Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : K-Pax (mit Kevin Spacey)
SemSimkin
19.05.2008, 23:18
(Soo, also falls der Film hier schonmal gepostet wurde, sorry.)
K-Pax läuft ja schon rauf und runter im FreeTV und da bin ich auch schon vor ein paar Jahren drüber gestolpert, habe dann aber bisschen weggezappt und fand die Handlung danach gelinde gesagt unspektakulär für den im Programm angekündigten Sci-Fi Film. Anfang diesen Jahres kam er dann nochmal und wurde als "Drama" angekündigt ... hab ihn mir mal planmäßg angesehen und muss sagen, dass er mich sehr berührt hat! Genau die richtige Mischung aus Information/Desinformation und die beiden Hauptrollen spielen toll zusammen. Nicht zu vergessen, die eigentlich tiefgreifende Botschaft. Desweiteren habe ich das Ende so sicher nicht erwartet ! ... Das allein ist ja schon selten an heutigen Filmen :rolleyes:.
Wie fandet ihr den Film ? Oder kennt vielleicht sogar das Buch ?
Hier mal der MovieDataBase Link (Vorsicht, vll. Spoiler)
http://german.imdb.com/title/tt0272152/
Yovril Vandros
20.05.2008, 08:27
Also ich finde den Film ziemlich genial, zumal ich ein Fan von Kevin Spacey als Schauspieler bin. Die Handlung wartet immer mit neuen Überraschungen auf und man stellt sich bis zum Schluß die Frage: "Ist er's oder ist er's nicht?"
RickyLee
20.05.2008, 13:29
Huhu? Bevor ihr eine Diskussionsrunde startet, könnte vielleicht einer erzählen, worum es in dem Film geht? Würde mich echt interssieren ^^
Rotkätzchen
20.05.2008, 18:12
Huhu? Bevor ihr eine Diskussionsrunde startet, könnte vielleicht einer erzählen, worum es in dem Film geht? Würde mich echt interssieren ^^
Aber gern!
Ein Psychologe (gespielt von Jeff Bridges) trifft auf einen außergewöhnlichen Patienten. Dieser (gespielt von Kevin Spacey) spricht davon, dass er vom Planeten K-Pax stamme. Tatsächlich bringt er in die psychatrische Klinik ein paar sehr positiv zu bewertende Veränderungen ein. Die anderen Patienten lieben ihn und er wird eine Art Mentor für sie. Er wirkt auch keineswegs geisteskrank oder so, er erklärt sich und anderes nur ständig über K-Pax. Auch der Pychologe frisst allmählich einen Narren an ihm, es entstehen sogar freundschaftliche Gefühle. Nicht zuletzt weil der K-Paxer auch dessen Privatleben wieder ein bisschen in Ordnung bringt.
Als Zuschauer weiß man eigentlich bis zuletzt nicht, ob dieser Mann nun einfach nur verrückt ist oder tatsächlich von anderswo stammt. Und das originelle Ende verrate ich jetzt natürlich auch nicht. ;)
Ein toller Film!
PoiSonPaiNter
20.05.2008, 18:38
Jetzt kann ich auch endlich was schreiben, war zu faul zum zusammenzufassen! *eyesroll* *schäm* Hab schon lange gehofft das es einen Thread hierzu gibt! :(
Als ich den Film letztens im Fernsehn gesehen habe, war ich begeistert. Unglaublich wie Spacey gespielt hat, also das mit den Bananen hätt ich mich ja nicht "getraut"! :D
Das Interessante war ja, wenn Prot (?) von seinem Heimtplaneten erzählte:
Es gibt keine Familien, keine Gemeinschaften und der Fortpflanzungsakt ist schmerzhaft und eklig für die K-Paxianer.
Besonders toll fand ich auch die Art und Weise wie er gereist ist! (->Lichtstrahl) :D
Der "blaue Vogel der Glückseeligkeit", iwo hab ich neulich nochmal was von ihm gelesen/gehört...und gehofft das es doch einen Thread hierzu gibt...jetzt habe ich den Zusammenhang vergessen...:(...vllt fällts mir ja noch ein...
Jedenfalls hat der im Film einen kleinen Auftritt.
Ein sehr gelungenger Film ,wirklich beeindruckend. Die Stimmung ist klasse und wie schon erwähnt wurde ein toller Schluss! Würd ihn mir glatt nochmal angucken um mich wieder daran zu erinnern, was ich darüber schreiben wolte! :D
Es gibt ein Buch dazu? X.X
Für mich ist das nicht so sehr ein Sci-Fi-Film als ein soziologisch interessanter Ansatz. Da wird einer natürlich sofort in die Psychiatrie eingewiesen, weil er ein wenig anders ist als andere. Ist er wirklich ein Außerirdischer, ist er durchgeknallt oder ein liebenswürdiger Typ mit einer kleinen Macke?
Der Schluss ist für mich amerikanischer Kitsch, aber viele finden ihn super. Mir gefällt an diesem Film fast alles, nur das Ende nicht.
Kevin Spacey und Jeff Bridges mag ich zwar im allgemeinen nicht besonders gern, aber für diesen Film waren sie gut gecastet.
Wasserhand
21.05.2008, 20:25
Film habe ich erst letzt mit meinem Bruder gesehen, fanden ihn beide Super:) besonders das Ende, weil man eben nicht genau sagen kann ob er nun einer war oder nicht^^
SemSimkin
22.05.2008, 16:27
Der Schluss ist für mich amerikanischer Kitsch, aber viele finden ihn super. Mir gefällt an diesem Film fast alles, nur das Ende nicht.
Naja, ein typisches Happy End im US-Sinne ist es ja nun wirklich nicht.
Was ich am Schluss dieses Filmes mag, ist, ...
...dass er eigentlich nichts erklärt.
Weder kann man mit Sicherheit sagen, dass er ein Außerirdischer war, noch dass er es nicht war.
Normalerweise mag ich unerklärte Dinge in Filmen/Büchern/... überhaupt nicht, aber hier gefällt es mir gut. Jegliche Erklärung oder Auflösung hätte allen vorherigen Handlungen im Film ein wenig den Wert genommen.
Abgesehen davon fand ich Kevin Spacey in diesem Film genial und die Story sehr sympathisch umgesetzt. Ein ruhiger, schöner und nachdenklicher Film. (So dass ich da eigentlich derzeit nichts diskussionsauslösendes zu sagen kann.)
Dieser Film hat mir gut gefallen, denn die Story ist spannend und sehr intelligent gemacht, auch wenn der Regisseur (wohl absichtlich) nicht ganz klar zu einer Aussage findet, wer Prot nun eigentlich wirklich ist.
Der komplette Film wird fast ausschließlich von den zwei Hauptdarstellern - Kevin Spacey (als Prot) und Jeff Bridges (als Dr. Powell) - dominiert. Aber nicht nur allein die gute schauspielerische Leistung der beiden macht den Film sehenswert.
Denn "K-Pax" bewegt zum Nachdenken und jeder kann seine ganz eigene Antwort auf die Frage finden; wer oder was ist denn nun dieser Prot - ein Verrückter oder ein Alien? - oder gar beides?:D
Rundum war er für mich ein sehr guter Film, der einen nachdenklich und ein bisschen melancholisch stimmt.
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