Hallo alle zusammen.
Ich habe lange nach Foren gesucht, in denen ich möglicherweise interessierte Ohren, beziehungsweise Augen, für mein Folgendes Anliegen finde. Ich hoffe, dass ich hier richtig bin.
Worum geht es hier nun?
Ich habe nun seit mittlerweile ungefähr 3 Jahren an einem Spiel getüfftelt, das eine Mixtur aus Pen&Paper, sowie Tabletop darstellt. Ich denke, das umschreibt es am besten.
Dieses Spiel hört auf den Namen "Force of Fantasy" (engl.: Macht der Fantasie), oder kurz FoF. Das Regelwerk umfasst gute 35 Seiten, nicht hinzugerechnet diverse externe Sonderabschnitte, die aber nicht weniger essentiell sind. Immer wieder habe ich Ideen oder das ganze Konzept verworfen oder umgebaut. Oft standen gewaltige Hürden vor mir, die zur Verzweiflung trieben. Doch mittlerweile scheint es an einem befriedigenden Punkt angekommen zu sein.
Und Weiter?
FoF hat ein Hauptziel: Die Kreativität und Vorstellungskraft des Menschen anzuspornen, und weiterhin als einen wichtigen Hauptbestandteil aktiv ins Gameplay mit einzubeziehen. Für mich war weiterhin bedeutungsvoll, dass jeder es ohne großen Aufwand spielen kann. Keine aufwendig modellierten Spielfiguren, keine übergroßen 3-dimensionalen Spielfelder wie bei Warhammer. Man soll überall, zu jeder Zeit eine Partie beginnen können.
Wie soll das gehn?!
Man erschafft die Spielfelder selbst! Aus einem kleinkarierten A4-Blatt zum Beispiel. Oder, wenn es beliebt, digital am PC. Die Teilnehmer treten auf diesen Spielfeldern, die durch ein Kästchenraster unterteilt sind, mit verschiedensten Wesen gegeneinander an. Ziel ist die komplette Zerstörung der Truppen des Gegenüber.
Die Besonderheit dabei: Die so genannten "Wesen" eines Spielers wurden zuvor komplett selbstständig erschaffen. Ein untoter Barbarenkrieger? Ein Braunbär mit Flossen? Oder wurde gar Frankensteins Monster nachgebaut? Es ist alles möglich.
Gewährleistet wird dies durch ein von mir entwickeltes System, dem "Schöpfungsquell". Er ist eine riesige Datenbank von Bestandteilen, Eigenschaften, Fertigkeiten und anderen Dingen, aus denen man sich seine Wesen "zusammenbauen" kann. Deren Stärke und Verwendbarkeit wird reguliert durch ein Punkte-System, ähnlich dem von Warhammer. Nur wenige teure Wesen? Oder viele preiswerte? Je nach Taktik kann allein dies ausschlaggebend sein.
Und was nervst du uns damit?
Vorrangig will ich zunächst wissen, ob dieses Spielprinzip begeistern könnte. Ist es massentauglich (auch wenn ich diesen Begriff sehr verabscheue). Des Weiteren ist es ein unbefriedigendes Schicksal, in stiller Einsamkeit daran zu arbeiten. Ich will eine Community mit einbeziehen. Ideen und Kritik sammeln. Die Datenbanken des Schöpfungsquells fortlaufend ausbauen und optimieren. Der Spaß an der Sache soll natürlich im Vordergrund stehen, und das Zusammentreffen der Innovationen aller Teilnehmenden.
Mir würde es sogar reichen, wenn Leute mich unterstützen wöllten, die es nicht spielen, aber ihre Ideen und Anregungen mit einbringen.
Vor einiger Zeit habe ich bereits schon einmal versucht, mit diesem gewaltigen Projekt ins Internet zu gehen. Doch aufgrund der niedrigen Transparenz und Verständlichkeit stieß es auf geringe Resonanz.
Deswegen hoffe ich, dass ihr mich nicht gleich zerfleischt. Ich werde weiterhin jetzt hier nicht etliche Word-Dokumente hochladen, und erwarten, dass ihr euch mein Regelwerk reinzieht. Ich will wie gesagt in Erfahrung bringen, was die Leute beim ersten Kontakt damit denken. Ich bin für alle Fragen offen.
- Opfer der Evolution