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Leserunden Gemeinsam zu lesen und anschließend darüber zu diskutieren macht gleich noch mehr Spaß. Und manchmal schaut sogar ein Autor vorbei.

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Alt 06.12.2009, 15:09   #1
Hathor
Göttin des Westens
 
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Joe Abercrombie - Kriegsklingen. Seite 494 bis 638

Dies ist die atemberaubende Geschichte von Logen, dem Barbarenkrieger, der eigentlich nur seine Ruhe haben will - wenn er nicht ständig um sein Leben kämpfen müsste. Und die Geschichte von Großinquisitor Glokta, der eigentlich durch nichts zu erschüttern ist - bis er auf eine lebende Legende trifft, die in seiner Stadt eine magische Intrige spinnt, und die das ganze Reich zu erschüttern droht ...

 


Start der Leserunde: 10.Dezember 2009

Da vielleicht nicht alle dieselbe Ausgabe lesen: In diesem Thread bitte alles zu den Kapiteln "Schwarze Taten" bis "Das ideale Publikum"
__________________
Ich wähle meine Liebhaber nach ihrem guten Aussehen, meine Freunde nach ihrem Charakter und meine Feinde nach ihrem Verstand. (frei nach Oscar Wilde)
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Alt 22.12.2009, 09:04   #2
Nazurka
Fantasy-Freak
 
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AW: Joe Abercrombie - Kriegsklingen. Seite 494 bis 638

Ich bin mittlerweile auf Seite 550 angelangt ("Sie, die gegen Alles kämpft").

Ich muss sagen, es geht schon wieder bergab..

Zwar haben wir nun endlich erfahren, was es mit Juvens, Bayaz und Juvens Bruder auf sich hat (aus geschichtlicher Sicht), was auch wirklich ganz spannend zu erfahren war. Außerdem gibts nun neue Hinweise, ein Schlüssel, den Bayanz haben müsste (Glokta versucht ja damit ihn als Betrüger zu entlarven), bin eigentlich auch interessiert daran wie es weitergeht.

Aber diese ständigen Kapitel über Logens Freunde und Ferro gehen mir wirklich auf die Nerven, einfach aus dem Grund, dass ich nicht weiß, was sie nun zur Geschichte beitragen. Die werden einfach irgendwo reingeschoben die Kapitel und machen für mich, als Leser, dort keinen Sinn. Eventuell führt das ja später noch zusammen, trotzdem stört mich das ungemein.

Ich bin ja momentan bei Ferro und hab wirklich grad nicht so große Lust, weiterzulesen. Erstmal frühstücken.
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Alt 23.12.2009, 23:57   #3
Nazurka
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AW: Joe Abercrombie - Kriegsklingen. Seite 494 bis 638

Also irgendwie ist das ein ständiges auf und ab mit diesem Buch.

Zuerst: Es wird nun deutlich besser und noch mal ein ganzes Stück spannender. Ich habe es zwar aufgegeben, dem Sprachstil etwas abzugewinnen, aber wenigstens passiert endlich mal was!

Obwohl ich echt sagen muss, das Ganze hätte man auch ruhig auf die Hälfte reduzieren können.

Es wurde eine sehr verstümmelte Leiche gefunden - ich denke mal, dass da ein Verzehrer im Spiel war, weiß nur noch nicht, wie das mit Bayaz zusammenhängt.

Logen und West haben sich nun kennen gelernt und reden miteinander über Bethod - gut, dass West ein paar Tipps von ihm bekommt, die wird er im Krieg gegen ihn brauchen.

Der "Streit" zwischen Bayaz und Erzlektor Sult war wirklich ziemlich amüsant, das habe ich wirklich gerne gelesen und das bewegt mich jetzt auch dazu, weiterzulesen, da ich wirklich gespannt bin.

Das Jezal nur mit Hilfe von Bayaz das Turnier gewonnen hat, finde ich irgendwie blöd. Aber vielleicht hat das ja nun auch noch ne besonderen Funktion.

Auf jeden Fall geht es nun erstmal daran, dass Haus des Schöpfers zu öffnen, bin schon ganz gespannt, was sich dahinter verbirgt.

Im Übrigen habe ich das Gefühl, dass ich (außer Rusch und Rotkätzchen) die einzige bin, die dieses Buch weiterliest? Zumindest fallen die Posts ziemlich wortkarg aus.
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Alt 24.12.2009, 10:43   #4
Nebelkrähe
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AW: Joe Abercrombie - Kriegsklingen. Seite 494 bis 638

Zitat:
Zitat von Nazurka Beitrag anzeigen
Im Übrigen habe ich das Gefühl, dass ich (außer Rusch und Rotkätzchen) die einzige bin, die dieses Buch weiterliest? Zumindest fallen die Posts ziemlich wortkarg aus.

Ich bekenne mich schuldig: ich kommentiere hier meist nur die Kommentare. Ich hab die Reihe schon durch und den ersten Band gerade ausgeliehen, ich kann nicht detaillierter schreiben. Damit tu ich mich ehr schwer.
Ich verfolg die Threads allerdings aufmerksam.
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Mentale Imagination besitzt die Abilität durch Kontinentaldrift kausierte Gesteinsformationen in ihrer lokalen Position zu transferieren.
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Alt 24.12.2009, 13:21   #5
Nazurka
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Beiträge: 862
AW: Joe Abercrombie - Kriegsklingen. Seite 494 bis 638

Zitat:
Zitat von Nebelkrähe Beitrag anzeigen
Ich bekenne mich schuldig: ich kommentiere hier meist nur die Kommentare. Ich hab die Reihe schon durch und den ersten Band gerade ausgeliehen, ich kann nicht detaillierter schreiben. Damit tu ich mich ehr schwer.
Ich verfolg die Threads allerdings aufmerksam.
Das sollte keine Beschuldigung sein, aber es ist mir halt aufgefallen. Und ich finde das irgendwie schade, weil ich fast das Gefühl habe, ich schreibe mit mir selbst.
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Alt 14.01.2010, 14:44   #6
Rotkätzchen
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Beiträge: 409
AW: Joe Abercrombie - Kriegsklingen. Seite 494 bis 638

Ich erlaube mir mal, Nazurka vom anderen Thread rüberzuzitieren:

Zitat:
Zitat von Nazurka Beitrag anzeigen
Eine sehr schöne Bezeichnung dafür, sich durch ein Buch zu quälen!
Ansonsten: Ich lese deine Postings gerne, also kannst ruhig noch schreiben.
Ja dann mach ichs gern!

Zitat:
Zitat von Nazurka
Da sprichst du tatsächlich etwas wahres, das habe ich gar nicht bemerkt beim Lesen und habe mir da aber auch keine Gedanken dazu gemacht. Aber natürlich hast du recht, das ist Abercrombie wahrscheinlich als Ausruf von Unglauben so rausgerutscht.
Mittlerweile taucht das Wort "Hölle" ja öfter auf. Wirkt ein wenig so, als hätte sich der Autor erst spät dazu entschlossen, so etwas in seiner Welt heimisch zu machen, aber Bruder Leichtfuß scheint einen "Gott" zu haben. Wahrscheinlich leitet sich da auch irgendwie die Hölle her. Ach, ich weiß ja auch nicht, ist nur eine Theorie!

Zitat:
Zitat von Nazura
Spoiler (Zum Lesen auf eigene Gefahr das Kästchen mit der Maus markieren)
Das dachte ich am Anfang auch, aber sie scheint doch einen Nutzen zu bekommen. Zumindest treffen gegen Ende alle Charaktere zusammen und brechen zu einer Reise auf.
Spoiler (Zum Lesen auf eigene Gefahr das Kästchen mit der Maus markieren)
Tja, diese Reise werden die devinitiv OHNE mich machen.

Am interessantesten ist für mich auf alle Fälle Glokta, obwohl ich ihn nicht mag und ich ihm nach wie vor dieselben Dinge wünsche wie schon in einem anderen Thread erwähnt. Trotzdem ist er der einzige, der wirklich charakterliche Tiefe hat. Alle anderen sind oberflächlich. Seine Gedanken in Kursiv waren manchmal nervend und auch überflüssig, aber bei dem Festbankett zu Ehren des Tuniersiegers Jezal fand ich sie großartig! Ja, ich verwende wirklich bewusst dieses halbseitige Superlativ.
Wie soll ich sagen, da sein Charakter greifbar und schlüssig ist, freute ich mich umso mehr, dass die Figur entsprechend ihrem Charakter dachte. Dass er Jezal heimlich einen hässlichen Tod im Krieg wünscht, passt einfach. Ebenso sein berechtigter Zorn, dass er nicht genannt wurde, als die ruhmreichen früheren Gewinner des Tuniers genannt wurden.

Ich glaube wenn Glokta nicht wäre, würde ich das Buch weglegen. Ich mag ihn zwar nicht, verabscheue ihn aufgrund seiner Taten sogar, aber er rettet das Buch meiner Meinung nach auf einen Level, der es nicht ganz abstürzen lässt. Von der anfangs viel versprechenden Ardee hatte ich viel erwartete aber nichts bekommen, und das trifft eigentlich auf fast alle Charaktere zu.
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Alt 14.01.2010, 20:20   #7
Nazurka
Fantasy-Freak
 
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Beiträge: 862
AW: Joe Abercrombie - Kriegsklingen. Seite 494 bis 638

Zitat:
Zitat von Rotkätzchen Beitrag anzeigen
Spoiler (Zum Lesen auf eigene Gefahr das Kästchen mit der Maus markieren)
Tja, diese Reise werden die devinitiv OHNE mich machen.

Am interessantesten ist für mich auf alle Fälle Glokta, obwohl ich ihn nicht mag und ich ihm nach wie vor dieselben Dinge wünsche wie schon in einem anderen Thread erwähnt. Trotzdem ist er der einzige, der wirklich charakterliche Tiefe hat. Alle anderen sind oberflächlich. Seine Gedanken in Kursiv waren manchmal nervend und auch überflüssig, aber bei dem Festbankett zu Ehren des Tuniersiegers Jezal fand ich sie großartig! Ja, ich verwende wirklich bewusst dieses halbseitige Superlativ.
Wie soll ich sagen, da sein Charakter greifbar und schlüssig ist, freute ich mich umso mehr, dass die Figur entsprechend ihrem Charakter dachte. Dass er Jezal heimlich einen hässlichen Tod im Krieg wünscht, passt einfach. Ebenso sein berechtigter Zorn, dass er nicht genannt wurde, als die ruhmreichen früheren Gewinner des Tuniers genannt wurden.

Ich glaube wenn Glokta nicht wäre, würde ich das Buch weglegen. Ich mag ihn zwar nicht, verabscheue ihn aufgrund seiner Taten sogar, aber er rettet das Buch meiner Meinung nach auf einen Level, der es nicht ganz abstürzen lässt. Von der anfangs viel versprechenden Ardee hatte ich viel erwartete aber nichts bekommen, und das trifft eigentlich auf fast alle Charaktere zu.
Teil 2 soll um Längen besser sein (ich gebe der Reihe ja nochmal ne Chance. Wenn ich weiß, wann ich es lese und gelesen habe, sage ich dir, ob sie sich lohnt, okay? )

Ich denke auch, dass die meisten Charaktere zu oberflächlich behandelt wurden. Was mich auch im Nachhinein ungemein störte, waren diese Andeutungen, die danach erläutert wurden.. ich weiß ja nicht, wie ich es beschreiben soll, aber man muss nicht alles ganz genau erklären und erläutern, worauf es hinausgeht, da der Leser das ja schon durch einige Bemerkungen erkannt hat und dass dann nochmal unnötigerweise niederzuschreiben nimmt dem Buch nur noch mehr Spannung etc.
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