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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Linwood Barclay - Ohne ein Wort


Nightfarer
15.05.2008, 11:15
Ich lese außer Fantasy auch liebend gerne Thriller und möchte euch diesen ans Herz legen.
Als Cynthia am Morgen nach einem Zechgelage mit dröhnendem Schädel erwacht, gilt ihre größte Sorge zunächst dem Papierkorb, in den sie sich offenbar während der Nacht erbrochen hat. Bevor die Eltern den Alkoholexzess des Teenagers bemerken, muss das Ding schleunigst gereinigt werden. Doch schon während sie sich im Bad zu schaffen macht, ist ihr, als sei es irgendwie viel zu still im Haus. Ihre Eltern und auch ihr Bruder haben ganz offensichtlich das Haus heute schon weit vor der Zeit verlassen. Doch warum? Und: wohin?
Tatsächlich bleiben die Drei auf Dauer wie vom Erdboden verschluckt. Und Cynthia plagen Selbstvorwürfe. Aber sollte das Verschwinden tatsächlich mit ihrem im Streit herausgebrüllten Wunsch „Ich wollte, ihr wäret tot“ zu tun haben? Das wäre doch vollkommen absurd! Oder? Ein Vierteljahrhundert lang bleibt das Verschwinden ihrer Familie für Cynthia ein dunkles Rätsel, da holt sie die rätselhafte Vergangenheit mit einem Mal wieder ein und lässt die Ereignisse in einem äußerst gruseligen Licht erscheinen…


Ich fand diesen Thriller einfach großartig. Ich hab den wahnsinnig schnell gelesen. Ich hoffe jemand kennt ihn und kann seine Meinung abgeben.

Serafine
15.05.2008, 16:30
Ohne ein Wort ist wirklich ein gutes Buch und eines der wenigen Bücher das mir auf anhieb gefallen hatte. Allein die Vorstellung morgens auf zuwachen und plötzlich ist niemand mehr zuhause hat es mir eiskalt den Rücken runter laufen lassen.