Da sind ja schon viele Antworten da
Wenn ich jetzt so überlege fallen mir auch noch einige Bücher ein, die in sich abgeschlossen sind – Die unendliche Geschichte (wie ja vorher erwähnt wurde), der kleine Hobbit (da gabs ja dann auch den Herrn der Ringe als Zugabe), Krabat (wobei ich da sagen muss, dass ich mir manches detailreicher gewünscht hätte …) Aber ich habe hier denke ich auch jetzt auch gute Anregungen gefunden für einzelne Bücher. Mich stört es auch nicht wenn letztendlich das Buch 1000 Seiten hat und die Geschichte gut ist, und dann zu Ende. Mehr "Profit" machen da sicher Einzelbände, das stimmt wohl...
Stimmt eigentlich, das kann ich mir vorstellen, dass einem gerade bei Fantasy unter dem Schreiben einfällt, dass ja viell. Einiges erklärt gehört, z.B. woher kommt dieses Volk, wie sind gewisse Zusammenhänge entstanden? Auf das habe ich gar nicht gedacht, man muss eigentlich viel Hintergrundgeschichte „erklärt“ bekommen, damit man wirklich in die Welt eintauchen kann. Mich ärgert dann auch nichts mehr, als wenn ich eine bestimmte Frage nicht aufgelöst bekomme. Aber mich stört es auch, wenn es jetzt sehr viele Fortsetzungen gibt und IRGENDWO wird das mal aufgeklärt.
Ich persönlich lese aber auch gerne so Geschichten wie sie bei Hohlbein immer wieder vorkamen wo doch die reale Welt auch vorkommt. Die neueren Bücher von Hohlbein kenne ich gar nicht, habe aber schön öfter gelesen, dass die neueren nicht mehr so gut sein sollen.
Zitat:
HMP: Wobei ich ein Problem damit habe, wenn sie zu viel Raum braucht. Irgendwann ist eine Geschichte zu Ende erzählt. Dann kann - muss aber nicht zwangsläufgig - eine andere Geschichte kommen, die in derselben Welt spielt. Für mich ein gutes Beispiel ist eben "Der Herr der Ringe". Die Geschichte ist zu Ende, wenn die Elben mit Gandalf, Frodo und Bilbo Mittelerde verlassen. Tolkien hat dieses endgültige Ende gut gemacht und auch gut daran getan, keine "Fortsetzung" zu schreiben.
Endlos-Zyklen, bei denen die Geschichte auch nach Band 35 nicht zu Ende ist, finde ich öde.
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Hmm, ich denke man merkt auch, ob es etwas von Anfang an auf mehr Bände ausgelegt ist, oder ob eine Fortsetzung jetzt nur rauskam, weil das 1. erfolgreich war; merkt man auch bei Filmen finde ich – vor allem daran wenn Teil 1 an sich beendet ist und bei Teil 2 und 3 hängt die Geschichte zusammen (Fluch der Karibik zB). Das kann ich mir aber durchaus vorstellen, dass das auch ein Grund ist für mehr Bände.
Endlos-Zyklen finde ich dann auch ab einem bestimmten Punkt mühsam, irgendwann ist ja dann doch die Luft raus und die Ideen gehen aus.
Wenn ich da jetzt an Harry Potter denke – da braucht man schon mal ziemlich den ganzen 1. Band um die Zaubererschule zu erklären und die Leute kennenzulernen. Bei Herr der Ringe find ichs auch besser, dass dann keine Fortsetzung mehr kam. Die Geschichte ist wirklich zu Ende und als Vorgeschichte gibt’s ja den Hobbit, obwohl mein Eindruck beim Lesen von Herr der Ringe damals war, dass die Geschichte ein bisschen künstlich in die Länge gezogen wurde.
Was es ja dann noch gibt – fällt mir jetzt erst wieder ein – so Welten, wie zum Beispiel die Scheibenwelt, wo es die Welt als Grundstruktur gibt, aber jeder Band erzählt eine eigene Geschichte - finde ich auch gut, obwohl ich von der Scheibenwelt nicht viele kenne. Was mir da auch gut gefallen hat waren die Chroniken von Xanth, die Bücher sind ja leider nicht mehr lieferbar, wo man letztendlich mit ein bisschen Vorwissen jeden Band extra lesen kann.
Aber letztendlich kann man nicht abstreiten dass wirklich viele viele Bücher der Fantasy aus Zyklen bestehen.
Zitat:
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Bardin: Wahrscheinlich schon... aber wenn man in Bücherläden sucht, fallen unter "Fiction" eigentlich alle Bücher, deren Handlung ausgedacht ist, aber in der realen Welt spielt.
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Das habe ich auch schon öfter bemerkt, dass man in den Buchhandlungen Sciene Fiction und Fantasy gemischt bzw. zusammen findet.
Zitat:
Zitat von Antigone
Von Autorenseite könnte ich mir vorstellen, dass man sich von liebgewonnen Personen und Welten einfach nicht trennen möchte. Aber das ist ja nicht nur bei FAntasy so. Auch in allen anderen Genres gibt es Reihen und Fortsetzungen.
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Das kann ich mir auch gut vorstellen.
In anderen Genres denke ich ist es eher die Ausnahme als die Regel und bei Fantasy ist es meines Erachtens eher umgekehrt.