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Alt 22.11.2009, 22:05   #1
Ghost
Buchtroll
 
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Registriert seit: 15.10.2009
Beiträge: 10
Todesmarsch - Richard Bachmann (alias Stephen King)

Titel: Todesmarsch
Autor: Richard Bachmann (alias Stephen King)
Verlag: Heyne
Erscheinungsdatum: 1988
Buchform: Taschenbuch
Preis: € 14.99
Seiten: 315 Seiten
Format: 18,1 x 11,6 cm
ISBN-Nr: 978-3453129627
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Inhalt

Es wird von einer Realität der USA erzählt, in der eine Militärdiktatur herrscht. Oberster Staatschef ist ein Mann mit dem Titel des Majors. In jener Realität wird wiederholt ein Marsch zur Unterhaltung für das Volk organisiert, wo 100 freiwillige Jugendliche (mit einem Stimmverfahren) auserwählt werden, daran teilzunehmen. Gnädigerweise hat jeder die Möglichkeit durch mehrere Absagetermine dem Marsch abzusagen. Danach aber gibt es kein Zurück mehr.
Beim Marsch, der einige Tage dauern kann, muss man als Geher mindestens 4 Meilen pro Stunde schaffen; wird man langsamer, erhält man eine Verwarnung. Nach der dritten Warnung wird der Geher erschossen! Der Gewinner des Marsches hingegen, kann sich angeblich alles wünschen was er möchte.
Die Hauptrolle dreht sich um Ray Garraty, der auch am Marsch teilnimmt, aber wie sich später herausstellt, ebenfalls wie seine Mitstreiter nicht wirklich weiss, warum er sich auf diesen Albtraum eingelassen hat. Er freundet sich mit einigen Geher an, darunter Peter McVries, Art Baker, Collie Parker, Scramm, Abraham, u.a. sowie er Bekanntschaften macht mit dem verächtlichen Barkovitch, dem zwielichtigen Stebbins, u.a.
Nach und nach erlebt der Leser, wie ein Geher nach dem anderen aus dem Rennen scheidet, dass stückweise mit einem zum Teil hysterischen Publikum, auf den Seiten des Marschwegs begleitet und bejubelt wird. Unter Schmerzen, Müdigkeit und natürlich der Todesangst treibt es die stärksten Teilnehmer weiter voran, bis zuletzt nur noch eine Handvoll Geher übrig bleiben und der Endspurt merklich näher rückt.


Fazit

Eine unheimlich spannende Geschichte. Fängt man einmal an es zu lesen, kann man es schon fast nicht mehr aus den Händen legen. Man versetzt sich gut in die Lage der Geher und fragt sich sicherlich, wie die Qualen wohl auszuhalten sind. Man wird hin und her gerissen zwischen der Gnade, wie Freundschaften entstehen und dem Grauen, wie ein Jugendlicher nach dem anderen erschossen wird. Insbesondere mit Garraty fieberte man mit, um dem sich die Geschichte überwiegend handelt und hofft, dass er das Rennen macht.
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Der Meister sprach: »Arm sein ohne zu murren, ist schwer, reich sein ohne stolze Überheblichkeit dagegen ist leicht.«
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Alt 23.11.2009, 09:10   #2
Pantalaimon
Steindrache
 
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Registriert seit: 20.01.2008
Ort: Köln
Beiträge: 770
AW: Todesmarsch von Richard Bachmann (alias Stephen King)

Ich hab dieses Buch vor einer Ewigkeit auch gelesen und war ebenso fasziniert. Ein ganzes Buch ausschließlich über einen Marsch, kann das funktionieren?
Wird hier der Ausdruck "Road Movie" neu definiert? Auf jeden Fall. Und Stephen King schafft es, tatsächlich über das ganze Buch hinweg die Spannung zu halten, sogar zu steigern.

Ich konnte das Buch jedenfalls auch nicht aus der Hand legen und muss immer noch sehr oft an die Geschichte denken.
Besonders, wenn man unterwegs ist und mal zur Toilette muss. Da kommt mir immer in den Sinn, beim Todesmarsch mussten die armen Jungs sämtliche Geschäfte im Gehen erledigen.

Obwohl ich mittlerweile kein King-Fan mehr bin, ist und bleibt dieses Buch eins meiner Lieblingsbücher. Es hat in der Tat einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen.
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Alt 23.11.2009, 09:49   #3
Gilead
Revolvermann
 
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Registriert seit: 08.02.2008
Ort: Im dunklen Turm
Beiträge: 133
AW: Todesmarsch von Richard Bachmann (alias Stephen King)

Genauso gings mir auch, Pantalaimon. Todesmarsch ist für mich immer noch eines der besten King-Bücher, auch wenn nicht King draufsteht
Ich kann nicht mehr allzuviel dazu sagen - ist doch schon ein paar Jährchen her - aber ich weiß noch, dass ich dieses Taschenbuch in ein oder zwei Tagen durchhatte. Die Idee alleine ist schon grandios und erschreckend zugleich.
Achja... und wer von euch den Film Battle Royale kennt wird mir zustimmen müssen, dass Todesmarsch sicherlich der Ideenlieferant dafür war
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Alt 23.11.2009, 16:42   #4
Hathor
Göttin des Westens
 
Benutzerbild von Hathor
 
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Beiträge: 2.192
AW: Todesmarsch - Richard Bachmann (alias Stephen King)

Auch bei mir ist es schon ein paar Jahre her, dass ich Todesmarsch gelesen habe.
Ein wrirklich spannendes, faszinierendes und aufwühlendes Buch, dessen Handlung ich in lebhafter Erinnerung habe. An Namen kann ich mich nicht erinenrn, aber sehr genau an die Qualen, die man beim Lesen fast körperlich spürt, an die Hoffnung und die Verzweiflung und die Brutalität der Zuschauer und Organisatoren dieser menschenverachtenden Veranstaltung.

Es gibt übrigens eine Verfilmung unter dem Titel "The Running Man" (wie übrigens auch das Buch im Original heißt). Diese hat mir aber gar nicht gefallen. Viel zu oberflächlich, und Arnold Schwarzenegger entspricht so gar nicht meiner Vorstellung von einem, der derart arm und verzweifelt ist, dass er den Todesmarsch mitmachen muss...
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Ich wähle meine Liebhaber nach ihrem guten Aussehen, meine Freunde nach ihrem Charakter und meine Feinde nach ihrem Verstand. (frei nach Oscar Wilde)
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Alt 23.11.2009, 18:13   #5
ChibiShiina
Fujoshi
 
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Ort: Buchhaimer Weg 333
Beiträge: 239
AW: Todesmarsch - Richard Bachmann (alias Stephen King)

Dieses Buch habe ich schon vor einer Ewigkeit gelesen, aber die Story noch so parat als hätte ich es doch erst eben gerade beendet.

Eines der wenigen Bücher wo mir der Inhalt wirklich lebhaft in Erinnerung geblieben ist, bedrückend, schmerzvoll und hart. Dabei bin ich eher zufällig über das Buch "gestolpert". Als ich es fand wurde es schon unter "Stephen King" verkauft deshalb habe ich es wohl überhaupt erst in die Hand genommen. Ich weiss, eigentlich nicht fair, aber damals lief bei mir noch mehr über Namen als über Inhalt.

Das Buch jedenfalls hat mich nicht enttäuscht und ich will es trotz allem nochmal wieder lesen. Ich kann es nur empfehlen!
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Alt 24.11.2009, 11:07   #6
Gilead
Revolvermann
 
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Registriert seit: 08.02.2008
Ort: Im dunklen Turm
Beiträge: 133
AW: Todesmarsch - Richard Bachmann (alias Stephen King)

Zitat:
Zitat von Hathor Beitrag anzeigen
Es gibt übrigens eine Verfilmung unter dem Titel "The Running Man" (wie übrigens auch das Buch im Original heißt). Diese hat mir aber gar nicht gefallen. Viel zu oberflächlich, und Arnold Schwarzenegger entspricht so gar nicht meiner Vorstellung von einem, der derart arm und verzweifelt ist, dass er den Todesmarsch mitmachen muss...
Tut mir leid, dich korrigieren zu müssen Hathor, aber du verwechselst da zwei Bücher
"Running Man" ist die Verfilmung von "Menschenjagd" von Richard Bachmann/King. Todesmarsch ist ein anderes Buch, von dem es keine Verfilmung gibt ... ausser, wie gesagt, man zählt Battle Royale als Ideenverfilmung.
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Alt 25.11.2009, 13:55   #7
Hathor
Göttin des Westens
 
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AW: Todesmarsch - Richard Bachmann (alias Stephen King)

Zitat:
Zitat von Gilead Beitrag anzeigen
Tut mir leid, dich korrigieren zu müssen Hathor, aber du verwechselst da zwei Bücher
"Running Man" ist die Verfilmung von "Menschenjagd" von Richard Bachmann/King.
Du hast völlig Recht, Gilead. Ich habe die beiden Bücher verwechselt. Ist wohl doch zu lange her, dass ich sie gelesen habe...

Ja, Todesmarsch ist im Original The Long Walk und nicht Running Man.

Als Wiedergutmachung verspreche ich hiermit, beide Bücher demnächst wieder zu lesen
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