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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Magier oder Krieger?


Verräter
14.05.2008, 20:19
Ihr gehört einem beliebigen Volk in einer beliebigen Fantasy-Welt an und steht vor der Wahl, die euer weiteres Leben immens beeinflussen wird. Ihr müsst eure Ausbildung wählen und könnt euch dabei Frei in allen Sorten der Magie sowie jeder Art der Kampfkunst entscheiden.

Was würdet ihr wählen?

Oder andere Einleitung:
Der ewige Kampf geht weiter!
Die hochnäsigen Magier, die ständig danach bestrebt sind sich völlig Grundlos als etwas besseres zu fühlen, endlose Reden schwingen die sie selbst nicht Verstehen und in einem ordentlichen Zweikampf allerdings völlig wehrlos sind, da jeder Anfänger sie tötet bevor sie sich auch nur halbwegs an ihre Zauberformeln erinnern können gegen die dummen Krieger, die kaum in der Lage sind zu Lesen oder gar zu Schreiben, in der Schlacht ihre Energie damit verschwenden wie wild, aber völlig Orientierungslos, um sich zu schlagen und in einem ordentlichen Zweikampf noch eher über ihre eigenen Füße stolpern als eine Gefahr zu sein.

Auf welche Seite würdet ihr euch stellen?

(P.S.: Bitte eure Meinungen auch Begründen. Letztendlich interessiert es mich nicht welche Seite ihr wählt, sondern warum ihreuch so und nicht anders entscheidet :-) Danke)

Der Verräter

Sithoras
14.05.2008, 20:34
Ich würde ohne zögern, den Weg eines Magie-Schülers einschlagen. Man könnte sich alles möglicher herzaubern. Man könnte Dinge verändern und erschaffen. Kein Feind könte sich mir in den Weg stellen, ob nun mit Kampfkust oder nich. Dann noch eine schwarze Robe mit Kapuze, für den Style:D.
Also ich finde Die Magie bietet viel mehr Möglichkeiten als die Kampfkunst.
mfg

SargAsmus
14.05.2008, 22:12
auch ich würde definitiv die magie wählen. da ist man auch mit 40 noch fit, außerdem steht bei magie oftmals die kopfarbeit im vordergrund, was ich persönlich sehr ansprechend finde. und ein gut ausgebildeter magier wird sicherlich stets gegen einen krieger gewinnen - er muss nur ein schild hochziehen können...

Tazzel
14.05.2008, 23:04
Sehr schön dargestellt Verräter ... da fühlt man sich doch vor lauter Verlangen gleich hin und her gerissen :D.

Nunja, ich entscheide mich letztenendes für den Krieger. Wie so oft lockt mich das schnelle Geld, der Ruhm und der bessere Körperbau. Da kann ich dann getrost auf ein paar psychische Defizite verkraften. Des weiteren bin ich auch eher für "einschlagende" Argumente, als für zu viel Geschwafel, Geschwafel,Geschwafel,Geschwafel.
Des weiteren bin ich nicht der Lerntyp ... und warum sollte ich 65 Jahre studieren um dann letztendlich vollendet ans Licht zu treten, wo mir dann gewahr wird, dass meine Männlichkeit gegensätzlich zu meinem langen, weißen, buschigen Bart entwickelt hat.

nyx
14.05.2008, 23:21
Ich stell mich auf die Seite der Magieschüler. Schon wenn ich ein Fantasybuch lese, finde ich Magier spannender und interessanter als Krieger, vermutlich weil ich die subtilere Art der Magier ansprechender finde. Denn als Krieger mag ich zwar in der Lage sein, mein Leib und Leben und manchmal auch meine Meinung mit Waffengewalt und Finesse zu verteidigen. Vielleicht kenn ich auch die in oder andere geniale Kampftaktik, wirklich denken trainiere ich aber nicht. Es steht halt mehr das Muskeltrainig im Vordergrund, ebenso wie die Gewalt. Und da ich ein recht pazifistisch veranlagter Mensch bin, ziehe ich gewaltfreie Lösungen bei weitem vor. Und ich muss schon sagen, dass sie Magie da sicherlich eine weitere Bandbreite von Einsatzmöglichkeiten bietet, als ein Schwert oder ein Knüppel. Außerdem sind Magier i.d.R. gebildeter, da sie für ihre Studien zumindest schonmal lesen können sollten.

Nejira
15.05.2008, 00:32
Ich würde ebenfalls die Magie wählen.
Einerseits, weil ich wahrscheinlich eher mich mit dem Schwert erstechen würde, als meinen Gegner. (Wobei, ich hatte mal eine Stunde Schwertkampf und hab mich gar nicht mal schlecht geschlagen...)
Zweitens faszinieren mich die unzähligen Facetten der Magie, mit denen man nicht nur seinen Gegner um die Ecke bringen könnte (mein Gedächtnis ist gut genug um Sprüche zu behalten), sondern auch seine Verbündeten heilen kann.
Außerdem habe ich durchaus Spaß daran, neues zu lernen und zu entdecken. Und wenn mich der Inhalt interessiert, kann ich auch stundenlang über Büchern brüten.

Aber so wie du, Verräter, die Zauberer beschrieben hast, würde ich warscheinlich irgendwann die Schnauze voll haben und meine Mitschüler zu einer Rebellion aufrufen. :)

Razor
15.05.2008, 01:10
Noch eine Entweder-Oder-Frage?
Aber die find ich ganz gut, da ja hier die Archetypen der Fantasy angesprochen werden und ehrlich gesagt ist diese Frage nicht leicht zu beantworten. Mal sehen, was am Ende dieses Beitrags rauskommt - ich bin selbst gespannt :p

Hmmm also Fakt ist, dass ich bei diversen (PC)-Rollenspielen zu allererst und ohne groß nachzudenken den nichtmagischen Typus wähle. Sei es der edle Krieger, der naive Knappe oder der wilde Barbar - hauptsache Haudrauf! Der Gedanke an ein Schwert in der Hand und eine Rüstung, die dich schützt sind beruhigend.
Meist mit einem Krieger verbunden sind ja auch körperliche Talente: eine lange Ausdauer, starke Muskeln, Körperbeherrschung und Geschicklichkeit. Bei einem Magier denke ich immer daran, dass dir das "Mana" (ich will es mal so vereinfacht ausdrücken) schneller ausgehen kann, als du gucken kannst und von daher sehr effektiv, aber nicht gerade lange von Dauer ist.
Dennoch - wie gerade geschrieben - können erfahrene Magier sehr mächtige Zauber wirken, die einen Krieger wirklich alt aussehen lassen können. Allein ein einziger Zauber (je nachdem natürlich was für ein Zauber es ist) und PAFF! - Der Krieger mit gezücktem Schwert und einem Kriegsschrei auf den Lippen zerfällt zu Staub, erstarrt zur Frostsäule oder wird in eine Kröte verwandelt (seien wir mal altmodisch ;)) Das zum Thema Duell: Krieger vs. Zauberer. Selbstverständlich muss man da auf's System achten, zum Glück haben wir ja hier passende Threads dafür. Der eine Magier bedient sich der Natur, der andere nutzt Geisterwesen, andere widerum benötigen Schriftrollen oder einen Zauberstab.

Meine persönliche Wahl würde, glaube ich, letzendlich auf den Magier fallen. Nicht, weil ich denke, dass er mächtiger sein kann. Sondern weil ich damit das Mystische in Verbindung bringe. Das Geheimnisvolle, die verbotenen Künste, Pforten, die dich in ungeahnte Welten führen - ehrlich gesagt hört sich das sehr spannend an.
Aber der Gedanke an verstaubten Büchern, die man Tag für Tag als junger Adept lesen muss, die dann auch noch eventuell langweilig sein können (erinnert mich irgendwie an Schule) ist mir ein Gräuel. Aber zum Glück gehört das nicht in mein Verständnis von Zauberei.
Aus diesem Grund finde ich auch den Einleitungssatz von Verräter gut:
Ihr gehört einem beliebigen Volk in einer beliebigen Fantasy-Welt an. Denn Magier ist ja nicht immer Magier, will heißen: Jedes (Magie-)System ist anders und das ist auch gut so :)

Nichtsdesdotrotz... ich denke bei den oben erwähnten Spielsystemen würde meine Wahl dennoch als aller erstes auf den Krieger fallen *cool* Nach dem ersten Antasten würde ich mich dann aber liebend gern auf den Pfad der Magie konzentrieren, nicht zuletzt, weil ich auch denke, dass Letzteres komplizierter und schwerer zu spielen ist.

Ich weiß, dass nicht die Frage lautete: Welche Klasse würdet in einem Spiel wählen? Aber diese Frage im Hinterkopf hat mir dennoch geholfen und ich kann sie auch so in das Gedankenexperiment, wenn man es so nennen kann, übernehmen.

Fazit: Ich mag beide gern irgendwie :p

ExLibris
15.05.2008, 08:45
Also wenn ich schonmal ein PC Spiel spiele, sind mir die Magier zu langweilig und zu langsam. Ich nehme zwar gerne einen in meiner Gruppe mit, aber bei einem Angriff ist er mir selten behilflich. Da greif ich lieber zu Schwert, Axt, Pfeil u. Bogen, wo ich das Ergebnis meines Angriffs gleich sehen kann!:steckenpferd:
Aber könnte ich mich persönlich entscheiden, welches Leben ich führen möchte, wäre mir der Krieger viel zu anstrengend. Seine einzige Waffe ist seine körperliche Kraft.
Der verschlagene Magier, der vielleicht mit List und Vorsicht seine Kräfte einsetzt, ist da schon eher etwas für mich. Auch weil ich finde das die Magie vielseitiger und kreativer ist, als das bloße Schwert, das immer dieses Schwert und immer nur auf die gleiche Art zu gebrauchen ist. Auch ein Krieger kann listig sein und vorsichtig, aber zum Schluss ist das Draufhauen seine Aufgabe, und der Angriff ist seine Verteidigung. Und was wäre ein Krieger ohne Kampf. Erst die Schlacht macht ihn zu dem was er ist.
Der Magier dagegen findet auch Aufgaben außerhalb des Schlachtfeldes. Ich könnte Pfeife rauchend im Garten sitzen und alte Bannsprüche übersetzen. (weil Lesen und Schreiben kann ich ja GsD) :D

Allanon
15.05.2008, 10:34
Ich stütze mich ebenfalls auf meine Erfahrungen aus dem Rollenspiel.
Ich würde ohne zu zögern den Krieger wählen.
Nicht weil ich Magier nicht mag, aber Krieger sind für mich gleichbedeutend mit dem direkteren, schnökelloseren Weg. Das gilt für ihre Sprache genauso wie für die Dinge die sie tun, ist aber keinesfalls gleichbedeutend damit das sie dumm sind. Im Gegenteil, auch motorische Fähigkeiten, das exakte antrainieren von Bewegungsabläufen die Beherrschung seines Körpers sowohl im Ablauf als auch in der Dosierung des Krafteinsatzes, setzt ein hohes Maß an Inteligenz voraus.
Sie kommen mit wenigen Geheimnissen um ihrere eigene Gestalt aus. Sie haben keine Schwachstellen, durch irgendwelche Zauber oder Verbündeten, müssen keine Geheimnisse wahren und und und.
Nebenbei, haben sie meist einen Bonus was ihrer körperliche Fitness angeht, was durch das viele kämpfen und trainieren ja allzu verständlich ist.
Zauberer und Magier sind mir da etwas zu gebrechlich, die Folgen ihres Handelns oft zu undurchsichtig.

Nein, einfach ein Krieger, ein ehrliches Stück guten Stahl in den Händen und los geht es. Völker die ich bevorzugen würde, wären Nordländer oder Zwerge.

liebe Grüße

Allanon

Heryst
15.05.2008, 11:34
Ich finde beiden Seiten haben ihre Vor- und Nachteile.

Der Krieger hat seine Waffe, mit dem er ausgezeichnet umgehen kann und ist eine Bedrohung für jeden Sterblichen. Ein Magier, der nicht mehr in der Lage ist einen Zauber zu wirken, aus welchen Gründen auch immer, hat keine Chance gegen ihn. Verteidigen kann sich der Kämpfer sicherlich auch besser, weil er es fast schon gewohnt ist.

Der Magier hat die Magie als Waffe. Die Magie bietet wirklich eine Vielzahl an Möglichkeiten. Was die Verteidigung (Schilde), und auch was den Angriff betrifft. (Feuerball, Eiswindy etc.)
Da der Magier seine Magie meist aus seinem Konzentrationsvermögen schöpft, muss er auch in Streßsituationen noch einen kühlen Kopf bewahren. In Kampfsituationen ist das sicherlich schwer zu erreichen.

Meiner Meinung hat der Magier am besten gegen Fernkämpfer eine Chance zu überleben. Zwar muss der Magier den Angreifer früh genug bemerken, aber mit einem Schild lässt sich der Pfeil sicherlich ablenken und dann muss der Schütze erst mal wieder einen Pfeil auflegen, Bogen spannen, bis dahin sollte ein gut ausgebildeter Magier schon längtst einen Spruch gewirkt haben, der den Angreifer ausschaltet.

Ich würde trotz dessen, dass ich sehr viel Sympahtie für den Magier aufbringen kann, am Ende wohl doch für den Krieger entscheiden. Er ist einfach eine Autorität. Magier neigen wirklich dazu alles von außen zu betrachten und greifen erst sehr spät ein.
Das Beste wäre natürlich könne man ein magisch begabter Schwertkämpfer sein. Das ist dann Terminator in einer Fantasy-Welt :D

Verräter
15.05.2008, 12:47
Die meisten Entscheiden sich für die Magie, wie zu erwarten war.

Ein paar Sachen zu folgenden:
und ein gut ausgebildeter magier wird sicherlich stets gegen einen krieger gewinnen
und
Kein Feind könte sich mir in den Weg stellen, ob nun mit Kampfkust oder nich.

Wenn also Magier den Kämpfern grundsätzlich überlegen sind, wie kommt es dann dazu, dass die meisten Schlachten noch immer mit dem Schwert ausgetragen werden? Müsste ein moderner König nicht die stärken der Magie erkennen und anstelle von Kriegern, Magier in Massen trainieren? Müsste er dann nicht gegen die ganzen anderen Reiche, mit ihren unterlegenen "Kämpfern", problemlos gewinnen und innerhalb kürzester Zeit die Weltmacht an sich reißen?
Nun, aber offensichtlich hat das noch kein König bemerkt, in Welten die Teilweise mehrere Jahrtausende alt sind.
Oder?

Und nochmal direkt zu Sithoras:
Wenn sich dir als durchschnittlicher Magier niemand mehr in den Weg stellen kann, sprich du sozusagen unbesiegbar bist, erscheint das Problem, dass es viele Magier gibt. Und wenn jeder dieser Magier unbesiegbar ist, wer ist dann der bessere? Und Wer würde sie daran hindern die Weltherrschaft an sich zu reißen? Wer von den Unbesiegbaren wäre dann der Anführer?

Meiner Meinung hat der Magier am besten gegen Fernkämpfer eine Chance zu überleben. Zwar muss der Magier den Angreifer früh genug bemerken, aber mit einem Schild lässt sich der Pfeil sicherlich ablenken und dann muss der Schütze erst mal wieder einen Pfeil auflegen, Bogen spannen, bis dahin sollte ein gut ausgebildeter Magier schon längst einen Spruch gewirkt haben, der den Angreifer ausschaltet.
Das impliziert aber, dass jeder Magier dazu in der Lage sein muss ein magisches Schild aufzubauen und dies in der Zeit zu schaffen, die ein Pfeil benötigt, bis er vom Schützen bis zum Magier gelangt. Ich persönlich halte ein derartiges Schild, oder die Fähigkeit einen derart schnellen Gegenstand geschickt in eine andere Richtung zu lenken, für eine große Aufgabe einen schweren Zauber, der entweder mehr Zeit benötigen sollte oder der Magier kann "Instant-Zaubern", alles was er will ohne jegliche Zeitverzögerung raus hauen. Und in diesem Fall ist ein solcher Magier nicht mehr ernsthaft bezwingbar.

Ich frage mich welche Magieform die Magier hier vorziehen, denn wie Razor bereits sagte:
Denn Magier ist ja nicht immer Magier, will heißen: Jedes (Magie-)System ist anders
An welchem Magiesystem macht ihr eure Entscheidung fest? In welcher Welt können Magier innerhalb eines Wimpernzuckens einen Pfeil aufhalten, oder beherrschen nach ihrer Ausbildung alle Facetten der Magie? Ich persönlich bin wesentlich spezifischeres Zaubern gewöhnt, sprich dass ein Magier sich während seiner Ausbildung auf einen Teil beschränkt, wie z.b. dass er nur Schilde beschwören kann und in allen anderen Bereichen, wenn überhaupt, nur begrenzt informiert ist. Ebenso wie sich die meisten Kämpfer im laufe der Zeit auf eine oder zwei Waffen beschränken.

Und was wäre ein Krieger ohne Kampf. Erst die Schlacht macht ihn zu dem was er ist.
Holz hacken!
Ein unbestreitbarer Vorteil eines Kriegers gegenüber eines Magiers außerhalb des Kampfes, denn mit Sicherheit ist so ziemlich jeder Kämpfer für eine derartige Tätigkeit geeigneter als ein durchschnittlicher Magier.
Oder Schränke tragen, Häuser zusammenbauen, durch einen gefährlichen Wald rennen, Freiwild jagen...

Und was ist mit Generälen? Auf deren Schultern lasten hunderte, womöglich tausende von Soldatenleben, die sie mit einer falschen Taktik im Kampf in ihren sicheren Tod stürzen können. Es gehört schon ein wahres Genie dazu, so viele Möglichkeiten durch zu planen, im Kopf abspielen zu lassen und dann die richtige zu wählen.

Ich würde selbst Diebe als Krieger bezeichnen, auch wenn sie lediglich mit einem Dolch umgehen können, ist es immerhin eine Nahkampf Waffe. Nun, und diese stehlen geschickt den Leuten ihre Geldbeutel stehlen. Ebenso Assassinen, Auftragsmörder die geschickt selbst in stark befestigte und bewachte Festungen eindringen, jemanden töten und dann ebenso unbemerkt wieder im Nichts verschwinden.

Teylen
15.05.2008, 13:13
Ich würde selbst Diebe als Krieger bezeichnen, auch wenn sie lediglich mit einem Dolch umgehen können, ist es immerhin eine Nahkampf Waffe. Nun, und diese stehlen geschickt den Leuten ihre Geldbeutel stehlen.

Na toll. Du bist gemein, Verräter. :) Eigentlich wollte ich hier jetzt darüber lamentieren für wie sinnlos ich diese entweder-oder-Frage halte, da sie suggeriert, dass es absolut keine anderen Optionen gäbe, was man in einer Fantasy-Welt treiben könnte, um für eine Seite in einem Konflikt zu kämpfen. Und dann hätte ich aufgeführt, dass ich zum Beispiel Dieb oder Spion als Profession (in einer Fantasy-Welt wohlgemerkt!) bevorzugen würde.

... und dann kommst du und machst meine Diebe zu Kämpfern. Ts. :)

Dennoch hängt die Beantwortung der Thread-Frage für mich sehr stark von Volk und Welt ab. In einer Welt mag Magier mehr Sinn machen, in einer anderen Krieger. Denn in einer Welt mag ein Magier zum Beispiel so geringe und so langsame magische Fähigkeiten haben, dass er kaum zu was gebrauchen ist. Und in einer anderen Welt sind Magier vielleicht so mächtig, dass sich ihnen nichts in den Weg stellen kann... was sie dann womöglich zu den Kriegern ihrer Welt und die einfachen Kämpfer ziemliche überflüssig macht.

Gut. Könnte ich mir Welt und Volk aussuchen, wäre ich wahrscheinlich in einer Welt mit relativ wenig Magie und sowas wie ein Mensch oder Halbelf. Und dann letztendlich wohl so etwas wie ein Dieb, Streuner oder dergleichen. Warum? Weil ich diese Art von Charakteren am interessantesten finde. Und ich denke auch diese Charaktere können etwas bewirken.
Wenn der Konflikt in der Welt wirklich sein muss und ich meinen Teil dafür leisten muss, kämen aber auch noch Alternativen in Frage. Zum Beispiel Erfinder, denn irgendwer muss ja für technischen Fortschritt in allen Bereichen sorgen. Letztendlich käme das in einer Welt ganz ohne Magie einem Magier wohl am nähesten :) ... oder General/Feldherr wäre auch noch eine Variante. Den Konflikt also mit taktischem und strategischem Verständnis für die eigene Seite entscheiden.

Letztendlich mag ich aber eben nicht "Krieger" oder "Magier" sagen, ohne genau zu spezifizieren was die eigentlichen Fähigkeiten und Aufgaben wären. Beziehungsweise eben von der Klischee-Vorstellung dieser Begriffe weg zu gehen und ganz andere Lösungen zu suchen. (Warum Krieger oder Magier? Warum nicht Kampfmagier? Warum nicht etwas völlig anderes?) Selbst wenn es scheint, dass ich eher zur Krieger-Seite tendiere, kann es in einer anderen Welt durchaus Sinn machen die Magier-Seite zu wählen. :) (In Mittelerde würde mir zum Beispiel ein Magier besser gefallen als ein Krieger. *g* In der Elenium-Saga von David Eddings wäre ich ein Dieb. Und in den Kane-Stories von Karl Edward Wagner... würde ich gar nicht sein wollen, finde aber Kane mit seinen kriegerischen UND magischen Begabungen interessant.)

Razor
15.05.2008, 13:20
Wenn also Magier den Kämpfern grundsätzlich überlegen sind, wie kommt es dann dazu, dass die meisten Schlachten noch immer mit dem Schwert ausgetragen werden?
Das Rad der Zeit ist ein gutes Beispiel. Leider ist es Jahre her, dass ich da ein Buch von gelesen habe. Dort gibt es eine Klasse magiebagabter Wesen, die - ich glaube mit hilfe von Scheiben oder Siegeln - mächtige Zauber wirken können. Allerdings sind besagte Magier oder Scheiben ziemlich selten. Auf dem Schlachtfeld aber kann ein Einzelner immensen Schaden anrichten, indem er Feuer regnen lässt .Oder er ruft einen Sturm herbei, der auf dem Meer feindliche Schiffe wie Steichhölzer zerbersten lässt.

Bei DSA weiß ich durch etliche Bücher (Das zerbrochene Rad z.B., in dem auch eine epische Schlacht stattfindet) oder auch die "Schlacht in den Wolken" Kampagne, dass Magier einen großen Fokus haben und je nachdem gefürchtete Gegner darstellen oder wertvolle Brüder im Kampf sind. Sie sind es, die Dämonen beschwören, Flammenlanzen und Kugelblitze herbeizaubern und die Natur beherrschen oder schnell eine Wunde heilen können.

Nichtsdesdotrotz finde ich es spannender, wenn die Magier etwas seltenes und mysteriöses darstellen in einer Welt - vor denen man sich in Acht nehmen sollte, weil man eben nicht weiß, wozu diese in der Lage sein können.

Und natürlich, bei einem Krieger soll man auch nicht immerzu denken, dass das stupide wandelnde Fleischberge sind, die nur das Töten im Sinn haben. Verräter hat das gut aufgezählt: Eine ausgefeilte Taktik kommt nicht von ungefähr, dazu braucht man Köpfchen. Lernbereitschaft und eine gute Auffassungsgabe gehört ebenzu dazu, wenn man sich Bewegungsabläufe aneignen muss, die für den Kampf wichtig sind.

In welcher Welt können Magier innerhalb eines Wimpernzuckens einen Pfeil aufhalten, oder beherrschen nach ihrer Ausbildung alle Facetten der Magie?
Also alle Bereiche beherrschen das wäre ja schon göttergleich. Ich kenn das auch nur so, dass es bestimmte Zweige gibt, die man näher studiert und in denen man nach und nach besser wird. Da find ich z.B. das System von DSA wieder gut, weil es genau das aufzeigt und es eine ganze Reihe von Abzweigungen und Zauber gibt.
(Aber ich kenne ja nur DSA, von daher kann ich nicht vergleichen)

Ich würde selbst Diebe als Krieger bezeichnen, auch wenn sie lediglich mit einem Dolch umgehen können, ist es immerhin eine Nahkampf Waffe. Nun, und diese stehlen geschickt den Leuten ihre Geldbeutel stehlen. Ebenso Assassinen, Auftragsmörder die geschickt selbst in stark befestigte und bewachte Festungen eindringen, jemanden töten und dann ebenso unbemerkt wieder im Nichts verschwinden.
Also ich würde lieber den allgemeinen Ausdruck "magiefreien Charakter" wählen. Ein Dieb ist nicht gleichzusetzen mit einem Krieger, nur weil er gut mit dem Dolch umgehen kann. Auch ist hier die Moral anders. Ich kenn das z.B. so, dass ein Krieger tugendhaft und ehrenvoll ist, während ein Söldner nur auf's Geld aus ist, ein Dieb wiederum nicht offen in einem Schlachtfeld kämpfen würde, sich dafür aber in den dunklen Gassen durchschlägt.

Teylen
15.05.2008, 13:41
Ich kenn das z.B. so, dass ein Krieger tugendhaft und ehrenvoll ist, während ein Söldner nur auf's Geld aus ist, ein Dieb wiederum nicht offen in einem Schlachtfeld kämpfen würde, sich dafür aber in den dunklen Gassen durchschlägt.

Ich kenne das so, dass Krieger meist einen sehr eingeschränkten Satz an moralischen Vorstellungen haben ausserhalb derer sie nichts kennen und zulassen wollen. Was dann dazu führt, dass sie aus Sicht anderer bisweilen dann doch ziemlich fragwürdige Sachen tun. ... hmm... Bannstrahler bei DSA sind für mich so ein Fall und überhaupt jeder fanatische Praios-Anhänger. :)

Natürlich gibt es auch tugendhafte und ehrenvolle Krieger zuhauf in der Fantasy. Was ich eigentlich sagen will: Es gibt immer solche und solche (aber mehr solche als solche). Es gibt hinterhältige Krieger und ehrenhafte. Es gibt geldgierige Söldner und solche, die sich durchaus gut aussuchen auf wessen Seite sie stehen. Und es gibt rücksichtslose Diebe und (wohl fast nur in fiktiven Werken) auch Diebe, deren Gerechtigkeitssinn größer sein kann als der ihrer Umgebung.

Aber ansonsten muss ich zustimmen, dass Diebe wohl eher selten in einer offenen Schlacht zu finden sind.


Was mir in irgendeinem anderen der obigen Postings noch auffiel... Krieger sind körperlich fitter als andere? Mag sein. Aber von Leuten, die sich mit scharfen Gegenständen prügeln erwarte ich auch in jungen Jahre schon allerlei körperliche Gebrechen und Einschränkungen... besonders wenn es eine Welt ohne heilende Magie ist. :)

Nejira
15.05.2008, 13:48
Ich denke, die Frage ist hier vielmehr: "Magie oder nicht Magie?"

Oder vielmehr:
"Wenn du in einer beliebigen Welt, einem beliebigen Volk angehören würdest, würdest du lieber Magie beherrschen, oder ein Leben ohne jegliche magischen Fähigkeiten fristen?"

Ich denke, ich bleibe trotzdem bei meiner vorherigen Antwort... Nicht weil ich glaube, dass Magier allmächtig wären, sondern weil mich die Möglichkeiten der Magie mehr interessieren. Ich bin keine große Kämpferin, also würde ich mich wahrscheinlich eher auf Bereiche wie Heilkunst, Entwicklung neuer Sprüche und Methoden oder der Erforschung der Magie widmen.

Zitat von Teylen
Gut. Könnte ich mir Welt und Volk aussuchen, wäre ich wahrscheinlich in einer Welt mit relativ wenig Magie und sowas wie ein Mensch oder Halbelf. Und dann letztendlich wohl so etwas wie ein Dieb, Streuner oder dergleichen. Warum? Weil ich diese Art von Charakteren am interessantesten finde. Und ich denke auch diese Charaktere können etwas bewirken.

Da hast du recht. Auch wenn ich in der Realität ein sehr Gerechtigkeitsliebender Mensch bin, finde ich im Bereih Fantasy die Rolle des Diebes oder Spion sehr interessant. (Sieht man ja auch an meiner Geschichte. :))
Vielleicht wäre es interessant, mal einen Thread über die verschiedenen typischen Fantasy- und Rollenspiel-Charaktere aufzumachen...

Verräter
15.05.2008, 13:52
Nicht einmal alle Diebe können gut mit Dolchen umgehen, demnach kann man sie auch nicht recht zuordnen.

Magiefreier Charakter... ja, aber... dann wäre mein erster Post nicht mehr so passend, in dem ich mich bewusst an Klischees gelehnt habe.

Du hast natürlich recht Teylen,
Die Frage Magier oder Krieger ist schlecht gestellt, aber ich wollte zu beginn mit einer simplen Frage in die Thematik einsteigen und dann langsam tiefer gehen. Und wie ich sehe haben wir Stufe 2 bereits mit deinem Post erreicht ;-)
Die Frage "Welche Profession würdest du in einer Fantasy-Welt am liebsten erlernen" bietet einfach wesentlich weniger Angriffsfläche für eine Diskussion als "Krieger vs. Magier".
Sich darüber eine Meinung zu bilden ist eben einfacher ;-) Und es gibt schöne Vorbilder die jeder kennt, beispielsweise unter den Zauberern Gandalf oder Harry Potter (*hust*), genauso wie bei den Kämpfern der Archetyp schlechthin Personen wie Aragorn, Gimmli oder ...pff... Drizzt Do'Urden ist. Selbst in heutigen Computerspielen ist diese Frage ganz entscheidend, wenn du zu Beginn tatsächlich nur die Auswahl zwischen Fighter und Mage hast und dich erst später spezialisierst.
Und dem durchschnittlichen Fantasy-"Fan" (wozu ich mich z.b. mit meiner begrenzten Bücherliste zähle) fallen bei den Professionen eben als erstes die Kämpfer und die Magier ein, die oft genug in Streit geraten, welche Form denn nun die bessere sei.
Erfinder zum Beispiel und andere Konsorten habe ich deshalb nicht erwähnt, weil ich vor hatte hier vornehmlich über den Kampf an sich und den Platz jedes einzelnen in diesem Kampf (worauf man auch noch genauer eingehen müsste) zu konzentrieren, was mir als sinnvoll erschien, da in den vielen "Morgen geht die Welt unter"-Geschichten doch der Kampf eine sehr große Rolle spielt.

Hathor
15.05.2008, 16:04
Ich verstehe gut, dass der Thread polarisiert und ein bisschen vereinfacht. Natürlich gibt es auch kämpferische Magier und magische Kämpfer ;)

Klar, dass man best of both worlds möchte, aber wenn eben nur die Auswahl zwischen Hirn und Hand oder zwischen Geist und Materie gegeben ist, wähle ich natürlich die Magierseite. Ich löse Konflikte am liebsten mit Grips und Zauberei ;) Obwohl ein gezielter Fußtritt zur rechten Zeit und am rechten Ort in vereinzelten Fällen die einzige Sprache ist, die verstanden wird :D

Ich wäre - könnte ich wählen - wohl eine Magierin, die ein paar gut aussehende, halbnackte, meisterhaft kämpfende Bodyguards im Schlepptau hat. *hexe*

Heryst
15.05.2008, 16:11
Wenn es hier dann auch um Schlachten geht, dann kann ich wieder was beisteuern.
In einer Welt, in der es Magie gibt und ein Kampf findet statt, dann ist es natürlich sehr entscheident, wie die Verhältnisse der beiden Parteien sind. Hat der eine wenige Kämpfer, aber viele Magier und der andere sehr viele berittene Reiter, dafür aber nur eine Hand voll Magier, wird das mit der Strategie auch schwierig.
Das Prinzip Stein Schere Papier funktioniert ja in vielen Computer-Spielen sehr gut. Jetzt muss man nur wissen, wer was ist.
Schwertkämpfer sind gut im Angriff. Machen Bogenschützen im Nahkampf schnell nieder, haben aber Probleme gegen berittene Soldaten jeglicher Art.
Bogen und Armbrustschützen sind gut auf Distanz. Die anstürmenden Nahkämpfer können effektiv ausgeschaltet werden. Als Vergleich: Die Langbogenschützen der Engländer konnten bis zu zehn Pfeile pro Minute abfeuern. Bei großer Anzahl sicher ein ordentlicher Pfeilhagel.
Alles funktioniert in diesem Prinzip sehr gut, aber meiner Meinung fällt der Magier völlig aus den Rahmen, da er mit keinen der anderen Archetypen zu vergleichen ist.
Magier sind ja meist Fernkämpfer, aber ich bin mir sicher, dass ein Magier auch im Nahkampf zumindest einen schwachen Spruch wirken kann, der den Angreifer von den Beinen hebt.
In sofern könnte eine riesiger Armee Magier gegen eine von der Anzahl gleichgroßer Armee mit gemischten Kämpfern sehr wohl einen Vorteil haben. Wenn man dann noch bedenkt, dass in einigen Fantasy-Welten die Möglichkeit besteht, sich vor Pfeilhagel und magischen Angriffen zu schützen, kann man die Magier gruppieren und so können Heiler Verteidiger und Angreifer gleichermaßen aus einem Archetype entstehen.

Ich hoffe, dass hat jemand verstanden :D

SargAsmus
15.05.2008, 17:41
@ Verräter:

Wenn also Magier den Kämpfern grundsätzlich überlegen sind, wie kommt es dann dazu, dass die meisten Schlachten noch immer mit dem Schwert ausgetragen werden? Müsste ein moderner König nicht die stärken der Magie erkennen und anstelle von Kriegern, Magier in Massen trainieren?

du hast dir die antwort schon selbst gegeben: das problem sind die massen. Magier stehen einfach nicht in solchen mengen zur verfügung, denn es gehört ja nicht nur das studieren, sondern auch das vorhandensein von magischen fähigkeiten dazu. und daher lohnen sich für einen könig schon noch die großen heere!

Kain
15.05.2008, 18:46
In Rollenspielen wähle auch fast ausschließlich immer den Krieg. Die einfache aber effektive haudrauf Methode ist doch immer noch am Besten. Ich verlasse mich auch lieber auf Muskelkraft und rohe Gewalt als auf Magie, deren Verfügbarkeit begrenzt ist.

Die Wahl zwischen Krieger und Magier ist nicht ganz einfach. Krieger haben meist die bessere physische Konstitution und bekommen die schöneren Frauen. Mir gefällt auch der geradlinige Sinn für Gerechtigkeit. Die Handhabung von Schwertern, Äxten und etc. hat auch was für sich.

Magier sind meist die komplizierteren Charaktere und gehen bei der Bewältigung ihrer Aufgaben subtiler vor. Auch das Wissen und die Wege, die Magiern offen stehen, machen sie sehr interessant, sie umgibt einfach was Mystisches. Ein Magier hat einfach einen ganz anderen Horizont als ein Krieger, selbst wenn dieser weiter als drei zählen kann.

Ein Hybride aus beiden wäre natürlich am Besten, aber bei einer entweder oder Wahl würde ich mich aus den genannten Gründen für den Magier entscheiden.

Ob ein Magier jetzt gegen einen Krieger gewinnt, hängt doch ganz stark von den Fähigkeiten der beiden, der Situation und von den Naturgesetzen der Welt ab, in der wir uns bewegen.

John Doe
15.05.2008, 20:36
Wie schon erwähnt wurde, kommt es sehr auf die jeweilige Fantasywelt an. In "DSA" beispielsweise darf sich nur Krieger nennen, der lange Jahre der Ausbildung auf einer Akademie verbracht hat. Da das Geld kostet, stammen die meisten Lehrlinge aus reicheren Familien und sind dementsprechend gebildet.
Mir fällt da gerade das Rollenspiel "Knights of the Old Republic" ein, das auf den Regeln von "Dungeons and Dragons" basiert. Darin steuert man einen Jedi-Anwärter, der sich auf seinem weiteren Werdegang zwischen drei Wegen entscheiden kann: dem des "Jedi-Hüters", des "Jedi-Wächters" oder des "Jedi-Gesandten". Die Hüter stellen quasi die Kriegerklasse dar; sie sind enorm schnell und wendig, können sehr hoch und weit springen und beherrschen spezielle Lichtschwert-Kampftechniken, die in Kombination mit ihrer Kraft ihr ganzes Potential entfachen. Die Gesandten stellen dagegen eher die Magierklasse dar; sie haben einen enormen Vorrat an Machtreserven, mit dem sie Gegenstände herumwirbeln, den Verstand anderer kontrollieren oder auch mit verheerenden Machtblitzen angreifen. Die Wächter schliesslich sind eine Art Mischklasse; sie beherrschen die Künste der beiden anderen Kasten, können aber keine davon meistern.

Yovril Vandros
16.05.2008, 08:20
Also ich würde den Weg des Magiers wählen und zwar nicht der Magie wegen. Ich sehe die Magier eher als die Wissenschaftler in der Fantasywelt und ich löse die Dinge lieber mit dem Kopf als mit der Faust.

Wasserhand
20.05.2008, 20:36
Es kommt zwar auch immer auf die Art der Magie an, aber wenn wir davon mal absehen würde ich wie Yovril den Weg der Magie einschlagen und auch aus dem selben Grund :)

.-DarkCrow-.
22.05.2008, 14:48
Ich würde mich auch für die Magie entscheiden. Bei der Vorstellung was man alles lernen könnte, was man bewirken könnte mit der Magie, einfach großartig. Außerdem finde ich Magier auch wesentlich interessanter als Krieger. Allein schon wegen dem geballten Wissen über das die Magier verfügen. Was ich auch gut finde sie gehen nicht nach dem Motto, erst draufhauen und dann Fragen stellen, vor. Außerdem könnte man als Magier so coole Klamotten tragen :D.

Annvian
06.06.2008, 17:35
Hm...das ist wirklich eine schwierige Frage und ich kan mich kaum entscheiden. (Ich bin eh so ein entscheidungshassender Mensch. -.-)

Ich glaube ich würde mich für die Kriegerin entscheiden. Wobei ich mir dann wenigstens ein Mindestmaß an Bildung beschaffen würde. Ganz hohl will ich ja auch nicht sein - wenigstens Lesen und Schreiben will ich können. ;-)
Ich wäre gegen die Magie, gerade weil man so ewgi sein Dasein fristen würde. Irgendwann sind alle nicht-magischen Freunde tot und man selbst iast dann nur noch der alte Berater für die Jungen, die irgendwas bewegen wollen. Der Krieger /die Kriegerin steht für mich mehr im Leben. Er steht FÜR Leben, der Magier gibt mir so ein Bild von alt und weise und unnahbar vor. Das gefällt mir nicht.
Ich bin eher für den näheren Kontakt zu meinen Mitmenschen, ob nun auf freundlicher oder kriegerischer Basis.

Ollowain
06.06.2008, 21:39
Spontan würde ich sagen Krieger - aber eine Kampfkunst, die so ziemlich alles abdeckt und die nicht darauf rausläuft brüllend auf die Gegner loszustürmen XD"

Im Endeffekt käme es aber auf die Welt an - Magier sind je nach Magiesystem durchaus gut^^ und besser als Krieger, aber ein feiner kleiner Assassine (schreibt man die so?) ist auch wieder reizvoll^^"

Menno, ich kann mich nicht entscheiden... Am Ende würde ich wahrscheinlich Kriegerin werden und "hobbymäßig" zaubern >.>

bisou
13.06.2008, 14:54
Ich weiß es nicht. Beides hat seine Reize.

Als Krieger kann man sich weiterentwickeln, sich stärken, anderen mit seiner Kraft zur hilfe stehen und das Schwert führen. Warum denn nicht? Allerdings kann man das meiste davon auch als Magier.
Aber auf dieses Jahrzehntelange lernen hätte ich absolut keine Lust - mir reichen 12 Jahre Schule + anschließende Studienzeit schon aus, da muss ich meine Magie nicht bei einem verhutzelten alten Meisterchen lernen, um danach mit einem Stab (möglicherweise) nur in der Luft herumzufuchteln und Zaubersprüche vor mir her zu sagen.
Deshalb ziehe ich den Krieger vor, da mich Kampfsportarten sehr begeistern, und kämpfen gehört sicherlich auch dazu. (Fechten ist geil!!)
Aber als Kämpferin würde ich eher so im taktischen Bereich sein, also nicht laut schimpfend und brüllend auf ne Horde Orks zurennen und alles zermalmen, was mir in die Quere kommt, sondern ein kleines (!) Heer anführen und mit ihnen zu überlegen, wie man die Gegner am einfachsten und präzisesten ausschalten kann.
Aber wie ollowain sagte - eine Kriegerin, die hobbymäßig bei einem Freund das Zaubern "abschaut" und versucht, es auf eigene Faust zu erlernen

Rückspiegelgott
10.07.2008, 14:33
In Rollenspielen wähle auch fast ausschließlich immer den Krieg. Die einfache aber effektive haudrauf Methode ist doch immer noch am Besten. Ich verlasse mich auch lieber auf Muskelkraft und rohe Gewalt als auf Magie, deren Verfügbarkeit begrenzt ist.



Ist bei mir genauso aber ich würde mich warscheinlich auf die Magischen Pfade begeben, da diese geheimnisvoller sind und noch viel Potential verborgen ist. Aber in einer Welt in der Krieger und Magier gleichwertig sind (also Magie genauso bekannt und verbreitet wie die Kriegskunst) da würde es mir schwerfallen mich zu entscheiden. Aber auch dann würde ich warscheinlich die Magische Ausbildung wählen (am ehesten in die Richtung Saruman, also der manipulative, hinterhältige Weg*ja*)

koshka
11.07.2008, 00:54
Krieger.
Ich vertraue eher auf eine Faust als auf Worte... Wobei... Nein, eigentlich stimmt das gar nicht, klingt aber gut.
Trotzdem Krieger.
Zaubersprüche würden bei mir garantiert in die Hose gehen, weil ich sie mir nicht präzise genug merken könnte. Bei den meisten Waffen ist dann doch relativ klar welches das gefährliche Ende ist.n:D

Acatane
13.07.2008, 18:50
Hmm..schwierig. Nur Magier oder Krieger?

Ich bekenne, dass ich ein großer Anhänger der stiefmütterlich behandelten und ewig missverstandenen Kleriker bin.
Natürlich nur mit dem passenden Gott - Ich bräuchte einen chaotischen Gerechtigkeitsfanatiker, der mir "Überzeugungskraft" verleiht, die Bösen und Reichen zu bekehren und die Armen und Hilflosen zu stützen.. um im Anschluss den ehemals Armen und Hilflosen eins auf den Deckel zu geben, sobald sie mächtig und reich genug geworden sind um selbst andere zu unterdrücken. Oh, und er dürfte mir nicht böse sein, wenn ich seine Botschaft manchmal etwas frei interpretiere.
Ich hätte dabei aber immer noch einen formschönen Zweihandstab, der mir hilft lästigen Tavernenbesuchern ganz unmagisch eins auf die Finger zu geben.

Wenn ich aber nur die Wahl zwischen einem ganz klassischen Magier oder Krieger hätte, würde ich mich wohl für den Magier entscheiden.
In meinen Augen, kann sich dieser viel differenzierter "ausdrücken".
Als Krieger habe ich die Wahl, anzugreifen oder die Waffe stecken zu lassen (eventuell noch Drohung), ansonsten stehen mir nur die gleichen Optionen wie normalen Menschen zur Verfügung.
Als Magierin könnte ich eine ungeliebte Person auch noch für ein paar Stunden zur Abkühlung in ein Flauschehäschen verwandeln, eine kurze Angstvision bei einem potentiellen Gegner beschwören oder jemanden "schlafen legen" ohne ihm Schmerzen zuzufügen.
Die vielen Möglichkeiten der Interaktion mit Anderen finde ich sehr interessant.

Abgesehen davon glaube ich, dass Kettenbikinis blaue Flecken machen.

Rusch
14.07.2008, 09:02
Ich verstehe gut, dass der Thread polarisiert und ein bisschen vereinfacht. Natürlich gibt es auch kämpferische Magier und magische Kämpfer ;)

Also das finde ich dann so richtig doof, weil diese Figur dann weder richtig gut zaubern noch kämpfen kann. Auf der anderen Seite: Derzeit spiele ich einen Rouge, der weder zaubern noch richtig kämpfen kann, dafür aber über viele gute andere Eigenschaften verfügt und bei dem man sich viele Gedanken machen muss, wie man die Figur spielt. Das hat auch seinen Reiz.

Hathor
14.07.2008, 10:38
Einspruch, lieber Rusch... Warum sollte es nicht Allroundfantasygenies geben? Einen gut aussehenden hochbegabten Magier, der auch erstklassig kämpfen kann? Dem die Frauen- und auch die Männerherzen zufliegen, der Geld ohne Ende hat, der Tiere liebt und auch noch fotogen ist? Der Universitätsabschluss hat und und der mit Vornamen Gary heißt? Was spricht dagegen - außer dass es furchtbar kitschig wäre? ;)

Verräter
14.07.2008, 11:20
Nichts, Hathor... eigentlich spricht nichts dagegen.
Aber anstatt die "perfekte Lösung" zu suchen, wäre es mir lieber zwischen den beiden "sehr breit gefächerten" Seiten abzuwägen und sich für sich persönlich zwischen den beiden zu entscheiden, da es keine absolute Lösung in dieser Frage geht. Schließlich bist du auch nicht allmächtig, wenn du angefangen hast Magie zu studieren und musst keineswegs als ein "Kämpfer" (bzw. eine Person die sich im Kampf auf nicht magische Art und Weise verteidigt) nur mit den Fäusten sprechen können (wie es hier ganz gern behauptet wird ^^).
Gleichsam kommt es zum Beispiel auch darauf an, in welcher Welt du dich befindest. Mir fällt da als erstes eine Rollenspielwelt ein, in der die Magie derart vielen Regeln unterlegt ist, dass sie praktisch nicht verwendbar ist - daher keine Kampfmagie vorhanden. Dort trifft man dann mehr auf Hybriden oder reinen nicht magischen Charakteren.
Andere Welten, andere Verhältnisse. Eine Frage ohne Allgemein gültige Antwort und es wäre eben einfach (und das ist der Punkt, der gegen den perfekten Allrounder steht) langweilig, die Mitte zu suchen ;-)

Teylen
14.07.2008, 11:52
Die Mitte suchen ist langweilig? Oh, da bin ich aber vollkommen anderer Ansicht. Insbesondere weil es genügend Menschen gibt, die die Mitte nicht nur nicht suchen, sondern nicht einmal im entferntesten in der Lage sind sie auch nur zu verstehen. Dann gibt's nur 0 oder 1, schwarz oder weiß, ja oder nein, ganz oder gar nicht. Nun gut. Kompromisse und die Suche nach dem besten Weg sind vielleicht auch nur was für Weicheier. :)

Was einen Mix aus Magier und Kämpfer angeht, oder Mischungen allgemein: Nun. Sicherlich wird ein Magier/Kämpfer weder so gut kämpfen können, wie ein voll ausgebildeter Kämpfer, noch wird er so beeindruckend zaubern können wie ein lang studierter Magier.
... aber warum soll die Kombination insgesamt schlechter sein? Warum soll man Schwächen auf dem einen Gebiet nicht mit Stärken aus dem anderen Gebiet kompensieren können? Um es trotzdem mit einem reinen Kämpfer oder reinen Magier aufnehmen zu können, muß man nicht unbedingt der von Hathor beschworene alles-könnende Gary Stu sein. Man muß nur um die eigenen Vorteile und Nachteile wissen und eine Idee davon haben wie man das Wissen aus unterschiedlichen Bereichen kombinieren kann, um eine Aufgabe zu erfüllen. Und der größte Vorteil, den man als Allrounder vielleicht haben kann, ist der erweiterte Horizont und dass man die Denkweise vieler unterschiedlicher Seiten versteht. Also nichts mit perfekter Allrounder, der auf allen Gebieten genial ist. Wer glaubt, dass dieses Ziel verfolgt wird, hat das Wesen eines Allrounders nicht verstanden.

Insofern mag ich die Aufforderung zu einer Entscheidung zu einer von beiden Seiten immer noch nicht. Für mich ist die Mitte nicht die leichtere Entscheidung, sondern die schwierigere.

Ivor
22.07.2008, 12:49
Ich würde wahrscheinlich den Weg der Magie einschlagen, denn mit Magie lässt sich sicher mehr anstellen als mit bloßer Körperkraft und das Studium der kryptischen Künste ist sicher anspruchsvoller als die meisten Arten der Kampfkunst. Allerdings ändert sich meine Meinung darüber alle paar Stunden, denn körperliche Betätigung ist wahrscheinlich schöner als geistige Anstrengung.

Loki
27.07.2008, 22:40
Ich würde auch die Kunst der Magie erlernen wollen, Krieger sind mir einfach zu... primitiv. Als Magier befasst man sich mit dem Übernatürlichem, dem Unbegreiflichem, einfach mit allen Sachen, die der Krieger wahrscheinlich nicht zu verstehen weiß. Ein Krieger stürzt sich mit der Waffe seiner Wahl in eine Schlacht, doch ein Magier ist meiner Meinung nach flexibler: Er hat, falls er gut ausgebildet ist, einen passenden Zauberspruch für jede Situation parat.

Samantha
05.08.2008, 14:25
Ich würde mich für den Weg des Kriegers entscheiden. Besonders gern würde ich dabei die Kunst des Schwertkampfes erlernen wollen.
Krieger sind einfach mutig und können gut kämpfen. Außerdem müssen sie nicht so weise und gelehrt sein, wie der Magier.
Krieger wäre schon was tolles.

Wargomar
05.08.2008, 14:47
Ganz klare Sache.

Krieger. Ich würde dem Magier zuvor Freundschaft heucheln, meine Rüstung und Waffen mit einem Schutzzauber versehen lassen und ihm dann hinterrücks meucheln.
Anschließend die Rüstung und Waffen für viel Geld verhökern und mich zur Ruhe setzen.

Cullabay
06.08.2008, 20:17
Das ist eine interessante Frage. Am liebsten wäre mir natürlich ein magiebegabter Krieger oder ein Magier, welcher den waffenlosen Kampf perfekt beherrscht... Aber das ist wohl ein Traum.
Wenn ich mich entscheiden müsste? Wahrscheinlich Magier, weil man als Krieger nur dann überlebensfähig ist, wenn man es schafft, seine körperliche Leistungsfähigkeit immer auf höchstem Niveau zu halten. Eine anstrengende Angelegenheit. Wer einmal einen Sport intensiv betrieben hat weiß was ich meine. Früher oder später wird man 40 und kriegt die ersten Zipperlein- und was dann? Am besten zu einem Magier gehen, der einen heilt:D

Das oben ist jetzt ziemlich rational. So ein schicker Krieger, der sich schneller bewegt als man gucken kann ist aber schon ganz schön geil...
Wenn ich drüber nachdenke merke ich, dass ich in der Literatur im allgemeinen die Magier wesentlich interessanter finde als die Krieger, im Film jedoch die Krieger meist faszinierender sind. Das liegt wohl am Medium. Geistiges können Worte besser beschreiben, Körperlichkeit und Schnellligkeit nimmt das Auge einfach besser wahr.

Kaya
06.08.2008, 20:20
Ich wäre lieber Krieger. Mir gefallen einfach die ganzen Schwerten und es würde mir sehr gefallen eine Kampfkunst im Schwertkampf zu lernen. Und naja Magie ist zwar auch nicht ohne aber ich würde lieber Kämpfen und als Magier muss man die ganzen Formel kennen und das würde mir dann auch nicht sooo gefallen. Als Krieger nimmt man halt sein Schwert in die Hand sieht seinen Feind und wendet die Kampfkunst an die man gelernt an.

Narr
15.09.2008, 16:52
hm... einerseits wäre ich gerne ein magier, denn ich habe ein gutes gedächtnis, und würde vermutlich schnell lernen. außerdem finde ich es besser, kalt zu berechnen, als sich einfach berserkerhaft in den kampf zu stürzen. andererseits liebe ich den kampf(-sport) und wäre gerne ein krieger.
aber ich denke, ich würde etwas in richtung assasine/ninja sein, der zwar ein hervorragender kämper ist (wenn auch nicht im offenen kampf), aber auch durchaus intelligent, denn er muss ja auch gifte und medikamente mischen können, und sich einen genauen plan zurechtlegen, wenn er jemanden tötet.
mfg Narr

Amandil
16.09.2008, 14:51
ich mag beides gern. der krieger ist stark, weiß mit seiner waffe umzugehen und ist sehr mutig. der magier kann tränke u.ä. zaubern und weiß mit der magie umzugehen..früher wäre ich denk ich lieber magier gewesen, aber jetzt empfinde ich denk krieger als besser.

Enduni
16.09.2008, 17:28
Ich liebe Krieger, ehrlich. Seien es wahre Monstren von Mensch mit einem riesigen Bidenhänder, seien es raubkatzenhafte Barbaren, die mit wilder Eleganz ganze Schlachtreihen zerfetzen oder elfische Klingentänzer, die mit wie Wasser fließenden Schwertbewegungen selbst dünnste Luft in Scheiben säbeln könnten. Der Kampf hat für mich etwas, dennoch fehlt mir leider sozusagen der Killerinstinkt; ich wäre zu sanft dafür, ein Krieger zu sein.

Demnach muss ich wahrscheinlich ein Magier sein. Und wenn ich es mir dort aussuchen könnte, wäre ich ein Magierlehrer oder aber -forscher, je nachdem wo. Ich habe keine Lust, einfach nur Dinge zu zersprengen (auch, wenn sowas sicher immer wieder Spaß macht!), sondern würde viel lieber mit meiner Magie etwas Hilfreiches bewirken können, und sei es nur, dass ich Schüler ausbilde, sie richtig zu nutzen. Deshalb; Magier.

Gruß,

Lythande
16.09.2008, 17:37
Hallo,
die Idee des Kampfmagiers gefällt mir persönlich ganz gut. Ich wäre dann doch lieber ein Magier, der die Kampfkunst beherrscht (auch eine Art der Magie), als ein Krieger, der Magie beherrscht. Versteht ihr, was ich meine? Die Magie ist für mich klar der Schwerpunkt.

@Hathor: Ichfinde das Bild des Allroundgenies eigentlich ganz hübsch, doch auch der Magier muss eine verwundbare Stelle haben, die jedoch so schnell niemand findet.

Mein Nick Lythande kommt ja auch von einer Magierin, die kampffähig ist und Trägerin geheimen Wissens ist. Aus diesem Grund ist "Lythande", der Charakter von Marion Zimmer Bradley mein Lieblingsstar in der Fantasyliteratur oder auch nur von dieser Autorin.

Conan
23.09.2008, 19:39
Eine Kombination aus Magier & Krieger wär´ ja natürlich am allerbesten... *grins*

Wenn ich aber nur zwischen Magier oder Krieger wählen könnte und nicht aus einer guten Mischung aus beidem, dann würde ich mich letztendlich wohl für den Krieger entscheiden.
Als solcher muss man zwar wohl oder übel mit ein paar geistigen Defiziten zurechtkommen und sich den Ruf als gewalttätiger Primitivling gefallen lassen. Aber dafür ist man körperlich fit und hat die Chance, bereits in jungen Jahren ein angesehener und geübter Kämpfer zu werden.
Während der angehende Zauberer (Zauberlehrling) immer noch Kräuter sammelt, oder in dunklen Gewölben seine Nase in alte, verstaubte Bücher stecken muss. Die meisten Magier scheinen ihr volles Potential ja auch erst im hohen Alter zu erreichen.

Bei Hinterhalten oder schnellen Angriffen, (warum und von wem auch immer) find ich die Haudrauf-Methode einfach effektiver und vor allen Dingen schneller.
Während der Zauberer immer noch nach dem passenden Spruch sucht, hat der Morgenstern des Kriegers schon Gerechtigkeit gesprochen.
Aber bis zum Kampf muss es ja erst gar nicht erst kommen, denn als Krieger verscheucht man vielleicht schon allein durch sein stattliches Aussehen potenzielle Angreifer.

Und wenn der Körper im Alter nicht mehr so mitmacht, dann wird man entweder Ausbilder für neue möchtegern Helden oder setzt sich vorzeitig in den Ruhestand.

EinfachSo
25.09.2008, 16:12
definitiv Magier
ich steck meine Nase gerne in Bücher und liebe es einen langen Weg zum "Ziel" einzuschlagen - im Sinne von nicht gleich alles können, immer dazu lernen, Weisheit im Alter *blabla*
ich finde die Methoden des Magiers einfach eleganter oder aber auch hinterhältiger - ich muss zugeben so ein bissi fies hat schon was für sich :D
tja und wer will mir verbieten als Magier nicht auch mal drauf zu hauen - der Krieger tut sich da dann wohl schwerer mit der nicht erlernten Magie.
Ich muss nicht nur Kräuter suchen, Bücher wälzen und Stöckchen schwingen - ich geh dann in Karate für den Ausgleich *muahaha*
schießlich heißt es ja immer "In einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist" na und das mit Sport und gesunder Ernährung - geistig top fit - ein hau druff zaubermeister *freu*
klingt nicht so schlecht - oder ?

Durza
13.10.2008, 16:39
*teufel* KRIEGER *teufel* :D:D:D
nichts mit bücherwürmerei!! körperlichlich fit? Kampfsüchtig? Begeisterter schwertschwinger?? dann bewerben sie sich bei uns
mit freundlichen grüßen KriegerFürsLeben GmbH

also mal zusammengefasst.
für viele ist der krieger ein muskelprotz mit nix im kopf. wieso denken auch die meisten, dass magier jeden krieger einfach so wegpusten könnten? es gibt nicht nur ein buch, in dem vorkommt wie menschen sich gegen magie schützen ohne dabei selbst zu zaubern. und krieger sind auch keinesfalls nur dumme kanten, nur weil sie nicht i-welche alten schriften lesen. deshalb könnte ein krieger mit rüstung, einen jeden zauberer schlachten, wenn er nur den richtigen schutz hat.

und sowieso ist krieger oder zauberer zu beschränkt. denn ich würde lieber ein assasin sein (und das heißt nicht das ich aus polen komme). es ist nur, dass die typen leise, hinterhältig und tödlich sind.

nyx
13.10.2008, 18:25
und sowieso ist krieger oder zauberer zu beschränkt. denn ich würde lieber ein assasin sein (und das heißt nicht das ich aus polen komme). es ist nur, dass die typen leise, hinterhältig und tödlich sind.
Könntest du den Zusammenhang zwischen Polen und Assassinen (ich nehme mal an, dass du diese meinst) genauer erläutern? Glaubst du, Polen wären leise, hinterhältig und tödlich? Oder dass Assassinen ursprünglich aus Polen stammen? Oder dass alle Polen gerne Assassinen wären? Ich würde nämlich sowohl bei der einen als auch der anderen Interpretation behaupten, dass dem nicht so ist, jedenfalls nicht zwingend... o_O

Durza
13.10.2008, 18:30
:D:D:D das hab ich wohl vergessen zu ändern :D:D:D:D ich hatte vorher dieb stehen und das mit polen gehörte dazu :D:D:D sry für das missverständniss. und NEIN ich MEINTE "ASSASIN" ohne jeglichen e nes oder sonstigen buchstaben.

nyx
13.10.2008, 18:36
Ach so, dann glaubst du also nur, dass die Polen Diebe sind... [/ironie]

Und... tut mir Leid, dass ich mich jetzt vllt. ein bisschen dumm anstelle, aber was genau ist denn ein assasin?

Lythande
13.10.2008, 19:03
Hallo,
@Nyx: Assasinen waren so viel ich weiß, die Meuchelmörder (jetzt etwas platt ausgedrückt) in Arabien, die von Hasan Asabach, der Anführer und Meister der Assasinen dazu ausgebildet wurden, feindliche Politiker und sonstige große Köpfe ohne viel Aufsehen zu töten. Es geschah so hinterhältig und leise, dass sie gefürchtet waren, denn niemand erkannte sie. Ich mochte sie auch immer, ihre Gewandtheit und Listigkeit fand ich spannend und diese Leute umgab schon lange ein Wald von Legenden. Man behauptete z.B., dass Hasan Asabach sie mit Drogen betäubte, damit sie gefügig wurden oder auch mehr Kraft erlangten. Man zeigte ihnen mit gewissen Substanzen einen Paradiesgarten und versprach, dass wenn sie umkämen, sie sofort dorthin gelangen würden. Sie wussten, wofür sie starben.

Grüße
Lythande

nyx
13.10.2008, 19:07
Nun, was ein Assassine ist, ist mir schon klar, aber die meint Durza ja anscheinend eben nicht, sondern etwas, das sich assasin nennt - ohne doppeltes S und ohne E. Da wollte ich halt genauer wissen, was er sich darunter vorstellt, wenn nicht einen Assassinen.

Simon the Sorcerer
13.10.2008, 19:10
Wie meinem Nickname schon zu entnehmen ist, auf jeden Fall Magier !

Da ich mein Leben ja eh schon den Naturwissenschaften gewidmet habe (beruflich zumindest), und ich mich sehr für Bücher, Natur und Wissen begeistere, war mir der Weg der Magie immer sympatischer als der des Kriegers.

Paladin wäre auch nicht schlecht, aber die sind meißtens zu religiös.
Also eher so was wie Elbenmagier, die ihre Kräfte aus der Natur und den Elementen schöpfen.

Krieger dann eher mit Pfeil und Bogen oder Kampfstab.

Grüße

Durza
14.10.2008, 14:54
@ nyx
also assasine und assasin sind in meiner vorstellung das gleiche, bloß finde ich das sich assasin besser anhört, als assasine. den bei 2 denke ich immer an eine frau. und ein spiel heißt auch "hitman - silent assasin". das ist auch schon alles.

nyx
14.10.2008, 19:08
Na dann sag doch gleich, dass du einen englischen Assassinen meinst. (Btw, da schreibt mans zwar ohne E aber trotzdem mit doppeltem Doppel-S.)

Jedenfalls, um mal wieder etwas zum Thema zu schreiben: deshalb könnte ein krieger mit rüstung, einen jeden zauberer schlachten, wenn er nur den richtigen schutz hat.
Diese Annahme ließe sich allerdings beliebig weit fortsetzen. Wenn der Krieger schon den richtigen Schutz kennt, dann könnte man doch genau so gut annehmen, dass der Magier einen noch besseren Angriff hat, der den Schutz des Kriegers aushebelt. Oder er kennt einen noch besseren Schutz, was es dem Krieger wiederum nicht ermöglicht, den Magier "wegzupusten". Außerdem setzt diese Annahme vorraus, dass der Krieger magische Gegenstände besitz, bzw. etwas Ahnung von Magie hat. Da könnte der Magier genau so gut Ahnung von Waffen haben... Die Frage ist doch letzendlich, wer bei einer direkten Konfrontation, bei der beide Parteien sich ausschließlich auf ihre speziellen Fähigkeiten verlassen müssen, die Oberhand gewinnen würde.

Ich würde sagen, es kommt zum einen auf die Geschwindigkeit an, mit der angegriffen werden kann, denn bräuchte der Magier zehn Stunden für eine Attacke, dann wäre der Krieger deutlich im Vorteil.

Gelingt es dem Magier aber, sich rechtzeitig zu verteidigen, bzw. anzugreifen, dann hat ein Zauberspruch mMn die wesentlich verheerendere Wirkung.

Verräter
14.10.2008, 20:03
Die Frage ist doch letzendlich, wer bei einer direkten Konfrontation, bei der beide Parteien sich ausschließlich auf ihre speziellen Fähigkeiten verlassen müssen, die Oberhand gewinnen würde.
Oder wer in einer Schlacht, oder auf einer Reise der bessere Verbündete wäre. Wem die glorreichen Siege (Gegen was auch immer) zu verdanken sind. Wer die besseren Tricks kennt einen Krieg zu gewinnen, oder zu verhindern. Und ob (in einer "gemischten" Welt) eine Armee, die nur aus magisch veranlagten oder nicht magisch veranlagten durchsetzen würde.
Welche der beiden (sehr breit gefächerten) Seiten Parteien die größte Auswahl an Möglichkeiten zu Leben (/sich seinen Lebensunterhalt zu verdienen) enthält. Welches Leben (mit der einzigen Bedingung, dass es sich um einen Gelehrten in min. einer Kampfkunst (da zähle ich alle Arten Magie dazu) handelt) unter welcher Herrschaft (Erinnerungen an den Einstiegspost) und unter welchen weltlichen Bedingungen (ebenfalls Einstiegspost) ihr wählen würdet. ( - und warum, aber das versteht sich von selbst)

nyx
14.10.2008, 20:31
Ich finde, all diese Fragen kann man kaum beantworten, wenn man den Kontext nicht kennt. Es kommt schließlich sehr darauf an, wie Magie funktioniert, wie die Welt aufgebaut ist, wie breit die Fähigkeit zur Zauberkraft gefächert ist, welche Persönlichkeit (in Bezug auf die Herrscherfrage) die in Frage kommende Person besitzt, wo und unter welchen Vorraussetzungen eine Schlacht geschlagen wird, etc..

Aber welche Seite ich wählen würde und warum, hatte ich ja bereits dargelegt, und meine Meinung hat sich bisher auch nicht geändert, eher noch gefestigt. Ich würde weiterhin lieber Magierin sein.

Oh, was mir dabei gerade einfällt, ich würde noch aus einem anderen, recht banalen Grund lieber Magierin sein, als beispielsweise Schwertkämpferin. Mir als Frau sind schließlich irgendwo physische Grenzen gesetzt. Und auch wenn ich noch so hart trainieren würde, ein Mann, der ebenso hart trainiert und ähnlich talentiert ist, wird mir im Endeffekt trotzdem überlegen sein. Nicht umsonst gibt es in den meisten Sportarten separate Wertungen für Frauen und Männer.

Bei einer Geisteswissenschaft sind mir als Frau solche Grenzen nicht gesetzt. Schließlich ist Grips nicht vom Geschlecht abhängig, sondern die Begabung, Fleiß und Intelligenz machen aus mir am Ende einen guten Magier.

Verräter
14.10.2008, 22:16
Wenn die Frage einfach so zu beantworten wäre, hätte ich diesen Thread nicht geöffnet ^^

Es hat schon seinen Grund warum ich 2 Verschiedene Einleitungen für das Thema gewählt habe.
Jede Welt ist anders und jede Welt unterliegt ihren eigenen Gesetzen. Teilweise unterliegen sogar in den einzelnen Welten unterschiedliche Völker/Rassen unterschiedlichen Gesetzen. Die Frage kann man gleich mit folgender setzen:
"Sind deutsche oder amerikanische Autos die besseren?"

Völlig ungeachtet dessen, ob es sich um Busse, Limousinen, Familienwagen, Minis oder alte Klapperkisten vom Schrottplatz handelt.
Und dazu noch völlig außer acht lässt, ob man nun in der Sahara durch den Sand, durch endlosen Schlamm oder durch ein Schneebedecktes Alaska fahren will.

Natürlich ist der Kontext wichtig. Genau deswegen habe ich, obwohl ich das Thema kurz nach meiner Registrierung eröffnet habe, noch nicht selbst meine eigene Meinung zu dieser Frage geschrieben. (Obwohl sicher jeder lesen kann wie viel Spaß ich daran habe ^^) Obwohl ich die Frage sehr stark beschnitten habe (wie schon auf Seite 1 geschrieben - schließlich geht es nur um "Kämpfer" - alle anderen Berufsgruppen die in einer Fantasy-Welt interessant sein könnten werden einfach außen vorgelassen) sind alle Antworten, die ich schreiben könnte ... vollkommen unvollständig.
Aber - dafür habe ich ja 2 Einleitungen geschrieben. :) Und auf die zweite kann eigentlich jeder innerhalb weniger Sätze antworten ^^

nyx
15.10.2008, 18:28
Was ich an der Frage vor allem schwierig finde, ist die Tatsache, dass keine Magie existiert. (Manche mögen darüber jetzt vielleicht streiten wollen, aber für mich ist sie nicht existent.) Und da diese Magie der Phantasie der Menschen entsprungen ist, kann man kaum pauschalisiert anworten. Immerhin hat jeder Mensch seine ganz persönliche Vorstellung, wie etwas aussieht und nach welchen Gesetzen etwas funktioniert. Je nachdem, wie ich mir Magie vorstelle, kann ein Magier vom allmächitgen Halbgott, bis zum Gossenzauberer alles sein. Es gibt eben keine Grenzen, da die Phantasie nahezu keine Grenzen kennt. Und das macht den Vergleich so schwierig.

Bei der Kampfkunst ist es da schon einfacher, weil diese wirklich und begreifbar ist. Wir wissen in etwa, wo die physischen Grenzen liegen und wir können einschätzen, wie ein Angriff ungefähr aussehen würde.

Müsste ich mich jetzt entscheiden, wer bei einer direkten Konfrontation als Sieger hervor gehen würde, würde ich sagen, dass es ganz auf den Magier und seine Künste ankommt. Stünde es in seiner Macht, schlicht und ergreifend ein kleines Blutgefäß im Kopf des Kriegers platzen zu lassen, dann hätte dieser wenig zu lachen... (dieser Gedanke stammt übrigens aus Eragon, eine der wenigen guten Ideen, die dann aber leider nicht konsequent verfolgt wurde...)

Rotkätzchen
15.10.2008, 19:08
Alsa mal ganz unabhängig von der Welt, in der ich mich befinde und ihren individuellen Eigenheiten, würde ich auf jeden Fall den Magier bevorzugen. Was nützt es mir schon, jeden mt meiner Kampfeskunst in die Schranken weisen zu können, angesichts Probleme wie nicht vorhandener Brücken, tödlichen Verletzungen, Lichtmangel in dunklen Höhlen oder einfach nur Kinder zum Lachen zu bringen.

Magie ist mehr wert als Kampfeskunst. *cool*

Idalia
21.10.2008, 11:37
Wenn ich mich entscheiden müsste, dann würde ich wahrscheinlich die Magie wählen.

Allerdings gefallen mir meistens die Charaktere in der Fantasy, die in beidem gut sind. So wie Kellen, der ein Knight-Mage ist, also ein überragender Krieger aufgrund der Magie. Oder wie Alanna von Trebond, ist ein Ritter und ist der Zauberei mächtig.

Angelius
29.10.2008, 14:59
Ich würde bei einem PC/Rollenspiel ebenfalls direkt den Weg des Kriegers wählen, das macht das Leben doch viel einfacher ;) Außerdem sieht man als Krieger oft mit einer Rüstung und einer oder mehreren schweren Waffen besser/gefährlicher aus als mit einer alten Robe und einem holzstäbchen (ok, beides Klischee ;))

Wenn ich jedoch in so einer Welt leben würde, wäre ich wohl für den magischen Weg, wegen verschiedenen Gründen:

- Man ist gebildeter und kann Gespräche durch immense Vorkenntnisse in etlichen Gebieten lenken und damit Probleme manchmal ohne Kampf lösen.

- Man kann aus vielen Situationen entkommen wo ein Krieger scheitern würde. Wie z.B in einem Gefängnis, als Magier hat man es da viel viel leichter zu entfliehen.

- Man ist nicht wehrlos ! Durch verzauberungen kann man seine Ausrüstung stärken und man selber hat so einiges drauf und man kann praktisch nicht entwaffnet werden.

- Ein mit Magie fast immer verbundenes langes Leben würde mich auch reizen.

Tovena
04.11.2008, 14:50
kriegerin. ich steh drauf. weiß nicht, ist einfach so mein ding mit schwert oder pfeilen rumzusausen. magie und sowas ist "zu einfach". das mag ich nicht.
ich will schon rumfuchteln können, tapfer sein und nicht mit nem zauber gleich alles so machen, wie ichs will. ich will selber was zusammenwerkeln. *ja*

marxn
04.11.2008, 22:41
Magier, da ich generell eher gegen Gewaltanwendung im körperlichen Bereich bin. Psychsche Gewalt dagegen find ich cool und außerdem lass ich dann andere für mich kämpfen, kann sie mit tollen Fähigkeiten ausstatten und mit meiner Weisheit beraten^^

Idalia
05.11.2008, 13:40
Magier, da ich generell eher gegen Gewaltanwendung im körperlichen Bereich bin. Psychsche Gewalt dagegen find ich cool

O.O

Wie darf man denn das verstehen?! X.X

Hathor
05.11.2008, 14:41
@marxn: ich denke nicht, dass du psychische Gewalt wirklich "´cool" findest. Vor allem nicht, wenn du darunter leiden musst ;)

OT: Ich bin nach wie vor der Überzeugung, dass ein Magier einem Krieger immer überlegen sein wird. Ein guter Magier kann jede Gewalt mühelos abschirmen und mit dem einem Nasenzucken oder dem Wink eines kleinen Fingers jeden Muskelprotz außer Gefecht setzen.
Die beiden kämpfen mit ungleichen Waffen, darum ist die Wahl zwischen den beiden Möglichkeiten eigentlich unfair.

Angelius
05.11.2008, 19:57
@marxn: ich denke nicht, dass du psychische Gewalt wirklich "´cool" findest. Vor allem nicht, wenn du darunter leiden musst ;)

OT: Ich bin nach wie vor der Überzeugung, dass ein Magier einem Krieger immer überlegen sein wird. Ein guter Magier kann jede Gewalt mühelos abschirmen und mit dem einem Nasenzucken oder dem Wink eines kleinen Fingers jeden Muskelprotz außer Gefecht setzen.
Die beiden kämpfen mit ungleichen Waffen, darum ist die Wahl zwischen den beiden Möglichkeiten eigentlich unfair.

Jop, aber Ausnahmen bestätigen die Regel. In eine waffenlosen Kampf, nunja darüber brauch man nicht zu diskutieren der Magier vernichtet da jeden. Aber es gibt ja auch Krieger mit magischen (Fern)Waffen, oder Schilden etc die schon einiges zu Gunsten des Kämpfers ausrichten könnten. Ich denke man kann die beiden nicht wirklich mit einander vergleichen, da es oft auch von den Bedingungen abhängt wer gewinnt. Obwohl es wohl wirklich öfters der Magier sein wird.

Nilrea
05.11.2008, 21:18
Nun, als Krieger mit Waffen kämpfen zu können, stell ich mir schon cool vor; Ich mag Waffen im allgemeinen unglaublich gerne und es gibt ja auch eine so rießige Auswahl dabei. Aber dann gibt es auch wieder diese blöden Aspekte: immer trainieren zu müssen, damit man nicht aus der Übung kommt, mit anderen Leuten kämpfen zu müssen, obwohl die einem doch vielleicht gar nichts getan haben, sie vielleicht sogar zu töten... ne, lieber nicht.
Außerdem sind die meisten Kampfsportarten nach einer Weile doch muskelschädigend und im Alter wäre das glaube ich mehr als hinderlich ;)

Da schon lieber Magier; die körperliche Anstrengung ist meistens gleich null und außerdem muss man nicht unbedingt mit anderen Leuten kämpfen. Ich könnte mir auch vorstellen, dass man einen Magier auch in anderen Bereichen der Politik einsetzten kann.

marxn
05.11.2008, 23:43
@marxn: ich denke nicht, dass du psychische Gewalt wirklich "´cool" findest. Vor allem nicht, wenn du darunter leiden musst ;)


ja, ok psychische Gewalt umfasst n bisschen mehr,als dass was ich eigentlich meinte, war bloß ne kleine Spitze meinerseits, da ich es liebe zu provozieren. Ich bin selbst Erzieher und habe genug mit psychischer Gewalt zu tun (...übrigens habe ich mal die Kinder meiner Gruppe(3-5 Jahre) gefragt, was sie am liebsten wären...grob geschätzt 70% : 30% für den Krieger)

ein besseres Wort wäre vielleicht mentale Überlegenheit, es erscheint mir reizvoll, den Geist anderer zu kontrollieren, seine Züge vorauszusehen, sie für sich zu nutzen und dies anhand unendlicher Weisheit...einer Eigenschaft, die ich den meisten Magiern zuschreibe.

Nayth
09.11.2008, 11:04
Hmm. Ich würde auch Magie nehmen, aber ich steh nicht so auf Stabgefuchtel (egal ob dünne Stöcke wie bei HP oder Gandalfs langer Stecken).. Außerdem würde ich mich voll und ganz aufs Heilen konzentrieren, auch wenn das nicht immer angenehm ist - bin ein großer Nuramon-Fan *fan*
Aber ich würde immer einen Dolch und einen Bogen dabeihaben...
falls mal keine Zeit mehr für Zauberei ist.

Zitat von Nilrea
die körperliche Anstrengung ist meistens gleich null

Finde ich nicht. Magie wäre stinklangweilig, *fad*, wenn sie einem nichts abverlangen würde. Bei Eragon oder Die Elfen finde ich das sehr gut dargestellt... Außerdem wird man hoch geachtet, wenn man z.B. Schmerzen auf sich nimmt, um andere zu heilen.. Ich sags nochmal, ich bin ein Nuramon-Fan *grins*

Monjah
10.11.2008, 17:41
Hi
Auch ich würde für mich die Magier seite wählen .. etwas Elfenhaftes unsterbliches..! Durch Rollenspiele wie Dark age of Camelot, hab ich verschiedene Charaktäre gespielt und .. nein Magier ist mein fav. Ich kann mich besser mit der Magie irgendwie Identifizieren... Zerblich wirkend aber unschlagbar .. so mhhh verzaubernd, elegant und intelligent.. *schwärm*

Near
20.11.2008, 13:56
Ich würde den Weg des Magiers wählen weil man nach meiner Meinung dadurch viel mehr tun kann.....man ist sehr mächtig und kann stetig stärker werden....außerdem haben mich Magier schon immer fasziniert....früher als ich noch kleiner war habe ich mit meinen Freunden draußen immer bisschen so Rollenspiele gespielt....jetzt nicht groß natürlich ;) waren ja noch klein....und ich wollte immer der Magier sein....und so kam es dazu. *lach*

Silaëna
21.11.2008, 16:29
Hmm... schwierige Frage. Ich denke, ich würde die Laufbahn des Kriegers wählen. Ich finde Magie zwar auch interessant, aber sie ist mir zu theoretisch. Klar kann man damit auch kämpfen, aber das hängt mir zuviel von Zaubersprüchen usw. ab... dann schon lieber Krieger, obwohl der wohl von ein paar gemurmelten Worten des Magiers besiegt werden könnte...

RAISTLIN_FAN_W
21.11.2008, 16:33
Auf jedenfall würde ich in die lere der Magie begeben.
Warum,
zum ersten, ich liebe Magier und alles was mit ihnen zu tun hat,
zum zweiten, finde ich, das Magier in einem Kampf besser
dran sind, als Kriger
und zum dritten, weil man sich nicht auf die Muskelkraft verlassen muss,
sondern auf die innere stärke. (das ist auch für Mädchen besser:) )

Nangyala
21.11.2008, 16:39
Ich würde beide Kategorien wählen - Kampfmagier.
Denn ich könnte dann:
a.) meine Getreuen mit Heilmagie heilen, wenn sie verwundet wurden (od. mich heilen, wenn ich verwundet wurde)
und
b.) meine Leute im Kampf tatkräftig mit dem Schwert od. Kampfstab unterstützen..
:)

DarkFairy
21.11.2008, 18:44
gute frage...*grübel*
ich glaube ich würde mich für den Weg des Kriegers entscheiden. Bei Rollenspielen (egal ob PC oder andere Konsolen) entscheide ich mich auch meistens für den Krieger. Ich mag es einfach schnell draufschlagen zu können, ohne vorher überlegen zu müssen, welcher Zauber der beste wäre. Ich persönlich komme mit "Haudrauf"-Chars auch viel besser klar. Ich kann die Gegner viel schneller töten als mit einem Magier. Ich denke mal aus diesen "Erfahrungen" heraus würde ich mich halt für den Krieger entscheiden. Wobei ich mich als Kriegerin eher auf Schnelligkeit und Gewandtheit verlassen würde als auf Muskelkraft. Am liebsten würde ich den 2-Hand-Kampf praktizieren, und wenn ich links nur einen Dolch und rechts ein Schwert führen würde.... wär schon geil :D

grey
24.11.2008, 22:22
Ich favorisiere Nangyalas Mittelweg.

Ein Krieger, der mittels Magie seine Rüstung verstärken, seine Sinne schärfen und seinem Schwertarm zu größerer Stärke verhelfen kann, ist einfach wirkungsvoller. Außerdem bringt ein Kampfmagier etwas von beiden Welten mit, ohne zu einer wirklich zu gehören. Ziemlich cool, so einen Außenseiter zu spielen. Na ja, könnte ich mir zumindest denken.

Emerelle89
27.11.2008, 20:31
Ich würde wenn ich frei entscheiden könnte eine Elbin sein wollen!
Zunächst sind elben hübsch und etwas besonderes!
Als Ausbildung würde ich dann Schwertkampf lernen und Bogenschießen!
Auch ein wenig magie dürfte dazu gehören.

Eine Elbin so wie keine zuvor es gegeben hätte wäre ich dann, mit schwarzen haaren, blauen augen, schön und unbestechlich.

Gruß Emerelle!

Katiya
16.12.2008, 18:01
Also ich wäre eigentlich dann lieber beides, denn sowohl die Magie als auch das Kämpfen mit Schwert oder/und Bogen faszinieren mich! Ich wäre also wenn schon eine Kampfmagierin! :D
Da ich eine großes Interesse an Schwertern/Bögen und die Magie hege, wäre auch nicht vollkommen daneben gegriffen! Wenn man dann auch noch die Fähigkeiten des Volkes der Elben hätte, dann wäre es, denk ich mir mal, schon eine echt geniale Mischung!

RickyLee
16.12.2008, 20:32
Also ich wäre eher lieber eine Magierin.
Dann kann ich Dinge explodieren lassen :D :D :D

*fanatisch um sich schaut*
Ka-Boom!
Ahahaha ^^

Ehem...

Bei Rollenspielen im Internet macht irgendwie der Magier mehr Spaß, habe ich festgestellt (wobei es auch immer aufs Spiel ankommt)
Auch wegen den Lichteffekten, als Krieger kann ma nur draufhauen.
Gut, macht schon spaß, wenn die Gegner durch einen Fingerstups umfliegen, aber bei Magiern geht das auch.
Und es gibt dabei noch EXPLOSIONEN! *grins*

Außerdem können Magier a) Gegner auf viel vielfältigere Art und Weise eins auf den Deckel geben, als sie nur auf den Kopp zu hauen b) auch noch was anderes außer Kämpfen, zB Heilen, Verwandeln...

Akissi
17.12.2008, 15:05
Besser is natürlich immer beides, aber da man sich hier entscheiden soll... Ich bin auch eher ein Magie-Sympathisant, unter anderem auch aus dem Grund, dass man problemlos aus der Distanz angreifen kann :D
Ansonsten stimm ich Ricky voll und ganz zu: Liiiiiichteeeeeer :D
Awas^^ Die verschiedenen Magie-Zweige sind auf alle Fälle sehr... vielfältig :D
In Spielen stört mich an Magiern nur, dass die immer mal gern ne schlechte Verteidigung haben o.ä., aber was solls, Magie ist trotzdem mehr meins - außerdem gibts ja jederzeit die Möglichkeit, was dazuzulernen, nö^^

Jellybelly
01.01.2009, 21:11
Viel wurde schon gesagt, daher habe ich eher weniger hinzuzufügen, dennoch:

Ich würde eig. garnichts nehmen *grins* BIn mehr so der Wanderer/Akrobat/Lehrling-Typ. Aber ich würde, wenn ich müsste, mich für Krieger entscheiden. Die Option ist mir weniger riskant und zuverlässiger.

Grey Wolf
01.01.2009, 22:56
Der Weg der Magie wäre der meine, könnte ich mich entscheiden.
Magie ist, wie schon gesagt, sehr vielfälltig und sehr mächtig. Die Möglichkeiten, die sich einem Magier bieten, übersteigen, meiner bescheidenen Ansicht nach, die des Kriegers bei Weitem.

Aber mal so nebenbei: Wer sagt eigendlich, dass Magier immer überheblich und mitteilungsbedürftig sein müssen und Krieger immer dumm seien?

Aber andererseits mal in nen Blutrausch geratent durch eine menge zu metzeln hat auch was reizvolles^^

Silberblut
14.03.2009, 11:55
Wenn es ginge, würde ich ein Zwischending wählen, gleichsam magisch wie kriegerisch begabt. Einerseits kann ich micht nämlich für alles begeistern, was auf irgendeine Art und Weise mit Schwertkampf zu tun hat, andererseits bin ich aber nicht unbedingt praktisch und sportlich veranlagt, wenn man mal davon absieht, dass ich ein ganz akzeptabler Fechter bin. Als überwiegender Theoretiker könnte ich es mir daher nur schlecht vorstellen, mein Leben ausschließlich der Ertüchtigung des Körpers zu widmen. Ich schätze mal, als Magier würde ich die bessere Figur abgeben! :D

Zumal man als Magier ja auch noch den Vorteil hat, seinen großen Einfluss geltend zu machen und als Mensch Krankheiten und Alter trotzen zu können. Ein Elf muss dazu kein Magier sein, aber mit einem Elfen würde ich mich nicht unbedingt vergleichen... :rolleyes:
Heilkunst, Telepathie, Magie des Sehens, Telekinese und Verwandlung wären die Bereiche der Magie, die ich vorziehen würde. Doch wenn ich mich auf ein Gebiet beschränken müsste, dann wäre das eindeutig Heilkunst. Für mich ist das die wichtigste aller Magieschulen, denn auch wenn ein Magier ein Ritter des Geistes ist, ist er als lebendes Wesen auf seinen Körper angewiesen, und diesen durch Magie gesund zu halten und im Falle von Verletzungen zu erneuern ist wichter als alles andere.

Wenn man denn nun ein langes Leben vor sich hat, könnte man genügend Zeit finden, sich zumindest ansatzweise mit den Künsten des Kampfes zu befassen. In dieser langen Zeit kann man es auch zu einem akzeptablen Kämpfer im Umgang mit dem Schwert bringen. Ich denke da allerdings in erster Linie an die erfolgreichen Fechter unserer Tage, die in der Regel Akademiker und Studenten sind - und das kann man ja nicht mit echten Kampfkünsten vergleichen. Aber wenn man einige Jahrhunderte zu leben hat, könnte sich das durchaus ändern, so dass sich auch ein Magier in einem Kampf zu behaupten vermag. Das wäre mein Weg.

Bertvogel
18.03.2009, 11:32
Ginge es ernst auf ernst, wähle ich den Krieger. Der Krieger kann sofort handeln. Er sticht dem Zauberer sofort ins Herz. Er ist stets überlegen, es sei denn er trifft einen anderen Krieger. Der Zauberer braucht für seine Zauber, zumindest wenn sie gegnerbezogen sind, Zeit. Auch muss er seinen Gegner meistens ausmachen oder muss sich mindestens Körperbestandteile (Haar, Zahn, Blut) besorgen, ehe er ganz klammheimlich tätig werden kann. Böse Zauberer hausen meistens in ihrem Schloss. Und das kann nur einen Grund haben: Sie sind draußen verwundbar.
Der Zauberer ist körperlich jedem unterlegen, nicht nur dem Ritter.
Dass der Ritter dämlich ist, ist genauso ein Vorurteil, wie das Fussballer dämlich sind. Und wer dämliche Fussballersprüche als Gegenbeweis zitiert, dem sage ich, dass ich dämliche Aussagen von Ärzten, Rechtsanwälten, Richtern, Unternehmens- und Steuerberatern kenne. Die haben meist nur ein beruflich recht beschränktes Vokabular und sind in anderen geistigen Gebieten genauso häufig unbeholfen wie Fussballer. Und linkischer. Ein Krieger muss eine Gefahr erkennen, diese einschätzen und dann handeln. Er wird sich im Bedarfsfall zurückziehen, abwarten und eine bessere Gelegenheit nutzen. Er muss zusammenarbeiten mit anderen Kriegern und die Fähigkeit zur Zusammenarbeit heißt zumindest Einfühlungsvermögen besitzen. Kommt es zum Nahkampf, muss er die Körpersprache des Gegners lesen, seine Schwachstellen decken, die eigenen verbergen oder schützen. Das und noch alldas, was mir gerade nicht einfällt. Ein Krieger ist mit Sicherheit weit mehr als ein muskulöser Trottel, der mit aller Kraft auf jemand draufhaut.

Geht es nicht hart auf hart, ist der Magier interessanter, weil dramatischer. Der Magier, der seine Magie dem Universum entringen muss, der Lebenskraft oder Seelen opfern muss, dessen Magie nicht immer sicher Erfolg hat, ist eine wunderbare Figur, weil er sehr viele Lösungswege für seine stets problematischen Situation finden muss. Der Magier muss sich meistens von anderen versorgen lassen, der Krieger nicht unbedingt.

Sonderfälle, wie der General, der nur noch Schlachten plant, sind ein ganz eigenes Thema. Der Dieb, der Spion sind meistens nur bessere Nebenfiguren.
Da kann ich mir genauso gut Handelskapitäne oder Handwerker aussuchen. Die haben nur eingeschränkte Optionen, wenn das Schicksal sie angreift.
Aber ein Handwerker, der durch viele Erlebnisse klüger und ein Zauberer oder Krieger wird, oder mit Zauberern oder Kriegern gut umgehen kann, ist sicher ein reizvolles Thema.

Hathor
18.03.2009, 14:01
Dass der Ritter dämlich ist, ist genauso ein Vorurteil, wie das Fussballer dämlich sind.
[...]
Ein Krieger ist mit Sicherheit weit mehr als ein muskulöser Trottel, der mit aller Kraft auf jemand draufhaut.



Da stimme ich dir zu. Vorurteile sind eben das, was der Name sagt...

Aber vorher widersprichst du deiner eigenen These:

Der Krieger kann sofort handeln. Er sticht dem Zauberer sofort ins Herz. Er ist stets überlegen, es sei denn er trifft einen anderen Krieger. Der Zauberer braucht für seine Zauber, zumindest wenn sie gegnerbezogen sind, Zeit. Auch muss er seinen Gegner meistens ausmachen oder muss sich mindestens Körperbestandteile (Haar, Zahn, Blut) besorgen, ehe er ganz klammheimlich tätig werden kann. Böse Zauberer hausen meistens in ihrem Schloss. Und das kann nur einen Grund haben: Sie sind draußen verwundbar.
Der Zauberer ist körperlich jedem unterlegen, nicht nur dem Ritter.

Du zählst Klischees auf, die wiederum Vorurteile sind.

Ich kann mir gut Krieger vorstellen, denen es an Körperkraft oder an Mut mangelt, und die nur wegen ihrer überragenden Waffen oder sonstiger Hilfsmittel gute Krieger sind.
Und im Gegenzug gibt es wohl auch Zauberer, die sehr schnell reagieren bzw agieren und solche, die sehr gut kämpfen können. Denk mal an an den alten Gandalf. Der war beides: Krieger und Magier.

Invisible Hand
18.03.2009, 15:40
Also ich würde ganz klar den Magier wählen. *ja* Wieso? Nun, alls Magier hat man in viel mehr Bereichen als nur der Kampfkunst Erfahrung. Ein Krieger wird nur wirklich gebraucht, wenn Krieg herrscht, wohingegen Magier immer was zu tun haben (heilen, irgendwas erfinden, experimentieren etc.). Man muss als Magier halt darauf achten, nicht in einen Zweikampf verwickelt zu werden ;), dann sollte man keine grossen Probleme haben. :D Die Konflikte werden dann eben ohne Gewalt gelöst, was sowieso meiner Philosophie entspricht.

Bertvogel
18.03.2009, 16:15
Da stimme ich dir zu. Vorurteile sind eben das, was der Name sagt...
Aber vorher widersprichst du deiner eigenen These:
Du zählst Klischees auf, die wiederum Vorurteile sind.
Ich kann mir gut Krieger vorstellen, denen es an Körperkraft oder an Mut mangelt, und die nur wegen ihrer überragenden Waffen oder sonstiger Hilfsmittel gute Krieger sind.
Und im Gegenzug gibt es wohl auch Zauberer, die sehr schnell reagieren bzw agieren und solche, die sehr gut kämpfen können. Denk mal an an den alten Gandalf. Der war beides: Krieger und Magier.

Kennzeichen eines Klischees oder Vorurteil ist, dass es falsch ist. Meistens entsteht es, um negative Wunschvorstellungen Einiger über Andere auszudrücken, und ist deshalb falsch. Ein Vorurteil ist kein Urteil. Ein Urteil wird durch Sammlung aller Fakten und ihre gerechte Auswertung gebildet. Ein Vorurteil wird durch Wunschvorstellung und Vergewaltigung von bestätigenden Fakten und Verzerrung und Verdrängung widersprechender Fakten konstruiert.

Du hast sicher auch schon Leute erlebt, die du nicht überzeugen konntest, obwohl du alle Argumente auf deiner Seite hattest. Du hast dich vielleicht noch selbst geprüft und Freunde gefragt, ob du dir nicht was vormachst. Deine Freunde werden dir dann bestätigt haben, dass nicht du spinnst, sondern dein Gegenüber. Trotzdem konntest du dein Gegenüber nicht überzeugen. Warum? Weil es seine Wünsche über Fakten gesetzt hat.
Es ist falsch, dass Krieger und Fussballer dumm sind, nur weil ein paar Fussballer etwas Dummes gesagt haben. Sicher gibt es ein paar dumme Krieger und ein paar dumme Fussballer, aber das rechtfertigt eben keine generelle Aussage. Es rechtfertigt dies vor allem deshalb nicht, weil in anderen Berufszweigen oder Tätigkeiten es ebenfalls (wie ich vermute) genauso viele dumme und kluge Leute gibt.

Dass Krieger stark und schnell sind, und Magier langsam sind, ist hingegen richtig, und zwar grundsätzlich richtig. Grundsätzlich heißt aber nicht immer. Wie du richtig ausgeführt hast, gibt es auch schwache Krieger und es gibt auch schnelle Magier (auch wenn sie sehr schnell sein müßten, um gegen einen Krieger zu bestehen). Es gibt sicher auch den einen oder anderen starken Magier, der körperlich dem Ritter überlegen ist.

Doch ist der starke und schnelle Magier und der schwache Ritter die Ausnahme, der langsame und schwache Magier und der starke Ritter die Regel.
Deswegen ist es kein Klischee.

Du wirst den starken Magier und den schwachen Ritter aber selten finden, weil die Fantasy mit festgelegten Rollen arbeitet, arbeiten muss. Was soll ich mit einem starken Zauberer, der übermächtig ist, und was soll ein schwacher Ritter leisten?

Für humorige Fantasy sind solche Figuren wieder brauchbar.

Pardon, weil eine derart abstrakte Diskussion wohl nicht in ein Fantasyforum gehört.

Hathor
18.03.2009, 16:46
@Bertvogel: ich kann deiner Argumentation schon folgen... konnte ich schon in deinem letzten Posting. Natürlich sind nicht alle Fußballer dumm. Sicher gibt es da auch den einen oder anderen Geisteswissenschaftler darunter. ;)
Nur mit deiner Conclusio bin ich nicht einverstanden. Dass nämlich Magier in der Regel langsam und Krieger schnell sind.
Ja, vielleicht beim Laufen, aber nicht in der Reaktion.

Während der Krieger noch sein Schwert zieht oder die Armbrust spannt, hat der Magier mit einem Zauberspruch, einer Handbewegung oder durch bloße Gedankenkraft den Krieger schon lange entwaffnet.

Bertvogel
18.03.2009, 18:59
Während der Krieger noch sein Schwert zieht oder die Armbrust spannt, hat der Magier mit einem Zauberspruch, einer Handbewegung oder durch bloße Gedankenkraft den Krieger schon lange entwaffnet.
Eigentlich hattest du mir schon Klischees vorgeworfen. ;)

Die letzten Magier, an die ich mich entsinne, brauchten immer etwas Zeit. In Elric von Melbinoe muss Elric drei Tage fasten und meditieren, um den Gott Arioch anzurufen; ein Zauberer in einem Aladin Film alterte nach längeren Beschwörungen, etwa eine tote Fledermaus mit eigenem Blut zu einem Spion zu erwecken, er war eins mit der Fledermaus und bekam einen Schwächeanfall, als diese mit einem Pfeil abgeschossen wurde. In Conan der Freibeuter braucht der Zauberer Menkara Gerätschaften und Zeit, um eine grüne Wolke auf ein Schiff zu schicken, welche die Seefahrer verschlingt. Mir gefällt diese Art des Zauberns sehr, wie der Gedanke, dass Zaubern kostet, oder es Gegenzauber gibt.
Es gibt auch flotte Zauberer.
Der große Zauberer Toth-Amun, der Vorgesetzte von Menkara, lässt im selben Buch mit einem Handschnippen einen Vorhang auf Conan fallen, der ihn einwickelt, sich aber dann wieder wie ein ordnungsgemäßer Vorhang benimmt.
Fand ich etwas enttäuschend.
In den Heroes Spielen benutzen die Magier Zauberstäbe, um Blitze zu verschicken, sicherlich eine flotte Methode, da sie nichtmal nachladen müssen.
Mehr fällt mir auf Anhieb nicht ein.
Die schnellen Zauber ähneln aber leider normalen Angriffen sehr, wie das Einwickeln mit Vorhängen oder das Blitze verschicken. Und das macht sie zu "gewöhnlich".
Ich halte das für wichtig, dass Ritter und Zauberer weitmöglich kontrastieren.

nyx
18.03.2009, 19:00
[...]
Dass Krieger stark und schnell sind, und Magier langsam sind, ist hingegen richtig, und zwar grundsätzlich richtig. Grundsätzlich heißt aber nicht immer. Wie du richtig ausgeführt hast, gibt es auch schwache Krieger und es gibt auch schnelle Magier (auch wenn sie sehr schnell sein müßten, um gegen einen Krieger zu bestehen). Es gibt sicher auch den einen oder anderen starken Magier, der körperlich dem Ritter überlegen ist.

Doch ist der starke und schnelle Magier und der schwache Ritter die Ausnahme, der langsame und schwache Magier und der starke Ritter die Regel.
Deswegen ist es kein Klischee.
[...]

Wieso bist du eigentlich so überzeugt davon, dass Magie generell "langsam"gewirkt wird? Ich denke, es kommt doch sehr auf die Art der ausgeübten Magie an. Es bleibt doch ganz und gar unserer Phantasie überlassen, wie diese Magieanwendung nun vonstatten geht. Ob schnell oder langsam kann man da doch immer nur für eine bestimmte Welt sagen. Sieh dir das Harry-Potter-Universum an. Würdest du mir nicht zustimmen, dass jemand der nur mit dem Zauberstab zu schlenkern braucht um einiges schneller ist, als der Fechter mit dem Degen?

Nichts gegen deine Auffassung von Magie, aber ich denke du pauschalisierst da ein wenig stark.

Bertvogel
18.03.2009, 19:21
Wieso bist du eigentlich so überzeugt davon, dass Magie generell "langsam"gewirkt wird? Ich denke, es kommt doch sehr auf die Art der ausgeübten Magie an. Es bleibt doch ganz und gar unserer Phantasie überlassen, wie diese Magieanwendung nun vonstatten geht. Ob schnell oder langsam kann man da doch immer nur für eine bestimmte Welt sagen. Sieh dir das Harry-Potter-Universum an. Würdest du mir nicht zustimmen, dass jemand der nur mit dem Zauberstab zu schlenkern braucht um einiges schneller ist, als der Fechter mit dem Degen?

Eh das jetzt alles auseinanderdriftet und nicht mehr auf das Bezug genommen wird, was zuvor gesagt wurde: Wir sind bei der Auseinandersetzung Ritter kontra Magier. Wen würden wir vorziehen, wenn die in einem direkten Duell aufeinanderträfen. In einem Film, in dem keine Ritter vorkommen, hat der Zauberer ganz andere Aufgaben. In "Catweazle" ist der Zauberer nicht langsam. Da ist es die Frage, ob seine Zauber klappen. In einer Rittergeschichte, in der keine Magier vorkommen, ist es ein Mittel, den Ritter als unbeholfen und plump zu zeigen. Da sind Ritter langsam.
Wenn sich jeder nur darauf konzentriert, ob er sich irgendeines Zauberers entsinnt, der schnell gehandelt hat, ohne Themenbezug, nur mit der Absicht, mir Klischees vorzuwerfen, dann breche ich die Unterhaltung ab.

Dies ist ein Fantasyforum, ich unterhalte mich über Fantasy. Für Vorwürfe und Rechthaben gibt es Foren genug.

nyx
18.03.2009, 19:44
Vielleicht hab ich das etwas ungeschickt formuliert, angreifen wollte ich dich jedenfalls nicht.

Ich hatte schon in früheren Posts zu diesem Thema die Ansicht vertreten, dass man Magie immer im Kontext betrachten muss, eben weil sie so unterschiedlich gehandhabt wird. Ich wollte die keineswegs Engstirnigkeit vorwerfen, sondern meinen Punkt noch einmal aufgreifen. Was ich auch deutlich machen wollte, ist, dass man, sobald man Magie allgemein vergleicht, Gefahr läuft, Äpfel mit Birnen zu vergleichen.

Harry Potter war jetzt vielleicht ein schlechtes Beispiel, aber mir fallen durchaus auch andere ein, in der der Zauberer schneller agieren kann. In der letzten Leserunde haben wir bspw. das Buch "Gardens of the Moon" von Steven Erikson gelesen. Da waren die Magier auch recht flott unterwegs. Was ja wiederum nicht heißt, dass sie nicht von normalen Waffen geschlagen werden können.

Oh, und ich sehe gerade, dass du schon vor mir gepostet hattest. Deinen letzten Post habe ich nicht mehr einbezogen. Ich hoffe, du verzeihst mir diese kleine Unaufmerksamkeit. ;)

Bertvogel
18.03.2009, 20:06
Ich freue mich immer, zu einem Gespräch zurückkehren zu können. :)

Der ursprüngliche Gedankengang war ja, zwischen Ritter(Krieger) und Magier zu entscheiden. Mir fällt zumindest kein Beispiel ein, wie sich ein Ritter mit einer Armbrust einem Magier, der Blitze (ob nun mit oder ohne Zauberstab) versenden kann, im Duell gegenüberstehen. Klar, könnte man auch machen, würde sich zumindest mit meiner Vorstellung von Fantasy nicht decken.
Und jetzt fallen mir Zauberer ein, die zwar nicht schnell auf den Gegner, aber auf Gegenstände oder die eigene Person wirken. Etwa sich verschwinden lassen, den Vorhang runterfallen lassen, eine gläserne Wand zwischen sich und den Angreifer entstehen lassen. Du kennst bestimmt auch noch ein paar.

Ich liebe klare Aussagen zur Sache, lebe aber in einer Welt, die genau dies vermeidet, aus Gründen, die ich gerade erleben durfte. Ich würde mich sehr freuen, wenn man sich mit meinen Aussagen befasst und nicht gleich auf Mängel in meiner Person schließt.

Meine Aussage, Zauberer wären auch gegenüber Rittern langsamer, halte ich nicht mehr aufrecht. Es gibt zu viele Ausnahmen.

Hathor
18.03.2009, 20:15
Ich würde mich sehr freuen, wenn man sich mit meinen Aussagen befasst und nicht gleich auf Mängel in meiner Person schließt.


Das hat bestimmt niemand getan oder beabsichtigt, falls das bei dir so angekommen ist, Bertvogel :)

Hier gehts manchmal bei Diskussion ziemlich heiß her, aber bösartig wird es sehr selten ;) Ist doch schön, wenn es verschiedene Meinungen gibt. Ich denke, die Fragestellung fordert zum Polarisieren geradezu heraus.

Und wie du schon sagtest: es geht um Fantasy. Nicht um unumstößliche Tatsachen.

Rückspiegelgott
19.03.2009, 07:56
Aber zu unumstößlichen Tatsachen gehört, dass eine Rüstung ziemlich schwer ist. Deshalb sind Ritter nicht so schnell. Auch mit einem Schwert auszuholen dauert etwas. Aber bei Kriegern gibt es ja nicht nur schwer gerüstete Schwertschwinger, sondern auch agile ungerüstete die sich auch mit einem Bogen auskennen (z.B. Aragorn).

btw: Geht es hier nicht sowieso um persönliche Vorlieben, oder verwechsle ich den Thread?

AMBER schattensturm
19.03.2009, 11:36
Aber zu unumstößlichen Tatsachen gehört, dass eine Rüstung ziemlich schwer ist. Deshalb sind Ritter nicht so schnell. Auch mit einem Schwert auszuholen dauert etwas.

Stimmt auffallend - doch wer sagt uns wie lange Magie dauert? *cool*

Ich jedenfalls bevorzuge Fantasy-Settings, in denen Magie zwar präsent, aber nicht übermächtig oder allzu schnell ist.

Ein meiner Ansicht nach perfektes Beispiel für gelungene Magiebschreibung ist der Artus-Zyklus von Bernard Cornwall (absolut lesenswert, beste Verarbeitung des Themas), bei dem man sich häufig nicht mal sicher sein kann, ob man es mit Magie oder mit Scharlatanerie zu tun hat, aber der (Aber)glaube der Leute dazu führt, dass sie es gar nicht erst darauf ankommen lassen, die Antwort herausfinden zu wollen.

Bertvogel
19.03.2009, 12:11
Magie als mögliche Scharlatanerie, die den Aberglauben ausnutzt, gefällt mir.

Aber zu unumstößlichen Tatsachen gehört, dass eine Rüstung ziemlich schwer ist. Deshalb sind Ritter nicht so schnell. Auch mit einem Schwert auszuholen dauert etwas. Aber bei Kriegern gibt es ja nicht nur schwer gerüstete Schwertschwinger, sondern auch agile ungerüstete die sich auch mit einem Bogen auskennen (z.B. Aragorn).

btw: Geht es hier nicht sowieso um persönliche Vorlieben, oder verwechsle ich den Thread?

Zu den unumstößlichen Tatsachen gehören aber auch unumstößliche Ritter in der unumstößlichen Rüstung, oder? :D

Spaß beiseite, der Ritterbegriff ist hier sehr weit verwendet worden bis zum Sinn von Schwertkämpfer. Der schwerbewaffnete, kräftige Ritter wird regelmäßig als unbeholfene und klobige Witzfigur abgewertet. Dieser Rittertyp wäre nicht entstanden, hätte er nicht ein paar Vorzüge. Die römischen Kämpfer waren den Gerrmanen Mann gegen Mann meines Wissens überlegen.

Rückspiegelgott
19.03.2009, 12:35
Stimmt auffallend - doch wer sagt uns wie lange Magie dauert? *cool*

Ich nicht!

@ Bertvogel: Soweit ich weiß waren die Römer nur so effektiv wenn sie ihre Formationen nutzen konnten.
Ich habe den Ritter nie als Witzfigur gewertet, aber in einer Ritterrüstung kannst du dich fast nicht bewegen (ich hatte einen Handschuh an und der hat schon richtig was gewogen, und ich bin nicht gerade schwach)
Der Vorteil einer Ritterrüstung ist das du kaum Angst vor gegnerischen Waffen haben brauchst.
Außerdem kannst du nicht wirklich Ritter mit Römischen Legionären vergleichen. Schon der Kampfstil unterscheidet sich wie Tag und Nacht. Und ein Römer hatte eine lederne Weste an, ein Ritter über 50 kg Eisen in Form von Kettenhemd und Panzerplatten.

AMBER schattensturm
19.03.2009, 13:33
Soweit ich weiß waren die Römer nur so effektiv wenn sie ihre Formationen nutzen konnten.

Stimmt nicht ganz. Römische Soldaten zeichneten sich durch eine hervorragende Ausbildung aus. Zwar stimmt es, dass der Schildwall mit Pilum und Gladius in der Formation besonders mächtig war, doch ein gut trainierter und disziplinierter Soldat war auch dann den meisten Teilzeitsoldaten/Barbaren überlegen, wenn er eins zu eins gegen sie kämpft. Der große Vorteil der Römer war vor allem: Sie hatten Waffen aus bestem Stahl, etwas was zur damaligen Zeit keineswegs selbstverständlich war. Caesar beschreibt in de bello gallico anschaulich, wie die Kelten mitten in der Schlacht immer wieder zurück in den Wald rennen, um ihre verbogenen Waffen an Bäumen und Felsen wieder gerade zu biegen.

Mit Römischen Legionen hätte wahrscheinlich bis ins 12. Jahrhundert kaum eine Armee messen können. Es gab einfach keine stehenden Heere mehr in Europa. Zwar gab es einzelne Ritter, doch ansonsten bestanden Heere hauptsächlich aus Teilzeitkämpfer, gedungenen Bauern, die in die Schlacht geführt wurden. Erst die im Rahmen der Kreuzzüge entstehenden Ritterorden konnten wieder mit einheitlich hochwertiger Ausrüstung und Disziplin mithalten.

Wobei, wie ich feststelle, mein Beitrag gerade ziemlich Off-Topic ist. Sorry.

Rückspiegelgott
19.03.2009, 13:58
Bei den Kreuzzügen waren aber auch viele unausgebildete Bauern dabei.
Und die Aussagen über die Effektivität sind auch im Prinzip nur Spekulationen, denn Augenzeugen gibt es ja keine mehr.

PS: Der beste Schwertkämpfer muss nicht den zweitbesten fürchten, sondern den schlechtesten.

AMBER schattensturm
19.03.2009, 14:51
Bei den Kreuzzügen waren aber auch viele unausgebildete Bauern dabei.
Und die Aussagen über die Effektivität sind auch im Prinzip nur Spekulationen, denn Augenzeugen gibt es ja keine mehr.

PS: Der beste Schwertkämpfer muss nicht den zweitbesten fürchten, sondern den schlechtesten.

Dass viele Bauern dabei waren, ist mir bewusst. Ich rede aber von den Ritterorden: Templer, Johanniter, Deutschritter, Grabritter, etc. Dies waren Heere, die theoretisch ständig unter Waffen standen. Es handelte sich um die bestaugerüsteten, bestrainierten und diszipliniertesten Einheiten ihrer Zeit. Dem gegenüber standen Bauernheere, die von weltlichen Fürsten geführt wurden. Natürlich hatten auch Ordensritter Hilfstruppen, doch der Corpus der Armee bestand aus Berufskriegern.
Es mag keine Augenzeugen mehr geben, aber genug Schriftzeugnisse von Augenzeugen ung Geschichtsschreibern, die sowohl über die Strategien, Taktiken, Ausbilung und Leistungen römischer Legionen als auch der von Ordensrittern berichten. Schilderungen, die von Historikern als glaubwürdig eingestuft werden. ;)

Razor
19.03.2009, 15:16
Daaas wird jetzt aber zu abwegig vom eigentlichen Thema. Wollt ihr nicht einen eigenen Thread dazu eröffnen?
Hier bitte wieder nur um die Wahl zwischen Krieger und Magier im Fantasy-Genre.

sindar
20.03.2009, 16:49
Magier. Und zwar am ehesten ein intuitiv zaubernder Naturzauberer (oder ein Mystiker / Traumwandler / Geisterbeschwoerer, aber das gibt kaum ein Setting her.)

Wie schon vor einigen Seiten jemand (EDIT: Yovril Vandros) geschrieben hat: Ich loese Probleme lieber mit dem Kopf als mit der Faust.
Bei mir steckt da aber mehr dahinter: Ich bin nicht gerade das, was man gemeinhin als "Kopfmenschen" bezeichnet, eher ein "Bauchmensch". Das schlaegt sich auch in meinen Vorlieben nieder. Ich mehme mal ein Beispiel aus DSA, weil es das mir vertrauteste ist (ich hoffe, das kennt hier jeder gut genug, um zu verstehen, worauf es mir ankommt): Ich bevorzuge den intuitiv zaubernden Elfen oder Hexer eindeutig vor dem nach festen, nach Regeln erstellten Formeln zaubernden Gildenmagier. Ausserdem mag ich es, wenn er der Kraft, die das Leben am Laufen haelt, nahesteht. Also ein Heiler und/oder ein Waechter, der die Harmonie innerhalb der Natur huetet. (Und ja, das vertraegt sich!)
Was ich mir auch gut vorstellen kann, ist einer, der sich mit der Welt jenseits der Materie befasst. Also einer, der sich in Traumwelten begibt, der mit Geistern spricht, der sich mit der Lebenskraft an sich befasst. Einer, der einfach die Beschraenkungen der Materie ueberwinden will.

engelchen
11.04.2009, 12:09
Also ich könnte mich da gar nicht so recht entscheiden

Krieger deswegen nicht, weil ich auch eher ein Kopfmensch bin und nicht einfach so draufhaue. Außerdem möchte ich nicht unbedingt gleich jeden umbringen. Der Vorteil der Magie wäre hier, jemandem magische Fesseln anzulegen und andere ein Urteil darüber fällen zu lassen, was mit ihm weiter passiert. Magie ist sowieso tatal coll, und sooo praktisch. Man überlegt sich das mal - man muss ja gar nichts mehr arbeiten. So ein Krieger zu sein, ist doch schon recht anstengend und ich bin ziemlich faul. Und dazu kommt dann noch, dass man älter wird und trotzdem jung aussieht!

Andererseits: Krieger sind toll! Wenn man so kämpfen kann, dann hat man ja auch eine prima Figur, bleibt immer in Form....eine wirklich schwere Entscheidung

Ich glaube, ich würde beides nehmen*grins*

_zuchtmopsNRW_
11.04.2009, 13:13
hmm magier der seine magie benutzt seinen körper aufzupumpen um nach wie hulk wild durch die gegend zu springen und zu brüllen man wäre der könig derwelt*ja*
das wäre das ideale.. also ein magier welcher durch magie ein übermächtiger krieger wäre und trotzdem lesen und schreiben könnte xD

AQUILA
17.04.2009, 14:38
Was das Volk/die Rasse betrifft, so würde ich in einer Fantasywelt ein Elf sein. Vermutlich Krieger, oder wie in diesem Thread auch schonmal erwähnt eine Art Schurke/Mörder/Dieb. Der Vorteil des Elfenvolkes ist in meinen Augen, neben dem Körperbau, dass ich ein Krieger oder Mörder sein kann und trotzdem über, wenn auch geringe, magische Fähigkeiten verfügen kann.
Ich kann in der tobenden Schlacht wie ein Berserker mit zwei Schwerten durch die Reihen meiner Feinde wirbeln und eventuell kleinere Verletzungen von mir oder Kameraden selber heilen oder einen heranstürmenden Gegner in letzter Sekunde mit einem Zauber entwaffnen und seine Axt fortschleudern, bevor sie mir den Schädel spaltet^^.
Die Wirkung von höherer Magie bleibt dem "einfachen" Krieger und Mörder jedoch fern.
Ich persönlich finde es einfach interessanter wenn auch ein Krieger über ein Minimum an Magie verfügen kann.

Alex
17.04.2009, 20:38
Eine schwierige frage.
es kommt darauf an eon krieger wird niemals Magie erlenen aber jjeder Magier kann zum Schwert greifen es ist eine sahce ich personlich wurde mich für Magie endscheiden den ich weiß wen der tag gekommen ist kann ich auf beides zuruckgreifen

AQUILA
17.04.2009, 22:43
Eine schwierige frage.
es kommt darauf an eon krieger wird niemals Magie erlenen aber jjeder Magier kann zum Schwert greifen es ist eine sahce ich personlich wurde mich für Magie endscheiden den ich weiß wen der tag gekommen ist kann ich auf beides zuruckgreifen

Ja, aber wieso sollte ein Krieger nicht auch in der Lage sein geringere Magie zu beherrschen?
Magier sind, bestimmt trotz mangelnden trainings , nicht solche Schwächlinge, dass sie nicht auch in der Lage wären leichte Rüstungen zu tragen - dennoch tun sie es in den meisten Fantasywelten nur selten.
Ein Magier in Rüstung oder wie bei dir beschrieben mit Nahkampfwaffe wäre dem Krieger ja noch deutlicher überlegen. Von daher fände ich einen Krieger mit geringen magischen Fähigkeiten doch recht ganz interessant um dem Krieger bessere Chancen zu verleihen.

Grüße AQUILA

Bertvogel
18.04.2009, 14:27
Elric von Melniboné war ein Zauberer, der ein Schwert mit seelenaufsaugenden Fähigkeiten benutzte.

Gabriel
19.04.2009, 21:29
Ich finde es kommt immer auf das Abendteuer an, welches ihr mit eurem Helden spielen wollt. Wo spielt die Story? Um was geht es? Wer ist in diesem Spiel gut, wer ist böse? Krieger sind natürlich ziemlich nett amzuschauen in ihrer Rüstung und dem Berg von Muskeln mit denen sie die Massen an Waffen tragen. Man erfreut sich daran, wann man zuschauen kann, wie sein "Zögling" die Reihen der Feinde in Grund und Boden schmettert und durch seine körperliche Überlegenheit jeden Zweifel an Schwäche verblassen lässt. Doch Krieger sind meiner Meinung, ohne die Kriegespieler zu beleidigen :) ,für die, die keine Lust haben, viel Entwicklung hineinzusetzen, sondern eher dem Ziel entgegen Streben, dem Gegner schnellstmöglich die Hosen auszuziehen. Magier hingegen strahlen sofort etwas geheimnisvolles aus, mit ihrerem mytischen und edlen aber auch arroganten und mächtigen Ersterscheinungsbild aus. Man ist davon faziniert, die Elemetare sowie Schwarz- und Weißmagie zu beherrschen. Es ist ein wenig aufwendiger und dauert länger, bis man ihn so "erzogen" hat, wie man sich ihn vorstellt doch wenn man es ersteinmal geschafft hat, macht es doch riesig Freude zuzuschauen, wie die Feuerbrünste und Blitze die Gegner eleminieren. Ich selber fange bei jeden Fantasyrollenspiel mit 3 verschiedenden Charakteren an und gucke welcher mir am besten gefällt. Erste Auswahl ist meist der Bogenschütze ( meist sind`s Elben). danach kommen die Magier und schlussendlich..die Krieger!:)

Zentara
20.04.2009, 14:27
Nunjaaa...
Also ich versuche ja immer einen Mittelpunkt zu treffen *ja*
Und ich fände es auch sehr interessant, wenn es einen Magier mit kriegerischen Fähigkeiten gibt oder anders herum: einen Krieger mit magischen Fähigkeiten!
Die letztere Variante wäre mir am liebsten.
Dennoch wenn die klare Frage darin bestände; Magier oder Krieger?
Dann würde ich mich für einen Krieger entscheiden, obwohl meine Vorlieben eher dafür sprechen würden einen Magier zu wählen.
Aber was würde dagegen sprechen, dass es einen Krieger gibt der magische Fähigkeiten benutzen würde. Wenn dies der Fall wäre, hätte der Magier schlechtere Karten, weil er im Nahkampf unausgebildet ist.

Nun, ich bin für den Krieger mit magischen Fähigkeiten :)

Gabriel
20.04.2009, 16:14
Ja ein Krieger mit magischen Fähigkeiten wäre schon cool aber irgendwie auch kein Krieger mehr:) Das wäre doch dann schon fast so etwas wie ein Paladin. Krieger verkörpern ja gerade die rohe Gewalt und die Nahkampfstärke das wäre ja genau so, wie wenn ich einen Krieger erstelle mit dem HAuptskills Bogenschießen und Schleichen. Das passt einfach nicht. Ich glaube es hat schon seinen Sinn, dass jede Rasse und jeder Charakter sein eigendes "image" hat und an diesem nicht großartig rumgebastelt wird. Aber wie gesagt es wäre schon interessant, wie ein Krieger mit magischen Fähigkeiten ankommen würde und wie du in dir vorstellen würdest, also rein äußerlich!!

Bertvogel
21.04.2009, 11:42
Ganz meine Ansicht. Supermann brauchte auch eine Schwäche. Was macht man mit einem unbesiegbaren Helden?

Lord Dralnu
21.04.2009, 16:27
Magier. Aber kein alter, beschwörungsmurmelnder Kauz. Einen von der ich-schnippe-und-du-stirbst Sorte meine ich;). Bin grade am erstellen eines eigenen Magiesystems, dass sich in 2 Hauptkategorien gliedert. Die, die ich bevorzuge, ist fast immer ein angeborenes Talent und basiert auf Willenskraft, mittels derer man alles mögliche machen kann von Feuer über Telekinese bis zum erzeugen von Rissen in der Realität und der Reise zwischen den Welten. Allerdings wird z. B. Telepathie nicht möglich sein. Die subtileren Arten der Magie werden der anderen Kategore vorbehalten bleiben.

lange Rede kurzer Sinn: Ich wäre gern ein Magier der mit Willenskraft arbeitet(wie beschrieben) oder zumindest gaaaaanz viel Mana hat und seine Zauber aus dem Ärmel zieht^^


Übrigens daf sich meiner Ansicht nach niemand, der kein bisschen magichen Schutz hat, Krieger nennen. Genau die müssen lernen, sich vor z. B. Gedankenkontrolle zu schützen.

Ylvina
26.04.2009, 18:50
mmh schwer zu sagen. Das ist bei mir immer unterschiedlich. Bei meinem jetzigen MMORPG spiel ich als Primärklasse Magier und als Sekundärklasse Krieger. Die Kombi find ich einfach gut. Man lockt den Gegner beispielsweise mit einem Feuerball her und wenn er den überlebt hat, haut man ihn noch mit seinem Schwert um.

Seraphina
28.04.2009, 21:08
Ihr gehört einem beliebigen Volk in einer beliebigen Fantasy-Welt an und steht vor der Wahl, die euer weiteres Leben immens beeinflussen wird. Ihr müsst eure Ausbildung wählen und könnt euch dabei Frei in allen Sorten der Magie sowie jeder Art der Kampfkunst entscheiden.

Was würdet ihr wählen?

(P.S.: Bitte eure Meinungen auch Begründen. Letztendlich interessiert es mich nicht welche Seite ihr wählt, sondern warum ihreuch so und nicht anders entscheidet


Natürlich Magier! Warum? Weil ich Sport hasse! Und so faul bin, daß mir die Zauberei als Erleichterung des alltäglichen Lebens gerade recht käme.
Reicht das als Begründung? :p

Dexter
28.04.2009, 21:34
Ich würde vermutlich den Krieger wählen, aber nicht die dumme Haudrauf Variante, sondern einen, der sich erst über seine Gegner informiert, sie analysiert und dann gezielt ihre Schwächen ausnutzt. Dabei würde ich natürlich zu einer Waffe, aber auch zu Zaubertränken oder -pulvern und Waffengiften greifen, die meine Gegner gezielt schwächen.

Gegen einen Magier könnte ich dann ein Pulver einsetzen, dass seine Fähigkeit zu Zaubern einschränkt oder aufhebt, oder eine Waffe mit einem Gift nutzen, dass meinen Gegner völlig lähmt.
Wer braucht schon Magie wenn er einfach ein hinterhältiges Ar*zensiert*och sein kann:D?

Magitorius
15.07.2009, 07:40
Ich würde auch den Weg eines Magiers wählen. Allerdings würde ich nicht arogant sein. Man kann auch als Magier eine andere Einstellung an den Tag legen, z.B. die Krieger als das akzeptieren was sie sind:

Viel bessere Nahkämpfer eben. :)

Ich persöhnlich halte sowieso nichts von hochnäsigen Leuten, auch nicht in der Wirklichkeit. *pfui*

Naja aber wenn ich die Chance hätte, Magie zu erlernen, könnte ich sie ja nicht einfach so versteichen lassen. Sowas wäre schon echt nützlich. *ja*

Existenz
15.07.2009, 17:18
Wenn ich für mich wählen könnte, würde ich den Weg der Magierin einschlagen. Warum? Ganz einfach:

*man kann aus der Ferne angreifen, sodass man eher geschützt ist(stehe nicht so auf Schmerzen)
*Idealerweise hat man auch noch diverse Schutzzauber
*noch idealererweise hat man auch noch das ein oder andere Süprüchlein für den Hausgebrauch. "Punkt 7 Uhr wach sein" oder "Schnipps, Haare geföhnt" *g*
*ich hätte wohl mehr Macht


In Computer/P&P-Spielen sowie bei der Wahl meiner Lieblingsprotagonisten zähle ich immer auf Krieger.
Bei PC-Spielen hasse ich die ewiglich langen Zauberzeiten, Manaregeneration dauert so lange und ich will instant drauflosknüppeln. Krieger: mein Alltimelieblingschar

manas
16.07.2009, 18:57
hehe ich als erfahrener fantasy-fanatiker kann dir sagen, dass beides nicht das wahre ist......
an deiner stelle würde ich keinen von beiden wählen, da sie beide langweilig durch vorurteile erscheinen! wenn du mich fragst würde ich viel lieber eine Mischung wählen!!!
wenn man aber einen wählen müsste, würde ich auszählen!

Jesterschwester
23.09.2009, 19:12
Magier.
Mehr Macht, weniger Training und es entspricht mehr mir selber.
Ich kann mich ungestraft für gebildet und hochintelligent halten, den ganzen Tag lang lesen und lernen, sich dabei tierisch intellektuell fühlen, schlaue Vorträge halten, für jeden Kack eine Menge Geld verlangen, mich verhalten, wie ich will und eigene Dinge schaffen und erfinden.
Jup, das bin ich ;)
Außerdem waren mir Magiercharaktere immer sympathischer als Kriegercharaktere. Sei das nun in Siege of Avalon oder diesen netten Uralt-RPGs für Konsolen a la Sevenths Saga, wo man selber einen spielen kann, oder aber halt in Büchern. Klar, Aragorn fand ich cool und im Film durchaus auch sexy, aber an Gandalf gefiel mir die Exzentrik, das große Selbstvertrauen und diese Ruhe, die er ständig ausgestrahlt hat. Caramon ist definitiv irgendwie süß, aber ehrlich mal, Raistlin ist ein Arsch, aber viel cooler. In Die Nebel von Avalon sind es die Priesterinnen und Druiden, die im Hintergrund die Fäden ziehen und die Kämpfer als Schachfiguren benutzen. Selbst in weniger guten Büchern wie denen von Monika Felten fand ich die magiebegabten Frauen immer irgendwie sympathischer als die Kämpferinnen.

Dumdidu
23.09.2009, 20:04
Mhhh in einem MMO spiele ich am Liebsten immer einen Krieger... finde ich irgendwie spannender, hautnah am Geschehen zu sein.

In der Realität wäre es wohl der Magier. Was man da für Möglichkeiten hätte... nicht auszudenken.
Am Besten so nen Kriegsmagier ^^

Levanah
23.09.2009, 21:38
Ich wäre auch für Magier
allein die Vorstellung, was man damit alles anstellen kann
nie wieder Hausputzt
ein kleiner Spruch und alles macht scih von alleine sauber
*träum^^*
Eindeutig Magier
auch wenn cih in einer Fantasywelt leben würde, ih würde mcih immer und immer wieder für Magier entscheiden
ist einfach Praktischer, denn die können sich super verteidigen und auch im Angrif haben die was zu bieten. Also viele Vorteile, aber natürlich auch nachteile .. irgendwann wird man Faul xDD

Lorkin
24.09.2009, 17:19
Es spielt keine Rolle welchen Weg ich zu beginn wähle, das Ziel wäre das selbe, das Wesen der Essenz zu ergründen was in allem steckt. Es gibt zu allem eine Basis, jede Kampfkunst entwickelte sich daraus und wurde auf ihre weise perfektioniert (die eine mehr die andere weniger).
Ich würde also mit einem Weg (z.B.: der Magie) beginnen, aber es würde ein Punkt kommen an dem ich beginnen würde auch den anderen Weg zu ergründen, denn ich bin Neugierig und möchte mich auch gegenüber der schnelligkeit und effizienz eines Kriegers zur Wehr setzen können. Also bliebe mir nichts anderes übrig als die Kampfkunst zu beschreiten. Und schlussendlich wäre ich dann beides, Krieger und Magier :D

Gwyneth
29.09.2009, 12:40
Eindeutig Magier.
Irgendwie ist Nahkampf weniger meins. Das merke ich auch, wenn ich irgendwelche (MMO)RPGs spiele. Meistens bin ich ein Magier oder ein Heiler. Oft zwar auch mal ein Jäger, aber dennoch mit Bogen im Fernkampf.
Krieger und sonstige Nahkampfklassen spiele ich höchstens als Funchars nebenbei.
Daher würde ich mal sagen ich wäre allgemein lieber ein Magier. Irgendwie sagt es mir mehr zu. Evtl weil einfach mehr Fantasy darin steckt Zaubersprüche zu wirken, als mit einem Schwert oä auf dem Gegner rumzukloppen?

Kadriya
07.12.2009, 19:48
Ich sehe das genau wie Sithoras...
(übrigens hört sich dein Name auch ziemlich magisch an!) !O)
Lorkin hat auch recht..

ich wäre auch viel lieber ein Magier!

...it's a kind of magic...

einfach mal grade die Schule verschwinden lassen... yeah...oder Hausaufgaben herzaubern!

ich finde die Magie sowieso uuuunglaublich superspitzenklasse!!!

Gruß an alle Magier wie Krieger... LOL
übrigens bin ich auch ein Drachenfan *fan*

Bardin
11.12.2009, 22:03
Magier :-)

Ich würde natürlich gerne auch etwas mit Waffen umgehen können (Bogen zB), aber am meisten fasziniert mich doch die Magie.
Ich würde die wohl am ehesten dazu benutzen, um endlich mal ganz ohne Hilfsmittel zu fliegen...

(Außerdem bin ich sowas von unsportlich, dass ich mich mit Waffen eher selbst verletzen würde als andere - vorrausgesetzt, ich könnte sie überhaupt hochheben...)

Nebelkrähe
12.12.2009, 10:01
Ich mag diese überschulten Stubenhocker, sprich Magier, nicht wirklich. Ich finde den Weg des Kriegers viel ansprechender. Ist ja nicht so, dass der unphilosophisch wär...
Obwohl, mit einem Dasein als Schamane könnte ich mich auch noch anfreunden.

Bardin
12.12.2009, 11:50
Ich mag diese überschulten Stubenhocker, sprich Magier, nicht wirklich.

Warum eigentlich gelten Magier immerzu als Stubenhocker?
Als Magier wäre ich sicherlich keiner. Viel mehr würde ich als Heiler durch das Land ziehen.

Früher oder später könnten mich da einige Krieger ganz bestimmt gut brauchen *ja* :D

Seppel
14.12.2009, 19:31
Auch hier gilt: Je weiter weg von der Front, desto besser :-D

Wobei ich mich vermutlich ohnehin weniger in Richtung Kampfmagier entwickeln würde als vielmehr Ähnlichkeiten mit den Gelehrten an der unsichtbaren Universität. Und nein, damit meine ich nicht Ponder Stibbons.

Nebelkrähe
15.12.2009, 11:04
Warum eigentlich gelten Magier immerzu als Stubenhocker?
Als Magier wäre ich sicherlich keiner. Viel mehr würde ich als Heiler durch das Land ziehen.

Früher oder später könnten mich da einige Krieger ganz bestimmt gut brauchen *ja* :D


Bei mir ist es zumindest so, dass ich DSA geprägt bin. Und da sind Magier halt Akademiker, im Gegensatz zu Druiden, Schamanen oder Hexen.

Koboldkind
15.12.2009, 11:15
Auch hier gilt: Je weiter weg von der Front, desto besser :-D

Wobei ich mich vermutlich ohnehin weniger in Richtung Kampfmagier entwickeln würde als vielmehr Ähnlichkeiten mit den Gelehrten an der unsichtbaren Universität. Und nein, damit meine ich nicht Ponder Stibbons.
Gute Einstellung *thumbsup*
Ich tendiere ebenso zum Magier, nicht unbedingt SO akademisch, aber etwas Schule oder ein Meister sind nicht zu verachten. Vor allen, wenn ich die Ursprünge und Auswüchse der Magie ergründen will.
Dazu müsste ich auch Reisen, weshalb es sicherlich Teil meiner Ausbildung sein wird, körperlich gesund zu sein und ein bisschen Selbstverteidigung zu beherrschen. Ich stelle mich oder einige meiner Charaktere zwar auch als Krieger dar, aber sie sind keine Krieger im Conan-Format, eher wie Meuchelmörder. Keine Großen Muckis, aber die Braucht man auch nicht, wenn es reicht, dass das Gift im richtigen Becher gelandet ist*teufel* *engel*
Also ein Kriegermagier(ist was anderes als ein Maigerkrieger, ne ;)) Auf keinem Feld besonders herausragend, ein bisschen Heilkunde hier, etwas Angriffsmagie dort, dazu die Dolche und wenns sein muss auch Illusionsmagie, damit kommt ein unauffälliger Mensch schon recht weit(bilde ich mir ein >.>)

Sarah Black
16.12.2009, 17:11
Hallihallo! ^-^

Ich bin neu hier, uh mein erster Post *-*

Aaaaalso ich stehe eindeutig mehr auf Magier, wozu ich aber sagen muss, nicht unbedingt in Filmen und Büchern, sondern in Spielen =P

In MMORPG`s xD In den Fantasyspielen, spiele ich IMMER eine Magierin. Woran das liegt? Keine Ahnung, vllt weil ich nahkampf nicht gerne mag. Auch in Filmen finde ich toll, dass Magier in Käpfen nicht wirklich Kraft, sondern Intelligenz einsetzen müssen. Und das sie mehr mit ihrer magie tun können (Kampf, Tränke, Gestaltwandlung, ect.) als ein Kämpfer.

Meine Meinuüng ;)

Lg eure Sarah ^-^

Nazurka
17.12.2009, 17:34
Ui, das ist echt schwer, beides hat Vor- und Nachteile.
Dennoch neige ich glaube ich mehr zur Magie. Ich liebe sie einfach. Als Krieger kannst du auch ohne Magie Wirkung tun, bist einer von vielen, vielleicht genauso gut wie andere, schlechter, der Beste?
Mit Magie verbinde ich einfach viel mehr, es ist genauso wie die Kriegskunst, auch eine Kunst, dennoch denke ich, dass sie mir vielmehr zusagen würde. (Ich glaube deswegen mag ich Fantasyromane, wo Magie drinnen vorkommt, sehr gerne :p)
Es ist einfach etwas fantastisches. :)

Nunii
20.12.2009, 01:37
Ich würde - ohne zu zögern - sofort den Weg der Magie-Ausbildung einschlagen, denn...

> Magie ist vielfältig, sie kann in allen Formen und Art angewendet oder gebraucht werden, wärend sich die Kampfkunst nur auf das kämpfen bezieht.
> Magie kann in vielen Situationen nützlicher als die Kampfkunst sein, da sie auch über andere Fähigkeiten als das kämpfen verfügt, z.B. Heilkunst, Alchemie, Gedankenrede usw.
> Magie verkörpert so ziehmlich all das, was hilfreich und nützlich in vielen Situationen sein kann.

Daumen hoch für MAGIE !

Nazurka
20.12.2009, 10:54
Ich würde - ohne zu zögern - sofort den Weg der Magie-Ausbildung einschlagen, denn...

> Magie ist vielfältig, sie kann in allen Formen und Art angewendet oder gebraucht werden, wärend sich die Kampfkunst nur auf das kämpfen bezieht.
> Magie kann in vielen Situationen nützlicher als die Kampfkunst sein, da sie auch über andere Fähigkeiten als das kämpfen verfügt, z.B. Heilkunst, Alchemie, Gedankenrede usw.
> Magie verkörpert so ziehmlich all das, was hilfreich und nützlich in vielen Situationen sein kann.

Daumen hoch für MAGIE !

Man merkt deutlich, welches Buch du gerade liest! ;)

Magie ist überall anders beschrieben, es gibt kein Maß dafür, wie sie einzusetzen ist, was für Grenzen sie hat oder ob sie überhaupt welche hat. Es gibt z.B. auch oft schlechte Magie, böse Magier etc.

Die Kampfkunst bezieht sich auch nicht nur aufs Kämpfen. Logik, Geschick, Taktik, jahrelanges Training sind von Nöten, um einen guten Krieger herzumachen. Außerdem gibt es dort auch ganz viele verschiedene Varianten wie z.B. Bogen, alle erdenklichen Sorten von Schwertern, Messer, Dolche etc.

Deswegen gibt es dort keine klare Linie.

Aber schön, dass wir beide eher für die Magier ticken. :p

Nunii
20.12.2009, 11:09
Ja, es stimmt schon, dass die Kampfkunst sich auch auf mehrere Sachen bezieht, wie du genannt hast, aber letzt entlich ist dann die Taktik, die Logik und anderes nur zu einem Zweck da: Kämpfen.

Bei der Magie kann man wie gesagt viel mehr damit anstellen, z.B. Heilkunst oder Forschungen kann man damit auch anstellen!

Die Magie ist einfach vielfältiger zu benutzen und deswegen stehe ich auch viel mehr auf Magie (abgesehen davon das ich immoment nur Bücher mit Inhalten von Magie lese!^^).

Ich stehe immer noch dazu: Magie ist vielfältiger und damit auch besser als die Kampfkunst.

Nazurka
20.12.2009, 11:12
Ja, es stimmt schon, dass die Kampfkunst sich auch auf mehrere Sachen bezieht, wie du genannt hast, aber letzt entlich ist dann die Taktik, die Logik und anderes nur zu einem Zweck da: Kämpfen.

Bei der Magie kann man wie gesagt viel mehr damit anstellen, z.B. Heilkunst oder Forschungen kann man damit auch anstellen!


Muss nicht immer so sein. Es gibt auch Bücher, in denen Magie nur zum Känpfen benutzt wird, die gar keine anderen Verwendungsmöglichkeiten kennt, da kommt es auf das Buch an.

Wenn du nun natürlich "Die Gilde der schwarzen Magier" liest, ist es spezifisch darauf bezogen, dass man mit Magie an sich viel mehr anstellen kann, wie du genannt hast, z.B. Heilkunst, Alchemie, Kriegskunst etc.

Aber wie gesagt, kommt dann natürlich aufs jeweilige Buch an.

Nunii
20.12.2009, 11:19
Ja, da hast du Recht, aber du musst zugeben, in den meisten Fantasybüchern wird die Magie sehr vielfältig beschrieben.

Ich lasse mich aber trotzdem nicht abbringen. Ich stehe zu Magie. ;)

Takashi
22.12.2009, 18:37
Ich würde mich für den Weg der Magier entscheiden. Ich würde viel lieber mit arten von Magie sprich elemente oder ähnliches hantieren als mit einem Schwert. Magie hat sehr viel mit intelligenz zu tun. Und das ist mir wichtiger als das draufgekloppe der Krieger.
Allerdings wirken Magier oft übermächtig oder überheblich. Krieger können bodenständig sein aber auch überheblich.

Im endeffekt ist es darauf zurück zu führen, dass ich lieber den Pfad der Magie einschlagen würde weil es mich mehr interessiert mit Magie zu handeln. Ein Krieger zu sein würde für mich nie das bedeuten wie ein Magier zu sein. Zumal ich das Verhalten von Kriegern nicht immer gut heißen würde =)

Nazurka
22.12.2009, 21:49
Ich würde mich für den Weg der Magier entscheiden. Ich würde viel lieber mit arten von Magie sprich elemente oder ähnliches hantieren als mit einem Schwert. Magie hat sehr viel mit intelligenz zu tun. Und das ist mir wichtiger als das draufgekloppe der Krieger.
Allerdings wirken Magier oft übermächtig oder überheblich. Krieger können bodenständig sein aber auch überheblich.

Im endeffekt ist es darauf zurück zu führen, dass ich lieber den Pfad der Magie einschlagen würde weil es mich mehr interessiert mit Magie zu handeln. Ein Krieger zu sein würde für mich nie das bedeuten wie ein Magier zu sein. Zumal ich das Verhalten von Kriegern nicht immer gut heißen würde =)

Was gibt dir die Sicherheit, dass Magier nicht auch mal böse sind? Woher weißt du, dass es nicht auch dumme Magier geben kann? Woher willst du auf die Dummheit/Einfältigkeit der Krieger/Kriegskunst schließen? :p

Atain
24.12.2009, 12:27
Würde ich vor der Wahl stehen, welchen Weg ich einschalgen sollte, würde ich mich für die Kriegerausbildung entscheiden.

Die Magie ist zweifellos mächtig und faszinierend. Doch würde ich diese faszinierende Gabe studieren, würde ich den Zauber der Magie nicht mehr spüren. Ich hätte Angst davor, mir die Magie zu entzaubern. Wenn ich mir all die Wunder logisch erklären kann und mit einem Fingerschnippen einen Berg versetze, worüber könnte ich dann noch staunen?

Nein, ich bleibe lieber ein einfacher Krieger, der versucht die Welt zu begreifen, und mit seinen weltlichen Möglichkeiten die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Ich fühle mich auch keineswegs magisch veranlagt, deshalb wohl auch meine Entscheidung.

Wenn jemand das elektisierende Kribbeln magischer Kraft in sich spürt, dann ist es wohl auch eine klare Entscheidung dem Weg zu folgen, der zur Magie führt.

Dabei ist für mich aber ein klarer Unterschied zwischen Wissen, Weisheit und Magie zu treffen. Ein Krieger kann Weise sein, ein General kann sich viel Wissen angeeignet haben; ein Magier kann auch äußerst unüberlegt handeln oder ein Spezialistenwissen haben, ohne die größeren Zusammenhänge zu verstehen. Wobei man generell schon annehmen kann, dass Magier viel Zeit mit Studium zubringen und daher auch einen weiten Wissenshorizont haben.

Ich wollte eigentlich damit nur Sagen Wissen alleine ist noch keine Zauberei.

Für mich ist hier einzig und alleine entscheiden, wofür ich mehr Talent habe, um meine Fähigkeiten voll einsetzen zu können. Wenn ich meine Fähigkeiten kenne, kann ich mich auch richtig entscheiden.

lg
Atain

Nunii
24.12.2009, 18:13
Wenn jemand das elektisierende Kribbeln magischer Kraft in sich spürt, dann ist es wohl auch eine klare Entscheidung dem Weg zu folgen, der zur Magie führt.

Kommt drauf an, manche fühlen sich zu beiden Seiten 'hingezogen', und müssen dann die positiven -und negativen Eigenschaften aufwiegen um zu entscheiden welchen Weg sie eher wählen würden. ;)

Takashi
26.12.2009, 14:31
Was gibt dir die Sicherheit, dass Magier nicht auch mal böse sind? Woher weißt du, dass es nicht auch dumme Magier geben kann? Woher willst du auf die Dummheit/Einfältigkeit der Krieger/Kriegskunst schließen? :p

Ich habe doch nie geschrieben, dass Krieger böse sind oder das Magier nicht böse sein/werden können :)
Ich meinte von dem Verhalten der Krieger. Wenn ich ein Buch lese mit Magiern und Krieger finde ich das Verhalten der Krieger oft zu grob. Das wäre nichts für mich. So wollte ich mich ausdrücken =)

Bajarin
31.01.2010, 15:11
Warum nicht eine Geschichte über jemanden schaffen, der beides kann und sich dessen bedient, was er braucht ... vorsichtig und in Maßen, da er (oder sie) beides kennt und die Vorteile und Risiken einschätzen kann?

EinOrk
31.01.2010, 20:32
Ich tendiere auch eher in Richtung Magie.
Einfach weil es das in echt nicht gibt und es daher faszinierender ist,sich das vorzustellen.

Dragonologist
05.02.2010, 13:25
Angenommen, als Krieger beherrschst du Schwert, Bogen, Messer, Speer, Dolch, Kurzschwert und was der Dinge mehr ist.
Als Magier beherrscht du die Magie.

Ich würde ohne zu zögern Letzteres wählen; denn mit den ganzen Waffen bist du einfach enorm beschränkt. Einerseits glaube ich, dass Magier ein größeres, allumfassenderes Verständnis für die politischen und natürlichen Geschehnisse in ihrer Welt haben, denn sie müssen, um ihre Macht zu nutzen, in Verbindung mit ihrer Umwelt sein. Wenn man davon ausgeht, dass sich Magie in der Umwelt befindet (Was ich eigentlich nicht tue, aber ich tu einmal so. Alles klar?;))
Dann ist man als Krieger sehr eingeschränkt darin, auf neue Situationen zu reagieren. Was, wenn du in einer gefährlichen Situation bist, in der dich deine Waffe nicht weiterbringt? Magie ist wandlungsfähig - sie vermag einerseits die Situation und andererseits sich selbst zu verwandeln.
Und drittens steht in meinem persönlichen Glaubenssystem der Geist über den Körper, und wenn ich die Wahl habe, meinen Geist oder meinen Körper zu formen und zu kräftigen, wähle ich den Weg des Geistes.

Allanon
05.02.2010, 15:41
Dann ist man als Krieger sehr eingeschränkt darin, auf neue Situationen zu reagieren. Was, wenn du in einer gefährlichen Situation bist, in der dich deine Waffe nicht weiterbringt? Magie ist wandlungsfähig - sie vermag einerseits die Situation und andererseits sich selbst zu verwandeln.

Huhu du,

als praktisch veranlagter Mensch sehe ich das ein klein wenig anders. Ich vergleiche die beiden Richtungen eigentlich immer als Krieger ~ Handwerker und Magier/Zauberer ~ Akademiker. Aus dieser Warte gesehen glaube ich ist der Handwerker eher der flexiblere, der improvisieren kann und mit unvorhergesehenen Problemen zurecht kommt. Der Akademiker hingegen (ohne vielen ihr handwerkliches Geschick absprechen zu wollen) ist eher der der in weiser Voraussicht alles durchplant, damit er genau diese Situationen vermeiden kann. Treten sie dennoch ein, ist er meiner Meinung nach eher der der weniger gut zurecht kommt. Aber wie gesagt, rein aus meiner Sicht.

liebe Grüße

Allanon

Dragonologist
05.02.2010, 15:54
Hm, kann auch sein. Nur dass Magie von den meisten als eine Kraft gesehen wird, mit der man etwas bewegen kann, ähnlich einem Alleskönner-Schwert. Deswegen hinkt der Akademikervergleich ein wenig, denn Gelehrsamkeit bewegt physisch nix. Ich bin eigentlich für eine Kombination: Magierkrieger. Aber wenn ich mich entscheiden muss, dann Magie.

LG:)

Bajarin
06.02.2010, 00:56
Das bist doch genau das, was ich sage: Der perfekte Krieger wird versuchen, sein Können in jeder Hinsicht zu vervollkommnen, sich jedes Mittel zum Siegen zumindest verfügbar zu machen. Wenn er zusätzlich zum Können mit seinen Waffen auch an magische Fähigkeiten gelangen kann, wäre er nicht so dumm, darauf zu verzichten.

Nebelkrähe
08.02.2010, 13:24
Huhu du,

als praktisch veranlagter Mensch sehe ich das ein klein wenig anders. Ich vergleiche die beiden Richtungen eigentlich immer als Krieger ~ Handwerker und Magier/Zauberer ~ Akademiker. Aus dieser Warte gesehen glaube ich ist der Handwerker eher der flexiblere, der improvisieren kann und mit unvorhergesehenen Problemen zurecht kommt. Der Akademiker hingegen (ohne vielen ihr handwerkliches Geschick absprechen zu wollen) ist eher der der in weiser Voraussicht alles durchplant, damit er genau diese Situationen vermeiden kann. Treten sie dennoch ein, ist er meiner Meinung nach eher der der weniger gut zurecht kommt. Aber wie gesagt, rein aus meiner Sicht.

liebe Grüße

Allanon


Ich vertrete eine Ähnliche Ansicht wie du, was den Vergleich zwischen einem Magier und einem Akademiker angeht. Den Handwerker kann ich nachvollziehen, finde den Vergleich aber etwas schwierig.

Gerade in diesem Thread habe ich das Gefühl, dass ein Krieger oft extrem als (Computer)spielstereotyp gesehen wird. Der kann kloppen und das wars.

Mein Bild eines Kriegers ist ein anderes, das sich aus vielen Quellen speist. Zum einen ist ein Krieger ein Berufssoldat, damit vergleichbar mit den Angehörigen moderner Spezialeinheiten. Ein Experte, dessen Wissen sich also nicht nur aufs Töten, sondern auch auf Taktik, Überleben und Menschenführung erstreckt.
Zudem ist mein persönliches Bild eines Kriegers stark von den ostasiatischen Philosophien geprägt, in denen der Weg des Kriegers ebenso zur Erleuchtung und vorher auch zu Vervollkomnung des Charakters führt, und damit gleichwertig mit dem Weg eines Gelehrten oder Priesters ist.
Ebenso verhielt es sich mit den mittelalterlichen Berufskämpfern Europas: durch die Kirche an bestimmte Verhaltensweisen gebunden (zumindest theoretisch) waren sie in erster Linie Verwaltungsbeamte und Richter.

Aus dem Bereich der Fantasy möchte ich gerne noch die aventurischen Krieger anführen, die ein akademische Ausbildung hinter sich haben und für die es zum Selbstverständnis gehört sich und ihr Leben zum Schutze der Schwachen zu geben.

Ich denke es macht sich bemerkbar, dass ich dem Weg des Kriegers den Vorzug gebe. Schön bescheuert eigentlich. Das wars mit der Allmacht. *grins*

Akkarin
27.02.2010, 19:05
Ich würde mich definitv für die Magier entscheiden.
Ich bin eher "geistig" als körperlich. Ich würde wahrscheinlich keine 2 Minuten in einem Kampf standhalten. :eek:
Die Magie ist so wunderbar kopflastig *ja*

Kadriya
05.03.2010, 14:54
Also ich weiß jetzt, was ich sein möchte:

Vielleicht ein Ritter mit magische Fähigkeiten... kommt auf die Situation an, in der man gerade ist, oder?

naja.. Magier sind immer noch mein Favorit unter den Fabelwesen und Mystischen Kreaturen...
Also werde ich wohl eher ein kämpfender Magier: also ein Magier, der auch mit Axt oder Schwert (nur zur Not) zuschlagen kann.. also wortwörtlich... XD

ein Gruß an den 'Verräter' der das gemacht hat ;)

und an alle andern hier drin auch
Kadriya

PetraK
05.03.2010, 19:18
Also für mich wäre es ein Krieger denn ich verlasse mich lieber auf meine Fähigkeiten mit der Waffe als darauf dass ich die richtigen Mächte anrufe usw.

Imhotep
05.03.2010, 21:30
Wenn nur die zwei Alternativen, dann eher Krieger. Was ein Krieger kann ist in jeder Fantasy-Welt mehr oder weniger gleich; bei Magie hängt es sehr vom jeweiligen Magie-System ab.