Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : mit Autor Martin & Maho Clauß - Die Saat der Yôkai (Seiten 208-305)
Kapitel 19-24
Japan im 8. Jahrhundert: Ein unheimlicher Schatten zieht durch das Kaiserreich und droht, es ins Chaos zu stürzen. Eine kleine Gruppe Verwegener soll dem schrecklichen Treiben Einhalt gebieten. Ihr gehört auch der Junge Hayate an, auf den das größte Abenteuer seines Lebens wartet: Er lernt bizarre Zauberwesen kennen, muss hinter Masken schauen, Feinden vertrauen und vieles revidieren, was er für wahr und richtig hielt.
Nur kurz, da ich eigentlich direkt weiterlesen möchte;)
Das Sora-no-me Trüppchen, Iso und der teefarbene Schatten treffen sich, jetzt läuft nur noch der Handlungsfaden mit dem grauen Schatten separat. Der ist des Lebens eigentlich ziemlich überdrüssig, aber so lange er noch lebt, sinnt er auf Rache. Bei ihm lag ich also richtig.
Ich hatte auch Recht, dass der teefarbene Schatten nicht (nur) böse ist, ich war aber doch überrascht, dass er derjenige gewesen sein will, der dem König vom Umzug nach Nagaoka abgeraten haben will. Also ist der violette Schatten, Gründer der Sora-no-me, ein Böser? Und welche Rolle spielen die Mädchen? Ist Iso wirklich nur eine kleine Lügnerin und Wichtigtuerin? Und woher kennen sich Urara und der teefarbene Schatten? Warten wir's ab.
Wieder ist mir zwei oder dreimal die Formulierung "800" aufgefallen, woher kommt'sX.X
In diesem Abschnitt habe ich mein Herz für den Onmyoji entdeckt. Er hat sich zu meinem Lieblingscharakter entwickelt, fast zu einem Seelenverwandten :elch:
Er hat Humor. Das schätze ich am meisten. Was habe ich mich amüsiert, als er ganz pathetisch und heldenhaft zum Sterben bereit war, aber dann doch nicht in den Abgrund fallen wollte, denn dabei könnte man ja ums Leben kommen :D
Oder als er übelegte, ob er die Bärenleute wohl damit beeindrucken könnte, dass er all die Sake-Fässer allein ausgetrunken hatte...
Und endlich habe ich entdeckt, dass es "das Yokai" heißt und nicht "der Yokai" *eek*
Warum entdecke ich plötzlich überall Stellen, die mich erheitern? Zum Beispiel das Essen, das einmal so frisch ist, dass es zu fliehen versucht und das nächstemal (wohl als Ausgleich) total verkohlt ist.
Sehr schön und passend finde ich den neuen Ausdruck, den ich gelernt habe: Rabenwäsche. Viel passender als das einheimische Pendant. Denn Katzen waschen sich nachweislich sehr gründlich und mehrmals täglich.
Und am Ende dieses Abschnitts gab es Überraschungen am laufenden Band. Es scheint doch nicht alles so zu sein wie es vorher schien. Mal sehen.
Und um meinem Ruf gerecht zu werden: ganz ohne Einwand geht es nicht. Es heißt nicht "Sie wand ein" (S.245), sondern "Sie wandte ein". :)
Martin & Maho Clauß
30.05.2008, 20:18
Es heißt nicht "Sie wand ein" (S.245), sondern "Sie wandte ein". :)
Oooooops.:o
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