Teylen
16.05.2008, 16:22
Bin ich der einzige, der den Film gesehen hat? o.O;
Worum geht's?
Der äußerst wohlhabende Waffenentwickler/-händler Tony Stark wird nach der Vorführung eines neuartigen Raketensystems in Afghanistan von örtlichen Warlords/Terroristen entführt. Sie verlangen von ihm, dass er ihnen dieses System baut...
(im Spoiler ein klein wenig mehr zum Setting und ersten Teil des Filmes)
... doch stattdessen baut er sich erst einmal einen Reaktor im Mini-Format, um einen Magneten zu betreiben, der Granatsplitter, von denen er bei seiner Entführung getroffen wurde, von seinem Herzen fernhalten sollen. Und dann baut er sich eine Kampfrüstung, um zu entkommen.
Wieder zurück zu Hause teilt er der Presse mit, dass seine Firma nun keine Waffen mehr entwickeln würde. Und sich selbst baut er eine verbesserte Version der Rüstung und wird zum 'Iron Man'.
Doch was steckt hinter seiner Entführung und was hält sein Geschäftspartner Obadiah Stane von dem ganzen?
Vergangenen Dienstag habe ich den Film im Kino gesehen, nachdem ich mich erst geweigert hatte. Irgendwie konnte ich mir nicht vorstellen, dass der Film gut ist.
Nun. Ich wurde überrascht. Natürlich hat auch dieser Film seine Schwächen, aber insgesamt würde ich sagen, dass der Film sehr gut war. Er hat viel Action und Humor, bringt aber auch die Story voran, erklärt die wichtigsten Sachen dabei und ist spannend. Man merkt dem Film an, dass Drehbuchautoren und Regiesseur wussten was sie tun.
Ein paar ernstere Themen wurden nur recht oberflächlich behandelt, wie zum Beispiel die Terroristen oder der Alkoholismus von Tony Stark. Es war deutlich mehr ein Film zum Spaß haben. Und den hatte ich.
Ich war auch erstaunt, dass mir Tony Stark gefiel. Eigentlich ein Trinker und Playboy, dazu ein wenig Arschloch. Aber dann kommt er dennoch irgendwie sympathisch rüber. Mag daran liegen, dass er nie wirklich bösartig ist, wenn er sich irgendwem anders gegenüber nicht ganz nett verhält. Zudem hat er Humor und auch etwas Selbstironie.
.... und das Betriebssystem bzw. die AI seines Hauptrechners ist ziemlich sarkastisch, was auch für ein paar Lacher im Film sorgt.
4 von 5 Sternen : ) Der Film ist zwar nicht sonderlich tiefgreifend, aber um Klassen besser als so ein Story-Flickenteppich wie 'Jumper'. Definitiv sehenswert, wenn man auf abgedrehte Comic-Verfilmungen a la X-Men und Co steht.
(edit) Und warum SciFi? ... weil haufenweise Technologie vorkommt, die heute garantiert nicht möglich ist.
Worum geht's?
Der äußerst wohlhabende Waffenentwickler/-händler Tony Stark wird nach der Vorführung eines neuartigen Raketensystems in Afghanistan von örtlichen Warlords/Terroristen entführt. Sie verlangen von ihm, dass er ihnen dieses System baut...
(im Spoiler ein klein wenig mehr zum Setting und ersten Teil des Filmes)
... doch stattdessen baut er sich erst einmal einen Reaktor im Mini-Format, um einen Magneten zu betreiben, der Granatsplitter, von denen er bei seiner Entführung getroffen wurde, von seinem Herzen fernhalten sollen. Und dann baut er sich eine Kampfrüstung, um zu entkommen.
Wieder zurück zu Hause teilt er der Presse mit, dass seine Firma nun keine Waffen mehr entwickeln würde. Und sich selbst baut er eine verbesserte Version der Rüstung und wird zum 'Iron Man'.
Doch was steckt hinter seiner Entführung und was hält sein Geschäftspartner Obadiah Stane von dem ganzen?
Vergangenen Dienstag habe ich den Film im Kino gesehen, nachdem ich mich erst geweigert hatte. Irgendwie konnte ich mir nicht vorstellen, dass der Film gut ist.
Nun. Ich wurde überrascht. Natürlich hat auch dieser Film seine Schwächen, aber insgesamt würde ich sagen, dass der Film sehr gut war. Er hat viel Action und Humor, bringt aber auch die Story voran, erklärt die wichtigsten Sachen dabei und ist spannend. Man merkt dem Film an, dass Drehbuchautoren und Regiesseur wussten was sie tun.
Ein paar ernstere Themen wurden nur recht oberflächlich behandelt, wie zum Beispiel die Terroristen oder der Alkoholismus von Tony Stark. Es war deutlich mehr ein Film zum Spaß haben. Und den hatte ich.
Ich war auch erstaunt, dass mir Tony Stark gefiel. Eigentlich ein Trinker und Playboy, dazu ein wenig Arschloch. Aber dann kommt er dennoch irgendwie sympathisch rüber. Mag daran liegen, dass er nie wirklich bösartig ist, wenn er sich irgendwem anders gegenüber nicht ganz nett verhält. Zudem hat er Humor und auch etwas Selbstironie.
.... und das Betriebssystem bzw. die AI seines Hauptrechners ist ziemlich sarkastisch, was auch für ein paar Lacher im Film sorgt.
4 von 5 Sternen : ) Der Film ist zwar nicht sonderlich tiefgreifend, aber um Klassen besser als so ein Story-Flickenteppich wie 'Jumper'. Definitiv sehenswert, wenn man auf abgedrehte Comic-Verfilmungen a la X-Men und Co steht.
(edit) Und warum SciFi? ... weil haufenweise Technologie vorkommt, die heute garantiert nicht möglich ist.