Meine Mama hat das Buch damals von Weltbild bekommen, es war irgendwie ein Mängelexemplar und da sie es nicht lesen wollte, hat sie mir das Buch in die Hand gedrückt.
Ich war zunächst ersteinmal sehr sehr neugierig.
(Es waren diesmal tatsächlich Mängel, die vielen Rechtschreibfehler waren dann irgendwann so gehäuft, dass es mich tatsächlich extrem genervt hat)
Und ich muss sagen die ersten drei Viertel des Buches haben mich richtig gefesselt. Ich konnte kaum aufhören zu lesen, ich war fasziniert von dem neuen Blickwinkel.
Aber das letzte Viertel zog sich für mich nur noch hin, es wurde immer etwas abstruser, etwas wirrer, etwas ungeplanter. Der Schwerpunkt lag dann noch extremer auf dem Akt geschlechtlicher Liebe. Und zwar fast nur noch. Die Intrigen, die geschmiedet wurden rückten in den Hintergrund und wenn sie auftauchten basierten sie auf eben jenem oben genannten.
Dennoch muss auch ich sagen, dass ich aus Verehrung, aber einer anderen Person, damals der Meinung war, dass wenn ich mal eine Tochter bekomme, sie dringend diesen Namen haben müsse.
Hab ich mir dann aber doch wieder anders überlegt.

Nimue hat mir sehr sehr gut gefallen, sie kam nur kurz vor und sie war eine sehr tragische Person, aber dieser Abschnitt der Geschichte hat mich ganz besonders berührt.
Ich habe weil mir die Nebel so gut gefallen haben, auch noch "Die Wälder von Albion" gelesen, was mir auch ganz gut gefallen hatte. Und ein weiteres, an dessen Titel ich mic nicht mehr genau erinnere. Aber dieses gefiel mir nicht so sehr. Eine der Frauen, geht mit einem Mann in eine (röm?)-Provinz? Und wird da nicht besonders glücklich. Oder so ähnlich war die Geschichte. Das war mir einfach zu abgegriffen als dass ich da besonders viel Spannung hätte empfinden können.
Auch mein Fazit: "Die Nebel von Avalon" gefielen mir aus dem Zyklus am Besten. Empfehle ich auch zu lesen.
3,5 von 5