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Alt 25.07.2009, 20:15   #1
Plusquamperfekt
Schüler :D @Werwolf95
 
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Registriert seit: 14.07.2009
Ort: Berlin
Beiträge: 295
Idee: Eigene Anthologie

Da ich fürs schreiben von einem Roman nicht genug Durchhaltevermögen habe, möchte ich immer wenn ich Lust habe (Im Urlaub, Ferien, Wochenende, bei meiner Oma...) eine Fantasygeschichte schreiben. Diese Fantasygeschichten sollen alle in einer Welt spielen (High Fantasy) aber von unterschiedlichen Protagonisten handeln. Mit meiner Mutter zusammen werde ich diese Geschichten dann überarbeiten und (wenn ich 100 gezählte Beiträge habe) dann bei "Eigene Geschichten" reinstellen.
Gibt es schon ein Buch/eine Ansammlung von solchen Geschichten, die veröffentlicht wurden? Wenn ja von wem?
Wie gefällt euch diese Idee?

Mfg
Pqp
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Alt 25.07.2009, 20:17   #2
Ts4EVER
Stammuser
 
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Registriert seit: 22.09.2008
Ort: Kassel
Beiträge: 196
AW: Gibt es so was?

Gefällt mir vom Konzept sogar ziemlich gut, besonders wenn du es schaffst dass sich die Geschichten an bestimmten Stellen "überschneiden" oder aufeinander aufbauen.
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Alt 25.07.2009, 20:19   #3
srs
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Registriert seit: 25.07.2009
Beiträge: 5
AW: Gibt es so was?

Die Idee hat potential, theoretisch kann es was werden, kommt aber natürlich auf dich an ob es auch was wird.
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Alt 26.07.2009, 23:43   #4
Koboldkind
Märzhase @_@
 
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Registriert seit: 26.05.2009
Ort: Welten, von denen ihr nicht wusstet, dass sie wahr sind
Beiträge: 668
AW: Gibt es so was?

Die verschiedenen Protagonisten hören sich interessant an, aber ich finde, es gibt ein paar Einschränkungen.
1. spielen bzw. handeln sie in einer kurzen Zeitspanne, also sagen wir, der Böse Herrscher muss binnen einem Jahr aufgehalten werden und in diesem Rahmen handeln die Protas, oder läuft das eher auf eine Art Kulturgeschichte hinaus, also die Protas sind quasi Generation 1 bis 5, wobei sie die Veränderungen in einem Volk, mit der Religion und mit der Natur beschreiben, z.B. aus der Sicht eines Herrschergeschlechts?
2. Wieviel Platz zur Charaentwicklung hast du in den einzelnen Geschichten? Das ist vielleicht nicht immer wichtig, vor allen, wenn es in der Kurzgeschichtenform bleibt, aber manchmal macht sich eine Figur wichtig und sie beansprucht Platz für sich - in deinem Kopf und schließlich in der Geschichte. Vielleicht tauchen die Charaktere als Nebencharas bei anderen Protas auf? Dann kann sich der Leser auf Wiedersehen freuen ^^

Eine Freundin will es so machen, da ihre Charaktere einige Jahrtausende auf dem Buckel haben, dass ihr Leben in Kurzgeschichten erzählt wird, dafür hat sie aber das ganze auf fünf Figuren beschränkt.
Was ich sagen will: Kurzgeschichtensammlungen, die am Ende auch noch eine zusammenhängende Geschichte bilden, habe ich noch nie gelesen, bin aber sehr gespannt darauf. ^^
__________________
... Löffel *.*

Wenn ich etwas ernst nehme, dann Satire.

Wer jetzt nicht wahnsinnig wird, muss verrückt sein.
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Alt 27.07.2009, 16:53   #5
Verräter
behind you
 
Benutzerbild von Verräter
 
Registriert seit: 11.04.2008
Beiträge: 687
AW: Gibt es so was?

Kurzgeschichten sind generell ein guter Einstieg. Von wirklich "veröffentlicht" kann man bei solchen Sammlungen kaum sprechen. Die meisten Verlage lehnen Kurzgeschichten strikt ab. Es gibt aber schon die ein oder andere Anthalogie, wobei mir spontan nur Lichtbringer einfällt. Das sind auch eine Reihe von Kurzgeschichten, die alle in der selben Welt spielen (und die Suche nach dem Schwert als Gemeinsamkeit bilden).

Meine ersten Versuche waren auch Kurzgeschichten, die allerdings immer den selben Prota hatten. Einen reisenden "Ramsch-Händler" der über sein bisheriges Leben und den Personen, denen er begegnet ist erzählt. Davon existiert aber glaube ich keine mehr (Waren auch noch miserabler als meine heutigen Versuche ^^)
__________________
Ein Dolch in der Nacht ist wertvoller als Hundert Schwerter am Morgen.

~Dieser Post spiegelt meine persönliche Meinung zum angegebenen Thema, oder voran gegangenen Posts wider. Du besitzt das Recht meine Äußerungen für völligen Quatsch zu halten.~
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Alt 27.07.2009, 17:40   #6
Dexter
Stammuser
 
Benutzerbild von Dexter
 
Registriert seit: 27.04.2009
Beiträge: 276
AW: Gibt es so was?

In den Geralt Büchern (einige kennen vielleicht das Videospiel "The Witcher") lernt man die Welt und die Charaktere in den ersten beiden Büchern nur durch lose zusammenhängende Kurzgeschichten kennen. Ich habe das eigentlich ganz gerne gelesen und wenn du das mit mehreren Protas durchziehst, sollte das eigentlich auch ok sein.
Mach einfach mal: Solange es gut geschrieben ist, lese ich sowieso alles.
__________________
"Wenn man vor die Wahl gestellt wird, geliebt oder gefürchtet zu werden, ist es geboten, die Furcht zu wählen. Doch ich warne vor dem Fehler, Furcht mit Hass zu verwechseln" (oder so)
Niccolò Machiavelli
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Alt 27.07.2009, 20:04   #7
Imhotep
El diablo sin dinero
 
Benutzerbild von Imhotep
 
Registriert seit: 27.04.2009
Beiträge: 231
AW: Gibt es so was?

Fantasy ist mir da nicht bekannt, im Bereich der Phantastik wäre das "Die Enkel der Raketenbauer" von Georg Zauner (spielt ein paar hundert Jahre nach einem Atomkrieg; die Menschen sind in etwa ins Mittealter zurückgefallen, stoßen aber gelegentlich auf Reste der alten Technik).

Die Erzähler wechseln von Kapitel zu Kapitel (wobei einige mehrfach auftreten), dazwischen sind auch "objektive" Berichte, sowie Schnipsel von Lieder und Erzählungen.

Gefällt mir sehr gut, durch die wechselnden Perspektiven entsteht eine "dokumentarische" Atmosphäre. Aufpassen muss man imho, dass die Charakterisierung der Figuren nicht zu kurz kommt.
__________________
Regeln für eine gute Signatur:

1. Das Zitat einer Autorität.
2. Keine Rücksicht auf Zusammenhänge.
3. Diffuse Allgemeingültigkeit.

Ich such dann mal ...
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Alt 28.07.2009, 09:49   #8
Zentara
Lila Träumerin
 
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Registriert seit: 16.04.2009
Ort: Iserlohn-Letmathe
Beiträge: 244
AW: Gibt es so was?

Ich mache das nicht viel anders, zumindest meistens.
Denn manchmal gibt es so Tage da fällt mir etwas ein und ich schreibe es auf, und das Woche für Woche und Monat für Monat.
Dabei hat keines einen gewissen Zusammenhang.
Irgendwann findet man dann Gemeinsamkeiten in den diversen Kurzgeschichten und kann diese miteinander verbinden.
Es ist eine interessante Variante, weil es mal etwas anderes ist.
Aber letztendlich heißt es ja: "probieren geht über studieren!"
__________________
Alles ist, wie du es siehst!
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Alt 02.08.2009, 09:42   #9
Heryst
Magier der hohen Kunst
 
Benutzerbild von Heryst
 
Registriert seit: 08.03.2008
Ort: Voigtei
Beiträge: 243
AW: Idee: Eigene Anthologie

Du hast mir meine Idee geklaut
Nein, ist schon gut. Hab selber vor, ein solches Projekt durchzuziehen, wenn ich denn mal irgendwann die Karten fertig hab.

Du musst aber darauf achten, dass die Charas nicht zu kurz kommen. Ich werde vielleicht noch einen Schritt weiter gehen und so viele Charas verwenden, dass es eigentlich gar keinen Protagonisten gibt.

Wünsch dir auf jeden Fall viel Erfolg.
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Alt 18.08.2009, 15:12   #10
Plusquamperfekt
Schüler :D @Werwolf95
 
Benutzerbild von Plusquamperfekt
 
Registriert seit: 14.07.2009
Ort: Berlin
Beiträge: 295
AW: Idee: Eigene Anthologie

So habe jetzt zwei Geschichten fertig und weiß auch schon worauf alles hinausläuft, wer noch kommt usw.
Die geschichten handeln ja von unterschiedlichen Leuten aber alle schreiben in der Ich-Perspektive.

Vielen Dank, an alle die geantwortet haben, ihr habt mir wirklich geholfen.
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Alt 28.08.2009, 15:05   #11
Faraiel
Krieger der Krone
 
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Registriert seit: 24.08.2009
Beiträge: 105
AW: Idee: Eigene Anthologie

Sehr gute Idde, um ehrlich zu sein hatte ich die ganz gleiche. Mein Buch hat jetzt bereits 43 DinA5 Seiten und wenn ich auch hundert Beiträge habe werde ich sie auch veröffentlichen. Ich kann dir nur aus eihgener Erfahrung raten: Gib niemals auf!!!!
Früher habe ich schon nach 2 Seiten aufgegeben und mein letztes Buch hatte 60 dinA5 Seiten. aber es war nicht so, wie ich es wollte. Also habe ich alles Brauchbare genommen und in ein neues Buch verwandelt... Und bis jetzt bin ich sehr zufrieden.
Aber wieedr zu dir.
Ich finde es eine großartige Idee, dass du verschiedene Charas nimmst und nicht nur einen. Vielleicht starten sie ja alle an einem anderen Ort und kennen sich noch gar nicht, bis sich ihre Wege dann kreuzen.
Mach doch bei der Ausschreibung " Geisterhafte Groteske " mit!
Grüße, Faraiel
Faraiel ist offline   Mit Zitat antworten
 
Alt 28.08.2009, 16:31   #12
Rusch
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Benutzerbild von Rusch
 
Registriert seit: 20.01.2008
Beiträge: 1.206
AW: Idee: Eigene Anthologie

Eigentlich sprecht ihr alle von Fanzines. Diese Form der Publikation ist leider etwas in den Hintergrund getreten, aber früher haben Fans in der Ganzen Welt immer ihr Geschichten in Fanzines veröffentlicht.

Ein Fanzine besteht in der Regel auf A4 Kopien mit Mittelheftung. Der Vorteil an der ganzen Sache ist, dass man ein Fanzine mit ein bißchen Übung auch selbst herstellen kann und das ganze lässt sich kostengünstig und genau in der Auflage produzieren, die man braucht. Ich habe in meine früheren Fandomzeit bestimmt 50 Fanzines produziert und bin gerne bereit Tipps zu geben, wenn Bedarf besteht.
Rusch ist offline   Mit Zitat antworten
 
Alt 29.08.2009, 20:45   #13
Plusquamperfekt
Schüler :D @Werwolf95
 
Benutzerbild von Plusquamperfekt
 
Registriert seit: 14.07.2009
Ort: Berlin
Beiträge: 295
AW: Idee: Eigene Anthologie

@Faraiel & Rusch: Vielen Dank, das ihr geantwortet habt. Jetzt werde ich auf eure Meinung eingehen.

Zitat:
Ich kann dir nur aus eihgener Erfahrung raten: Gib niemals auf!!!!
Ja, auch ich hatte während des Schreibens ein Tief. Das lag daran, dass ich statt die nächte Geschichte zu verfassen, ewig an einer herumgearbeitet habe und so bin ich aus dem Schreibrhytmus rausgekommen.
Aber ich werde nicht aufgeben!

Zitat:
Vielleicht starten sie ja alle an einem anderen Ort und kennen sich noch gar nicht, bis sich ihre Wege dann kreuzen.
Genau so ist es. Die Charas kommen aus unterschiedlichen Völkern und lernen sich durch Zufall kennen. Wenn du möchtest kann ich dir ja einmal eine Geschichte schicken.

Zitat:
Mach doch bei der Ausschreibung " Geisterhafte Groteske " mit!
Tue ich auch!

Zitat:
Eigentlich sprecht ihr alle von Fanzines. Diese Form der Publikation ist leider etwas in den Hintergrund getreten, aber früher haben Fans in der Ganzen Welt immer ihr Geschichten in Fanzines veröffentlicht.

Ein Fanzine besteht in der Regel auf A4 Kopien mit Mittelheftung. Der Vorteil an der ganzen Sache ist, dass man ein Fanzine mit ein bißchen Übung auch selbst herstellen kann und das ganze lässt sich kostengünstig und genau in der Auflage produzieren, die man braucht. Ich habe in meine früheren Fandomzeit bestimmt 50 Fanzines produziert und bin gerne bereit Tipps zu geben, wenn Bedarf besteht.
Ja es besteht Bedarf. PM ist auf dem Weg.
Plusquamperfekt ist offline   Mit Zitat antworten
 
Alt 30.08.2009, 21:31   #14
treogen
Autor und Kleinverleger
 
Benutzerbild von treogen
 
Registriert seit: 21.01.2008
Beiträge: 551
AW: Idee: Eigene Anthologie

Zitat:
Zitat von Rusch Beitrag anzeigen
Eigentlich sprecht ihr alle von Fanzines. Diese Form der Publikation ist leider etwas in den Hintergrund getreten, aber früher haben Fans in der Ganzen Welt immer ihr Geschichten in Fanzines veröffentlicht.
Au Mann, ich hab damals (vor 15 Jahren oder so) auch meine ersten Sporen in Fanzines erworben...
Ach ja, das waren Zeiten.
Sowas gibts heut fast gar nicht mehr.
__________________
Chris Sunders ist zurück. Noch härter, noch kompromissloser und noch tödlicher als je zuvor.
IN VORBEREITUNG: Der Zirkel der dunklen Hexen

Fantasy vom Feinsten
treogen ist offline   Mit Zitat antworten
 
Alt 31.08.2009, 22:19   #15
Luphira
Stammuser
 
Benutzerbild von Luphira
 
Registriert seit: 01.07.2009
Beiträge: 211
AW: Idee: Eigene Anthologie

Ein Beispiel für eine Anthologie einer einzigen Autorin, die zudem in einer einzigen Welt spielt ist "Wanderer unter dunklen Himmeln" von Eva Eppers.

Die Idee an sich hatte ich auch schon, konnte damit aber bei keinem Verlag bisher Fuß fassen. Ist schon schwer genug, überhaupt ein Buch zu veröffentlichen und Anthologien verkaufen sich glaub ich einfach schlechter.
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