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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Lyrik Tiefer Fall


RickyLee
25.01.2008, 19:20
Tiefer Fall

Die Wirklichkeit um mich herum zerbricht
Und ich kann sie nicht festhalten
Meine Hände rutschen ab
Der Abgrund rückt immer näher an meine Füße

Ich falle
Werde herab gesogen
Es gibt kein Halten mehr

Ich zerspringe
Wie aus Porzellan
Harte, kalte Haut
Zertrümmert durch zu großen Druck

Dann strömt es aus mir heraus
Explodiert im Zeitraffer
Und ich stelle fest
Dass das, was ich in mir eingesperrt hatte
Ich selbst war

Und fliege davon.

Deny
16.02.2008, 19:04
Die idee ist nicht wirklich neu...
Aber Gut umgesetzt
Zertrümmert durch zu großen Druck
Des ist ein ziemlich geniales Bild!*grins*

ich würde gernbe nochmehr schrioeben, aber mir fällt nichts ein!:(

Saniya
26.02.2008, 20:45
Es beginnt doch recht verzweifelt doch am Ende steht die Hoffnung.
Mich interessiert da immer, wie man auf so was kommt.
Ich selbst schreibe Sachen in der Art auch öfters.
Das geschieht dann bei mir aus meinem alltäglichen Gefühlswirrwarr.:)
Mir gefällts jedenfalls. *ja*
Kann man da noch mehr von Dir erwarten?

Tintenherz
23.03.2008, 22:50
Sehr schön geschrieben. Es ist so wunderschön wie du Gefühle zumAusdruck bringst. Ich persönlich konnte mir deine Lage oder vielmehr die des Ichs sehr gut vorstellen. Und auch Bilder erschienen in meinem Kopf mach weiter so.

LG Tintenherz

Cullabay
20.02.2009, 12:38
Richtig gutes Gedicht. Im Gegesatz zu so vielen anderen Gedichten, die einfach zu viele Worte machen sitzt hier jedes einzelne.
Schade, dass Du keine weiteren in dieser Art hier bisher vorgestellt hast.

Zentara
16.06.2009, 08:53
Interessantes Gedicht, obwohl es nicht ellenlang ist hat es dadurch dennoch nicht an Sinn verloren bzw mangelt daran.
Ja, oftmals ist weniger mehr. :)