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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Über den Umgang mit Kritik


treogen
28.05.2008, 08:28
Hallo Mad Bull,

ich möchte nichts zu der Geschichte direkt schreiben, ich habe sie nach wenigen Sätzen abgebrochen. Bin derzeit (korrigiere derzeit die Lichtbringer-Geschichten, aus denen ja noch vor Jahresablauf ein Buch wird) einfach anderes (um nicht zu sagen Hochwertigeres) gewohnt.

Allerdings muß ich unbedingt ein paar Sätze zu deinen Kommentaren hier verlieren:
Das finde ich besser als diese strengen Beurteilungen.
Es soll ja auch Spass machen.


Natürlich soll Schreiben in erster Linie Spaß machen. Aber in dem Moment, in dem man veröffentlicht (und das tust du, wenn du deine Geschichte in ein Forum postest), muß man sich auch der Kritik stellen. Und vor allem muß man, wenn man ernst genommen werden will, diese auch ernst nehmen.
Ich finde nicht, dass du sonderlich strenge Kritiken geerntet hast. Dafür aber ehrliche und ernst gemeinte, aus denen du viel ziehen und lernen könntest, wenn du wolltest.
Und glaube mir, du bist noch nicht einmal ansatzweise "zerfetzt" wurden. Da gab es andere (insbesondere im Vorgängerforum), die weit mehr erleiden mussten (ich denke nur an Denys Anfänge *winke*)?

Zur Rechtschreibung gibts nicht viel zu sagen (Razor hat das wichtigste gesagt) - außer:
Wenn du dir für uns nicht so viel Mühe machst, dass wir es vernünftig lesen können, warum sollten wir uns dann die Mühe machen, es zu lesen?

Doch ärgerlich wird es, wenn andere Nachwuchsschreiberlinge dadurch eingeschüchtert werden können.


Wenn du meine Meinung wissen willst:
Richtige Nachwuchsschreiber sind hart im Nehmen. Sonst sind es keine Nachwuchsschreiber. Richtige Nachwuchsschreiber wissen, dass sie die Kritik brauchen, um daran zu wachsen. Erstens aus stilistischer Sicht, zweitens um die Steinhaut gegen richtig verletzende Kritik zu entwickeln, die man in jedem Fall braucht, wenn man verlegt wird.
Wer sich von ehrlicher Kritik einschüchtern läßt, ist einfach noch nicht so weit, dass er veröffentlicht (oder veröffentlichen sollte). In Foren wie diesen ists sowieso viel zu häufig, dass es Leute gibt, die in der großen Pause Langeweile haben, schnell was zurechtschustern und es dann posten und stolz sind wie Ottokar
"Jetzt lobt mich mal, weil ich so was tolles gezaubert habe - und das Ganze in 15 Minuten."
Dank Warin und der 100-Beitragsregel bleiben wir hier ja zum Glück vor solchen "Ein-Tags-Genies" verschont.

Nichts für ungut, dir noch viel Spaß beim Schreiben...

Mad Bull
28.05.2008, 23:29
Interressanter Post treogen,

du hast den Vorteil von Kritiken gut dargestellt.
Was meine Wertschätzungen angehen, dabei bleibe ich.
Kritiken sollten behutsam angewendet werden, sonst können sie gefährlich werden. Sie geben leider immer eine wesentliche Grundlage für Feindseligkeiten ab. Ich betreibe neben her Konfliktforschung. So bin ich auch auf diese Erkenntnis gestossen.

Mit Wertschätzungen kann viel weniger anbrennen. Sie gelten im schlimmsten Fall als Schleimerei. Sie sind einfach viel bedienungsfreundlicher.
Ich spiele noch woanders ein WARGAME und bin mit den aggressivsten Spielern befreundet. Ich hätte mit solchen Kritiken augenblicklich verloren.
Die steigen bei Stress sofort ein.

Künstler sind in der Regel zartbesaiteter, und darum ist für mich wichtig, das damit pfleglicher umgegangen wird.
Wie gesagt es ist ein kann, kein muss.
Was meine Geschichten angehen, sie werden Reife gewinnen.
Da bin ich optimistisch.

Gruß Mad Bull:)

@Elyvrion
Danke für die Glückwünsche

treogen
29.05.2008, 21:26
Ich frage mich gerade, ob ich überhaupt, sollte ich die 100 Post-Grenze schaffen, überhaupt hier was rein stellen soll. Die Kritiken dürften bei mir ähnlich hart sein. ;)

Ich wollt eigentlich nicht nochmal posten, aber jetzt sehe ich mich doch noch mal gezwungen, in die Tasten zu hauen.

Sagt mal, wollt Ihr eigentlich alle nur Lobhudelein, oder wollt ihr euer Schreibtalent schulen?

Schon mal in einem Autorenkreis gesessen? Da gibts harte Kritik! Da wirds richtig persönlich. Da läuft auch schon einmal ein Autor weinend raus. Da ists nicht so kuschelig wie hier, da gehts manchmal frostiger zu als am Südpol.
Und - ja verdammt noch mal, das ist mehr als notwendig.
Weil nämlich die meisten "Autoren" in dem Stadium so was von selbstverliebt sind, dass sie überhaupt nicht einsehen wollen, dass sie gequirlte Kacke verzapfen. Die glauben dann nämlich vielleicht noch ernsthaft, das wäre supertoll und der nächste Bestseller. Solche Leute geben notfalls noch eine Menge Geld dafür aus, dass jemand bergeweise Sch*zensiert* in Papier presst - und das nur, weils ihnen niemand ehrlich gesagt hat.

Wer sich in die Öffentlichkeit wagt, macht sich nunmal angreifbar. Denn niemand trifft immer und jederzeit den Geschmack von allen. Es wird immer jemanden geben, der Eure Werke SCH***E findet.
Wer dem nicht gewachsen ist - ok. Vielleicht sollte der wirklich mal überlegen, ob er eher von seinem Recht auf Nichtveröffentlichung Gebrauch macht.

Damit das klar wird, mein Artikel richtet sich nicht gegen den Forenbarbar und seine Geschichte (dazu habe ich zu wenig von der Geschichte gelesen - wobei das, was ich gelesen habe, reicht aus um die Kritiken hier zu bestätigen), sondern ausschließlich gegen die Meinung, man müsse in solchen Foren wie diesen "kuscheln".
Leute, das Unterforum hier war mal zur Arbeit am Text gedacht, und nicht dafür, dass ihr euch gegenseitig in den Himmel lobt (oder hab ich da was komplett verkehrt gedacht). Warum macht ihr eigentlich überhaupt einen Feedback-Thread auf, wenn ihr keines wünscht? Und vielleicht solltet ihr auch in die erste Zeile eures Artikels schreiben, wenn ihr keine ehrlich gemeinte Kritik, sondern nur Gejubel. Dann können sich nämlich ein paar Leute ganz entspannt zurücklehnen und brauchen hier nicht ihre Zeit zu verschwenden.

Und auch diese Zeilen hier möchte ich nicht unkommentiert zurücklassen:


Mit Wertschätzungen kann viel weniger anbrennen. Sie gelten im schlimmsten Fall als Schleimerei. Sie sind einfach viel bedienungsfreundlicher.


Das, was du als Wertschätzung bezeichnest (also die Wahrheit verschweigen und im schlimmsten Fall lügen) - das würde ich Heuchelei nennen.
Aber nochmal - warum dann die Bitte um Feedback?


Künstler sind in der Regel zartbesaiteter, und darum ist für mich wichtig, das damit pfleglicher umgegangen wird.


Das halte ich für ein Gerücht - und ich kenne nun wirklich einige Autoren (und damit meine ich "veröffentlichte Autoren"). Eine gute Rezi freut sie 1 Minute lang, dann legen sie sie zu den anderen.
Eine kritische Rezi ärgert sie 5 Minuten lang, danach analysieren sie, was sie falsch gemacht haben und machen es beim nächsten Mal besser.
Eine agressive Rezi ohne Mehrwert ärgert sie 1 Stunde, danach haben sie ein Opfer, welches sie im nächsten Roman möglichst brutal zu Tode kommen lassen.


Wie gesagt es ist ein kann, kein muss


Falsch - wenn dieses Forum den Anspruch hat, dass die Autoren aus ihren Fehlern lernen können, ist es ein absolutes No-Go, zu zärtlich miteinander umzugehen. Ich rede nicht davon, dass man sich gegenseitig A***h schimpfen oder sonstige Nettigkeiten an den Kopf werfen soll. Aber es muß gestattet sein, seine Meinung zu sagen. Und es muß gestattet sein, zu sagen, dass man das überhaupt nicht gut fand.
Alles andere ist Blödsinn!

Um nochmal auf Deny zurückzukommen:
Frage ihn doch mal, wie er vor 2 Jahren (man, ist das lange her) im alten Forum auseinandergepflückt wurde. Und schau dir an, wie er sich verändert hat. Er hat alle Buhrufe hingenommen (nicht nur hier, sondern auch in anderen Foren), hat sich die wichtigen Kommentare zu Herzen genommen und an sich gearbeitet. Seine Gedichte und Geschichten von heute - überhaupt nicht zu vergleichen mit den von damals. Aber das geht nur, wenn man ehrliche, harte Kritik bekommt - und danach an sich arbeitet.

Tja, ist wieder viel mehr, als ich eigentlich wollte - und nahezu alles OT, da es nichts zu deiner Geschichte beiträgt.

Grüße
Treogen

Warin
29.05.2008, 21:59
Bevor Mad Bulls Geschichte noch mehr Aufmerksamkeit erhält, als sie verdient, habe ich die Grundsatzdiskussion mal hierhin ausgegliedert.

Für gewöhnlich ignoriere ich schlechte Geschichten einfach und bewerte sie nur. Meine Erfahrung auch aus anderen Foren ist: Diskussionen über die Härte einer Kritik führen nur zu eins: Ganz, ganz viel Aufmerksamkeit für den Autor der schwachen Geschichte, der sich die Hände reiben kann, während andere, wirklich gute Geschichten unbeachtet bleiben. :(

Leider hatte diese Geschichte gute Kritiken, die ich nicht stehen lassen konnte. Inzwischen bin ich jedoch der Meinung, ich hätte besser den Mund halten sollen.

Grundsätzlich sollte sich Kritik für mich an den Feedback Regeln (http://www.fantasy-forum.org/showthread.php?t=68) orientieren. Meine war in diesem Punkt vielleicht grenzwertig, ich wusste aber, mit wem ich es zu tun habe und bin überzeugt, dass Mad Bull das abkann.;)

Weitere Diskussionen darüber bitte hier und nicht im Geschichtenforum.

ZanIzuNES
29.05.2008, 22:29
Wer sich in die Öffentlichkeit wagt, macht sich nunmal angreifbar. Denn niemand trifft immer und jederzeit den Geschmack von allen. Es wird immer jemanden geben, der Eure Werke SCH***E findet.
Wer dem nicht gewachsen ist - ok. Vielleicht sollte der wirklich mal überlegen, ob er eher von seinem Recht auf Nichtveröffentlichung Gebrauch macht.

Dem möchte ich mich mal uneingeschränkt anschließen. Und wie treogen so treffend erklärt hat, hier kommt man noch wirklich, wirklich gut davon. Und ich möchte noch ergänzen, dass treogen jemand ist, der weiß wovon er spricht, weil er die entsprechende Schreiberfahrung mitbringt.

[...]- wenn dieses Forum den Anspruch hat, dass die Autoren aus ihren Fehlern lernen können, ist es ein absolutes No-Go, zu zärtlich miteinander umzugehen. Ich rede nicht davon, dass man sich gegenseitig A***h schimpfen oder sonstige Nettigkeiten an den Kopf werfen soll. Aber es muß gestattet sein, seine Meinung zu sagen. Und es muß gestattet sein, zu sagen, dass man das überhaupt nicht gut fand.
Alles andere ist Blödsinn!


Das ist der Punkt, um den es mir auch geht. Man schafft es nicht seine Text und sei es auch nur eine Kurzgeschichte bei einem Verlag unterzubringen, wenn einem alle sagen: Hach ist das toool, so schreiben würde ich auch gern können!
Und auch wenn eine Veröffentlichung in gedruckter Form nicht das Ziel sein sollte, überlegt einmal welchen Eindruck das hinterlässt, wenn ihr alle gut gemeinten Ratschläge in den Wind schlagt. Wozu hat sich der nette Mensch, der den Text gelesen hat, die Mühe gemacht ein paar Gedanken zum Text niederzulegen?

Ich gebe zu, dass es Texte gibt, bei denen ich mich weigere nach dem Anlesen der ersten Zeilen einen Kommentar abzugeben. Weil ich mich selbst gut genug kenne, dass ich den Text sehr hart zerlegen würde, und weil er mir nicht gefällt, dann noch doppelt ungerecht wäre.
Daher ist eine meiner goldenen Regeln, dass ich mich, um fair zu bleiben, immer nur zu Texten äußere, wo mir Idee und/oder Umsetzung sehr gut gefallen.

Und ich würde hier im Geschichtenforum nicht ein Wort der Kritik verlieren, wenn ich nicht selbst durch die gleiche harte Schule gegangen wäre und daraus gelernt hätte. Was nun nicht heißt, ich sei der Meinung, nur wer viel Schreiberfahrung hätte, sei hier berechtigt einen Kommentar abzugeben. Ganz im Gegenteil! Je mehr Meinungen zu einem Text vorhanden sind, desto besser!

Um mal einen prominenten Autor zu sinngemäß zu zitieren: "Ein Schriftsteller braucht ein untrügliches Gespür/Bauchgefühl dafür, wenn er grob gesagt Sch*** produziert hat." (Andreas Eschbach) Dieses Bauchgefühl kann man nur trainieren, in dem man immer wieder veröffentlicht und immer wieder Kritik auf sich einhageln lässt. Und vor allem - sich die Kritik die am häufigsten kommt, auch zu Herzen nimmt. So und nur so kann die eigene Schreibe besser werden, egal, ob man nun irgendwann einmal ein Buch bei einem Verlag schreiben möchte oder just for fun für die eigenen Freunde.

Gruß ZanIz

Edith hat einen Satz eingefügt

Antigone
30.05.2008, 10:42
Hallo!

Ich kann mich allem, was Treogen geschrieben hat, voll anschließen!

Dennoch glaube ich, dass die Diskussion letztendlich unnötig ist. Denn: es wird immer Leute geben, die in Wirklichkeit keine Kritik hören wollen, sondern nur Lob. Es ist nicht an uns (und auch nicht im Rahmen unserer Möglichkeiten), solche Leute zu ändern oder gar zu bekehren. Es geht schlicht und ergreifend nicht.

Allerdings werden sich diese auch nicht/kaum weiterentwickeln. Und somit auch niemals all den anderen, die ernsthaft und engagiert an sich arbeiten und versuchen, einen Platz in der Literaturwelt zu finden, in die Quere kommen. Und das ist ja wiederum was Positives. Wieder ein Konkurrent weniger...;)

Und es wird ja auch niemand gezwungen, Kritik abzugeben. Wenn ich mir ein paar Mal Mühe mit einem Text gegeben habe, den gelesen und kritisiert habe (und da geht nicht wenig Zeit drauf, ich kenn das aus einem anderen Forum), und es kommt nichts retour... na dann lass ich es das nächste Mal einfach. Man kann niemandem zu seinem Glück zwingen.

Dazu noch ein paar Worte aus dem Schreibratgeber von Frey: da erzählt er über Sinn und Unsinn von Schreibgruppen. Da gibt es die "Kuschel-Gruppe": es gibt immer guten Wein und Käsehäppchen und Lob und Nettigkeiten in rauhen Mengen für alle. Alle sind total lieb zu einander und es wird aus so einer Gruppe nie was Konstruktives entstehen.

Und dann gibt es die Arbeitsgruppen, wo Texte in der Luft zerrissen werden, wo man um jede Formulierung ringt (idealerweise auf sachliche und höfliche Art). In diesen Gruppen geht was weiter.

Langer Rede, kurzer Sinn: es steht jedem frei, sich seine persönliche Kuschelgruppe zu suchen. Schriftsteller wird man durch Arbeit.

lg, A.

Rusch
31.05.2008, 13:20
Ich verbinde eine Kritik immer mit einem Lob. Sicher gibt es Leute, die das Lob lesen und die Kritik ignorieren, aber ich denk, es bringt die Autoren weiter, wenn sie leichter die Kritik annehmen können. Ein Holzhammer Kritik jedenfalls würde ich nicht annehmen, sondern ignorieren. Natürlich kommt es hier und da mal vor, dass ich nach positiven Aspekten eines Buchs wirklich krampfhaft suchen muss und da werde ich, vor allem bei professionellen Veröffentlichungen, schon deutlicher. Aber eine gewisse Linie überschreite ich nicht und formuliere alles so, dass ich dem Autor immer in die Augen blicken könnte.

Heryst
31.05.2008, 15:45
Ich danke euch allen.
Ihr habt mir gerade die Augen geöffnet. Ich hatte ja keine Ahnung.
Die Leute die die Meinung vertreten, dass schlechte Kritik, besser sei, als der blanke Lob, muss ich wohl gezwungenermaßen zustimmen.
Klar freut man sich über Lob, aber ich habe noch nicht so viel Erfahrung mit dem Schreiben, wie schon gesagt und habe wohl noch nicht so Recht erfasst, was diese negative Kritik ala Das hast du schlecht gemacht, bedeutet.
Ein wenig Tadel hilft einen, seine Fehler zu erkennen, sie auszumerzen, kurz sich zu verbessern.
Das ist mir jetzt mit aller Deutlichkeit bewusst geworden und werde deswegen auch, sobald ich darf hier was posten, damit ihr mir die härteste Kritik liefert, die ich je lesen musste:D

Ich freu mich jetzt schon drauf :D

edit:

Ständige positive Kritik führte sicherlich auch zu einigen Äußerungen bei DSDS.
Beispiel: "Ich kann singen, ich weiß das. Das haben mir schon so viele gesagt."
Und dann kommt das beim Casting heraus:
AAAAAAAiiiiiiiiiiiii (nuschel) liffff forrrrr youuuuuuuuuu(quitsch)
Sorry für den Of-topic

Elyon
31.05.2008, 16:18
Man sollte es nicht übertreiben mit den Kritiken und Löben. Man sollte auch immer noch eine Begründung dazu abgeben.
zb "Das ist eine schlechte/gute geschichte." reicht nicht aus, man muss immer noch sagen, was daran schlecht/gut ist. Man muss das gute und das schlechte erwähnen, auch wenns sein bester kumpel ist.

Auch für den Autor dieser Geschichte gibt es "Benimmregeln":
Der Autor sollte gründlich über die Kritik nachdenken, wenns nur ein Kollege, der fast nie ein buch liest, ist, umsomehr...
Wenn man denkt, das dieser, der diese Geschichte gelesen hat völlig im unrecht ist, dann sollte man mit dieser Person darüber reden, ein Gespräch kann die eigenen Ansichten sowohl auch die der anderen deutlich hervorbringen.
Andere über die Ansichten dieser Person zu befragen, kann ebenfalls weiterhelfen...*ja*
Wie schon erwähnt, gibt es immer Leute die deine Geschichte nicht gut findet, soetwas sollte man immer im Hinterkopf haben, wenn man eine Kritik von seiner Geschichte liest.

Ich weiss, ich bin erst 13
aber manches weiss ich schon aus eigener Erfahrung, in anderes kann ich mich hineindenken: wie es wohl sein würde, wenn...
Man kann diesen Post also durchaus ernst nehmen :D

Mad Bull
01.06.2008, 00:35
Ich habe mir das ganze in ruhe durch den Kopf gehen lassen.
Auch habe ich es für wichtig gefunden, was andere dazu zu sagen haben.
Und darum habe ich mich ein wenig zurückgelehnt.
Selbst wenn etwas von einem Literaturpapst kommt, sage ich nicht gleich zu allem ja und armen. ;)

Jetzt kommt auch von mir ein klares Ja zur Kritik.
In dem man andere Meinungen zulässt, lernt man auch schneller.
Ich finde es peinlicher, wenn man in den nächsten 5 Jahren immer noch
den selben Quark redet, als wenn man mehrmals im Forum kritisiert wird.:rolleyes:

Auf keinen Fall darf aus Wertschätzungen Heuchelei werden.*eek*
Sowas würde ja schon in richtung arglistige Täuschung gehen.
Ich meine, man kann Kritiken und Wertschätzungen sinnvoll miteinander kombinieren.

Kritik hin, Kritik her.
Träumt nicht euer Leben. Lebt eureren Traum.

Euer Mad Bull:)

Andradir
01.06.2008, 21:11
Kritiken?
Nun, wenn ein Hobbyaitor einem anderen Hobbyautor seine Meinung mitteilt, mag das interessant sein.
Aber wenn ein Profiautor, der schon zig Sachen verkauft hat, seine Kritik abgibt, dann ist das von anderem Kaliber.
Ersteres ist "nur eine Meinung", das andere ist wichtiges und sachlich verwertbares Feedback, mit dem man auch wirklich was anfangen kann.
Insofern würde ich schon ganz genau darauf achten, WER etwas zu einer Story sagt.
Denn: nicht jede Meinung ist eine wertvolle Meinung.

ZanIzuNES
01.06.2008, 21:38
Kritiken?
Insofern würde ich schon ganz genau darauf achten, WER etwas zu einer Story sagt.
Denn: nicht jede Meinung ist eine wertvolle Meinung.

Erstens - es wird schwer werden von eine Profi Rückmeldung zu einem Text zu bekommen. Denn - wie gesagt der Profiautor könnte rechtlich Probleme bekommen, wenn er danach etwas veröffentlicht und die Person, deren Text er durchgesehen hat, ihm dann vorwirft abgeschrieben zu haben! Dabei geht es um viel Geld. Insofern wird es sehr, sehr schwer werden einen Profi zum Korrekturlesen zu bekommen.

Zweitens - ich bin immer wieder überrascht darüber, welche Details auch unprofessionelle Autoren, sprich Kritikern auffallen - sogar Wenigschreibern und Rechtschreibhassern fallen Dinge auf in Geschichten, die einem selbst vor lauter Betriebsblindheit nicht ins Auge gesprungen wären.

Ich gebe dir aber Recht, dass man schon abwägen können muss, von wem die Kritik kommt. Allerdings mache ich das eher an der kommunikativen Kompetenz desjenigen fest. Kritsiert er sachlich, oder biegt er die Kritik um die Tatsache, dass er meinen Text nicht mag. Ich finde es grunsätzlich ehrlicher, wenn mir jemand sagt: Sorry, deine Art zu schreiben liegt mir nicht, als: Der Teil ist schlecht, das kannst du gar nicht und um Gottes Willen schreib eine Szene ja nie so. Das Ganze noch ohne Begründung und sachdienliche Hinweise, wie es denn nun besser ginge.
Professionalität gibt der Kritik vielleicht mehr Gewicht, aber ich für meinen Teil schätze sie, egal von wem sie kommt, ob Profi oder Schreibanfänger.

Gruß ZanIz

bisou
02.06.2008, 16:09
Kritiken?
Nun, wenn ein Hobbyaitor einem anderen Hobbyautor seine Meinung mitteilt, mag das interessant sein.
Aber wenn ein Profiautor, der schon zig Sachen verkauft hat, seine Kritik abgibt, dann ist das von anderem Kaliber.
Ersteres ist "nur eine Meinung", das andere ist wichtiges und sachlich verwertbares Feedback, mit dem man auch wirklich was anfangen kann.
Insofern würde ich schon ganz genau darauf achten, WER etwas zu einer Story sagt.
Denn: nicht jede Meinung ist eine wertvolle Meinung.

Mhm, ineteressante meinung.
Könnte es dann nicht auch sein, dass deine meinung nicht auch wertlos ist? ;)
Nein, Spaß beiseite.

Ich denke genau das Gegenteil, nämlich dass JEDER sich eine wunderbare Meinung von einem Szenario oder einer Geschichte bilden kann, sei er noch so unbewandelt, was das Schreiben anbelangt.
Ich glaube, dass jeder einen ganz anderen Stil mag und indem man sich viele Meinungen einholt, bekommt man Kritiken aus ganz vielen unterschiedlichen Perspektiven. Deswegen ist die Meinung von anderen Hobbyautoren für rmich, die ich auch gerne schreibe, viel viel wertvoller als von denen, die es sich zum Beruf gemacht haben, schriftliche Werke zu lesen und ihre qualiifizierte Meinung darüber abzugeben, da es ja im Endeffekt nur eine endgültige ist.
Es mag sein, dass jemand, der viele Werke veröffentlicht hat, eine ganz andere Perspektive vom schreiben hat als ein Amatuer (auch wenn mir diese Bezeichnung nicht ganz treffend erscheint...), doch in meinen Augen hat er nicht den entsprechenden Respekt vor Menschen, die sich in Worten wirklich gut ausdrücken können.
Ich kann nur von Leuten sprechen, die ich kenne, aber ich finde es wichtig, dass man das Werk des anderen akzeptiert und SACHLICH kritisiert.´
Vielleicht doof formuliert, aber ich hoffe, der Hintergrund von dem, was ich geschrieben habe, ist klar.

Vielleicht hat auch die Kritik eines Anfängers den gleichen Wert wie die eines Profis, ich kann es beim besten Willen nicht klar sagen, aber für mich steht fest, dass ich beides gerne lese/höre und mich aus beidem heraus verbessern kann/möchte. Denn wer sich stur darauf verbeißt, nur die Kritiken von Profis anzunehmen und sie sich vor allem zu Herzen zu nehmen, dessen Werk ist es nicht wert -´auch wenn es noch so gut sein mag - gelesen, gewertschätzt und kritisiert zu werden.
Jede Kritik ist wertvoll, auch wenn sie von einer Cousine stammt, die 5 Jahre alt ist. ihr habe ich nämlich mal eine meiner Geschichten vorgelesen und ihr sind ein paar Dinge aufgefallen, bei denen es mir nicht mal im Traum eingefallen wäre, dass sie vielleicht für den Leser nicht ganz ersichtlich sind.

Doch wenn man sich von Kritiken insofern einschüchtern lässt, dass man den Mut und die Motivation zum Schreiben verliert, kann mir derjenige nur Leid tun. Kritiken sind meiner Ansicht nach das Beste, was dir passieren kann, denn nur durch sie kann man sich weiterentwickeln.

Liebe Grüße

treogen
02.06.2008, 16:24
Hallo,

Nun, wenn ein Hobbyaitor einem anderen Hobbyautor seine Meinung mitteilt, mag das interessant sein.
Aber wenn ein Profiautor, der schon zig Sachen verkauft hat, seine Kritik abgibt, dann ist das von anderem Kaliber.


Wenn ich ehrlich bin - mich interessiert die Meinung eines Hobbyautors nicht die Bohne.
Soll ich ganz ehrlich sein - mich interessiert auch die Meinung eines Profiautors überhaupt nicht.

Mich interessiert nur die Meinung meiner Leser!
Das ist alles, was mir wichtig ist.
Und dabei zählt für mich nicht, ob derjenige eine Kurzgeschichte, 40 Bücher oder vielleicht noch nie was geschrieben hat.


Denn: nicht jede Meinung ist eine wertvolle Meinung.

Was du damit sagen willst, ist vermutlich: Nicht jede Kritik ist brauchbar.

Das ist das, was ich weiter oben meinte.
Über pures Lob kann man sich freuen, es ist gut für die Seele. Aber es bringt einen als Autor nicht ein Stück weiter.
Mit einem "ist halt einfach Schei**e, das Buch." kann man genausowenig was machen.
Aber wenn man eine Kritik bekommt, die den Namen auch verdient, die Schwächen im Story-Aufbau oder Charakterbeschreibung, im Stil oder bei der Rechtschreibung aufzeigt, dann kann man damit arbeiten. Und man sollte jedem, der sich die Mühe macht, eine solche Kritik zu schreiben, von Herzen danken. Auch wenn es erst einmal weh tut, dass es jemand gibt, der nicht ganz zufrieden mit einem ist.
Weil dieser Jemand, der die Kritik geschrieben hat und der mehr hineingelegt hat als ein einfaches "Blödsinn" oder "super", hat sich einfach mit dem Werk beschäftigt, hat sich Arbeit (ja, manchmal sogar viel Arbeit) gemacht.

Ich finds halt einfach nur schade, wenn man dann so ein Kleingeist ist und diese wertvolle Dienstleistung, die kostenlos (und manchmal auch mit viel Herz) erbracht wurde, mißachtet. Andere zahlen dafür, dass sie kritisiert werden, in Schreibkursen, Schreibschulen, Zirkeln und Fernstudien richtig hartes Geld.

Hathor
02.06.2008, 19:08
Es ist schon eine sehr seltsame Meinung, dass es ein Hobbyautor weniger befähigt sein soll zu rezensieren als ein Profi. Und ein Garnichtschreiber darf dann überhaupt keine Kritik abgeben, oder?

Gut, dann haben Foren wie diese hier also keinen Sinn. Denn eine Filmkritik darf nur ein hauptberuflicher Produzent abgeben, einen Regisseur darf nur ein Kollege kritisieren, einen Schauspieler ebenso nur jemand aus derselben Schauspielschule. :rolleyes:

treogen
02.06.2008, 21:13
Es ist schon eine sehr seltsame Meinung, dass es ein Hobbyautor weniger befähigt sein soll zu rezensieren als ein Profi. Und ein Garnichtschreiber darf dann überhaupt keine Kritik abgeben, oder?


Ich hoff, du meinst jetzt nicht micht X.X
denn ich wollte mit dem hier


Wenn ich ehrlich bin - mich interessiert die Meinung eines Hobbyautors nicht die Bohne.
Soll ich ganz ehrlich sein - mich interessiert auch die Meinung eines Profiautors überhaupt nicht.

Mich interessiert nur die Meinung meiner Leser!


ausdrücken, dass es mir Wurst ist, wieviel der jemand geschrieben hat, der mich rezensiert. Wenn er mich liest, hat er ein Anrecht darauf, mich zu kritisieren!

Falls du mich nicht gemeint hast, dann ist alles ok.
Denn ich stimme deinem Beitrag voll zu.

Hathor
02.06.2008, 21:17
Nein, treogen, ich bezog mich auf Andradirs Beitrag:

Kritiken?
Nun, wenn ein Hobbyaitor einem anderen Hobbyautor seine Meinung mitteilt, mag das interessant sein.
Aber wenn ein Profiautor, der schon zig Sachen verkauft hat, seine Kritik abgibt, dann ist das von anderem Kaliber.
Ersteres ist "nur eine Meinung", das andere ist wichtiges und sachlich verwertbares Feedback, mit dem man auch wirklich was anfangen kann.
Insofern würde ich schon ganz genau darauf achten, WER etwas zu einer Story sagt.
Denn: nicht jede Meinung ist eine wertvolle Meinung.

Antigone
02.06.2008, 22:55
Es ist schon eine sehr seltsame Meinung, dass es ein Hobbyautor weniger befähigt sein soll zu rezensieren als ein Profi. Und ein Garnichtschreiber darf dann überhaupt keine Kritik abgeben, oder?

Gut, dann haben Foren wie diese hier also keinen Sinn. Denn eine Filmkritik darf nur ein hauptberuflicher Produzent abgeben, einen Regisseur darf nur ein Kollege kritisieren, einen Schauspieler ebenso nur jemand aus derselben Schauspielschule. :rolleyes:

Wie mein lieber Vater immer zu sagen pflegte: man muss keine Eier legen können, um zu beurteilen, ob eines faul ist...:D

lg, A.

Nejira
03.06.2008, 00:25
Mich interessiert nur die Meinung meiner Leser!

Genau - denn schließlich will man ja bei der Kritik vor allem wissen, ob jemand an der Geschichte und am Stil soweit interessiert ist, dass er Spaß daran hat, das Werk/Manusktipt/Buch zu lesen.
Und wenn darunter noch jemand ist, der sagen kann: "Es würde besser klingen, denn du diesen Satz hier umstellst..." (und das können auch Sprachbegabte Nichtautoren), dann ist das ein willkommener Bonus!

Andradir
03.06.2008, 14:19
.
Über pures Lob kann man sich freuen, es ist gut für die Seele. Aber es bringt einen als Autor nicht ein Stück weiter.
Mit einem "ist halt einfach Schei**e, das Buch." kann man genausowenig was machen.
Aber wenn man eine Kritik bekommt, die den Namen auch verdient, die Schwächen im Story-Aufbau oder Charakterbeschreibung, im Stil oder bei der Rechtschreibung aufzeigt, dann kann man damit arbeiten. Und man sollte jedem, der sich die Mühe macht, eine solche Kritik zu schreiben, von Herzen danken.

Dem stimme ich aus ganzem Herzen zu.
Tatsächlich finde ich, dass positive Kritiken weniger hilfreich sind als negative Kritiken.
Nicht selten können positive Kritiken sogar schädlich sein, wenn etwa in diversen Foren oder fanfiktion.net etc jemand durch viele positive Rückmeldungen zu der Überzeugung gekommen ist, ein guter Autor zu sein, dabei die wenigen negativen Kritiken (die mit den guten Tipps, wie man was besser machen könnte) unbeachtet läßt - und dann später den großen Frust bekommt, wenn versucht wird, ein Story einem größeren Publikum anzubieten und dann erfahren wird, dass plötzlich keine der ach-so-tollen Storie angenommen wird.
Deshalb stimme ich dir gerne zu: negative Kritik, mit Hinweisen, wie und wo man was verbessern kann, sind wichtig und wertvoll.

Mad Bull
04.06.2008, 12:43
Ich sehe schon, das eine Mehrheit dafür ist öfters einmal tacheles zu reden.
Das Hauptargument ist, das der Schreiber sich dadurch weiter entwickelt.
Mir soll es recht sein.
Solange es nicht übertrieben wird.
Ein Meister zeigt sich in seiner Mäßigung.

Zu harte Kritiken werden als Angriffe ausgelegt.
Diese können dann wiederum Gegenangriffe provozieren.
Dann wird gegeneinander gearbeitet und somit gekämpft.
Kommen Energien zusammen, ist ein effektiveres Vorwärtskommen garantiert.
Stossen Energien gegeneinander an (Kampf), gibt es kaum oder gar kein Vorwärtskommen.
Der eingendliche Grund, die Geschichte, kann dadurch vergessen werden.

DisAster
04.06.2008, 15:34
Es ist doch gerade wichtig, dass man sich nicht provozieren lässt.

Wenn die Kritik hart ist, okay, es ist wirklich nicht sehr angenehm, wenn man bloß beleidigt wird, eine Person wirklich abwertend kommentiert, die gesamte Geschichte so lächerlich findet, wie es nur irgend geht.

Im Ernst, ich habe einmal, als ich 12 war, ich glaube, meine erste vollständige Geschichte gezeigt, meine Schwester hat genau wie oben reagiert und wirklich gar nichts Positives genannt. An einigen Stellen hat sie abwertend gelacht. Ich nahm es mir sehr zu Herzen, war wirklich sauer. Ein gewisses Maß sollte Kritik wirklich nicht überstreiten.

Aber es hat mich auch gestärkt, jetzt besser damit umzugehen und auch solch "Abwertendem" die eigentliche Kritik zu entnehmen und daran zu arbeiten. Das ist auch sehr wichtig.

Hathor
04.06.2008, 15:54
Okay, ich verstehe, dass jemand, der meint, dass sein Werk ganz toll gelungen ist und mit Herzblut geschrieben und überhaupt die Geschichte ist, auf die die Welt gewartet hat - dass derjenige sehr gekränkt ist, wenn die Kritik nicht so euphorisch ausfällt wie erwartet.

Aber denkt auch mal jemand an die Leser, denen zugemutet wird, für etwas Zeit zu opfern, das unter Umständen entsetzlich öde oder klischeehaft oder schlecht ist, und dann nur Lobeshymnen von sich zu geben?

Was ich sagen will: wer eine Geschichte öffentlich zur Schau stellt, der will ja etwas. Und dann zu jammern, weil das was er kriegt, nicht so toll ist, das erscheint mir immer ein wenig seltsam.
Natürlich sollte Kritik sachlich und nicht persönlich sein. Aber konstruktiv? Insofern ja, dass ich genau sage, was ich nicht so toll finde - und auch Lob einflechte, wo es möglich ist. Aber vom Leser auch noch zu verlangen, Grammatik, Wortschatz, Stil und Rechtschreibung zu korrigieren... na, ich weiß nicht. Wenn Leser diesen Bonus geben, ist das mMn eine ganz tolle Sache, aber ein Muss ist es keinesfalls. Der Leser ist nicht dazu da, die Geschichte umzuschreiben.

Verräter
04.06.2008, 16:01
Tja... Wenn man sich schlecht äußert sollte man zumindest dort genau sein und sagen was exakt an der Geschichte nicht stimmt und, falls möglich versuchen aufzuzeigen, wie man es persönlich besser machen würde um den Autor zu unterstützen, denn das ist der Grund von Kritik. Es hat einfach keinen Sinn einen Post mit Inhalten wie "Dein Text ist scheiße, du solltest aufhören deine Zeit mit so etwas zu verschwenden" zu schreiben. Das hilft, außer dem eigenen Ego, überhaupt niemandem etwas, leider wird sich im Internet viel zu oft darauf beschränkt.
Und mit "ernst zunehmender und nicht ernst zu nehmender Kritik"... das sollte der Kritiker wissen und nicht der Autor. Ich persönlich halte mich aus der Sprachgestaltung (wenn ich mich zu einem anderen Werk äußere) komplett heraus, außer wenn mir etwas ganz gewaltig aufgefallen ist, einfach weil ich weiß, dass ich es selbst nicht kann. Daher, wenn man sich zu einem Werk äußert, das über die eigenen Fähigkeiten gehen, sollte man Vorsichtig handeln und sich extra um ein halbwegs gutes Statement kümmern. Ist die eigene Erfahrung groß genug, sieht das ganze anders aus. So sehe ich das zumindest aus meiner Sicht, wobei das natürlich nicht heißt, dass jemand, der selbst wenig oder schlechter schreibt, keine gute Kritik (also gut nicht im Sinne von nett, sondern Inhaltsreich) ablegen kann oder sollte.
Aber auch gezielte Fragen zum Text sehe ich als sehr sinnvolle Antwort auf eine veröffentlichte Geschichte, mir zumindest hat das schon einige male geholfen. Auch wenn es nur ein "Hä? Die Stelle ergibt überhaupt keinen Sinn! Erklär mal" ist, so weiß man als Autor doch sofort wo er noch einmal ansetzen muss und hat zusätzlich noch die große Möglichkeit frei über sein Werk reden zu können, was (meiner Meinung nach) das beste ist, dass einem passieren kann. Denn gerade in solchen Gesprächen finden sich immer wieder neue Ansätze, Fehler werden verdeutlicht und das Werk wird sowohl beim Autor als auch beim Leser deutlicher.
Aber vom Leser auch noch zu verlangen, Grammatik, Wortschatz, Stil und Rechtschreibung zu korrigieren...
Das ganz sicher nicht. Gerade für die Rechtschreibung und Grammatik ist der Autor selbst verantwortlich und wenn diese unter allem Maß ausfällt sollte man den Text eher löschen und auf eine überarbeitete Version warten als es selbst zu verbessern. Bei Wortschatz und Stil wäre es aber, zumindest wenn man dem Autor tatsächlich mit seiner Kritik "Helfen" will, doch möglich mit gezielten Beispielen auf die Missstände aufmerksam zu machen und Verbesserungsvorschläge abzugeben.

Mad Bull
04.06.2008, 17:01
Wenn die Kritik hart ist, okay, es ist wirklich nicht sehr angenehm, wenn man bloß beleidigt wird, eine Person wirklich abwertend kommentiert, die gesamte Geschichte so lächerlich findet, wie es nur irgend geht.


Das gibt nur böses Blut. Von solchen Extremen ist abzuraten.


Natürlich sollte Kritik sachlich und nicht persönlich sein. Aber konstruktiv? Insofern ja, dass ich genau sage, was ich nicht so toll finde - und auch Lob einflechte, wo es möglich ist.
...
Der Leser ist nicht dazu da, die Geschichte umzuschreiben.

Darum geht es mir in diesem Thread. Der Autor kann ruhig wissen woran er ist.


Es hat einfach keinen Sinn einen Post mit Inhalten wie "Dein Text ist scheiße, du solltest aufhören deine Zeit mit so etwas zu verschwenden" zu schreiben. Das hilft, außer dem eigenen Ego, überhaupt niemandem etwas,

Und so etwas bringt die Kritik in verruf.


Wir kriegen alles was wir uns wünschen. Mit allen Konsequenzen.

Liathano
04.06.2008, 17:35
Kurze Anmerkung meinerseits, auch wenn ich es mir abgewöhnt habe, tatsächlich die Werke von Hobbyschreiberlingen zu kommentieren -egal, ob ich sie gut oder schlecht finde-.

Die Einschätzung, dass jemand, der gut/professional schreiben kann, wertvollere Kritik abgibt, als ein Laie oder jemand, der eben gar nicht schreibt, halte ich auch für vollkommen falsch.
Viel wichtiger finde ich auch an dieser Stelle das Lesen. Denn um zu erkennen, was wirklich gut oder schlecht ist, braucht man Vergleichswerte. Wer beispielsweise nur "Schund" gelesen hat, Geschichten, die sowohl sprachlich als auch von der Handlung her allenfalls von einem Grundschüler verfasst worden sein könnten, der wird selbst eine sehr mittelmäßige Story, die immer noch vor handwerklichen Fehlern strotzt, plötzlich für ein Meisterwerk halten. (Gut, der ganze Fall ist sehr unwahrscheinlich, dient aber nur der Verdeutlichung meines Standpunktes).
Wer dagegen aus allen Genres, Epochen und Stilrichtungen gute bis fabelhafte Bücher gelesen hat, der stellt vermutlich hohe Ansprüche und neigt wohl auch zu härteren Urteilen. Aber er erkennt auch, wenn ein Hobbyautor wie ein Profi schreibt, was er gut beherrscht, was man ausbessern muss, wie hoch der Grad seiner Kreativität sein muss und wie sein Werk sprachlich einzuordnen ist. Außerdem ist damit zu rechnen, dass jemand, der sehr belesen ist, auch begründete und verständliche Kritik abgeben kann, selbst wenn er den Prozess des Schreibens nicht aus erster Hand kennt.

Ansonsten bin ich der Meinung, aus vernünftiger Kritik kann man sehr viel lernen, jedenfalls wenn man sie sich auch zu Herzen nimmt und Sturheit oder Stolz hinter sich lässt. ;) Aber auch loben sollte man da, wo es angebracht ist, denn oft sind Laien nicht nur ihre Schwächen nicht bewusst, manchmal registrieren sie nicht mal ihre größten Stärken.

Nejira
04.06.2008, 19:08
Natürlich sollte Kritik sachlich und nicht persönlich sein. Aber konstruktiv? Insofern ja, dass ich genau sage, was ich nicht so toll finde - und auch Lob einflechte, wo es möglich ist.
Genau das meinte ich ja! Wenn man dem Autor sagt: "Die Geschichte ist interessant - aber der Text ist ätzend und langweilig." Dann hat man keine Ahnung, warum. Wenn jetzt allerdings jemand schreibt: "Gute Idee - aber hör auf, jeden einzelnen Grashalm zu beschreiben!", dann weiß der Autor, dass er viel zu ausschweifend erzählt.
Das meine ich mit konstruktiver Kritik.
Grammatik, Satzbau und Rechtschreibung soll man gefälligst selbst vorher durchgehen. (Da wirkt schon das Word-Rechtschreibprogramm wahre Wunder!)

ZanIzuNES
04.06.2008, 20:19
Grammatik, Satzbau und Rechtschreibung soll man gefälligst selbst vorher durchgehen. (Da wirkt schon das Word-Rechtschreibprogramm wahre Wunder!)

Dito, - so nebenbei, erwarte ich von einem Autor auch, dass er seine Werkzeuge in einem solchen Fall möglichst Griffbereit hat. Das sollte ein Rechtschreibwerk (Duden oder ähnliches), ein Synonymwörterbuch, und eine kleine Stilfibel sein. Damit kann man die größten Hämmer und "weißen Schimmel" ganz leicht ausmerzen.

Außerdem - lautes Vorlesen ist auch eine ganz ausgezeichnete Methode, um Fehler und holprige Sätze zu finden.

Geht ganz prima abends in der Badewanne.*plansch* Und wem's peinlich ist, der kann ja ein wenig das Wasser rauschen lassen. (Okay, letzeres war jetzt nicht ganz ernst gemeint, alles übrige aber sehr wohl.)

Gruß ZanIz

Seylith
13.06.2008, 16:06
Mit großem Interesse habe ich den Thread hier verfolgt und einiges brachte mich zum Nachdenken, über andres konnte ich nur den Kopf schütteln.

Erstmal will ich behaupten, dass auch kritisieren gelernt sein will. Was man nicht tun sollte und was doch, wurde ja schon geklärt. Ich gehöre ja eher der Fraktion an, dass man Postitives, wie auch Negatives ausgleicht. Wenn mal das Positive überragt, wird es nicht so schlimm empfunden als bei umgekehrter Konstellation. Der Grund dürfte auch klar sein: Niemand hört gern was Schlechtes und dazu gehöre ich auch, aber ohne konstruktive Kritik kommt man nun mal überhaupt nicht oder nur sehr schwer voran.

Ich denke zwar, dass jemand mit viel Erfahrung einem gut weiter helfen kann, aber deshalb sind die Verbesserungsvorschläge von weniger Erfahrenen noch lange nicht weniger gewichtig. Erfahrung über ein Thema muss man sich nicht immer in der Praxis aneignen, wie direkt beim Schreiben. Auch beim Lesen steigt doch der eigene Erfahrungswert. Beim Zeichnen wäre es beispielsweise auch das selbe. Nur weil man selbst etwas noch nicht so hin bekommt, muss es doch nich heißen, dass einem das theoretische Wissen dazu fehlt.

Was ich aber überhaupt nicht mag, sind Leute, die andere nur "kritisieren" (Ich finde, dass man dort seltenst überhaupt von Kritik sprechen kann) um sich dann selbst besser zu fühlen. Zum einen versteh ich selbst den Sinn dabei nicht, da es doch viel mehr nützt, sich von seinen eigenen Freunden aufbauen zu lassen als andre runter zu machen und zum anderen sind das genau die Leute, die ehrlichen Kritikern das vorwerfen, was sie selbst da eigentlich tun...
Klar, jeder kann sich mal im Ton vergreifen oder Dinge kommen anders rüber als sie sollten, aber wenn sich gewisse Dinge wiederholen, dann kann man schon davon ausgehen, dass solche das absichtlich machen.
Leider hab ich sowas schon erlebt und der kleine gehässige Anteil an mir weiß, dass sie nicht weit kommen werden, da solche Leute echte Kritik an sich ablehnen.

Ich denke auch, dass man sich im Klaren darüber sein sollte, dass wenn man etwas veröffentlicht, man auch kritisiert wird und wenn es ernst gemeint ist, dann ärgert man sich vielleicht eine Weile, aber irgendwann (so ist es bei mir zu mindest) sieht man es dann doch ein. Ich persönlich ärger mich dann immer über mich selbst, wenn der andre Recht hat. >.<

Leider habe ich in letzter Zeit die Erfahrung gemacht, dass echte Kritik verpöhnt ist und deshalb bin ich auch recht froh, dass es hier anders ist. :) Klar, habe auch ich bammel vor Kritik, aber am Ende ist es meist gar nicht so schlimm. Vor allem sollte man sich immer im Klaren sein, dass es unter Umständen ordentlich Arbeit ist eine ordentliche Kritik zu verfassen. Da hab ich auch schon mal erlebt, dass einer auf einmal beleidigt war, weil ich meinte, dass ich keine Lust hätte mir die Arbeit zu machen. Ich glaub, ich hatte da auch grad ne stressige RL-Zeit und RL geht nun mal vor. (Es sei denn es wartet was wirklich unangenehmes, wie der Zahnarzt... <.< Da macht man doch gern mal ne Ausnahme. :D )

Joa, das war es dann erstmal von mir und ich hoffe, es ist nicht ganz so chaotisch geworden, wie ich befürchte. ^^"

Heryst
13.06.2008, 16:31
Ordentliche Kritik = ordentlich Arbeit. Ja, dass ist wohl wahr.
Ich nähere mich ja langsam der 100er Grenze und kann hier was rein stellen, aber ich hab auch ein wenig Bammel, wie man so schön sagt.
ich hoffe, dass die Kritiken nicht so scharf ausfallen. Persönlich ist mir aufgefallen, dass ich anfange mich selber zu kritisieren.
Ich habe eine Szene geschrieben und hinterher dachte ich mir "Das hätteste besser machen können" Kritik für sich selber also. Bin leider noch nicht dazu gekommen, den Kram zu überarbeiten, aber ich werde mich mit meinem 'Baby' noch intensiv beschäftigen.

Noch mal zum Thema Kritik: Erfahrung spielt vielleicht wirklich eine große Rolle. Wenn ich andere Texte kritisieren soll, dannn halte ich mich aus Schreibstil, Rechtschreibung und Grammatik heraus. Der Grund ist einfach der, das ich davon nicht die meißte Ahnung habe. Die neue Rechtschreibung verwirrt mich total, Grammatik kriege ich eigentlich ganz gut hin. Schreibstil, was ist das? Ganz ernsthaft, was ist überhaupt der eigene Schreibstil. Klar ist mir nur, dass es darum geht, wie der Autor bestimmte Dinge beschreibt, ob einfach oder sehr komplex, ich bin da lieber einfach.

Aber das wichtigste einer Kritik ist doch die Frage: Hat es Spass gemacht, es zu lesen? War es interessant? Welche Ideen wurden verwendet? Und ganz wichtig für mich ist das 'Kopfkino' Die Vorstellung der Begebenheiten.
ich denke abgesehen von den ganzen anderen Dingen ist doch die wichtigste, ob die Geschichte einen in den Bann ziehen kann, dass man sich nach jedem Kapitel fragt: Wie geht's weiter?

DisAster
13.06.2008, 16:57
Noch mal zum Thema Kritik: Erfahrung spielt vielleicht wirklich eine große Rolle. Wenn ich andere Texte kritisieren soll, dannn halte ich mich aus Schreibstil, Rechtschreibung und Grammatik heraus. Der Grund ist einfach der, das ich davon nicht die meißte Ahnung habe. Die neue Rechtschreibung verwirrt mich total, Grammatik kriege ich eigentlich ganz gut hin. Schreibstil, was ist das? Ganz ernsthaft, was ist überhaupt der eigene Schreibstil. Klar ist mir nur, dass es darum geht, wie der Autor bestimmte Dinge beschreibt, ob einfach oder sehr komplex, ich bin da lieber einfach.

Aber das wichtigste einer Kritik ist doch die Frage: Hat es Spass gemacht, es zu lesen? War es interessant? Welche Ideen wurden verwendet? Und ganz wichtig für mich ist das 'Kopfkino' Die Vorstellung der Begebenheiten.
ich denke abgesehen von den ganzen anderen Dingen ist doch die wichtigste, ob die Geschichte einen in den Bann ziehen kann, dass man sich nach jedem Kapitel fragt: Wie geht's weiter?

In Deutsch haben wir, wie ich wahrscheinlich schon einmal erwähnt habe, das Thema Kurzgeschichten. Und zum Analysieren einer solchen muss man sich auch mit dem Schreibstil beschäftigen. Der Schriftstil sollte einfach die Geschichte betonen. Weißt du was? Du oder jemand anderes kann einen Thread dazu aufmachen. Dann schriebe ich dahin eine Erläuterung.

Mit dem zweiten Punkt hast du wirklich recht! Das Interesse ist ja das Wichtige. Aber der Schreibstil trägt im Wesentlichen dazu bei.
... :p


Okay, über den Umgang mit Kritik wurde ja schon genug gesagt, dann können wir uns ja alle aufmachen und Kritik abgeben. ^^

Al Fifino
25.06.2008, 13:35
Ein paar durchaus interessante und teilweise gänzlich unterschiedliche Meinungen prallen aufeinander. Was dabei raus kam, stimmt mich bis jetzt ein wenig nachdenklich, aus mehreren Gründen.

Zuerst einmal hätte ich eine Frage an den Thread-Inhaber: kann es sein, dass mit der Diskussion ein bestimmter Schreiber 'angegriffen' wurde oder die Diskussion ihn zumindest 'mehr anging' als andere? Dieses Gefühl kam in mir zumindest nach dem ersten Post auf. (Eigentlich nur eine Frage aus reiner Neugier, so bin ich nun mal.)

Dann ein paar Worte zu folgendem Zitat (keine Ahnung mehr, von wem genau es kam, ich habe es aus irgend einem der Posts raus geschnappt):

Ich rede nicht davon, dass man sich gegenseitig A***h schimpfen oder sonstige Nettigkeiten an den Kopf werfen soll. Aber es muß gestattet sein, seine Meinung zu sagen. Und es muß gestattet sein, zu sagen, dass man das überhaupt nicht gut fand.
Alles andere ist Blödsinn!
Hier wären wir also bei der Entscheidung, wie hart und wie weich eine Kritik sein darf.
Mag sein, dass ich damit in Ungnade falle, aber ich muss den ganzen Zerrissen eine klare Abfuhr erteilen. Denn mal ehrlich: was soll ein 'schöner Zerriss' bringen, außer ein wenig Genugtuung für den Kritiker? Man rammt das geschriebene Werk im wahrsten Sinne des Wortes in Grund und Boden, vernichtet es mit Argumenten, die wahr sein können - und dennoch so verletzend sind wie ein paar Kugeln in den Leib.
Ich will nicht sagen, dass ich solche knallharten Kritiken nicht belustigend finde, sie können teilweise tatsächlich ein gutes Maß an Komik enthalten. Aber gerade, wenn man es mit Neulingen im Bereich des Schreibens zu tun hat, sollte man sie nicht gleich mit allzu harschen Worten wieder vergraulen, sondern ein wenig sanftere Töne anschlagen.
Oder anders gesagt: Wir alle waren mal Noobs und haben klein angefangen. Und wir alle wissen sicherlich noch, wie schrecklich es war, als die erste, richtig fetzige Kritik ins Haus geflattert kam. Und niemand kann mir sagen, er sei froh darüber gewesen oder hätte die Kritik mit Freude angenommen.

Ein weiteres Zitat:
Ich finds halt einfach nur schade, wenn man dann so ein Kleingeist ist und diese wertvolle Dienstleistung, die kostenlos (und manchmal auch mit viel Herz) erbracht wurde, mißachtet.
Ist das nicht zumeist eine Folge der unbedachten Worte, die der Kritiker in den Raum schleudert? Der wirklich verletzenden Argumente, die vielleicht helfen sollten, aber eher das Gegenteil bewirken? Vor allem, wenn eine Kritik 'mit Herz' erbracht wird, schäumt das Gemüt gerne mal über.
Und für die Kritiker, die sich um einen höflichen Ton bemühen und dennoch nicht angehört werden: das ist das Leid der Kritiker, und damit müssen wir eben zurecht kommen. Hat man einmal einen Schreiber kritisiert und erkennt, dass er die Vorschläge nicht umsetzen kann oder will, dann lässt man es halt bleiben und wünscht ihm noch viel Glück auf seinem restlichen Werdegang. Irgendwo hatte ich es schon gelesen: "Wir können die Autoren nicht umändern, so wie es uns passt, wir können nur die Vorschläge unterbreiten."
Zumal diese Vorschläge nicht mal 'qualifiziert' sein müssen. Ein Mensch, der bevorzugt Fantasy liest (Ich), wird wohl kaum eine wirklich gescheite Kritik für eine Horror-Geschichte zusammen bekommen, egal, wie sehr er sich bemüht. Das kann ich sogar aus eigener Erfahrung sagen, als ich mich mal daran versucht habe. Nachdem mich der Autor über das eine oder andere Argument aufgeklärt hatte, musste ich zustimmen, dass ich mit meiner Kritik zum größten Teil im Unrecht - und sie damit praktisch nutzlos war.

Über pures Lob kann man sich freuen, es ist gut für die Seele. Aber es bringt einen als Autor nicht ein Stück weiter.
Mit einem "ist halt einfach Schei**e, das Buch." kann man genausowenig was machen.
Aber wenn man eine Kritik bekommt, die den Namen auch verdient, die Schwächen im Story-Aufbau oder Charakterbeschreibung, im Stil oder bei der Rechtschreibung aufzeigt, dann kann man damit arbeiten. Und man sollte jedem, der sich die Mühe macht, eine solche Kritik zu schreiben, von Herzen danken.
Tja nun...
Kritik ist eine Sache, die einerseits anspornt und andererseits schmerzt. Jemandem zu Dank verpflichtet zu sein, der mir gravierende Fehler aufzeigt, ist vielleicht nicht der richtige Ausdruck. Denn wer ist froh darüber, von jemandem (Fremden) zu erfahren, dass seine Geschichte 'totaler Mist' ist?
Wenn man allerdings ein Autor ist, der sich verbessern will und seinen Spaß am Schreiben hat, stimme ich durchaus zu. Deswegen für jede Kritik, die man macht, Dank zu erwarten, ist allerdings die falsche Einstellung des Kritikers. Lasst Euch gesagt sein: der Kritiker ist meist doch und entgegen aller Bemühungen der schlimmste Feind des Autoren.

Greets

treogen
26.06.2008, 08:50
Hallo Al Fifino,
nachdem du mich gleich dreimal zitierst, werde ich dir auch gleich mal antworten :D


Zuerst einmal hätte ich eine Frage an den Thread-Inhaber: kann es sein, dass mit der Diskussion ein bestimmter Schreiber 'angegriffen' wurde oder die Diskussion ihn zumindest 'mehr anging' als andere? Dieses Gefühl kam in mir zumindest nach dem ersten Post auf. (Eigentlich nur eine Frage aus reiner Neugier, so bin ich nun mal.)

Damit hast du recht, allerdings wurden die ins Allgemeine abdriftende Diskussion aus dem Kommentarthread herausgelöst.
Es geht um diesen Thread http://www.fantasy-forum.ch/showthread.php?t=864 (Mein Startbeitrag aus diesem Thread bezieht sich auf #13)

Explizit ging es mir darum, dass der Autor teilweise sehr qualifiziertes Feedback erhalten hat, dieser aber mit mit einem Schulterzucken und einem
"immer diese strengen Beurteilungen, wieso müsst ihr auch noch auf Rechtschreibung achten, dann macht das Schreiben ja gar keinen Spaß mehr" abgetan hat.


Mag sein, dass ich damit in Ungnade falle, aber ich muss den ganzen Zerrissen eine klare Abfuhr erteilen.


Da stimme ich dir zu - aber wenn ich den Thread noch mal lese....
Nun, da gibt es keinen Zerriss. Nur ernstgemeinte Hinweise.
Und dann muß ich erneut sagen, wer keine ernstgemeinten Hinweise will, der sollte entweder nicht veröffentlichen oder im Thread als erstes Erwähnen, dass die Veröffentlichung der Geschichte für ihn nicht aus Zwecken der Textarbeit erfolgt, sondern ausschließlich zur Befriedigung seines Egos und dass bitte von kritischen Äußerungen abzusehen und nur Gejubel zu posten ist.


Aber gerade, wenn man es mit Neulingen im Bereich des Schreibens zu tun hat, sollte man sie nicht gleich mit allzu harschen Worten wieder vergraulen, sondern ein wenig sanftere Töne anschlagen.


Oder die Neulinge sollten sich kein Textarbeitsforum suchen, sondern eine Ole-Ole-Jubelgruppe.


Und wir alle wissen sicherlich noch, wie schrecklich es war, als die erste, richtig fetzige Kritik ins Haus geflattert kam. Und niemand kann mir sagen, er sei froh darüber gewesen oder hätte die Kritik mit Freude angenommen.


Diese Kritik liegt heut noch bei mir auf dem Tisch (danke E.S.)
Und immer, wenn ich mich frage, warum ich eigentlich seit einer halben Stunde nach einem Wort suche; immer, wenn ich mich frage, warum ich den Text zum 39. Mal überarbeiten soll; immer, wenn ich mich frage, wieso ich eigentlich schon wieder auf Fehlerteufel-Jagd gehe - immer dann sehe ich auf das Blatt und dann sage ich mir:
"Ich kann besser sein, als du jemals geglaubt hast!"
Klar, keiner nimmt so etwas mit Freuden an.
Aber wer es nicht annehmen will, wird nie für jemand anders schreiben als für seine eigene Schublade. Und das kapiert man entweder zeitig oder nie. So ist das leider (oder glücklicherweise, sonst wäre es auf dem Buchmarkt noch voller).


Ist das nicht zumeist eine Folge der unbedachten Worte, die der Kritiker in den Raum schleudert?


Dann lies dir mal einfach den oben genannten Thread durch.
Ich fand es extrem schade, dass sich 5 oder 6 Leute die Mühe machen, dass teilweise sehr genau durchzuschauen und im nachhinein kommt dann ein: "Eh, müsst ihr eigentlich so böse sein, eigentlich solls doch Spass machen".
Und dann kann der Autor noch so lange behaupten, dass er kein Problem damit hat - wer so reagiert, hat einfach allgemein ein Problem mit kritischen Äußerungen.


Und für die Kritiker, die sich um einen höflichen Ton bemühen und dennoch nicht angehört werden: das ist das Leid der Kritiker, und damit müssen wir eben zurecht kommen.


Moment, der Autor darf sich aufführen wie eine Mimose, auch wenn seine Schreibe (das ist jetzt allgemein und nicht auf MadBull bezogen) unter aller Sau ist.
Aber der Kritiker, der muß das abkönnen?
Tschuldigung, da bin ich überhaupt nicht bei dir.
Ich bin der Meinung, so ein Forum wie dieses braucht eher gute Kritiker als kritikunwillige Autoren. Und wenn Letztere von Ersterern vertrieben werden, ist mir das lieber als andersherum. Denn ohne gute Kritiker geht die Textarbeit den Bach runter, und dann verziehen sich auch die (guten) Autoren. Das kann für die Qualität eines Forums nicht gut sein.


Wenn man allerdings ein Autor ist, der sich verbessern will und seinen Spaß am Schreiben hat, stimme ich durchaus zu.
Deswegen für jede Kritik, die man macht, Dank zu erwarten, ist allerdings die falsche Einstellung des Kritikers.

Ich bin kein Kritiker, der das erwartet.
Aber ich sehe das als Autor so (als jemand, der kurz vor der 3. Buchveröffentlichung steht). Und ich stelle mir bei jedem Autor, der das nicht so sehen mag, die Frage, was er überhaupt damit bezweckt, wenn er Kritik einfordert!

Nejira
28.06.2008, 01:24
Wo wir gerade bei Kritik sind:

Wer absolut ehrliche, sachliche und nützliche weil lehrreiche Kritik haben will, sollte sich mal im Federfeuer (http://www.federfeuer.de/) umsehen.

Und damit das hier kein reiner Spam-Post wird:
Klar, harte Kritik lässt einen erstmal schwer schlucken. Aber wenn man besser werden will, dann hilft nur knallhartes Kritisieren - und kein seichtes: "Ja, ganz toll!". Letztendlich kommt man nur weiter (stilistisch, thematisch und handwerklich) wenn man in den sauren Apfel beist und den Verriss seines Herzblutes anschaut. Denn dann weiß man, dass man Mist baut und kann etwas daran ändern - und zwar frühzeitig, bevor man an einen Verlag schreibt, weil Freunde und Bekannte das Gute Verhältnis nicht durch Ehrlichkeit zerwtören wollten.

Al Fifino
01.07.2008, 17:25
Die ganzen Zitate waren alle von Dir, treogen? Komisch, ich hatte sie eigentlich eher zufällig rausgepickt und nicht auf den Poster selbst geachtet... scheinbar hatte ich bei Dir ja besonders viel zu meckern. :D

Explizit ging es mir darum, dass der Autor teilweise sehr qualifiziertes Feedback erhalten hat, dieser aber mit mit einem Schulterzucken und einem
"immer diese strengen Beurteilungen, wieso müsst ihr auch noch auf Rechtschreibung achten, dann macht das Schreiben ja gar keinen Spaß mehr" abgetan hat.
Hat er? Soweit ich das überlesen habe, hat er sich eher immer artig für die Kritiken bedankt... und der zitierte Satz kam so auch nicht wirklich rüber. Eher ein wenig wie "Ich mag Lob mehr als Kritik, weil Lob doch mehr Spaß macht als Kritik." Zugegebenermaßen ist das mehr oder weniger Schwachsinn (jeder weiß, dass man Lob lieber einkassiert als Kritik), aber dennoch ein krasser Unterschied zu dem Satz davor. Aber verbessere mich, falls ich mich geirrt haben sollte, ich habe den Thread jetzt ein wenig überflogen, und es könnten durchaus ein paar Details meinem Auge entflohen sein. ;)

Nun, da gibt es keinen Zerriss. Nur ernstgemeinte Hinweise.
Mit teilweise ziemlich bissigen Kommentaren. Kein Zerriss, nein, aber nahe dran.

Und dann muß ich erneut sagen, wer keine ernstgemeinten Hinweise will, der sollte entweder nicht veröffentlichen oder im Thread als erstes Erwähnen, dass die Veröffentlichung der Geschichte für ihn nicht aus Zwecken der Textarbeit erfolgt, sondern ausschließlich zur Befriedigung seines Egos und dass bitte von kritischen Äußerungen abzusehen und nur Gejubel zu posten ist.
Ich denke, niemand, der sein Erstlingswerk veröffentlicht, denkt in dem Moment daran, dass jemand kommen und alles 'runtermachen' könnte. Sei´s ihm verziehen, er merkt´s ja, wenn es passiert.

Oder die Neulinge sollten sich kein Textarbeitsforum suchen, sondern eine Ole-Ole-Jubelgruppe.
Oder die Kritiker machen einfach mal ein wenig langsamer und erklären dem Neuling, wie man es richtig machen kann? In einer ordentlichen Sprache und ohne allerlei teils unnötiger Kommentare, wohlgemerkt... es muss doch auch mal ohne Dauer-Sarkasmus und in einem ruhigen Ton gehen.

Dem Teil mit der 'harten Kritik' stimme ich durchaus zu. Natürlich erinnert solch eine Kritik an die mannigfaltigen Fehler, die man einst begangen hat. Aber wie gesagt: solche Kritiken können auch in einem höflichen Umgangston geschrieben werden. Sind dann zwar nicht mehr so bissig, aber sicherlich nicht weniger informativ.

Moment, der Autor darf sich aufführen wie eine Mimose, auch wenn seine Schreibe (das ist jetzt allgemein und nicht auf MadBull bezogen) unter aller Sau ist.
Aber der Kritiker, der muß das abkönnen?
Ich schätze, da hast Du mich falsch verstanden. Es geht eher darum, dass es halt Autoren gibt, denen leider nicht zu helfen ist, ganz egal, wie gut, sachlich und nicht beleidigend oder auch bissig die Kritik geschrieben ist. Und solche Leute muss man halt mehr oder weniger einfach ignorieren. (Oder systematisch aus dem Forum mobben. :D )

Ich bin kein Kritiker, der das erwartet.
Aber ich sehe das als Autor so (als jemand, der kurz vor der 3. Buchveröffentlichung steht). Und ich stelle mir bei jedem Autor, der das nicht so sehen mag, die Frage, was er überhaupt damit bezweckt, wenn er Kritik einfordert!
Wieder so eine Sache... die meisten Autoren wissen einfach nicht, was sie sich da einhandeln, wenn sie eine Kritik verlangen. Das eigene Werk wird zuerst als ultimativ angesehen - bis der erste ernsthafte Kritiker kommt und seinen durchaus sinnvollen Senf dazu gibt. Aus der leckeren Bratwurst wird dann ein mickriges Wiener Würstchen, das nicht so recht schmecken will. Was macht der Autor also?
Genau: anstatt sich eine neue Bratwurst zu bestellen, entfernt er den Senf. :rolleyes:
Lustigerweise gibt es allerdings genügend Autoren, die erst den Senf runterkratzen und hinterher doch noch eine neue Wurst bestellen, weil sie einsehen, dass es nicht am Senf gelegen haben kann, sondern die Wurst einfach minderer Qualität war.
Daraus folgt also: als Kritiker müssen wir oftmals mehr Geduld mit dem Autoren haben als der Autor mit uns. Und wenn er (der Autor) unsere Ratschläge auch nach mehreren, gut gemeinten Kritiken von unterschiedlichen Usern nicht annehmen will, dann geben wir ihm eben keine mehr. Schluss, Aus, Ende. Warum sich noch lange mit jemandem herum ärgern, der ohnehin nicht einsichtig ist? Schlussendlich führt es nur zu fehlender Zeit aufgrund unnützer Diskussionen mit dem Beteiligten und einem Haufen Ärger.
Oder würdet Ihr eine Wurst zurück nehmen, nur weil sich der Kunde von jemand anderem Senf drauf klatschen hat lassen? ;)

Greets

bisou
01.07.2008, 17:52
Mit teilweise ziemlich bissigen Kommentaren. Kein Zerriss, nein, aber nahe dran.

Ich sag ganz einfach mal: Nö! Man solle sich mal ganz andere Textarbeitsforen anschauen, dann sieht man, was bissige Kommentare sind. Außerdem ist Zerriss erlaubt und wenn man ein Manuskript zum Verlag schickt, welches nur von Fehlern wimmelt und dann ne beknackte Rezension kriegt, ist das für den Autor mitunter noch schlimmer als der rein oder andere Zerriss, der dabei noch sorgfältig (!) ausgeführt wurde. Schlampig dahergezauselte Kritiken würde ich auch nicht ernst nehmen, aber wenn sich jemand die Mühe macht und sachliche und vor allem gute Kritik abgibt, dann sollte man sich schon einmal die Hintergründe anschauen. Das ist jetzt nicht auf Mad Bull bezogen, eher auf ein anderes Forum in dem aufgrund Kritik eines alten Schreiberlings die komplette Community wachgerüttelt wurde, um sich den zur Brust zu nehmen.
Forenkleinkrieg. Und den wollen wir ja hier nicht haben, sehe ich das richtig?


Ich denke, niemand, der sein Erstlingswerk veröffentlicht, denkt in dem Moment daran, dass jemand kommen und alles 'runtermachen' könnte. Sei´s ihm verziehen, er merkt´s ja, wenn es passiert.

Das war kein Erstlingswerk. und hier geht's ja eigentlich um's allgemeine. Und wer sich noch zu unsicher ist, daran zu denken, dass andere die Geschichte nicht so hoch in den Himmeln jubeln, der sollte vielleicht noch nicht veröffentlichen, vor allem nicht in einem Forum, wo gute Kritiker und Schreiber ansässig sind, sondern erst einmal weiter machen und dann, wenn genügend selbstvertrauen da ist, auch ziemlich...heftige Kritiken anzunehmen und vor allem damit umgehen zu können, ohne direkt zickig oder eingeschnappt zu werden, dann soll er veröffentlichen. Aber nicht voher, denn niemand will sich die Mühe machen, einen Text zu lesen, zu rezensieren und dann angepampt zu werden.

Oder die Kritiker machen einfach mal ein wenig langsamer und erklären dem Neuling, wie man es richtig machen kann? In einer ordentlichen Sprache und ohne allerlei teils unnötiger Kommentare, wohlgemerkt... es muss doch auch mal ohne Dauer-Sarkasmus und in einem ruhigen Ton gehen.


Okay, teils ja, teils nein.
Vielleicht kann man sich erst einmal ín die Kritiken einlesen, sich darüber im klaren werden, WAS die Leute kritisieren und erst dann veröffentlichen.
Kein Kritiker muss einem Neuling erklären, was Sache ist. Das kann man schon alleine herausfinden.
Aber stimmt, unnötig zynische Kommentare sind nicht gerade fördernd. Aber auch daran kann man messen, wie gut derjenige, der deinen Text zerhackt hat, kritisieren kann. *ironie*
Doch - und hierbei beziehe ich mich wieder auf den Verliesbaumeister - wenn der Text in einer Art Ironie geschrieben ist, aus einer Perspektive, die einem selbst nicht gefällt, DANN kann zynismus unter anderem schon einmal angebracht sein.
Wie man in den Wald hinein ruft, so fliegen die Tannenzapfen wieder heraus.


Oder systematisch aus dem Forum mobben.

ò.ó Sorry aber : GEHT'S NOCH?!
Lies dir mal bitte den Mobbing-Thread durch und dann sag was zu Mobbing, ja? Mobbing im Internet ist nämlich beinahe genauso schlimm wie im Realen Leben, nur dass du im Internet vielleicht nicht mal WEIßt, an wem oder was du bist!!
Also sorry, aber solche Aussagen regen mich total auf. Man kann einem Autor auch ganz freundlich sagen, dass seine Geschichte zugegebenermaßen Müll ist, aber dissen, mobben oder rausekeln...das ist absolut unterste Schublade!!ò.ó
Auch wenn die Aussage ironisch gemeint war..Sowas ist NICHT WITZIG!

Warin
01.07.2008, 19:40
Ich denke, niemand, der sein Erstlingswerk veröffentlicht, denkt in dem Moment daran, dass jemand kommen und alles 'runtermachen' könnte. Ich denke aber, dass jeder, der hier veröffentlicht, zunächst die Regeln/Hinweise liest und da steht u.a.
solltet ihr kein Feedback zu euren Geschichten wollen, vermerkt das bitte am Beginn der Geschichte.Im Übrigen ist dem, was bisou geschrieben hat, nichts hinzuzufügen.

Außer...

Vielleicht ist der Verlauf dieser Diskussion ein bisschen davon beeinflusst, dass Al Fifino von Mad Bull für dieses Forum geworben wurde*flöt*

treogen
01.07.2008, 21:44
Hi Al Fifino


scheinbar hatte ich bei Dir ja besonders viel zu meckern. :D

Das ist doch klar - und da bin ich auch stolz drauf. Leute, die den Finger in die Wunde legen, sind nie meist gut gelitten :D


Hat er? Soweit ich das überlesen habe, hat er sich eher immer artig für die Kritiken bedankt... und der zitierte Satz kam so auch nicht wirklich rüber.


Lass mich dir ein Lichtlein anzünden, auf dass auch du zwischen den Zeilen des Forenbarbaren lesen kannst :p


Das ist mal ein Wort Gilead *ja*
ich kann Wertschätzungen lesen, wo ich was richtig mache.
Das finde ich besser als diese strengen Beurteilungen.


wenn man zwischen den Zeilen liest, heißt das: "Du hast nicht ganz so sehr auf mir herumgehakt, wie alle über dir, deswegen mag ich dich." :rolleyes:

Kann das sein? Kann es sein, dass unser Barbar tatsächlich die äußerst fundierten Anmerkungen von Bisou und ZanIz ignoriert?
Ja, es kann. Ein klein wenig Rechtschreibung wurde geändert - ansonsten nichts. Nur munter weitergepostet. Fishing for compliments X.X?
Wahrscheinlich. Aber kein Interesse an wahrer Kritik. Leider.


Kritiken sollten behutsam angewendet werden, sonst können sie gefährlich werden. Sie geben leider immer eine wesentliche Grundlage für Feindseligkeiten ab.

Also hier haben wir es schwarz auf weiß: "Wer mich kritisiert, den mag ich nicht" *mph*
Also doch ausschließlich jemand, der herkommt um seine Geschichte abzuladen und gefälligst nur Lob einzustreichen. Noch dazu jemand, der sich nicht traut, zu sagen, dass er keine echt Kritik möchte.


Mit teilweise ziemlich bissigen Kommentaren. Kein Zerriss, nein, aber nahe dran.


Nur ein einziger Beitrag ist bissig - und derjenige hat sich nun schon oft genug für diesen Ausrutscher entschuldigt (obwohl ich genau das gleiche gedacht habe, als ich die ersten zwei Zeilen gelesen habe).
Ich würd euch allesamt mal empfehlen, nein wünschen, ein professionelles Dokumenten-Review durchzumachen. Da gehen baumlange, starke Kerle heulend raus. Nur so, dass ihr mal von der rosaroten Traumwolke runter und in der Realität ankommt. Die richtige Welt sieht nämlich noch ganz anders aus.


Ich denke, niemand, der sein Erstlingswerk veröffentlicht, denkt in dem Moment daran, dass jemand kommen und alles 'runtermachen' könnte. Sei´s ihm verziehen, er merkt´s ja, wenn es passiert.


Wurde schon oft genug gesagt - wer das nicht verkraftet, ist nicht reif zum veröffentlichen (entweder NOCH nicht oder nie).


Oder die Kritiker machen einfach mal ein wenig langsamer und erklären dem Neuling, wie man es richtig machen kann? In einer ordentlichen Sprache und ohne allerlei teils unnötiger Kommentare, wohlgemerkt... es muss doch auch mal ohne Dauer-Sarkasmus und in einem ruhigen Ton gehen.

Wer lesen kann, ist klar im Vorteil - siehe #8, #9, #11, #12, #14 und #17 in besagten Thread.
Nur - eigentlich wäre unser sogenannter "Autor" jetzt langsam am Zuge. Sprich - ein Stellungnehmen zu den Kommentaren, ein Überarbeiten der Geschichte und eine abschließende Präsentation. Nichts von alledem ist passiert. Noch so ein Punkt, wo man genau sieht - diese Person WILL NICHT AN SICH ARBEITEN, sondern AUSSCHLIESSLICH Lob abgreifen.


solche Kritiken können auch in einem höflichen Umgangston geschrieben werden. Sind dann zwar nicht mehr so bissig, aber sicherlich nicht weniger informativ.

"Könntest du dir bitte vielleicht ausnahmsweise überlegen, ob es dir recht wäre, wenn du vielleicht einen Duden benutzen könntest? Du weißt schon, dieses seltsame Standardwerkzeug für Autoren seit gut 120 Jahren? Und bei der Gelegenheit, dein Schreibstil gefällt mir ganz gut, er ist nur ein bisschen... Sch***e, aber wirklich nur ein kleines bisschen"
Bullshit
Das ist keine Kritik, dass ist Arschkriecherei.
Und höflicher als - copy/paste - #8, #9, #11, #12, #14 und #17 in besagten Thread kann man Kritik wirklich nicht mehr schreiben.


(Oder systematisch aus dem Forum mobben. :D )


Das muß man nicht, solche Leute geben es irgendwann von ganz allein auf. Unser Barbar hats mittlerweile auch gerafft, dass seine Fortsetzungsgeschichte von niemanden mehr Korrektur gelesen wird.
Hauptursache ist nicht einmal unbedingt der Stil, sondern seine absolute starre Haltung: "Danke für deine Kritik. Ich werds mir mal überlegen - aber eigentlich ists gut so wie es ist. Denn ich will mich ja von allen abheben."


Daraus folgt also: als Kritiker müssen wir oftmals mehr Geduld mit dem Autoren haben als der Autor mit uns.


Falsch - ein Kritiker braucht die Autoren nicht. Aber ein Autor braucht seine Kritiker. Wer das nicht versteht, dem ist nicht zu helfen.


Vielleicht ist der Verlauf dieser Diskussion ein bisschen davon beeinflusst, dass Al Fifino von Mad Bull für dieses Forum geworben wurde


Das wirft natürlich ein interessantes Licht auf den plötzlichen Steigbügelhalter *flöt*
Aber zum Glück ist das doch sicher nur ein unhaltbares Gerücht, nicht war, Al?

LG
Treogen

Akissi
01.07.2008, 21:48
Jetzt hört doch bitte mal auf mit diesem Post-des-anderen-nach-Strich-und-Faden-auseinandernehmen, alle miteinander *nein* Das wird immer bissiger... Ist ja schon frustrierend, wenn man's nur liest...

bisou
01.07.2008, 21:55
ich schließe mich an.
dieses thema wird anscheinend nie zur Einigung kommen, belassen wir es dabei.
Jeder hat jetzt seine Meinung dazu kund getan und das aufeinander-rumhacken ist nun wirklich nicht das gelbe vom Ei.
Frieden, lasst uns nicht wegen einer Geschichte rumstreiten. Wenn man keine Kritik annehmen möchte, möchte man das nicht und da müssen wir uns nicht mit rumärgern.*nein*
Ist doch nur ein Kleinkrieg mehr, den die Welt nicht braucht.

Ich habe auch rumgekrittelt, wenns bei irgendjemandem als Angriff rüber gekommen ist, dann möchte ich mich entschuldigen, das war nicht beabsichtigt.

Al Fifino
02.07.2008, 14:29
Ich wollte den Post eigentlich schon gestern posten, bin aber nicht mehr dazu gekommen. Auf die neuen Posts werde ich am Ende eingehen, also nicht wundern, wenn man selbst gerade nicht erwähnt wird. ;)

Ich sag ganz einfach mal: Nö! Man solle sich mal ganz andere Textarbeitsforen anschauen, dann sieht man, was bissige Kommentare sind.
Möp. Meines Erachtens waren die Kommentare schon ziemlich bissig. Zugegebenermaßen habe ich noch nicht viele Zerrisse oder dergleichen gelesen, aber schlussendlich kommt es ohnehin auf den Sichtwinkel des Betrachters an.

Und wer sich noch zu unsicher ist, daran zu denken, dass andere die Geschichte nicht so hoch in den Himmeln jubeln, der sollte vielleicht noch nicht veröffentlichen, vor allem nicht in einem Forum, wo gute Kritiker und Schreiber ansässig sind, sondern erst einmal weiter machen und dann, wenn genügend selbstvertrauen da ist, auch ziemlich...heftige Kritiken anzunehmen und vor allem damit umgehen zu können, ohne direkt zickig oder eingeschnappt zu werden, dann soll er veröffentlichen. Aber nicht voher, denn niemand will sich die Mühe machen, einen Text zu lesen, zu rezensieren und dann angepampt zu werden.
Mag jetzt pampig klingen, aber: weiß man denn, dass hier 'gute Kritiker und Schreiber' herum gurken?
Ehrlich mal: man sucht sich einfach ein Forum aus und postet auf gut Glück seine Geschichte. Was für User hier stets anwesend sind, darauf achtet doch niemand! Das Einzige, worauf man vielleicht achtet, ist die Anzahl der User, die online sind, um zu sehen, ob das Werk überhaupt gelesen wird... Und das mit dem Selbstvertrauen ist auch so die eine oder andere Sache. Wo man nichts Böses erwartet, ist auch kein Selbstvertrauen notwendig, oder?

Vielleicht kann man sich erst einmal ín die Kritiken einlesen, sich darüber im klaren werden, WAS die Leute kritisieren und erst dann veröffentlichen.
Als Autor meines eigenen Werks lese ich mir sicherlich nicht die Kritiken anderer Werke durch, wenn ich gedenke, meines zu veröffentlichen. Das macht wirklich niemand. Zumindest niemand, den ich kennen würde.

Doch - und hierbei beziehe ich mich wieder auf den Verliesbaumeister - wenn der Text in einer Art Ironie geschrieben ist, aus einer Perspektive, die einem selbst nicht gefällt, DANN kann zynismus unter anderem schon einmal angebracht sein.
Zweites Möp. Ich bin der Meinung, dass man gerade als Kritiker stets einen sachlichen Umgangston bewahren sollte. Der ein oder andere Scherz darf ja mal einfließen, aber in dem oben genannten Thread war´s teilweise schon 'krass', was da an Zynismus rausgehauen wurde. ;)

Lies dir mal bitte den Mobbing-Thread durch und dann sag was zu Mobbing, ja? Mobbing im Internet ist nämlich beinahe genauso schlimm wie im Realen Leben, nur dass du im Internet vielleicht nicht mal WEIßt, an wem oder was du bist!!
Also sorry, aber solche Aussagen regen mich total auf. Man kann einem Autor auch ganz freundlich sagen, dass seine Geschichte zugegebenermaßen Müll ist, aber dissen, mobben oder rausekeln...das ist absolut unterste Schublade!!
Auch wenn die Aussage ironisch gemeint war..Sowas ist NICHT WITZIG!
Zuerst einmal finde ich es extrem unfair, dass Du meinen Grins-Smiley nicht mit übernommen hast. Der hätte nämlich eindeutig die Blödsinnigkeit des Satzes hervorgehoben.
Zweitens erkennst Du selbst, dass es sich um pure Ironie (eigentlich ja puren Schwachsinn) handelt. Warum dann noch so darüber aufregen?
Und drittens wurde ich im Real Life selbst aus hier nicht zu nennenden Gründen genügend gemobbt, um zu wissen, wie beschi**** das ist. Ich möchte mich auch gleichzeitig für den Satz entschuldigen, vielleicht hätte ich ein wenig mehr darüber nachdenken sollen, bevor ich ihn niederschrieb. Leider konnte ich nicht voraussehen, dass er so ernst aufgefasst werden würde. Sorry.

Ich denke aber, dass jeder, der hier veröffentlicht, zunächst die Regeln/Hinweise liest und da steht u.a.

solltet ihr kein Feedback zu euren Geschichten wollen, vermerkt das bitte am Beginn der Geschichte.
Wer liest sich bitte die Forenregeln so 'genau' durch, dass er diesen Paragraphen mitbekommt, wenn der User nur seine Geschichte veröffentlichen will, und das so schnell wie möglich? ;)

Vielleicht ist der Verlauf dieser Diskussion ein bisschen davon beeinflusst, dass Al Fifino von Mad Bull für dieses Forum geworben wurde*flöt*
Ich bin Mod in einer Schreibwerkstatt eines anderen Forums. Als mich der User Mad Bull anschrieb und um eine Stellungsnahme bei diesem Thread bat, dachte ich mir nichts weiter und habe etwas dazu geschrieben. Dass es sich um einen Thread handelt, der mehr oder weniger mit Mad Bull zusammen hängt, habe ich herausgefunden, als ich den Link von treogen erhalten habe. Ich verbiete mir also jegliche Unterstellungen diesbezüglich. :p
Außerdem entspricht das Geschriebene voll und ganz meiner persönlichen Meinung als Kritiker. Das hat sicherlich nichts damit zu tun, dass Mad Bull und ich so gute Freunde wären (was wir übrigens nicht sind). Ich fand das Thema einfach durchaus interessant und habe es weiterhin aufgeschnappt, das ist alles. ;)

Greets
___

So, das war der alte Post... jetzt zum neuen Zeugs:

Das muß man nicht, solche Leute geben es irgendwann von ganz allein auf.
Wenigstens einer nimmt´s spaßig auf... :)

Falsch - ein Kritiker braucht die Autoren nicht. Aber ein Autor braucht seine Kritiker. Wer das nicht versteht, dem ist nicht zu helfen.
Und was ist ein Kritiker ohne Autor? Zudem ist der Kritiker dem Autor eindeutig überlegen, ist doch praktisch alles, was er schreibt, in irgendeiner Weise über dem Wort des Autoren... da kann man´s sich schnell mal leicht machen und meckern und mäkeln, so viel man will, ohne dem Autoren eine großartige Chance zu geben, sich dafür zu rechtfertigen / dem Ganzen nachzugehen. Insofern sollte schon ein gewisses Maß an Geduld dabei sein.

Das wirft natürlich ein interessantes Licht auf den plötzlichen Steigbügelhalter*flöt*
Aber zum Glück ist das doch sicher nur ein unhaltbares Gerücht, nicht war, Al?
Siehe oben. ;)

Jetzt hört doch bitte mal auf mit diesem Post-des-anderen-nach-Strich-und-Faden-auseinandernehmen, alle miteinander Das wird immer bissiger... Ist ja schon frustrierend, wenn man's nur liest...
Wenn ich die eine oder andere Kritik an Werken lese, finde ich eigentlich, dass wir uns hier noch in einem recht angeregten Ton unterhalten. Und eine Diskussion kann doch auch mal ein wenig hitziger hergehen, oder nicht? ;)
Außerdem muss ich meine Gegenargumente ja auf die Argumente anderer aufbauen, da zerfleddert man halt mal die Posts... bleibt einem ja nicht viel anderes übrig.

Frieden, lasst uns nicht wegen einer Geschichte rumstreiten. Wenn man keine Kritik annehmen möchte, möchte man das nicht und da müssen wir uns nicht mit rumärgern.
Zugegebenermaßen hat es mit einer bestimmten Geschichte angefangen, aber es ist doch schon längst in das Allgemeine abgedriftet, oder? Zudem ist es durchaus interessant, mal die Meinung anderer zu dem Thema zu hören...
Dass wir keine Einigung erzielen werden, liegt wohl klar auf der Hand. Jeder hat seine eigene Meinung zum Thema Kritiken, und kaum einer wird jetzt nach dieser Diskussion genauso kritisieren wie jemand, der hier das eine oder andere Argument vorgetragen hat. Aber macht trotzdem Laune, hier darüber zu reden. :D

Ich habe auch rumgekrittelt, wenns bei irgendjemandem als Angriff rüber gekommen ist, dann möchte ich mich entschuldigen, das war nicht beabsichtigt.
Schade, dass es keinen Dito-Smiley gibt... *mph*

Akissi
02.07.2008, 14:39
Und genau das mein ich -_- Aber wisst ihr was, macht weiter, euch gegenseitig aufzuregen, ohne es eigentlich zu wollen, ich wollte nur mal ne Warnung ausgesprochen haben, dass es langsam der unangenehmen Grenze näher kommt, ab der eigentlich bissig gemeinte Kommentare nur noch durch unangebrachte Grinse- oder Zwinker-Smilies abgeschwächt werden...

treogen
02.07.2008, 15:00
*treogen sitzt auf seinen Fingern und schreibt damit kein Wort mehr*

Aber zum Glück kann ich ja mit der Nasenspitze tippen :D
Nein, ich geh jetzt einfach mal davon aus, dass hier zwei Meinungen aufeinanderprallen, die einfach nicht miteinander zu vereinbaren sind, deswegen enthalte ich mich mal einfach. Alles, was ich zu dem Thema sagen wollte, habe ich gesagt.

Ansonsten - vielleicht liegt es ja einfach am Wetter, dass es hier drin so heiß hergeht. Oder es wird als Nestwärme empfunden :p

Warin
02.07.2008, 18:25
Wer liest sich bitte die Forenregeln so 'genau' durch, dass er diesen Paragraphen mitbekommt, wenn der User nur seine Geschichte veröffentlichen will, und das so schnell wie möglich? ;)Tja, dass mag ja in dem Forum der Fall sein, in dem du Mod bist, aber hier braucht man schon 100 sinnvolle Posts, bis man eine Geschichte veröffentlichen kann. Viiiiiiiiiel Zeit, um sich mit den Regeln vertraut zu machen und sich auch mal Feedback zu anderen Geschichten durchzulesen (oder noch besser: selbst welches zu geben*ja*)

Wenn du dich über diesen Thread hinaus auch nur ein klein wenig für dieses Forum interessiert hättest, wäre dir das sicher aufgefallen;) Im übrigen erfüllt dieser Thread doch genau das, was hier (http://www.fantasy-forum.org/showthread.php?t=1113) gefordert wurde. Wobei ich auch denke, dass das Thema nun langsam wirklich ausdiskutiert ist.

Mad Bull
02.07.2008, 18:50
So,

jetzt dürften die meisten Gemüter wieder abgekühlt sein.
treogen kann von mir aus noch 5 mal weiterflamen.
Meine Einstellung zur Kritik bleibt!

Damit meine ich definitiv:
Es kann alles gesagt werden. Wirklich alles.
Solange der Respekt gegenüber den kritisierten gewahrt bleibt.

Nörgler und andere Miesmacher können bei mir einen Schuh machen.
Ich brauch die nicht. Sagen lasse ich mir gerne etwas.
Es ist eben der Ton der die Musik macht.

Just my 2 cents

DisAster
02.07.2008, 20:07
Ja, ich weiß, hier wurde alles schon durchgekaut und mein Beitrag ist jetzt auch mehr oder weniger unnnötig, aber dazu muss ich einfach etwas sagen:
Ich denke, niemand, der sein Erstlingswerk veröffentlicht, denkt in dem Moment daran, dass jemand kommen und alles 'runtermachen' könnte. Sei´s ihm verziehen, er merkt´s ja, wenn es passiert.
Gott! Ich hasse es, wenn jemand versucht so zu "argumentieren". Ich habe nun auch schon über hundert Beiträge hier. Nun kann ich ja auch posten, aber ich überlege es mir noch lieber. Ich möchte eine Geschichte schreiben von der ich wirklich überzeugt bin. Und dann möchte ich Kritik anhören und annehmen.
Wenn ich gleich eine Geschichte nehme, die mich noch nicht mal selbst überzeugt, kann ich es anderen nicht zumuten sich das auch noch durchzulesen.

Ich habe noch nie überhaupt im Internet etwas veröffentlicht. Dennoch weiß ich das harte Kritik kommen wird bzw. hoffe ich sogar darauf! Und das seit dem ersten Moment an dem ich überlege es hineinzustellen.

Nimm's mir nicht übel, aber ich finde, so ein Kommentar ist nicht ernstzunehmen. Man sollte, nein, man MUSS sich im klaren sein kritisiert zu werden.


Es tut mir Leid, das Thema ist ja eigentlich schon durchgekaut, aber ich musste das einfach schreiben.


mfg

Al Fifino
02.07.2008, 21:47
Tja, dass mag ja in dem Forum der Fall sein, in dem du Mod bist, aber hier braucht man schon 100 sinnvolle Posts, bis man eine Geschichte veröffentlichen kann. Viiiiiiiiiel Zeit, um sich mit den Regeln vertraut zu machen und sich auch mal Feedback zu anderen Geschichten durchzulesen (oder noch besser: selbst welches zu geben*ja*)
Die Regeln liest sich trotzdem keiner durch... es sei denn, man wird verwarnt. Wenn es bei Euch anders sein sollte, dann beglückwünsche ich Euch zu Euren Usern. ;)

Im übrigen erfüllt dieser Thread doch genau das, was hier gefordert wurde. Wobei ich auch denke, dass das Thema nun langsam wirklich ausdiskutiert ist.
Mitnichten! Wir sind noch nicht zu einer Einigung gekommen, und das wird wohl noch ein Weilchen dauern. Viiiiiiiiiel Zeit, um viiiiiiiiiele sinnvolle oder nicht so sinnvolle Posts zu verfassen. :rolleyes:
Ich denke außerdem, wenn wir weiter mit dem Argumente-Zerpflücken und hinterher eine Sammlung all jener Argumente machen, die nicht zerpflückt wurden, dann sollten wir die "perfekte Lösung" haben. :)

treogen kann von mir aus noch 5 mal weiterflamen.
Das waren keine Flames, sondern durchaus interessante und (zumeist) gut erarbeitete Argumente.

Damit meine ich definitiv:
Es kann alles gesagt werden. Wirklich alles.
Solange der Respekt gegenüber den kritisierten gewahrt bleibt.
War in deinem Thread, lieber Mad Bull, nicht anders.

Nörgler und andere Miesmacher können bei mir einen Schuh machen.
Ich brauch die nicht. Sagen lasse ich mir gerne etwas.
Es ist eben der Ton der die Musik macht.
Nörgler und Miesmacher, wie ich einer bin, geben nicht selten die besten Kritiken. (Wobei ich nicht sagen will, dass ich gute Kritiken abgeben würde. Die meisten waren bisher zufrieden damit. :D )

Ja, ich weiß, hier wurde alles schon durchgekaut und mein Beitrag ist jetzt auch mehr oder weniger unnnötig, aber dazu muss ich einfach etwas sagen:
Kein Post ist niemals unnütz, solange er sich mit dem Thema befasst. ;)

Gott! Ich hasse es, wenn jemand versucht so zu "argumentieren". Ich habe nun auch schon über hundert Beiträge hier. Nun kann ich ja auch posten, aber ich überlege es mir noch lieber. Ich möchte eine Geschichte schreiben von der ich wirklich überzeugt bin. Und dann möchte ich Kritik anhören und annehmen.
Wenn ich gleich eine Geschichte nehme, die mich noch nicht mal selbst überzeugt, kann ich es anderen nicht zumuten sich das auch noch durchzulesen.
Habe ich gemacht. Komischerweise wurde die Geschichte in den fünf verschiedenen Foren, in denen ich sie bisher gepostet habe, ein großer Erfolg. In meinen Augen eigentlich völlig unmöglich, hat die Story genau den Nerv der Leser getroffen, wenn ich das mal so formulieren darf. (Und sobald ich 100 Posts zusammen habe, kommt Ihr auch in den Genuss des Machwerks.)
Gibt aber trotzdem noch Leute, die einfach so aus Spaß eine Story posten und dafür nicht mal unbedingt Kritik wollen. Die regen sich dann halt auf, aber ich denke, diesen Abschnitt haben wir tatsächlich schon genügend erörtert.

Nimm's mir nicht übel, [...]
Warum sollte ich es Dir übel nehmen? Ist ja deine Meinung, die ich entweder beherzigen oder die mir am Hintern vorbei gehen kann. Ich wähle irgendein Mittelding, da wir das wirklich inzwischen durchgekaut haben. (Nimm mir das auch nicht übel. ;) )

Wer ist als Nächster mit Argumente-Zerpflücken dran?

Aber halt, vorher noch etwas anderes, das indirekt auch zum Thema gehört, wir indirekt auch angesprochen hatten:

Was haltet Ihr eigentlich von Zerrissen? In irgendeiner Weise nützlich oder nur das Machtgefühl des Kritikers gegenüber dem Autoren voll ausgereizt?
Ich muss meine Meinung, die ich dazu vorher mal kundgegeben habe, ein wenig anpassen. Zerrisse können in Ordnung gehen, wenn sie sich noch an einen gewissen Rahmen halten und man es mit Spott und Zynismus nicht übertreibt. Ich habe zum Glück noch keinen Zerriss sehen müssen, der diese (wohlgemerkt selbstgesteckte) Grenze überschritten hätte.

Greets

Akissi
02.07.2008, 22:54
Mitnichten! Wir sind noch nicht zu einer Einigung gekommen, und das wird wohl noch ein Weilchen dauern.


Falsch.
Ihr könntet euch hier schwarz argumentieren, wahrscheinlich sogar, wenn ihr sachlich und logisch bliebet. Warum?

Nein, ich geh jetzt einfach mal davon aus, dass hier zwei Meinungen aufeinanderprallen, die einfach nicht miteinander zu vereinbaren sind.

Genau aus diesem Grund, den einer von euch beiden schon eingesehen hat. Ab einem gewissen Punkt, den ihr längst erreicht, wenn nicht überschritten habt, ist es schlichtweg sinnlos, über bloße Meinungen zu diskutieren. Und aus etwas anderem besteht die Einstellung zu Kritik nicht. Der eine haut am Liebsten alles klein, weil das seiner Meinung nach weiterbringt, ein anderer fasst gerne mit Samthandschuhen an, um das Selbstbewusstsein nicht zu verletzen und die Arbeit auf die nette Weise anzuerkennen (zwei Extreme ganz im Allgemeinen). Beide Arten sind auf ihre Weise anzuerkennen, aber auch Grundeinstellungen in der Schreiberlinge-Welt, was es bei zwei aufeinander prallenden, halbwegs gut ausgebildeten Dickköpfen schier unmöglich macht, eine "Einigung" zu finden. Irgendwann muss man auch bei sowas einsehen, dass man den anderen nicht von seiner Meinung überzeugen kann.

Deswegen wäre ich wirklich dankbar, wenn wir das jetzt abschließen und nicht auch noch weitere User darin verwickeln würden...

Mad Bull
03.07.2008, 11:38
Das waren keine Flames, sondern durchaus interessante und (zumeist) gut erarbeitete Argumente.


Der typische Flame besteht in der Regel aus leeren Inhalten.
Ein Inhalt wird für mich auch leer, wenn eine Sache ständig wiederholt wird.
Da kann auch schonmal der Verdacht aufkeimen, das Hetze im Spiel ist.
Eine wirksame Anklage (so berechtigt wie sie sein mag) kann zu einem schweren Gesichtsverlust führen und es einem unmöglich machen noch weiter an einem gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.

Das ist auch ein weiterer Grund mit Kritik achtsam umzugehen.

Heryst
03.07.2008, 12:06
Zum Thema Kritik muss ich auch mal was sagen.

Ich habe schon in anderen Foren was veröffentlicht, bekam meist positive Kritik, dass hat mich gefreut, aber irgendwie hatte ich das Gefühl, dass die Kritiker ganz normale Menschen waren, die einfach nett sein wollten.

Das ich diesen oder jenen Text gepostet habe, ist schon ein wenig her. Und ich selber habe bemerkt, dass die Dinge, die ich damals gepostet habe, heute anders und meiner Ansicht auch um einiges besser schreiben könnte.
Von daher hatten die Kritiken bei mir nur dazu beigetragen, weiter zu schreiben, nicht aber, mich verbessern zu wollen.
Meiner Meinung nach ist dass der Kerninhalt einer Kritik, dem Autor muss man sagen, was er schlecht gemacht hat, aber auch hervorheben, was er ganz gut gemacht hat. Beides sollte sich ausgleichen, um dem Autor vermitteln zu können, dass er die Flinte nicht ins Korn werfen, soll, aber auch, dass der Schreiber sich nicht auf seinen Lobpreisungen sitzen bleiben soll.

Ich denke niemand ist ein perfekter Schreiberling. Ich nicht, und alle anderen hier auch nicht. Es werden immer Namen genannt von Autoren, die einen so tollen Schreibstil haben, sie sind in meinen Augen nicht perfekt. Perfektion ist ein Begriff, der in der Natur nicht vorkommen kann.
Die Suche nach Perfektion, danach sollte der Mensch streben. Immer besser werden, als zuvor. Mit einfachen "Ich find's toll" ist das nicht getan. Lieber mal schreiben "Sehr interessante Story, sollte aber noch mehr Details erhalten über das Volk XYZ"

Al Fifino
03.07.2008, 12:44
Hey Heryst,

Ich kann Dir eigentlich nur zustimmen. Aber: was tun, wenn man eine Geschichte sieht, die praktisch nur schlecht ist oder bei der es so viel zu gemängeln gäbe, dass man aus dem Meckern nicht mehr rauskommt?

Ein zynischer Satz hilft da dann meistens mehr als Tausend lieb gesäuselte Worte. Wobei sich der Zynismus in Grenzen halten muss, das ist klar, aber dennoch: ich will ja nicht den gesamten Text umbauen müssen, damit er ein 'schöner Text' wird. ;)

Zu den angeblichen Flames: kein Kommentar.

Falsch.
Ihr könntet euch hier schwarz argumentieren, wahrscheinlich sogar, wenn ihr sachlich und logisch bliebet. Warum?
Weil´s Spaß macht und interessant ist? Dauernd auf neue Argumente zu kommen, ist doch Sinn und Zweck einer jeden Diskussion!

Nun gut, in gewisser Weise hast Du schon Recht, wir werden höchstwahrscheinlich nicht zu einer Einigung in zumindest allen Punkten kommen. Aber der eine oder andere Aspekt könnte durchaus noch ausdiskutiert werden, wenigstens meiner Meinung nach. ;)

Liegt wohl vor allem an treogen und bisou, ob sie noch mitmachen wollen. Und alle anderen User, die etwas dazu sagen wollen, können das gerne tun. Denen braucht man wirklich nicht den Mund zu verbieten, wenn sie etwas beizusteuern haben...
Lustigerweise kommt es nämlich dann genau auf unser Thema hinaus: wenn man etwas postet, muss man sich im Klaren sein, dass es Kritik daran hageln könnte. :D

Greets

Mad Bull
03.07.2008, 16:07
Ich habe schon in anderen Foren was veröffentlicht, bekam meist positive Kritik, dass hat mich gefreut, aber irgendwie hatte ich das Gefühl, dass die Kritiker ganz normale Menschen waren, die einfach nett sein wollten.



Und da ziehe ich mit treogen und anderen voll an einem Strang Heryst.
Das kann wirklich nicht angehen.
Du hast ein Recht darauf umfangreich informiert zu werden.
Auf das du dann besser arbeiten kannst.


Noch etwas zu negativer Kritik:
Auch ich sehe ein, das manche Aktionen im Leben derart daneben sind, dass man einfach nicht anders kann als tacheles zu reden. Es muss manches einfach gesagt werden. Auch ich habe letztens einem Kumpel wegen einer dummen Aktion die Leviten gelesen. Denn ein versauter Tag ist besser, als ein versautes Leben.
Wie erwartet kam prompt der Gegenangriff, also die Gegenkritik. Es ist mir klar, das schwere Brocken erstmal verdaut werden müssen.
Und deswegen erwarte ich auch keine Dankbarkeit wenn ich jemanden "rette".

Mad Bull
10.07.2008, 00:12
Hallo liebe Fantasyfreunde und Schreiberlinge,

ich habe Neuigkeiten. Denn heute habe ich eine Deutschlehrerin befragt, wie sie jemanden kritsiert ohne denjenigen auf den Schlips zu treten.

Hier sind folgende Punkte die sie beachtet, um den gewünschten Erfolg zu erzielen:

-freundlicher Umgangston.
-Sachlichkeit. Nicht persönlich werden.
-kein Aufzwingen der eigenen Meinung.
-kein Niedermachen. Nur konstruktive Kritik.
-die Kritiken als nützliche Hinweise sehen.
-ein Nein zur Kritik muss akzeptziert werden.
-Kritik wird geübt, um zu besseren Leistungen zu motivieren
-keine negativen Du-Beschaften wie: "Du kannst es ja immer noch nicht."
oder "Du wirst es nie lernen."
-gut sind Ich-Botschaften: "Ich fand diese Stelle in deiner Geschichte besonders..." oder "Da habe ich eine echte Gänsehaut bekommen."
-dem Kritisierten auch mal Zeit lassen die Kritiken auch wirksam verdauen zu lassen.
-Ehrlichkeit
-das Werk wird kritisiert, nicht der Autor

So, und Ich gehe jetzt ins Bett.
Gute Nacht.

Euer Mad Bull:)

ZanIzuNES
10.07.2008, 11:29
:)

Mad Bull, du hattest mich gebeten, dem noch etwas hinzuzufügen. Das muss ich allerdings nicht. Es ist alles so wie es steht in Ordnung.

Ich bin nach dem Überfliegen der restlichen Posts noch mal in mich gegangen und habe überlegt, ob ich Mad Bull tatsächlich so niedergemacht habe.
Antwort: Ich habe den Text so kommentiert, wie ich es bei jedem anderen Text auch machen würde - inklusive meinen eigenen. Ich weiß nicht, nein, ich halte es sogar für falsch mich dafür zu entschuldigen, dass ich ehrlich war.

Mehr kann und will ich im Augenblick nicht sagen, weil ich nicht die Zeit habe mir dazu Gedanken zu machen und es so zu sagen, dass es angemessen rüberkommt.

Gruß Zaniz

dmode
10.07.2008, 15:21
Ich glaube bei jeder Form von Kritik ist wichtig, dass man verdeutlicht dass es immer nur die Kritik eines Individuums ist. Gerade im Bereich Literatur gehen die Geschmäcker deart weit auseinander, dass sich eigentlich für fast jedes Buch jemand finden lässt, der vollkommen begeistert davon ist.

Man sollte Kritik ernst nehmen, aber sich beim Schreiben nicht für sie verbiegen. Schreiben ist Kunst, und was richtig und was falsch ist entscheidet am Ende immer noch der Autor.

Mad Bull
10.07.2008, 15:47
Hallo ZanIzuNES,

wie weit du mich angeblich niedergemacht hast, spielt keine Rolle mehr.
Geschehenes ist sowieso nicht mehr rückgängig zu machen.
Das Leben ist hier und jetzt.
In diesem Thread geht es mir auch darum, das die Schreiberlinge ihr volles literachisches Potential entfalten werden.

@Mods
ZanIzuNES hat als erfahrene Deutschlehrerin ihr O.K. für die Kritikpunkte der anderen Deutschlehrerin gegeben. Ich schlage deshalb vor diese Punkte in die Forenregeln einzufügen.

@all
Natürlich habe ich mit meinen Bedenken den Eindruck erweckt, das ich unbelehrbar bin. Wisst jedenfalls auch, das Lernen bei manchen einfach mehr Zeit braucht. Flexibilität wird in unseren schnellebigen Zeit gerne überschätzt.
So wie jetzt kritisiert wird, ist es auch für mich in Ordnung.
Kritiker haben bei mir grünes Licht.:)

Gruß Mad Bull

treogen
10.07.2008, 16:11
Ich bin nach dem Überfliegen der restlichen Posts noch mal in mich gegangen und habe überlegt, ob ich Mad Bull tatsächlich so niedergemacht habe.
Antwort: Ich habe den Text so kommentiert, wie ich es bei jedem anderen Text auch machen würde - inklusive meinen eigenen. Ich weiß nicht, nein, ich halte es sogar für falsch mich dafür zu entschuldigen, dass ich ehrlich war.


Ich denke auch nach wie vor, dass es der verkehrteste Weg wäre, sich für seine Meinung und seine Ehrlichkeit zu entschuldigen. Das wäre ein Verbiegen im wahrsten Sinne des Wortes.

Denn dass ist meiner Meinung nach der wichtigste Punkt überhaupt in der ganzen Liste. Leider fehlt der bisher.
Kritik MUSS schonungslos ehrlich sein.
Ansonsten ist die Wirkung von Kritik als Werkzeug der Verbesserung absolut in Frage gestellt.

Und ich glaube schon, das im gemeinten Besprechungsthread auch die anderen Punkte größtenteils eingehalten worden.
Das es vielleicht einzelne verbale Ausrutscher geben mag, ist vielleicht für den Kritisierten nicht schön, aber Schule fürs Leben und muß auch gelernt werden.

LG
Treogen

PS.: Auch wenn diese Punkte jetzt in die Forenregeln aufgenommen werden sollten, wird damit übrigens trotzdem nicht verhindert, das Ausrutscher geschehen.

Akissi
10.07.2008, 19:41
Ausrutscher kann man korrigieren ;) Trotzdem vertrete ich die Meinung, dass eine Meinung nicht nur dann ehrlich ist, wenn sie etwas Negatives beinhaltet. Man kann ja auch mal nur Gutes über etwas sagen können/wollen.
Und entschuldigt mal, trotz allem "nur reine Kritik ist gute Kritik", ich erwarte als Autor durchaus, dass man mir auch sagt, was man gut findet. Vllt bringt mich das in dem Sinne nicht oder weniger weiter, aber es gehört in konstruktive Kritik mit hinein. Negatives wird für mich auch immer erst dann wirklich ernstnehmbar, wenn auch was Postivis dabei steht.
Und wenn einem wirklich nichts Positives dazu einfällt, wenn es sooo schlecht ist - dann nimmt es einem auch keiner böse, wenn man sich einfach mal den Komfort des Klappe-Haltens nimmt.

Meine Meinung zum Thema Kritik. Ganz von all dem abgesehen geht's mir auch selber besser, wenn ich mal darüber nachdenke, was ich denn nun daran mochte.

@Mods
ZanIzuNES hat als erfahrene Deutschlehrerin ihr O.K. für die Kritikpunkte der anderen Deutschlehrerin gegeben. Ich schlage deshalb vor diese Punkte in die Forenregeln einzufügen.

Ich glaube kaum, dass das einfach so oder überhaupt in die Forenregeln eingtragen wird, daaaaaa *lufthol*
Jeder, der sich hier anmeldet, hat den Forenregeln mit einem kleinen Klick zustimmt, womit man zumindest rechtlich davon ausgeht, dass er die gelesen hat und außerdem mit ihnen einverstanden war, was aber genauso heißt, dass er nur denen zugestimmt hat und nicht vorausgesetzter Weise Ergänzungen, die irgendwann hinzugefügt werden. Mit Ergänzungen in den Regeln, denen man sich bei der Anmeldung verpflichten muss, drängt man den Usern also praktisch eine Zustimmung für Sachen auf, weil sie ja bereits angemeldet sind und daher ihre Zustimmung zu den derzeitigen Forenregeln gegeben haben, nicht aber zu den neuen - was, wenn sie jetzt aufgrund der Ergänzung nicht angemeldet hätten?
Rechtlich ist das also nicht... ganz lückenlos und der Forenvorsitz hats nunmal gern rechtlich korrekt xP

Wo man es aber finde ich durchaus hinzufügen könnte, wäre hier (http://www.fantasy-forum.net/announcement.php?f=15&a=4), hier (http://www.fantasy-forum.ch/announcement.php?f=15&a=2) oder hier (http://www.fantasy-forum.ch/showthread.php?p=354#post354).

Ich habe fertick.

treogen
10.07.2008, 20:17
Das hier ...


Und entschuldigt mal, trotz allem "nur reine Kritik ist gute Kritik", ich erwarte als Autor durchaus, dass man mir auch sagt, was man gut findet.

und das hier...

Kritik MUSS schonungslos ehrlich sein.
Ansonsten ist die Wirkung von Kritik als Werkzeug der Verbesserung absolut in Frage gestellt.

schließt sich doch nicht aus.
Im Gegenteil! Eine gute Kritik zeigt immer gute und schlechte Seiten auf. Ich habe nirgendwo, an keiner Stelle behauptet, dass Kritik vernichtend sein soll. Dann ist sie nämlich nicht konstruktiv, sondern destruktiv, also eigentlich das Gegenteil von dem, was wir haben wollen.
Aber zu einer konstruktiven Auseinandersetzung mit dem Text gehört es auch, dass auch kritische Töne gegen Passagen erlaubt sein dürfen. Und wenn dann daraufhin (erlaube mir, den Bogen zu schwenken zum 1. Beitrag und eigentlichen Grund dieses Threads) von "harter Kritik" geredet wird, nur weil ein paar Passagen angemahnt werden, dann wird der Punkt hier...


-ein Nein zur Kritik muss akzeptziert werden

mMn ein wenig zu sehr strapaziert.


dann nimmt es einem auch keiner böse, wenn man sich einfach mal den Komfort des Klappe-Haltens nimmt.

Absolut richtig *ja*
Und mMn sowieso der einzige Weg, gegen absolute Kritikverweigerer anzukommen.


Ich habe fertick.


Ick och!
Zumindest vorerst ;)

Warin
10.07.2008, 22:33
oder hier (http://www.fantasy-forum.ch/showthread.php?p=354#post354).Ebend. Und da dort schon alles drin steht, gibbet auch nichts zu ergänzen. Punkt. Könnte es vielleicht sein, dass Mad Bull im Glanze seiner Selbstdarstellung diese seit Anbeginn des Forums (und auch schon im Vorgängerforum) vorhandenen Tipps übersehen hat?o.O

Wobei, über eine Regeländerung denke ich aus gegebener Veranlassung doch nach: Das Pushen von Feedback Threads durch den Autor ist unfein und unerwünscht:rolleyes:

Hathor
13.07.2008, 18:04
Nach dem Lesen aller Beiträge verfestigt sich mein Entschluss, keine neuen Geschichten mehr zu kommentieren. Ich habe mich in der Vergangenheit immer bemüht (und ich denke, es ist mir auch gelungen), sachlich und nicht persönlich zu kritisieren, Verbesserungsvorschläge zu machen, auch Lob zu spenden und zu ermutigen. Da so etwas aber nicht erwünscht ist... siehe oben ;)

Und es ärgert mich sehr, dass hochkompetente Kritiker wie beispielsweise ZanIzuNES sich wieder und wieder rechtfertigen sollen, weil sie nicht in permanente Jubelchöre einstimmen.


In diesem Thread geht es mir auch darum, das die Schreiberlinge ihr volles literachisches Potential entfalten werden.


QED.

koshka
13.07.2008, 18:55
Kann dich verstehen.
Ich einmal in einem anderen Forum meiner Meinung nach angebrachte Kritik (Grammatikfehler, Ausdruckfehler, ...) zu einer Geschichte geäussert, die ansonsten nur Lob erhalten hatte. Nicht ganz zuunrecht, die Story war gut, aber der Lesespass litt arg unter den vielen Fehlern... Ich hab auch mein Lob geäußert, aber die Kritik war nicht gerne gesehen. Es ging offenbar wirklich nur um beweihräucherung dessen der schrieb, ich hatte das wohl einfach nicht verstanden. tz.
Seitdem bin ich vorsichtig geworden, hier hab ich noch nicht viel gelesen, ich muß auch gestehen, mit aus dem Grund - wenn mir was auffällt will ich das sagen, aber ich befürchte ein wenig, daß das gleiche wieder passiert... auch wenn ich mich nur für mittelpedantisch halte. :(

DisAster
14.07.2008, 22:10
Nach dem Lesen aller Beiträge verfestigt sich mein Entschluss, keine neuen Geschichten mehr zu kommentieren. Ich habe mich in der Vergangenheit immer bemüht (und ich denke, es ist mir auch gelungen), sachlich und nicht persönlich zu kritisieren, Verbesserungsvorschläge zu machen, auch Lob zu spenden und zu ermutigen. Da so etwas aber nicht erwünscht ist... siehe oben ;)

Und es ärgert mich sehr, dass hochkompetente Kritiker wie beispielsweise ZanIzuNES sich wieder und wieder rechtfertigen sollen, weil sie nicht in permanente Jubelchöre einstimmen.

Och nee, Hathor! *nein*
Tu´s nicht! Du bist wirklich eine kompetente Kritikerin. Ich lese deine Kommentare immer achtsam durch und finde, dass du unglaublich gute, konstruktive Kritik lieferst. Schon seit ich hier bin habe ich gehofft, dass du später einmal eine meiner Geschichten kritisierst. Durch dich kann man ziemlich viel lernen und verbessern. Da ich hier noch keine Geschichte veröffentlicht habe, verpufft dieser Traum und eine wirklich kompetente Kritikerin geht verloren. Ich habe vergessen von wem dieses Zitat stammt, aber es lässt mich nicht mehr los: "Der Kopf ist rund, damit die Meinung ihre Richtung wechseln kann." Deine Meinung kann bzw. muss in meinen Augen einfach auch noch ihre Richtung wechseln.

@koshka: Für dich gilt dasselbe! Warum muss sich jemand scheuen Kritik geben? *nein* Wenn ich hier etwas einreiche, darfst du gerne kritisieren.

Wobei, über eine Regeländerung denke ich aus gegebener Veranlassung doch nach: Das Pushen von Feedback Threads durch den Autor ist unfein und unerwünscht:rolleyes:


1) Nicht verteidigen und rechtfertigen.
JAAAAAA ich weiß, dieser Tipp stößt stets auf Widerstand. Weil nichts liegt der menschlichen Psyche näher, als sich umgehend zu rechtfertigen. Und was bringts? Wenn der Feedback-Geber die o.g. Tipps berücksichtigt hat, hat er nur seinen ganz persönlichen Standpunkt wiedergegeben. So hat es auf IHN gewirkt. Punkt. Das muss der Empfänger akzeptieren, darüber sollte er nachdenken. Fängt er sofort mit Rechtfertigungen an, droht die Wirkung des Feedbacks zu verpuffen und wir beginnen eine Debatte, in der eine Partei die andere überzeugen will. Das ist aber kein Feedback.


Solange man alle Tipps für Feedback-Empfänger und ganz besonders den obigen beachtet, sollte das doch kein Problem sein. Ich habe mich extra auf die Suche nach einem Forum mit ernsthaften Kritiken begeben, wo man niemanden für ehrliche Kritik verurteilt. (Ich wollte auch eigentlich zu FederFeuer gehen, aber da ich unter sechszehn bin, darf ich mich dort nicht anmelden. [Ich könnte eigentlich auch lügen, aber ich weiß ganz genau, dass mir irgendwann mein richtiges Alter rausrutschen wird.])
Ausserdem wird sich eigentlich immer an MadBulls und Zaniz Stichpunkte gehalten, es liegt am Autoren. Vielleicht kann man das Problem auch einfach so lösen, dass der Autor im Feedback-Thread schreibt, was für Kritik er haben möchte. Ich persönlich möchte eher harte Kritik. Hart, kurz, sachlich. So schnell bin ich nicht von Kritik verletzt. Denke ich zumindest. Wenn andere eher Positives und Negatives in Kombination möchten können sie das auch schreiben. Und wenn man gar keine Kritik will oder nur Lobeshymnen, sollte man ganz einfach den Mut haben das auch preiszugeben.

ZanIzuNES
15.07.2008, 14:38
on topic:

Da ich weder inhaltlich noch thematisch etwas sinnvolles zu diesem Thread beitragen kann, werde ich mich hier auch nicht mehr weiter äußern.

off topic:

@ Hathor: betreff: hochkompetent... dein Lob ehrt mich, aber ich möchte es dennoch ein wenig runterschrauben: kompetent ja, aber das "hoch" passt meiner Meinung nach nicht so recht, denn ich kenne nun wiederum meinerseits Leute, die es noch wesentlich besser können als ich.

@ all: Keine Sorge, ich werde schon noch weiter meinen Senf zu einzelnen Geschichten geben und es dabei halten, wie bisher. Wenn mir die Idee gefällt und ich Zeit und Lust habe, sage ich was dazu.

Gruß Zaniz

Mad Bull
23.07.2008, 23:42
Hallo liebe Fantasyfreunde,

dies ist jetzt mein letzter Post zur Kritik.
Wie ihr ja wisst, bin ich es ja gewesen der als erster seine Bedenken über die Gefährlichkeit von achtloser Kritik geäußert hat.

Nun, wo in einem Mittel Gefährlichkeit steckt, da steckt auch eine Effektivität drinne. Und wenn man damit schneller lernen kann, warum nicht?
Warum soll man sich denn mit wenig zufrieden geben, wenn man mehr haben kann?*fan*

In einem Punkt mache ich mir nichts vor.
Man liest eine unerfreuliche Kritik und der Abend ist versaut.
Und? Man schläft eine Nacht ´drüber und dann trägt man es mit Humor.*lol*

Genug getextet.
Einfach mal nur Vertrauen haben.
Ich vertraue euch. Auf eine gute Zusammenarbeit.

Euer Mad Bull:)

Livrion
24.07.2008, 12:16
Man ist vier Wochen nicht hier und staunt, was sich so alles ansammelt.
Höchst interessant.
Ich weiß gar nicht, wen ich hier zuerst zitieren soll.
Aber nach Mad Bulls pastoralem Wort zum Freitag


Einfach mal nur Vertrauen haben.
Ich vertraue euch. Auf eine gute Zusammenarbeit.

Euer Mad Bull:)

habe ich mal die Liste rausgekramt, die du mal zusammengefasst hast


freundlicher Umgangston.
-Sachlichkeit. Nicht persönlich werden.
-kein Aufzwingen der eigenen Meinung.
-kein Niedermachen. Nur konstruktive Kritik.
-die Kritiken als nützliche Hinweise sehen.
-ein Nein zur Kritik muss akzeptziert werden.
-Kritik wird geübt, um zu besseren Leistungen zu motivieren
-keine negativen Du-Beschaften wie: "Du kannst es ja immer noch nicht."
oder "Du wirst es nie lernen."
-gut sind Ich-Botschaften: "Ich fand diese Stelle in deiner Geschichte besonders..." oder "Da habe ich eine echte Gänsehaut bekommen."
-dem Kritisierten auch mal Zeit lassen die Kritiken auch wirksam verdauen zu lassen.
-Ehrlichkeit
-das Werk wird kritisiert, nicht der Autor

hinzuzufügen wären ein paar Punkte, die den Kritisierten betreffen:

- objektive Beurteilungen des Werkes nicht persönlich nehmen
- konstruktive Vorschläge nicht missachten
- Kritik ernstnehmen, auch wenn sie einem nicht gefällt, der Leser ist König, wer nur für sich selber schreibt, sollte seine Sachen auch alleine lesen
- sich Zeit nehmen und sein Werk nach den kritisierten Punkten hin untersuchen
- immer daran denken, die Leute lesen dein Geschreibsel nicht, weil sie sonst nichts zu tun haben

Kritikern würde ich zudem noch raten, Killerphrasen zu vermeiden, wie "Dein Buch ist schlecht, du bist doof und deine Idee ist stinklangweilig", auch wenn man es persönlich vielleicht so sieht.

Dennoch kann man sehr wohl sagen, dass man eine Stelle im Buch absolut be****ssen fand, solange man seine Meinung mit dem berühmten "Weil" begründet.



P.S. Ach ja, die Vermutung, hier würde eine Art Hetze stattfinden, ist schon recht abenteuerlich.
Ohne großkotzig klingen zu wollen habe ich langsam die Vermutung, ein Teil der hier stattfindenden Konflikte ergibt sich mitunter aus dem Altersunterschied der geschätzten Beitragschreiber.

Heryst
27.07.2008, 19:22
@ Elyvrion

Dein P.S. ist sehr interessant.
Vielleicht ist da wirklich etwas dran. Ich persönlich möchte mich auch entschuldigen, weil ich am Anfang der Debatte, zwei Themen als Meckerthread abgestempelt habe. Ich hoffe, ihr verzeiht mir das.

So, jetzt mal wieder zum Thema:
Der Altersunterschied könnte wirklich auch die manchmal sehr unterschiedlichen Kritiken erklären. Ein junger Mensch hat noch nicht so viel Erfahrung und schmeichelt einem Schreiber vielleicht lieber, ohne ihn auf die Fehler hinzuweisen, jedenfalls geht mir das so.
Ein älterer Schreiber hat schon Erfahrung erkennt vielleicht die Fehler, die der Schreiberling gemacht hat eher und benennt sie sehr viel konkreter, bzw. direkter. Vielleicht wirkt es für den Schreiberling nur so niedermachend, weil ihm noch die Erfahrung fehlt, die entsprechenden Fehler zu erkennen.

Und dann will ich noch auf das größte Problem einer Kritik hinweisen: Die Geschichte gefällt mir als Kritiker nicht, was soll ich dazu schreiben?
Meiner Meinung kann auch der langweiligste Plot zu einem guten Buch verarbeitet werden, die Frage ist nur wie stelle ich das an? Wer Ideen hat, immer her damit. *cool*

DisAster
27.07.2008, 20:18
Meiner Meinung kann auch der langweiligste Plot zu einem guten Buch verarbeitet werden, die Frage ist nur wie stelle ich das an? Wer Ideen hat, immer her damit. *cool*

Hmmm, gute Frage ^^

So kann es auch in der Musik sein. Ich habe mal gehört, Mozarts Stücke an sich sind schon simpler als die vieler anderen Komponisten seiner Zeit, jedoch hat er an "jeder Ecke" sozusagen bestimmte Kniffs und Tricks eingebaut. Also, wie gesagt, ich kenne seine Stücke nicht alle, das habe ich nur mal gehört.
Aber ist das in der Literatur nicht ähnlich? Eine an sich stumpfe und einfach Storyline wird dadurch aufgebessert, dass man sozusagen an "jeder Ecke" bestimmte Kniffs einbaut. Neue Personen, neue Rätsel, neue Gegner und Abenteuer oder eine überraschende Wendung, so dass es für den Leser nie richtig langweilig wird. Bei so einigen Geschichten weiß man schon am Anfang wie sie endet, das Interesse wird vielmehr bei den kleinen Rätseln darin gehalten und an den Personen.
Der Schriftstil - vielleicht das, was du eigentlich mit dieser Frage meintest - trägt natürlich auch seinen Teil dazu bei. Ich selbst bin immer wieder von eigenartigen, unkonventionellen, persönlichen Schriftstilen gebannt. Bei der selben Storyline mit einem 0/8/15- und einem unkonventionellen Schriftstil, würde ich das Erste sofort weglegen, beim zweiteren jedoch weiterlesen. Für mich übt dieses "Neue" einfach eine verlockendere Aura aus. *ja*
Gleichzeitig muss man auch wissen, welche Stilmittel angebracht sind und welche nicht.

Mad Bull
08.11.2008, 22:53
Hallo liebe Fantasyfreunde,

ich weiß, daß ich weiter oben geschrieben habe, daß da mein letzter Post steht. Nun es sind jetzt wieder ein paar Monate ins Land gegangen.
Und ich habe in sachen Kritik Überlegungen angestellt und denke, daß das für uns alle von Vorteil sein könnte.

Hier geht es um ein Hinweis von treogen:

Denn dass ist meiner Meinung nach der wichtigste Punkt überhaupt in der ganzen Liste. Leider fehlt der bisher.
Kritik MUSS schonungslos ehrlich sein.
Ansonsten ist die Wirkung von Kritik als Werkzeug der Verbesserung absolut in Frage gestellt.

Absolut korrekt.
Und mit schonungslos ehrlicher Kritik gehören eben unschöne
Dinge dazu. Dinge die, nach Ansicht des Kritikers, die Geschichte versauen.

Fies von mir war ja noch das mit der Erweckung von Feindseligkeiten.:D
Was ist also zu tun wenn einer feindselig reagiert?
Klar, man kann ihm erklären, daß man mit der Kritik einen Autor mit Inspiration und neuen Kenntnissen um ein Vielfaches bereichern kann.
Auch kann man diesen sagen, daß alle erfolgreichen Autoren Kritiker haben.
Der wird mit der Zeit dann nimmer feindselig sein.;)

Ein typisches Kritikerproblem ist ja auch, das dieser Kritiker sich Zeit nimmt, der Schreiber einfach verschwindet und die Story vergammeln lässt.
Ich kann verstehen daß das ärgerlich ist. Ich sehe es aber auch so:
Der Schreiber wurde zwar leider nicht erreicht, doch viele andere die es auch gelesen haben. Außerdem kann eine halbfertige Story die Phantasie anregen.
Was wäre wenn... .

Auch hatte ich in dieser Zeit die Feedbacks unserer User und Mods unter die Lupe genommen. Ich prüfte genau, ob die User auch sagten was Mist gewesen ist ohne herablassend zu werden. Ich bin zufrieden.

Bin fertig
Euer Mad Bull:)

Ollowain
17.12.2008, 15:26
Was ich gerne mal zum Thema Kritik loswerden würde - ich hoffe, es passt hier rein - ist Folgendes:

Ihr kennt vielleicht die (Kunst-)Seite Animexx. Wer sie kennt, weiß auch, dass man auf dieser Seite die Bilder benoten kann. Und sehr oft findet man bei überaus guten Zeichnern den Nachsatz in der Beschreibung "bei 4 oder schlechter bitte ein Kommi, warum".
Was einer Freundin mittlerweile dauernd passiert, ist, dass sie kommentarlos 6en bekommt. Unter einigen Usern dort herrscht in gewisser Weise Krieg. *nein*
Außerdem hab ich auch schon Kommentare gesehen nach dem Motto "Ich mag Drachen nicht und der gefällt mir schon dreimal nicht *5geb*"

Negative Kritik ist ja eins, aber der Missbrauch von Bewertungsfunktionen etwas anderes, etwas Unfaires, weil der Urheber des Bewerteten so nie weiß, was er jetzt eigentlich falsch oder richtig gemacht hat und wie er sich verbessern könnte.

Ich hoffe, dass der Fall um Mad Bull der einzige und der letzte dieser Art hier im Forum ist. Denn, wenn ich ehrlich sein darf, das Forum hier ist so gut, dass es einfach schade drum wäre, wenn keiner sich mehr traut irgendwas hochzuladen, weil irgendwer meint, die Bewertungssysteme wegen persönlichen Streitigkeiten missbrauchen zu müssen. ò.ó

Mad Bull
18.12.2008, 19:21
Negative Kritik ist ja eins, aber der Missbrauch von Bewertungsfunktionen etwas anderes, etwas Unfaires, weil der Urheber des Bewerteten so nie weiß, was er jetzt eigentlich falsch oder richtig gemacht hat und wie er sich verbessern könnte.


Missbrauch ist Ansichtssache Ollowain.
Und wenn es dafür keine Regel gibt, ist es erlaubt.
Näheres habe ich noch in dem Feedbackthread "ThirTeen by RickyLee & Warin"
geschrieben.

ZanIzuNES
18.12.2008, 21:59
Ich kann Ollowains Problem schon verstehen. Wie du selbst ja auch das gewünscht hattest, sollte Kritik angemessen sein. Ähnliches wünscht sich auch jemand der eben Bilder ins Netz stellt.
Und aus eigner Erfahrung kann ich sagen, dass ich um mal bei den häufigsten Kritikgebern zu bleiben - den Lehrern- immer die am wengisten mochte, wo die Rückmeldung so wischiwaschi war, dass es a) immer nur negativ oder b) undurchschaubar ankam.


Und wenn es dafür keine Regel gibt, ist es erlaubt.

Du hast Recht - in der U-Bahn ist es nicht verboten, die Füße auf den Nachbarsitzt zu legen. Es ist nicht verboten, den MP3 Player bis zum Anschlag aufzudrehen, so dass alle mithören können. Es gibt kein Gesetz, dass dir verbieten kann Hustensaft zu trinken, bis du davon abhängig bist.

Die Frage, um die es bei so etwas geht: Wo hört dabei meine eigene Freiheit auf und wo beginnt die des anderen? Nur weil es keine fest notierte Regel gibt, muss ich mich nicht aufführen wie ein Trampel. Womit ausdrücklich nicht du gemeint bist!!! Ich beziehe mich lediglich auf die zitierte allgemeine Aussage.

Um auf Ollowains Beispiel zurückzukommen.
In einem solchen Fall bleibt einem nur: Entweder in den sauren Apfel beißen und in ein Forum wechseln, wo das Bewertungssystem durchsichtiger ist. Oder durch konkrete Hinweise in der eigenen Bewertung, z.B. in dem man sein Missfallen über die allgemein unsachliche Kritik zu den Bildern äußert. So kann man zumindest die erreichen, die doch halbwegs vernunftig werten. Eventuell würde ich so etwas auch mal an einen Admin/Mod mailen und gleich konkrete Vorschläge zum Verbessern machen. Wenn das alles nicht hilft - wie gesagt - Forum wechseln oder (ja, klingt abgedroschen) ein dickes Fell zulegen. Ich hätte einen verdammt mieses Leben, wenn ich mich über jeden aufregen würde, der schlecht über mich redet. Ehrlich gesagt ist mir die Zeit dazu zu schade. ;)

Gruß ZanIz

Mad Bull
25.10.2009, 23:44
Hallo liebe Freunde der Fantasy,

in diesem Monsterthread vom Sommer 2008 ist es ja heiss hergegangen.
Anderseits sind dadurch eine Menge brauchbarer Hinweise aufgetaucht.
Ich habe diese extra für die Neuen herausgefiltert.
Kritik ist besser als sein Ruf und so haben wir alle weitere Chancen um Gewinne daraus zu ziehen.




...
Meine Erfahrung auch aus anderen Foren ist: Diskussionen über die Härte einer Kritik führen nur zu eins: Ganz, ganz viel Aufmerksamkeit für den Autor der schwachen Geschichte, der sich die Hände reiben kann, während andere, wirklich gute Geschichten unbeachtet bleiben. :(
...




...
Mich interessiert nur die Meinung meiner Leser!
Das ist alles, was mir wichtig ist.
Und dabei zählt für mich nicht, ob derjenige eine Kurzgeschichte, 40 Bücher oder vielleicht noch nie was geschrieben hat.
...




...
Wer beispielsweise nur "Schund" gelesen hat, Geschichten, die sowohl sprachlich als auch von der Handlung her allenfalls von einem Grundschüler verfasst worden sein könnten, der wird selbst eine sehr mittelmäßige Story, die immer noch vor handwerklichen Fehlern strotzt, plötzlich für ein Meisterwerk halten.
...
Wer dagegen aus allen Genres, Epochen und Stilrichtungen gute bis fabelhafte Bücher gelesen hat, der stellt vermutlich hohe Ansprüche und neigt wohl auch zu härteren Urteilen.
...





...
die meisten Autoren wissen einfach nicht, was sie sich da einhandeln, wenn sie eine Kritik verlangen. Das eigene Werk wird zuerst als ultimativ angesehen - bis der erste ernsthafte Kritiker kommt und seinen durchaus sinnvollen Senf dazu gibt. Aus der leckeren Bratwurst wird dann ein mickriges Wiener Würstchen, das nicht so recht schmecken will. Was macht der Autor also?
Genau: anstatt sich eine neue Bratwurst zu bestellen, entfernt er den Senf. :rolleyes:
Lustigerweise gibt es allerdings genügend Autoren, die erst den Senf runterkratzen und hinterher doch noch eine neue Wurst bestellen, weil sie einsehen, dass es nicht am Senf gelegen haben kann, sondern die Wurst einfach minderer Qualität war.
...





Ich glaube bei jeder Form von Kritik ist wichtig, dass man verdeutlicht dass es immer nur die Kritik eines Individuums ist. Gerade im Bereich Literatur gehen die Geschmäcker deart weit auseinander, dass sich eigentlich für fast jedes Buch jemand finden lässt, der vollkommen begeistert davon ist.

Man sollte Kritik ernst nehmen, aber sich beim Schreiben nicht für sie verbiegen. Schreiben ist Kunst, und was richtig und was falsch ist entscheidet am Ende immer noch der Autor.



...
Ich denke auch nach wie vor, dass es der verkehrteste Weg wäre, sich für seine Meinung und seine Ehrlichkeit zu entschuldigen. Das wäre ein Verbiegen im wahrsten Sinne des Wortes.

Denn dass ist meiner Meinung nach der wichtigste Punkt überhaupt in der ganzen Liste. Leider fehlt der bisher.
Kritik MUSS schonungslos ehrlich sein.
Ansonsten ist die Wirkung von Kritik als Werkzeug der Verbesserung absolut in Frage gestellt.
...



Ausrutscher kann man korrigieren ;) Trotzdem vertrete ich die Meinung, dass eine Meinung nicht nur dann ehrlich ist, wenn sie etwas Negatives beinhaltet. Man kann ja auch mal nur Gutes über etwas sagen können/wollen.
Und entschuldigt mal, trotz allem "nur reine Kritik ist gute Kritik", ich erwarte als Autor durchaus, dass man mir auch sagt, was man gut findet.
...




...
Eine gute Kritik zeigt immer gute und schlechte Seiten auf. Ich habe nirgendwo, an keiner Stelle behauptet, dass Kritik vernichtend sein soll. Dann ist sie nämlich nicht konstruktiv, sondern destruktiv, also eigentlich das Gegenteil von dem, was wir haben wollen.
...




...

hinzuzufügen wären ein paar Punkte, die den Kritisierten betreffen:

- objektive Beurteilungen des Werkes nicht persönlich nehmen
- konstruktive Vorschläge nicht missachten
- Kritik ernstnehmen, auch wenn sie einem nicht gefällt, der Leser ist König, wer nur für sich selber schreibt, sollte seine Sachen auch alleine lesen
- sich Zeit nehmen und sein Werk nach den kritisierten Punkten hin untersuchen
- immer daran denken, die Leute lesen dein Geschreibsel nicht, weil sie sonst nichts zu tun haben

Kritikern würde ich zudem noch raten, Killerphrasen zu vermeiden, wie "Dein Buch ist schlecht, du bist doof und deine Idee ist stinklangweilig", auch wenn man es persönlich vielleicht so sieht.
Dennoch kann man sehr wohl sagen, dass man eine Stelle im Buch absolut be****ssen fand, solange man seine Meinung mit dem berühmten "Weil" begründet.
...
.


Gruß Mad Bull

Amaryn
26.10.2009, 10:06
Konstruktive Kritik ist meiner Meinung nach mit das Beste, was einem Schreiber passieren kann.
Ich bin in einer Schreibgruppe, ich bin dort das mit Abstand jüngste Mitglied und das ist nicht immer einfach... Die Kritik, die ich dort erfahren habe, war immer konstruktiv, auch wenn sie mir (gerade am Anfang) manchmal so heftig erschien, dass ich das Schreiben fast aufgeben wollte.
Wenn ich mit kleinem zeitlichen Abstand jedoch nochmal über diesen oder jenen Kritikpunkt nachgedacht habe, dachte ich manches Mal: "Verdammt, sie haben ja Recht..." *schäm* Eins der Gruppenmitglieder sagte einmal zu mir: "Wenn dein Buch erstmal von Reich-Ranicki & Co. kritisiert wird, wird dir das hier vorkommen wie ein Streichelzoo."
Inzwischen kann ich mit KONSTRUKTIVER Kritik gut umgehen. Ich habe dadurch schon viele sehr gute Anregungen und Denkanstöße erhalten, weil ich das Gefühl hatte, meine "Kritiker" nehmen meine Texte ernst und wollen mir wirklich helfen, sie zu verbessern. Nun sitzen wir uns in dieser Gruppe natürlich persönlich gegenüber, da sind sofortige Nachfragen möglich, das kann man mit Kritik-Foren im Internet nicht wirklich vergleichen (finde ich). In Internet-Foren ist die Gefahr größer, dass manchein Mensch die Anonymität nutzt um einem anderen mal richtig "eins vor'n Latz" zu geben und einen Text verreißt und zudem auch noch persönlich wird.
Trotz allem finde ich Kritik-Foren an sich eine gute Sache, gerade wenn man Kritik von Personen haben möchte, die man gar nicht kennt. (Geschwister, Eltern und Freunde sind ja nicht immer objektiv...) Wer um Kritik bittet, muss allerdings damit rechnen, dass auch wirklich Kritik kommt und nicht bloß Bauchpinselei. Wie weit destruktive Kritiken (Verrisse, persönlich werdende Attacken etc.) durch Regeln eingeschränkt werden können, kann ich allerdings nicht beurteilen.

Mad Bull
11.11.2009, 03:29
Liebe User des Fantasy Forums,

hier ist ein Posting in eigener Sache und die Zitate aus diesem Posting von treogen sind auf den ersten Blick Schnee von vorgestern.
Und doch ist es immer noch aktuell.
Mit dem Barbar bin ich gemeint.

Lest und bildet euch selbst eine Meinung:


...

Kann das sein? Kann es sein, dass unser Barbar tatsächlich die äußerst fundierten Anmerkungen von Bisou und ZanIz ignoriert?
Ja, es kann. Ein klein wenig Rechtschreibung wurde geändert - ansonsten nichts. Nur munter weitergepostet. Fishing for compliments X.X?
Wahrscheinlich. Aber kein Interesse an wahrer Kritik. Leider.
...

Nur - eigentlich wäre unser sogenannter "Autor" jetzt langsam am Zuge. Sprich - ein Stellungnehmen zu den Kommentaren, ein Überarbeiten der Geschichte und eine abschließende Präsentation. Nichts von alledem ist passiert. Noch so ein Punkt, wo man genau sieht - diese Person WILL NICHT AN SICH ARBEITEN, sondern AUSSCHLIESSLICH Lob abgreifen.
...

solche Leute geben es irgendwann von ganz allein auf. Unser Barbar hats mittlerweile auch gerafft, dass seine Fortsetzungsgeschichte von niemanden mehr Korrektur gelesen wird.
Hauptursache ist nicht einmal unbedingt der Stil, sondern seine absolute starre Haltung: "Danke für deine Kritik. Ich werds mir mal überlegen - aber eigentlich ists gut so wie es ist. Denn ich will mich ja von allen abheben."




Was man hier lesen kann, sind nicht die Äußerungen eines Feierabendspammers.
Sondern von einem unserer wichtigsten Leuten.
Und da ist der Wurm drin.
treogen steht auf meiner Freundesliste und ich schätze ihn, weil er uns Nachwuchsschreibern wertvolle Tips gibt.
Hier hatte er allerdings scheisse gebaut!ò.ó

1. Fehler
Seine Kritiken bezogen sich die ganze Zeit auf meine Person.
Textkritik? Nüx! Es zählt aber der Text und nur der Text.
Mir selber ist es egal, ob der SChreiber ein Psycho oder gar ein
Mitglied einer rechtsextremen Partei ist.
Das Schreiben zählt und das sollte kritisiert werden. Punkt.

2. Fehler
Er behauptete, mir wären die Kritiken der anderen egal.
Sobald die Kritiken gelesen werden, ignoriert man sie nicht.

3. Fehler
Mir wird besonders vorgeworfen Stur zu sein.
Da hat er recht. Leider vergaß der gute Mann, dass ich ein eigenverantwortliches Leben führe. Desweiteren gibt es Textkritikforen in denen binnen einer Woche fünf Kritiken auftauchen. Bei nur einer Kritik kann man nach dem Schnabel des einen Kritikers korrigieren. Bei fünf ist das unmöglich.
Man kann es nicht jedem recht machen.
Ich machte übrigens Verbesserungsvorschläge für die Feedbackregeln.
Für die Mods stand das nicht zur Diskussion. Sind sie jetzt auch halsstarrig?

4. Fehler
"... solche Leute geben es irgendwann von ganz allein auf. Unser Barbar hats mittlerweile auch gerafft, dass seine Fortsetzungsgeschichte von niemanden mehr Korrektur gelesen wird."

Dieser Spruch ist anmaßend und diskriminierend! Du kannst nicht für mich und für alle sprechen.


Zum Schluss:
Normalerweise lasse ich bei solchen Fehlern fünfe grade sein.
Jeder ist mal schlecht gelaunt.
Dieses zitierte Posting von treogens hartem Urteil ist jetzt gute 16 Monate alt.
Und was kam noch in meinen Feedbackthread vom Verliesbaumeister?
Ein Posting von Rusch und zwei, drei von Newcomern.
Das ist ja mal total dünne.*vogel*


Es kann einfach nicht sein, dass die meisten User anfangen Funkstille zu waren, sobald ein Mod oder Star-User ein hartes Urteil über eine bestimmte Story fällen.
Hierachien und Klüngeleien haben in der Kritik nichts zu suchen.
Das macht das Fantasy Forum in diesem Bereich unglaubwürdig.

Das wäre erstmal alles.

Gruß Mad Bull der Forenbarbar

ExLibris
11.11.2009, 08:26
Es kann einfach nicht sein, dass die meisten User anfangen Funkstille zu waren, sobald ein Mod oder Star-User ein hartes Urteil über eine bestimmte Story fällen.
Hierachien und Klüngeleien haben in der Kritik nichts zu suchen.
Das macht das Fantasy Forum in diesem Bereich unglaubwürdig.
Ich finde dein Aufwärmen von alten Sachen, um Aufmerksamkeit zu erregen, unangenehm. So wie du über Leute herziehst, die deine Geschichte tatsächlich beachtet haben, hätte ich auch keine Lust mehr darauf. Vielleicht ist die Barbaren-Show der Grund für fehlende Resonanz.

Verräter
11.11.2009, 11:40
Meiner Meinung nach an den Haaren herbeigezogen Mad Bull, wenn ich das so sagen darf.
Sieh dir das "Eigene Geschichten"-Unterforum doch einmal genau an. Resonanz im Allgemeinen ist dort sehr rar, an Kommentaren steht deine Geschichte schon sehr weit oben wenn dir das einmal aufgefallen ist.

Dein Problem ist schlicht und ergreifend nicht existent und die Heulerei dadrüber (für mich persönlich) nervend.(Sicher mehr Grund nichts zu deinen Geschichten zu schreiben als dass ich mich in eine Hierarchie einreihen würde) Das Thema hier ist durch, uralt und von meiner Seite aus werde ich nichts mehr schreiben, solang es hier nichts interessanteres zu lesen gibt.

treogen
11.11.2009, 21:25
Star-User - das ist ja mal geil *muahaha*

Aber so gerne ich ein Star-User wäre - glaube mir, ich bins nicht.
Und ich habe Warin und die anderen Mods noch nicht übernommen.
Zumindest bisher nicht :D

Vielen Dank, dass du mich per Profilnachricht darüber informiert hast, dass sich hier im Thread was tut.

Mad Bull
12.11.2009, 04:23
Exlibris, bei Textkritik geht es mir hier mehr, als nur über das Herziehen von irgendwelchen Leuten.

Denn durch ehrliche, fundierte Textkritik, ohne jegliche form von Niedertracht,
haben wir die Chance zu großartigen literarichen Werken zu gelangen.
Eines davon ist der Dunkle Turm von Stephen King.
Ich bin mir sicher, dass die Textkritik eine wesentliche Rolle spielte, als er zu dem wurde, was er heute ist.


Zu dir Verräter:

Von deiner Sicht ist das auch korrekt.
Wenn es hier nur mehr von deiner Sorte geben würde.
Du sagst, was Sache ist und das ist gut so.
Natürlich ist mein Feedbackthread, im Vergleich zu anderen, sogar sehr gut besucht. Die meisten davon waren vom 20. bis 30. Mai 2008.
Nachdem sich treogen Ende Juli so ereiferte, kam danach so gut wie nix mehr.
Doch, drei bis fünf Postings in einem Zeitraum von 15 Monaten ...:rolleyes:
Da haben sich die User sich zu leicht beeinflussen lassen und sind leider als Kritiker nicht zu gebrauchen. Ein Kritiker muss auch mit seiner Meinung allein sein können. Ganz egal was die anderen dazu sagen.
Ich weiss, dass du das kannst. Verräter Mann, guter Mann.

@treogen
Nur keine falsche Bescheidenheit.
Diese Anerkennung hast du dir verdient.


Zu den Feedbackpostings:
Seit dem Bestehen des Forums, kaum Zerrisse.
Viel Fanpost in den Threads, wenig brauchbare Hinweise.
Keinerlei Zeilenhinweise.

Ich bleibe dabei:
Die "Eigene Geschichten" sind derzeit als Textkritikforum nicht ernst zu nehmen.

Hathor
12.11.2009, 07:55
Ich bleibe dabei:
Die "Eigene Geschichten" sind derzeit als Textkritikforum nicht ernst zu nehmen.

Bleib ruhig bei deiner Meinung. :)

Ich bleibe bei meiner: Ich werde nur mehr Texte kommentieren, die ich des Kommentierens wert finde. Ehrlich gesagt habe ich keine Lust, mich durch Texte zu quälen, die mich nur ärgern, weil ich sie einfach nicht gut finde. Oder Texte, deren Verfasser sich nicht mal die Mühe machen, ein Rechtschreibproblem drüberlaufen zu lassen. Wobei dies wieder eine andere Geschichte ist... Man kann nicht laufen, wenn man nicht stehen gelernt hat.

Kurz: wenn ich Texte nicht ernst nehmen kann, dann verschwende ich keine Zeit daran.

Und ich lasse mich ganz gewiss durch Herumgequängle nicht dazu drängen, etwas zu kommentieren ;)

treogen
12.11.2009, 09:34
Guten Morgen, mein lieber Barbar

google hilft ;)
weder in Welt-der-Fantasy noch in Federfeuer hast du so viele brauchbare Antworten erhalten wie hier.
Und in diesen Foren habe ich nicht "die Macht" :D
Wie ist das zu erklären? Wie passt das in deine Verschwörungstheorie?


Da haben sich die User sich zu leicht beeinflussen lassen und sind leider als Kritiker nicht zu gebrauchen.


Find ich echt witzig.
Du entwertest gerade die Kritiker hier, weißt du das?
Wirfst ihnen vor, dass sie feige wären und kuschen würden und nur deswegen die Genialität deiner Geschichte nicht anerkennen, weil sie Angst haben?
Und warum?
Weil niemand auf deine Geschichte reagiert.

Ich hab ja einen Verdacht.
Einen ganz vagen.
Vielleicht ist ja deine Geschichte wirklich für viele so uninteressant, dass man sie gar nicht kommentieren muß X.X
Nur ein Verdacht ;)

Wobei, die Idee mit der Krake Treogen, die das ganze Fantasy-Forum in seinen Tentakeln hat, find ich auch witzig.
Und Hathor wurde auch schon übernommen :D

Heryst
12.11.2009, 11:27
@ Mad Bull

Nu verstehe ich auch deinen Schreibstil. Sorry, wenn ich das so sage, aber meine Kritik war wohl der Weichspülgang.
Das ist mit Sicherheit weniger hilfreich gewesen, als treogens Kritik, die ich aber im Moment nicht im Kopf hab.
Was für mich jetzt aber das Problem ist, ist die Tatsache, dass du offensichtlich sehr stur bist und gar nicht bereit bist, dich zu verändern. Das ist im wahren Leben manchmal lobenswert, in der Literatur, vor allem, wenn die Kritik korrekt ist, ist das ziemlich schlecht.

Außerdem beweißt du mit dieser Geschichte, die nun über 12 Monate lang verstaubt war, wie man mit Kritik nicht umgehen sollte. Demnach wäre es für die User, die hier was rein stellen wollen von Vorteil deine Geschichte und die Reaktionen deinerseits der Kritiken durchzulesen, um zu wissen, wie man es nicht machen sollte

Ich verstehe auch ehrlichgesagt nicht, wieso du, nach so langer Zeit das wieder auskramst und das treogen ein Super-User sei, nur weil er ein wenig Erfolg im Geschäft hat, verstehe ich ebenso wenig.

Du solltest am besten ein wenig durchatmen, vielleicht eine neue Geschichte anfangen, meinetwegen hier rein stellen und mir Bescheid sagen. Dann werde ich dir eine Kritik liefern, die dir helfen kann. Die wird aber nichts bringen, wenn du nicht bereit bist, deine Einstellung ein klein wenig zu ändern.

Ich möchte hier nicht den Menschen beleidigen, nur sein Verhalten im Forum ein wenig kritisieren.

Mad Bull
13.11.2009, 18:20
Stop!

Wer an meinem Text was zu sagen hat, sollte dies im Feedbackthread tun, aber nicht hier.
Und das Hierachien in der Kritik nichts zu suchen haben, dürfte jetzt auch bei dem dümmsten Leser angekommen sein.

Der Heryst meint also, ich sollte ein wenig durchatmen. Dabei fang ich erst an.
Es ist zu begrüßen, ihn bald in den Reihen der Kritiker zu haben.
Das wird aber nicht lange sein, solange er auch den Drang verspürt die Leute ändern zu wollen. Ich sage auch warum:

Als Kritiker bestehe ich auf meine eigene Meinung, aber nícht auf den Anspruch das man sie mit mir teilt. Der Schreiber handelt in eigener Verantwortung, wenn er hier etwas reinstellt.
Es liegt ganz an ihm, wie weit er auf meine Kritiken eingeht.
Er muss mir nicht Rede und Antwort stehen.

Ich bleibe auch dabei, dass Kritik nach wie vor Feindseligkeit weckt. Ein Schreiber hat schon viel zu kauen, wenn sein Text mist ist. Ihn dann noch erziehen zu wollen kann richtig böses Blut geben.
Ein Mensch ändert sein Verhalten nur, wenn er selbst einen Nutzen darin sieht und dazu bereit ist.
Mit dieser Methode fahre ich ganz gut.

Hathors Einwende macht, was das Kritisieren mancher Texte angeht, sinn.
Viele Texte sind so schimm, dass man sie überhaupt nicht lesen will.
Es wäre unmenschlich das zu verlangen.
Ich meine aber, dass ein Achtzeiler kann schon drinn sein kann. Sie wird sich deswegen keinen Fingernagel abbrechen und immer noch Zeit haben, die Nägel neu zu lackieren.

Auch die typische Unterstellung, ein Schreiber wolle nicht an sich arbeiten,
ist einfach nur Quatsch. Jeder, der etwas ins Forum setzt, arbeitet an seinen Text. Und dieser hat ein Recht darauf, genauso behandelt zu werden wie jeder andere auch.

Dazu noch Fragen?

bisou
15.11.2009, 14:08
Dazu noch Fragen?

Ja. Ich habe mir eigentlich gesagt, dass meine Zeit in diesem Forum abgelaufen ist, aber aufgrund deiner Argumente habe ich dann doch wieder ein leichtes Kribbeln in der Faust verspürt. Und als mehrfache Betaleserin, die auch in diesem Forum als solche tätig war, fühle ich mich von dir beleidigt. Punkt.

Ich weiß, dass du stur bist, dass du immer mit dem Kopf durch die Wand willst. Das kenne ich. Das ist auch gar nicht schlimm. Aber jetzt gehst du eindeutig zu weit. Auch wenn treogen das mit Humor nimmt, dein Post war ganz klar ein Angriff. Und in diesem Zuge machst du genau das, was er angeblich auch gemacht hat: du wirst persönlich.
Und das finde ich zum kotzen. Hast du denn gar nichts gelernt? Du warst im Federfeuer und hast dir da einen Hagel schlechter Kritiken abgeholt. Dann hast du ein Korrekturprogramm drübergejagt. Der Schritt war zumindest in seinen Grundzügen nicht falsch. Die Kritiken sind besser geworden. Du hast dich bedankt, hast kurz Stellung zu den einzelenen Kritiken genommen und bist abgehauen. Seitdem habe ich dort nichts mehr von dir gelesen, was mich zugegebenermaßen ziemlich überrascht hat. Ich dachte, du wärst so selbstgefällig, dass du unbedingt noch eine Überarbeitung eingestellt hättest. Tja, habe ich mich wohl geirrt. Wohl doch nicht gant so zufrieden?

Hast du was gemerkt? Jetzt habe ich dich angegriffen. Ich dachte, du hättest von der Resonanz auf den ekelhaftes Verhalten hier im Forum was gelernt. Ich war kurz davor, dich zu vergessen, weil du mir ehrlich und auf gut Deutsch gesagt scheißegal bist, aber das geht wirklich zu weit.
Du wärmst alte Diskussionen vom letzten Jahr wieder auf und stellst dich als Allwissender dahin, als derjenige, der immer Recht hatte, alle anderen sind dumm, arrogant, oder "ein Super-User".
Gaaaaanz bestimmt. Amen großer Meister.

Du vergisst aber einen bestimmten Umstand. Kritiken sind nach wie vor subjektiv. Und wenn ich mir mal angucke, wie die Kritiken hier stehen, hast du noch recht viele abbgekommen. Auch ich habe hilfreiche Ratschläge für meinen Roman bekommen, die mich im Schreibprozess ein ganzes Stück weiter gebracht haben (wofür ich mich bei allen nur noch mal ganz herzlich bedanken kann). ABER: dieses Forum ist kein Textkritik-Forum wie das Federfeuer. Im Federfeuer tummeln sich ausschließlich Autoren, hier sind es gar nicht mal so viele. Man könnte sie an drei oder vier Händen abzählen. Und zudem trauen sich viele einfach nicht, Feedback zu einer Geschichte zu geben, weil man die Menschen hinter den Accounts eher selten kennt. Und im Extremfall passiert eben das, was du gesagt hast: man kratzt und beißt und kann sich hinterher nicht mehr leiden.

Aber das steht in den Regeln. Man soll nur dann Kritik einfordern, wenn man sie vertragen kann. Und vertragen kann heißt nicht, dass man sagt, ja, hast recht, danke, sondern dass man damit auch arbeiten kann.
Wer demnach noch so gar keine Erfahrung im Bezug auf Kritik hat, sollte es lieber lassen.

Ich kann nur von mir sprechen, indem ich sage, dass meine fünf Betaleser das Beste sind, was mir jemals passiert ist. Sie sind ehrlich, schonungslos und auch wenn sie meine Freunde sind, sie sagen mir, wenn etwas nicht passt. Ich bin nicht anders. Gibt es Reibungspunkte, an denen Autor und Kritiker kollidieren, nimmt man sich die Zeit, um seine eigene Meinung ausführlich darzulegen.
Natürlich hat der Autor immer noch das letzte Wort, aber man sollte abwägen. Nur weil einem selbst die Formulierung gefällt, kann sie trotzdem umgangssprachlich wirken, und das in einem epischen Roman? Eher nicht, ne?

• Kommen Kritiker und Autor nicht miteinander klar, sollten sie es lassen. Aber das müsstest du doch eigentlich aus dem Federfeuer kennen.
• Man sollte Kritik nur einfordern, wenn man sie vertragen kann.
• Kritik muss natürlich konstruktiv sein.
• Konstruktive Kritik liegt NICHT im Auge des Betrachters. Konstruktiv heißt: "Das war scheiße, weil..."

Aber da ich vermute, dass du nach wie vor immer noch nicht lernfähig und kein Stückchen sympathischer als vor einem Jahr bist, breche ich hier ab. Ich könnte noch viel schreiben.

Schreiben ist ein Handwerk, und man kann andere Leute fragen, ob sie einem helfen können. Wenn man Ratschläge nicht annimmt, kann es sein, dass man einfach nicht besser wird. Ist so. Man lernt nicht nur von sich selbst. Denn irgendwann ist die Lernfähigkeit aus sich heraus auch erschöpft.

Und jetzt halt die Klappe, spiel dich nicht mehr so auf und verkriech dich in das Loch, aus dem du gekommen bist. Denn mit solchen Aktionen kriegst du weder mehr Kritiker, noch mehr Freunde.

Amen.

PaganPunk
15.11.2009, 21:21
ber aufgrund deiner Argumente habe ich dann doch wieder ein leichtes Kribbeln in der Faust verspürt. Und als mehrfache Betaleserin, die auch in diesem Forum als solche tätig war, fühle ich mich von dir beleidigt. Punkt.

Wo bist du denn Betaleserin? In einem Kinderbuchverlag? Also wer sich zu solch einen Kommentar ( und noch Folgenden) hinreißen lässt, in einem - wie ich denke reiferen Alter, sollte nicht Andere auf Grund ihres Charakters beleidigen.

Du vergisst aber einen bestimmten Umstand. Kritiken sind nach wie vor subjektiv. Und wenn ich mir mal angucke, wie die Kritiken hier stehen, hast du noch recht viele abbgekommen.

Richtig. Aber Kritiken beziehen sich auf den Text und nicht den User.

Aber das steht in den Regeln. Man soll nur dann Kritik einfordern, wenn man sie vertragen kann. Und vertragen kann heißt nicht, dass man sagt, ja, hast recht, danke, sondern dass man damit auch arbeiten kann.
Wer demnach noch so gar keine Erfahrung im Bezug auf Kritik hat, sollte es lieber lassen.

Und auch ein Kritiker muss Kritik vertragen können. Manchmal gibt es Missverständnisse etc. die man ausräumen kann. Z.B. ist die Sache mit der Grammatik bei MadBull so ein Missverständnis. Er hat diesen Jugendstil-Slang wohl bewusst gewählt.

Konstruktive Kritik liegt NICHT im Auge des Betrachters. Konstruktiv heißt: "Das war scheiße, weil..." Nein eben nicht. Es geht auch um ein respektvolles Miteinander . Wohl eher "Das war nicht so gut" oder " Beachte dies und das"

Und jetzt halt die Klappe, spiel dich nicht mehr so auf und verkriech dich in das Loch, aus dem du gekommen bist. Denn mit solchen Aktionen kriegst du weder mehr Kritiker, noch mehr Freunde.

Naja was man von so einem Menschen halten soll, muss jeder mit sich selbst ausmachen. Aber für Jemanden der sich als quasi, professionelle Betaleserin ausgibt... nicht akzeptabel.


So ich melde jetzt auch den Beitrag und hoffe, dass mal ein Mod hier regulierend eintritt, wie es bei mir auch immer ansonsten recht schnell der Fall ist.

Akissi
15.11.2009, 21:53
Wisst ihr... irgendwie find ich das gerade interessant bis amüsant. Alle hier reden davon, dass der andere respektlos, beleidigend oder sonstwie mit dem anderen umspringt und im selben Post erwidert er den Frevel... :D

Somit werde ich nun "regulierend eintreten", wie PaganPunk es so schön formulierte - obgleich ich es so oder so vorhatte :p

Ich stimme der Mehrheit der letzten Meinungen zu: Was soll das?
Ehrlich gesagt hab ich noch immer nicht verstanden, wozu das Thema jetzt eigentlich nochmal aufgewärmt wurde.
Ich würde an dieser Stelle mal ganz gerne das tun, was du vor sehr kurzer Zeit selbst in diesem Thread getan hast, Mad Bull: Ich fasse zusammen.

*Brille zurechtschieb*


treogen ist mit Sicherheit ein anerkannter und geschätzter User in diesem Forum, besitzt jedoch genauso sicher keinen Sonderstatus
Die hier kommentierende Userschaft fühlt sich von dir angegriffen, weil du sie als beeinflussbar und feige bezeichnest
Deine Geschichte hier wurde von diversen Leuten als schlecht empfunden und treogen war nicht der erste, wenn ich mich recht erinnere
Trotzdem hat sie mehr Kommentare bekommen als manch andere Geschichte, die es - sorry - eher verdient hätte
So ziemlich niemand erkennt die Sinnhaftigkeit dieses Aufstandes


Ich finde es nicht richtig, an die Decke zu gehen und selbst beleidigend zu werden wie bisou - obwohl ich es bis zum gewissen Punkt verstehen kann. Ich bringe immer wieder gerne an: Jeder fühlt sich von anderen Dingen mehr oder weniger angepisst als andere.
Insofern muss man auch Mad Bulls, äh, Anliegen respektieren. Aber ich würde doch langsam sagen wollen, dass wir den Standpunkt verstanden haben und langsam wieder zum Boden schweben können. Unabhängig davon, ob du noch nicht richtig angefangen hast ;)
Was ich an deiner Meinung schätze, Mad Bull, ist dass du keine Ungerechtigkeit im Kritikgeben haben willst. Auch, dass du Wert darauf legst, dass keine zu harsche Kritik gegeben wird, ohne dass sie unehrlich ist - das sind alles Dinge, denen ich jederzeit zustimmen würde. Wenn man sich nun die letzten paar Posts durchliest, wird man glaube ich sehen können, dass diese Befürchtung zu einem Großteil ungerechtferigt ist. Abgesehen davon ist es mit Sicherheit nicht treogens Absicht, anderen seine Meinung aufzuzwingen.
Und gehen wir mal davon aus, du hättest Recht - das würde bedeuten, treogen müsste sich vom Kritisieren zurückziehen. Ich glaube nicht, dass das im Sinne der Userschaft wäre.
Mit Sicherheit gibt es Leute, die sich von anderen beeinflussen lassen. Nur wäre deren Meinung dementsprechend auch nicht viel wert gewesen.

Die Tatsache, dass dein Anliegen eigentlich reiner Eigennutz bzw Werbung für deine seit längerer Zeit unkommentierte Geschichte war, lasse ich mal weiter unkommentiert...

So. Nuff said.
Sollte jedoch noch jemand das Gelüst haben, sich weiter zu zoffen - go ahead. Schließlich hat ja jeder das Recht auf den Ausdruck seiner eigenen kritischen Meinung ;) Für diejenigen, die das hier in den folgenden Wochen und Monaten zu lesen bekommen, wird es jedenfalls sicherlich eine sehr gut brauchbare Lektion für den Umgang mit Kritik sein...

treogen
15.11.2009, 22:01
Ich wollte mich zu diesem Thread eigentlich gar nicht mehr melden, weil es absolut keinen Sinn macht, aber das hier


Und auch ein Kritiker muss Kritik vertragen können.

kann ich so nicht stehen lassen.
Ein Kritiker nimmt gerne eine Rückmeldung zu seiner Kritik hin.
Aber was Mad Bull hier abzieht, ist handfeste Beleidigung und Nötigung der Kritiker.

Er beschimpft seine Kritiker, dass sie sich nur deswegen nicht melden würden, weil sie ANGST hätten (vor mir *rofl*).
Er erklärt, dass es eigentlich keine Mühe wäre, sich auch den größten Rotz reinzuziehen und sich wenigstens einen Achtzeiler rauszuwürgen.
Und er gibt gleich bekannt, dass er Kritik zwar einfordert, sie ihn aber am Ar**h vorbeigeht, wenn sie ihn unbequem wird.

Das sich Bisou bissig äußert, die eine äußerst fundierte Kritik geliefert hat, aber bis heute keine akzeptable Reaktion von Bull erhalten hat und die hier in diesem Thread erklärt bekommt, dass sie sich dieser Mühe nicht unterziehen hätte brauchen, weil der Herr nur die Kritik akzeptiert, die ihm genehm ist, ist mehr als nachvollziehbar.

Wer in einem Textforum Kritik fordert, ist verpflichtet, wenigstens zu äußern, dass er sich damit beschäftigt hat und wie er damit umgehen wird.

Edit: Akissi war schneller ;)

Warin
15.11.2009, 22:39
http://www.dontfeedthetroll.de/images/dftt.gif (http://www.dontfeedthetroll.de)
sry, was anderes fällt mir dazu nicht mehr ein:rolleyes:

HMP
16.11.2009, 04:54
http://www.dontfeedthetroll.de/images/dftt.gif (http://www.dontfeedthetroll.de)
sry, was anderes fällt mir dazu nicht mehr ein:rolleyes:

Mir fiel schon mal was dazu ein:

http://www.fantasyguide.de/6538.0.html

(Mai 2008)

ZanIzuNES
17.11.2009, 20:07
Lieber verrückter Bulle,

auch wenn ich nun wieder der Troll füttere - ich denke das Wichtigste wurde bereits gesagt. An meiner sehr verspäteten Antwort siehst du, was mich davon abgehalten hat, mich weiter um dich zu kümmern. Und nein, es war nicht treogen. ;)
Eigentlich hättest du es in meinen Profilnachrichten bereits lesen müssen. Ich habe keine Zeit mehr für wirklich sinnvolle Korrekturleserei. Und da ich nichts sinnvolles zu diesem Thema mehr beitragen kann und konnte, habe ich einfach den Mund gehalten. (Ich glaube, ich wiederhole mich gerade.)
Du kannst dich hier gerne argumentativ austoben. Ich persönlich habe nur für mich die Schlussfolgerung gezogen in Zukunft gar nicht mehr auf Anfragen, wie die deine im Forum zu reagieren. Das mag dir feige erscheinen - mir beschert es jedoch eine weitere Nacht, in der ich ruhig schlafen kann. Den Rest meiner knappen Freizeit verbringe ich mit Dingen oder Menschen, die mir wirklich wichtig sind: z.B meiner Familie, Bewegung an der frischen Luft, Lesen von Büchern.
Ich wünsche dir einen allseits guten Abend und hoffe, du fühlst dich nicht durch meine Wortwahl oder Ähnliches angegriffen.

Deine Zaniz

Mad Bull
19.11.2009, 15:16
Ich bin wieder da.:)
Nun zu der Frage was das hier soll, liebe Forenuser,

Warum dieser Aufstand? Was habe ich mir dabei gedacht?
Das sage ich euch.*ja*
Es geht hier um die Aufwertung der deutschsprachigen phantastischen Literatur.
Ich las im Board "Lob und Kritik" einen Wunsch, unser Forum solle das sein,
was ein Sterne-Restaurant ist.
Wir wurden aber im Deutschen Phantastik Preis nicht ausgezeichnet, warum wohl?

Es haben sich User geärgert, dass der Heitz schon wieder die Nummer eins ist.
Ja, weil er es drauf hat. Deswegen!
Auch wollen wir keinen Hohlbein von der Stange mehr.
Und Eragon-Verschnitte aus dem Amiland erst recht nicht.
Wir können jedoch mit unseren Kritiken die Stars von Morgen bestimmen.

Wir haben User, wie Hathor, Liathano oder Rotkätzchen.
Bei diesen Damen wage ich zu behaupten, dass sie sich bei der Fantasy längst durchgelesen haben. Um anspruchsvolles weiterhin zu lesen, müssen sie zwangsläufig auf Krimis zurückgreifen. Sie brauchen immer neuen Stoff.

Eine Lösung dieses Problems:
Hier gibt es Nachwuchsschreiber, die es wissen wollen:
RickyLee, Storm, PaganPunk, Ts4Ever, Akissi, mich und viele andere ...
Durch euch können wir mit der Zeit das geben, was ihr haben wollt.

Darum gilt:
Ihr wollt gute Geschichten haben?
Dann stürmt die Feedbackthreads und sprecht, ganz in eigener Sache, frei heraus. Ihr seit gefragt.
-----------------------------------------------------------------------------------------

Nächster Hinweis:
Ich habe behauptet, das Autoritäten die Kritik stark beeinflussen können.
Die User sind damit in Verbindung gebracht worden.
Zu Recht sind sie verärgert. An der Paroli, die sie mir geboten haben, konnte ich jedoch feststellen, dass sie zum Glück noch nicht so eingeschüchtert sind.*lol*
Schlimme Texte und berufliches tragen auch ihren Teil dazu bei.

koshkas Post bestätigt allerdings solche Vorkommnisse:

...
Ich einmal in einem anderen Forum meiner Meinung nach angebrachte Kritik (Grammatikfehler, Ausdruckfehler, ...) zu einer Geschichte geäussert, die ansonsten nur Lob erhalten hatte.
...
Ich hab auch mein Lob geäußert, aber die Kritik war nicht gerne gesehen. Es ging offenbar wirklich nur um beweihräucherung dessen der schrieb, ich hatte das wohl einfach nicht verstanden. tz.
Seitdem bin ich vorsichtig geworden,
...


Genau das meine ich, koshka. Nur eine Frage der Zeit und der Kritiker befindet sich ganz nah am Ausgang ... und so.
Aufgrund von Autorität. Das Sonderbare ist, dass manche es sich gar nicht bewusst sind eine Autorität zu sein. Ein Kopfschütteln, ein Wink und schon hat der kleine Störenfried ein schweres Leben.:D
Ist schon klar, warum treogen Kritiker immunisieren will.

Und hier ein weiterer Kritikpunkt:
Manchen scheint es einfach nicht klar zu sein wozu ein Internetforum überhaupt gut ist. Die Foren werden wie virtuelle Salons genutzt.
Leider verhalten sich User oft so, wie im realen Leben. Sie passen sich an und wollen mit den anderen gut auskommen. Man redet nur das, was zum guten Ton gehört und vermeidet das eine oder andere Unwort.

Wissen ist Macht - Unwissenheit ist Ohnmacht.
Um zu neuen Erkenntnissen zu kommen, muss man fragen und darf damit nie aufhören. Unwörter gehören nun mal dazu.

Durch Mobbing in der Schule wird klar, wie es anders laufen kann ...
In Internaten kann man dazu noch nachts aus dem Bett geschmissen werden.
Mit einer Lobby, die vieles abfedert, kann man auch dort das Maul aufmachen. Aber wenn es hart auf hart kommt, muss die eigene Lobby geschont bleiben, wenn man den Rücken frei haben will. Und da wird es wieder ungerecht.
Besonders in einem Gefängnis.

In einem Internetforum, wie unseres, überhaupt kein Problem.
Im schlimmsten Fall wird man vom Admin gesperrt oder man kriegt von unverständlichen Usern Trollpostings.
Ist es zu nervig, kann man sofort rausgehen. In ein paar Sekunden und schon ist ruhe. Es ist möglich, ganz allein und ohne Lobby seine eigene Meinung zu sagen, während im reellen Leben das nicht so ohne weiteres geht.

Klar, man kann versuchen taktvoll zu sein.
Und doch wird man es schaffen den anderen vor dem Kopf zu stossen.
Das Maß kann dann voll sein und man hat das Gesicht verloren.
Durch Avatare und Nicknames kein Problem.*thumbsup*

Im Internetforum kann man es sich leisten mit seiner Meinung ganz alleine dazustehen. Kritiker werden somit keinen Schaden nehmen.-------------------------------------------------------------------------------------


...
Und jetzt halt die Klappe, spiel dich nicht mehr so auf und verkriech dich in das Loch, aus dem du gekommen bist.
...


Das bräuchte eigentlich nicht kommentiert werden.
Nur ist etwas sonderbar dabei. Hier geht es etwas strenger zu, als woanders. *tsts*Ich bekam eine Kampfansage, als ich fragte, wozu überhaupt eine gute Rechtschreibung da ist. Andere User werden ermahnt keine Doppelpostings zu machen. Copyright gleich Heiligtum.
bisou kam mit dieser unverschämten Entgleisung durch, ohne eine Verwarnung bekommen zu haben. Warum? X.X Diese Logik ist wohl eher eine foreninterne.

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Nun zu den Friedensangeboten:

Im gesamten betrachtet, ist das Forum in Ordnung. Sonst würde ich hier nicht meine Zeit verschwenden. Viele nette Menschen hier.*ja*

Ordentliche Kritik ist arbeitsintensiv und gehört normalerweise mit harten Euros bezahlt.
Natürlich habe ich auch Verständnis, dass die Pflichten des täglichen Lebens und die knappe Freizeit, es nicht erlauben eine vernünftige Textkritik abzugeben. Damit hat Zanizunes völlig Recht.

Ich bedanke mich bei den Moderatoren für ihre Geduld.
Ich wäre damit nicht in jedem Forum durchgekommen.:)

treogens Wunsch, wie jeder andere User behandelt zu werden, wird selbstverständlich nachgekommen.
Obwohl er gerne dramatisiert, ist er ein prima Kerl.*thumbsup*

HMP hat uns einen guten Linkverweis gegeben.
Danke schön.

Akissis letztes Posting ist vorbildlich.*clap*
Aufklärend, schlichtend, versöhnend.
Sie kann eine berufliche Laufbahn bei der Polizei einschlagen.
Polizeiarbeit ist nicht immer mit Strafen verbunden und kann für die Bürger viel Lebensqualität bringen.

Es schön zu sehen wie gut Hathor und Poisenpainter miteinander kommuniziert haben. Hier ist zu sehen, welch eine Bereicherung Kritik für uns alle sein kann.
Das könnt ihr in Poisens Feedbackthread bewundern.

Ein Teil von bisous Posting macht Sinn.
Ein literarischer Zirkel, wo sie alle auf einer selben Wellenlänge sind,
ist eine enorme Bereicherung. Ich meine, es macht die Mischung.
Kritiken von Leuten, die man selbst nicht leiden kann, können
gute Ergänzungen liefern. Vorausgesetzt Autor und Kritiker können sich benehmen.*nono*


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Schlusswort:
Ich bleibe hart!ò.ó
Das Fantasy Forum ist als Textkritikforum nicht ernst zu nehmen.
Bei allem Verständnis warum nicht kritisiert wird, es zählen letztendlich Ergebnisse.
Für Neuautoren brauchbar. Sie können hier ihre erste Kritikerfahrung sammeln.
Für Autoren die weiterkommen wollen, werde ich mir das Recht nehmen ein besseres Textkritikforum zu empfehlen.

Ich sehe das an den Zerrissen, wie gut ein Textkritikforum ist.
Sollten sie sich hier in Zukunft häufen, werde ich meine Meinung diesbezüglich
zurücknehmen. Ich würde es mir sehr für euch wünschen, dass ich mich irre.

Gruß Mad Bull
Euer unbelehrbarer, geltungssüchtiger, egozentrischer, verlogener und bösartiger Forenbarbar*teufel*

Verräter
19.11.2009, 16:42
Ich bin sprachlos...
warum lese ich diesen Thread eigentlich noch? Aber jetzt fühle ich mich genötigt einen Post zu hinterlassen, denn ...

Mad Bull, du führst mich in ein Dilemma.
Entweder ich unterstelle dir bösartige Absichten. Dass du einfach nur provozieren willst und dich an den Antworten vergnügst.
Oder ich gehe davon aus, dass du alles was du schreibst tatsächlich ernst meinst, was natürlich eine direkte Beleidigung gegen deine Intelligenz darstellt.

So oder So, hast du mir jegliche Möglichkeit genommen freundlich zu reagieren.
Spätestens ab dem letzten Post stimme ich mit allen von bisou genannten Punkten überein. (einschließlich der unsachlichen)

Mag jemand den Thread schließen? :( Ihr dürft dann auch gern meinen Post löschen, aber ich weiß dass ich bei neuen Beiträgen wieder hier im Thread lesen und mich unnötig darüber aufregen werde.

PoiSonPaiNter
19.11.2009, 17:46
Bevor Verräters Bitte nachgekommen wird möcht ich noch gerne wissen warum ich jetzt auf einmal hier (als Paradebeispiel anscheinend) erwähnt werde? X.X
Es gibt doch noch genügend andere Geschichten auf die das mindestens genauso zutrifft...http://www.smileygarden.de/smilie/Smileygarden/argh.gif (Was auch immer damit gemeint sei http://www.smileygarden.de/smilie/Smileygarden/argh.gif X.X)
Es schön zu sehen wie gut Hathor und Poisenpainter miteinander kommuniziert haben. Hier ist zu sehen, welch eine Bereicherung Kritik für uns alle sein kann.
Das könnt ihr in Poisens Feedbackthread bewundern.


Achja: Und wo mein O hin ist :(