Hathor
24.01.2008, 09:57
Ein 500 Jahre altes Rätsel beschäftigt rund um den Erdball die Kryptologen, die Informatiker, die Sprachforscher, die Mittelalterforscher und Biologen und alle, die gerne rätseln: das Voynich-Manuskript. Benannt wurde es nach seinem Entdecker, Wilfried M. Voynich.
Das etwa 200 Seiten umfassende Buch enthält Zeichnungen von unbekannten Pflanzen, nackten Frauengestalten und astronomische Darstellungen. Das größte Rätsel aber sind die Schriftzeichen, die bisher keiner der Wissenschaftler auch nur annähernd entziffern konnte. Sicher ist nur, dass Strukturen feststellbar sind, es gibt sich wiederholende Silben, allerdings keinerlei feststellbare Satzzeichen. Falls der Text codiert ist, ist er der bislang widerstandsfähigste Code der Geschichte. Die Entschlüsselung der ägyptischen Hieroglyphen war dagegen ein Kinderspiel.
Kaiser Rudolf II, der alchimistischen Forschungen betrieb, soll das Buch für die für die damalige Zeit die wahnsinnig hohe Summe von 600 Dukaten bezahlt haben. Angeblich sagte man dem Kaiser, das Buch stamme von dem berühmtesten Forscher des Mittelalters, Roger Bacon. 600 Dukaten wären heute etwa 50.000 Euro...
Das ganze könnte eine ungeheurer aufwändige Fälschung sein. Aber für diese 600 Dukaten hätte man schon was tun können.
Der neueste Stand der Forschung ist, dass mittels Spektral-Analyse festgestellt wurde, dass die Sprachmuster im Text denen einer natürlichen Sprache entsprechen.
Wer mal Gelegenheit hat, die Universität von Yale zu besuchen, der sollte einen Blick auf das Buch werfen. Alle anderen werden bei Google sicher fündig.
Das etwa 200 Seiten umfassende Buch enthält Zeichnungen von unbekannten Pflanzen, nackten Frauengestalten und astronomische Darstellungen. Das größte Rätsel aber sind die Schriftzeichen, die bisher keiner der Wissenschaftler auch nur annähernd entziffern konnte. Sicher ist nur, dass Strukturen feststellbar sind, es gibt sich wiederholende Silben, allerdings keinerlei feststellbare Satzzeichen. Falls der Text codiert ist, ist er der bislang widerstandsfähigste Code der Geschichte. Die Entschlüsselung der ägyptischen Hieroglyphen war dagegen ein Kinderspiel.
Kaiser Rudolf II, der alchimistischen Forschungen betrieb, soll das Buch für die für die damalige Zeit die wahnsinnig hohe Summe von 600 Dukaten bezahlt haben. Angeblich sagte man dem Kaiser, das Buch stamme von dem berühmtesten Forscher des Mittelalters, Roger Bacon. 600 Dukaten wären heute etwa 50.000 Euro...
Das ganze könnte eine ungeheurer aufwändige Fälschung sein. Aber für diese 600 Dukaten hätte man schon was tun können.
Der neueste Stand der Forschung ist, dass mittels Spektral-Analyse festgestellt wurde, dass die Sprachmuster im Text denen einer natürlichen Sprache entsprechen.
Wer mal Gelegenheit hat, die Universität von Yale zu besuchen, der sollte einen Blick auf das Buch werfen. Alle anderen werden bei Google sicher fündig.