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nazgul666-rr
20.05.2008, 15:35
so da wir hier ein paar Japan-Verrückte haben, mich eingeschlossen, denk ich das mein Referat hier (auch das Board: "Politik und die große weite Welt") sicher gut Aufgehoben ist

mein Lehrer meinte mir dafür eine 1 zu geben mit 100% (inkl. der Abgezogenen 20% wegen Rechtschreibfehler)
Dank geht auch an Poisnpainter fürs Korrekturlesen um Satzbau und Grammatik zu korrigieren

Trotz der Note ist es erlaubt zu Kritisieren und Diskutieren :D - sicher ist es nicht komplett, aber ich hab mit der Ausarbeitung schon das 2 bis 3-fache der Vorgaben bzw dem Rest meiner Klasse

Link (auch Downlaod): Nazgul-Wiki: Japan-Referat (http://nazgul666-rr.pytalhost.de/wiki/index.php?title=Japan-Referat)
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1 Einleitung
Japan, das japanische Kaiserreich oder Nippon (Nihon) das Land der aufgehenden Sonne. Mit diesem Referat möchte ich das beeindruckende Land vorstellen. Doch was macht das Land so faszinierend? So fern ab von Europa, aber doch schon seit der Edo-Ära mit Deutschland verbunden. Eine gänzlich andere Kultur, dennoch mit dem Drang zur Moderne in der Meiji-Ära oder dem Anpassen an westliche Gebräuche. Die Samurai, die über Generationen die Geschichte bestimmt haben und der Tenno der zirka 1000 Jahre keine reale Macht hatte, sondern nur oberster Shinto (Weg der Götter) Priester war. Wie ist dieses Land der Mangas und Animes, aus dessen Sprache ich ein paar Wörter zwar beherrsche aber dessen Schrift zu lernen eine schwierigere Hürde ist.
Beginnen möchte ich mit der Geschichte des Landes, wobei markante Höhepunkte bis zum heutigen Japan von mir näher erläutert werden. Fortsetzen werde ich das Referat mit dem politischen System und es mit unserem deutschen politischen System oder dem anderer Staaten vergleichen. Weiterhin möchte ich die deutsch-japanische Beziehung von der Geschichte bis heute darstellen.

2 Geschichte
Dieses Kapitel behandelt die Geschichte Japans, von den Anfängen über markante Höhepunkte, die Einigung und Aufbruch zur Moderne bis zur Gegenwart.
2.1 Vorgeschichte
Der Legende nach ist Japan wie folgt erschaffen:
„Izanagi und Izanami standen auf der schwebenden Himmelsbrücke und hielten Rat. 'Dort unten muss ein Land sein', sagten sie und warfen den juwelenglitzernden Himmelsspeer nach unten und fanden den Ozean. Sie rührten in den Salzfluten, und die von der Speerspitze herabrinnenden Tropfen erstarrten zu einer Insel, die den Namen Onogorojima erhielt. Die beiden Gottheiten stiegen herab, ließen sich nieder, und als Mann und Frau zeugten sie von hier aus andere Inseln.“ (GEO EPOCHE: Das kaiserliche Japan)
Der Legende nach stammt das japanische Kaiserhaus von der Sonnengöttin Amaterasu ab. Der Jimmo Tenno soll demnach der Gründer des japanischen Reiches sein.
Ausgrabungen zufolge sollen schon 20.000 v. Chr. Menschen auf den japanischen Inseln gelebt haben. Erste Wohngemeinschaften gab es schon mindestens 1000 v. Chr. und zwischen 300 v. Chr. und 300 n. Chr. entstanden die ersten festen Siedlungen.
Aus der chinesischen Geschichtsschreibung von 200 v. Chr. bis 200 n. Chr. geht hervor, dass ein Inselreich mit etwa 100 Teilstaaten auf den heutigen japanischen Inseln lag. Einige Fürsten pflegten Handelsbeziehungen zu China und kannten Tributpflichtigkeit gegenüber dem chinesischen Kaiser an. Um 350 n. Chr. wurden in der Region des heutigen Kyotos die Ursprünge des Tenno-Geschlechts als Herrscher Japans gegründet, sowie der Staat auf den japanischen Inseln.
Um 600 n. Chr. wurde eine Art Verfassung aus 17 Artikeln geschaffen für den Tenno als göttlichen Alleinherrscher. „Dieses 'Reich' übernahm im 8. Jahrhundert das chinesische Verwaltungssystem, den zentralisierten Beamtenstaat“ (Informationen zur politischen Bildung 255: Japan, S. 7), der im gewissen Sinne bis heute existiert (Japan wird zentral von Tokyo regiert). 794 wurde die Hauptstadt und kaiserliche Residenz von Nara nach Haian-kyo verlegt, dem heutigen Kyoto, um dem politischen Einfluss von buddhistischen Sekten zu entgehen. Diese Stadt sollte bis ins 19. Jahrhundert Hauptstadt bleiben.
Der Titel Sei-i-tai Shogun oder kurz einfach Shogun, was übersetzt Großer Feldherr zur Unterwerfung der Barbaren heißt, wurde zum ersten mal im Frühjahr 1192 vom Go Toba Tenno, als erblicher Titel, an den Clan der Minamoto, den Genji, verliehen. Damit gab der Tenno bis zur Meiji-Ishin (Meiji-Restauration) seine Machtbefugnisse an Verwalter (Reichsverweser) des Reiches ab. Der Tenno führte ab nun ein Schattendasein ohne Macht und gab sich den Künsten und anderen Vergnügen hin. Allerdings waren ihm immer alle zur Treue verpflichtet. Selbst die Shogune verneigten sich ehrfurchtsvoll vor ihm, auch wenn er keine Macht mehr im Reich hatte.
In der Kamakura-Epoche (1192–1333) unternahm Kublai Kahn, ein Enkel Dschingis Khan, zwei versuche Japan zu erobern. Seine Schiffe wurden beide Male von Taifunen zerstört. Diese Winde wurden später als Kamikaze, Götterwinde, interpretiert.

2.2 Sengoku-Jidai – Die Zeit der streitenden Reiche
Nach dem Ende des Onin Krieges (1467 – 1477), der unentschieden ausging, war der Ashikaga Shogun nur noch machtlose Marionette des jeweiligen Kriegsherrn. Auf den Onin Krieg folgte von 1478 bis 1577 die Sengoku-Jidai, die Zeit der streitenden Reiche um die Macht in Japan. Zunächst schafften es Oda Nobunaga und Toyotomi Hideyoshi das Chaos zu beenden, aber keiner konnte den Titel des Shogun annehmen, weil keiner von den Minamoto abstammte. Hideyoshi wurde zunächst Taiko, ähnlich einem Diktator, und ernannte seinen Sohn als Nachfolger. Da dieser noch minderjährig war setzte er einen fünf-köpfigen Regentschaftsrat ein, unter anderem aus Tokugawa Ieyasu. Diese, einerseits an den Willen des Taiko gebunden andererseits aber verfeindet, teilweise verbündet, warteten auf die nächste Gelegenheit wieder in den Krieg zu ziehen. Aus diesen Kriegen ging Tokugawa siegreich hervor, weil er erst die Schlachten der anderen Daimyo abwartete um dann in wenigen Schlachten die übrig gebliebenen, nicht verbündeten Daimyos, zu schlagen, die Burg des Erben des Taikos zu zerstören und die alleinige Macht zu sichern. Am 28. März 1603 erhielt Tokugawa Ieyasu den Titel des Sei-i-tai-Shogun.
Tokugawa Ieyasu beendete die (Einigungs-)Kriege und wurde zum Shogun von Japan ernannt als Nachfahre der Minamoto. Er schaffte die Zeit des längsten Friedens und gab einer ganzen Epoche seinen Namen: Tokugawa- oder Edo-Ära.

2.3 Edo-Ära – Die Zeit des längsten Friedens
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Wappen der Tokugawa

Die Edo- oder Tokugawa-Ära war von 1603 bis 1868. Die Familie der Tokugawa die siegreich als letzter Clan aus der Sengoku Jidai hervorging gab dieser Epoche ihren Namen. Die andere Bezeichnung Edo-Ära bezeichnet den neuen Regierungssitz des Shogunats, das damalige (Y)Edo, dem heutigen Tokyo. Er wählte unter anderem Edo als seine Regierungsstadt, weil in Haian-kyo, dem heutigen Kyoto, der korrupte Adel saß und er nicht davon beeinflusst werden wollte.
Tokugawa rottete die Christen nahezu vollständig aus, da er sie als Machthindernis fürchtete. 1628 startete er seine letzte Schlacht gegen die Christen, Spanier und Portugiesen, und schottete Japan nahezu komplett von der Außenwelt ab. Einzig die Niederländer durften eine kleine Handelsniederlassung in Nagasaki, Kyushu führen. Japan exportierte dort Waren über die holländische „Ostindien Kompanie“ nach Europa.
Es entstand die Zeit des längsten Friedens, dem „pax Tokugawa“, in der die bürgerliche Kultur und Wirtschaft aufblühte. Auch die Bevölkerung verdoppelte sich und die Kindersterblichkeit sank.
Die Gesellschaftsordnung bestand an der Spitze aus dem schwerttragenden Adel, den Samurai, zu denen auch die Daymios (Fürsten) und der Shogun selber zählten. Darunter die Bauern als Versorger der Bevölkerung beziehungsweise der Samurai. Auf Rang drei standen die Handwerker für alltägliche Gebrauchswerkzeuge. Hierauf folgten die Händler, die auf der untersten Gesellschaftsstufe nicht sehr angesehen waren. Unter dieser Stufe kamen die sogenannten Etas, die eigene Viertel hatten und von normalen Bürgern gemieden wurden. Sie übten sogenannte dreckige Berufe aus, wie zum Beispiel Henker.
1854 erzwang Commodore Perry mit einer amerikanischen Flotte die Öffnung des zirka 300 Jahre abgeschotteten Japans für Handel mit den USA und einen Ankerplatz für amerikanische Schiffe. Dies, Missernten, hohe Steuerlast und Münzfälscherei brachte das Feudalsystem dem Untergang entgegen. Die Tokugawa-Regierung war der Bedrohung durch den Westen nicht gewachsen und die Macht des Tennos wurde restauriert. Zum ersten Mal seit 1000 Jahren hatte der Tenno, als himmlischer Herrscher wieder die Macht, zudem über ein geeintes Japan. (vgl. Weltbild Weltgeschichte Bd. 20: Das japanische Kaiserreich, S.1)

2.4 Meiji-Ära – Der Aufbruch zur Moderne
Die Meiji-Ära (Meiji = erleuchtete Herrschaft) ging von 1868 bis 1912. Der Name der Epoche leitet sich nach dem Regierungsmotto von Tenno Mutsuhito ab. Nach dem Zusammenbruch des Feudalsystems, kurzen Kämpfen zwischen den Vertretern des alten Systems und den Reformen wurden umfangreiche Neuerungen vorgenommen. Japan begann den Aufbruch in die Moderne.
„Es folgten schnelle wirtschaftliche und soziale Reformen: freie Berufswahl, Abschaffung der Privilegien der Samurai-Klasse, Umwandlung der Grundsteuern von Natural- in Geldsteuern, Aufhebung der Bindung der Bauern an den Boden, Gewerbefreiheit - und nicht zuletzt die Schaffung eines stehenden Heeres mit allgemeiner Wehrpflicht.“(Informationen zur politischen Bildung 255: Japan, S. 9)
Zu den Abschaffungen der Privilegien der Samurai-Klasse ist zu sagen, dass ab der Meiji-Zeit auch das Schwerttrageverbot eingeführt wurde. Viele Samurai haben deswegen auch Sepukku, ritueller Selbstmord der Samurai um ihre Ehre zu behalten durch das Bauchaufschlitzen (Harakiri, hara = Bauch, kiru = schneiden) mit einem Tanto oder auf dem Schlachtfeld auch mit dem Katana oder Wakisachi (Kurzschwert), begangen. Dieses Ritual wurde ebenfalls in der Meiji-Zeit verboten.
Eine weitere Reform war die allgemeine Schulpflicht, unter anderem um die Ureinwohner und Kolonien zu assimilieren. 1889 bekam Japan eine Verfassung und wurde konstitutionelle Monarchie. Einer Monarchie mit Kaiser, hier Tenno, als Regenten und einem Parlament.

2.5 Die Weltkriege bis heute
In der Taisho-Ära (1912 – 1926) machte Japan eine ähnliche Entwicklung durch wie Deutschland. Zerfall des Kaiserreiches, weil der Tenno keine Macht mehr ausüben konnte, und den Versuch einer Demokratie, allerdings alles unter dem Symbol des Tennos. Im ersten Weltkrieg (1914 – 1918) stand Japan auf der Seite der Entente (Frankreich, England, Russland, Italien) im Gegensatz zum 2. Weltkrieg als Gegner Deutschlands. Nach dem Weltkrieg übernahm Japan die deutschen Kolonien in Asien. Die Demokratie in Japan ging ähnlich unter wie die Weimarer Republik in Deutschland.
1933 verlässt Japan, wie Deutschland, den Völkerbund, dem Vorläufer der UN. 1940 wird der sogenannte „Dreimächtepakt“ zwischen Deutschland, Italien und Japan unterzeichnet. 1941 wird der Krieg gegen die USA und Groß Britannien beschlossen und die europäischen Kolonien in Asien sollen zurückerobert werden. Weiterhin „befiehlt“ der Tenno den Krieg gegen die USA. Pearl Habor wird am 7. Dezember ohne Kriegserklärung angegriffen.
Im August warfen die Amerikaner je eine Atombombe auf Hiroshima und Nagasaki. Sie töteten damit unmittelbar zirka 115.000 Menschen, etwa 110.000 starben in den folgenden Wochen und bis heute sterben Menschen an den Spätfolgen der Strahlenbelastung. Der Showa-Tenno Hirohito hat die Kapitulation am 15. August, entgegen des Rates seines Militärs, das Japan bis zum letzten Kind verteidigen wollte, über Radio verkündet. Das war zum ersten mal, dass der Tenno zu seinem Volk sprach. Im Krieg hat er nur willenlos die Gesetze seines Militärs unterzeichnet. Sein Regierungsmotto Showa (昭和時代), was soviel bedeutet wie Ära des erleuchteten Friedens, wurde so in die Tat umgesetzt. Durch die Kapitulation verzichtet der Tenno für immer auf die Göttlichkeit.
Die US-Amerikaner besetzen im Folgemonat Japan und etwa ein Jahr später wurde die japanische Verfassung verkündet. Japan wird zunächst, wie Deutschland, unter alliierter Besatzung wieder aufgebaut, allerdings erhielt Japan keine wirtschaftliche Unterstützung, wie Deutschland durch den Marshallplan. Trotzdem setzte in Japan, wie in Deutschland ein so genanntes Wirtschaftswunder ein, das sogar noch größer war und Japan in den 80er Jahren zur zweitgrößten Wirtschaftsmacht wurde. 1951 wird ein Friedensvertrag zwischen Japan und Amerika unterzeichnet und 1956 tritt Japan in die UN ein. 1962 kam ein Handelsvertrag mit China zustande und 1978 wurde ein Freundschafts- und Friedensvertrag mit China unterzeichnet.
Im Jahre 1989 wurde der neue Kaiser Akihito als Heisei-Tenno (Heisei 平成 = Frieden überall (Wikipedia: Heisei)) inthronisiert als 125. Tenno und amtiert noch bis heute. Bedeutende Ereignisse sind die Wirtschaftskrise dieser Zeit, die erst 2001 überwunden werden konnte. Zunehmende Konflikte gab es mit den Nachbarstaaten China (wirtschaftlicher Aufstieg und japanische Kriegsverbrechen im 2. Weltkrieg) und Nord Korea (atomare Bewaffnung). Japan zog mit seinen Selbstverteidigungsstreitkräften zusammen mit den USA in den Irak ein, eine umstrittene, eigentlich verfassungswidrige, Operation. Weitere Ereignisse waren 1994 eine Wahlrechtsreform, 1998 fanden die Olympischen Winterspiele in Nagano statt und 2002 war die Fußball-Weltmeisterschaft in Japan und Südkorea.

3 Landesdaten
Im letzten Kapitel hatte ich die japanische Geschichte dargestellt bis heute in markanten Höhepunkten und komme nun zum heutigen Japan. Der geographischen Daten, teilweise einen Vergleich zu Deutschland und der Nationalhymne und der japanischen Flagge. Den Großteil der Daten stammen aus dem Fischer Weltalmanach oder der japanischen Botschaft.

3.1 geographische Daten
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Weltlage und die japanischen Inseln, Quelle: Botschaft von Japan in Deutschland : Informationen über Japan: Geographie

Japan ist ein Inselstaat wie zum Beispiel Großbritannien und besteht aus vier Hauptinseln. Die bekannteste ist Honschû mit den zwei Hauptstätten. Die alte kaiserliche Hauptstadt Heian-kyō („Kaiserliche Residenzstadt des Friedens und der Ruhe“, Wikipedia: Heian-kyō), dem heutigen Kyōto und Edo, dem heutigen Tōkyō (östliche Hauptstadt), die in der Edo-Ära von einem ursprünglichen Fischerdorf zu neuen Hauptstadt wurde. Die drei weiteren Inseln sind Hokkaidô im Norden, Shikoku zwischen Honschû und Kyûshû im Süden. Diese vier Hauptinseln machen 98% von Japan aus. Darüber hinaus besteht Japan aus mehr als 6.800 weiteren kleinen Inseln.
Japan besteht aus 47 Präfekturen, darunter 3 Stadtpräfekturen, ähnlich der Bundesländer in Deutschland. Die Präfekturen sind aber nicht autonom, sondern werden zentral mitregiert in Tokyo, ähnlich dem zentralistischen System in Frankreich.
Japan hat eine Fläche von 377.837 km2 und stehen im Weltrang damit auf Platz 60. Im Jahr 2004 hatte Japan eine Einwohnerzahl von 127.764.000 was im Weltrang Platz 10 ausmacht und 338 Einwohner je km² entspricht. Im Jahr 2005 zählte Japan 127.756.815 Einwohner, mit einem Bevölkerungszuwachs von 0,1%. Im Vergleich dazu hat Deutschland eine etwas geringere Fläche von 357.030 km² und stehen damit im Weltrang auf Platz 61. Deutschland hatte 2004 eine deutlich geringere Einwohnerzahl von 82.516.000, was 231 Einwohner je km² entspricht und steht im Weltrang auf Platz 12.
Der Großteil der Japaner sind Shintoisten mit 108 Mio. und 95 Mio. Buddisten. 11,4 Mio. Japaner gehören Mischreligionen an und 1,8 Mio. sind Christen. Dabei ist zu bemerken, dass viele Japaner mehreren Religionen angehören. In „Shogun“ (Das Buch spielt zur Zeit der Sengoku-Jidai, aus der Tokugawa siegreich hervorgeht. Toranaga im Buch verkörpert Tokugawa.) von James Clavell wird von Mariko gesagt, dass sie zwar Christin ist, aber in erster Linie ist sie Samurai und Japanerin. Sie verbindet also mehr zu ihrem Land und der Treue zu ihrem Lehnsherrn als mit dem Christentum.
Die Amtssprache ist Japanisch. Die gesprochen Sprachen in Japan sind Japanisch und Englisch.
Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) beträgt 4622,71 Mrd. US-$ und hat einen realen Zuwachs von 2,7%. Im Vergleich dazu hat Deutschland ein BIP von 2740,551 Mrd. US-$ und einen realen Zuwachs von 1,6%. Also ein leicht höheres BIP aber einen schlechteren realen Zuwachs. Das Bruttosozialprodukt beträgt 37.050$ pro Einwohner und Jahr, schon deutlicher höher als in Deutschland mit 30.690$. (vgl: Fischer Weltalmanach: Japan, Deutschland) Die Währung in Japan ist ist Yen und Sen, wobei 1 Yen (¥) = 100 Sen sind. Der Umrechnungskurs betrug am 12. Mai 2008: „1 Japanese yen = 0.00624489796 Euros“. (Google Suche: Yen to EUR)

3.2 Flagge und Nationalhymne
Die Flagge
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Die japanische Flagge, rote, aufgehende Sonne auf weißem Grund, Quelle: eigene

Die japanische Flagge ist ein roter Kreis auf weißem Grund. Der rote Kreis stellt die eine aufgehende Sonne dar, die "Hinomaru" (Sonnenscheibe) genannt wird.
Sie wurde im 17. Jahrhundert von der damaligen Regierung als offizielle Landesflagge bestimmt, um die Verwechslung japanischer Schiffe mit ausländischen Schiffen zu vermeiden.
„Die Abmessungen der Flagge sind folgendermaßen festgelegt:
Ein weißes Rechteck im Verhältnis 3:2; der Durchmesser der Sonnenscheibe beträgt 3/5 der kurzen Seite des Rechtecks.“ (Botschaft von Japan in Deutschland: Informationen über Japan - Flagge & Hymne)

Die Hymne
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Japans Nationalhymne, die "Kimigayo"

„Die Nationalhymne ist bekannt als "Kimigayo" [君が代]. Beim Liedtext handelt es sich um ein altes Gedicht, das in mehreren Gedicht*sammlungen ent*halten ist, z.B. dem Kokin wakashu (10. Jh.) oder dem Wakan roeishu (11. Jh.). Sein Autor ist unbekannt. In einer Parlamentssitzung im Jahr 1999 legte Ministerpräsident Obuchi Keizo die offizielle Auslegung des Textes dar: "Der Begriff kimi in 'Kimigayo' bezeichnet unter der jetzigen japanischen Verfassung den Kaiser als Symbol des Staates und der Einheit des Volkes, dessen Stellung sich vom Willen des Volkes ableitet, bei welchem die souveräne Macht ruht; Kimigayo' als Ganzes erzählt davon, Bürger eines Landes zu sein, das einen Kaiser hat, dessen Stellung sich vom Willen des Volkes ableitet, bei welchem die souveräne Macht ruht, und es ist ein Symbol dieses Landes und der Einheit seines Volkes. Es ist deshalb angemessen, die Worte der Nationalhymne als Gebet für anhaltenden Wohlstand und Frieden in unserem Land zu interpretieren."Die Melodie ist im Jahr 1880 von Hayashi Hiromori komponiert worden. Das Bildungsministerium bestimmte 1893, dass das Lied an Nationalfeiertagen in den Grundschulen gesungen werden sollte, und bald war sie auch bei staatlichen Zeremonien und Sportveranstaltungen zu hören. Das Lied war bereits lange Zeit allgemein als Nationalhymne Japans betrachtet worden, bis es mit dem Gesetz zur Staatsflagge und Nationalhymne schließlich auch offiziell anerkannt wurde.“ (Botschaft von Japan in Deutschland: Informationen über Japan - Flagge & Hymne)
//Tabelle mit der Übersetzung kann ich hier nicht tabellarisch darstellen (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Kimi_Ga_Yo)

Dieses Kapitel behandelte die geographischen Daten und „Flagge und Natinonalymne“ Japans. Im Nächsten Kapitel fahre ich fort mit der Politik und dem politischen System Japans und vergleiche dieses kurz mit anderen Staaten.

4 Das politische System
Im Letzten Kapitel hab ich das heutige Japan vorgestellt mit seinen Landesdaten und seiner Flagge und Hymne. In diesem Kapitel werde ich dessen Politik erläutern und mit anderen Staaten kurz vergleichen.

4.1 Wahlen
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Wahl in Japan, der Tenno steht steht zwar ganz oben aber nur als Representant ohne wirkliche Macht, Quelle: Informationen zur politischen Bildung 255: Japan, S. 16

Japan ist eine parlamentarische Monarchie. Der Tenno steht als „Symbol des Staates“ beziehungsweise als Repräsentant des Staates ohne wirkliche Macht an der Spitze, ähnlich wie der deutsche Bundespräsident. General MacArthur hob zwar die unumschränkte Macht des Tennos auf, lies aber die Institution des Tennos als älteste Monarchie der Welt bestehen (vgl. Kohlhammer Bürger im Staat Japan, S. 82). Der Tenno verkündet den Auflösungsbeschluss des Parlaments, ernennt nach Wahl den Ministerpräsidenten des Kabinetts und ernennt den Obersten Richter des Obersten Gerichtshof.
Jeder Japaner besitzt mit 20 Jahren das aktive und passive Wahlrecht1 für kommunale, regionale und nationale Wahlen, also wie in Deutschland Kommunalwahlen, Landtagswahlen und Bundestagswahlen, allerdings in Deutschland mit 16 Jahren bei Kommunalwahlen und 18 Jahren bei den anderen. In Japan werden alle politischen Ämter direkt gewählt, zum Beispiel der Bürgermeister oder die Vertreter des Unterhauses. „Alle drei Jahre steht zudem jeweils eine Hälfte der 252 Mitglieder des Oberhauses des nationalen Parlaments, (“Haus der Berater”) zur Wahl.“ (Informationen zur politischen Bildung 255: Japan, S. 14). Gewählt wird jeder Kandidat direkt, so dass auch innerhalb einer Partei die Kandidaten gegeneinander antreten.
„Unter dem erstmals 1996 angewandten Wahlsystem werden 300 der insgesamt 500 Unterhausabgeordneten in Einerwahlkreisen gewählt. Die verbleibenden 200 Sitze im Unterhaus werden nach dem Verhältniswahlrecht vergeben. Entsprechend geben die Wählerinnen und Wähler bei der Unterhauswahl seither zwei Stimmen ab; eine für einen Kandidaten oder eine Kandidatin in ihrem Wahlkreis und eine weitere für eine Parteiliste in einem der elf regionalen Wahlbezirke (“Blöcke”), aus denen je nach Größe 7 bis 33 Mandatsträger in das Unterhaus entsandt werden. Anders als in Deutschland entscheidet die Zweitstimme also nicht über die Zahl der gesamten Sitze der Parteien im Parlament, sondern nur über deren Anteil an den 200 Sitzen, die über die regionalen Listen vergeben werden.“ (Informationen zur politischen Bildung 255:Japan, S.14)
Wie man aus diesem Zitat sehen konnte gibt es durchaus Ähnlichkeiten zum deutschen Wahlsystem, aber auch Unterschiede, wie zum Beispiel die Konkurrenz innerhalb einer Partei. Weiterhin ist das Wahlsystem umstritten und es steht in Aussicht, dass es wieder geändert wird.
4.2 Parteien
Seit 1955 wurde Japan fast ausschließlich von der LDP Partei regiert. 1993 verlor die LDP ihre absolute Macht und die Regierung, unter anderem aufgrund einiger Skandale und 2007 konnte die DPJ die LDP erstmals in der Wählergunst übertreffen.
Liberaldemokratische Partei
Die Liberaldemokratische Partei, kurz LDP, ist die Mächtigste Partei Japans. Sie regieren fast ausschließlich mit absoluter Mehrheit. Gegründet wurde sie im Jahr 1955. Sie legt ihre Interessen an hauptsächlich an große Konzerne an, allerdings subventioniert sie in ihrer Politik auch die Landwirtschaft. Ihre Außenpolitik orientiert sich stark an der Amerikanischen. Allgemein ist die LDP sowieso pro-amerikanisch gestimmt. Sie beschloss den Einsatz im Irak zusammen mit den USA und Unterstützt die Amerikanische Sicherheits- und Anti-Terror-Politik. Durch ihre lange, fast durchgehende Machtausübung wird sie als „Eisernes Dreieck“ zusammen mit der Wirtschaft und Bürokratie gesehen.
Demokratische Partei Japans
Die Demokratische Partei Japans, kurz DPJ, wurde 1996 gegründet und hat einige Oppositionsparteien in sich aufgenommen. Sie ist die zweitstärkste Partei hinter der LDP. Die Partei wird als mitte-links beschrieben, von der politischen Zugehörigkeit. Ihre stärksten Wählerkreise hat sie in den großen Städten.
Sozialdemokratische Partei
Die Sozialdemokratische Partei, kurz SDP, wurde 1955 als Sozialistische Partei gegründet und hat sich 1995 in Sozialdemokratische Partei umbenannt. Sie stellt bis in die frühen 90er die wichtigste Oppositionspartei. Im Gegensatz zur LDP ist sie eher als anti-amerikanisch einzustufen.
Darüber hinaus gibt es noch die Kommunistische Partei Japans, weitere kleine Oppositionsparteien und linke und rechte Splittergruppen. Letztere sind aber nicht einmal in der Opposition.

4.3 Militär
Japan sagt sich in seiner Verfassung komplett von einem Militär los, das als diplomatisches oder internationales Mittel eingesetzt wird.
„Article 9.
Aspiring sincerely to an international peace based on justice and order, the Japanese people forever renounce war as a sovereign right of the nation and the threat or use of force as means of settling international disputes.
In order to accomplish the aim of the preceding paragraph, land, sea, and air forces, as well as other war potential, will never be maintained. The right of belligerency of the state will not be recognized.“ (Japan Ministry of Defence)
Allerdings hat Japan Selbsverteidigungsstreitkräfte (自衛隊, Jieitai, Wikipedia: Selbstverteidigungsstreitkräfte), die aber auf Defensive ausgelegt sind und bei einem Möglichen Angriff den Feind solange aufhalten soll bis die USA eintreffen zur kompletten Verteidigung (vgl.: Ishihara: Wir sind die Weltmacht – Warum Japan die Zukunft gehört), dafür besteht zwischen Japan und Amerika eine Militärische Allianz. So war es im Kalten Krieg geplant durch die Nähe zu Russland und China. Russland ist heutzutage keine Gefahr mehr, höchstens noch Nordkorea (Entführungskonflikt, jap. Regierunsfernsehn, Ch11) und China, als einen der letzten sozialistischen Diktaturen.
Das japanische Militär besteht beziehungsweise die Selbsverteidigungsstreikräfte bestehen aus den drei „klassischen“ Kampfverbänden Heer (Rikujou Jietai), Marine (Kaijou Jietai) und Luftwaffe (Koku Jieitai). Die Marine ist allerdings die Kleinste der Streitkräfte. Das Mindestalter für den Wehreintritt ist 18 Jahre, es besteht aber keine Wehrpflicht wie in Deutschland. 2006 gingen 0,8% des Bruttoinlandsprodukt in den Wehretat.
Das japanische Militär hatte bisher 2 Auslandseinsätze. Der eine von der UN 1992 zur Überwachung der ersten demokratischen Wahlen in Kambotscha. Der zweite Auslandseinsatz ist der Umstrittene, da Japan 2004 den Amerikanern 2004 im Irak unterstützt haben. Dies sollte verfassungswidrig sein, da Japan sich in der Verfassung (s.o.) losgesagt hat das Militär als diplomatisches oder internationales Mittel einzusetzen. Allerdings wir diskutiert, den Artikel in der Verfassung zu streichen.

4.4 Aktuelles
Aktuelles in der japanischen Außenpolitik war am 2. Mai 2008 das „Gipfeltreffen Japan-Russland und der Aufbau einer vertrauensvollen Beziehung“. Themen dabei waren:

Eine Demonstration von Freundschaft und Zusammenarbeit bei der Erschließung natürlicher Ressourcen
Der Umgang der Regierung Putin mit der Problematik der Nördlichen Territorien (Kurrilen)
Versuch, Fortschritte bei der Problematik der Nördlichen Territorien durch erweiterte Zusammenarbeit zu erreichen

(Quelle: Botschaft von Japan: Presse & Publikation: Japan Brief: Gipfeltreffen Japan-Russland und der Aufbau einer vertrauensvollen Beziehung)
Vom 7. bis 9. Juli 2008 wird, dieses Jahr zum vierten Mal der G8 Gipfel in Japan, Toyako in Hokkaido stattfinden, der 2007 in Heiligendamm, Deutschland war.
Dieses Kapitel behandelte die heutige Politik Japans, bestehend aus den Wahlen mit der Position des Tennos, den Parteien, bei denen die LDP meist mit absoluter Mehrheit reagiert, dem Militär und der Verfassungsgrundlage und abschließend kurz was aktuell in der Außenpolitik war. Fortsetzen werde ich das Referat mit der Deutsch japanischen Beziehung.

5 Japan – Deutschland
Nachdem ich im letzten Kapitel das politische System Japans dargelegt habe fahre ich nun fort mit der diplomatischen Beziehung zwischen Japan und Deutschland seit dem Beginn in der Edo-Ära bis heute.
Begonnen hat die deutsch-japanische Beziehung in der Edo-Ära (1603-1868). Trotz der Abschottung des Landes nach außen durch die Shogunatsregierung waren deutsche Forscher und Ärzte über die holländische „Ostindien Kompanie“ in Japan tätig.
Nachdem die Japaner durch Commodore Perry zur Öffnung des Landes 1961 gezwungen wurden, hat die Shogunatsregierung Freundschafts-, Handels- und Schifffahrtsverträge mit Preußen abgeschlossen. „Während der Meiji-Zeit (1868-1912) übernahm Japan“ vom deutschen Kaiserreich „zahlreiche Kenntnisse u.a. in den Bereichen Recht, Wissenschaften und Künste. Bekannt ist insbesondere, dass der Staatsmann Ito Hirobumi bei der Gestaltung der ersten modernen Verfassung Japans die Preußische Verfassung zum Vorbild nahm.“ (Botschaft von Japan in Deutschland: Deutsch-Japanische Beziehungen) Auch wurde zum Beispiel die deutsche/preußische Schuluniform an japanischen Schulen eingeführt.
Während der 30er Jahre des 20. Jahrhunderts wurden die Beziehungen zwischen Japan und dem Deutschen Reich (Weimarer Republik beziehungsweise dem 3.Reich) weiter gepflegt. Während des 2. Weltkrieges waren Japan und Deutschland zusammen mit Italien und Österreich (als Teil von Deutschland) die so genannten Achsenmächte.
1951, nach der Besetzung Japans durch die Alliierten, wurden die diplomatischen Beziehungen zwischen Japan und der neu gegründeten Bundesrepublik Deutschland restauriert.
„Beiden Ländern gelang nach dem Krieg ein rascher Wiederaufbau und eine Erholung der Wirtschaft, so dass sie schon bald wieder eine bedeutende Stellung innerhalb der internationalen Gemeinschaft einnahmen. Mit dieser Entwicklung einhergehend gestalteten sich auch die bilateralen Beziehungen immer intensiver. Trotz der Zugehörigkeit zu unterschiedlichen Systemen wurden schließlich 1973 auch diplomatische Beziehungen zwischen Japan und der DDR aufgenommen, die einen regen Austausch einleiteten.“ (Botschaft von Japan in Deutschland: Deutsch-Japanische Beziehungen)
Im Jahr 2000 wurde durch den Besuch des damaligen deutschen Außenministers Joschka Fischer die „sieben Säulen der Kooperation“ für „Japan und Deutschland im 21. Jahrhundert“ beschlossen (siehe Kasten).

Japan und Deutschland im 21. Jahrhundert Sieben Säulen der Kooperation
Säule 1
Beitrag für den Frieden und die Stabilität der internationalen Gemeinschaft (Vereinte Nationen, G8 und Konfliktprävention, Regionale Sicherheit, Rüstungskontrolle, Abrüstung und Nichtverbreitung, UNESCO)
Säule 2
Stärkung der Wirtschafts- und Handelsbeziehungen unter Nutzung der Impulse der Globalisierung (Kooperation für ein stabiles Wachstum der Weltwirtschaft, Kooperation für die Stärkung des multilateralen Handelssystems, Kooperation zur Stärkung der Wirtschaftsbeziehungen zwischen Asien und Europa, Kooperation bei der Überwindung der Armut und der Hilfe für die Entwicklungsländer)
Säule 3
Beitrag zur Lösung globaler Probleme und sozialer Aufgaben (Kooperation bei der weltweiten Durchsetzung der Menschenrechte, Kooperation bei der Lösung globaler Umweltprobleme, Kooperation im Energiebereich, Kooperation für die Entwicklung der sozialen Systeme, Kooperation bei der Bekämpfung der Organisierten Kriminalität)
Säule 4
Beitrag für die Stabilität in den Regionen (Koreanische Halbinsel, China, ehemaliges Jugoslawien, Rußland, Südasien, Neue Unabhängige Staaten, Naher Osten und Golfregion, Mittel- und Südamerika, Osttimor, Afrika)
Säule 5
Weitere Gestaltung vertrauensvoller politischer Beziehungen zwischen Japan und Deutschland (Besuche von wichtigen Persönlichkeiten, Kontakte auf Parlamentsebene, Zusammenarbeit der Außenministerien, Kooperation im Verteidigungsbereich, Kooperation im Bereich des Rechts)
Säule 6
Förderung der Wirtschaftsbeziehungen (Förderung von Handel und Investitionen, Dialog zu sozialen Fragen, Kooperation im Bereich Wissenschaft und Technologie, DJR)
Säule 7
Förderung des gegenseitigen Verständnisses und der Kulturbeziehungen (Deutsch-Japanisches Forum, Japanisch-Deutsches Zentrum Berlin, Kooperation im Bereich Kultur und Medien, Jugendaustausch)
(Japanische Botschaft: Deutsch-Japanische Beziehungen - Kooperation)

Innerhalb der Wirtschaft ist Japan einer der wichtigsten Handelspartner. Sei es die Beteiligung von Daimler Crysler an der Mitsubishi Motor Corp. oder japanische Investitionen in Deutschland.
Im Bereich von Wissenschaft und Kultur gibt es in Berlin das „Japanisch-Deutsche Zentrum Berlin“, in Tokyo das „Deutsche Institut für Japanstudien“. Die Japan Foundation unterhält das „Japanische Kulturinstitut“ in Köln und beide Länder haben eine gegenseitige Veranstaltungsreihe „Deutschland in Japan“ beziehungsweise „Japan in Deutschland“.
Des weiteren bestehen in etwa 50 Partnerschaften zwischen Japan und Deutschland und über 50 Gymnasien bieten Japanisch als Fremdsprache an.

6 Resümee
Dieses Referat stellte wichtige Teile Japans vor, chronologisch von den Ursprüngen der Geschichte über wichtige Etappen bis zum modernen Japan und seinen aktuellen Landesdaten, seiner Flagge & Nationalhymne. Fortgesetzt habe ich das Referat mit dem politischen System Japans von seinen Wahlen, Parteien und seinem Militär. Abschließend habe ich noch das Verhältnis zwischen Japan und Deutschland dargestellt von seiner geschichtlichen Verbindung bis heute.
Aus der Geschichte und aktuellen Politik konnte man sehen, dass der Tenno seit den Anfängen das Symbol des Landes darstellt, aber er hatte nie wirkliche Macht, trotzdem aber der meist geachtetste und geehrteste Mann Japans ist. Japan hätte auch nie ohne den Ehrenkodex der Samurai und den rapiden Reformen in der Meiji Zeit zur heutigen Wirtschaftsmacht aufsteigen. Die Taten der Samurai werden heute noch geehrt und was früher der Feudalherr, Daimyo, war ist heute der Konzernchef. Die Japaner leben für ihre Firma und opfern selbst ihre Freiheit und Freizeit. (vgl. Shintaro Ishihara: Wir sind die Weltmacht)
Probleme bei dem Referat über andere Länder mit grundsätzlich verschiedener Sprache und Schrift ist sicher die Suche nach landesinternen Quellen. Zwar verstehe ich einige Wörter japanisch, aber ich kann nicht ein Zeichen der japanischen Schrift. So konnte ich zum Beispiel keine angemessene Quelle zum Gesetzgebungsprozess finden und diesen mit Deutschland vergleichen. Nichteinmal auf Wikipedia konnte ich in diesem Fall zurückgreifen, obwohl ich das manchmal musste um aktuelle Informationen in deutscher oder englischer Sprache zu erhalten.
Trotz meines, durchaus schon umfangreiches, Wissen über Japan, konnte ich mein Wissen darüber noch ausbauen. Zum Beispiel wusste ich vor dem Referat noch nicht, dass die deutsch-japanische Zusammenarbeit bis in die Edo-Zeit zurückreichte. Sicher ist dieses Referat nicht komplett, aber ich werde mich auch in Zukunft, durch mein Interesse an Japan, weiter mit diesem faszinierenden Land auseinandersetzen.

Quellenangaben
http://nazgul666-rr.pytalhost.de/wiki/index.php?title=Japan-Referat#Quellenangaben

PoiSonPaiNter
20.05.2008, 16:11
Dieses Teil hat mir 2 1/2 Std. Schlaf gekostet...-.-....

Wie ich dir schon gesagt hab, es ist interessant, aber einiges bleibt durch im Dunkeln, wenn man sich mit der Materie nicht auskennt! :D Jedenfalls nicht so gut wie du oder andere hier! Ist aber dennoch gut gelungen, dass hat dir aber ja dein Lehrer schon mit der Note bestätigt!^^

Achja danke für den Dank! *lol*

P.S. Hihi Erste Antowrt! :D

Liathano
20.05.2008, 18:15
Nicht schlecht. *ja*

Ich denke, würde ich mich nicht mit der Historie und den klassischen "Helden" Japans ganz gut auskennen, hätte ich bei deinen Ausführungen zur Geschichte kontinuierlich Fragezeichen über dem Kopf gehabt - aber zugegebenermaßen könnte man mit diesem Themenkomplex eine ganze Reihe von Büchern füllen und du hast das an sich schön komprimiert.

Einige Dinge hätte ich wohl dennoch eher mit eingebracht als andere - dafür find ich den 5. Punkt auch sehr interessant.

sueño
20.05.2008, 20:34
Ich bin entsetzt. Mit keinem Wort wird über die besondere Rolle der Stadt Düsseldorf für die deutsch-japanischen Beziehungen eingegangen :D

Grüße aus der Stadt mit dem besten Angebot von japanischen Restaurants, Nudelsuppenhäusern, Supermärkten und Buch- und Comicläden.

Warin
24.05.2008, 17:08
Wirklich sehr interessantes Referat.

Unter Punkt 5 hätte ich noch erwähnt, dass das japanische Bürgerliche Gesetzbuch dem Deutschen BGB ähnelt, da es auf dem gleichen Entwurf basiert.

nazgul666-rr
24.05.2008, 17:37
so zu Wort *meld* zu den Kommies (häng grad vor den Abschlussprüfungen :D ) trotzdem *dank* für die Kommies

Dieses Teil hat mir 2 1/2 Std. Schlaf gekostet...-.-....

Achja danke für den Dank! *lol*
du hast ihn dir verdient (die auch: *knuddel**prost*)

Nicht schlecht. *ja*

Ich denke, würde ich mich nicht mit der Historie und den klassischen "Helden" Japans ganz gut auskennen, hätte ich bei deinen Ausführungen zur Geschichte kontinuierlich Fragezeichen über dem Kopf gehabt - aber zugegebenermaßen könnte man mit diesem Themenkomplex eine ganze Reihe von Büchern füllen und du hast das an sich schön komprimiert.

Einige Dinge hätte ich wohl dennoch eher mit eingebracht als andere - dafür find ich den 5. Punkt auch sehr interessant.
Ich hab extrem Komprimiert: die Verfassung fehlt - zum Gesetzgebungsprozess hab ich nichts gefunden - Kultur hab ich gestrichen, als ich gesehen habe das ich bei 20 Seiten war (von 7) - aber einige neue Sachen hab ich auch noch gelernt - vorallem in der Verbindung Deutschland <-> Japan - aber ich hab die Bücher aus meinen Quellen auch alle schon vorher gelesen
ach ja 5 war eine mit der Vorgaben - die Bedeutung/Beziehung zu Deutschland

Ich bin entsetzt. Mit keinem Wort wird über die besondere Rolle der Stadt Düsseldorf für die deutsch-japanischen Beziehungen eingegangen :D

Grüße aus der Stadt mit dem besten Angebot von japanischen Restaurants, Nudelsuppenhäusern, Supermärkten und Buch- und Comicläden.
nun bei den Beziehung zwischen Japan <-> Deutschland hab ich mich in dem Fall mein ich nur auf die japansiche Botschaft bezogen - ich hab später noch was gefunden beim auswärtigen Amt - ich mein auch zur Beziehung - aber ich denke ich bin auch eher in der Geschichte fit :D
aber bei Düsseldorf hatte ich dazu nichts gefunden in meinen Quellen - oder übersehen :D

Wirklich sehr interessantes Referat.

Unter Punkt 5 hätte ich noch erwähnt, dass das japanische Bürgerliche Gesetzbuch dem Deutschen BGB ähnelt, da es auf dem gleichen Entwurf basiert.

ja mir fehlt auch die Verfassung - aber die alte Meiji Verfassung war auf jedenfalls schon von Preußen geklaut - genauso wie die Schuluniform und wenn das stimmt in den Informationen zur pol. Bildung dann haben die heute noch Schuluniformen aus dem dt. Kaiserreich


viel Spaß beim weiterlöchern von mir :D

ina09
25.02.2010, 18:29
Hab mir das jetzt mal so durchgelesen, ist ja echt lang das Referat - da hast du dir echt Mühe gegeben!! *ja* Ist auch ziemlich interessant, hmm, aber ein bisschen "trocken" für mich als Laien, dennoch habe ich jetzt einiges dazugelernt :-) Interessant fand ich auch die Verbindung zu Deutschland. Die 1 hast du dir echt verdient.
Leider fällt mir zum Inhalt nicht wirklich viel zu sagen ein bzw. zum Diskutieren.

LG