Wenn ich mal ne Familie gründe möcht ich nicht unbedingt irgendwo Mitten in einer großen Stadt leben. Bin nämlich selbst eher ländlich aufgewachsen und fand das damals auch ziemlich super.
Aber ich denke da werde ich dann einen Kompromiss machen, da ich einfach nicht fürs Landleben gemacht bin. Es gibt schließlich auch in großen Städten abgelegenere Gegenden mit viel Natur und dennoch ist man mit dem Auto relativ schnell wieder voll im Leben.
Fluss
*schenkelklopf*
Ich bin aber auch ein Stadtkind. Ich steh drauf, alles in erreichbarer Nähe zu haben, auf öffentlichen Nahverkehr (auch sonntags oder nachts), auf eine vernünftige Auswahl an Clubs/Kneipen und ab und mal ein kulturelles Event (also Konzerte mit Gitarrenmusik). Ein Bahnhof, der mehr als eine Linie bedient rockt auch.
Gibts auf dem Dorf alles nicht.
Ich bin in einer Kleinstadt aufgewachsen, habe während meiner Berufsausbildung sehr gerne in einer Großstadt gelebt und wollte doch langfristig immer nur raus aufs Land. Jetzt lebe ich da, wo das Land am plattesten ist und fühle mich hier sauwohl.
Wenn ich Action will, kann ich als Erwachsener in jede Großstadt kommen, in die ich will. Aber man sollte nicht den Fehler machen, Landleben mit "nichts los" gleichzusetzen. Die Menschen sind hier emotional näher aneinander. Informationen werden oft noch von Mund zu Mund weitergereicht. Und wenn die Fussballmanschaft, die Jugendfeuerwehr (Nein, nicht lachen! Die spielt auf dem Dorf wirklich eine wichtige Rolle!) oder einfach ein Freundeskreis etwas unternimmt, kann man nicht erst auf die Veröffentlichung in der zeitung warten. Man weiss einfach, was läuft. Wenn man Kontakte hat. Wenn nicht, ist man lebendig begraben.
Stadt.
Ich bin auf einem Winzdorf aufgewachsen und habe mich nie wohlgefühlt. Bei den Leuten bin ich angeeckt, weil alle extrem intolerant sind und versuchen, jeden in ein Schema zu pressen. Als Jugendlicher unter 18 gab es keine Möglichkeit, in den Ferien oder am Nachmittag dieses Dorf zu verlassen, weil es keine öffentlichen Verkehrsmittel gibt.
Jeder beobachtet jeden. Mein Nachbar kennt mich besser als ich mich selbst. Das kann ich nicht ausstehen.
Natur finde ich übrigens auch sehr schön, und ich fände es später wahrscheinlich auch gut, in einem ruhigen Viertel einer Stadt zu wohnen. Ich muss nicht im Stadtkern direkt sein.
Aber ich finde es schön, schnell in einer Innenstadt sein zu können, mit Kneipen, Restaurants, Geschäften, Schwimmbädern, Theater und Kino ...
:)
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