Hathor
18.05.2008, 09:15
Hamburg im 18. Jahrhundert: Eines Nachts wird der Apotheker Teodorus Rapp hinterrücks überfallen und bewusstlos geschlagen. Als er wieder erwacht, sind seine Kleider blutüberströmt. Er eilt in seine Apotheke und entdeckt dort - sich selbst! Wer ist der geheimnisvolle Doppelgänger? Hat er es etwa auf Teodorus’ wertvolle Naturaliensammlung abgesehen, oder stecken andere Motive hinter den rätselhaften Vorgängen?
Es ist ein historischer Krimi mit vielen Hintergrundinformationen zum Leben im 18.Jahrhundert, vor allem über Naturkundesammlungen und die Tätigkeit der Apotheker.
Zugleich ist dieser Roman sehr spannend. Und als Draufgabe ein paar gelungene Charakterschilderungen, bemerkenswerte Originale und eine berührende Liebesgeschichte.
Ich habe gelesen, bis mir die Augen zufielen. Aber nicht aus Langeweile, sondern deshalb, weil ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte.
Wolf Sernos Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig, aber sehr lesenswert. Südlichter wie ich könnten Probleme haben, die vereinzelten plattdeutschen Sätze zu verstehen. Mir hilft in solchen Fällen immer lautes Lesen. Dann wird manches klar.
Es ist ein historischer Krimi mit vielen Hintergrundinformationen zum Leben im 18.Jahrhundert, vor allem über Naturkundesammlungen und die Tätigkeit der Apotheker.
Zugleich ist dieser Roman sehr spannend. Und als Draufgabe ein paar gelungene Charakterschilderungen, bemerkenswerte Originale und eine berührende Liebesgeschichte.
Ich habe gelesen, bis mir die Augen zufielen. Aber nicht aus Langeweile, sondern deshalb, weil ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte.
Wolf Sernos Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig, aber sehr lesenswert. Südlichter wie ich könnten Probleme haben, die vereinzelten plattdeutschen Sätze zu verstehen. Mir hilft in solchen Fällen immer lautes Lesen. Dann wird manches klar.