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Leserunden Gemeinsam zu lesen und anschließend darüber zu diskutieren macht gleich noch mehr Spaß. Und manchmal schaut sogar ein Autor vorbei.

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Alt 07.04.2010, 19:17   #1
Warin
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Kerstin Gier - Rubinrot, Seiten 221 - 343

Manchmal ist es ein echtes Kreuz, in einer Familie zu leben, die jede Menge Geheimnisse hat. Der Überzeugung ist zumindest die 16jährige Gwendolyn. Bis sie sich eines Tages aus heiterem Himmel im London um die letzte Jahrhundertwende wiederfindet. Und ihr klar wird, dass ausgerechnet sie das allergrößte Geheimnis ihrer Familie ist. Was ihr dagegen nicht klar ist: Das man sich zwischen den Zeiten möglichst nicht verlieben sollte. Denn das macht die Sache erst recht kompliziert!

Kapitel 11-15 & Epilog

 
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Alt 15.04.2010, 18:44   #2
Polgara
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AW: Kerstin Gier - Rubinrot, Seiten 221 - 343

Ich habe das Buch gestern fertig gelesen und war ganz enttäuscht, dass es so schnell gegangen ist. Wirklich viel ergeben hat sich ja noch nicht. Den Grafen von Saint Germain find ich immer noch reccht mysteriös. Dass er seine Kräfte so gut tarnen kann war wohl logisch. Allerdings wurde ich durch den Transylvaner auch so weit abgelenkt, dass ich den für den Oberbösewicht hielt. Der Überfall auf Gwendolyn und Gideon kann ich noch nicht ganz einordnen... ob das direkt vom Grafen ausgeht? Bin mal gespannt. Lucy und Paul sind s ja mal auf keinen Fall. Wie ich schon vermutet habe und im spoiler anderer gelesen habe, sind die ja die Eltern von Gwen. Was mich dann doch wundert, ist, dass Gweendolyns Mutter ihr nichts genaueres sagt. Das "Vertrau keinem" hilft nicht wirklich.
Wem ich nie misstrauen kann, das ist Mr. George. Der ist doch zu mitfühlend und nett um böse zu sein. Die Begegnung mit Paul und Lucy war wohl etwas unglücklich. Und alle haben sich gefragt, wie die wissen konnten, wann die beiden kommen. Hallo? Das wird die ältere Mr. Tinley (nicht sicher ob ich mich an den Namen richtig erinnere) doch gewusst haben, wann die beiden ihr einen Besuch abgestattet haben!
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Alt 17.04.2010, 16:46   #3
Warin
Bewahrer
 
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AW: Kerstin Gier - Rubinrot, Seiten 221 - 343

Tja, ich glaube, das ist ein Zitat aus Band 2, aber es trifft sehr gut, was ich am Ende beider Bände dachte:

Oh und Hmmmm und Mehr!

Ein Buch, das einfach nur schön ist, aber m.E. nicht allzu viel Stoff zum diskutieren für eine Leserunde gibt. Eher was zum genießen.
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Alt 17.04.2010, 19:12   #4
Allanon
*Düsterling*
 
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AW: Kerstin Gier - Rubinrot, Seiten 221 - 343

Ein Buch durch und hier mein Fazit:

Ich bin doch angenehm positiv überrascht, bisher macht es mir viel Spass dieses Buch zu lesen und ich freue mich auch auf die Folgebände. Eines habe ich durch diese Leserunde gelernt, man muss erst ein Buch lesen, am Besen ganz zuende, bevor man sich ein Urteil erlauben kann. Gut, im Gegenteil zu meiner Frau kenne ich deine anderen Werke nicht und habe mich da wohl beeinflussen lassen. Hier aber entdecke ich eine Geschichte die abgesehen von den eingebrachten Gefühlen Gwens so erzählt ist, das es Spass macht ihr zu folgen, nein mehr noch das man unbedingt wissen möchte wie es weiter geht. Das sich die junge Dame in Gideon verguckt war vorhersehbar, aber dies is ja auch kein Krimi. Nach wie vor bleiben für mich die Bösen, die die um die Genträger postiert sind. Ob ausnahmslos, da zweifle ich noch. Bei Mr. George bin ich mir trotz seiner Führsorge nicht mehr so sicher.

Der Aspekt mit den Geistern, den finde ich sehr gut, und genau dieser sollte Gwen noch einiges an Möglichkeiten gegenüber den anderen Genträgern und auch diesen Fanatikern drumherum ermöglichen.

Neben Gwen, gefällt mir nach wie vor Lesslie sehr gut, manchmal wünsche ich mir etwas mehr Lesslie in Gwen, aber das gehört nun mal so. Den Typ Freundin, ich bin immer für dich da, hast du auf jeden Fall sehr gut getroffen und er wirkt auch sehr glaubhaft.

Ich bin nun sehr gespannt wie es weiter geht, wer die Zwölf wirklich sind, was hinter den einzelnen Steinen versteckt ist, was wirklich hinter Gwen steckt. Auch Gwens Mutter birgt ein Geheimnis, ich habe mir schon die Frage gestellt, ob ihr Vater auch wirklich ihr Vater ist?

Was ich noch bemerken muß, einige der Mitleser haben kritisiert, das du als Ort für deine Handlung London genommen hast, ich habe lange überlegt und bin zu dem Schluß gekommen, das ich eine deutsche Stadt zwar gerne gesehen hätte, diese aber niemals den gleichen mysthischen Flair wie London hätte aufbauen können. Ähnliches hättest du vl. nur noch mit Städten wie Prag oder Paris erreicht.

Zur Aufmachung des Buches *seufz* anhand des Äußeren hätte ich es sicherlich nicht gekauft. Da kommt dann doch der Männerego, von wegen "was ein rosa Buch?" Aber von der Farbe abgesehen ist die Ausgestaltung sehr gelungen, für einen Maulwurf wie mich ist auch die Schrift angenehm zu lesen, selbst mit Brille (ja ich bin Kurzsichtig). Hardcover ist sowieso mein Ding also hier gibt es rein gar nichts zu mäkeln. Die netten farbig hervorgehobenen Erklärungen und Verweise zwischen den Kapiteln sind eine nette Idee, sie lockern die Übergänge gut auf.

Dein Schreibstil ist entgegen dem was ich erwartet hätte wirklich sehr angenehm zu lesen, deine Klammerbemerkungen sind zwar etwas gewöhnungsbedüftig, stören aber nach eine gewissen Einlesezeit überhaupt nicht mehr. Ich finde der Spagat zwischen Jugenliteratur und für Erwachsene gut lesbares ist dir ohne zweifel sehr gut gelungen. Kurze Sätze mit klaren Aussagen wechseln mit langen nicht zu verschachtelten Erklärungen. Bis hier hat es mir wirklich viel Spass gemacht und wenn ich nicht angefangen hätte würde ich sagenich freue mich auf den nächsten Band.

liebe Grüße

Allanon
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Alt 18.04.2010, 11:07   #5
Hathor
Göttin des Westens
 
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Registriert seit: 23.01.2008
Beiträge: 2.909
AW: Kerstin Gier - Rubinrot, Seiten 221 - 343

Ehrlich gesagt, wird das Buch immer besser...


Der dritte Teil hat mich davon überzeugt, dass es definitv was für mich ist:
  • Angenehmer Schreibstil
  • Gut durchdachte Handlung - wobei ich mir schon vorstellen kann, dass die Zeitreisen manchmal heillose Verwirrung im Kopf der Autorin anrichten Es ist sicher verdammt schwierig, dabei nicht zu patzen und Ungereimtheiten entstehen zu lassen
  • Recht authentisch wirkende Charaktere, manche noch dazu herrlich schräg und/oder wirklich sympathisch, manche so mysteriös, um dem Buch so richtig Spannung zu verleihen
  • Offensichtlich sehr ausführliche und sorgfältige Recherchearbeit - was ich besonders schätze.
  • Gediegene Lektorenleistung - oder Kerstin macht schon selber keine Fehler
Am Ende des Buches erhält auch der Prolog plötzlich einen Sinn. Schön. Ah, Paul und Lucy spielen eine noch größere Rolle, als zu ahnen war. Ein sehr sympathisches Paar und ganz bestimmt nicht die "Bösen". Denen würde ich trauen...

Und in diesem letzten Abschnitt gab es auch sehr wenig Tribut an kichernde Teenies. Die Episode auf S. 300/301 mit den quiekenden und kreischenden Tussis habe ich mittlerweile als Parodie entschlüsselt. Ich glaube einfach immer noch nicht, dass in London Sechzehnjährige wegen einer Berührung des Arms in Ohnmacht fallen. Die haben doch auch fast alle schon seit mindestens einem Jahr Sex und sind über das pubertäre Gekreische hinaus...

Da ich immer auf den Suche nach Beispielen gelungener Sprüche bin, die ich in meinen privaten Wortschatz aufnehmen könnte, liebe ich Stellen wie auf S.298:

Zitat:
"Das geht vorbei", sagte Gordon.
"Schön wäre, wenn du vorbeigingst", sagte Leslie.


Köstlich amüsiert habe ich mich auch bei den "Wortlücken" (S. 230/231)

Mein besonderer Dank an Kerstin für ein Sprichwort, das sie mir indirekt mit der Bemerkung Tante Maddys auf S. 282 mit dem Gras und dem Kamel in Erinnerung gerufen hat. Meine Oma sagt immer:
Wenn über einen dummen Haufen mal endlich Gras gewachsen ist, kommt sicher ein Kamel gelaufen, das alles wieder runterfrisst. <-- Kamel inkognito

Auch ich freue mich auf den nächsten Band, der schon bereitliegt
__________________
Ich wähle meine Liebhaber nach ihrem guten Aussehen, meine Freunde nach ihrem Charakter und meine Feinde nach ihrem Verstand. (frei nach Oscar Wilde)
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Alt 18.04.2010, 12:15   #6
Arveles
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AW: Kerstin Gier - Rubinrot, Seiten 221 - 343

Mein Fazit über Rubinrot ist auf jeden Fall positiv!
Mir gefällt der Schreibstil und die Gedanken von Gwendolyn sind manchmal einfach köstlich!
Als sie beim Graf Saint Germain in Gedanken mit Singen angefangen hatte, damit er ihre Gedanken nicht lesen kann, musste ich wirklich laut lachen. Ganz toll
Auch die Französische Unterhaltung mit den "Wortlücken" ist sehr gelungen!

Das einzige was mich bisher ein wenig gestört hat ist, wie bereits im anderen Thread erwähnt, dass Gwendolyn fast alles mit sich machen lässt. Klar scheint sie schon ein wenig sturköpfiger als Charlotte zu sein, aber manchmal wünschte ich mir, dass sie etwas energischer ist und darauf beharrt, dass man sie mehr aufklärt was da überhaupt abgeht.
Aber eben vielleicht ändert sich das noch und sie zeigt bald etwas mehr Zähne
Ansonsten gefällt mir ihr Charakter nämlich sehr gut!

Freue mich auf jeden Fall aufs weiterlesen bei Saphirblau und auf Smaragdgrün bin ich noch mehr gespannt
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Alt 19.04.2010, 11:40   #7
ExLibris
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AW: Kerstin Gier - Rubinrot, Seiten 221 - 343

Viele Beispiele für den Wortzwitz wurden ja schon genannt, da schließe ich mich an. Bei den "Wortlücken" musste ich mehrmals lachen. Der Schreibstil ist sehr schön. Es liest sich locker und leicht, sehr ausgewogen und macht Lust auf mehr. Oh, hhmmmm...

Gwen und Gideon finde ich zusammen bis jetzt ok. Gideon wird netter, manchmal sogar liebevoll. Andererseits könnte ich mir keinen 19-Jährigen wie Gideon mit einer 16-jährigen wie Gwen vorstellen. Genauso die Szene als Gideon Gwen von der Schule abholt. Später frag er sie, ob Gordon ihr Freund sei, weil er die Hand auf ihrer Schulter hatte. "Wenn ihr nicht zusammen seid, warum darf er dich dann berühren?"
^^ Ist die Schlussfolgerung ernst gemeint?

Die Verwandtschaftsverhältnisse (wenn auch weitschichtig) finde ich tatsächlich eher merkwürdig. Irgendwie passt die Idee nicht in meine romantische Vorstellung.

Ich hatte mir nicht sofort beide Bände besorgt, ein Cliffhanger ist noch keine Garantie, dass ich auch den zweiten Band kaufen möchte. Aber mittlerweile habe ich auch Saphierblau zuhause und freue mich sehr darauf! Eine witzige, angenehme und spannende Geschichte. Und erleichternd anders als gefürchtete Teenager-Vampirgeschichten.
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Alt 19.04.2010, 22:46   #8
Nazurka
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AW: Kerstin Gier - Rubinrot, Seiten 221 - 343

Ich schließe mich ebenso den positiven Meinungen aller an und wüsste auch gar nicht groß, was ich noch hinzuzufügen hätte.

Natürlich kann man spekulieren. Ich denke, Mr. Whitcomb wird auf jeden Fall noch eine größere Rolle einnehmen, als er sie bisher inne hatte. Vor allem sein letzter Ausbruch und die Recherchen, die er ja nun hat, würden das bekräftigen. Und natürlich, weil er ein Ringträger ist.

Ich dachte persönlich, bei dem schwarzen Mann vor dem Haus würde mehr dahinterstecken. Nunja, kann ja nicht alles geheimnissvoll sein.

Ich spiele ja immernoch mit dem Gedanken, dass Paul und Lucy tatsächlich Gwennys Eltern sind. Vor allem, da Gwen ja auch sagte "Bereit, wenn du es bist".

Sehr schön finde ich auch den Zusammenspiel zwischen Prolog und Epilog, das harmonisiert sehr schön.

Ich frage mich immernoch, welche Beziehungsstruktur sich zwischen Charlotte und Gideon verbirgt, und warum Gideon Gwen zum Beginn "Wendy" nannte. ;o

Der Geisterjunge Robert ist mir sooo symphatisch und ich finde es sehr traurig, dass er tot ist.

Die Schlussszene vor dem Epilog war toll. Ich hab mich so gefreut, wobei ich echt dachte, das kommt erst in Teil 2. Hat sich ja auch rausgezögert und dachte, du hebst es dir dann für "Saphirblau" auf.

Bin natürlich auch gespannt, wie nun alles weitergeht und kaufe mir morgen den Folgeteil, den ich bestimmt auch an nur einem Tag verschlingen werde, wenn sich das auf dem Niveau des 1. Teils hält!

Hut ab - & 5 Sterne!
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