RickyLee
08.06.2008, 21:47
(So, die neue Version, falls ihr immernoch Fehler findet, lasst es mich bitte wissen :) )
Suspense Writing
Emily ging die Straße entlang.
Sie würde keinen guten Charakter für eine Mysterygeschichte abgeben, dachte sie, während sie ihr dunkles Spiegelbild in den vorbeiziehenden Schaufenstern betrachtete. Denn diese waren in 90% der Fälle
- jünger als zwanzig
- klein
- bleich
- nachdenklich
- und hatten einen kleinen Freundeskreis, und/oder wurden von Fieslingen verprügelt
- außerdem waren´s meist Weiße
Sie hingegen war 22 Jahre alt, 1.80 m groß, platzte meist damit heraus, was sie sagen wollte, wusste sich zu wehren und erfreute sich, im Gegenteil, einer großen Familie und einem Notizbuch voller Freunde, Bekannten und Flirtereien. Außerdem war ihr Gesicht dunkel wie Schokolade. Den Vergleich mochte sie selbst gern, vielleicht, weil sie die selbst gerne aß, am Besten zu einem romantischen Film...
Passte überhaupt nicht in eine Mysterygeschichte, völlig ungeeignet.
Ärgerlich rubbelte sie sich über ihre Nase. Sie mochte ihr Gesicht, daran gab’s nichts auszusetzen, wäre ja noch schöner. Außerdem mochte sie gar kein Mystery, warum machte sie sich überhaupt Gedanken darüber?
Und warum diese Selbstanalyse? Sie wollte doch irgendetwas anderes?
Achja... Sie hob den Einkaufszettel und musterte die Liste.
„Fuck“, grummelte sie und drehte um. Vor lauter Nachdenken war sie glatt am nächsten Laden vorbeigelaufen!
Im Galeria Kaufhof schlenderte sie mit schweren Beinen umher, in halb interessierter, halb desinteressierter Stimmung. Also eigentlich wollte sie ja nichts weiter kaufen, aber generell ließ sie sich von den bunten Werbeplakaten und dem lügenden Licht ab und an umstimmen. Sie hatte das Geld dafür ja auch selbst verdient, warum sich nicht mal was gönnen?
Trotzdem, während sie im Laden verschiedene Shirts durch die Fingerspitzen gleiten ließ, die sie eigentlich alle nicht richtig interessierten, kam es ihr vor, als würde ihr jemand über die Schulter sehen. Nein, eher, als würde er oder sie sie von der Seite betrachten, ein wenig aus der Entfernung, jetzt, gerade jetzt, ihren schwarzen, verflochtenen Hinterkopf ansehen, ihr kariertes Shirt betrachten...
Moment mal, schoss ihr durch den Kopf. Das kam doch meist nach der Beschreibung der Statur und der Persönlichkeit: Die Kleidung und der Lebensstil. Sie kam sich vor, als würde jemand systematisch ein Handbuch der ersten Schritte zum Schreiben eines Buches durchgehen...
Sie hieb sich auf die Stirn. Sie wollte doch nur ein Shirt kaufen, warum hatte sie heute nur so seltsame Gedanken? Kopfschüttelnd verschwand sie aus dem Laden.
Als kleines Kind hatte sie sich überlegt... was wäre, wenn sie alle in Wirklichkeit Marionetten waren und sie nicht merkten, dass sie gespielt wurden? Unsichtbare Fäden an Händen und Füßen und...
So ein Mist! Sowas hatte sie doch nicht gedacht! Als Kind hatte sie an Puppen gedacht und wie sie ihr nächstes Kleid von den Eltern schnorren konnte!
Emily fühlte sich wirklich beobachtet, mehr als das, sie fühlte sich, als würde jemand in ihre Gedanken sehen und beliebig Dinge herauszupfen. Warum eigentlich formulierte sie gerade all ihre Gedanken aus? Das tat man sonst nie! Höchstens, wenn man einen Brief schrieb.
Emilys Herz raste, aber selbst das bekam der unsichtbare Beobachter heraus. Er wusste alles, er sah alles, er fühlte alles, was sie fühlte. Sie hatte nichts mehr, was ihr gehörte, nichts. Alles wurde geteilt. Alles wurde ihr weggenommen.
Keuchend und als einzige blieb sie in der sich bewegenden und lärmenden Menschenmenge stehen. Sie war nicht gerannt, die Luft presste sich von selbst aus ihren Lungen. Alles um sie herum war zu laut, viel zu laut. Sie wollte weg, sie musste weg.
Panisch schlug sie sich in eine graue Nebengasse.
Nein!
Für fünf Minuten hatte es aufgehört, dieses grässliche Gefühl des Über-Die-Schulter-Blickens war weg gewesen, gerade so lange, dass sie sich es einbilden konnte, es sich eingebildet zu haben. Nun war es wieder da.
Das hieß...das hieß... jetzt stand etwas Wichtiges an. Das wusste sie einfach. So war es doch immer, oder?
Sie tat etwas, das vollkommen untypisch war und auch im wahren Leben nie jemand machte: Sie drehte sich ganz langsam um, weil sie vermutete, dass etwas hinter ihr war.
Wirklich! So etwas tat man doch nur im Film!
Und auch nur im Film stand oder saß da tatsächlich jemand.
In diesem Falle eine runzelige alte Oma auf einem Teppich, die an der Straßenecke saß und sie angrinste, ein Amulett an einer schweren Kette an ihrem Hals, das beinahe in den vielen Lagen aus verschiedenen bunten, exotischen Stoffen verschwand. Eisengraue Haare flossen auf ihrem Rücken zu einem Zopf zusammen. Ihr Blick war wach und sie musterte Emily wohlwollend.
Sie war nicht real. Sie konnte nicht real sein! Welche Rentnerin hatte es sich zur Aufgabe gemacht, freiwillig auf einem Teppich zu sitzen und faltig zu grinsen?
Und vermutlich sagte sie auch gleich etwas wie:
„Ich habe dich erwartet, Emily.“
Ihr Mund bildete ein stummes, entsetztes O, als sie diese Worte tatsächlich sagte. Und sie protestierte. Nein, sie würde nicht, „wer bist du“, „was willst du von mir“ oder... „woher kennst du meinen Namen“ sagen. Sie würde einfach weitergehen und sie ignorieren, sie wollte nur raus aus der Sache, raus aus der Geschichte...
Emily ging also weiter, steifer Blick, steifer Schritt.
Sie ging langsam, sie lief... letztlich rannte sie, aber nichts konnte den unbarmherzigen Blick abwenden, der auf ihr ruhte. Er oder sie, wer immer es auch war, beobachtete sie noch immer! Ihre Beine schmerzten, ihr Atem ging pfeifend und die Handtasche schlenkerte schmerzhaft an ihrem Ellenbogen.
In diesem Viertel wohnte niemand, zumindest war niemand da.
Zu ihrer linken, da, ein leeres Fabrikgebäude, das scheinheilig Schutz versprach.
Sie hielt darauf zu.
Nein! War es nicht genau das, was von ihr verlangt wurde?
Oder doch, hier zu bleiben?
Sie irgendwo anders hinzuschicken?
Oder wollte man nur, dass sie das dachte?
Sie blieb stehen, kauerte sich zu einem verkrampften Etwas zusammen.
Sie wusste nicht mehr, was sie tun sollte, sie war in die Enge getrieben worden.
„Bitte... sieh weg, guck doch einfach weg...“, bat sie, Tränen liefen ihr übers Gesicht, tropften heiß ihre Wangen herab, in den Schachtdeckel hinein. Der fremde Wille zog und zerrte an ihr, er wollte, dass sie ins Gebäude ging.
Und sie weinte weiter, weigerte sich.
Mit einem Male begriff sie, was sie unvermeidlich begreifen musste.
Sie musste tun, was ihr befohlen wurde. Was auch immer ihr bevorstand, sie musste es hinter sich bringen, wenn sie das alles beenden wollte. Ihre Aufgabe bewältigen. Sie starrte ins Leere, durch den Asphalt zu ihren Füßen hindurch.
Irgendwann hatte sie es so weit akzeptiert. Sie hatte einfach keine Wahl. Sie war ein Spielball größerer Mächte geworden, ihr blieb nur die Hoffnung, dass diese das Interesse wieder an ihr verloren.
Sie stand auf, ließ ihre Handtasche zurück. Sie würde nicht gestohlen werden, in solchen Geschichten geschah das nie. Das Fabrikgebäude empfing sie, ragte wie ein Monster aus Beton aus dem Asphalt. Gefräßig.
Ihre Hand bewegte nur leicht die Doppeltür aus Stahl, als diese schon wie von Geisterhand aufschwang: Knarzend und beide Türen gleichzeitig.
Drinnen war es stockdunkel.
Nein, nicht ganz.
Ein großer Stern, ein helles Viereck, malte unscharfe Konturen ins Dunkel.
Wie ein Nachtfalter vom Licht angezogen schritt sie hypnotisiert darauf zu, schnell. Schneller! Noch schneller!
Angekommen, und als sie davor stand, konnte sie nichts anderes, als es entsetzt und ungläubig zu betrachten.
Ein Bildschirm war es, der im Dunkel schwebte, ein Bildschirm ohne Rahmen, ohne Mauer, als hätte man ihn in die Luft getackert.
Emily fiel auf die Knie, so wie man es als guter Hauptcharakter von ihr verlangte, kroch näher heran und legte eine Hand sacht an das kalte Glas. Dünne Zeilen aus Text lagen über dem Licht, spiegelverkehrt. Und auf der anderen Seite der Trennwand sah sie, wer sie die ganze Zeit beobachtet, in die Verzweiflung getrieben und verfolgt hatte.
Sie sah ihren allmächtigen Stalker.
Sie sah...
DICH!!!
Suspense Writing
Emily ging die Straße entlang.
Sie würde keinen guten Charakter für eine Mysterygeschichte abgeben, dachte sie, während sie ihr dunkles Spiegelbild in den vorbeiziehenden Schaufenstern betrachtete. Denn diese waren in 90% der Fälle
- jünger als zwanzig
- klein
- bleich
- nachdenklich
- und hatten einen kleinen Freundeskreis, und/oder wurden von Fieslingen verprügelt
- außerdem waren´s meist Weiße
Sie hingegen war 22 Jahre alt, 1.80 m groß, platzte meist damit heraus, was sie sagen wollte, wusste sich zu wehren und erfreute sich, im Gegenteil, einer großen Familie und einem Notizbuch voller Freunde, Bekannten und Flirtereien. Außerdem war ihr Gesicht dunkel wie Schokolade. Den Vergleich mochte sie selbst gern, vielleicht, weil sie die selbst gerne aß, am Besten zu einem romantischen Film...
Passte überhaupt nicht in eine Mysterygeschichte, völlig ungeeignet.
Ärgerlich rubbelte sie sich über ihre Nase. Sie mochte ihr Gesicht, daran gab’s nichts auszusetzen, wäre ja noch schöner. Außerdem mochte sie gar kein Mystery, warum machte sie sich überhaupt Gedanken darüber?
Und warum diese Selbstanalyse? Sie wollte doch irgendetwas anderes?
Achja... Sie hob den Einkaufszettel und musterte die Liste.
„Fuck“, grummelte sie und drehte um. Vor lauter Nachdenken war sie glatt am nächsten Laden vorbeigelaufen!
Im Galeria Kaufhof schlenderte sie mit schweren Beinen umher, in halb interessierter, halb desinteressierter Stimmung. Also eigentlich wollte sie ja nichts weiter kaufen, aber generell ließ sie sich von den bunten Werbeplakaten und dem lügenden Licht ab und an umstimmen. Sie hatte das Geld dafür ja auch selbst verdient, warum sich nicht mal was gönnen?
Trotzdem, während sie im Laden verschiedene Shirts durch die Fingerspitzen gleiten ließ, die sie eigentlich alle nicht richtig interessierten, kam es ihr vor, als würde ihr jemand über die Schulter sehen. Nein, eher, als würde er oder sie sie von der Seite betrachten, ein wenig aus der Entfernung, jetzt, gerade jetzt, ihren schwarzen, verflochtenen Hinterkopf ansehen, ihr kariertes Shirt betrachten...
Moment mal, schoss ihr durch den Kopf. Das kam doch meist nach der Beschreibung der Statur und der Persönlichkeit: Die Kleidung und der Lebensstil. Sie kam sich vor, als würde jemand systematisch ein Handbuch der ersten Schritte zum Schreiben eines Buches durchgehen...
Sie hieb sich auf die Stirn. Sie wollte doch nur ein Shirt kaufen, warum hatte sie heute nur so seltsame Gedanken? Kopfschüttelnd verschwand sie aus dem Laden.
Als kleines Kind hatte sie sich überlegt... was wäre, wenn sie alle in Wirklichkeit Marionetten waren und sie nicht merkten, dass sie gespielt wurden? Unsichtbare Fäden an Händen und Füßen und...
So ein Mist! Sowas hatte sie doch nicht gedacht! Als Kind hatte sie an Puppen gedacht und wie sie ihr nächstes Kleid von den Eltern schnorren konnte!
Emily fühlte sich wirklich beobachtet, mehr als das, sie fühlte sich, als würde jemand in ihre Gedanken sehen und beliebig Dinge herauszupfen. Warum eigentlich formulierte sie gerade all ihre Gedanken aus? Das tat man sonst nie! Höchstens, wenn man einen Brief schrieb.
Emilys Herz raste, aber selbst das bekam der unsichtbare Beobachter heraus. Er wusste alles, er sah alles, er fühlte alles, was sie fühlte. Sie hatte nichts mehr, was ihr gehörte, nichts. Alles wurde geteilt. Alles wurde ihr weggenommen.
Keuchend und als einzige blieb sie in der sich bewegenden und lärmenden Menschenmenge stehen. Sie war nicht gerannt, die Luft presste sich von selbst aus ihren Lungen. Alles um sie herum war zu laut, viel zu laut. Sie wollte weg, sie musste weg.
Panisch schlug sie sich in eine graue Nebengasse.
Nein!
Für fünf Minuten hatte es aufgehört, dieses grässliche Gefühl des Über-Die-Schulter-Blickens war weg gewesen, gerade so lange, dass sie sich es einbilden konnte, es sich eingebildet zu haben. Nun war es wieder da.
Das hieß...das hieß... jetzt stand etwas Wichtiges an. Das wusste sie einfach. So war es doch immer, oder?
Sie tat etwas, das vollkommen untypisch war und auch im wahren Leben nie jemand machte: Sie drehte sich ganz langsam um, weil sie vermutete, dass etwas hinter ihr war.
Wirklich! So etwas tat man doch nur im Film!
Und auch nur im Film stand oder saß da tatsächlich jemand.
In diesem Falle eine runzelige alte Oma auf einem Teppich, die an der Straßenecke saß und sie angrinste, ein Amulett an einer schweren Kette an ihrem Hals, das beinahe in den vielen Lagen aus verschiedenen bunten, exotischen Stoffen verschwand. Eisengraue Haare flossen auf ihrem Rücken zu einem Zopf zusammen. Ihr Blick war wach und sie musterte Emily wohlwollend.
Sie war nicht real. Sie konnte nicht real sein! Welche Rentnerin hatte es sich zur Aufgabe gemacht, freiwillig auf einem Teppich zu sitzen und faltig zu grinsen?
Und vermutlich sagte sie auch gleich etwas wie:
„Ich habe dich erwartet, Emily.“
Ihr Mund bildete ein stummes, entsetztes O, als sie diese Worte tatsächlich sagte. Und sie protestierte. Nein, sie würde nicht, „wer bist du“, „was willst du von mir“ oder... „woher kennst du meinen Namen“ sagen. Sie würde einfach weitergehen und sie ignorieren, sie wollte nur raus aus der Sache, raus aus der Geschichte...
Emily ging also weiter, steifer Blick, steifer Schritt.
Sie ging langsam, sie lief... letztlich rannte sie, aber nichts konnte den unbarmherzigen Blick abwenden, der auf ihr ruhte. Er oder sie, wer immer es auch war, beobachtete sie noch immer! Ihre Beine schmerzten, ihr Atem ging pfeifend und die Handtasche schlenkerte schmerzhaft an ihrem Ellenbogen.
In diesem Viertel wohnte niemand, zumindest war niemand da.
Zu ihrer linken, da, ein leeres Fabrikgebäude, das scheinheilig Schutz versprach.
Sie hielt darauf zu.
Nein! War es nicht genau das, was von ihr verlangt wurde?
Oder doch, hier zu bleiben?
Sie irgendwo anders hinzuschicken?
Oder wollte man nur, dass sie das dachte?
Sie blieb stehen, kauerte sich zu einem verkrampften Etwas zusammen.
Sie wusste nicht mehr, was sie tun sollte, sie war in die Enge getrieben worden.
„Bitte... sieh weg, guck doch einfach weg...“, bat sie, Tränen liefen ihr übers Gesicht, tropften heiß ihre Wangen herab, in den Schachtdeckel hinein. Der fremde Wille zog und zerrte an ihr, er wollte, dass sie ins Gebäude ging.
Und sie weinte weiter, weigerte sich.
Mit einem Male begriff sie, was sie unvermeidlich begreifen musste.
Sie musste tun, was ihr befohlen wurde. Was auch immer ihr bevorstand, sie musste es hinter sich bringen, wenn sie das alles beenden wollte. Ihre Aufgabe bewältigen. Sie starrte ins Leere, durch den Asphalt zu ihren Füßen hindurch.
Irgendwann hatte sie es so weit akzeptiert. Sie hatte einfach keine Wahl. Sie war ein Spielball größerer Mächte geworden, ihr blieb nur die Hoffnung, dass diese das Interesse wieder an ihr verloren.
Sie stand auf, ließ ihre Handtasche zurück. Sie würde nicht gestohlen werden, in solchen Geschichten geschah das nie. Das Fabrikgebäude empfing sie, ragte wie ein Monster aus Beton aus dem Asphalt. Gefräßig.
Ihre Hand bewegte nur leicht die Doppeltür aus Stahl, als diese schon wie von Geisterhand aufschwang: Knarzend und beide Türen gleichzeitig.
Drinnen war es stockdunkel.
Nein, nicht ganz.
Ein großer Stern, ein helles Viereck, malte unscharfe Konturen ins Dunkel.
Wie ein Nachtfalter vom Licht angezogen schritt sie hypnotisiert darauf zu, schnell. Schneller! Noch schneller!
Angekommen, und als sie davor stand, konnte sie nichts anderes, als es entsetzt und ungläubig zu betrachten.
Ein Bildschirm war es, der im Dunkel schwebte, ein Bildschirm ohne Rahmen, ohne Mauer, als hätte man ihn in die Luft getackert.
Emily fiel auf die Knie, so wie man es als guter Hauptcharakter von ihr verlangte, kroch näher heran und legte eine Hand sacht an das kalte Glas. Dünne Zeilen aus Text lagen über dem Licht, spiegelverkehrt. Und auf der anderen Seite der Trennwand sah sie, wer sie die ganze Zeit beobachtet, in die Verzweiflung getrieben und verfolgt hatte.
Sie sah ihren allmächtigen Stalker.
Sie sah...
DICH!!!