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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Kurzgeschichte Die Stimme des Zweifels


Simon the Sorcerer
06.06.2008, 15:54
Hallo,
die Geschichte die ihr gleich lesen werdet ist meine Erste überhaupt und sie ging mir die ganze letzte Woche im Kopf rum. Also hab ich sie aufgeschrieben. Erst wollte ich sie gar nicht hier rein stellen, aber dann hats mich doch interessiert was andere davon halten.
In Rechtschreibung und Grammatik war ich noch nie der Held, desswegen entschuldige ich mich schon mal im vorraus.
Aber lest einfach mal selbst...

Grüße




Die Stimme des Zweifels
(Kurzgeschichte und Erstlingswerk)

Es war an einem heißen Spätsommertag, die Sonne brannte wie schon so oft in den letzten Wochen.
Die Felder standen kurz vor der Ernte und die Obstbäume bogen sich vor reifen Früchten.
Als ich mich mit Kerb, kurz nach dem Mittagsmahl, auf den Weg zu unserem Lieblingsbaum machte. Er hatte sich noch einen riesige Lammkeule als Nachtisch mitgenommen. „Unglaublich was der alles essen kann“ dachte ich.

Völlig erschöpft von dem relativ kurzen Spaziergang sank ich neben Kerb an den Stamm des prächtigen Kirschbaums. Die Hitze machte mir doch mehr zu schaffen als früher.
Der Baum mußte mind 60 Jahre alt sein, hatte eine riesige Krone und dieses Jahr eine unglaubliche Menge an Obst. Er lag auf einer kleinen Anhöhe sodass man das ganze Tal vor dem Schloß überblicken konnte. Es duftete herrlich nach überreifen Früchten, ich liebe diese weiß blühenden Bäume seit meiner Kindheit und bilde es mir vielleicht auch nur ein, aber dieser Geruch ist einzigartig... .
Ich zog meine Lederstiefel aus und wühlte mit den Zehen im Gras, hier im Schatten des Baums war es angenehm kühl. Ich blickte kurz zu Kerb der in seine Lammkeule vertieft war und genüsslich schmatzte. Dann packte ich meine Laute aus dem Rucksack und zupfte eine etwas melankolisch angehauchte Melodie. Es war ein ruhiges Stück und bestand fast ausschließlich aus hellen Tönen. Nach einem kurzen Vers der Magie, lehnte ich die Laute neben mich an den Baumstamm woraufhin sie alleine weiterspielte.
So jetzt war ich in der richtigen Stimmung um über etwas nachzudenken was mir schon die ganze Zeit nicht aus dem Kopf ging.
Seit dem letzten Auftrag unserer Königin hatte ich so ein Gefühl... oder auch eine Stimme die mich zweifeln ließ.

Der Auftrag war nichts besonders, eigentlich wie immer.
Leute aufspühren, Leute töten. Und am besten ohne viel aufsehen zu erregen. Ganz sauber, ganz einfach.

Kerb hatte sie mir als Verstärkung mitgeschickt. Hatte ich früher auch schon Verstärkung gebraucht... ?
„Du wirst alt mein Junge...“flüsterte ich vor mich hin ohne es zu merken. Kerb sah mich über seine Lammkeule hinweg fragend an. „Du nicht“erwiederte ich. „Du bist in deinen besten Jahren“.
Ich bekam ein zustimmendes Grunzen, mehr nicht.
Sollte er mich etwa in Zukunft ersetzten ?
Schon wieder diese Stimme.

Verdammt würde ich so eine Lammkeule als Nachtisch essen, ich würde fett wie ein Schwein werden. Und wer will schon einen fetten, unbeweglichen Assasine ?...

Zwar mit mittelprächtigen magischen Fähigkeiten und einem gewissen Talent zur Unterhaltung, was meine Tarnung als Narr nahelegt, aber immer noch fett !

...Niemand !

Also keine Lammkeule... stattdessen knabberte ich eine Karotte... eine Karotte, wie lächerlich !

Unser Auftrag lief problemlos, wir hatten die Kerle schnell aufgespührt. In irgendeiner Spelunke. Ich lockte die zwei Anführer unter dem Vorwand ein Job für sie zu haben in die dunkle Gasse hinter dem Etablissment.
„Was für zwei Trottel“ dachte ich. Den Rest erledigte Kerb. Bevor sie wußten was gesah waren sie auch schon tod.
Ja, er war schnell und tödlich unser Kerb. Aber es war mein Plan , meine Taktik, die ich ihm vorher immer wieder eingebläut habe.
Früher war ich auch schnell, ja... früher.

Hätten wir die Anderen auch noch umbringen sollen ? Mmh, davon hatte sie nichts gesagt. Aber eine Königin redet darüber auch nicht.
Sie machte Andeutungen und dann bekam ich wie immer diesen ganz bestimmten Blick. Und ich wußte was zu tun war.

Hatte sie sie sich desswegen noch nicht nicht gemeldet ? War meine..., nein unsere Aufgabe noch nicht erledigt ?
Schon wieder diese Stimme...

Oder war sie nur sauer über meinen Spaß mit dem Hofprotokollmeister ?
„Ob er wohl inzwischen neue Schuhe hat ?“ fragte ich Kerb. Er blickte mich erst verständnisslos an. Doch dann sah ich das wissende Funkeln in seinen Augen. Das Grunzen klang diesmal mehr wie ein lachen.
Aber wer kann schon lachen mit einer Lammkeule zwischenden Zähnen. Ich mußte Schmunzeln...
So übel war er gar nicht.


So, jetzt sitze ich hier am Kaminfeuer meiner Hütte mit einer Pfeife im Mundwinkel und mache Rauchkringel. Kerberos sitzt neben mir und lässt sich kraulen während er den Knochen der Lammkeule abnagt. Und ich stelle fest, dass wir gar kein so schlechtes Team sind.
Er mit seiner Spührnase und seinen tödlichen Fängen und Klauen. Und ich mit dem Plan, der Taktik und der Magie. So kann es noch einige Jahre weitergehn.
Wenn ich dann irgendwann wirklich zu alt bin für den Job. Wer weiß, vielleicht gehe ich in die Ausbildung und bringe den jungen Hasen das Handwerk des tötens bei. Aber das hat noch Zeit...
Und inzwischen warte ich auf eine Nachricht meiner Königin... ein neuer Auftrag oder auch nur eine Vorstellung als Narr und Magier während eines Staatsempfangs ...ist egal.

Und wenn Ihr euch fragt was aus der Stimme wurde... nun ich bin eben doch ein Meister im Stimmen verstummen lassen. Auf die eine oder andere Weise...

RickyLee
06.06.2008, 16:11
Eine schöne Geschichte, so insgesamt und an sich.
Ehrlich gesagt ist der Mann für einen Serienkiller eher unbekümmert, aber gut, es kommt ja heraus, wie er seine Zweifelsstimmchen zum Verstummen bringt.
Dass Kerberos ein Werwolf ist (mir schwante das ja schon, als sein Name komplett ausgeschrieben wurde und bis dahin hatte ich ihn nocht als dicken menschlichen Gorilla im Kopf, hehe) ist eine nette Überraschung, auch diese friedliche Atmosphäre hast du gut hingekriegt.

Nun die kalte Dusche...

Als ich mich mit Kerb, kurz nach dem Mittagsmahl, auf den Weg zu unserem lieblings Kirschbaum machte. Er hatte sich noch einen riesige Lammkeule als Nachtisch mitgenommen. „Unglaublich was der nicht alles essen kann“ dachte ich.
Völlig erschöpft von dem relativ kurzen Spaziergang sank ich neben Kerb an den Stamm des prächtigen Kirschbaums. Die Hitze machte mir doch mehr zu schaffen als früher.
Der Baum mußte mind 60 Jahre alt sein, hatte eine riesige Krone und dieses Jahr eine unglaubliche Menge an Kirschen. Er lag auf einer kleinen Anhöhe sodass man das ganze Tal vor dem Schloß überblicken konnte. Es duftete herrlich nach überreifen Kirschen, ich liebe Kirschbäume seit meiner Kindheit und bilde es mir vielleicht auch nur ein, aber dieser Geruch ist einzigartig...


Kirschen ohne Ende! Tipp hierfür: ein paar Synonyme verwenden, nicht immer das gleiche Wort wiederholen, zum Beispiel...

Der Baum mußte mind 60 Jahre alt sein, hatte eine riesige Krone und dieses Jahr eine unglaubliche Menge an roten Punkten, die das grüne Geäst schmückten. Er lag auf einer kleinen Anhöhe sodass man das ganze Tal vor dem Schloß überblicken konnte. Es duftete herrlich nach überreifen Früchten, ich liebe diese rosa blühenden Bäume seit meiner Kindheit und bilde es mir vielleicht auch nur ein, aber dieser Geruch ist einzigartig...

Wobei hier natürlich mein etwas femininer Schreibstil mit reinspielt, aber du verstehst, was ich meine.

„Ob er wohl inzwischen neue Schuhe hat ??“
Nenn mich pedantisch, aber entweder drei Fragezeichen, Ausrufezeichen und Fragezeichen oder nur ein Fragezeichen. Zwei wirken irgendwie so... unvollständig.
Genauso deine Punkte. Drei reichen vollkommen aus ^^

Es sind tatsächlich auch einige Grammatik und Schreibfehler drin, aber die rauszupopeln überlass ich den anderen *hüstel*

Eine schöne Geschichte, gute, kurzweilige Unterhaltung. Allerdings war mir der Schauplatzwechsel nicht ganz klar... sind sie immer am gleichen Ort oder wechselt das doch noch zwischendrin?
Das Selbstgespräch des Assassinen war auch amüsant...
Wobei verdammt oft "verdammt" vorkam. 0.o verdammt, ich hab verdammt gesagt. Verdammt, schon wieder, verdammt. Ah, ich darf doch nicht immer verdammt sagen und jetzt hab ich schon wieder verdammt gesagt... VERDAMMT!

AAAAAARGH!

Simon the Sorcerer
06.06.2008, 19:17
Danke für die Tipps RickyLee !

So kalt war die Dusche gar nicht :D

Hab auch gleich versucht deine Kritik umzusetzen und einige Änderungen gemacht !

Freut mich wenn dir die Geschichte gefallen hat.

Grüße

Warin
06.06.2008, 21:51
Ja, die Geschichte las sich eigentlich ganz gut an, aber das Ende hat mich dann ein wenig enttäuscht.

Ich hatte ehrlichgesagt ein wenig darauf spekuliert, dass hier der Täter zum Opfer werden würde und Kerb sein Henker würde. O.K., nun war der Gag der Werwolf, das hat mich aber nicht soooo vom Hocker gerissen.

Daher nur drei Sterne von mir.

Elyon
06.06.2008, 22:05
Gefällt mir....
Ist eig. ja alles gesagt worden von Ricky und Warin, obwohl... jup da hab ich noch was gefunden:

Der Baum mußte mind 60 Jahre alt sein, hatte eine riesige Krone und dieses Jahr eine unglaubliche Menge an Obst.
Diese Abkürzung hat mich ein wenig beim lesen gestört, weil ich nicht sofort erkannte, was für ein Wort es war...
Und noch was:
Als ich mich mit Kerb,___ kurz nach dem Mittagsmahl, auf den Weg zu unserem Lieblingsbaum machte.
Da könntest du noch einen Satz hinschreiben, um wen sichs da eigentlich handelt... Musst aber nicht unbedingt^^

Auf jeden Fall:
*thumbsup* Gutes "Erstlingswerk" wie du es ja nennst^^

DisAster
07.06.2008, 23:34
Heyhey, ich will dich nicht mit meiner Kritik verschonen. ^^

Also, an sich fand ich diese Geschichte als Erstlingswerk wirklich gut gelungen. Wir haben in der Schule das Thema Kurzgeschichten. Ich fand, du hattest ein gutes Leitmotiv (die Lammkeule) und einen lustigen Wendepunkt (Kerberos, der Hund oder Werwolf). Die Charaktere sind typisiert, nicht zu viel erwähnt, nicht zu wenig. (Zumindest meines Erachtens nach nicht.)

Irgendwie störte mich am Anfang „Unglaublich was der alles essen kann“ dachte ich. Jaaajaa, Geschmackssache, aber mein Geschmack is es nicht. Ich finde irgendwie, dass diese Gänsefüßchen schlecht in die Einleitung passen. Ich fänd`s harmonischer, hättest du gesagt: Es war unglaublich, wieviel er essen konnte. Aber wie gesagt, Geschmackssache.

Und ehrlich gesagt, dachte ich zu Anfang Kerb sei irgendein Gegenstand und fragte mich, ob du nicht "mit einem Korb" meintest und dich bloß verschrieben hättest. :D

Ich fand's auch trotz der Hitze merkwürdig, dass eine Person von "dem relativ kurzen Spaziergang" "völlig erschöpft" ist.

Ich hätte aus "und bilde es mir vielleicht auch nur ein, aber dieser Geruch ist einzigartig... . " einen ganzen Satz gemacht. Vielleicht bilde ich mir das auch nur ein, aber dieser Geruch ist einzigartig.

Den "Vers der Magie" verstehe ich nicht. Was meinst du damit?

Was ist eine Spelunke?

Was meintest du mit "Spaß mit dem Hofprotokollmeister"?

Im Übrigen werden Nomen wie Grunzen oder Funken generell groß geschrieben.

Zum Schluß fand ich es gut, dass du den Leser angesprochen hast.


Soviel meinerseits, mfG

Livrion
08.06.2008, 00:00
Für eine erste Geschichte ist das doch ganz O.K.

Mehr aber leider auch nicht.
Die gesamte Erzählung plätschert doch etwas belanglos vor sich hin.

Zudem wirken die Gedanken etwas konstruiert, die vielen Grammatik- und Rechtschreibfehler lassen die Geschichte auch etwas dilettantisch wirken.

Es fehlen die Überraschungsmomente, die Nummer am Schluss wirkt auch doch etwas sehr gewollt.



@DisAster

1.Eine Spelunke ist übrigens so etwas wie eine heruntergekommende Kneipe

2. Zum Vers der Magie: Wahrscheinlich dient er dazu, das Instrument alleine weiterspielen zu lassen

3. Der Spaß mit dem Hausprotokollmeister war wahrscheinlich, dass ihm die Schuhe gefressen worden oder irgend so was.

ZanIzuNES
08.06.2008, 20:38
Hallo Simon,

also mir hat dein Text gut gefallen (abgesehen von Rechtschreibung und Kommasetzung - *grumel*)

Allerdings hat er eine große Schwäche - der Gag mit dem Werwolf kam - zumindest bei mir - nicht an. Vielleicht brauche ich ja den Hinweis mit dem Holzhammer, aber ICH konnte keinen Hinweis finden, der mir das mit dem Werwolf auch nur ansaztweise angedeutet hätte.

@ Disaster: Grunzen per se ist immer noch ein Zeitwort, aber in dem Kontext den Simon verwendet, zusammen mit einem Artikel, ist es dann ein Nomen!

Gruß ZanIz

Simon the Sorcerer
09.06.2008, 21:57
Hey !

Danke, euch allen für die Kritiken und Ansätze.

Einiges hab ich schon versucht zu korrigieren und umzusetzen.

Aber mir ist auch klar geworden, dass ich wohl noch viel zu lernen habe was das schreiben angeht.;)

Also, wenn mich die Muse nochmal küsst werdet ihr wieder von mir lesen...

...denn Spaß hat´s allemal gemacht ! :D

Grüße

DisAster
12.06.2008, 15:19
Hallo Simon,
@ Disaster: Grunzen per se ist immer noch ein Zeitwort, aber in dem Kontext den Simon verwendet, zusammen mit einem Artikel, ist es dann ein Nomen!

Gruß ZanIz

Zeitwort? Nicht Verb?

Was heißt "per se"?

Ich meinte ja mit dem verendeten Kontext.*cool*

Hathor
12.06.2008, 15:25
Zeitwort? Nicht Verb?

Was heißt "per se"?

Ich meinte ja mit dem verendeten Kontext.*cool*

Verb und Zeitwort ist dasselbe ;)

Per se bedeutet soviel wie "von sich selbst aus" bzw "an sich"

Und was ist nun ein "verendeter" Kontext? Ich kenne "verendet" nur als Bezeichnung für "gestorben" bzw "zugrunde gegangen (bei Tieren) X.X

Oder meinst du "verändert"?

ZanIzuNES
12.06.2008, 20:14
Zeitwort? Nicht Verb?
Da das Vorwissen hier im Forum sehr unterschiedlich ist, baue ich gerne die deutschen Begriffe ein. Hathor hat es ja gut erklärt, Danke dafür.

Ich meinte ja mit dem verwendeten Kontext.*cool*
:) Du meintest sicher das.

Und ich entschuldige mich, denn ich war etwas spitzfindig. Im Prinzip hast du mit der Bezeichnung Nomen Recht.

*klugscheißan* Nur wenn man es ganz genau nimmt ist "Grunzen" im genutzten Kontext ein Verb, das an dieser Stelle die Funktion eines Nomens übernommen hat. Was ein kleiner Unterschied ist.*klugscheißende*

Ich werde das in Zukunft lassen, versprochen! Sonst verwirre ich die Leute nur unnötig.

Gruß Zaniz

DisAster
13.06.2008, 16:34
Ach, ja, ich meinte im verwendeten Kontext. :rolleyes:

Und du brauchst das nicht lassen, jetzt weiß ich immerhin was ein Zeitwort ist. ;) (Wobei ich diese Bezeichnung eher unpassend finde)

Mh, hatten wir in Latein nicht gerade das Ding mit dem Partizip? Also, von "schreiben" "Geschriebenes", von "lesen" "Gelesenes". Für uns hat sich das alles ja schon als Nomen eingeprägt. Könnt mich ruhig berichtigen, falls ich falsch liege. ;)

Sry für das OT.

An'wén
04.09.2008, 21:19
Huhu

Also ich finde diese Kurzgeschichten ganz interessant, jedoch fehlen mir Beschreibungen und davon eine ganze Menge ... es geht mir alles irgendwie zu schnell und zu ungenau, abgesehen von einigen kleinen Kommata-fehlern wie Rechtschreibfehlern.
Vielleicht würde ich dieses Werk noch einmal überarbeiten und dieser Geschichte etwas mehr Zeit schenken, denn so rauscht sie ehrlich gesagt an mir ein wenig vorbei, auch wenn sie nicht schlecht ist. Die Idee finde ich sogar ausgezeichnet.

Liebe Grüße
An'wén

Simon the Sorcerer
06.09.2008, 02:29
@An'wén :

Vielen Dank für die Blumen !;)

Wow, du hast mich ja schnell durchschaut. Aber es stimmt, mit der Geschichte hab ich mir wirklich nicht viel Zeit gelassen. Es war eher spontan.

Drauf gekommen bin ich, als ich hier im Forum die Kurzgeschichten gelesen hab.
Danach hatte ich iwi Lust auch mal so ne Geschichte zu schreiben.
Tage später kam mir dann plötzlich die Idee, die ich dann immer weiter gesponnen hab. Und schlussendlich hab ich sie einfach mal abgetippt und ins Forum gestellt um zu sehen wie sie ankommt.
Vom Ergebniss war ich dann doch positiv überrrascht.*ja*

Das mit den fehlenden Beschreibungen war teils unbeabsichtigt, teils so gewollt.
Ich mag es wenn der Rahmen einer Geschichte noch Platz zum ausmalen lässt und nicht alles haarklein beschrieben ist. Deshalb wollte ich den Leser über einiges im unklaren lassen, auch um die Hauptperson mysteriöser erscheinen zu lassen.
Aber teilweise auch einfach aus Zeitmangel, wie du schon richtig festgestellt hast.;)

Es freut mich, wenn dich meine Geschichte zum weiterdenken anregen konnt.:D

(und wie gesagt, Kommata und Rechtschreibung, sind nicht gerade Freunde von mir...)


Grüße

Lythande
06.09.2008, 11:29
Hallo Simon,

die Geschichte hat mich zwar anfangs begeistert, doch wie schon oft gesagt wurde - ich will nicht alles wiederholen -, Rechtschreibung, Spannungsfaktor usw. Ich finde sie für ein Erstlingswerk gut, aber du hättest die Geschichte ruhig ausschmücken können. Wenn du die Hauptperson mysteriöser erscheinen lassen möchtest, dann tu das, aber nicht, indem du den Leser im Dunkeln tappen lässt. Den Witz mit Kerberos fand ich gut, das jagt dem Leser die Mundwinkel nach oben und passt. Der Auftrag und die Hintergründe, weshalb die Königin dem Magier oder wer er ist, sollten genauer erläutert werden. Es sind die kleinen, aber feinen Stichworte, die dem Leser die passenden hinweise geben, z. B., dass man kurz erwähnt, wer der hauptcharakter ist und in wiefern er Aufträge ausführt.

Im Großen und Ganzen: Gut, aber die Geschichte verlangt nach mehr. Das könnte eine längere Story werden, in der der Magier noch viele Abenteuer mit seinem Gefährten erlebt.

Gruß
Lythande

Idalia
28.01.2009, 13:44
Hey Simon

Hab sie mir durchgelesen. Mir gefällt, dass sie so locker und amüsant geschrieben ist. Allerdings würde ich mir schon ein wenig mehr Mühe mit der Rechtschreibung, Grammatik und ev. Satzstellung geben. :p Auch musst du darauf achten nicht ins Präsenz zu verfallen, auch sonst stimmen die Zeiten nicht immer ganz. Das war eigentlich das, was mich am meisten gestört hat. Auch komisch und relativ unklar war, wo er sich gerade befindet. Hat er die Orte gewechselt oder befand er sich immer am gleichen Platz unter dem Kirschbaum? Hängt wahrscheinlich damit zusammen, dass du mit den Zeiten nicht differenziert hast, was schon geschehen ist oder grad geschieht. Verstehst du was ich meine?

Aber alles in einem, und dafür dass du sie grad mal so "hingekritzelt" hast, ist sie gar nicht schlecht. Vielleicht solltest du dir nochmal überlegen, sie zu überarbeiten und ein wenig auszubauen mit ein paar Ausschmückungen und eventuell ein paar Hintergründe über deine Welt, die Königin oder so. Das Kerb sich als Tier herrausstellte, war für mich überraschend und gut gemacht.

Und dann vielleicht noch eine Frage: Hat die Story einen autobiographischen Touch? Fühlst du dich alt? Armer Zauberer... *grins*

Simon the Sorcerer
29.01.2009, 23:32
Hey Idalia,

danke für deine Kritik. Das mit der Rechstschreibung ist wirklich ein Problem bei mir, das nächste mal lass ich meine Geschicht vorher beta-lesen, versprochen.;)
Das mit den Zeiten, ja da hab ich mir schwer getan, und würde es nächste mal auch nicht mehr so machen.
Ich denke ich werde diese Geschichte nicht mehr überarbeiten, sie steht für meine (damalige? Oder momentane) Unerfahrenheit, was das Geschichten schreiben angeht.
Es steht für sich, mit all seinen Fehlern.*ja*

Aber ich denke über eine Fortsetzung nach oder aber auch ein Prequel.X.X

Ich verspreche mir diesmal mehr Zeit zu nehmen, und sie vorher beta-lesen zu lassen !


Und ob sie autobiographisch war ? Manchmal vielleicht ;)

Grüße und Danke fürs lesen.