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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Isabel Abedi - Isola


Elyon
14.05.2008, 18:58
Sie sind zu zwölft und sie haben das große Los gezogen. Drei Wochen allein auf einer einsamen Insel vor Rio de Janeiro - als Darsteller eines Films, bei dem nur sie allein die Handlung bestimmen - bei dem nur sie selbst wissen, was Wahrheit ist und was Lüge. Doch dann wird das paradiesische Idyll für jeden von ihnen zu einer ganz persönlichen Hölle. Und am Ende müssen die Jugendlichen erkennen, dass die Lösung tief in ihnen selbst liegt.


Dieses Buch ist eine Mischung aus einer Reality-Soap, einem Krimi und einer Liebesgeschichte, was ja eher eine sehr seltsame Zusammensetzung ist, aber das hat wirklich geklappt und ist zu einem meiner Lieblingsbücher geworden, dass ich nie wieder vergessen werde!
Alle dieser Jugendliche sind mir gleich ans Herz gewachsen! Von fast allen Zwölf wird deren Geschichte erzählt und was sie gerne machen, ohne dass es zu langweilig wird...

Gwyneth
18.01.2010, 15:23
Ich habe es Freitag Abend und Samstag Morgen gelesen, hat ja auch nicht viel Seiten und hat mich gut vom krank sein abgelenkt.

Gekauft hab ich es eher durch Zufall, auch wenn es schon auf meiner Liste stand, normal hätte es wohl noch eine ganze Weile warten dürfen. Allerdings bekam ich einen 15€ Gutschein zu Weihnachten von meinen Kolleginnen und in dem Buchladen ist die Auswahl eher ...klein. Da stach mir das Buch irgendwie wieder ins Auge und ich dachte: wieso nicht?
Ich muss aber auch sagen, dass solche Bücher normal nicht sooo die Richtung sind, die ich lese. Mich interessieren zwar Einige... aber Fantasy zieh ich normal immer vor. Diesmal war es anders. Irgendwie konnt ich dem Buch nicht wiederstehen.
Also kaum wieder zu Hause aufs Bett gelegt und gelesen. (Dann fings an mir immer schlechter zu gehen, gesundheitlich, was allerdings nicht am Buch lag.. :p Sonst hätt ichs wohl am Freitag noch fertig gelesen)

Den Schreibstil finde ich gut. Flüssig zu lesen und trotzdem nicht eintönig.
Zum Inhalt...mhh ja. An und für sich gefiel mir das Buch ganz gut und ich fand es auch spannend.
Aber ein paar Sachen haben mich schon irgendwie gestört.. . zB war mir da zu wenig wirkliche Gefahr.
Immerhin sind ja wirklich nur 2 Leute gestorben und einer davon ja durch Selbstmord
Hatte mir das irgendwie anders vorgestellt.. eher so, dass es viel früher gefährlich wird durch
dieses Spiel
Alles in allem war es ja recht harmlos. Aber ok, ist in Ordnung ..ist immerhin ein Jugendbuch, da muss es nicht so krass zugehen.
Ansonsten fand ich die Rolle von Darling nicht sonderlich gut... dieses extreme Verhalten vor den Kameras wirkt einfach unrealistisch und unglaubwürdig, auch wenn es sicher tatsächlich solche Menschen gibt.
Was mich sonst störte waren eher Kleinigkeiten, die ich mir wohl hätte aufschreiben müssen. :x
Berechenbar fand ich das Ende eigentlich ganz gut garnicht.

Mein Fazit ist aber so oder so: tolles Buch um es zu lesen, wenn mal wieder nichts im TV kommt, man was will, was spannend und gut zu lesen ist und trotzdem human. Einen Abend füllt es allemal aus. Bereu es nicht, hat mich ganz gut von meinen Krämpfen abgelenkt :)